Jeder Generation der Bitcoiner hat Fehler gemacht, wodurch die zukünftigen Bitcoiner lernen konnten.

2011 - 2012 war es der Fehler zu denken Bitcoin wäre anonym (Silk Road etc)

2014 war der Fehler zu denken, man könnte Bitcoin in Fremdverwahrung lagern, ohne Konsequenzen. (Mt.Gox)

2017 war der Fehler zu denken, man könne durch traden mit Shitcoins mehr Bitcoin erhalten.

Was war der größte Fehler der Klasse 2021/2022? Es wird immer offensichtlicher, dass es das schnelle onboarden zu KYC-Börsen war. KYC Bestände mögen kurzfristig noch Vorteile haben, langfristig werden die Kosten des einfachen Weges unberechbar und gefährlich.

Was denkt ihr?

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Discussion

Aber der aller größte Fehler bis heute ist überhaupt keine Bitcoin zu haben😉

Ich weiß nicht inwieweit kyc coins doch Sinn machen, da man in absehbarer Zukunft 5-10 Jahre vielleicht doch eine Kaufentscheidung trifft wie Immobilie oder etwas ähnliches. Da wird der Verkäufer wahrscheinlich noch nicht direkt sats annehmen. NoKyc in der Menge zu verkaufen, ohne dass Fragen gestellt werden ist auch unwahrscheinlich. Daher sind kyc coins vielleicht nicht so verkehrt…

Denkst du Bitcoin steigt auf einen Preis von 500k-1Millionen wenn die Menschen Probleme haben, dass Bitcoin überhaupt akzeptiert wird?

Wenn KYC freie Bitcoin in Zukunft mehr und mehr aus dem Markt zensiert werden, dann stirbt Stück für Stück eines der wichtigsten Narrative von Bitcoin.

Klar kann der Preis so hoch steigen, auch wenn NoKyc nicht akzeptiert werden… die meisten Menschen laufen über kyc Börsen oder Broker. Ich glaube nicht dass kyc freie bitcoin zensiert werden. Ich denke aber, dass es ein Problem sein wird große Summen in kurzer Zeit in eine Währung zurückzutauschen. Optimalfall wäre ja dass man bitcoin ausgibt und direkt die Ware erhält, die man möchte. Aber dafür muss das Verständnis in der breiten Bevölkerung erst ankommen. In meinem Umfeld kennen sich die wenigsten mit bitcoin aus und halten es nur für eine hochspekulative Anlage

Na ja, KYC oder nicht. Wenn du ein Haus kaufst und mit nem vollen Kaufpreis um die Ecke kommst, der nie auf deinem Konto war, dann hast du so oder so einen Brief vom Finanzamt.

Das stimmt, aber mit kyc ist es einfacher nachzuweisen. Aber sollte ja auch mit nokyc nachweisbar sein, sofern man alles dokumentiert

Ein inhärentes Problem von Bitcoin oder ein Symptom des Umfelds und regulatorischer Konsequenzen?

Ein Cypherpunk würde vermutlich sagen:

🛡️ Die Anonymität von Bitcoin ist nicht inhärent; der eigentliche Fehler lag darin, KYC aus Bequemlichkeit zu vertrauen.

🔐 Langfristig schwächt KYC die Privatsphäre zu einem Preis, den wir uns nicht leisten können.

Zu 21/22 gehörte auch noch FTX und das Verleihen der eigenen Sats (Celsius usw.). Da ist schon viel Mist passiert, den man konsequent hätte vermeiden konnte, wenn man den richtigen Leuten zugehört hätte.

Kosten können nicht "gefährlich" sein. Sie sind hoch oder niedrig. Meinetwegen auch unberechenbar.

Was 21/22 angeht bin eher bei nostr:nprofile1qqsg76wft8s3hxwnaf2xaen7fsr0yvf69ra9ctdy3pwyeht6gl3gltcpz3mhxue69uhkuethwvh82arcduhx7mn99uq3zamnwvaz7tmwdaehgu3wwa5kuef0qyd8wumn8ghj7un9d3shjtnndamx2un9d9nkutnpwpcz7ye6nl7 .

Ich denke, der Fehler von vielen in der heutigen Zeit werden Bitcoinkäufe auf Pump sein.