Das stimmt. So what? Die bip444 Kette bleibt immer die gültige. Und die Core Kette kann alles verlieren. Die knots Kette nichts. Ausser, dass die Transaktionen lange im mempool verbleiben, wobei sie ja auf der Core chain in den block geschrieben werden. Aber die miner werden ihre gesamten blockrewards verlieren wenn sie auf der alten chain weiterminen. Es geht im Artikel um Spieltheorie. Schauen wir mal, was passiert. Ich setze auf knots. Da mache ich keinen Kampf daraus. Rein rational. Denn dabei kann ich nicht verlieren. Und wenn der Softfork nicht kommt betreibe ich meine archive-node weiter. Ganz entspannt. Ob die Miner entspannt sind, wage ich mal zu bezweifeln.
Discussion
Genau an die Miner hatte ich auch gedacht. Sie müssen in der Zeit bis zu einem "eventuellen" Erreichen des difficulty adjustment massive Gewinneinbußen in Kauf nehmen. Faktor 10 über mehrere Wochen hinweg? Welches Miningunternehmen handelt aus moralischen und nicht wirtschaftlichen Motiven? Oder übersehe ich etwas?
Bestünde überhaupt eine realistische Aussicht auf "schwerste Kette" der BIP444 Befürworter? Ich glaube, bis dahin wären die Miningunternehmen schon pleite 🤷♂️
Das größte Problem wird uns alle treffen. Wenn der mainstream das Ende von bitcoin als scam und gescheiterter Versuch darzustellen beginnt.
Das wird sich zeigen. Es könnte sein, dass du recht hast mit den minern. Die Frage ist, ob ein Börsen notiertes Unternehmen, das Risiko geht falsch zu liegen, wenn es auf der alten chain bleibt und die neue sich dann durchsetzt. Dann wären sie nämlich bankrott. Gehen sie auf die neue, können sie kaum verlieren. Geht nur ein größerer miner auf die neue, bekommen alle Torschlusspanik. Die Frage für solche Börsen gelisteten Miner ist, was deren Anwälte in dieser Situation empfehlen. Ich glaube, sie empfehlen, den sichersten Weg und keine Wetten. Oder sie Minen gar nicht selbst, sondern verkaufen ihre Hashpower. Dann können sie machen was sie wollen, falls sie sich nicht in bitcoin entlohnen lassen, sondern in USD.