Westend Verlag
Warum Krieg?
Rainer Mausfeld
Dec 30, 2024
Die Zivilisationsgeschichte ist durchzogen von leidvollen kollektiven Erfahrungen schwerer Zivilisationsbrüche. Nur sehr mühsam und langsam gelang es, gegen die Ursachen von Kriegen und Bürgerkriegen gesellschaftliche Schutzinstrumente zu entwickeln. Die normativen Leitideen einer egalitären Demokratie und eines egalitären Völkerrechts sind dabei die bedeutendsten zivilisatorischen Errungenschaften einer Friedenssicherung, des innergesellschaftlichen Friedens und des Friedens zwischen den Völkern. Beide Leitideen wurden in den vergangenen Jahrzehnten weitgehend ausgehöhlt oder zerstört. Die Demokratie wurde in eine zunehmend autoritäre Eliten-Wahloligarchie verwandelt und das Völkerrecht dem hegemonialen Gewaltanspruch des militärisch, ökonomisch und propagandistisch Stärksten unterworfen. Durch diese Entwicklungen haben beide Leitideen ihre friedenssichernde Kraft mehr und mehr eingebüßt. Gegenwärtig verschärft sich dieser Abbau zivilisatorischer Errungenschaften in einer Weise, die die Zukunft der mensch- lichen Zivilisation insgesamt bedroht.
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Quellen & Links
Rainer Mausfeld sprach am 21.11.2024 in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg. Im folgenden Link finden Sie die
Vortragsfolien: https://we.tl/t-JyadJblN78
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Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen beschäftigt er sich mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie in einen autoritären Sicherheitsstaat und psychologischen Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Mit seinen Vorträgen (u.a. Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert? und Die Angst der Machteliten vor dem Volk) erreicht er Hunderttausende von Zuhörern. Im Westend Verlag erschienen zuletzt seine Bestseller Warum schweigen die Lämmer? (2018), Angst und Macht (2019) und Hybris und Nemesis (2023).
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Report24news
Happy End: Wir haben Ronny aus der Ersatzhaft freigekauft.
Dec 30, 2024
Gemeinsam mit LAbg. Joachim Aigner (MFG) und der Hilfe unserer Seher und Leser konnten wir Ronny gegen 16.00 aus der Haft freikaufen. Er erzählte uns, dass er die zwei Nächte in Haft nicht geschlafen hat - und freute sich als Erstes einmal auf ein Bier. Wir haben versprochen, ihn noch einige Zeit zu begleiten, um festzustellen, ob noch weitere Strafen offen sind und werden auch mit seinem Erwachsenenvertreter reden, um die Betreuungsqualität sicherzustellen.
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AfD im EU-Parlament
(IC Disclaimer: IC ist und bleibt in jeder Beziehung unabhängig und parteilos.)
Wählerwille? Annulliert!
Christine Anderson (AfD)
Dec 30, 2024
In der Theorie geht alle Macht vom Volke aus. In der Praxis wird eine rumänische Präsidentschaftswahl von Richtern annulliert und einem thüringischen Ministerpräsidenten der Rücktritt befohlen. Christine Anderson (AfD) nennt es, was es ist: Eine Fassadendemokratie von globalitären Misanthropen!
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Report24news
“Ursula Gates” – Hauptkläger Frédéric Baldan deckt in Buch Von der Leyens Korruption auf
28. Dezember 2024

Frédéric Baldan führt strafrechtliche Klage gegen Ursula von der Leyen (C) Report24.news / KI
In einer gemeinsamen Veranstaltung der FPÖ und der AfD präsentierte der belgische Autor, Aktivist für Grundrechte und Hauptkläger im Verfahren gegen Ursula von der Leyen, Frédéric Baldan, sein neues Buch „Ursula Gates: Von Lobbygruppen beeinflusst“ in Straßburg. Report24 war vor Ort mit dabei und sprach auch mit den MEPs Christine Anderson und Gerald Hauser über die Entwicklungen. Millionen warten auf eine Verurteilung der verhaltenskreativen Globalistin.
Frédéric Baldan ist ein ehemaliger europäischer Lobbyist, für China-EU-Geschäfte, Erstkläger im Strafverfahren gegen Ursula von der Leyen, Aktivist für Grundrechte und Autor von “Ursula Gates”. Der von ihm initiierte Rechtsstreit wurde von über 150 Medien in mehr als 30 Ländern berichtet und zog fast 3.000 andere Opfer aus ganz Europa an – sowohl Kläger als auch Angeklagte – einschließlich EU-Mitgliedsstaaten, politische Parteien, Seeleute und Eltern, die ihre Kinder durch schwerwiegende Nebenwirkungen verloren.
In einem Hintergrundgespräch abseits der Kamera schilderte Baldan seinen langen Kampf und seine Recherchen im Lobby-Netzwerk Brüssels. Als er Von der Leyen in einem der Korridore des Gebäudes getroffen hat, sah er nur in “leere Augen”. Persönlich hält er sie für eine Marionette, die Anordnungen ausführt.
Sehen Sie, hier eingebettet, seine Buchpräsentation im EU-Parlament, die auch auf YouTube auf großes Interesse stößt:
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Report24news
Frédéric Baldan ist der Erstkläger in der Strafsache gegen Ursula von der Leyen:
https://yewtu.be/watch?v=lEvNM49Jzko&local=true
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Das Buch dokumentiert auf 380 Seiten diese Vorgänge und ruft zu mehr Transparenz und juristischer Aufarbeitung auf. “Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Corona-Politik vollständig und konsequent aufzuklären”, so die einladenden Parteien FPÖ und AfD, vertreten durch die MEPs Gerald Hauser und Christine Anderson.
Report24 hat nach der Veranstaltung mit Gerald Hauser, Christine Anderson und Frédéric Baldan gesprochen:
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Report24news
MEP Mag. Gerald Hauser und MEP Christine Anderson zum Buch "Ursula Gates" von Frédéric Baldan:
https://yewtu.be/watch?v=vXZMQhjuIKQ&local=true
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Wer ist Frédéric Baldan?
Baldan wurde als Teenager im Bereich Netzwerke und Telekommunikation vom amerikanischen Technologieriesen Cisco ausgebildet. Anschließend studierte er Bauingenieurwesen an der Fakultät für Angewandte Wissenschaften der Universität Lüttich. Beeinflusst von einem Anwalt, der seinen Eltern zur Hilfe kam, entschied er sich, als Gasthörer an derselben Universität ein Jurastudium aufzunehmen. Dies führte dazu, dass er sich für dubiose Verkäufe von öffentlichem Eigentum in seiner Heimatstadt zu symbolischen Preisen interessierte. Diese Verkäufe erschienen ihm als Akte von Misswirtschaft, die dem öffentlichen Interesse schadeten.

Gemeinsam mit anderen Bürgern, darunter ein ehemaliger Kommissar der Bundespolizei, beschloss er, sich gegen lokale Politiker und Bauträger zu stellen. Seine Arbeit als EU-Lobbyist bestand darin, kleinen Akteuren zu helfen, ihre Rechte durchzusetzen und Missbräuche des Gesetzes zu stoppen. Er legt sich mit Monopolisten an und unterstützt Opfer politischer und wirtschaftlicher Kriminalität dabei, ihre Verteidigung aufzubauen oder Gegenangriffe vorzubereiten.
Dabei entwickelt er Fachwissen in den Bereichen Wirtschafts- und Politikanalyse. Er ist auf chinesisch-europäische Beziehungen spezialisiert und weist ein Lobbyistenprofil auf, das nicht den üblichen Branchenstandards entspricht.
Im April 2023 reichte Baldan eine Zivilklage beim Untersuchungsrichter Frédéric Frenay in Lüttich ein. Unterstützt von der französischen Anwältin Diane Protat richtete sich die von ihm eingereichte Klage gegen Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission. Die Vorwürfe lauteten auf Korruption, widerrechtliche Wahrnehmung von Interessen, Vernichtung von Verwaltungsdokumenten sowie Amts- und Titelmissbrauch.
Diese Klage, die in der Geschichte der EU beispiellos ist, führte dazu, dass Frédéric Baldan als europäischer Lobbyist vom Zugang zum EU-Parlament ausgeschlossen wurde. Als Fachmann in der Lobbying-Branche und regelmäßiger Besucher der europäischen Institutionen entdeckte Baldan zahlreiche beunruhigende Fakten über Ursula von der Leyen.
Er beschloss, diese in einem Buch mit dem Titel „UrsulaGates: la compromission par les lobbys“ (UrsulaGates: die Kompromittierung durch Lobbyismus) zusammenzufassen, um der Öffentlichkeit endlich Zugang zu diesen Informationen zu verschaffen. Das Buch bietet einen Einblick in die Welt des Brüsseler Lobbyismus – gesehen von innen.
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Quellen & Links
Das Buch ist laut Baldan aufgrund des Zeitplans des Strafprozesses zunächst nur in französischer Sprache erschienen. Weitere Sprachen sollen nachgereicht werden.
AfD, Christine Anserson, EU-Parlament, FPÖ, Frederic Baldan, Gerald Hauser, Strassburg
https://report24.news/tag/christine-anserson/
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RT DE
Westliche Geheimdienste planen Terrorangriffe auf russische Militärbasen in Syrien
Dec 29, 2024
Geheimdienste der USA und Großbritanniens planen gezielte Angriffe auf russische Militärstützpunkte in Syrien, um ihre geopolitische Dominanz in der Region zu sichern.
Laut einem Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR wollen die USA und Großbritannien eine Stabilisierung des Landes nach dem Sturz von Baschar al-Assad verhindern.
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Quellen & Links
Mehr dazu: https://rtde.org/international/231005-moskau-us-und-britische-geheimdienste/
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
de.rt.com
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
freedert.online
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Report24news
Österreich nimmt zu 80% Behinderten zu Weihnachten wegen Maskenstrafen in Haft!
Fec 29, 2024
Unfassbar: Ende 2024 nimmt die Republik Österreich einen besachwalteten, Behinderten Menschen wegen offener Masken-Strafen in Haft. Man hätte ihn schon am 21. Dezember für über einen Monat wegsperren wollen - nun "sitzt" er seit dem 27. Dezember, angeblich in einer fäkalverschmierten Zelle. Wir versuchen, das Lösegeld aufzutreiben und Ronny aus der Haft freizukaufen.
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Report24 Artikel:
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Heise
Große Sicherheitsmängel in elektronischer Patientenakte 3.0 aufgedeckt
Gravierende Sicherheitslücken müssten bis zum Start der ePA 3.0 noch geschlossen werden. Das demonstrieren Martin Tschirsich und Bianca Kastl auf dem 38C3.
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Martin Tschirsich und Bianca Kastl zeigten auf dem 38C3 die offensichtlicheren und teils lange bekannten Sicherheitslücken der elektronischen Patientenakte.
(Bild: heise online / mack)
27.12.2024, 17:40 Uhr
Von Marie-Claire Koch
38C3: Große Sicherheitsmängel in elektronischer Patientenakte 3.0 aufgedeckt:
Sicherheitslücken seit Jahren bekannt
Zugriff auf ePA 3.0 ohne PIN
Transparente Kommunikation von Risiken gefordert
Gematik steht im Austausch mit Sicherheitsbehörden
Sicherheitsmängel gibt es bei der elektronischen Patientenakte (ePA) seit Jahren – Sicherheitsexperten finden immer wieder Lücken. Jetzt auch für die ePA, die für alle automatisch kommt, die nicht widersprechen. Stets betonen die Verantwortlichen, dass die ePA absolut sicher sei. Doch die "ePA für alle" kann dieses Versprechen nicht einhalten. Das zeigten Martin Tschirsich und Bianca Kastl auf dem 38. Chaos Communication Congress in Hamburg ( https://www.inoeg.de/veroeffentlichungen ) anhand einer Reihe simpler Sicherheitslücken, die Außentäter ausnutzen können. Es gelang ihnen ohne Umstände, sich Zugang zur "ePA für alle" zu verschaffen. Dies war unter anderem aufgrund von Mängeln in den Spezifikationen möglich. So konnten sie die Zugriffstoken für Akten beliebiger Versicherter erstellen – ohne Stecken der elektronischen Gesundheitskarte.
Sicherheitslücken seit Jahren bekannt
Ein "Dauerbrenner" und zentraler Punkt ist dabei die unkontrollierte Ausgabe von Gesundheitskarten. Die Forscher konnten durch simple Telefonanrufe bei Krankenkassen elektronische Gesundheitskarten auf fremde Namen bestellen. Der zeitliche Aufwand für diese Angriffe ist erstaunlich gering: Die Bestellung einer fremden Gesundheitskarte konnte in 10 bis 20 Minuten erreicht werden. Praxiszugänge ließen sich ebenfalls innerhalb weniger Stunden bis Tage erlangen. Grund dafür sind Mängel in den Ausgabeprozessen, den Beantragungsportalen sowie dem Umgang mit den Ausweisen "in der Praxis".
Die auf den Chipkarten gespeicherten kryptografischen Identitäten sollen die Sicherheit des Zugangs zu den elektronischen Patientenakten gewährleisten. "Diese werden allerdings nicht herangezogen, um die Echtheit der Karte nachzuweisen. Somit lässt sich die Anwesenheit einer beliebigen Karte vortäuschen", erklärt Tschirsich gegenüber heise online.
Zugriff auf ePA 3.0 ohne PIN
Da für die neue Version der elektronischen Patientenakte keine PIN mehr für den Zugang in der Praxis erforderlich ist, ist nicht einmal mehr der physische Besitz einer solchen Karte für den Zugriff auf die entsprechende Patientenakte ab Version 3.0 notwendig. Die Kombination dieser verschiedenen Schwachstellen ermöglicht laut Tschirsich und Kastl den Zugriff auf alle 70 Millionen Patientenakten. Besonders kritisch sei dabei, dass viele dieser Sicherheitslücken bereits seit Jahren bekannt sind. Auf dem 36C3 hatte auch André Zilch demonstriert ( https://www.heise.de/news/36C3-Unsichere-Patientendaten-die-Telematik-Infrastruktur-des-Gesundheitswesens-hat-ein-4624092.html ), wie einfach es ist, an elektronische Heilberufsausweise zu gelangen, auch für die Praxisidentität (SMC-B), so Tschirsich.
Durch SQL-Injection konnten Tschirsich und Kastl Angriffe auf die Portale der Kartenherausgeber vornehmen. Das gelang mithilfe des Kaufs gebrauchter Kartenterminals auf Kleinanzeigen – auf Nachfrage teilweise sogar mit SMC-B. So konnten die Mitgliedsnummern beliebig manipuliert und durchiteriert werden. Auch durch gefälschten IT-Support war es ihnen möglich, Zugriff auf die Systeme zu erlangen. Ein einziger kompromittierter Praxiszugang ermögliche dabei den Zugriff auf etwa 1.000 bis 1.500 Patientenakten. Die Tatsache, dass diese grundlegenden Sicherheitsprobleme auch in der neuesten Version der elektronischen Patientenakte noch existieren, zeigt fundamentale Probleme im Entwicklungs- und Sicherheitsprozess des Systems.
Transparente Kommunikation von Risiken gefordert
Daher fordern die Experten unabhängige und belastbare Bewertung von Sicherheitsrisiken, transparente Kommunikation von Risiken gegenüber Betroffenen. Bisher werden die Versicherten nicht ausreichend über die Risiken, die die elektronische Patientenakte mit sich bringt, informiert. Ebenso notwendig sei laut Tschirsich und Kastl ein offener Entwicklungsprozess über den gesamten Lebenszyklus der "lebenslangen ePA". Aus Sicht von Kastl brauche es sinnvolle, digitale und staatliche Lösungen, "die auch sinnvoll als öffentliche Infrastruktur funktionieren", so Kastl. Dafür müssten alle an einem Strang ziehen, denn niemand wolle eine ePA von Doctolib.
Inzwischen hat sich die Gematik ( https://www.gematik.de/newsroom/news-detail/aktuelles-stellungnahme-zum-ccc-vortrag-zur-epa-fuer-alle ) zu den Sicherheitsmängeln geäußert und bezeichnet die "praktische Durchführung in der Realität" für einen der genannten Angriffe als "nicht sehr wahrscheinlich". Auf die Reaktion der Gematik hat sich auch der ehemalige Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, auf Mastodon zu Wort gemeldet ( https://bonn.social/@ulrichkelber/113726093280545882 ).
Die Sicherheitsforscher hätten bereits gezeigt, dass die ePA bereits heute Sicherheitsmängel aufweist. Zudem dürfte der Zugriff auf die ePAs "also auch die außerhalb des Behandlungszusammenhangs eines Arztes, [...] schon von der Systemarchitektur her gar nicht möglich sein und ist daher ein Designfehler", so Kelber. Auch Kastl weist darauf hin, dass die Sicherheitsmängel nicht realitätsfern seien, sondern nachgewiesen wurden. Überdies findet Tschirsich es schade, dass die Gematik nur zu einem der Mängel Stellung bezieht.
Gematik steht im Austausch mit Sicherheitsbehörden
Gleichzeitig gibt die Gematik an, "im intensiven Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu sein. Technische Lösungen zum Unterbinden der Angriffsszenarien seien bereits konzipiert und deren Umsetzung sei gestartet. Die elektronischen Patientenakten aller Versicherten seien bundesweit "gut geschützt", denn die ePA starte zunächst nur bei Leistungserbringern in den Modellregionen.
Update 27.12.2024, 20:44 Uhr
Stellungnahme der Gematik und Zitat des ehemaligen BfDI und Information zu Doctolib ergänzt.
(mack ( mailto:mack@heise.de ))
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Infosperber

Ist die F35, die die Schweiz für Milliarden kauft, ein Ding der Vergangenheit? Und wird sie technologisch durch kleine Drohnen überflüssig gemacht? © Digitalstorm/Deposithpotos
«Tech-Oligarchen» mischen militärisch-industriellen Komplex auf
Christof Leisinger 27.12.2024
Elon Musk & Co. tun sich zusammen, um unflexiblen Rüstungsriesen mit kleinen, günstigen und autonomen Waffen Konkurrenz zu machen.
Donald Trump ist noch nicht im Amt. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich ein Teil seiner Entourage gezielt für ihn engagiert hat, um wirtschaftlich von der Nähe zu ihm und seiner Regierung zu profitieren. Deuteten erst die durch die Decke gehenden Kurse der Aktien verschiedener Unternehmen auf entsprechende Spekulationen hin, so bestätigen sie sich nun.
«Palantir und Anduril, zwei der grössten amerikanischen Unternehmen für Verteidigungstechnologie, führen derzeit Gespräche mit etwa einem Dutzend Konkurrenten, um ein Konsortium zu bilden, das sich gemeinsam um Aufträge der amerikanischen Regierung bewerben wird, um das Oligopol der bisherigen Anbieter zu durchbrechen», schreibt die Financial Times.
Elon Musk und Konsorten ziehen die Fäden
Zu den Unternehmen, die sich in Gesprächen befänden, gehörten Elon Musks SpaceX, der ChatGPT-Hersteller OpenAI, der Bauer autonomer Wasserfahrzeuge Saronic und die Datengruppe für künstliche Intelligenz Scale AI, zitiert die britische Zeitung mehrere Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. «Wir arbeiten zusammen, um eine neue Generation von Verteidigungsunternehmen zu schaffen», sagte demnach eine an der Entwicklung der Gruppe beteiligte Person.
Dieser Bericht kommt zu einem Zeitpunkt, wo klar ist, wer Donald Trump im Wahlkampf unterstützt hat, wer sich in seinem Umfeld tummelt und Einfluss auf seine Entscheidungen nehmen kann – und wie sich voraussichtlich die künftige Regierung und ihre Berater in Washington zusammensetzen werden. Aus diesem Umfeld waren schon in den vergangenen Wochen und Monaten Stimmen laut geworden, die das übliche Gebaren im Verteidigungsbereich und in der Rüstungsindustrie kritisiert hatten.

Spekulationen auf neue Kräfte im Rüstungssektor schiessen ins Kraut.
«Nur Idioten bauen den bemannten F-35-Kampfflieger», hatte zum Beispiel Elon Musk auf seiner eigenen Plattform X geschrieben. Er kritisiert, das Preis-Leistungsverhältnis dieses Projektes stimme nicht und das Design sei schlecht. Wen wird also überraschen, dass die Technologieunternehmen mit spezifischen Interessen im Rüstungsbereich nun versuchen, einen grösseren Teil des riesigen Verteidigungsbudgets der amerikanischen Regierung in Höhe von 850 Milliarden Dollar an sich zu ziehen. Das Nachsehen hätten die traditionellen Rüstungsriesen wie Lockheed Martin, Raytheon, Northrop Grumman, General Dynamics, L3Harris oder auch Boeing.
Das Konsortium werde einige der wertvollsten Unternehmen des Silicon Valley vereinen und deren Produkte und Know-how nutzen, um die amerikanische Regierung künftig günstiger und effizienter mit modernsten, leistungsfähigen Verteidigungs- und Waffensystemen zu versorgen, heisst es nun unter anderem in der FT.
Palantir ist inzwischen an der Wallstreet mehr wert als Lockheed Martin
Aus diesem Grund ist in den vergangenen Wochen nicht nur der Aktienkurs des Software- und Dienstleistungsunternehmens Palantir durch die Decke gegangen, sondern auch Start-ups aus dem Bereich der Verteidigungstechnologie haben in diesem Jahr Rekordsummen an Finanzmitteln erhalten. Investoren wetten darauf, dass sie zu den Gewinnern zählen werden, sobald die Trump-Regierung die Staatsausgaben auf der einen Seite deutlich senkt, auf der anderen mehr Geld für die nationale Sicherheit oder auch für die Weltraumforschung ausgeben wird.
Meanwhile, some idiots are still building manned fighter jets like the F-35 🗑️ 🫠
pic.twitter.com/4JX27qcxz1
— Elon Musk (@elonmusk) November 24, 2024
Inzwischen ist Palantir an der Wallstreet mehr wert als Lockheed Martin. Der Datenintelligenzkonzern wurde vom Tech-Investor Peter Thiel mitbegründet, der anfänglich auch Finanzmittel für Anduril bereitstellte. Dieses Unternehmen ist auf autonome Systeme, künstliche Intelligenz und fortschrittliche Verteidigungstechnologien spezialisiert, ging 2017 an den Start und wird in diesen Zeiten mit etwa 14 Milliarden Dollar bewertet. SpaceX und OpenAI schweben mit Werten von etwa 350 Milliarden Dollar und 157 Milliarden Dollar schon in einer ganz anderen Liga. SpaceX und Palantir leben schon seit Jahren von grossen öffentlichen Aufträgen, viele andere versuchen nun nachzuziehen. Das gilt vor allem für die, welche künftig wohl besonders gute Beziehungen in die Kreise rund um die künftige Regierung in Washington haben werden.
Musk, Thiel, Palantirs Führungspersonen Alex Karp und Joe Lonsdale oder Andurils Trae Stephens und Brian Schimpf etwa. Sie und viele andere kennen sich schon länger und wollen nun mit und zugunsten ihrer Firmen etwas erreichen. Sie zählen zu den Kritikern, die die Beschaffung von Verteidigungsgütern in den USA schon seit langem als langsam, teuer und fern vom Wettbewerb kritisiert haben. Davon wurde eine kleine Zahl von alteingesessenen Firmen mit guten Beziehungen wie eben Lockheed Martin, Raytheon oder Boeing begünstigt.
Sie entwickelten für den amerikanischen Staat Schiffe, Panzer oder auch Flugzeuge, was oft Jahre dauerte und zudem sehr kostspielig war. Der amerikanische Verteidigungshaushalt ist in den Augen der Kritiker nicht nur deswegen so enorm, weil das Land besonders viele Soldaten in Lohn und Brot hat oder besonders viele Waffen kauft, sondern weil die Lieferanten in der Vergangenheit kaum auf ihre Effizienz achten mussten.
Die aufstrebende Verteidigungsindustrie des Silicon Valley dagegen will den Markt mit kleineren, günstigeren und autonomen Waffen aufmischen. Diese sollen die USA und ihre Verbündeten in einem modernen Konflikt bei deutlich geringeren Kosten besser schützen, so die Propaganda ihrer Gründer und Manager. Mit Sicherheit aber sind sie nicht altruistisch – und wollen möglichst viel Geld verdienen.

Lockheed Martin macht mit Rüstungsgütern den grössten Umsatz.
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https://www.infosperber.ch/politik/tech-oligarchen-mischen-militaerisch-industriellen-komplex-auf/
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Der sichtbare Dritte
Von Tom-Oliver Regenauer
Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/der-sichtbare-dritte-von-tom-oliver-regenauer/
Dec 28, 2024
Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer
Die digital-medial vermittelte Realität wird von immer mehr Menschen mit der Wirklichkeit verwechselt. Statt über die eigenen Sinne erfahren sie diese überwiegend über zwischengeschaltete Instanzen.
Während sich ein weiteres Jahr voller Abnormitäten dem Ende zuneigt, ist vieles, das man im Interesse des nächsten hätte verbessern können, beim Alten geblieben. Denn Veränderungen beginnen im Kopf — und der fungiert bei einer Mehrheit unserer Artgenossen vor allem als Reservoir für Informationen, Gedanken und Meinungen Dritter. Dritter, die sich die psychischen Schwachstellen der Spezies Mensch gekonnt zunutze machen.
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Epochtimes
Pegasus-Skandal: Gericht verurteilt NSO Group für illegale Zugriffe auf 1.400 WhatsApp-Konten
Ein US-Gericht entschied zugunsten von Meta gegen die NSO Group, die mit ihrer Spähsoftware „Pegasus“ 1.400 WhatsApp-Nutzer gehackt hatte. Das Urteil stellt einen Fortschritt für den Schutz der Privatsphäre dar und könnte weitreichende Konsequenzen für die Spyware-Branche haben.

WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern Meta.Foto: Fabian Sommer/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
Von Erik Rusch
27. Dezember 2024
Auch deutsche Behörden setzen die Spähsoftware „Pegasus“ ein.
Dieses Urteil stellt einen bedeutenden Fortschritt für den Schutz der Privatsphäre dar und könnte weitreichende Konsequenzen für die gesamte Spyware-Branche nach sich ziehen. Die NSO Group hatte ihre Software als Werkzeug zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität gerechtfertigt, doch das Gericht wies diese Argumentation zurück.
„NSO kann sich der Verantwortung für seine unrechtmäßigen Angriffe auf WhatsApp, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und die Zivilgesellschaft nicht mehr entziehen“, erklärte WhatsApp-Sprecher Carl Woog in einer Stellungnahme ( https://www.washingtonpost.com/technology/2024/12/20/whatsapp-meta-nso-pegasus-hacking-spyware/ ). „Dieses Urteil sollte Spyware-Unternehmen verdeutlichen, dass ihre illegalen Aktionen nicht toleriert werden.“ Die NSO Group hat bisher keine Stellungnahme zum Urteil abgegeben.
Der Fall tritt nun in eine nächste Phase ein, in der die Höhe des Schadensersatzes, den die NSO Group an Meta zahlen muss, bestimmt wird. Dieses Urteil könnte als wegweisender Präzedenzfall dienen und andere Unternehmen davon abhalten, vergleichbare Praktiken in den USA zu verfolgen.
Sicherheitsforscher sieht „großen Sieg für Opfer“
Sicherheitsforscher John Scott-Railton vom kanadischen Citizen Lab bezeichnet das aktuelle Urteil als einen „großen Sieg für Opfer von Spionagesoftware“ und zugleich als eine „bedeutende Niederlage für NSO“ sowie für private Anbieter von Hacking-Software, wie „Reuters“ berichtet ( https://www.reuters.com/technology/cybersecurity/us-judge-finds-israels-nso-group-liable-hacking-whatsapp-lawsuit-2024-12-21/ ).
Laut Scott-Railton habe sich die gesamte Branche hinter der Behauptung versteckt, sie sei nicht für die Nutzung ihrer Hacking-Tools durch ihre Kunden verantwortlich. Das Urteil stelle jedoch klar, dass „die NSO Group tatsächlich für zahlreiche Gesetzesverstöße verantwortlich ist“, erklärte er.
Nach Angaben ( https://www.nsogroup.com/Newses/nso-group-responds-to-amnesty-internationals-amicus-curiae-in-thai-litigation/ ) der NSO Group sei der „Pegasus“-Trojaner für staatliche Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden entwickelt worden, um „die Zivilgesellschaft vor ernsthaften Bedrohungen wie Terrorismus und organisierter Kriminalität zu schützen“. Dennoch wurden Spuren des Trojaners auf zahlreichen Smartphones von Menschenrechtlern, Journalisten und Aktivisten weltweit gefunden.
Der israelische Hersteller betonte, dass der „Pegasus“-Trojaner unbemerkt auf den Geräten der Opfer installiert werden könne, ohne dass diese selbst aktiv werden müssten, etwa durch das Anklicken eines Links oder das Öffnen einer Nachricht, wie aus dem Gerichtsschreiben ( https://www.courtlistener.com/docket/16395340/1/whatsapp-inc-v-nso-group-technologies-limited/ ) hervorgeht.
Android, iOS oder BlackBerry
Nach der Installation könne der „Pegasus“-Trojaner laut NSO Group „aus der Ferne und im Verborgenen wertvolle Informationen von nahezu jedem mobilen Gerät abrufen“, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem, ob Android, iOS oder BlackBerry, wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Der Trojaner sei laut Hersteller unter anderem dazu entwickelt worden, die Kommunikation abzufangen, die von einem Gerät gesendet oder empfangen wird – einschließlich Nachrichten über iMessage, Skype, Telegram, WeChat, Facebook Messenger, WhatsApp und andere Anwendungen, heißt es weiter.
Darüber hinaus könne die „Pegasus“-Software für verschiedene Zwecke angepasst werden, sodass auch das Erfassen von Screenshots sowie das Abgreifen von Browserverläufen und Kontakten des infizierten Geräts möglich sei, heißt es weiter.
Andere Medien berichten, dass die Software auch den Zugriff auf gespeicherte Fotos und andere Dateien ermögliche und eine unbemerkte Nutzung der Kamera und des Mikrofons zulasse.
1.400 Smartphones gehackt
Meta reichte die nun erfolgreiche Klage bereits im Jahr 2019 ein. Damals war bekannt geworden, dass die NSO Group eine Sicherheitslücke bei WhatsApp ausnutzte, um in rund 1.400 Smartphones einzudringen. Im Mai 2019 entdeckte und stoppte WhatsApp nach eigenen Angaben den unbefugten Zugriff durch den „Pegasus“-Trojaner.
Laut WhatsApp wollte die NSO Group gezielt die Nutzer der App „überwachen“, da die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht geknackt werden konnte, heißt es in den Gerichtsdokumenten.
Der Mutterkonzern Meta warf der NSO Group vor, mit ihrem erfolgreichen Hackerangriff gegen die WhatsApp-Nutzungsbedingungen sowie gegen den U.S. Computer Fraud and Abuse Act (18 U.S.C. § 1030) und den California Comprehensive Computer Data Access and Fraud Act (California Penal Code § 502) verstoßen zu haben. Daher erhob Meta Klage auf Unterlassung und Schadensersatz.
Die NSO Group bestreitet die Vorwürfe, musste sich jedoch, wie bereits in früheren Fällen, mehrfach in gerichtlichen Prozessen geschlagen geben. Offen bleibt, wie hoch das israelische Überwachungsunternehmen nun bestraft wird. Diese Entscheidung wird im Hauptverfahren getroffen. Gegen das aktuelle Urteil ist eine Berufung möglich.
Deutsche Behörden nutzen „Pegasus“-Trojaner
2021 wurde bekannt, dass auch deutsche Behörden in Deutschland den „Pegasus“-Trojaner der NSO Group einsetzen. Die Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes (BKA), Martina Link, bestätigte ( https://www.sueddeutsche.de/politik/pegasus-spionage-bka-trojaner-1.5403678 ) dies damals dem Bundestag. Das Trojaner-Programm werde für Ermittlungsverfahren im Bereich des Terrorismus und der organisierten Kriminalität genutzt, erklärte sie. Das BKA habe jedoch nicht die Standardversion der Software erworben, da „Pegasus“ weit mehr Funktionen bietet, als das deutsche Gesetz erlaubt. Zudem sei nicht ausreichend nachvollziehbar, welche Aktionen die Software auf einem Zielgerät ausführe.
Auf Wunsch des BKA nahm die israelische Herstellerfirma daher eine technische Anpassung vor und entwickelte eine Version der Software, die verfassungskonform eingesetzt werden könne, so Link laut der „Süddeutschen Zeitung“ ( https://www.sueddeutsche.de/politik/pegasus-spionage-bka-trojaner-1.5403678 ).
Dieser maßgeschneiderte Trojaner sei vom BKA umfangreich überprüft worden, und es seien zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. So würden die überwachten Telefonnummern durch Hashwerte verschleiert, sodass die Herstellerfirma die Zielpersonen nicht identifizieren könne. Darüber hinaus habe man sich vertraglich von NSO zusichern lassen, dass keine Daten an die Firma abgeführt werden, sondern an das BKA, heißt es in dem Bericht.
Laut netzpolitik.org bestehe der Verdacht, dass durch den Einsatz des „Pegasus“-Trojaners auch in der EU Gesetzesverstöße begangen wurden. Die Organisation stützt diesen Verdacht auf die Tatsache, dass im Rahmen einer Untersuchung durch einen Sonderausschuss in Polen Opfer der Spähsoftware gefunden wurden. Zuvor hatten dortige Ermittler das Pegasus-Spionagesystem in einer staatlichen Behörde beschlagnahmt.
Apple zieht Klage gegen NSO Group zurück
Auch Apple klagte gegen die NSO Group, zog die Klage aber zurück ( https://www.kes-informationssicherheit.de/artikel/apple-laesst-spyware-klage-gegen-nso-group-fallen/ ), da die israelische Regierung den Quelltext für den „Pegasus“-Trojaner beschlagnahmte, womit dieser nicht mehr verfügbar war.
Zudem befürchtete das Unternehmen, dass die Weiterführung des Prozesses sensible Sicherheitsinformationen offenlegen könnte. Diese seien jedoch essenziell, um die Sicherheit der Nutzer vor weiteren Spionageangriffen zu gewährleisten.
Auch ein Untersuchungsausschuss ( https://www.tagesschau.de/ausland/europa/pegasus-bericht-eu-100.html ) des EU-Parlaments untersuchte anderthalb Jahre lang Vorwürfe rund um den „Pegasus“-Trojaner und das Ausspionieren von EU-Bürgern.
Konsequenzen durch die EU-Kommission gab es jedoch bisher nicht, obwohl der Untersuchungsausschuss empfahl, dass die EU-Mitgliedsländer zumindest rechtsstaatliche Minimalstandards für den Einsatz von Staatstrojanern einhalten sollten, berichtet „netzpolitik.org“.
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RT DE
Experte: YouTube büßt bei Sperrung in Russland Milliarden-Einnahmen ein
27 Dez. 2024 18:49
Die andauernde Missachtung russischer Gesetze könnte schon bald die vollständige Sperrung des Internet-Dienstes YouTube zur Folge haben. Experten schätzen mögliche Verluste des Unternehmens in diesem Fall auf Milliardenbeträge.

Symbolbild
YouTube könnte mehr als 20 Milliarden Rubel (über 180 Millionen Euro) an Werbeeinnahmen verlieren, wenn es in Russland gesperrt wird. Darüber berichtete der Verband der Blogger und Agenturen (ABA) gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und stützte sich dabei auf die Ergebnisse seiner eigenen Untersuchungen. Eine Sperrung ist durchaus möglich, da das Unternehmen weiterhin die Anforderungen des russischen Rechts böswillig ignoriert. Bis heute entfallen auf diese Plattform bis zu 50 Prozent des Volumens des gesamten Influencer-Marketing-Marktes, das sind knapp über 20 Milliarden Rubel pro Jahr, erklärte die ABA und betonte:
"Die vollständige Sperrung dieses Dienstes würde dazu führen, dass diese Mittel für eine Weile den Markt verlassen, bis ein kompletter Neuaufbau unter Beteiligung russischer Plattformen stattfindet."
Nun steht der russische Influencer-Marketing-Markt vor einer Umstrukturierung – und einer Neuausrichtung von Werbebudgets, die bisher an YouTube flossen. Laut Georgij Lapschakow, Generaldirektor der Influencer-Agentur Potschwa (gehört zu ABA), wird die Umverteilung der Budgets im Jahr 2025 wahrscheinlich beginnen, aber der Prozess wird nicht schlagartig sein. So werden Unternehmen gezwungen sein, ihre Strategien und Ansätze bei der Wahl der Kommunikationskanäle zu überdenken, glaubt er und stellt fest, dass es höchstwahrscheinlich zu einem Abfluss von Investitionen in YouTube-Kanäle kommen wird:
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass YouTube das Schicksal von Instagram teilen wird – wir werden einen allmählichen Besucherrückgang erleben, der sich dann auf einem bestimmten Niveau stabilisiert. Ein Teil des Publikums wird weiterhin VPNs nutzen und aktive Autoren werden bleiben, aber ihre Anzahl und ihr Einfluss werden weit von dem Niveau entfernt sein, das sie vor der Verlangsamung von YouTube hatten. Die Werbebudgets werden zugunsten der effektivsten Kombinationen von Kanälen, wie VKontakte und Telegram, umverteilt werden."
YouTube funktioniert in Russland seit Langem mit Verlangsamungen und Unterbrechungen, und das freie Abrufen von Inhalten auf der Hosting-Plattform ist nur mithilfe eines VPNs möglich. Die russischen Behörden haben die Sperrung von YouTube noch nicht offiziell angekündigt, obwohl sie wiederholt darauf hingewiesen haben, dass der Dienst regelmäßig gegen russisches Recht verstößt.
Die russische Aufsichtsbehörde Roskomnadsor hat zwar klargestellt, dass YouTube gegen russisches Recht verstößt und nicht mit der Aufsichtsbehörde zusammenarbeitet, aber wiederholt erklärt, dass der YouTube-Verlangsamung eine veraltete Serverarchitektur zugrunde liege: Im Jahr 2022 stellte Google den Service für russische Anlagen ein, und im Laufe der Jahre sind diese Anlagen immer mehr verfallen. Im Sommer hat Roskomnadsor zu diesem Thema ebenfalls Stellung genommen und erklärte Folgendes:
"Zahlreiche Verstöße gegen unsere Gesetzgebung, Respektlosigkeit gegenüber unserem Land und unseren Bürgern sind ein Grund, gegen YouTube vorzugehen. Und wir haben genug Instrumente, um das Unternehmen in einer solchen Situation zu motivieren, wir behalten uns das Recht vor, sie zu nutzen."
Kürzlich erklärte das amerikanische Unternehmen Apple die Entfernung von VPN-Diensten und einigen Medien-Apps aus dem russischen App-Store. Das Unternehmen wies darauf hin, dass Apple VPN-Dienste, einige Medienanwendungen und Podcasts aus dem russischen Segment des App-Stores wegen russischer rechtlicher Anforderungen entferne und dass die Nichteinhaltung dieser Vorschriften dazu führen könne, dass Apple nicht mehr in der Lage wäre, den App-Store zu bedienen oder Inhalte in dem Land zu vertreiben. Im November entfernte Apple unter anderem drei journalistische Podcasts aus dem russischen App-Store: The Insider Live (The Insider wurde als ausländischer Agent und unerwünschte Organisation eingestuft, seine Aktivitäten sind in Russland verboten), ein Podcast von dem russischen Dienst der BBC und Echo (der Radiosender Echo von Moskau wurde ebenfalls als ausländischer Agent eingestuft und aufgelöst). Im Oktober blockierte das Unternehmen die App Nastojaschee wremja (auch dieser Fernsehsender wurde als ausländischer Agent eingestuft). Und im August des Jahres 2023 entfernte Apple auf Ersuchen der Regulierungsbehörde Roskomnadsor die Podcasts von Medusa (ein Medienunternehmen, das als ausländischer Agent und unerwünschte Organisation gilt und dessen Aktivitäten in Russland verboten sind) und Cholod (ebenfalls als ausländischer Agent klassifiziert) von seiner Plattform.
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Quellen & Links
Mehr zum Thema – Russische TV-Sender verklagen Google auf Rekordsumme
https://freedert.online/russland/224132-russische-tv-sender-verklagen-google/
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
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https://de.rt.com/russland/230871-experte-youtube-buesst-bei-sperrung/
RND
Flugzeugabsturz in Kasachstan, kaputte Kabel in der Ostsee: Wie gefährlich ist Russland?
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In Kasachstan kamen 38 Menschen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Ursache war vermutlich eine fehlgesteuerte russische Abwehrrakete. In der Ostsee häufen sich unterdessen die Zwischenfälle. Hier liegt aber ganz offenkundig Absicht vor.
Markus Decker
https://www.rnd.de/autoren/markus-decker
27.12.2024, 19:00 Uhr
Berlin. Finnland machte am zweiten Weihnachtsfeiertag kurzen Prozess. Die Küstenwache des Landes enterte einen aus Russland kommenden und auf den Cook-Inseln registrierten Öltanker namens „Eagle S“ und übernahm das Kommando. Zuvor war ein beschädigtes Unterseestromkabel nach Estland ausgefallen. Finnland ermittelt nun wegen „schwerer Sabotage“. Erst im November hatte es einen ähnlichen Vorfall mit einem chinesischen Frachter gegeben. Auch er kam aus Russland.
Ebenfalls an Weihnachten lenkte ein Flugzeugabsturz in Kasachstan erneut den Blick nach Russland. Die Maschine war von Aserbaidschan nach Tschetschenien unterwegs, als vermutlich ein Fehlschuss der russischen Flugabwehr den Absturz auslöste. 38 von 67 Menschen wurden getötet. 29 Menschen überlebten, viele schwer verletzt.
Erinnerung an 2014 wird wach
Experten sind sich einig, dass es sich um einen Unfall handelt – einen sehr weitreichenden Unfall allerdings, der an den 17. Juli 2014 erinnert. Damals schoss ein russisches Flugabwehrsystem vom Typ Buk über der Ostukraine versehentlich eine Boeing der Fluggesellschaft Malaysia Airlines auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur ab. 289 Menschen kamen um.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marcus Faber (FDP), sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) jetzt: „Die russische Flugabwehr ist zunehmend überfordert.“ Er forderte zugleich Konsequenzen. „Alle zivilen Fluglinien sollten dringend das gesamte Kriegsgebiet meiden - also Überflüge über der Ukraine und Russland ausschließen.“ Tatsächlich geschieht dies in vielen Fällen bereits.
Alle zivilen Fluglinien sollten dringend das gesamte Kriegsgebiet meiden - also Überflüge über der Ukraine und Russland ausschließen.
Marcus Faber, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses
Zwischen dem Vorfall in der Ostsee und dem im Kaukasus besteht jedenfalls ein bedeutender Unterschied. Die jüngste Attacke auf das Unterseestromkabel war kein Versehen, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Absicht. Schließlich herrscht in Estland, Finnland und anderen Ostsee-Anrainerstaaten seit geraumer Zeit erhöhte Wachsamkeit und Alarmbereitschaft wegen möglicher Sabotageakte, nachdem es zuletzt mehrfach zu Ausfällen und Störungen von Stromkabeln, Gaspipelines und Telekommunikationsverbindungen gekommen war. Dringender denn je stellt sich die Frage: Was tun?
Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, Konstantin von Notz, sagte dem RND: „Putin führt einen hybriden Krieg gegen den Westen. Jeden Tag gibt es neue Provokationen und das bewusste Ausreizen von Grenzen. Im Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit ist die Aggressivität und Bösartigkeit, mit der hier agiert wird, immer noch nicht angekommen. Das ist ein relevantes politisches Problem, denn solange niemand richtig versteht oder wahrhaben will, was hier läuft, fehlt die Entschlossenheit zur politischen Reaktion auf diese Angriffe.“ Der Grünen-Politiker betonte: „Ich erwarte von der Bundesregierung, diese Aggression Russlands endlich klar öffentlich zu benennen und einzuordnen.“
Greift die Beistandspflicht der Nato?
Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München geht einen Schritt weiter. „Die Bedrohung, die von Russland ausgeht, ist schon relativ groß“, sagte er. Mit den Attacken auf die Infrastruktur greife es zugleich die Wirtschaft an. Masala fuhr fort: „Die Attacken zuzuschreiben ist schwierig. Deshalb muss man die kritische Infrastruktur besser schützen – national wie international, indem man die Vorfälle auf die Ebene der Nato hebt, und zwar nach Artikel 4 des Nato-Vertrages.“
In Artikel 4 heißt es: „Die Parteien werden einander konsultieren, wenn nach Auffassung einer von ihnen die Unversehrtheit des Gebietes, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit einer der Parteien bedroht sind.“
Der Politikwissenschaftler mahnte: „Man sollte Marineverbände oder Küstenwachen in der Ostsee patrouillieren und Schiffe kontrollieren lassen. Man kann das nicht flächendeckend machen. Dazu ist der Raum zu groß. Aber man könnte mehr tun und eine bessere Abschreckung erreichen, als das in den letzten Monaten der Fall war. Ich würde deshalb Beratungen im Nato-Rahmen über eine mögliche Reaktion initiieren.“
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hatte im November bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sogar gesagt: „Der umfangreiche Einsatz hybrider Maßnahmen durch Russland erhöht das Risiko, dass die Nato irgendwann erwägt, ihre Klausel zur gegenseitigen Verteidigung nach Artikel 5 in Anspruch zu nehmen.“ Dies gilt nach einem massiven Cyberangriff bereits heute als möglich.
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RND
Datenleck bei Volkswagen: GPS-Daten von 800.000 Fahrzeugen ungeschützt

Schwere Datenpanne bei VW: Monatelang waren die Standortdaten von rund 800.000 Elektrofahrzeugen weltweit frei zugänglich, darunter persönliche Informationen prominenter Nutzer. Wem das Datenleck aufgefallen war und wie VW darauf reagierte.
Normen Scholz
https://www.rnd.de/autoren/normen-scholz
27.12.2024, 16:01 Uhr
Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern sieht sich mit einer massiven Datenpanne konfrontiert: Die GPS-Daten von rund 800.000 Elektrofahrzeugen waren monatelang ungeschützt in einem Amazon-Cloud-Speicher abrufbar. Wie der „Spiegel“ berichtet, sind Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda betroffen – nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit. Durch das Datenleck erhielten unbefugte Dritte die Möglichkeit, detaillierte Bewegungsprofile der Nutzer zu erstellen.
Bewegungsprofile und persönliche Daten kompromittiert
Ein besonders kritischer Aspekt des Vorfalls: Viele der Fahrzeugdaten ließen sich mit persönlichen Informationen wie Namen und Kontaktdaten der Fahrer, Fahrzeugbesitzer oder Fuhrparkverantwortlichen verknüpfen. Bei rund 460.000 betroffenen Fahrzeugen waren präzise Standortdaten zugänglich, die detaillierte Einblicke in die Alltagsgewohnheiten der betroffenen Personen zuließen. Unter den Betroffenen befinden sich auch prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Personen aus sicherheitskritischen Berufsgruppen, etwa Polizisten.
Hinweis durch Chaos Computer Club
Auf das Datenleck aufmerksam wurde der Chaos Computer Club (CCC), der Volkswagen über die Sicherheitslücke informierte. Das Unternehmen reagierte prompt und schloss die Schwachstelle. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass die Daten über einen längeren Zeitraum ungeschützt zugänglich waren und potenziell missbraucht werden konnten.
Volkswagen verteidigt Datennutzung
Volkswagen erklärte, dass die erhobenen Daten pseudonymisiert seien und hauptsächlich zur Verbesserung von Batterietechnologien und Software dienten. Es sei nicht beabsichtigt gewesen, Rückschlüsse auf einzelne Personen zu ziehen oder Bewegungsprofile zu erstellen. Dennoch verdeutlicht der Vorfall die steigenden Herausforderungen, die mit dem Schutz von Fahrzeugdaten einhergehen.
Branche unter Druck: Weitere Hersteller betroffen
Volkswagen steht mit diesem Vorfall nicht allein. Bereits eine Untersuchung der Mozilla-Stiftung im Jahr 2023 hatte gezeigt, dass viele Automobilhersteller umfangreicher Daten sammeln, als für den Betrieb der Fahrzeuge notwendig ist. In einigen Fällen werden diese Daten sogar weiterverkauft, was den Druck auf die Branche erhöht, die Datensicherheit und den Datenschutz ihrer Kunden zu gewährleisten.
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Quellen & Links
Dieser Text erschien zuerst in der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (WAZ).
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Politik Spezial
Die politische Kaste kennt keine Scham
Rechtsanwalt Tobias Ulbrich im Interview
Dec 28, 2024
In diesem Interview mit Helmut Reinhardt nimmt der bekannte Düsseldorfer Rechtsanwalt Tobias Ulbrich (https://ru.law/) Stellung zu aktuellen politischen Fragen. Er legt den Finger in die Wunde und hält nicht Rechte oder Linke für die große Gefahr, sondern die demokratiefeindliche politische Kaste in Berlin.
Des Weiteren erklärt Tobias Ulbrich, warum er jetzt für den Bundestag kandidiert und für welche politische Ziele er kämpfen will.
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Schuler! Fragen, was ist
Vera Lengsfeld über Merkels Erbe: „Es gibt eins, das bleibt – und das ist die AfD“
Dec 27, 2024
Vera Lengsfeld, Bürgerrechtlerin, Autorin und ehemalige CDU-Politikerin, spricht bei „Schuler! Fragen, was ist“ über ihre persönlichen Erlebnisse mit Angela Merkel, ihre Kanzlerschaft und deren weitreichende Auswirkungen auf Deutschland und die CDU.
Die Themen des Interviews:
Angela Merkels politische Strategie: Abwarten und Kontrollieren
Wie Merkel die CDU und Deutschland nachhaltig verändert hat
Hintergründe zu Merkels DDR-Vergangenheit und ihrem Aufstieg in der CDU
Die Rolle von Bildern und Medien in ihrer politischen Karriere
Dabei spricht Lengsfeld auch über Anekdoten und gemeinsame Erlebnisse in der DDR mit der Ex-Kanzlerin. Für die Autorin ist klar: Merkels politischer Stil war schon immer auf Anpassung und Machterhalt ausgerichtet.
Diverse soziale Plattformen
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YT-Kanal Schuler! Fragen, was ist : https://www.youtube.com/channel/UC_3M2qj2haMDhrPobUBx1Fw
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Privacy Link: https://youtu.be/-2ofPOmG6sg
Report24
Chinas neue Kampfjet-Generation bringt Pentagon ins Schwitzen
27. Dezember 2024

Symbolbild (C) R24/KI
Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman: Ein mysteriöser Kampfjet, der an der Grenze zum Weltraum operieren kann und dabei für gegnerische Radarsysteme praktisch unsichtbar bleibt. Doch was da kürzlich am helllichten Tag über dem Testgelände der Chengdu Aircraft Industry Group seine Runden drehte, ist sehr real – und dürfte in den Führungsetagen des Pentagon für erhebliche Unruhe sorgen.
Die Volksrepublik China hat einmal mehr bewiesen, dass sie in Sachen militärischer Luftfahrt zur absoluten Weltspitze aufgeschlossen hat. Der neue Stealth-Fighter, dessen erste Testflüge jetzt dokumentiert wurden, verkörpert einen gewaltigen technologischen Sprung nach vorn. Mit seiner charakteristischen Diamantflügel-Konfiguration und dem Verzicht auf vertikale Leitwerke setzt die Maschine neue Maßstäbe in Sachen Tarntechnologie.
Besonders bemerkenswert: Das Flugzeug verfügt offenbar über drei Triebwerke – eine höchst ungewöhnliche Konfiguration, die aber angesichts der anvisierten Einsatzprofile durchaus Sinn ergibt. Die zusätzliche Schubkraft wird benötigt, um in extreme Höhen vorzustoßen und dort auch noch manövrierfähig zu bleiben.
Justin Bronk vom Royal United Services Institute (RUSI) warnt allerdings vor vorschnellen Schlüssen: “Wir sollten dieses Flugzeug nicht vorschnell als Chinas Antwort auf das amerikanische NGAD-Programm interpretieren.” Dennoch räumt auch er ein, dass die neue Maschine einen bedeutenden Fortschritt in Chinas taktischen Luftkriegsfähigkeiten darstellt.
Besonders beunruhigend für die US-Streitkräfte: Der neue Jet könnte ihre strategischen AWACS-Aufklärungsflugzeuge und Tankflugzeuge bedrohen, die bisher aufgrund ihrer großen Operationsentfernung als relativ sicher galten. Die enorme Reichweite des chinesischen Fighters, gepaart mit modernster Tarnkappentechnologie, könnte diese Gewissheit fundamental erschüttern. Der ehemalige US-Air-Force-General Mark D. Kelly hatte diese Entwicklung kommen sehen: “Die Chinesen sind keine Dummköpfe. Sie wissen genau, was sie tun.” Seine Prophezeiung einer “exponentiellen Verbesserung” der chinesischen Tarnkappentechnologie scheint sich nun zu bewahrheiten.
Die technischen Details des neuen Kampfjets sind beeindruckend: Ein ausgeklügeltes System von Lufteinlässen – einer auf der Oberseite, zwei am Rumpf – optimiert sowohl die Tarneigenschaften als auch die Hochgeschwindigkeitsleistung. Die Triebwerksauslässe sind oberhalb des Rumpfes angeordnet, was Wärmeabstrahlung und Geräuschentwicklung minimiert. Unter dem großzügig dimensionierten Rumpf befinden sich vermutlich interne Waffenschächte.
Was wir hier sehen, ist mehr als nur ein weiterer Prototyp aus chinesischer Produktion. Es ist ein klares Signal an den Westen: Der technologische Vorsprung in der militärischen Luftfahrt schmilzt rapide dahin. Die nächste Generation der Luftkriegsführung könnte durchaus von Peking dominiert werden – eine Perspektive, die man in Washington sehr ernst nehmen sollte.
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Quellen & Links
China, Kampfjet, Stealth Fighter, Tarnkappenjet
https://report24.news/tag/kampfjet/
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tkp
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Bilderberger installieren neuen Chef
27. Dezember 2024
von Thomas Oysmüller
Auch die Bilderberg-Gruppe rüstet sich für die Zeit von Trump als Präsidenten und installiert einen neuen Chef. Jens Stoltenberg kommt direkt von der NATO.
Wenn Politiker das Bilderberger-Treffen besuchen, gibt man Parlament und Öffentlichkeit keine Auskunft. Es würde sich um ein „privates Treffen“ handeln, erklärt man dann. So etwa 2023 als Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg seinen Besuch bestätigt hatte – besonders brisant für ein neutrales Land, denn die Bilderberg-Gruppe ist viel, aber sicher nicht „neutral“. Das zeigt auch die Ernennung des neuen Chefs.
Ex-NATO-Chef Jens Stoltenberg, bis vor kurzem noch oberster NATO-Kriegsherr, soll nun die Bilderberg-Gruppe übernehmen. Er hatte 2002 an seinem ersten Bilderberg-Treffen teilgenommen, weiß Daily Mail zu berichten. 2002 wusste die Öffentlichkeit noch kaum vom exklusiven Treffen Bescheid – man dementierte sogar die Existenz der Gruppe überhaupt.
Es ist der Verdienst investigativer und störender Journalisten, dass man mittlerweile Personalfragen und Einladungslisten veröffentlicht. Wer weiß: Vermutlich wurde auch die Ernennung von Stoltenberg zum NATO-Chef im Jahr 2014 von der Bilderberg-Gruppe abgesegnet. Ausschließlich zu Kaffee und Kuchen trifft man sich jedenfalls nicht.
Denn soll Stoltenberg wegen „seiner Expertise in transatlantischer Strategie“ den Chefposten übernehmen. Das steht im Zusammenhang mit Trumps Ernennung zum Präsidenten, da er bekanntlich eine andere Rolle der EU-NATO-Staaten einfordert. EU-Europa soll mehr für die NATO ausgeben, jedoch hat noch kein EU-Politiker verlangt, dass die Amerikaner dann auch eine Gebühr für ihre Stützpunkte in EU-Europa zahlen könnten.
Der Artikel der Daily Mail weiß noch einiges mehr. Es scheint immer mehr daraufhin zu deuten, dass die Rolle der EU unter Trump sich ändern wird. In welche Richtung, wird sich zeigen. Viele befürchten, dass die neue „EU-Sicherheitsarchitektur“ eher mehr als weniger Krieg bedeutet. Die Ernennung von Stoltenberg lässt das ebenfalls vermuten.
Daily Mail:
Stoltenberg warnte letzten Monat, dass Trumps „Wahlkampfrhetorik berechtigte Bedenken hinsichtlich seines Engagements für die europäische Sicherheit aufgeworfen hat“.
Aber der neue Bilderberg-Chef kann sich darauf verlassen, dass er, falls die Dinge brenzlig werden, mit Thiel, einem der größten Unterstützer des designierten Präsidenten, einen direkten Draht zu Trump hat.
Ein weiteres namhaftes Mitglied des Bilderberg-Lenkungsausschusses ist Nadia Schadlow, eine leitende Mitarbeiterin des Hudson Institute, einer Denkfabrik in Washington.
Im Oktober schrieb Schadlow einen Artikel mit dem Titel „Europa sollte eine mögliche Rückkehr von Trump nicht als Bedrohung ansehen“.
Darin ging sie darauf ein, dass Trump die europäischen NATO-Mitgliedsländer häufig angreift, weil sie nicht genug Geld für die Landesverteidigung bereitstellen, und sagte, Europa solle versuchen, mit ihm zusammenzuarbeiten.
Anstatt ihn als Zerstörer einer alten Ordnung darzustellen, sollte Europa darüber nachdenken, wie die störende Natur von Herrn Trump dazu beitragen könnte, Europa für eine bessere Zukunft zu positionieren“, schrieb sie.
Stoltenberg könnte versuchen, die Medien zu nutzen, um die Strategie der Bilderberg-Gruppe zu ändern. Die Geheimgesellschaft neigt dazu, jeglichen Kontakt mit der Presse zu vermeiden und die Details ihrer Treffen geheim zu halten.
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Bild „Bilderberg Konferenz II“ ( https://www.flickr.com/photos/55768711@N07 ) by antoineduthoit ( https://www.flickr.com/photos/55768711@N07 ) is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.
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Kontrafunk
Der Rechtsstaat Folge 076 Sondersendung - Kafkas Testamente
Freitag, 27. Dezember 2024, 10:05 Uhr
(Wdh.16:05, 21:05)
Thomas-M. Seibert im Gespräch mit Ulrich Fischer und David C. Bunners
Kafkas letzter Wille ist schriftlich seit seinem Todesjahr 1924 dahin überliefert, dass seine nicht vor seinem Tode bereits veröffentlichten Texte „ausnahmslos und restlos“ verbrannt werden sollten. Max Brod, der Freund und danach Herausgeber beispielweise der Romane – zunächst „Der Prozess“, dann „Das Schloss“ und zuletzt „Amerika“ (später unter dem Titel „Der Verschollene“) –, hat sich daran nicht gehalten. Zu Recht? Ulrich Fischer hat die literatur- und rechtshistorische Lage juristisch entschlüsselt. David Christian Bunners liest die zeitgenössischen Texte, darunter eine wenig bekannte Erzählung Kafkas „Auf dem Dachboden“.
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Quellen & Links
Kontrafunk Stream (MP3):
https://icecast.multhielemedia.de/listen/kontrafunk/radio.mp3
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Kontrafunk Artikel:
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Kontrafunk Audiocast (MP3):
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RT DE
Putin: Russland bereit, slowakisches Angebot zur Ausrichtung von Friedensverhandlungen anzunehmen
26 Dez. 2024 18:13 Uhr
Auf einer Pressekonferenz am Rande der Tagung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates hat Wladimir Putin am Donnerstag die Bemühungen der slowakischen Regierung um eine Friedenslösung in der Ukraine hoch bewertet. Russland sei bereit, die Slowakei als Ausrichter von Friedensverhandlungen zu nutzen, so der Präsident.

Wladimir Putin während der Pressekonferenz am 26.12.2024 in Sankt Petersburg
Russland ist bereit, die Slowakei als Ort für Friedensverhandlungen zu nutzen, da das Land im Konflikt um die Ukraine eine neutrale Position einnimmt. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin während einer in Sankt Petersburg abgehaltenen Pressekonferenz am Donnerstag.
Zuvor hatte Putin bekanntgegeben, dass die Slowakei ihre Bereitschaft erklärt hat, eine Plattform für Gespräche über die Ukraine zu bieten. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico setze sich für eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts ein und könne die Funktion eines Gastgebers übernehmen.
Die Pressekonferenz fand im Anschluss an eine Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates statt. Der Präsident sprach unter anderem über die Möglichkeiten der Beendigung des Konflikts in der Ukraine und über die Wirtschaftsleistung Russlands.
In diesem Zusammenhang offenbarte Wladimir Putin erstmals, was Gegenstand seiner Gespräche mit US-Präsident Joe Biden im Jahr 2021 während des einzigen Treffens der beiden Staatsoberhäupter in Genf war. Biden habe damals angeboten, den NATO-Beitritt der Ukraine auf dem Gipfel der Organisation im Jahr 2021 in Genf um zehn bis 15 Jahre zu verschieben. Dies sei aber für Russland inakzeptabel gewesen, da es das Problem nur vertage, nicht beseitige. Wörtlich sagte Putin dazu:
"Ich weiß, dass der derzeitige Präsident Biden darüber gesprochen hat, das ist kein Geheimnis, und zwar im Jahr 2021. Er hat mir genau das vorgeschlagen – die Aufnahme der Ukraine in die NATO um zehn bis 15 Jahre zu verschieben, weil sie [die Ukraine] noch nicht bereit sei. Ich antwortete entsprechend: 'Ja, sie ist heute noch nicht bereit. Ihr werdet sie [in diesen zehn Jahren] vorbereiten und dann aufnehmen.'"
Der Beitritt Kiews zu dem von den USA geführten Militärblock sei für Moskau inakzeptabel, "ob in einem Jahr oder in zehn Jahren", fasste der russische Präsident die Position Moskaus zusammen.
Das Erreichen aller Ziele der militärischen Sonderoperation sei die Hauptaufgabe für das Jahr 2025, erklärte das Staatsoberhaupt im weiteren Verlauf der Pressekonferenz:
"Natürlich gehen wir davon aus, dass wir alle Ziele der militärischen Sonderoperation erreichen werden. Das ist die Aufgabe Nummer eins. Wir werden unsere Jungs unterstützen."
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Quellen & Links
Mehr zum Thema ‒ Highlights der Arbeitstagung des Verteidigungsministeriums: Der Plan für 2025 ist Russlands Sieg
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
de.rt.com
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
freedert.online
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https://de.rt.com/international/230825-putin-russland-bereit-slowakisches-angebot-anzunehmen/
Transition News
Indien: Digitale Identität und Biometrie auf dem Vormarsch
Mit diversen Initiativen will die Regierung die Überprüfung von Renten und die Verteilung von Sozialleistungen rationalisieren. So können Rentner ihre Lebensbescheinigungen mithilfe von Gesichtserkennungstechnologie auf Smartphones einreichen. Die Superkontrolle wird den Bürgern als Fortschritt bei der «finanziellen Eingliederung» und «Verbesserung der Regierungsführung» verkauft.
Veröffentlicht am 27. Dezember 2024
von WS.
Indien hat umfangreiche digitale Initiativen eingeführt, um die Überprüfung von Renten und die Verteilung von Sozialleistungen zu rationalisieren. Angeblich sollen das digitale Lebenszertifikatssystem und das Direct Benefit Transfer (DBT)-Programm «messbare Ergebnisse in Bezug auf Effizienz und Betrugsbekämpfung» bringen.
Die Programme bauen auf Indiens Vorstoß zur digitalen Identitätsüberprüfung auf, der mit der Gründung der Unique Identification Authority of India (UIDAI) und ihrem biometrisch basierten nationalen ID-System begonnen habe, informiert das Portal Biometric Update.
Das digitale System ermögliche es Rentnern, ihre Lebensbescheinigungen mithilfe von Gesichtserkennungstechnologie auf Android-Smartphones einzureichen. Im November 2024 habe das Ministerium für Renten und Rentnerwohlfahrt die Kampagne 3.0 eingeführt und die Reichweite der Initiative auf 800 Städte und Gemeinden in allen Bezirken ausgeweitet.
Die Einführung der Gesichtserkennung für die Überprüfung von Renten sei in anderen Ländern schon erfolgreich umgesetzt worden. Die indische Initiative sei ein Beispiel für den wachsenden globalen Trend, biometrische Technologie für die Verwaltung der sozialen Sicherheit einzusetzen, begeistert sich Biometric Update.
Der Bevölkerung wird die digitale Superkontrolle als Fortschritt bei der «finanziellen Eingliederung» und «Verbesserung der Regierungsführung» verkauft. Begünstigte zahlreicher Programme – wie Subventionen, Renten und Stipendien – erhalten Zahlungen direkt auf ihre mit der «Aadhaar» genannten persönlichen Identifikationsnummer verknüpften Bankkonten.
Dadurch verringere man Verzögerungen und es werde sichergestellt, dass die Gelder ohne Zwischenhändler bei den vorgesehenen Empfängern ankämen, erklärte der indische Finanzminister Nirmala Sitharaman. Ihm zufolge ist dieses Projekt «eine hervorragende Lektion in effizienter Regierungsführung». Denn es sei wichtig, jede Rupie ordnungsgemäß zu verbuchen.
Mit der Integration biometrischer Technologien und digitaler Identitäten setze die digitale öffentliche Infrastruktur Indiens einen weltweiten Standard für Transparenz und effektive Mittelverwaltung und stärke das Vertrauen in staatliche Dienstleistungen, so Sitharaman.
Indien zeige, wie eine starke digitale öffentliche Infrastruktur durch den Einsatz von Biometrie und Aadhaar das Leben verändere, die Rechenschaftspflicht fördere und einen fairen Zugang zu Sozialleistungen ermöglichen könne.
Kritische Aspekte zum Datenschutz werden in dem Artikel von Biometric Update vollständig ignoriert.
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Quellen & Links
Biometric Update: India transforming public finance with digital identity and biometrics - 24. Dezember 2024
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https://transition-news.org/indien-digitale-identitat-und-biometrie-auf-dem-vormarsch