Finde den Spruch "get off zero" sowohl bei Bitcoin als auch bei world ETFs sinnvoll.
Aber mal hypothetisch:
Habe mich die Folge über gefragt, was eigentlich an Börsen los wäre, wenn irgendwann Börsenkurse in Bitcoin denominiert werden und ständig sinkende Kurse ausgegeben werden müssten - einfach weil Bitcoin's Inflation irgendwann nicht mehr die deflationären Aspekte von verlorenen Keys, Bevölkerungszuwachs oder verstorbenen Bitcoinern auszugleichen vermag.
Wären jene Unternehmen mit stagnierenden Aktienkursen schon die Gewinner? Und würden die Leute tatsächlich hoffen, jene Aktien der wenigen Firmen zu ergattern, die sogar eine positive Kursentwicklung herbeiführen könnten? Das wäre ja wie Shitcoinbingo 😜
Und warum sollte jemand überhaupt mit seinem Privatvermögen noch an die Börse gehen, wenn das Geld dort seine Kaufkraft verringern könnte...? Dann müssten Dividenden schon ordentlich angehoben werden, um die Attraktivität von Aktien zu steigern. Wie es die Kreditzinsen in einem Bitcoin Standard vermutlich auch tun würden.
Was meint ihr? Wäre Aktienhandel im Bitcoin Standard tot? Und gäbe es nur noch geschäftliche Investoren, die
Ich glaube das ist recht eindeutig. Wenn Bitcoin zur Rechnungseinheit und somit zum sicheren Investment wird, dann müssen Aktien im Durchschnitt eine positive Rendite erzielen, da man ja ein höheres Risiko hat. In der Übergangszeit kann es natürlich anders laufen, aber langfristig und in einem freien Markt muss Eigenkapital, genau wie Fremdkapital entlohnt werden.
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