Was dacht ich mir dabei,

beide Arme ausgestreckt zu halten!

Was war ich immer schlecht darin,

mich mitzuteilen!

/

Das eine harmlose Umarmung,

-unverhofft von hinten angetappst-

nach all den Jahren die vergingen,

mich unverhofft so angefasst!

/

All die Jahre, waren die Schmerzen,

die ich in Vernunft mir auferlegt,

nichts als Balast, schwere Steine,

Barrieren auf dem Lebensweg.

/

Hab mich manches mal verlaufen,

obwohl die Pfade mir vertraut sind.

Du bist gegangen, Tränen fallen,

aus den Augen, auf die Wangen.

/

Ich verbot es mir, es brachte nichts!

Vor verschlossnem Auge, brannte Licht.

Mir scheint, dort strahlt dein ganzes Ich,

gemalt mit Farben deines Angesicht.

/

Anmutige, du schöne, stolze Löwin,

war ich lange genug töricht?

Willst du es von mir hören,

oder zerbricht es dann womöglich?

/

Könnt ich dich nur gehen lassen,

bis deine Spuren im Schnee verblassen.

Ich bliebe stehen und würde warten,

ließ' mir gefrieren Blut und Atem.

/

Es wäre meinem Herz nur Güte,

besäß' ich dazu nur die Größe!

Ich hab es schon so lang' bewahrt,

es kam nie an, auf einen Tag.

/

Ich könnt dich doch nie festhalten,

Ich will das du liebst und frei bist.

Lieber soll der eine Tag kommen,

als Nachts Zweifel.

/

Ich habe dich immer geliebt.

Ich bin froh, das es dir gut geht.

Tue, was dir gut tut.

In Gedanken bin ich bei dir-

auch in Zukunft.

~Timogenes, 2026

German Love poetry ftw, rascals

Reply to this note

Please Login to reply.

Discussion

No replies yet.