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Kristian
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Through all windows... Grumpy greybeard. Dresden, Germany.

Der Morgen: Fehlermeldungen, Tickets, Zwiegespräche mit einem missmutigen Drucker. Erster Kaffee, entlang eines Weges, auf dem der Kopf schon weiter vorangekommen ist als Körper und Seele. Im hellen Rechteck des Heimbürofensters ziehen Schwalben ihre tiefen Kreise durch die Leere über dem Asphalt. Einige e... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/10/der-morgen-fehlermeldungen.html

Viel später, ferner Himmel über der Tanne des Hofes. Verblassender Tag, zu früh für Sterne. Vor der Kneipe hält ein Taxi, wartet kurz, fährt unverrichteter Dinge weiter. Jemand übt Cello, eine ernste Fernsehstimme spricht zu einem dunklen Wohnzimmer, unklar, was davon schwerer anzuhören ist. Auch: Trübe Ra... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/09/viel-spter-ferner.html

Hours in the afternoon. Trying to find the quietness in the sky. Tres amigos. // 366skies

Immer diesseits des Zenits, und trotzdem anderswo. Zu viel lesen, zu viel denken, ein wenig hoffen, vielleicht etwas mehr fürchten. Die Wärme kriecht unter den Sonnenschirm, eine Wespe klettert durch Brombeerblüten, irgendwo brennt jemand Unkraut aus den Wegen. (Auch: Störzustände, Fehlermeldungen, keine A... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/09/immer-diesseits-des.html

Urban wilderness.

Close to noon. The silence in the green. Some cleanup to be done, some watching as well, all overcast by an intense amount of odd, conflicting moods on this day.

(Dann: Aufschrecken aus tiefer Ferne. Noch einen Moment lang innehalten mit geschlossenen Augen, bis sich der Schwindel des ruckartig anlaufenden Gedankenkreisels wieder gelegt hat. Tauben auf dem Dach, Insekten in Fensterblumen, das markante Fauchen eines Heißluftballons hoch über dem Viertel. Und schließ... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/09/dann-aufschrecken-aus.html

Rendezvous der Nachtbahnen, schon anderes Heute. Einige müde Gesichter in den Haltestellen. Taschenlampengespenster hinter der Betonbrache. So wenig Licht. Die eigene Aufmerksamkeit geschrumpft zu einem kleinen Glimmen tief drin. Alles andere ist Mechanik.

(Doors open and close again. Night's slowly cooling down but that seems to just make people more determined to squeeze the most out of these hours. Chatter turns music, close and a bit too loud. One more drink between the trees. And a sigh with the wind.)

Merklich später: Trubel der Plätze, wieder das Gefühl von Sommer neben Park und Straße. Ab einem gewissen Punkt nimmt man Stimmen und Unterhaltungen kaum noch wahr, hängt mit den Blicken in den faserigen Wolken fest und ihren Farben, derer man nicht satt wird. Ahnung von Stille und ein schmaler Mond.

Evening. Partial silence. The city tries its best. // 366skies

Somewhere, later. Later, somewhere. Brutalist architecture and books on urban theory. Diving into worlds mostly hidden to the days. Wondering why or when we lost most of Utopia.

Abstrakte Fernstraßenromantik: Falke und Milan vor Wolkenwelten. Träge Windräder, schnelle Bewegung auf allen Spuren. Warmer Teer, der Duft von Reise und Weite und Schiene und Rost dort, wo die Fahrbahn die Eisenbahnlinie unterquert. Hellgraue harte Grenze, dahinter überquellendes Grün. Inmitten von Horizo... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/08/abstrakte-fernstraenromantik-falke.html

An der anderen Einfahrt stehen junge Männer mit seltsamen Flaggen und verteilen Handzettel. Im Markt dahinter diskutiert man neben der Kasse Tagespresse, irgendeine Studie, eigene Erkenntnis und den gesunden Menschenverstand, und schließlich sind ohnehin alle anderen ideologisiert und gefährlich. (Es befäl... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/08/an-der-anderen.html

Closing in on 11am. The other city, stuck amidst weekend traffic. Concrete and cars, groceries and cheap beer. Tired dogs in what is almost noon heat. Grumpy kids, grumpy parents. A sense of grey veiling the colours of the bright day.

Viel zu früh: Dorfmorgen, Hügelmorgen. Immer noch ausgekühlte Wände, kühle Decken, kühle Kissen. Kalte Steine unter nackten Füßen, auf dem Weg nach unten. Und vor den kleinen Fenstern das neue Licht eines Tages, der sich noch nicht so recht für eine Stimmung entschieden hat. Sinnieren über Ortsabhängigkeit... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/08/viel-zu-frh.html

Am anderen Ende des Tages: Wieder diese Stille. Im lokalen Verständnis von Nacht, an der Hintertür, hört man den eigenen Puls, die eigenen Atemzüge, das Rascheln der Kleidung bei kleinsten Bewegungen, das gelegentliche Quietschen der Schuhsohlen auf festem Holz. Sterne hängen träge in den Ästen der gewalti... z428.micro.blog https://z428.micro.blog/2024/06/07/am-anderen-ende.html

Early evening: Long days. Stories and sentiments. Always somewhere. // 366skies

5pm and on. Rolling wheels. Turning wheels, on high towers, in the breeze that carresses trees and fields. Forcing focus back, to not get lost in the waves floating across the grass and grains. Hazy afternoons in between concrete and hills.