Ich hab mich da nicht genug mit auseinander gesetzt um eine fundierte Meinung zu haben. Das aber die Linke nur ein Schatten ihrer selbst ist, ist seit Jahren klar.
Die Wagenknecht ist jedoch eine Karrierepolitikerin, die auch nur guckt wie sie ihren Stück vom Kuchen sichern kann. Sie wird sicherlich einen gut bezahlten Posten in ihrer Partei übernehmen und das ist denke ich das was für sie zählt. Sie ist keine Ideologin. Das sieht man nicht zuletzt an ihren populistischen Aussagen.
Insgesamt jedoch bin ich immer noch der Meinung, dass die PIRATEN, welche es leider nicht mehr so wirklich gibt, die einzige Partei sind, die die digitale Welt versteht und darauf aufbauend die beste Politik für uns gemacht hätte.
Ich war lange Mitglied der PIRATEN, im Parlament meiner Stadt und weiss aus eigener Erfahrung, dass es kein Parteibuch gibt an das man sich halten muss um in der Partei voranzukommen. Diskussion um die Themen war uns immer das wichtigste. Da könnte es schon mal vorkommen, dass ich und mein Fraktionsvorsitzender unterschiedlicher Meinung waren - und das war gut so. Nichts fanden wir besser als einen konstruktiven Austausch zu führen.
Sie haben die beste Vision unserer Gesellschaft gehabt und an das gute im Menschen geglaubt.
Leider bestand das Programm der PIRATEN immer aus den "Maximalforderungen" und nicht weichgewaschen Forderungen um mehr Menschen zu überzeugen und Koalitionsfähig zu sein.
Long Story short: Egal welche Partei - solange man am Fiatgeld festhält ist keine Änderung der politischen Fahrtrichtung in Sicht. Wir wählen nur welcher Schaffner unser Ticket kontrolliert und uns abkassiert.
Wobei jede Stimme, die nicht an die tendenziell rechtsextreme AfD geht eine gute Stimme sein wird.
Und wie findest die Gründungsidee?