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Yoda Sun
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Rosa-Luxemburg-Stiftung

tl;dr #44: Fritz Naphtali: «Wirtschaftsdemokratie»

mit Hans-Jürgen Urban - tl;dr

(IC: Audio Only)

Published on Dec 4, 2024

Wirtschaftsdemokratie: Naphtalis Vision eines sozialistischen Gemeinwesens

Sozialismus braucht Demokratie – nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich. Fritz Naphtali fordert in seiner Schrift «Wirtschaftsdemokratie», dass die parlamentarische Demokratie, die dem Bürgertum von der Arbeiterbewegung abgerungen wurde, unvollendet ist und durch Wirtschaftsdemokratie ergänzt werden muss. Seiner Ansicht nach soll nicht mehr das Kapitaleigentum über das Schicksal des Gemeinwesens entscheiden. Für Naphtali bedeutet Sozialismus, dass auch die Wirtschaft Teil des Gemeinwesens wird und ökonomische Prozesse planvoll gestaltet werden können – mit gleichberechtigter Teilhabe aller. Dabei zeigt sich, dass schon jetzt relevante Veränderungen stattfinden. Deshalb ist es möglich, nicht auf eine letzte Stunde der Entwicklung zu warten, sondern den Kapitalismus zu biegen, bevor er einmal durch grundlegende Veränderungen der Eigentumsverhältnisse gebrochen wird.

Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge Hans-Jürgen Urban. Er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Honorarprofessor für Soziologie an der Universität Jena.

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Quellen & Links

Für eine Gesellschaft der Vielen

https://www.rosalux.de/

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Privacy Link:

https://youtu.be/weUa0tfHR_c

Onion (Tor) Invidious Link:

http://inv.nadekonw7plitnjuawu6ytjsl7jlglk2t6pyq6eftptmiv3dvqndwvyd.onion/watch?v=weUa0tfHR_c

Die Welt wäre viel schöner wenn wir uns auf eine flexible Art etwas mehr auf altes Wissen berufen und den ganzen spastischen -mus vergessen würden.

Replying to Avatar cryptowolf

Same people that pushed toxic injections. Is there a connection? 🤔

Replying to Avatar Bitman

Erick left Venezuela to found a PRIVATE CITY on a Caribbean island - "PRÓSPERA" 🌅

He negotiated all constitutional guarantees with the government of Honduras. He invested $100M. Attracted 120 companies.

Until... a socialist was elected in 2022.

And the dream turned into a nightmare.

In 2013, the president of Honduras enacted a law that created the ZEDEs: special zones with their own fiscal and administrative codes.

They only needed to respect criminal laws 🇭🇳

The law had been struck down by the Supreme Court, but it passed after 4 judges were replaced.

There were over 10 ZEDEs in Honduras.

The country has always been a target for those interested in experimenting with "MODEL CITIES."

Plenty of vacant land. Paradise beaches. Cheap labor.

Of these ZEDEs, Próspera was the most famous.

It chose the island of Roatán as its base 🗾.

Roatán is part of an archipelago on the northern coast, famous for diving, and largely uninhabited.

It has an airport, just a 2.5-hour flight from Miami.

An ideal location to create a "state within a state"... and attract residents.

In the last 10 years, over 500 people have moved there.

Many of the photos you'll see in this thread are renders.

Projects like this involve a good deal of "suspension of disbelief."

The real Próspera today is on the LEFT.

The one in the plans is on the RIGHT.

Zaha Hadid designed a residential complex that's being built there.

Erick Brimen raised and invested $100M by buying land and building the foundations of the city since 2016 🏗️

The personal income tax rate is 5%. For companies, it's 1%.

🧬 Want an example of the kind of business that shows up there? Gene therapy companies. You can’t just open those anywhere 😅

Próspera, in itself, is an AMERICAN company, backed by VCs.

Its lawyers always knew that in this part of the world, things can change quickly. History is easy to rewrite.

The ZEDE law has several constitutional guarantees. Its slogan used to be "50 years of stability."

What happened is that, in 2021, Honduras changed its regime. After 12 years of right-wing rule, Xiomara Castro was elected: the wife of former president Manuel Zelaya, who was ousted in a coup in 2009.

As soon as she took office, Xiomara repealed the ZEDE law.

And she’s basically been trampling on them ever since 😅.

In Próspera, taxes started being levied, and tax exemptions were ignored.

Local businesses' access to the national financial system began to tighten.

Entrepreneurs even reported attempts at intimidation and unusual patrols.

No one really knows the exact legal status of the situation.

But the startup's lawyers believe they have a winning case.

They filed a dispute in a World Bank arbitration court, seeking $11 BILLION in compensation 😳

That's almost HALF of Honduras' GDP.

The country has threatened to withdraw from the organization that oversees this court...

...but the process will continue regardless of that.

There are even U.S. senators interested in the case.

Elizabeth Warren sent a letter to Biden asking him to intervene.

The libertarians in Próspera... are having to play the game to survive 😅.

To make the story even juicier for the detractors...

... Próspera also declared #Bitcoin as legal tender. And it has a "coiner education center."

🗞️ Imagine the headlines:

"Private Bitcoin city of U.S. bitcoiners wants to bankrupt the country"

😅

What do you think: will this project make history... or will it die on the beach? 🏖️

Would you want to spend some time living in Próspera? 🇭🇳

Gene therapy for 5% tax 😂 gfy „Prospera“

I hope we’ll have equally brave people in Europe when that’s going to happen.

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It would suffice to add some context. These are stories of humans searching for god, not the story of god contained in the brains and writings of humans.

…certain EU countries are punishing their residents for memes about royals… er, politicians and words that might be mildly offensive like „dumb“ or „fat“

Wenigstens kann man die tollen Portraits ausdrucken und als schicke Dekoration nutzen 🎯

Transition-News

Der US-amerikanische Schattenkrieg gegen die Souveränität der Schweiz

Transition News

Veröffentlicht am 1. Dezember 2024 von DF.

Die USA, die sich seit Jahrzehnten als weltpolitische Ordnungsmacht begreifen, setzen ihre Macht auch auf subtile Weise ein. Sanktionslisten und die Kontrolle über den US-Dollar dienen als Instrumente zur Durchsetzung amerikanischer Interessen. Diese Macht, die durch die US-Behörde OFAC (Office of Foreign Assets Control) ausgeübt wird, ermöglicht es den USA, Unternehmen und Einzelpersonen weltweit zu bestrafen – ohne Rechtsverfahren, ohne Beweise und ohne Möglichkeit zur Verteidigung.

Aktuell sind etwa 12.000 Menschen und Organisationen auf diesen Listen, die oft ohne klare Begründung und ausschließlich aufgrund vermuteter Verstöße gegen US-amerikanische Sanktionen geführt werden. Ein prominentes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit sind die beiden Zürcher Anwälte Andres Baumgartner und Fabio Delcò, wie zum Beispiel der Betreiber des medienkritischen Blogs Zackbum, René Zeyer, diese Woche schreibt. Diese betreuen vor allem russischsprachige Klienten und wurden am 30. Oktober 2024 von der OFAC auf die schwarze Liste gesetzt. Der Vorwurf: ein unbestimmter Verstoß gegen Sanktionen, die vor allem Russland betreffen. Doch weder ein Strafverfahren noch eine Anklage gegen die Anwälte existieren, weder in den USA noch in der Schweiz.

Die Konsequenzen für die betroffenen Personen und Unternehmen sind verheerend: Sobald jemand auf dieser Liste landet, sehen sich die Betroffenen einem finanziellen Ruin gegenüber. Banken und Finanzinstitute weltweit meiden diese Personen, ihre Konten werden ohne Erklärung gekündigt, Kreditkarten sind nicht mehr nutzbar, und Guthaben werden eingefroren. Finanzinstitute, die sich gegen die US-Sanktionen stellen könnten, riskieren, selbst ins Visier der USA zu geraten. Denn die USA haben die Möglichkeit, den globalen Zugang zum US-Dollar zu verwehren – eine Drohung, die für jedes Finanzinstitut die sofortige Existenzbedrohung bedeutet.

Was jedoch besonders besorgniserregend ist, ist die Reaktion der Schweiz auf diese Übergriffe. Die Schweiz hat zwar offiziell keinen Sanktionen der USA zugestimmt, sondern lediglich die Sanktionen der Europäischen Union übernommen, doch die Schweiz reagiert auf die amerikanischen Maßnahmen mit einem entmutigenden Zögern. Auch wenn US-Sanktionen in der Schweiz rechtlich keine Wirkung haben sollten, verhalten sich Schweizer Banken aus Angst vor Konsequenzen immer wieder USA-hörig und beenden Kundenbeziehungen, ohne den Sachverhalt genau zu prüfen. Ein juristischer Kommentar des Freiburger Professors Marcel Niggli bringt es auf den Punkt:

«Aus einer Risikoperspektive der Banken ist das Vorgehen nachvollziehbar, aus rechtsstaatlicher Perspektive jedoch katastrophal.»

Es ist genau dieser Punkt, der die politische und rechtliche Souveränität der Schweiz gefährdet. Die Banken und die Regierung scheinen fremdem Druck nachzugeben, einem Vorgehen, das Schweizer Staatsbürger, gegen die hierzulande nichts vorliegt, ruinieren kann. Normalerweise schweigen Betroffene und versuchen, sich irgendwie aus dieser Zwangsjacke zu befreien. Anders Andres Baumgartner und Fabio Delcò, die beiden Anwälte wehren sich.

Die Schweizer Regierung schweigt oder reduziert die Geschehnisse auf einen «Einzelfall». Doch diese Haltung ist zynisch, da sie die eigentliche Problematik ignoriert: Die USA üben Druck aus, und die Schweiz gibt diesem Druck ohne nennenswerte Gegenwehr nach, respektive lässt es zu, dass die USA in der Schweiz Druck auf Einzelpersonen ausüben.

Der Fall Baumgartner und Delcò zeigt in aller Deutlichkeit, wie die US-amerikanische Macht auch in Ländern wie der Schweiz in Bereiche vordringt, die sie nach internationalem Recht eigentlich nicht betreffen sollte. Doch die Öffentlichkeit in der Schweiz beachtet nicht, dass so die Souveränität und die Unabhängigkeit des Rechtssystems zunehmend untergraben werden.

Nur die Neue Zürcher Zeitung ( https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/der-dollar-als-waffe-die-usa-nehmen-zwei-zuercher-anwaelte-ins-visier-und-stuerzen-den-schweizer-rechtsstaat-in-ein-dilemma-ld.1858659&ved ) und die Weltwoche ( https://weltwoche.ch/story/andres-baumgartner-und-fabio-delco-ermoeglichten-den-illegalen-geldfluss-und-umgingen-dabei-die-aufsicht-aufgrund-einer-gesetzesluecke-im-schweizer-recht-diese-ungeheuerlichkeit-sagt-der/ ) hielten den Fall Baumgartner und Delcò einer Berichterstattung würdig. Und die Plattform Zackbum – und jetzt wir.

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Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

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https://transition-news.org/der-us-amerikanische-schattenkrieg-gegen-die-souveranitat-der-schweiz

Ist das BIS US Amerikanisch?