Der Wiener Gemeindebau ist ein Relikt des Sozialismus. Marktverzerrung pur: Mieten halb so hoch wie am freien Markt – finanziert durch Steuergeld. Zugang nur mit Vitamin B oder jahrelangem Warten (bei einer ausgeschriebenen Wohnung lag die Wartezeit bei 7 Jahren). Wer einmal drin ist, gibt die Wohnung nicht mehr her – wird in der Familie weitergereicht, damit der Vorteil erhalten bleibt.
Diese künstlich billigen Wohnungen entziehen dem Markt Angebot und treiben private Mieten nach oben.
Aber Hauptsache, man diskutiert über Mietpreisdeckel – dabei schrecken solche Eingriffe langfristig Investoren ab, verschärfen den Wohnungsmangel und verschieben das Problem nur.
Wirtschaftspolitik in Österreich – besonders in Wien – ist ein Trauerspiel.
