Bin ich voll bei dir. Ich merke es auch, wie die ein oder andere Freundschaft langsam dahinsiecht. Tut bei einigen schon noch ein Stück weit weh, aber ich schaue lieber jeden Tag mit einem guten Gewissen in den Spiegel, als mich noch für andere Menschen zu verstellen. Das hat im Endeffekt auch ein Stück weit dazu beigetragen, dass ich mich damals überhaupt impfen lassen habe. Ich kann das nicht mehr, sage, was ich denke und weise auf Missstände hin. Wenn deswegen jemand nicht mehr mit mir reden möchte, dann soll es so sein. Das Traurige ist nur, dass gefühlt niemand vernünftig darüber reden kann, während ich stets betont habe, dass wir über alles reden können. Naja, glücklicherweise sind die letzten Jahre auch für jede verschlossene Tür wieder neue Türen aufgegangen!
Discussion
Ja, so muss man das sehen. Der Übergang ist hart, insbesondere wenn man anfangs niemanden hat, der gefühlt noch normal ist und der Rest permanent immer weiter auf diese zunehmende Politisierung aller Themen einzusteigen.
Man muss ja auch nicht alles mit jedem diskutieren und sofern das Gegenüber Freund- oder Bekanntschaft nicht davon abhängig macht, dass man bei diesen ganzen (meistens für den eigenen Alltag völlig unbedeutenden) Themen einer Meinung seien muss, ist ja auch alles gut. Für den Rest hab ich einfach keine Zeit und Energie mehr.