Beim TÜV geht es ja eben nicht darum dich vor dir selbst zu schützen, sondern andere. Das Beispiel passt also nicht. Wobei man natürlich dennoch mit Freiheit argumentieren könnte und dafür dann eben voll in Haftung nehmen.
Discussion
Doch eigentlich schon 🤔. Wenn ich bremsen habe die defekt sind, ich keine Kohle habe die zu reparieren bekomme ich keinen tüv. Wegen unfallgefahr. Dieses Vorgehen schützt mich das ich nicht mit einem gefährlichen Auto unterwegs bin und unnötigerweise bei z.B. gegen ein Haus fahre weil ich nicht bremsen kann.
Ja natürlich, aber es schützt auch andere, das du sie durch technische Mängel verursacht, nicht überfährst. Das ist genau der Punkt um den es sich dreht, der Gurt schützt nur und ausschließlich den der ihn nutzt. Würde die Bremse auch nur dich schützen und keinen anderen würde der Vergleich passen.
Also mein Kollege hatte mal einen Autounfall den er überlebt hat (angeschnallt) der Fahrer war nicht angeschnallt, ist leider verstorben. Ihn hat es ausn Fenster auf ein anderes Auto geschleudert was dann auch einen Unfall hatte. Ich würde da nicht behaupten dass es nur Auswirkungen auf den „nicht anschnaller“ hat
Dann nehmen wir subjektive Empfindungen als Grundlage für Verbote/Gebote. Auch hier stellt sich dann die gleiche Frage, wo anfangen und wo aufhören. Wenn sich zum Beispiel jemand von gefärbten Haaren und zerrissenen Jeans getriggert fühlt, wollen wir dann eine Kleiderordnung vorschreiben?
Ich würde halt auch immer sehen den grad wie es einen einschränkt. Da muss ich persönlich für mich sagen dass es eigentlich keinen einschränkt einen Gurt umzulegen in seiner Freiheit. Wenngleich der nutzen viel größer ist.
Du hast ja nach wie vor die Freiheit keinen anzulegen mit den entsprechenden Konsequenzen.
Ja, dann kann man jede Freiheit einschränken, man muss halt nur mit den Konsequenzen der Bestrafung leben, das ist kein Argument.
Bzgl. des grades der Einschränkung, reden wir letztlich über persönliche Empfindungen und die sind immer subjektiv. Subjektive Empfindungen als Grundlage für Verbote bzw. Gebote sind keine Vernünftige Begründung, denn bei jedem anders.