In fast allen Industrieländern ist der Anteil der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren, die nur eine geringe oder gar keine Schulbildung haben, in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Das zeigt die Bildungsstudie 2022 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Meist sogar deutlich.
In Deutschland jedoch stieg dieser Anteil und liegt inzwischen bei 14 Prozent. Sogar knapp jeder Fünfte der unter Dreißigjährigen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Auch hier ist die Tendenz steigend.
Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist diese Vergeudung an menschlichen Potenzialen für die Wirtschaft eine Katastrophe.
Ich sehe bei dieser Grundlage in Deutschland einen Teufelskreis der im Hintergrund der Renteneintritte der geburtenstarken Jahrgänge diese Tendenz weiterhin verstärkt.
👇👀