Das Selbstbestimmungsgesetz birgt große Risiken
Das geplante Selbstbestimmungsgesetz, das Transmenschen die rechtliche Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen erleichtern soll, ist äußerst kritisch zu sehen.
Viele Transmenschen leiden unter ihrer Geschlechtsidentität und benötigen medizinische Hilfe. Transsexualität ist keine Lifestyle-Entscheidung, sondern eine psychische Störung, die professionell abgeklärt werden muss. Ohne medizinische Gutachten besteht die Gefahr, dass psychisch Kranke oder Sexualstraftäter das Gesetz missbrauchen.
In Ländern mit Selbstbestimmung ist es bereits zu Missbrauch in Frauenschutzräumen gekommen, wenn sich Männer als Frauen ausgeben. Die Abschaffung der Gutachtenpflicht wäre unverantwortlich.
Auch zeigen Statistiken, dass Transsexualität vor allem bei psychisch labilen Teenager-Mädchen zunimmt - ein Hinweis, dass viele einem Trend folgen. Statt den vermeintlich einfacheren Weg der Hormontherapie und Operationen zu ermöglichen, muss die Ursache der psychischen Probleme dieser Mädchen angegangen werden.
Anstatt leichtfertig eine gefährliche Selbstbestimmung einzuführen, braucht es differenzierte Hilfe für Transmenschen. Und den Mut, ihnen statt des vermeintlich einfachen Wegs auch unbequeme Wahrheiten zuzumuten. Das Selbstbestimmungsgesetz würde jedoch genau diesen mutigen Weg versperren. Es sollte daher nicht verabschiedet werden.