und ist ein wichtiger Erfolg für das Europäische LIFE-Projekt zur Wiederansiedlung einer europäischen Waldrapp-Population. Dieses Projekt wird von zehn Partnern unter Leitung des Tiergarten Schönbrunn umgesetzt.

Doch ein bedeutender Teil des Erfolges wurde auf tragische Weise zunichtegemacht. Drei Jungvögel und der männliche Elternvogel wurden am 23. Juli von der Projektmitarbeiterin Corinna Esterer tot unter einem Strommast in der Gemeinde Tarsdorf aufgefunden.

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Alarmiert wurde Corinna schon am frühen Morgen, als der GPS-Sender des Elternvogels den Tod des Tieres signalisierte. Da Jungvögel noch keine Sender tragen, konnte deren Tod erst vor Ort festgestellt werden.

Ein Großteil dieser Waldrapp-Population ist seit Jahren mit GPS-Sendern ausgestattet, weshalb deren Todesursachen gut bekannt sind. 45% aller Todesfälle sind auf Stromschlag durch ungesicherte Mittelspannungsmasten zurückzuführen, es ist die mit Abstand häufigste Todesursache.

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