Ich hätte aber eine Familie deren Arbeitsleistung nicht geraubt wurde. Ich wäre armlos , aber meine Eltern handelten in vollem Verantwortungsbewusstsein, dass sie für mich sorgen müssen. Dies führt zu viel engeren Familienbindungen, und wohl überlegter Familiengründung.

Genau darum geht es doch. Mit der vollen Frucht seiner Leistung die volle Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

Der Staat jedoch nimmt uns soziale Kraft, sodass wir nicht mal unsere Familie versorgen wollen oder meistens einfach nicht können. Diese Dimension des staatlichen Eingriffs in unser Sozialverhalten wird massiv unterschätzt bzw. Vollständig ignoriert.

Umverteilung der Arbeitsleistung von Eltern führt ja eben dazu, dass die Eltern des "Armlosen" nicht für ihn sorgen können, sondern er auf Sozialleistungen angewiesen ist. Dies führt aber auch zur Verantwortungslosigkeit bei den Menschen, da man im Hintergrund ja denkt "der Staat wird für meine Fehler aufkommen". Dies führt zu verantwortungslosem handeln und fehlender Erziehung, was eben wiederum staatsabhängige Menschen produziert, die möchten das andere für sie arbeiten.

Kurz: Der armlose würde von seiner Familie versorgt werden können, da der Staat dieser nicht die soziale Kraft nimmt sich um das armlose Familienmitglied zu kümmern.

Ich freue mich auf eine ordentliche Diskussion als nur persönlich zu werden und viel Meinung mit wenig Ahnung zu lesen. Dankeschön. 😀

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Discussion

nostr:nprofile1qy2hwumn8ghj7un9d3shjtnddaehgu3wwp6kyqpq5ww3nmpr3tcmzjuv7dsct2fnk9qln98zlaapxgayewm970vg7c0qd03wlx Mit der Argumentation kann noch viel mehr entfallen als nur der Sozialstaat. Kfz-Haftpflicht? Wozu? Fahrende übernehmen die volle Verantwortung für ihr Handeln. Krebs bekommen? Chemo teuer? Naja, ist aber dein Krebs. Übernimm doch bitte die Verantwortung dafür.

Zwischen den Zeilen unterstellst du wahllos mangelnde Verantwortung und Ahnungslosigkeit. Mit harten Bandagen in den Ring, dann "ordentliche" Diskussion einfordern? Puh.

Er hat mit allem was er schreibt recht. Nur weil es keine Pflicht zur Versicherung gibt, heist das nicht das man keine hat. Wir erziehen die Menschen dazu Verantwortung abzugeben, anstatt sie zu tragen.

Du verwechselst etwas!

Ohne Sozialstaat wird es trotzdem Regeln geben. Ebenso ist eine Versicherung, die ich freiwillig abschliesse um mein Handeln zu versichern, etwas anderes als ein Staat, der mir einfach so Geld nimmt, und ich nicht bestimmen kann was damit passiert, noch welche Leistungen ich einfordern kann, wenn ich darauf zurückgreifen muss. Ich kann nichtmal Klagen, wenn eine Leistung die vorher bezahlt wurde entfällt. Ich kann mir nur einen anderen der Zwangsversicherer wählen, die den gleichen Regeln und Abrechnungsgrundlagen die vom Staat vorgegeben werden unterliegen.

Warum soll ich für die Krankheit eines Fremden bezahlen? Warum? Warum möchtest du für die Krankheit eines Anderen bezahlen? Was ist, wenn du dann durch die immer höhere Steuerlast(um den anderen zu helfen) nicht für eine zukünftige Krankheit deines Kindes oder deiner Frau aufkommen kannst? Was ist wenn die staatliche Versicherung diese Behandlung dann auch nicht mehr übernimmt? (Historisch gesehen zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für immer weniger Leistungen immer weniger Geld). Du kannst dir dann vielleicht auf die Schulter klopfen, weil du unbewusst anderen geholfen hast aber einem Familienmitlgied bei vollem Bewusstsein nicht mehr helfen kannst. Das hört sich so gar nicht nach der Welt an in der ich leben will.

Ich möchte für meine Familie aufkommen. Nicht für den Rest der Welt.

Der Staat macht die meisten von uns Verantwortungs und Ahnungslos. Das geht schon bei Politikern los. Übernehmen keine Verantwortung für ihr Handeln, und halten uns Bürger Ahnungslos indem sie uns an vielen Stellen verzerrte Informationen teilen.

Ich unterstelle hier also keineswegs Verantwortungs- und Ahnungslosigkeit. Ich zeige nur darauf.

Vor allem: Wie soll es weitergehen wenn das Geld von allen Umverteilt ist und es dann keine Motivation mehr gibt besteuert arbeiten zu gehen? Was ist wenn es keine Unternehmer mehr gibt, da diese socgeschröoft wurden, dass sie kein Risiko mehr eingehen werden. Wer soll dann arbeiten und die Steuern zahlen, die den anderen helfen? Sklaven?

Bezüglich harter Bandagen: Ich zwinge dich nicht ein Drittel deiner Arbeitszeit an einen Staat abzudrücken ohne dafür eine Vertraglich feste Grundlage zu haben. Ich habe dich ebenfalls nicht gezwungen deine "Keine Arme, Keine Kekse" Note unter meine Note zu setzen. Dies hast du von dir aus getan und ich habe anstatt einer verkürzten Antwort wie "Ohne Sozialstaat hätte Mensch ohne Arme eine Familie, die Kekse kaufen kann" etwas ausführlicher das sozialistische Einerlei von dir widerlegt.

Man könnte also sagen, dass die harten Bandagen du trägst. Da du scheinbar zu den Menschen gehörst, die meine Arbeitszeit unter Fremden verteilen wollen, und dazu die Gewalt des Staates anwenden.

Schönen Samstag Abend noch!