Auch Menschen ohne Aktiendepot haben ein Grundrecht auf Berufsfreiheit. Der Unterschied zwischen Lindner und den allermeisten Bürgergeldbeziehenden und Niedriglohnschuftern ist nicht die Leistungsbereitschaft, sondern der Zugang zu Darlehen, Krediten und Vorschussvertrauen.

Mein neuer Beitrag im nostr:npub1kw27up3vzhg2he6kdmevure3m243ygqdfzcg7vhkx300vgre60dq0ks4tt umfasst die letzte Woche voller abstruser Nachrichten und Kürzungsvorschläge bei den Ärmsten. #Bürgergeld. https://www.freitag.de/autoren/helena-steinhaus/wehe-wenn-lindner-ideen-hat

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Discussion

Mit etwas Abstand wirkt es skurril: Mit Leichtigkeit könnten Milliarden durch die Lockerung der Schuldenbremse aufgebracht werden, durch die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer oder die Anpassung der Erbschaftssteuer. Stattdessen prügeln Bild, FDP und die Union auf Bürgergeldbeziehende ein: Man müsse denen nur Beine machen, dann würden sie schon spuren.

Das heisst ja am Ende, neues Geld drucken, das ist ja dann das gängige Rezept, dadurch werden aber alle wieder bestraft, weil unser Geld weniger wert wird, ich finde auch nicht das die sozial schwache Schicht bestraft werden soll.

Da müssten schon ein paar grundlegende Dinge geändert werden und da sehe ich momentan niemanden der politisch überhaupt eine Idee hat, egal wer das Sagen hat… Was oder wer wird denn belohnt in Deutschland?

Die die Risiken eingehen, oder die die höhere Steuern zahlen oder die die Bürgergeld bekommen?

Wir sind schon bei einem Steuersatz bei über 40% wo soll das denn noch hingehen, da fragen sich ja irgendwann alle, für was arbeite ich denn noch?

Von der Inflation ganz zu schweigen

Vielleicht fehlt es uns einfach hier an einem gesellschaftlichen Diskurs, zumindest bekomme ich davon wenig mit