Lern. Platt. Fromm.
In ihrer aktuellen Studie "Plattformen für die Bildung" beleuchten Univ.-Prof.'in Dr.'in Sandra Hofhues und Julia Schütz die "Plattformisierung" der Bildung https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7516-0/plattformen-fuer-bildung/?number=978-3-8394-7516-4 "Welches Konzept von Bildung basiert eigentlich auf unhintergehbaren Gewissheiten?"und Anja Lorenz gibt am 14. Mai mit ihrem Team einen Talk "Bildungsplattformen schönrechnen" https://festival.hfd.digital/de/sessions-2025/?id=840040 und lädt ein "Grenzen und Möglichkeiten von Erfolgsmessungen zu reflektieren"
Es scheint der Kairos gekommen zu sein, unsere frommen Wünsche und prophetischen Bildungsversprechen im Digitalen auf ihre Erfüllbarkeiten hin zu reflektieren.
Da könnten meines Erachtens die religionsbezogene Bildung und die systematische Theologie einen wertvollen Beitrag leisten, wie Lernarragements für das Unverfügbare sinnvoll auch im Blick auf die dafür eingesetzten Techniken organisierbar wären.
"Das Neue kommt nicht aus dem Nichts.
Es erscheint vielleicht vielmehr wie Phönix aus seiner zu Asche gewordenen Form, ohne jedoch dabei zyklisch-teleologische Geschichtsbilder zu bedienen. Es ist das Immerschon-übersehene, was im Angesicht neuer Technologien nun erkennbar wird. So erlaubt das Denken über die Instituierung von Imaginären, neuen Plattformen der Bildung durch Analogien und Metaphern eine Gestalt zu geben. Dieses Nachdenken – im Miteinander und auf der Basis von einem Gespräch als Begegnung zwischen Menschen, ist ein Schritt von vielen, um digitale gesellschaftliche Zukünfte zu ermöglichen, die von anderen, als den aktuellen Imaginären der digitalen und verwertbaren Vereindeutigung geprägt sind."
Also: Lasst uns gerne im Miteinander der Kommentare unsere digitale Zukunft schreiben!