Matthias Erzberger, Hitlers wichtigster Helfer
Die Erzbergersche Reichsfinanzreform markierte einen tiefen Einschnitt in der Geschichte des deutschen Föderalismus. Sie stärkte nachhaltig die Zentralregierung auf Kosten der Länder und bewirkte damit eine grundlegende Umstrukturierung der im Kaiserreich vorherrschenden Finanzordnung.
Im Juli 1919 legte Reichsfinanzminister Matthias Erzberger der Nationalversammlung ein umfassendes Reformpaket vor, mit dem er eine doppelte Zielsetzung verband. Zum einen sollte das Reich die ausschließliche Finanzhoheit erhalten, um nicht wie im Kaiserreich von den Ländern abhängig zu sein.
Im Dezember 1919 kam ein Reichsnotopfer in Form einer einmaligen Vermögensabgabe hinzu, die im Besitzbürgertum für Empörung sorgte. Abgerundet wurden diese Maßnahmen im März 1920 durch das Gesetz über die Reichseinkommenssteuer, die wegen ihrer hohen Steuersätze Erzberger noch verhasster machte.
Diese Geschichte wird den Deutschen heute nicht erzählt, diese Sozialisten-Arschloch wird als Demokrat gefeiert.
Die reichsweite Vereinheitlichung von Steuerwesen und Finanzverwaltung sorgte für eine hohe Inflation, da das staatliche Ausgabenniveau wegen der Arbeitslosigkeit in der Nachkriegszeit auf hohem Stand verharrte und Unternehmen die höheren Steuern auf die Verbraucher abwälzten. Zudem waren die durch die Reform ebenfalls schlechtergestellten Gemeinden zur Finanzierung ihrer Aufgaben längerfristig auf Anleihen angewiesen.