Bitcoin fĂŒr Katholiken! đ Durchaus nicht uninteressant zu lesen, dieser Text:
'Was die katholische Soziallehre zur digitalen WĂ€hrung Bitcoin sagt
Aus christlicher Perspektive spielt die StabilitĂ€t des Geldes eine wichtige Rolle. Stabiles Geld ist eine Voraussetzung fĂŒr den gerechten Tausch und fĂŒr saubere wirtschaftliche Kalkulation. [...]
Bitcoin erfĂŒllt das Kriterium, dass es nicht beliebig vermehrbar ist [...]. Damit bricht Bitcoin mit der Logik des âweichenâ Fiatgeldes. Das ist der Kern der Philosophie, die hinter dem Bitcoin-Netzwerk liegt: Die in der Menschheitsgeschichte einmalige Entdeckung absoluter Knappheit, die Zensurresistenz und der völlige Ausschluss der Möglichkeit des Missbrauchs. [...]
Inflation ist aus katholischer Sicht nicht nur ein ökonomisches PhÀnomen, sondern auch eine höchst ethische Frage. [...]
Vor diesem Hintergrund stellt sich fĂŒr Christen die Frage: DĂŒrfen und sollen GlĂ€ubige ihr Eigentum in Bitcoin transferieren, um sich gegen eine Geldentwertung zu wappnen? Die Soziallehre der Kirche lehrt, den staatlichen Institutionen grundsĂ€tzlich zu vertrauen. Gleichzeitig weist das Prinzip der SubsidiaritĂ€t auf die Bedeutung der Eigenverantwortung hin. [...]
Insgesamt eröffnet die Kombination aus der Idee eines harten digitalen Geldes und den Leitprinzipien der katholischen Soziallehre einen anspruchsvollen Diskurs. Dieses Thema wird an Bedeutung gewinnen. Auch die entgegengesetzte Entwicklung nimmt Fahrt auf: Die EinfĂŒhrung von digitalen ZentralbankwĂ€hrungen (CBDCs). Diese Stellen einen Gegensatz dar zu einem dezentral aufgestellten Netzwerk wie Bitcoin.'
https://de.catholicnewsagency.com/news/20555/was-die-katholische-soziallehre-zur-digitalen-wahrung-bitcoin-sagt