Frag ihn einfach. :)
Die Umstände und Beweggründe sind ja sehr vielseitig und beinhalten so viele unterschiedliche Facetten der Geschichte. Das ist schon sehr komplex. In den paar Zeilen das alles runterzubrechennistbhalt latent provokant. Aber okay ^^
Auf der anderen Seite, wer will sich schon unterdrücken lassen? Ob gebildet oder ungebildet. Irgendwann wächst der Drang. Selbst Babys / Kleinkinder identifizieren vor der Sozialisierung etwas als ihr Eigentum. Und später beginnt das Teilen. Eher ein Ausdruck von Interesse und Erfahrung sammeln oder weil sie schneller ein moralisches Empfinden erlangen. kA
Die fragmentierte Landschaft in Europa war bestimmt hilfreich. Abrahamische Religionen führten immer wieder in der exsessive Ausführung zu Hass und Krieg. Die christliche Kirche hat sich hier halt breit gemacht und wollte einfach alles. Und versprochen wurde der Segen Gottes. Hauptsache kein Fegefeuer. ^^
Redefreiheit ermöglichte die Verbreitung von Ideen, kritischem Denken (Querdenker) und intellektueller Entwicklung, (Dichter und Denker) die zur Aufklärung und dem Aufkommen des Rationalismus führten. Das ist/war bestimmt manchen ein Dorn im Auge?
Wenn also der König einfach stehlen kann und Steuern eintreiben kann. Dann hat er wohl zu viel Macht. Ist heute nichts anderes. Macht muss man beschneiden. Heute heißt das dann, man sei undemokratisch.
😸
Ja, das ist schon extrem vielschichtig und man läuft Gefahr, dort Zusammenhänge zu vereinfachen. Frage mich, ob er mit der Dezentralisierung im Mittelalter vielleicht die Aufklärung meint. Für mich ist unklar, ob Religionsfreiheit und Mittelalter zusammenpassen.
Das Lehenswesen im Mittelalter habe ich noch nicht ganz durchblickt, kann mir aber vorstellen, dass dort das Bewusstsein für Privateigentum zum ersten Mal institutionell verankert wurde.
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Was wohl auch noch ein Faktor sein könnte ist Geographie, Europa hat vergleichbar viel Küste und Zugang zum Meer, was in der Vergangenheit potentiell globalen Austausch und Handel befördert hat.
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> Macht muss man beschneiden. Heute heißt das dann, man sei undemokratisch.
Ich hoffe du bist dir bewusst, dass Demokratie explizit auf der Gewaltenteilung (machtbeschneidung) beruht?
free speech and capital accumulation – without bitcoin and nostr – are both restricted nowadays by increasing centralization of power.
Ja das mag sein. Meine Kritik gilt vor allem der Aussage: "Heute heißt das dann, man sei undemokratisch."
Ich kenne jetzt nicht grad Menschen, welche öffentlich oder privat die Machtteilung als undemokratisch betraten. Auch nicht die 4te Macht der Medien als Kontrollmechanismus, wo auch jegliche Kommunikationskanäle in irgend einer Form dazu zählen.
Es gibt vielleicht Menschen, welche nuanciert den ein oder Ausschluss von Influencern nicht zu den Medien zählen würden.
Aber die Verteilung der Macht verstehen glaub die meisten als wichtige demokratische Eigenschaft.
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