Liebe TAZ,
Ihr wollt es sowieso nicht sehen aber hier die Geschichte Palästinas im 20. Jahrhundert.
Seltsam, dass die Geschichte ohne einem Staat Israel startet und eine Jüdin in Amerika um unterstützung füt einen jüdischen Staat bettelt.
Ganz offensichtlich gab es in den 70ern keine Gedankenpolizei und es wurde ganz offen im Fernsehen über die zionistische Bewegung gesprochen, die einen "Judenstaat" im Gebiet von Palästina errichten wollen. Ebenso wird aufgezeigt, dass die jetzige israelische Staatsflagge die Flagge der Zionistischen Bewegung innerhalb der jüdischen Gemeinschaft war.
Warum darf man dies mittlerweile nicht mehr sagen? Warum wird Kritik gegen die Handlungen der zionistischen Siedlungen in Palästina als Antisemitismus angesehen, wenn es doch schlicht Kritik gegen die Zionisten ist? Sind Juden die gegen den Zionismus oder den ultranationalen Jüdischen Staat sind, etwa Antisemiten, hassen sich also selbst?
Und die wichtigste Frage: Warum kämpfen wir in der Ukraine gegen Russland, dass den russischen Teil der Ukraine wieder zurückholen will (welcher erst vor kurzem an die Ukraine geschenkt wurde) und warum sind wir im Nahostkonflikt auf der Seite der Invasoren, die sich Land zurückholen wollen, in dem Sie vor 2000 Jahren lebten?
Auf welcher Seite würdet ihr sein, wenn die Dänen sich Schleswig wiederholen wollen, weil sie geschichtlich einen Anspruch darauf sehen? Auf der Seite der Dänen?