Vor genau 52 Jahren wurde die Golddeckung unserer Währungen aufgehoben. Das bedeutet im Grunde, dass Staaten unbegrenzt "Geld" aus dem Nichts erschaffen können und damit das Geld auf unseren Konten permanent entwerten. 1 Euro von 10 Billionen Euro ist weniger wert als 1 Euro von 5 Billionen Euro (Beispielzahlen). Das ist der Hauptgrund für permanent steigende Waren- und Dienstleistungspreise, während unser Gehalt i.d.R. nur ansatzweise so stark steigt.

"Mein" Lösungansatz: Bitcoin als neues Geldsystem.

Bitcoin bietet die Chance auf eine gerechtere und freiere Welt, wenn er das bestehende Geldsystem ersetzen kann. Und das kann er meiner Meinung nach sehr wohl, weil seine dezentrale Struktur ein Verbot de facto unmöglich macht. Es gibt keine zentrale Institution, die Bitcoins begrenzte Geldmenge erweitern oder direkte Zahlungen von Person X zu Person Y unterbinden oder nachvollziehen kann. Bitcoin nimmt das Währungsmonopol aus den Händen von Regierungen und verteilt es in unser aller Hände.

Eine begrenzte Geldmenge ohne Möglichkeit der Erschaffung neuen Geldes schränkt die heutigen Privilegien von Regierungen in u.a. folgenden Bereichen zumindest mal deutlich ein:

- langandauernde Kriege

- Korruption, Vetternwirtschaft, etc.

- Verschwendung von Steuergeldern

- Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen in Entwicklungsländern

Weitere potentielle Vorteile:

- kein Wachstumszwang der Wirtschaft mehr

- weniger Überkonsum durch steigende Kaufkraft (positiv für die Umwelt)

- weniger Hamsterrad (ich muss den steigenden Preisen nicht mehr hinterherrennen)

- langfristigeres, kooperativeres Denken (führt zu weniger gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Spannungen)

Gerade im WhatsApp-Status geteilt und jetzt sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf kritische Fragen. 😂

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Discussion

geht mir seit 2 Jahren so. Alle meckern, niemand fragt, offensichtlich geht's den Menschen immer noch zu gut. Wir haben's halt früher verstanden 🧡

So ist es. Ich schüttle jedesmal wieder den Kopf, wenn ich Klagen über steigende Preise von denjenigen höre, denen ich eigentlich schon ausreichend Gründe geliefert habe.

Aber naja, meckern ist halt immer einfacher, als selbst ins Handeln zu kommen. Eigentlich schade, dass es erst schlimmer werden muss, wo man die Menschen ja eigentlich genau davor bewahren möchte. Aber dann soll es wohl so sein. Ich bleib beim vorsichtigen Samensäen, alles andere ist den Aufwand nicht wert.