Die Rhythmen des Organismus
So wie es groß und klein, kalt und warm oder innen und außen gibt, gibt es auch in unserem Organismus zwei wesentliche Gegensätze, die ebenso wichtig wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht sind.
Wenn unser Organismus gesund ist, dann schwingt er in Rhythmen und größeren Zyklen. Dieser vegetative Rhythmus wird auch »circadianer Rhythmus«, »Schlaf-Wach-Rhythmus« oder »Tag-Nacht-Rhythmus« genannt. Eine weitere Bezeichnung dafür ist »sympathicotoner/parasympathicotoner (= vagotoner) Rhythmus«.
Koordiniert wird dieser Rhythmus durch das vegetative Nervensystem über die beiden Hauptnerven Sympathicus und Parasympathicus (auch »Vagus« genannt) und ist ein ganz zentraler Bestandteil unseres ganzen Organismus, ja unseres ganzen Lebens. Jede Zelle unseres Leibes wird auf diese Weise gesteuert.
Erleben wir einen Konfliktschock (DHS), so erfolgt sofort eine Umschaltung hin zu einer Dauer-Sympathicotonie, was eine Dauer-Streß-Innervation ist und sich mit kalter äußerer Haut, kalten Extremitäten, Dauerstreß, Zwangsdenken (über seinen Konflikt), Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Schlafstörungen bemerkbar macht.
Nach Konfliktlösung wird wieder sofort umgeschaltet hin zu einer Dauer-Vagotonie, die eine Ruheinnervation darstellt. Hierbei handelt es sich um die warme Phase, die sich durch warme bis heiße Extremitäten, gutem Appetit und Müdigkeit auszeichnet.
In der Schulmedizin werden diese Dauerinnervationen als »vegetative Dystonie« bezeichnet und keine größere Beachtung beigemessen.
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