Dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt jetzt einer in Abstimmung mit der Unions-Fraktionsspitze zur Wahl vorgeschlagenen Verfassungsgerichts-Kandidatin vorwirft, die „Polarisierung der Gesellschaft“ zu betreiben und damit zum Rückzug drängt, schlägt dem Fass entgültig dem Boden aus. Jetzt wird die von Jens Spahn vergeigte Richterwahl zum Problem von Bundeskanzler Merz. Lässt er diese Debatte weiter laufen, hinterlässt er irreperablen Schaden an der Bundesrepublik.