Das eigene Weltbild ist ein Glaubenssystem. Es hilft uns, uns in der Welt zurecht zu finden. Wenn dieses Glaubenssystem hinterfragt wird, müsste man viel Energie aufbringen um es zu ändern. Und das hätte natürlich auch große Konsequenzen.

Wenn man also mit Informationen konfrontiert wird, die diesem Weltbild widersprechen, empfindet man eine unangenehme Spannung in der Innenwelt. Das nennt man eine "kognitive Dissonanz". Und das kann so unangenehm sein, dass man es um jeden Preis vermeiden möchte.

Eben auch, indem man lieber bei seinem Weltbild bleibt.

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Discussion

Ich finde genau das erstaunlich,

Wenn man also auf die frage eine Antwort bekommt, das man dies dann einfach ignorieren kann.

Versteh mich nicht falsch ich verurteile dies nicht.

Ich kann ja auch nur für mich entscheiden und sprechen.

Der verstand reicht eh eher nur für das Individuum.

Danke das du dir die zeit genommen hast, ich mag Denkanstöße.

Erkenntnisse sind meist Fruchtbarer wenn man sie akzeptiert, so nehme ich das wahr.

Betreffend der Glaubens Systeme, lihnt es sich generell diese zu hinterfragen.

Zumindest wenn man an der Wahrheit interesse hat.

Ich habe gerade neulich wieder Gespräche geführt mit menschen die an karma glauben, aufgrund ihrer träume.

Auch das ist eine reine glaubenssache.

Gleichzeitig glauben sie an freie Energie, was dieser sache schon wiederspricht.

Ich bin der Meinung es gibt balance und energie im universum.Ich halte nichts von staaren systemen, das wiederspricht dem leben an und in sich.

Letzten endes ist jeder auf seiner eigenen reise.Sei es jetzt innen oder aussen.

Was uns bleibt ist ein erfahrbares jetzt.