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IC - InfoCollagen
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Collagen of information and news in EN/DE which not usually appeared in mainstream. Kollagen mit Informationen und Nachrichten, welche nicht einfach im Mainstream erscheinen.

SaneVox Deutsch

5. Mai 2024

Produced by:

Jeffrey Sachs Audio Essays

Originally Published on: 2024-04-23

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Quellen & Links

Translations by: www.video-translations.org

Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.

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War Parties, the Peace Candidate, and the November Election - Other News - Voices against the tide

23 April 2024

By Jeffrey D. Sachs*

Link to the Essay:

https://www.other-news.info/war-parties-the-peace-candidate-and-the-november-election/

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=KndsaCvt7xw&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=KndsaCvt7xw

Nuitdebout Munich

6. Mai 2024

Fahrenbacher Corona – WHO und Klimawandel Symposium

Freitag, 22.03.2024 bis Sonntag, 24.03.2024

Der Spannungsbogen des Symposiums reicht von der Entstehung der Coronapandemie über die geplanten WHO- Verträge bis hin zum Klimawandel und der Bedeutung von CO2. Gibt es einen roten Faden?

Wir widmen uns der Aufarbeitung der Coronamaßnahmen in ihrer Genese und ihren medizinischen und grundrechtsrelevanten Auswirkungen auf die Bevölkerung. Dabei liegt der Fokus auf der Ärzteschaft und deren strafrechtlicher sowie zivilrechtlicher Verantwortung im Rahmen der politischen Vorgaben. Ist Amnestie eine Lösung?

Referenten:

Tom Lausen, Dr. Gunter Frank, Chris Moser, Dr. Josef Hingerl, Jürgen Müller, Dr. Beate Pfeil, Dr. Martin J. F. Steiner

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Nuit Debout bemüht sich um ein breiteres Meinungsspektrum. In unseren Filmen geäußerte Ansichten müssen nicht die Sichtweise von Nuit Debout widerspiegeln.

https://t.me/NuitdeboutMuenchen

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https://www.bitchute.com/video/Q2kVPE5wN2vq/

Voice From Russia

Peter Hänseler im Interview mit Maria Jannsen

Wird Russland vom Westen ausgeraubt?

25. April 2024

Ein Gespräch über die Pläne des Westens russische Zentralbankgelder zu enteignen.

Einleitung

In diesem knapp 20-minütigem Gespräch sprechen Maria Jannsen und Peter Hänseler über die geplante Enteigung russischer Vermögenswerte und den Stand dieser Pläne.

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Quellen & Links

Dieses Interview wurde mit Maria Jannsen vom YouTube-Kanal «From Masha with LOVE» ( https://www.youtube.com/@FromMashaWithLOVE ) geführt.

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Webseite mit Artikel

https://voicefromrussia.ch/peter-hanseler-im-interview-mit-maria-jannsen/

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=vn0h622fJZQ&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=vn0h622fJZQ

Overton-Magazin

Israel schafft Patriot-Systeme zugunsten eigener Luftabwehrsysteme ab

1. Mai 2024

Florian Rötzer

Will man den USA entgegenkommen, die Nato-Länder unter Druck setzen, der Ukraine Patriot zu liefern? Will man unabhängiger von den USA werden? Hat Patriot beim iranischen Angriff versagt?

Die USA liefern wieder Waffen, damit die Ukraine den Krieg ohne Verhandlungen fortsetzen kann, auch wenn die Aussichten düster sind und dem Land die Soldaten ausgehen. Ab jetzt sollen sie unter Zwang die Ukraine und „die Freiheit“ mit ihrem Leben verteidigen, Verhandlungen scheinen zu laufen, dass die Nachbarländer sich solidarisch mit der Selenskij-Regierung – und der Nato-Strategie – zeigen, indem sie mithelfen, die wehrpflichtigen Männer in die Ukraine zurückzukriegen. In der Ukraine hat wie immer in solchen Situationen derjenige Erfolg, sich dem Kriegsdienst entziehen zu können, der Geld und Beziehungen hat. Auch Städte scheinen einen gewissen Schutz zum Untertauchen zu bieten.

Kiew fehlen allerdings neben den opferwilligen Helden Luftabwehrsysteme, vor allem Patriot-Batterien, um die Städte und deren Infrastruktur vor Drohnen- und Raketenangriffen schützen zu können. Mindestens sieben weitere wären nach Selenskij erforderlich. Der Preis der Abwehr ist allerdings auch, dass herabfallende Teile Tote und Schäden verursachen. Bislang bekam die Ukraine zwei Batterien aus Deutschland und eine aus dem USA.

Deutschland ist vorne dran und hat die Lieferung eines weiteren Patriot-Systems zugesagt. Ansonsten ducken sich die anderen Staaten bislang weg, auch die USA liefern zwar Patriot-Raketen, aber keine Patriot-Systeme. Die brauche man zum Schutz der auf der ganzen Welt stationierten US-Soldaten. Nur wenn welche entbehrlich würden, was nicht der Fall zu sein scheint, werde man der Ukraine sie natürlich liefern.

Stattdessen erhöht US-Verteidigungsminister Lloyd Austin den Druck auf die übrigen Nato-Staaten, die gefälligst ihre teuer eingekauften Patriot-Systeme liefern sollen: „Es gibt Länder, die Patriots haben, und wir versuchen weiterhin, diese Länder zu beteiligen“, sagte er am Dienstag vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses. „Ich habe in den letzten zwei Wochen mit den Führern mehrerer Länder gesprochen und sie ermutigt, mehr Fähigkeiten abzugeben oder mehr Fähigkeiten bereitzustellen.“

Von den Fähigkeiten der Patriot-Systeme (Yahlom) scheint man allerdings in Israel nicht mehr so überzeugt zu sein. In den nächsten zwei Monaten wollen die IDF diese, die meist nur Staub angesetzt hätten, wie Times of Israel schreibt, durch neuere israelische Systeme wie den Iron Dome, David’s Sling oder Arrow ersetzen. Gut möglich, dass sie dann an die Ukraine verkauft werden, um Washington entgegenzukommen.

Zwar habe Patriot auch nach dem 7. Oktober gute Dienste geleistet, windet man sich, aber die Wartung bereite Schwierigkeiten, sagt das Militär: „Patriot wird durch Waffensysteme mit noch fortschrittlicherer Technologie ersetzt. ‚Wir haben verstanden, dass wir vorankommen und unsere Verteidigungsmethoden verbessern müssen‘, sagt der Generalmajor, ‚die Neuerungen in der Formation bringen eine bessere Einsatz- und Wartungsreaktion.‘“ Offenbar gab es aber auch hier Probleme, da des Öfteren irrtümlich gefeuert wurde.

Israel erhielt 1991 die ersten Patriot-Systeme, nachdem die USA diese wenig erfolgreich gegen irakische Scud-Raketen eingesetzt hatten. 2014 wurde erstmals eine kleine Drohne abgeschossen, was zur Kritik führte, mit einer Kanone – eine Patriot-Rakete soll bis zu 4 Millionen Dollar kosten – auf Spatzen zu schießen. Seitdem wurden 19 Flugkörper abgefangen, darunter auch syrische Kampfflugzeuge. Aber nicht immer war der Einsatz erfolgreich. Die Ankündigung, 14 Tage nach dem iranischen Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern, könnte ein Zeichen sein, dass die Patriot-Systeme wieder versagt haben. Einige Raketen waren jedenfalls durchgekommen und sind auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Negev-Wüste eingeschlagen.

Jeder Krieg, auch der israelische im Gazastreifen, dient dazu, neue Waffensysteme zu testen, was auch den Zweck hat, sie besser auf dem Rüstungsmarkt anbieten und verkaufen zu können. Auch das könnte neben den möglicherweise besseren eigenen Systemen ein Grund gewesen sein, Patriot abzuschaffen.

https://overton-magazin.de/top-story/israel-schafft-patriot-systeme-zugunsten-eigener-luftabwehrsysteme-ab/?pk_kwd=israel-schafft-patriot-systeme-zugunsten-eigener-luftabwehrsysteme-ab

Amerika21

Keine Flüge mehr nach Buenos Aires: "Absurde" Anwendung der US-Blockade gegen Kuba

Von Marcel Kunzmann

5. Mai 2924

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Können Buenos Aires nicht mehr anfliegen: Flugzeuge der Airline Cubana de Aviación

Quelle: @Cubana de Aviación

Havanna/Buenos Aires. Die kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviación muss die seit fast 40 Jahren bestehende Direktverbindung zwischen Havanna und Buenos Aires einstellen. Grund dafür ist die Weigerung des staatlichen argentinischen Erdölkonzerns Yacimientos Petrolíferos Fiscales (YPF), weiterhin Treibstoff an Flugzeuge der Cubana zu liefern.

Wie die argentinische Tageszeitung "Página 12" berichtet, werde seit Ende April kein Treibstoff mehr an kubanische Flugzeuge ausgegeben. Die Fluggesellschaft selbst sprach von einer "abrupten" Einstellung. Bereits gebuchte Rückflüge nach Kuba könnten auf andere Fluggesellschaften umgebucht werden.

Das kubanische Außenministerium schrieb am 30. April in einer Stellungnahme zu dem Vorgang von "absurden und anachronistischen Maßnahmen" im Rahmen der US-Blockade gegen Kuba durch die rechtslibertäre argentinische Regierung unter Präsident Javier Milei. "Es ist widersprüchlich, dass man Freiheit um jeden Preis proklamiert, während die Freiheit eines Unternehmens, das die Vorschriften Argentiniens und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation strikt einhält, eingeschränkt wird", heißt es in dem Kommuniqué.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters wollte YPF keine Stellungnahme abgeben.

Wie das Ministerium betont, habe die kubanische Luftfahrt bereits schon länger unter den Folgen der Sanktionen zu leiden. So seien zahlreiche Pachtverträge von Flugzeugen, Bankkonten und Kredite der Cubana aufgrund der unter dem ehemaligen US-Präsident Donald Trump verschärften Finanzsanktionen gegen die sozialistische Insel gekündigt worden. Darüber hinaus konnte Kuba schon vor diesen Verschärfungen grundsätzlich nicht auf Ersatzteile zugreifen, die mehr als zehn Prozent US-Komponenten enthalten.

Kuba werde "weiterhin derartige extraterritoriale Anwendungen der US-Blockade anprangern, die eine Verletzung des Völkerrechts darstellen und von der internationalen Gemeinschaft mit großer Mehrheit abgelehnt werden", erklärte das Außenministerium.

https://amerika21.de/2024/05/269424/argentinien-blockiert-cubana

Apolut

Jenseits der Mainstreammedien – Newsticker Aufarbeitung

Veröffentlicht am: 4. Mai 2024

Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.

Wo Gewalt herrscht, schweigen die Rechte. In Coronazeiten herrschte vornehmlich psychische Gewalt. Das Recht passte sich der Politik an. Das sollte in einer Demokratie nicht passieren. Die Politik muss sich ausnahmslos dem Recht anpassen. Das hat sie nicht getan. Das Recht stand im Schatten der Politik. Eine Regierung, die sich über das Recht hinwegsetzt, schafft einen Unrechtsstaat. Die Demokratie hatte Sendepause, sie wurde durch eine Diktatur ersetzt. Was nicht passte, wurde angepasst. Es wurden keine, eventuell verzeihlichen „Fehler“ in Coronazeiten begangen – die politisch motivierten, eliteinstruierten Maßnahmen gegen die Bevölkerung waren durchdacht. Das war Absicht. Ausreden für die nachträglich als Fehler verkleideten, bewussten Maßnahmen wie „das konnte man nicht wissen“ oder „das hat uns so niemand gesagt“ verfangen nicht. Man wusste es. Es wurde ihnen gesagt. Die RKI-Files beweisen es. Im Grundgesetz verankerte Rechte wie die Würde des Menschen (Art. 1), die Unversehrtheit des Körpers (Art. 2), die Versammlungsfreiheit (Art. 8), die freie Wahl des Arbeitsplatzes (Art. 12), und viele weitere Grundrechte wurden durch eine Veränderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im November 2020 ausgehebelt.

Der § 1 (2) IfSG fordert von allen mit der Prüfung, Planung und Durchführung der Corona/Covid-Maßnahmen und der Masern-Impfpflicht Beteiligten, dass jene „entsprechend dem jeweiligen Stand der medizinischen und epidemiologischen Wissenschaft und Technik gestaltet und unterstützt werden.“

Das war eindeutig nicht gegeben. Die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens wurden von den „Experten“ der Virologie, auf deren Grundlage politische Entscheidungen getroffen wurden, offensichtlich verletzt. Die vorgeschriebenen Kontrollversuche, um Irrtümer und Selbsttäuschung auszuschließen, wurden niemals durchgeführt und veröffentlicht. Wie die RKI-Files zeigen, wurde nicht evidenzbasiert, also auf Basis wissenschaftlicher Daten entschieden, sondern aufgrund willkürlicher, politischer Beweggründe.

Damit waren auch alle anderen Paragrafen des Infektionsschutzgesetzes hinfällig und – das ist entscheidend – die Aushebelung des Grundgesetzes illegal.

Dr. Stefan Lanka schrieb bereits 2021:

„… Daraus ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass die Voraussetzung durch das IfSG, wirksam in Grundrechte einzugreifen, nicht gegeben ist. Da die Wissenschaftlichkeit nicht gegeben ist, die das IfSG in § 1 (2) fordert, aber bisher stillschweigend, leichtfertig bis grobfahrlässig angenommen oder wider besseres Wissen behauptet wurde, sind alle nachfolgenden Paragraphen des IfSG unwirksam und nicht bindend.“ <1>

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“ (Augustinus von Hippo)

Wenn Sie, werte Leserin, werter Leser, mehr Hintergrundwissen zum Thema Corona – unter anderem zum (Un-) Rechtsrahmen – aufbauen wollen, bietet Ihnen mein Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“ umfangreiche Informationen hierzu. <2>

Phillip von Becker: Aufarbeitung jetzt – die Coronapolitik war falsch

Am 13. April 2024 schrieb Phillip von Becker in der Berliner Tageszeitung in einem Gastbeitrag mit Titel

„Aufarbeitung jetzt – die Coronapolitik war falsch.

Wollen wir die gesellschaftliche Spaltung überwinden, muss die

Pandemie Konsequenzen haben.“

unter anderem Folgendes: <3>

„Am schwersten wog das Versagen dreier Institutionen: des Deutschen Ethikrats, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Bundesverfassungsgerichts.“

(…)

„Politiker, Journalisten und Wissenschaftler haben sich bislang gerne hinter dem Argument versteckt, dass man es nicht besser habe wissen können und die Lage neu und zu komplex gewesen sei. Wie spätestens die RKI-Protokolle (https://www.berliner-zeitung.de/topics/rki) zeigen, ist dies schlichtweg falsch. Die Wahrheit ist: All jenes damals angeblich noch nicht vorhandene Wissen wurde nicht nur von Tausenden Wissenschaftlern, Juristen, Medizinern, Journalisten und Bürgern geäußert, sondern auch innerhalb des RKI diskutiert. Für einen Prozess der Versöhnung wäre nun unabdingbar, dass anerkannt wird, dass Millionen von Menschen auf schlimmste Art und Weise diffamiert, ausgegrenzt, getäuscht und geschädigt wurden, obwohl sie mit ihrer Kritik recht hatten.“

Ein paar Anmerkungen zu diesem treffenden Text:

Ethikrat

Ethisch orientierte Menschen sollten den Schwächeren vor dem „Recht des Stärkeren“ schützen. Das tat der Ethikrat unter Führung von Alena Buyx in Coronazeiten nicht. Das Oxymoron der „Pandemie der Ungeimpften“ zumindest infrage zu stellen, und deren hetzende Verkünder in ihre Schranken zu verweisen, wäre das von einem „Ethikrat“ zu Erwartende gewesen. Dieses Gremium hat substanzlos und unreflektiert das Narrativ der Regierenden nachgeplappert, und den skrupellosen Entscheidungsträgern bei der Verbreitung von Falschinformationen in ethisch unverantwortlicher Weise zugearbeitet. Eine moralische Instanz wie der Ethikrat besitzt ein hohes Gewicht bei der Vertrauens- und Meinungsbildung in der Bevölkerung. Er spricht nicht nur Empfehlungen aus, sondern legitimiert die Entscheidungen der Politik. In Coronazeiten führten sie zu einer Coronadiktatur. Auch der Ethikrat muss sich einem Untersuchungsausschuss stellen, möchte er seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren. Alena Buyx würde lieber nach vorne sehen durch „Heilen“ und „Lernen“, und nicht zurückblicken. Ein netter Versuch, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, Frau Buyx! Heilen und Lernen funktioniert nur, wenn man die vergangenheitsorientierten Ursachen für die Krankheit diagnostiziert, um einen erfolgreichen Heilungsprozess starten zu können. Ein festgestelltes Krebsgeschwür beispielsweise sollte aus dem Organismus entfernt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es herauszuschneiden ist eine davon.

Bundesverfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht winkte die unverhältnismäßigen Entscheidungen der Regierenden durch.

Das Verfassungsgericht unter Vorsitz des Merkel-Vertrauten Stephan Harbarth hielt schützend seine Hand über die meiner Meinung nach klipp und klaren Verstöße der Regierung gegen das Grundgesetz. Jeder unparteiische Richter hätte für meine Begriffe die Unverhältnismäßigkeit der Coronamaßnahmen festgestellt, und die Regierung entsprechend sanktioniert. Dem geschah November 2021 und April 2022 aber nicht so.

Das Bundesverfassungsgericht fand die Corona-Notbremse am 30. November 2021 „verhältnismäßig“, in der „äußersten Gefahrenlage der Pandemie“. Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sowie Schulschließungen waren angeblich mit dem Grundgesetz vereinbar. Waren sie absolut nicht!

Dem Eilantrag zur Außervollzugsetzung der „einrichtungs- und unternehmensbezogenen Nachweispflicht“ nach § 20a Infektionsschutzgesetz wurde mit Beschluss vom 10. Februar 2022 nicht stattgegeben, wenn auch die abschließende Prüfung der Verfassungsmäßigkeit dem noch folgenden Hauptsacheverfahren vorbehalten blieb.

Die letztendliche Feststellung der Verfassungsmäßigkeit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht durch das Bundesverfassungsgericht im April 2022 war verfassungswidrig. Die in einem Rechtsstaat unabdingbare Gewaltenteilung war meines Erachtens nicht mehr gegeben.

Die „Anwälte für Aufklärung“ demonstrierten am 11. März 2022 in Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht. Sie forderten insbesondere den Rücktritt von Stephan Harbarth. Zeit wäre es im Sinne der Gewaltenteilung, zur Wiederherstellung eines Rechtsstaates und zum Schutz des Grundgesetzes.

Leopoldina

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. (Nationale Akademie der Wissenschaften) ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft im deutschsprachigen Raum. Klingt vertrauenserweckend. Ohne dieser Institution zu nahe treten zu wollen, beschlichen mich in Coronazeiten massive Zweifel bezüglich des Vertrauensvorschusses für die Leopoldina.

Im Juli 2020 wurde der Generaldirektor des Chinesischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung und -prävention in Peking, Prof. George Fu Gao – einer der ersten Forscher, die am 17. Januar 2020 in Wuhan den Ausbruch von COVID-19 untersuchten – in die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands aufgenommen.

Im Oktober 2019 veranstaltete das Johns Hopkins „Center for Health Security“ gemeinsam mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation und weiteren Partnern eine Pandemie-Übung namens „Event 201“. An der angeblichen Übung waren Experten von Banken, PR-Experten, Hotel- und Logistikunternehmen, und weitere Personen – darunter die Lufthansa mit Martin Knuchel und der Vizedirektor von Johnson & Johnson, Adrian Thomas – beteiligt. Prof. George F. Gao nahm an dieser Übung als einziger Vertreter Chinas teil. Der Event 201, die Simulation einer Coronapandemie war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Generalprobe für die kurz danach tatsächlich stattfindende, inszeniert Coronapandemie, die nie eine war, sondern lediglich den Macht- und Geldinteressen der Eliten – vereint in Foren wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF) – diente.

Allerdings haben sich nicht alle Mitglieder der Leopoldina dem Dogma der Coronadiktatur unterworfen. Der sympathische und mutige Wissenschaftsphilosoph Professor Dr. Esfeld kritisierte während der Coronazeit in einem Interview mit der Epoch Times die restriktiven Corona-Maßnahmen. Er meinte, die Wissenschaft sei im Zuge der Pandemie zum Handlanger politischer Interessen und deren Agenda gemacht worden, anstatt ihrer ursprünglichen Rolle gerecht zu werden, für Aufklärung zu sorgen und Narrative zu hinterfragen. <4>

Gerichte, Medien, Wissenschaft, diverse Kommissionen und Räte haben sich zu Prostituierten des Regierungsdogmas gemacht. Deren Rolle während der Coronadiktatur sollte auch Thema in einer einzuleitenden Aufarbeitung durch einen Untersuchungsausschuss sein.

Jens Spahn: „Querdenkergerichtshof“ und Enquete-Kommission

Der Vorgänger des Gesundheitsministers Lauterbach, Jens Spahn, warnte vor einem „Querdenkergerichtshof“ mit Blick auf die mögliche Aufarbeitung in einer Enquete-Kommission. <5>

Herr Spahn, allein die Verwendung des Begriffs „Querdenkergerichtshof“ zeigt, dass Sie es mit einer Aufarbeitung nicht ernst meinen, und sich der Sache nicht stellen wollen. Genau diese „Querdenker“, die beispielsweise im August 2020 in großer Anzahl aus allen Bevölkerungsschichten nach Berlin kamen, um gegen die Coronamaßnahmenpolitik und für die Einhaltung des Grundgesetzes zu demonstrieren, oder die Menschen, die montags gegen die verfassungswidrige, geplante Impfpflicht auf den Straßen „spazierten“, diese „Querdenker“ wussten schon damals, dass die Coronapandemie inszeniert war, wie im Nachhinein die Corona-Protokolle bestätigen. Allein die manipulative Benutzung des Totschlagarguments „Querdenker“ zeigt, dass Sie an einer Aufarbeitung nicht interessiert sind.

Und noch etwas Herr Spahn, eine „Enquete“ ist eine Scharade, eine Heuchelei einer „ernsthaften“ Aufarbeitung vor dem Volk.

Eine Enquete-Kommission besteht sowohl aus Abgeordneten als auch aus externen Experten – womöglich wieder „Experten“ wie Christian Drosten oder Lothar Wieler!? Sie soll vorhandenes Wissen aufarbeiten – in der Regel, um Entscheidungen zu komplizierten Sachverhalten vorzubereiten. Sie ist zukunftsorientiert.

Im Unterschied dazu hat ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss das Recht, Zeugen und Sachverständige zu vernehmen und Ermittlungen durch Gerichte und Verwaltungsbehörden vornehmen zu lassen. Ein Untersuchungsausschuss blickt verstärkt in die Vergangenheit. Die Geschehnisse werden auch juristisch aufgearbeitet.

Den „wissenschaftlichen Beirat“ den Lauterbach am 22. März im Morgenmagazin (ARD und ZDF) anführte, kann man ohnedies – wie die meisten seiner Vorschläge – in der Pfeife rauchen. Dass Lauterbach – ebenso wie Nancy Faeser, Robert Habeck, Annalena Baerbock und viele mehr – immer noch seinen Ministerposten innehat, zeigt den desolaten, vom Ausland belächelten politischen Zustand Deutschlands. Über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt!

Sarah Wagenknecht (BSW) sagte der dpa:

„Eine Enquete-Kommission reicht nicht aus. Notwendig ist ein Untersuchungsausschuss, um die Zeit mit den größten Grundrechtseinschränkungen in der Geschichte der Bundesrepublik zu beleuchten.“

„Besonders das Schließen von Kitas und Schulen sowie die Ausgrenzung von Ungeimpften müssen untersucht werden, auch um Schlussfolgerungen für künftige Pandemien zu ziehen.“

Dito.

Das Volk habe ein Recht auf Aufarbeitung, meinte die BSW-Chefin.

Spahn äußerte im NTV-Interview:

„Es ging nie darum, Wahrheiten zu verkünden. Die Frage, ob Maske zu tragen ist im Bus, in der Bahn, ist keine Frage von Wahrheit, sondern von Abwägung gewesen zwischen der Freiheit des einen und dem Gesundheitsschutz des anderen. Es gibt diejenigen, denen gingen die Maßnahmen zu weit. Aber es gab auch diejenigen, die hätten sich noch schärfere, klarere Maßnahmen gewünscht.“

Herr Spahn, das Ihrem Gesundheitsministerium unterstehende RKI wusste schon damals, dass Masken nicht viel bringen würden.

„Die Einschränkungen sind im Dokument klar dargestellt und es gibt keine Evidenz für die Nutzung von FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzgesetzes, dies könnte auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (wurde es aber nicht; Anmerkung des Verfassers) …“

heißt es in einem nicht geschwärzten Teil der RKI-Protokolle. Die Schwärzung der Protokolle, sowie die kürzlich angekündigte Verschiebung des Termins für die Entschwärzung sind eine Farce, und zeigen, dass die damaligen Entscheider viel zu verbergen und berechtigte Angst haben.

Und warum haben Sie, Herr Spahn, die Erkenntnisse der RKI der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht? Weil auch Sie, als Eleve des Weltwirtschaftsforums, das Sie zum „Young Global Leader“ formte, helfen, die menschheitsverachtenden Ziele der parasitären Eliten zu erreichen. Das ist Ihre Rolle in der „elitären“ Agenda, um die Menschheit zu kontrollieren und zu unterwerfen. Die Inszenierung der Coronakrise war nur ein Baustein zur Erreichung dieses Ziels. Die Aufrechterhaltung der Lüge eines zu erwartenden, menschheitsvernichtenden Klimanotstands und des menschengemachten Klimawandels ist ein weiterer Schritt, durch Angsterzeugung die Menschheit gefügig zu machen und sie zu unterdrücken.

Dass „Wahrheit“ Sie und Ihren Nachfolger Karl Lauterbach nicht interessieren, haben Sie beide schon des Öfteren kundgetan. Es geht ja lediglich um die „Gesundheit“ der Menschen – die ihre parasitären, elitären Auftraggeber als „Nutzvieh“ betrachten – in Ihrem Job. Was interessiert da schon die Wahrheit? Bei den Coronamaßnahmen ging es nicht um die Gesundheit der Bevölkerung – keine Sekunde –, sondern um die Agenda der Oligarchen, die ihre kranke Gier nach Macht und Geld ausbauen wollen. Es geht um das „Mehrhabenwollen“ dieser Psychopathen. Die Impfmittel wurden nicht hergestellt wegen Covid, sondern Covid wurde inszeniert für die Anwendung eugenisch wirkender Impfmittel, mit denen Hunderte Milliarden Euros verdient, und viele Menschen getötet wurden.

Seine Vorstellungen zur inhaltlichen Umsetzung einer gesellschaftlichen wie auch medial-politischen Aufarbeitung formulierte Spahn wie folgt:

„Und deswegen darf das weder die rosarote Brille für die Regierung und die Politik werden noch ein Querdenkergerichtshof, sondern wenn wir die Dinge aufarbeiten, dann sollten wir es auch mit der nötigen Breite tun.”

Was die „rosarote Brille“ angeht, die bei einer Enquete der Fall wäre, stimme ich Ihnen zu, Herr Spahn. Eine Enquete wäre zu wenig.

Im April 2020 sagte Jens Spahn im Bundestag: „Wir werden einander viel verzeihen müssen.“ Dieses Statement verlieh auch dem 2022 im Heyne-Verlag erschienenen Buch des ehemaligen Gesundheitsministers seinen Titel. In dieser „Innensicht einer Krise“ beschreibt Jens Spahn „wie die Pandemie uns verändert hat, und was sie uns für die Zukunft lehrt“, so der Untertitel.

Es gibt tatsächlich Vieles, was verziehen werden kann und auch verziehen werden sollte. Einiges kann nicht verziehen werden. Störend finde ich das Wort „einander“ in solchen Zusammenhängen.

Was haben beispielsweise die insbesondere aus England, Frankreich, Spanien und Portugal stammenden Eindringlinge auf dem amerikanischen Kontinent den von ihnen dezimierten indigenen Völkern zu verzeihen? Was haben die Nationalsozialisten den von ihnen verfolgten Juden und anderen Minderheiten zu verzeihen? Was haben Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens den von ihnen diskriminierten, stigmatisierten, diskreditierten und etikettierten Ungeimpften zu verzeihen? Was sollen Politiker, Wissenschaftler und Ärzte den Impfgeschädigten verzeihen, die sie in die Spritze getrieben haben, weil sie als Geimpfte ihren Job behalten, oder ein paar zu Unrecht genommene Freiheiten wiedererlangen wollten, und jetzt eventuell ihr Leben lang mit den negativen Impfwirkungen zu kämpfen haben? Was meinen sie bitte schön mit dem Pronomen „einander“ Herr Spahn? Was haben Jäger ihren Gejagten zu verzeihen?

Das Wörtchen „einander“ impliziert die Gegenseitigkeit des Verzeihens. Bei aller Liebe und Toleranz: Was haben die Verfolger den Verfolgten zu verzeihen? Dass die Ungeimpften es wagten, sich nicht der Gefahr der möglicherweise (und mittlerweile bestätigten) verheerenden Wirkung einer Impfung mit kaum erprobten, genverändernden Impfstoffen auszusetzen etwa? Dass sie sich erfrechten, für das Grundgesetz einzutreten, das in seinen ersten beiden Artikeln die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und die Unversehrtheit des Körpers garantiert (bzw. garantieren sollte)? Dass sie auf die Straße (spazieren-) gingen, um gegen die sinnbefreiten, menschenrechtseinschränkenden und rechtswidrigen Coronamaßnahmen, und später gegen die illegale Impfpflicht friedlich zu demonstrieren? Dass sie das Recht zum Widerstand gegen jeden wahrnahmen, der es unternimmt, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen (nach Artikel 20 Grundgesetz, Absatz 4)? Sollen die Verfolger diese „Missetaten“ den Verfolgten verzeihen? Um Demokratie bemühte Bürger wurden von einem totalitären System, dem Sie angehörten, gepeinigt.

Karl Lauterbach lehnt Rücktritt ab

Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach lehnt einen Rücktritt wegen der Impfschäden und durch Impfung verursachten Todesfälle ab. Im Bundestag erklärte er am 24. April 2024, dass die Impfempfehlungen während der Coronazeit von der STIKO und der „gesamten Wissenschaft“ gestammt hätten. Wörtlich:

„Die Impfungen sind damals empfohlen worden von der Ständigen Impfkommission, von den Fachexperten, von der gesamten Wissenschaft. Es ist derzeit unstrittig, dass die Impfungen Hunderttausende Menschen in Deutschland das Leben gerettet haben. Daher sind die Impfungen ein Segen. Und wenn wir die Impfungen nicht gehabt hätten, dann wäre die Corona-Pandemie noch eine viel größere Katastrophe gewesen, als sie ohnedies gewesen ist.“

Blödsinn! Lauterbach hatte noch Mitte Juli 2022 im „Spiegel“ auch Menschen unter 60 Jahren geraten, sich einen zweiten „Booster“ und damit Impfung Nummer vier verpassen zu lassen, und wich damit, von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab, die zu diesem Zeitpunkt eine weitere Impfung nur für Menschen über 70 empfohlen hatte.

Die Impfung hat mehr Menschen getötet wie gerettet, Herr Lauterbach, wie nachfolgender Abschnitt belegt. Die Fragen anderer Bundestagsabgeordneter, die Sie zur Rede wegen dem Leid, dass Sie Kinder angetan haben, stellten, als beschämend zu bezeichnen, ist in der Tat beschämend. Schämen Sie sich, und beleidigen Sie nicht andere mit dieser Aufforderung. Gehen Sie endlich und stellen Sie sich Ihrer Verantwortung! Sie sind und waren nie tragbar, und haben der deutschen Bevölkerung großen Schaden zugefügt, und ihn nicht abgewendet, wie Sie geschworen haben.

Die meisten Covidtoten waren vollständig geimpft

Offizielle Zahlen aus Großbritannien zeigen: Neun von zehn Covid-Toten waren vollständig geimpft, berichtet die Weltwoche. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel (Lesedauer vier Minuten) zu lesen. Er ist sehr aufschlussreich die Lügen deutscher Politiker und Influencer betreffend. <6>

Falls nicht auffindbar (moderne Bücherverbrennung!), dann unter <9>

Das Office for National Statistics (ONS) in Großbritannien hat offensichtlich realitätsnähere Zahlen erfasst als das Robert-Koch-Institut. Demnach waren fast alle (mehr als 90 Prozent), die ab 2022 an/mit Covid verstorben sein sollen, geimpft. Das Argument von Menschen wie Elena Buyx, Karl Lauterbach und Konsorten, „ohne die Impfung wären noch viel mehr Menschen gestorben“, ist und war nie haltbar. Das Gegenteil ist der Fall. Die Täter wissen, was sie angestellt haben. Die Ethikrat-Vorsitzende Elena Buyx sagte im November 2023 im „Presseclub“ zu den anwesenden Journalisten: <7> (Youtube ungefähr bei 1.03)

„Sie wären da ja nicht außen vor. Das wissen Sie ganz genau. Also, das würde ja die Medienschaffenden ganz genauso betreffen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und was weiß ich noch alles. (…) Da sollen Zweifel gesät werden. Das ist meine Sorge, dass das genutzt wird, um Zweifel zu säen an diesen demokratischen Institutionen, an der Politik insgesamt (…) Da war alles falsch, war alles böse, Sie haben alle falsch berichtet, Sie hatten alle den Maulkorb, Sie waren gleichgeschaltet. So, all diese Geschichten, die man im Moment hört, das müsste man vermeiden.“

Das war ein klassisches Eigentor von Frau Buyx, und ein unethisches aus niederen Instinkten stammendes dazu. Meines Erachtens ein feiges Wegducken! Mit diesen Worten und ihrer panisch wirkenden non-verbalen Sprache gab die Professorin indirekt das Fehlverhalten aller Beteiligten – einschließlich ihres – an diesem Coronabetrug zu. Ethisch verantwortliche Menschen würden sich selbst einer juristischen Aufarbeitung stellen.

Hannah Arendt meinte zu diesem Thema:

„Wenn wir die Leute vor Gericht stellen, dann muten wir ihnen Verantwortung zu. Wir haben das juristische Recht dazu, weil die Alternative nicht das Martyrium ist. Es gab eine Alternative und die hieß: Nicht mitmachen. Selber urteilen: Das mach ich nicht mit.“

Aber sie haben mitgemacht. Nicht alle Täter sind schuldig oder sich ihres Tuns bewusst gewesen. Gleichsam ist nicht jedes Opfer auch Geschädigter. Das herauszufinden, ist die Aufgabe einer aus „Nicht-Tätern“ zusammengesetzten Untersuchungskommission.

Positionsänderung der Neuen Züricher Zeitung (NZZ)

NZZ-Chefredakteur Eric Gujer plädierte in einer längst überfälligen Stellungnahme – 2020 wäre das richtige Jahr dafür gewesen – auf Basis der Enthüllungen der RKI-Protokolle für eine unverzichtbare Aufarbeitung staatlicher Corona-Maßnahmen, und meinte zudem, der WHO-„Pandemiepakt“ dürfte nicht ratifiziert werden. Beides entspricht auch meiner Sichtweise. Im Schlusssatz des lesenswerten Artikels vom 5. April 2024 schrieb Gujer:

„Die Pandemie erschütterte das Vertrauen in die Rationalität politischer Entscheidungen. Darüber hinaus drifteten manche Zeitgenossen in die Phantasiewelt einer «Corona-Diktatur» ab. Der Zwangsstaat bringt eben Zwangsvorstellungen hervor. Technokraten setzen sich über kritische Stimmungslagen hinweg. Demokraten hingegen sorgen sich um den gesellschaftlichen Frieden. Sie sollten deshalb die Corona-Maßnahmen endlich aufarbeiten und den Pandemiepakt nicht ratifizieren.“ <8>

Gut gebrüllt Löwe, aber reichlich spät! Auch Ihr Medium hatte der Coronadiktatur und der „Pandemie der Ungeimpften“ nichts entgegenzusetzen. Zu einer Rehabilitierung der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) rate ich Herrn Gujer, es bezüglich des aktuellen Themas WHO-Pandemie-Pakt und den damit verbundenen weitreichenden freiheits- und verfassungsgefährdenden Anpassungen der internationalen Gesundheitsvorschriften nicht bei einer Kritik zu belassen, sondern dagegen anzukämpfen. Er sollte sich ein Beispiel am Online-Magazin Multipolar nehmen, das die Herausgabe der RKI-Files bewirkte. Den Worten sollten Taten folgen.

Fazit

Die Coronaplandemie war nur ein Theaterstück, in dem Verrückte Blinde führen (frei nach Shakespeare), und das man infrage stellen kann und muss. Die Aufarbeitung wird eventuell eine erneute Theateraufführung. Das eigentliche Problem ist das Theater, in dem sich diese Aufführung abspielt. Auch die Nazizeit wurde aufgearbeitet in der Hoffnung, dass so etwas wie Ausgrenzung, Hetze, Verfolgung, Diffamierung und Etikettierung – wie bei den Juden geschehen – „nie wieder“ passieren würde. Wir waren uns ganz sicher, dass so etwas abgrundtief Böses „nie wieder“ in unserem „geläuterten“ Land stattfinden würde. Wir haben uns leider getäuscht, wie das Vorgehen von Politikern, Medien und breiten Kreisen der Gesellschaft gegen Ungeimpfte und Andersdenkende in Coronazeiten zeigte. Anscheinend haben wir aus unserer Geschichte nichts gelernt, wie auch die neue „Kriegstüchtigkeit“ der Deutschen zeigt. Was nützt eine Aufarbeitung, wenn wir danach weitermachen wie zuvor? Ob wir das Theaterstück schwarz, rot, grün, gelb oder blau anstreichen, ändert nichts am Theater. Das Theater selbst muss sich ändern. Funktioniert die parlamentarische Demokratie mit ihren „Volksvertretern“ noch? Die passiven Zuschauer müssen sich ändern, und diese Theaterstücke aktiv mitgestalten. Sie dürfen sich von den Intendanten und ihren Sponsoren nicht mehr fremdsteuern lassen. Das funktioniert jedoch nicht, wenn die Zuschauer auf ihren Plätzen sitzen bleiben. Sie müssen aufstehen, und selbst zu Akteuren werden. Unsere Repräsentanten in dieser parlamentarischen „Demokratie“ vertreten nicht das Volk, sondern die Eliten. Also muss das Volk selbst tätig werden. Dazu bedarf es nicht nur eines äußeren Aktionismus, sondern auch einer inneren Einkehr, einer Hinterfragung der eigenen Motive des bisherigen Tuns bzw. Nicht-Tuns.

Jeder sollte hinterfragen, warum er sich von anderen beeinflussen und vorschreiben lässt, was richtig oder falsch, gut oder böse ist. Der Mensch hat eine angeborene Moralität. Seine Urteilskraft wird jedoch eingetrübt durch Narrative, die seine Energie auf die eigennützigen Ziele der Erzähler umleiten. Die zu diesem Zweck angewandten Manipulationstechniken wie Wiederholung, Angsterzeugung, Brot und Spiele, Fragmentierung und Verfälschung von Information, Totschlagargumente und dergleichen sind ihm nicht bewusst. Er sollte sie sich bewusst machen, sonst schreitet seine Versklavung voran. Die größten Sklaven sind diejenigen, die glauben, keine zu sein, da sie meinen, ihre Entscheidungen und Wertungen aus freien Stücken getroffen zu haben. Sie merken nicht, dass ihr Denk- und Bewertungsrahmen von klein auf von dunklen Kräften bereits umgekrempelt wurde, der zu diesen, den Machthabern genehmen Wertungen führte. Die so Fremdgesteuerten haben ihre vermeintliche Freiheit verloren. Sich wieder frei zu schwimmen, bedarf großer Anstrengungen. Frei zu sein ist wesentlich schwieriger als unfrei zu sein, und dennoch das höchste anzustrebende Gut in meinen Augen.

Zum Schluss noch eine passende Parodie hierzu, die ich kürzlich im Internet fand. Zwei erwachsene Menschen unterhalten sich.

„Vermutlich war das mit der Pandemie ein riesengroßer Betrug.“

„Ich weiß! Das habe ich die letzten zwei Jahre versucht, Dir zu sagen.“

„Das konntest Du nicht wissen! Das wurde gerade erst im Fernsehen gebracht.“

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, bitte wieder teilen. Danke dafür. Ihnen eine angenehme Zeit.

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Quellen & Links

<1> https://projekt-immanuel.de/downloads/

<2> https://www.amazon.de/gew%C3%BCnschte-Ergebnis-Mathematik-Widerstand-Coronazeiten/dp/B09Y4SPVZ9#:~:text=

<3> https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/aufarbeitung-jetzt-die-corona-politik-war-falsch-li.2204780

<4> https://www.youtube.com/watch?v=ezYeoZ4Md1A

<5> https://www.n-tv.de/politik/Spahn-hat-rueckblickend-Zweifel-an-einigen-Corona-Massnahmen-article24892933.html

<6> https://weltwoche.de/daily/neun-von-zehn-covid-toten-in-grossbritannien-waren-vollstaendig-geimpft-viele-sogar-drei-bis-vier-mal-je-laenger-die-impfkampagne-lief-desto-groesser-wurde-die-zahl-der-todesopfer/

<7> https://www.youtube.com/watch?v=76mLutZVPMw&t=4059s

<8> https://www.nzz.ch/meinung/kein-who-pandemiepakt-ohne-aufarbeitung-der-corona-folgen-ld.1824905?mktcid=smch&mktcval=twpost_05-04-2024

<9> https://archive.is/I3yQs

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 30. April 2024 bei wassersaege.com

http://wassersaege.com/

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Bildquelle: Ground Picture / shutterstock

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Artikel auf Apolut

https://apolut.net/jenseits-der-mainstreammedien-newsticker-aufarbeitung-von-uwe-froschauer/

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Peertube Link:

https://tube4.apolut.net/w/7ABnZ9Y4FC4EPsdaLVTMvq

Legitim

Wissenschaftler haben versucht, Menschen mit COVID-19 zu infizieren und scheiterten – KEIN EINZIGER Proband konnte erfolgreich angesteckt werden!

Von Legi-Team

4. Mai 2024

Dies ist eine 1:1-Übersetzung eines Artikels, der am 1. Mai 2024 in der führenden Wissenschaftszeitschrift Nature erschienen ist. Im Artikel geht es selbstverständlich nicht um die Virusexistenzfrage, aber der Inhalt ist nichtsdestoweniger atemberaubend, denn es werden gleich zwei Studien zitiert, in denen erfolglos versucht wurde, Testpersonen mit COVID-19 zu infizieren.

Wissenschaftler haben versucht, Menschen mit COVID-19 zu infizieren und scheiterten – KEIN EINZIGER Proband konnte erfolgreich angesteckt werden!

Als Paul Zimmer-Harwood sich freiwillig einer absichtlichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterzog, war er sich nicht sicher, was ihn erwarten würde. Er rechnete mit einer Wiederholung seiner ersten Begegnung mit COVID-19 durch eine natürlich erworbene Infektion. Damals hatte er grippeähnliche Symptome. Aber er hoffte, dass seine Immunität ihm helfen würde, sich gut genug zu fühlen, um den Indoor-Fahrradtrainer zu benutzen, den er mit in die Quarantäne genommen hatte.

Es stellte sich heraus, dass Zimmer-Harwood, ein Doktorand an der Universität Oxford, UK, nichts zu befürchten hatte. Weder er noch eine der 35 anderen Personen, die an der „Challenge“-Studie teilnahmen, bekamen tatsächlich COVID-19.

https://www.nature.com/articles/d41586-022-00319-9

Die Ergebnisse der Studie, die am 1. Mai in der Zeitschrift Lancet Microbe1 veröffentlicht wurden, werfen Fragen über die Nützlichkeit von COVID-19-Versuchen für die Erprobung von Impfstoffen, Medikamenten und anderen Therapeutika auf.

Tom Peacock, Virologe am Imperial College London, erklärte:

Wenn man keine Menschen infizieren kann, kann man diese Dinge auch nicht testen.

Die Herstellung von Virusstämmen, die in Provokationstests verwendet werden, dauert viele Monate, so dass es unmöglich ist, neu auftretende zirkulierende Varianten zu finden. Mit diesen Stämmen kann ein hohes Maß an bestehender Immunität in der Bevölkerung überwunden werden.

Forscher nutzen Challenge Trials, um Infektionen zu verstehen und Impfstoffe und Therapien schnell zu testen. Im März ( https://www.nature.com/articles/d41586-020-00927-3 ) 2021 starteten britische Forscher nach monatelangen ethischen Debatten die weltweit erste COVID-19-Challenge-Studie. Im Rahmen der Studie2 wurde eine winzige Dosis des SARS-CoV-2-Stammes, der in den ersten Tagen der Pandemie zirkulierte, identifiziert. Mit dieser Dosis konnte etwa die Hälfte der Teilnehmer ( https://www.nature.com/articles/d41586-022-00319-9 ) infiziert werden, die sich zuvor nicht mit dem Virus angesteckt hatten (Impfstoffe waren damals noch nicht allgemein verfügbar).

Parallel dazu startete ein Team unter der Leitung von Helen McShane, einer Forscherin für Infektionskrankheiten in Oxford, eine zweite SARS-CoV-2-Challenge-Studie mit Personen – darunter auch Zimmer-Harwood -, die sich von natürlich aufgetretenen SARS-CoV-2-Infektionen erholt hatten. Diese wurden durch eine Reihe von Varianten verursacht. In die Studie wurden später auch Teilnehmer aufgenommen, die geimpft worden waren.

Die Entwicklung der Erregerstämme

Die ersten Teilnehmer erhielten die gleiche winzige Dosis des „angestammten“ SARS-CoV-2-Stammes, wie die Teilnehmer der ersten Studie. Als niemand eine anhaltende Infektion entwickelte, steigerten die Forscher die Dosis in den nachfolgenden Teilnehmergruppen immer weiter, bis sie das 10.000-fache der ursprünglichen Dosis erreichten. Bei einigen Freiwilligen kam es zu kurzzeitigen Infektionen, die jedoch schnell wieder verschwanden.

https://www.nature.com/articles/d41586-023-03583-5

Susan Jackson, Klinikerin in Oxford und Mitautorin der jüngsten Studie, berichtete:

Wir waren ziemlich überrascht. Wenn man in Zukunft eine COVID-Challenge-Studie durchführen will, muss man eine Dosis finden, die Menschen infiziert.

Trotz ihrer Immunität gegen die ursprünglichen Stämme erkrankten fast 40% der Teilnehmer an einer Omicron-Infektion, nachdem sie bis Dezember 2022 aus der Quarantäne entlassen worden waren, einer sogar zweimal.

Christopher Chiu ist Immunologe und Arzt für Infektionskrankheiten am Imperial College, Leiter dieser Studie und war an den anderen Versuchen beteiligt. Er erklärte:

Bei einer laufenden COVID-19-Studie am Imperial College London, bei der die Teilnehmer der Delta-SARS-CoV-2-Variante ausgesetzt wurden, gab es ebenfalls Probleme, die Teilnehmer zuverlässig zu infizieren. Einige Teilnehmer haben sich infiziert, aber wahrscheinlich nicht genug für eine Studie, in der getestet wird, ob ein Impfstoff funktioniert.

Anna Durbin, eine Impfstoffwissenschaftlerin an der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore, Maryland, die Mitglied des Gremiums war, das die Sicherheit der jüngsten Reinfektionsstudie überwachte, sagte:

Wir brauchen einen Challenge-Stamm, der repräsentativer ist für das, was in der Bevölkerung zirkuliert.

Virusstämme, die in Challenge-Versuchen verwendet werden, werden unter strengen Bedingungen hergestellt, ein Prozess, der sechs Monate oder länger dauern kann, sagen die Wissenschaftler, was es unmöglich macht, die zirkulierenden Varianten perfekt zu treffen. McShane und Chiu bereiten eine Challenge-Studie mit der im Jahr 2022 aufgetauchten Subvariante BA.5 Omicron vor.

Höhere Dosen

Die Forscher suchen nach anderen Möglichkeiten, Menschen COVID-19 zu verabreichen. Nach Jacksons Ansicht könnte eine noch höhere SARS-CoV-2-Dosis erforderlich sein – eine Dosis, die derjenigen ähnelt, die bei Grippetests verwendet wird. Die Teilnehmer sind in diesen Fällen weitgehend immun. Eine andere Methode könnte darin bestehen, den Teilnehmern mehrere Dosen zu verabreichen. Chiu sagt, dass sein Team die Möglichkeit prüft, potenzielle Teilnehmer zu testen, um diejenigen zu identifizieren, die einen geringen Immunschutz gegen die BA.5-Variante und künftige Challenge-Stämme aufweisen.

Chiu leitet ein Konsortium, das im März von der Europäischen Union und CEPI, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations in Oslo, mit 57 Millionen US-Dollar ausgezeichnet wurde, um im Rahmen von Provokationsversuchen inhalative und intranasale COVID-19-Impfstoffe zu testen. Sie könnten auch die Übertragung blockieren. Er ist zuversichtlich, dass solche Änderungen an den Versuchsprotokollen den gewünschten Erfolg bringen werden.

Was man wirklich braucht, ist ein Modell, das eine echte Infektion nachbildet und idealerweise auch noch Symptome hervorruft.

Zimmer-Harwood, der auch für eine Non-Profit-Organisation ( https://www.nature.com/articles/d41586-023-03583-5 ) arbeitet, die sich für Challenge Trials und deren Teilnehmer einsetzt, sagt, dass er Änderungen begrüßen würde, die COVID-19 Challenge Trials für die Forscher nützlicher machen – auch wenn dies ein bisschen weniger Zeit auf dem Fahrradtrainer bedeuten würde.

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Quellen & Links

Webseite Nature

https://www.nature.com/articles/d41586-022-00319-9

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https://legitim.ch/wissenschaftler-haben-versucht-menschen-mit-covid-19-zu-infizieren-und-scheiterten-kein-einziger-proband-konnte-erfolgreich-angesteckt-werden/

Druschba FM

Rupor-News mit Thomas Röper (Anm. IC Anti-Spiegel) und Sergey Filbert

5. Mai 2024

Wir machen schon lange zusammen mit Thomas eine Sendung auf russisch für meinen russischsprachige Kanal mit über 640 000 Abonnenten. Die Folge 17 haben wir jetzt für euch übersetzt.

Der Kanal „Druschba FM“ wurde erstellt, um freundschaftliche internationale Beziehungen zwischen Ost und West zu fördern. Unsere Informations- und Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, das Interesse der breiten Bevölkerung an diesem wichtigen Thema zu erhöhen. Ziel ist es, Bürger aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen und unterschiedliche Sichtweisen auf dieselben Dinge zu zeigen, die in unserer Welt passieren. Wir bitten die Community darum, sich beim gegenseitigen Austausch in den Kommentaren mit Respekt zu begegnen – nur so können wir die Friedensbewegung voranbringen.

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Quellen & Links

Original auf russisch.

Голос Германии - https://www.youtube.com/channel/UC4SuEgRSjs_6Rp7IY4MU8fg

Redaktionell verantwortlich sind:

Sabiene Jahn und Sergey Filbert

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=XUibqc2VWO8&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=XUibqc2VWO8

RT DE

4. Mai 2024

Westliche Versicherungsgesellschaften behaupten, die auferlegte Preisobergrenze für russisches Öl, eine der wichtigsten Sanktionen gegen das Land, sei nicht mehr durchsetzbar.

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Quellen & Links

Webseite RT DE

https://rtnewsde.com/

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https://rumble.com/v4t5qen-infolge-der-beschrnkungen-der-lpreisobergrenze-entzieht-russland-schiffe-we.html

Wikihausen

3. Mai 2024

Durch die bisher geheimen aber nunmehr durch das investigative Magazin Multipolar veröffentlichten Protokolle des Robert Koch Instituts (RKI) wurden einige sehr interessante Dinge bekannt. Diese bringen nunmehr die Politik in Verlegenheit. Selbst die teilgeschwärzte Fassung der RKI Protokolle zeigt, wie nah doch die angeblichen Verschwörungstheoretiker an der Wahrheit waren und wie wenig von dem gestimmt hat, was Politik und Leitmedien an angeblich verlässlichen Informationen in den Äther gepumpt haben.

Was macht man, wenn man gegen die unliebsamen Fakten von Multipolar nichts machen kann? Man erfindet Horrorgeschichten über den Nachrichtenüberbringer. Sehr wichtig dabei sind die Stichwörter "Verschwörungstheorie" und "Rechts". Die Verwendung beider Begriffe im Zusammenhang mit Multipolar ist mehr als nur grotesk. Es ist schlicht Rufmord.

Seit Frühjahr 2024 gibt es einen Artikel zum Magazin Multipolar in der Wikipedia. Wir schauen uns diesen Artikel genau an und fragen, wer das geschrieben hat. Sie werden alte Bekannte wiederfinden.

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Quellen & Links

Webseite Wikihausen

https://wikihausen.de/video-blog/

Peertube Kanal

https://serv1.wiki-tube.de/accounts/wikihausen/videos

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=qhPTlZMnCiM&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=qhPTlZMnCiM

RT DE

Scheinbar beste Freunde – aber hinter den Kulissen der EU brodelt es

4 Mai 2024 07:00 Uhr

Für die Öffentlichkeit gibt sich der politische Westen einig gegenüber seinen strategischen und wirtschaftlichen Konkurrenten Russland und China. Der Blick hinter die Kulissen aber offenbart tiefere Risse und Entwicklungen, die gerade für Europa gefährlich werden können.

Vorgetäuschte Einigkeit bei grundsätzlich unterschiedlichen Interessen: die Länder der G7

Von Rüdiger Rauls

Gespielte Einigkeit

Es kommt nur selten an die Öffentlichkeit, wie zerrissen der politische Westen in sich ist. Den großen strategischen Gegnern Russland, China, Iran und anderen kann man da nicht so leicht etwas vormachen. Sie verfügen über Möglichkeiten der Beobachtung, Informationsbeschaffung und Auswertung dieser Informationen. Die Führungen dieser Staaten sind vermutlich gut im Bilde über die Entwicklungen in den westlichen Gesellschaften, die Pläne ihrer Regierungen und deren Möglichkeiten, diese umzusetzen.

Das Bild der Geschlossenheit soll hauptsächlich die eigene Bevölkerung beruhigen und ihnen das Gefühl vermitteln, dass ihre Sicherheit bei der eigenen Regierung in den besten Händen ist. Denn gerade die politischen Spannungen weltweit und die Kriegsgefahren sorgen für Ängste in den westlichen Gesellschaften, sind aber nicht der einzige Anlass zur Beunruhigung. Zunehmend treten die wirtschaftlichen Probleme in den Vordergrund, die durch die antirussischen Sanktionen hervorgerufen werden und durch die Versuche, sich von China abzukoppeln.

Dadurch ist das Leben für die meisten Menschen im Westen spürbar teurer geworden und die Entwicklungen, die erahnbar, aber noch nicht deutlich wahrnehmbar, auf sie zurollen, dürften keine Erleichterung bringen. Der Krieg in der Ukraine nagt an den Staatshaushalten, die Sanktionen gegen Russland kosten besonders die europäischen Unternehmen Marktanteile, Umsatz und Gewinn. Das macht sie für internationale Investoren zunehmend unattraktiv.

Unter den amerikanischen Versuchen, Chinas wirtschaftlichen Aufstieg zu unterbinden, zerfällt der Weltmarkt zunehmend in einen zweigeteilten Weltmarkt, dem des Westens unter der Hoheit der USA und dem multipolaren unter chinesischer Führung. Dadurch werden besonders die europäischen Unternehmen in einen Entscheidungskonflikt getrieben. Unter den protektionistischen Maßnahmen des politischen Westens droht die Globalisierung zum Stillstand zu kommen.

America First

Bei einem Treffen der Wirtschaftsminister aus Deutschland, Frankreich und Italien beschrieb Robert Habeck das Problem: "Wir stehen insgesamt vor der Frage, wohin geht es mit Europa." Der Franzose Bruno Le Maire drückte es noch deutlicher aus, dass nämlich "die Zeit der glücklichen Globalisierung vorbei ist" und an deren Stelle sei eine "Globalisierung der Rivalitäten" getreten.

Man sehe sich gezwungen, die "Zähne zu zeigen", um die eigenen Interessen zu schützen vor "dem amerikanischen Protektionismus und dem chinesischen Interventionismus". Zwischen diesen beiden Kräften droht die Europäische Union zerrieben zu werden, weil seine Unternehmen immer stärker unter den politischen Druck der USA kommen und unter den wirtschaftlichen vonseiten Chinas.

Besonders die amerikanischen Freunde machen den Europäern das Leben schwer. Unter der Forderung nach atlantischer Solidarität im Konflikt mit Russland wälzen sie nicht nur die strategischen, sondern auch die finanziellen Risiken des Konflikts immer mehr auf Europa ab. Während man von den Europäern eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben bis zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO erwartet, drehen die USA gleichzeitig der europäischen Wirtschaft die Luft ab.

Das gilt aber nicht nur für europäische Unternehmen. Weltweit versucht Washington mit Subventionen Spitzentechnologie ins Land zu locken. So erhält der führende Chiphersteller der Welt, die taiwanesische Gesellschaft TSMC "von der amerikanischen Regierung eine Subvention von 6,5 Milliarden US-Dollar für die Ausweitung seiner Produktionskapazitäten" in Arizona. Dabei ist das taiwanesische Unternehmen kein Einzelfall. Auch die eigenen Unternehmen ermuntert die US-Regierung durch Subventionen zur Ausweitung der Produktion im eigenen Land, statt Produktionskapazitäten im Ausland auszuweiten.

Durch die Sanktionen gegen Russland ist der Weltmarkt für westliche Unternehmen geschrumpft. Zudem führen die Handelsbeschränkungen gegenüber China, die besonders die Chip- und IT-Branche betreffen, gerade bei amerikanischen Unternehmen zum Verlust von Marktanteilen und den damit verbundenen Umsatz- und Gewinneinbußen.

Wenn schon Weltmarkt und Welthandel schrumpfen sollen, dann aber nicht zulasten der USA. So entsteht der Eindruck, dass die US-Regierung den Rückgang im Welthandel wettmachen will, indem sie Unternehmen aus befreundeten Staaten abwirbt und eigene von Auslandsinvestitionen abhält - besonders in China.

China aufhalten

Denn neben dem Ausgleich für die Rückgänge auf dem Weltmarkt geht es den Amerikanern besonders darum, den großen Konkurrenten China im Zaum zu halten. Russland als militärischer Konkurrent ist weit weg. Man scheint in Washington daraufzusetzen, dass die Russen mit ihren Waffen und Soldaten auf der anderen Seite des Atlantiks bleiben, solange die USA sie nicht zu sehr bedrängen und ihnen keinen Atomkrieg aufzwingen. Bisher ging diese Rechnung auf, weil es den Amerikanern gelungen war, die russische Bedrohung auf die Europäer zu lenken.

Denn ehe die USA ihre Abrams-Panzer in die Ukraine lieferten, ermunterten sie die Deutschen, ihre Leopard-Panzer zu schicken, um die Reaktion Moskaus zu beobachten. Ähnlich war es mit den weiter reichenden Waffen. Die Briten und Franzosen schickten ihre Marschflugkörper. Die Deutschen waren schlauer geworden und hielten ihre Taurus zurück, solange die USA keine ATACMS-Raketen und keine F-16-Jets in die Ukraine schickten. Die USA glauben anscheinend, von den Russen nichts befürchten zu müssen, solange sie keinen Atomkrieg provozieren.

Das ist aber bei China anders. Die schicken zwar auch keine Waffen oder Soldaten in Richtung USA, dafür aber untergraben sie deren wirtschaftliche Basis. Die chinesische Industrie überflutet die Weltmärkte mit ihren Erzeugnissen, die nicht nur billiger sind als die meisten westlichen, sondern mittlerweile zu weiten Teilen auch moderner und besser. Die Chinesen sind bei den neuen Technologien wie Batterien, Solarzellen, Windturbinen, Eisenbahntechnologien, Schiffsbau und nun auch Elektrofahrzeugen in einer Spitzenposition, die nicht so leicht aufzuholen sein wird.

Der "Inflation Reduction Act" (IRA) ist der Versuch der USA, diese Spitzenstellung der chinesischen Industrie anzugreifen. Das geht aber nur, wenn das nötige Marktvolumen vorhanden ist. Die Subventionen sind das eine, sie fördern und erleichtern die Investition und den Aufbau der Industrien. Das andere sind die nötigen Stückzahlen, das heißt das Marktvolumen, das auf Dauer erst eine konkurrenzfähige Produktion ermöglicht.

Deshalb müssen selbst die Unternehmen befreundeter Staaten auf den amerikanischen Markt gelockt werden, denn weder ein industriell zersplittertes Europa noch der gesamte, aber untereinander konkurrierende Westen können mit einer Industrienation mithalten, die sich auf einen Markt von 1,4 Milliarden Konsumenten stützen kann. Wenn also China in seine Schranken gewiesen werden soll, dann gilt das auch für die Konkurrenz aus den befreundeten westlichen Staaten.

Es geht darum, dem wirtschaftlichen Vordringen Chinas die geeinte westliche Wirtschaftskraft entgegenzustellen. Das kann trotz seiner industriellen Spitzenleistungen ein Europa nicht schaffen, das über keinen geeinten Finanzmarkt verfügt, über unterschiedliche nationale Gesetzgebungen und stark voneinander abweichende Wirtschaftsinteressen. Das geht unter den derzeitigen Bedingungen nur unter Führung der USA.

Dazu ist es aber nötig, die europäische Konkurrenz und Wirtschaft, diesem amerikanischen Interesse unterzuordnen, ob es den Europäern passt oder nicht. Es sei denn, dass sie sich bewusst von den USA abwenden und ihre eigenen Interessen verfolgen. Das aber trauen sie sich nicht, weil sie glauben, nicht auf den Schutz des amerikanischen Atomschirms verzichten zu können.

Uneinige Staaten von Europa

Zudem fehlen den europäischen Staaten zu einem solchen Vorgehen die Voraussetzungen. Allein schon bei den Handelsabkommen mit China, aber auch mit den Mercosur-Staaten führten die unterschiedlichen nationalen Interessen innerhalb der EU zu schwer überbrückbaren Konflikten. Während die EU-Kommission die europäische Wirtschaft durch protektionistische Maßnahmen in Form von Werte-Standards vor chinesischen Produkten schützen will, wollen besonders die Deutschen als die führende europäische Exportnation aus Angst vor chinesischen Gegenmaßnahmen diese Hürden so niedrig wie möglich halten.

Die Sanktionen gegen Russland haben die europäischen Unternehmen stärker getroffen als die amerikanischen, die auf dem russischen Markt ohnehin nicht so stark investiert waren, zum Teil dort aber immer noch aktiv sind. Auch viele Rohstoffe werden trotz Sanktionen weiter aus Russland bezogen wie angereichertes Uran oder auch russisches Öl. Der hohe Zinsunterschied zwischen europäischen und amerikanischen Staatsanleihen sorgt für Kapitalabfluss aus Europa. Insofern werden Investitionen in Europa immer unattraktiver und das spricht für die USA. All dem hat das gespaltene Europa wenig entgegenzusetzen.

Darüber hinaus werden nicht nur chinesische, sondern auch Produkte der politischen Freunde aus dem Westen mit amerikanischen Zöllen belegt. Das schränkt deren Absatz auf dem amerikanischen Markt ein und fördert Überlegungen, die Produktion in die USA zu verlegen. Im Moment sind Zölle auf europäischen Stahl und Aluminium zwar ausgesetzt, aber EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen musste sich bei ihrem Besuch in Washington im November letzten Jahres "damit zufriedengeben, dass die Zölle [nur] ausgesetzt bleiben". Eine Aufhebung der zollfreien Mengenbegrenzungen hatte sie im Gespräch mit den amerikanischen Freunden und Partnern nicht erreichen können.

Auch die Gespräche über einen breiteren Zugang für europäische Unternehmen zu "den Milliardensubventionen aus dem US-Förderpaket für grüne Technologien, dem "Inflation Reduction Act" scheiterten. Noch größer war damals die Enttäuschung, dass das geplante Rohstoffabkommen nicht zustande kam", das der europäischen Autoindustrie Fördermittel aus dem IRA hätte zukommen lassen sollen. Die USA geben sich selbst gegenüber den Freunden und strategischen Partnern äußerst hartleibig. Bei den wirtschaftlichen Interessen hört die Freundschaft offensichtlich auf.

In einer solchen Situation fällt es den USA nicht schwer, europäischen Unternehmen die Ansiedlung in den USA schmackhaft zu machen. Der US-Markt ist größer und weniger reguliert, die Produktionskosten wie Energie sind niedriger und der Zugang wird eventuell sogar mit Subventionen versüßt. Es spricht aus der Sicht europäischer Unternehmen vieles dafür, dem alten Kontinent den Rücken zuzukehren. Und Kapital kennt keine Vaterlandsliebe.

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Quellen & Links

Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.

https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/

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https://de.rt.com/international/204481-scheinbar-beste-freunde/

Hörtkorn Unternehmensgruppe

RUSSLAND – UND WIE WEITER?

Mit der Journalistin und Publizistin Frau Prof. Dr. Krone-Schmalz

2. Mai 2024

In unserer letzten Vortragsveranstaltung durften wir Frau Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz begrüßen.

Für alle, die den Vortrag verpasst haben oder ihn gerne noch einmal erleben möchten, haben wir die Aufzeichnung auf YouTube und als Podcast verfügbar gemacht. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich einen tieferen Einblick in dieses brisante Thema zu verschaffen.

Zwischen Russland und dem Westen herrscht Eiszeit. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 sind die ohnehin abgekühlten Beziehungen auf einem historischen Tiefpunkt angelangt und scheinen auf lange Sicht irreparabel zu sein. Eine neue europäische Friedensordnung ist erforderlich, welche auch Russland als Teil unseres Kontinents einschließt.

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Quellen & Links

Webseite Frau Prof. Dr. Krone-Schmalz

http://krone-schmalz.de/

Webseite Hörtkorn

https://www.hoertkorn-finanzen.de/

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=Ii5akrtwVPI&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=Ii5akrtwVPI

MWGFD

Münchner Symposium zur WHO

4. May 2024

Auf dem Münchner WHO-Symposium kamen Wissenschaftler und Praktiker unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen. Sie referierten sachlich und unabhängig die realistischen Auswirkungen, die von der Umsetzung des WHO-Pandemievertrages sowie der überarbeiteten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) in nationales Recht zu erwarten sind.

In der Einführung des Münchner WHO-Symposiums kamen zunächst Dr. Markus Krall als Vorsitzender der Atlas Initiative sowie Dr. Ronny Weikl als Vorstandsmitglied des MWGFD zu Wort. Dr. Beate Sibylle Pfeil skizzierte die Grundzüge des WHO-Pandemievertrages sowie der novellierten IGV.

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Quellen & Links

Webseite

https://www.mwgfd.org/

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https://yewtu.be/watch?v=EM3bkL90QZs&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=EM3bkL90QZs

Dama2021

$6.5-Billion ‘Baby Powder-Cancer’ Settlement Proposal Pushed Forward by Johnson and Johnson - FULL -

4. May 2024

Headquartered in New Jersey, Johnson and Johnson is one of the largest pharmaceutical companies in the world. It’s also one of the handful of companies that made a windfall during the pandemic with their vaccine. In fact, the Janssen shot was making the company upwards of $740 million dollar per quarter—that was, of course, before the shot was pulled off the market due to an elevated risk of serious blood clots in vaccine recipients.

However, having their vaccine pulled off the market might be the least of Johnson and Johnson’s financial worries. That’s because just yesterday, the company announced a willingness to pay $6.5 billion dollar in order to settle nearly all of the lawsuits in America claiming that their baby powder (and talcum powder products) caused people to develop cancer.

Once enacted, this settlement will be the 4th largest in US history, right behind the $7.2 billion dollar that Enron had to pay after defrauding their shareholders.

However, aside from the magnitude of the dollar amount itself, the story of how this $6.5-billion settlement came to be—as well as the legal maneuvering that Johnson and Johnson has been doing behind the scenes to try and shield themselves from lawsuits—is fascinating to say the least.

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Sources & Links

The Epoch Times, Facts Matter,

May 3, 2024

https://www.theepochtimes.com/epochtv/6-5-billion-baby-powder-cancer-settlement-proposal-pushed-forward-by-johnson-and-johnson-facts-matter-5642486

Johnson Statement:

https://www.jnj.com/media-center/press-releases/johnson-johnson-announces-plan-by-its-subsidiary-llt-management-llc-to-resolve-all-current-and-future-ovarian-cancer-talc-claims-through-a-consensual-prepackaged-reorganization

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Privacy Link:

https://www.bitchute.com/video/Ivr1hG5eDy1w

Original Link: https://www.bitchute.com/video/Ivr1hG5eDy1w

Punkt.PRERADOVIC

„Einstimmige Wissenschaft ist immer Propaganda“ - Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dyker u. Dr. Wehrstedt

3. Mai 2024

In der Corona-Zeit wurde auch Gewalt gegen werdende Mütter verordnet. Die Maske musste aufbleiben. Explizit gegen der Willen der gebärenden Frau. Gegen jede Evidenz. Mögliche Schäden waren zweitrangig. Spätestens seit der sogenannten Corona-Pandemie steht die Wissenschaft am Abgrund. Regeln befolgen statt Daten erheben. Politischer Gehorsam statt Evidenz. Mitschwimmen statt hinterfragen. Die Hebamme und Dozentin Dr. Christine Wehrstedt und der Chemie-Professor Dr. Gerald Dyker sind zwei Autoren des Buchs „Die verlorene Wissenschaft - Versuch einer Katharsis nach Corona“, in dem Wissenschaftler aller Bereiche darlegen, wie weit sich Forschung und Lehre von ihrer Aufgabe entfernt haben und wie sie sich heute politisch und finanziell korrumpieren lassen. Für die Autoren ist Aufklärung der Corona-Zeit das Gebot der Stunde.

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Quellen & Links

Webseite

https://punkt-preradovic.com/

Alternativ

https://theplattform.net/de/

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Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=hvXIrGv2n_Q&local=true

Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=hvXIrGv2n_Q

Anti-Spiegel

Strategische Fehler, ein kriegerischer Macron und die „offensive Ukrainisierung“: Die Ereignisse des 2. Mai

Hier übersetze ich die Zusammenfassung ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/20700975 ) der Ereignisse in und um die Ukraine des 2. Mai, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Von Anti-Spiegel

2. Mai 2024 19:21 Uhr

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 2. Mai.

Beginn der Übersetzung:

Kiews militärische Fehler und die offensive Ukrainisierung: Die Ereignisse rund um die Ukraine

Die Misserfolge der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld werden für ukrainische Militärs und Analysten immer offensichtlicher, und sie haben begonnen, nach den Verantwortlichen für die Situation zu suchen.

Vor diesem Hintergrund hat der französische Präsident Emmanuel Macron erneut die Entsendung von Truppen in die Ukraine ins Gespräch gebracht, und die ukrainische Regierung hat begonnen, über den Übergang zu einer „offensiven Ukrainisierung“ zu sprechen.

Die TASS hat die Ereignisse rund um die Ukraine zusammengetragen.

Verlauf der Operation

Die russischen Truppen haben das Dorf Berditschi in der Donezker Volksrepublik befreit, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Im Laufe des Tages haben die Einheiten der Gruppe „Zentrum“ zehn ukrainische Gegenangriffe abgewehrt, die Kräfte der Gruppe „West“ fünf Gegenangriffe und die Einheiten der Gruppe „Ost“ einen Gegenangriff, so das Ministerium. Insgesamt verlor der Gegner im Laufe des Tages in allen Abschnitten bis zu 930 Soldaten.

Die russischen Streitkräfte zerstörten außerdem zwei HIMARS-Fahrzeuge, eine ukrainische Produktionsstätte für Raketen und Munition sowie ein Lager für Raketen und Artilleriewaffen. Die russische Luftabwehr schoss 25 ukrainische Drohnen, zwei Hammer-Lenkbomben und drei HIMARS- und Uragan-Raketen ab.

Strategische Fehler

Ukrainische Truppen, die versuchten, das Dorf Otscheretino im von Kiew kontrollierten Teil der DNR zu halten, waren gezwungen, Reserven und zusätzliche Kräfte dorthin zu verlegen, um die Lage zu stabilisieren, sagte Nasar Woloschin, der Sprecher der Truppengruppe Chortyzja. Er räumte ein, dass die russischen Streitkräfte in dem Gebiet einen „gewissen taktischen Erfolg“ gehabt hätten. Das Dorf Otscheretino ist wichtig für die Sicherheit der ukrainische Logistik in der Region.

Nach Ansicht von Juri Butusow, einem ehemaligen Berater des Chefs des ukrainischen Verteidigungsministeriums, sind die Misserfolge der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld das Ergebnis strategischer Fehler der ukrainischen Führung, einschließlich Präsident Wladimir Selensky. Butusow zufolge erkennt Selensky die Wahrheit nicht an und entlässt Vertreter der militärischen Führung für Berichte mit negativen Informationen.

Der kriegerische Macron

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat erneut die Entsendung von Truppen in die Ukraine in Betracht gezogen, falls Kiew darum bittet und die russischen Streitkräfte die Frontlinie durchbrechen. In einem Interview mit The Economist sagte Macron, „viele Länder“ unterstützten dieses Vorgehen von Paris und stimmten mit seiner Position überein.

Von vorneherein ergebnislose Verhandlungen

Russland wurde nicht zur Konferenz über die Ukraine eingeladen, die am 15. und 16. Juni auf dem Bürgenstock stattfinden soll, teilte das Schweizer Außenministerium mit. Es wies auch darauf hin, dass mehr als 160 Delegationen „auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs“ zu dem Treffen erwartet würden. Es wird präzisiert, dass es sich um Vertreter von „etwa 120 Ländern“ sowie einer Reihe von internationalen Organisationen, des Vatikans und des Patriarchats von Konstantinopel handelt. Die Teilnehmer der Konferenz wollen einen „Fahrplan“ für die künftige Beilegung des Konflikts entwickeln.

Zu den Informationen über die Konferenz betonte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, dass Verhandlungen über die Beilegung des Konflikts in der Ukraine ohne die Beteiligung Russlands nicht auf ein Ergebnis abzielen.

Laut US-Geheimdienstberichten

Russland zeigt Bereitschaft zu Gesprächen zur Lösung der Ukraine-Krise, auch mit Washington und Kiew, aber nicht zu substanziellen Zugeständnissen, so die Direktorin der Nationalen Geheimdienste Avril Haines. Vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats erklärte sie, Russland wende „zunehmend aggressive Taktiken in der Ukraine an, wie beispielsweise Angriffe auf die ukrainische Strominfrastruktur, um die Ukraine davon zu überzeugen, dass weitere Militäraktionen den Schaden für das Land nur vergrößern würden, ohne dass es einen realistischen Weg zum Sieg gäbe“.

Hilfe für die Ukraine

Wie der ungarische Außenminister Peter Szijjarto mitteilte, hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg den Bündnismitgliedern am 30. April offiziell einen Vorschlag unterbreitet, der vorsieht, über einen Zeitraum von fünf Jahren 100 Milliarden Dollar aus einem Sonderfonds für die militärische Unterstützung der Ukraine aufzubringen. Szijjártó stellte fest, dass „die NATO erwartet, dass die Militäraktionen während dieser Zeit fortgesetzt werden“, und sagte, dass die NATO Ungarns Zurückhaltung, sich an dieser Aktion des Bündnisses zu beteiligen, als Anlass zur Sorge sehe. „Dieser Wahnsinn hier in Europa muss gestoppt werden“, sagte der Minister und fügte hinzu, dass der Konflikt in der Ukraine nur am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld gelöst werden könne.

Offensive Ukrainisierung

Die Ukraine solle von der „defensiven“ zur „offensiven Ukrainisierung“ des Landes übergehen, sagte Taras Kremin, der Beauftragte für den Schutz der Staatssprache, ohne genau zu sagen, wie diese Strategie umgesetzt werden soll. Er räumte ein, dass Russisch auf den Straßen der ukrainischen Städte – von Odessa bis Charkow – allgegenwärtig ist, und forderte die lokalen Behörden auf, „dem ein Ende zu setzen“.

Kremin sagte, dass die Vertreter des Büros des Sprachen-Ombudsmanns aktiver bei der Ermittlung von Verstößen vorgehen sollten, anstatt sich nur auf diejenigen zu verlassen, die Beschwerden schreiben.

Ende der Übersetzung

In meinem neuen Buch „Das Ukraine Kartell – Das Doppelspiel um einen Krieg und die Millionen-Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Biden“ enthülle ich sachlich und neutral, basierend auf Hunderten von Quellen, bisher verschwiegene Fakten und Beweise über die millionenschweren Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Joe Biden in der Ukraine. Angesichts der aktuellen Ereignisse stellt sich die Frage: Ist eine kleine Gruppe gieriger Geschäftemacher möglicherweise bereit, uns für ihren persönlichen Profit an den Rand eines Dritten Weltkriegs zu bringen?

https://anti-spiegel.ru/2024/strategische-fehler-ein-kriegerischer-macron-und-die-offensive-ukrainisierung-die-ereignisse-des-2-mai/

Daniel Davis / Deep Dive

3. May 2024

Road of Death in Ukraine with Col Jacques Baud

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Daniel Davis Substack

https://danieldavisdeepdive.substack.com/about

About Jacques Baud

https://wikidata.org/wiki/Q3158203

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Judge Napilitano

Prof. John Mearsheimer

3. May 2024

Genocide, Free Speech, and Academia

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Judge Napolitano

https://judgenap.com/

Prof. John Mearsheimer

https://www.mearsheimer.com/

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Epoch Times

Russlands nächster Schachzug gegen den Dollar und die westliche Handelsmacht

Russland plant die Gründung einer BRICS-Getreidebörse, um seinen Einfluss auf die Getreidemärkte zu stärken und die Handelsbeziehungen innerhalb des Blocks zu festigen. Dies könnte zu einer globalen Machtverschiebung führen und den Dollar als weltweite Leitwährung herausfordern.

Eine BRICS-Getreidebörse könnte den globalen Getreidehandel verändern.Foto: VLADIMIR NIKOLAYEV/AFP via Getty Images

Von Patrick Langendorf

2. Mai 2024

Russland plant die Gründung einer BRICS-Getreidebörse. Einen entsprechenden Vorstoß des russischen Verbands der Getreideexporteure aus dem letzten Dezember hatte im März der russische Präsident Wladimir Putin öffentlich unterstützt. Das schreibt die „South China Morning Post“ (SCMP), Hongkongs größte englischsprachige Tageszeitung.

Putin nannte es demnach ungerecht, dass die Preise für Getreide – 26 Prozent des weltweiten Handelsvolumens werden aus Russland geliefert – in Staaten festgesetzt werden, die gleichzeitig die Abrechnung mit russischen Banken erschwerten. Der russische Präsident erklärte weiter, dass der Vorteil einer solchen neuen Handelsplattform darin liegen würde, dass die teilnehmenden Staaten die Lieferungen in ihrer nationalen Währung bezahlen können und keinen Umweg über den Dollar oder den Euro gehen müssen.

BRICS-Staaten: Wichtige Rolle bei Produktion und Verbrauch

Die BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika spielen tatsächlich eine wichtige Rolle sowohl bei der Produktion als auch beim Verbrauch von Getreide. Laut Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums stellen sie etwa 42 Prozent der weltweiten Getreideernte her, während ihr Anteil am globalen Verbrauch bei ungefähr 40 Prozent liegt.

Durch den Beitritt von Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran und Äthiopien in diesem Jahr steigt die geschätzte Getreideproduktion des Blocks auf über 1,24 Milliarden Tonnen, während der Verbrauch bei 1,23 Milliarden Tonnen liegt.

BRICS-Gipfel 2023 in Johannesburg. Foto: Alet Pretorius/Pool/AFP via Getty Images

Laut SCMP hat Russland großes Interesse an einer BRICS-Getreidebörse, da es damit seinen geoökonomischen Einfluss auf die teilnehmenden Länder stärken könnte. Russland ist ein weltweit wichtiger Getreide- und Düngemittellieferant. Mit so einer Börse könnte das Land sein politisches Gewicht im BRICS-Block erhöhen.

Aber nicht nur Russland könnte von so einer Börse profitieren. Für die anderen BRICS-Länder könnten sich Unsicherheiten verringern, die mit fragilen Lieferketten verbunden sind. Eine BRICS-Getreidebörse könnte eine stabilere Getreideversorgung und Ernährungssicherheit gewährleisten. Darauf weist eine Analyse des Onlineportals „Telepolis“ hin.

Corona war für viele Länder ein Schock mit globalen Auswirkungen. Die globalen Lieferketten wurden unterbrochen und die globale Arbeitsteilung erwies sich als fragil. Dies wurde noch deutlicher mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, der die globale Lage grundlegend verändert hat.

Die Folgen wurden nicht nur sichtbar in der europäischen Nachbarschaft, sondern wirken auch global. So gerieten zahlreiche Länder, die von Nahrungsmittelimporten aus Russland und der Ukraine abhängig waren, in Versorgungskrisen. Betroffen waren unter anderem zahlreiche Länder auf dem afrikanischen Kontinent, vor allem Ägypten, Algerien und Äthiopien. Diese Länder versuchen nun, ihre Lieferketten zu stabilisieren.

Viele BRICS-Mitglieder sind aber auch rohstoffreiche Länder. So beispielsweise der Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate, die hohe Ölvorkommen besitzen, sowie Brasilien mit Eisenerz, Soja und Zucker oder Äthiopien mit Kaffee und Ölsaaten. Russland stößt hier mit Getreide und Düngemitteln dazu, wovon auch China eine große Menge produzieren kann. Viele Länder, die sich dem BRICS-Block angeschlossen haben, wollen den Handel untereinander stärken.

Mittelfristige Stärkung des interregionalen Handels

SCMP spekuliert weiter, dass eine Getreidebörse ein notwendiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit von der Dominanz des Dollars sein könnte. Mittelfristig könnte so der interregionale Handel zwischen den BRICS-Ländern noch mehr gestärkt werden. Sogar ein umfassender Rohstoffaustausch innerhalb des BRICS-Blocks könnte so entstehen.

Wie die Zeitung schreibt, habe Ägypten schon vorgeschlagen, dass es ein globales Getreidelagerzentrum errichten könnte. Das sei auf Interesse bei den BRICS-Staaten gestoßen.

Eine BRICS-Getreidebörse könnte laut SCMP die geopolitische und geostrategische Ausrichtung der teilnehmenden Nationen durch verstärkte Agrar- und Handelsbeziehungen mit Russland stärken. Somit würden sich die globalen Machtverhältnisse verschieben.

Die USA und Kanada gehören heute neben China und Russland zu den Ländern, die große Mengen an Düngemitteln exportieren. Australien, die USA und Kanada sind zudem große Getreideexporteure. Wenn sie nun mit dem momentan billigeren russischen Getreide konkurrieren müssen, könnte es diesen Ländern schwerer fallen, ihre Marktanteile auf dem Weltmarkt zu halten.

Ein Arbeiter verlädt Säcke mit chemischem Dünger zur Ausfuhr in einem Hafen in Nantong, Provinz Jiangsu, China, am 31. Januar 2020. Foto: STR/AFP via Getty Images

Wie „Telepolis“ schreibt, wird Russland in diesem Jahr voraussichtlich 56 Prozent seiner Weizenernte exportieren, was ein Rekordwert wäre. Die USA hingegen werden laut SCMP in diesem Jahr nur 39 Prozent ihrer Weizenernte exportieren. Das wäre ein Rückgang, da das Land bisher im Schnitt 50 Prozent der Ernte exportiert hat.

Schon längere Zeit spielt Weizen in den USA nicht mehr die dominante Rolle wie früher. „Die Zahl der Weizenfarmen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark zurückgegangen, weil viele US-Landwirte auf profitablere Produkte wie Sojabohnen und Mais umsteigen. Die Zahl der Weizenfarmen in den USA ist laut Volkszählungsdaten seit 2002 um mehr als 40 Prozent zurückgegangen“, rechnet Nathan Owens in einer Analyse für das Fachmagazin „Agriculture Dive“ vor.

Weiter hatte auch die lang anhaltende Trockenheit in den USA laut Owens Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von rotem Winterweizen. Dieser Weizen gehört üblicherweise zu den von den USA am meisten exportierten Getreidesorten. Aufgrund der Knappheit von Winterweizen in den USA stiegen dort die Preise für die Einkäufer. Diese schauten sich auf dem Markt um und kauften bei anderen Ländern.

Am 8. März sollten 240.000 Tonnen Weizen, am 15. März sogar 264.000 Tonnen, von den USA nach China geliefert werden, wie die „Agrarzeitung“ berichtete. Allerdings wurden, wie geschrieben, die Verträge für den US-Winterweizen von chinesischer Seite aufgelöst. US-Exporteure blieben nun entweder auf 504.000 Tonnen Weizen sitzen oder mussten sich nach anderen Käufern umsehen. Laut den Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), die bis ins Jahr 1999 zurückreichen, war das die bisher größte stornierte Menge. Den Weizenpreis trieb das weiter in den Keller.

Auch Lieferungen von australischem Weizen waren im März von dieser Entwicklung betroffen. Chinesische Importeure von Weizen stornierten etwa eine Million Tonnen australischer Weizenlieferungen oder verschoben sie ins zweite Quartal.

Ernte auf einer Farm, westlich von Melbourne. Symbolbild. Foto: William West/AFP via Getty Images

Dollar als Leitwährung könnte geschwächt werden

Noch ist eine BRICS-Getreidebörse Zukunftsmusik. Viele Fragen sind nach wie vor ungeklärt. Auch wenn eine Zahlungsmöglichkeit in der jeweiligen nationalen Währung angedeutet wurde, ist nicht ausgeschlossen, dass am Ende der Rubel oder der Yuan die Leitwährung auf der neuen Handelsplattform werden könnte. Sowohl Russland als auch China könnten hier Interesse haben, dass ihre Währung zum Clearing genutzt wird und damit faktisch Leitwährung wird.

Für Nettoagrarimporteure wie die Staaten im Nahen Osten wäre das keine Verbesserung: Sie müssten ihre Petrodollars dann eben in die neue Leitwährung umtauschen, um Handel auf der neuen Plattform zu betreiben. Bisher können sie ihre Petro- oder Agrardollars problemlos sofort in den USA recyceln. Daher wären es die USA, die eine BRICS-Getreidebörse sofort spüren würden – die Rolle des Dollars als internationale Leitwährung wäre geschwächt.

Agrar- und Petrodollar generieren heute eine ständige Nachfrage nach der US-Währung und stützen sie dadurch. Das wäre dann nicht mehr in diesem Ausmaß wie heute der Fall. Russland könnte bei seinem Vorschlag der Gründung einer BRICS-Getreidebörse einkalkuliert haben, dass damit Druck auf den Dollar entstehen könnte.

Russland bleibt im Moment auf Getreide sitzen

Der russische Vorschlag einer BRICS-Getreidebörse kann aber auch noch einen weiteren Hintergrund haben. Sowohl 2022 als auch 2023 hat Russland eine ausgezeichnete Ernte gehabt. Russland sitzt nun auf hohen Beständen und der entstandene Exportdruck lässt die Preise für Getreide in den Keller rauschen. Unter anderem berichtete das Onlineportal „Mundus Agri“ über dieses Phänomen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Getreidepreise auf dem Weltmarkt seit einiger Zeit gefallen sind, da die Ukraine ihr Getreide zu Dumpingpreisen auf den Markt wirft. Im Rahmen der Handelserleichterungen wurde von der EU im Juni 2022 ein sogenanntes Zollmoratorium für ukrainische Agrarerzeugnisse beschlossen.

Mähdrescher ernten Weizen auf einem Feld in der sibirischen Region Nowosibirsk am 19. September 2023. Foto: Vladimir Nikolayev/AFP via Getty Images

Laut einigen EU-Staaten mit geografischer Nähe zur Ukraine stieg im vorigen Jahr durch gestiegene Einfuhren auch bei Getreide und Ölsaaten der Druck auf die dortigen regionalen Agrarmärkte, zum Beispiel in Polen oder Ungarn. „Negativ wirkte sich im Sommer zudem das Ende des Istanbuler Getreideabkommens aus, das von Russland nicht verlängert wurde. Dieses Abkommen hatte den Absatz von Getreide in Drittstaaten über das Schwarze Meer erleichtert“, schreibt das Onlineportal „proplanta“.

Das Ende Juli 2022 auf Vermittlung der Türkei ausgehandelte Abkommen zwischen der Ukraine und Russland garantierte den sicheren Export, unter anderem von Getreide, von Häfen im Süden der Ukraine über das Schwarze Meer. Mit dem Abkommen sollte Hungersnot auf der Welt verhindert werden.

Ausnahmen für westliche Sanktionen

Seit Unterzeichnung des Abkommens 2022 drohte Moskau wiederholt mit einer Kündigung und verlängerte das Abkommen schließlich in letzter Minute, zunächst um vier, zuletzt nur noch um zwei Monate. Russland besteht auf der Umsetzung eines Teils der Vereinbarung, die einen weitgehend ungehinderten Zugang von Nahrungsmitteln und Düngemitteln aus Russland zum Weltmarkt vorsieht.

Der Kreml argumentiert jedoch, dass dieser Zugang weiterhin durch die vom Westen verhängten Sanktionen aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine eingeschränkt wird. Am 17. Juli letzten Jahres hätte das Abkommen verlängert werden müssen. Russland ließ es allerdings auslaufen.

Bis Juli profitierte auch Russland vom „Getreidedeal“. Für Teile des russischen Agrarsektors wurden, aus dem Vertrag heraus, Ausnahmen von den westlichen Sanktionen gemacht. Das ist seit Juli letzten Jahres vorbei.

Schaut man auf alle diese Punkte, dann kann Russland ein Motiv haben, ihre Überkapazitäten den Nettoimporteuren aus dem BRICS-Block anzudienen. Gelänge es nicht, dürfte das Land auf einer großen Menge an Getreide sitzen bleiben.

https://www.epochtimes.de/politik/ausland/russlands-naechster-schachzug-gegen-den-dollar-und-die-westliche-handelsmacht-a4677876.html