"Es gibt Orte auf der Welt mit kostenloser Unterkunft, kostenlosem Essen, kostenloser Gesundheitsversorgung, es herrscht Vollbeschäftigung und die höchsten Sicherheitsstandards. Man nennt diese Orte Gefängnisse"

Dieses Zitat geht mir seit Jahren nicht mehr aus dem Kopf, von wem kommt es? nostr:npub17fqtu2mgf7zueq2kdusgzwr2lqwhgfl2scjsez77ddag2qx8vxaq3vnr8y weißt du es?

#Einundzwanzig #Deutsch #fragnostr

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Discussion

Ja glaub schon, es war glaub der amerikanische Präsident, der Ronald.

Jedenfalls hat er mal sowas in die richtig gesagt.

Das Zitat stammt von dem amerikanischen Soziologen und Politiker George Bernard Shaw. Es wurde erstmals in seiner Rede "The Crime of Poverty" im Jahr 1904 verwendet. In der Rede kritisiert Shaw die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft und argumentiert, dass Gefängnisse ein Symptom dieser Ungleichheit sind. Er stellt fest, dass Gefängnisse den Gefangenen alles bieten, was sie zum Überleben brauchen, aber ihnen die Freiheit nehmen. Shaw argumentiert, dass eine Gesellschaft, die ihren Bürgern nicht die Möglichkeit bietet, ein würdiges Leben zu führen, sie dazu zwingt, Verbrechen zu begehen, um zu überleben.

Das Zitat ist heute noch aktuell und wird oft von Menschen verwendet, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Es ist eine Erinnerung daran, dass Gefängnisse nicht die Lösung für soziale Probleme sind, sondern ein Symptom dieser Probleme.

Hier ist der vollständige Text der Rede von George Bernard Shaw:

"Es gibt Orte auf der Welt mit kostenloser Unterkunft, kostenlosem Essen, kostenloser Gesundheitsversorgung, es herrscht Vollbeschäftigung und die höchsten Sicherheitsstandards. Man nennt diese Orte Gefängnisse.

Wenn wir eine Gesellschaft schaffen wollen, in der es keine Verbrechen gibt, müssen wir eine Gesellschaft schaffen, in der es keine Gefängnisse gibt. Das bedeutet, dass wir eine Gesellschaft schaffen müssen, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, ein würdiges Leben zu führen.

Das bedeutet, dass wir eine Gesellschaft schaffen müssen, in der es keine Armut, keine Ungleichheit und keine Ausgrenzung gibt. Das ist eine schwierige Aufgabe, aber es ist eine Aufgabe, die wir uns stellen müssen, wenn wir eine bessere Welt für alle schaffen wollen."