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Worte zeigen den Verstand eines Menschen, aber Taten seinen wahren Willen.

Wir leben inmitten von Ruinen in einer Welt, in der „Gott tot ist“, wie Nietzsche sagte.

Die Ideale von heute sind Bequemlichkeit, Zweckmäßigkeit, oberflächliches Wissen, Missachtung des Erbes und der Traditionen der Vorfahren, Befriedigung der niedrigsten Ansprüche an Geschmack und Intelligenz, Apotheose des Erbärmlichen, horten materieller Gegenstände und Besitztümer, Respektlosigkeit gegenüber allem, was von Natur aus höher ist und besser.

Mit anderen Worten: eine völlige Umkehrung der wahren Werte und Ideale, das Hissen der Siegesfahne der Unwissenheit und des Banners der Entartung.

Seyyed Hossein Nasr

Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,

Und würd er in Ketten geboren,

Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,

Nicht den Mißbrauch rasender Toren.

Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,

Vor dem freien Menschen erzittert nicht.

Friedrich von Schiller (1759–1805)

"We were told that tradition is unnecessary, that religion is useless, and that loving our country leads to war. We were told that globalization is a natural law and that multiculturalism enriches us as a society. They do not convince us, because every day we see the reality."

— Markus Willinger

"Men can be divided into two groups: one that goes ahead and achieves something, and one that comes after and criticizes."

- Seneca

“This is how strength is measured: to know how to carry your life through a world where there is no longer meaning, truth, purpose, law, justice, or causality, and at the same time not lose the very will to live.”

— Julius Evola, ‘Theory of the Absolute Individual’ (1927)

,,Wer ein Warum im Leben hat, erträgt fast jedes Wie."

- Friedrich Nietzsche

,,... Was der deutsche Geist sein könnte, wer hätte nicht schon darüber seine schwermütigen Gedanken gehabt! Aber dies Volk hat sich willkürlich verdummt, seit einem Jahrtausend beinahe: nirgendswo sind die zwei großen europäischen Narkotika, Alkohol und Christentum, lasterhafter gemißbraucht worden. ..."

- Friedrich Nietzsche

Götzendämmerung, Was den Deutschen abgeht

„Archetypen sind wie Flussbetten, die austrocknen, wenn das Wasser sie verlässt, es kann dies aber jederzeit wiederfinden. Ein Archetyp ist wie ein alter Wasserlauf, entlang dem das Wasser des Lebens jahrhundertelang geflossen ist und sich einen tiefen Kanal gegraben hat. Je länger es in diesem Kanal geflossen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Wasser früher oder später in sein altes Bett zurückkehrt."

- Carl Gustav Jung

Wotan, Gesammelte Werke, Zivilisation im Wandel, Band 10 (2. Aufl.), Seite 189

,,Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Taten brauchen Zeit, auch nachdem sie getan sind, um gesehn und gehört zu werden."

- Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra

DAS HEIDNISCHE GOTTVERSTÄNDNIS

Es ist zunächst interessant, die unterschiedlichen Auffassungen von Gott gegeneinander zu stellen. Der christliche Monotheismus und sein Schöpfungsmythos betrachtet Gott als von der Welt und vom Menschen grundsätzlich getrennt.

Das Verhältnis ist das hierarchische eines unfehlbar gedachten Patriarchen zu seinen aufmüpfigen Kindern. Schon allein solche Anthropomorphisierungen (= Vermenschlichungen) sind dem heidnischen Empfinden völlig fremd. Die Vorzüge des christlichen Gottes zeigen sich jedoch nur vor dem Hintergrund einer als schrecklich und abstoßend geschilderten Alternative (Gegensatz Hölle - Paradies).

Nietzsche schreibt dazu in seinem ,,Antichrist": ,,Der christliche Gottesbegriff ist einer der korruptesten Gottesbegriffe, die auf Erden erreicht worden sind; ... Gott zu Widerspruch des Lebens entartet, statt dessen Verklärung und ewiges Ja zu sein! In Gott dem Leben, der NatUR, dem Willem zum Leben die Feindschaft angesagt! Gott die Formel für jede Verleumdung des ,,Diesseits", für jede Lüge vom ,,Jenseits"! Der Heide wehrt sich entschieden gegen die Anmaßung, einem Gott gegenüber hörig und untergeben zu sein, der die Verweigerung seiner Liebe mit dem Leid der ,,ewigen Verdammnis’’ bestraft und schon allein deshalb die meisten Menschen aus Angst und Furcht zur Gegenliebe, zumindest zur Huldigung zwingt.

,,In der Hexenreligion gibt es keine tröstenden, allwissenden Vaterfiguren, die um den Preis der persönlichen Autonomie Antworten auf alles versprechen. Der Hexenglaube fordert uns alle auf, unsere eigenen Maßstäbe zu setzen ...", schreibt Simos und verweist auf die Alternative: ,,Sich selbst Autorität zu sein, ist unbequem, aber es ist die einzige Voraussetzung, unter der sich wahre Kraft der Persönlichkeit entwickeln kann."

Das Heidentum versteht den Gott bzw. das Göttliche in die Welt verwoben, es spricht von der Durchheiligung der Welt und des Menschen und von der Weltimmanenz des Göttlichen. Das Göttliche steht innerhalb der Welt und des Menschen, nicht außerhalb. So ist der Mensch potentiell göttlich, er kann werden wie die Götter, sofern er sich zu diesem Weg entschließt. Die Götter, als symbolische Archetypen des nordischen Seins, sind die URheber ihrer selbst, ihrer eigenen Existenz. Sie sind damit ebenso Produkte des ewigen Werdungsprozesses wie der Nordunge. Das Göttliche ist also nicht das bereits Seiende oder das Immer - so - Seiende, sondern das Werdende, das sich Steigernde des Lebens. Hierdurch unterscheiden sie sich von dem Gott des Christentums, der diesen Evolutionsgesetzen nicht untersteht, sondern als absoluter Anfang und absolutes Ende außerhalb des Werdens thront.

Das Verhältnis des Christen zu seinem Gott ist eines der Gegenüberstellung, das des Heiden eines des auffordernden Ideals. Denn im Gegensatz zum Christen, der nur die Ge- und Verbote seines Gottes demütig auszuführen hat, dem aber das Streben nach der Göttlichkeit verwehrt ist, verlangen die heidnischen Götter vom Menschen, daß er sich bemüht, ihnen gleichzukommen.

Eine Frau versteht Kinder besser als ein Mann, aber ein Mann ist kindischer als eine Frau. Im wahren Mann ist ein Kind verborgen, es will spielen.Ihr Frauen, entdeckt das Kind im Mann! , wie ein Edelstein, der von den Tugenden einer Welt erleuchtet wird, die es noch nicht gibt.

Der Mann erschafft das Außen ,

den Halt, die geschütze Umgebung,

das Heim, die Sicherheit,

die Stärke,

die Versorgung.

Der Mann ebnet den Weg.

Das Weib erschafft das Innen,

die Wärme , die Gesundheit,

das Zuhause, das Sanfte,

das Ankommen,

das behüten und umsorgen.

Das Weib gebährt das Ziel.

Ohne Ziel gibt es keinen Weg,

ohne Weg gibt es kein Ziel .

Gemeinsam erschaffen sie

einen Kosmos.

https://t.me/MdUrWeiblichkeit

„Wenn es keine (ewige) Wahrheit gibt, ist es (ewig) wahr, dass es keine (ewige) Wahrheit gibt.“

Albert von Orlamünde

Vidar (sinngemäß "Krieger des Waldes", isländische Schreibweise "Víðar") ist der Sohn von Wotan und der Riesin Grid. Seine Halbbrüder sind Donar, Hermodur, Hödur, Balder und Vali.

Vidar ist nicht nur der Gott der Rache, sondern auch ein Natur- und Waldgott, gewissermaßen also der "Feld-, Wald- und Wiesengott" der nordischen Mythologie. Er wohnt in Asgard an einem stillen und friedlichen Ort, welcher Landwidi bzw. Widi genannt wird. Dieses Gebiet wird als grüne und von Gesträuch und hohem Gras bewachsene Gegend beschrieben. Der Name dieser Götterwohnung, welche im Tierkreis (Tyrkreis) mit dem Sternbild Skorpion verbunden wird, steht möglicherweise mit dem Götternamen selbst im Zusammenhang.

Vidar liebt die Einsamkeit und spricht nicht viel, weshalb er auch den Beinamen "Der schweigsame Ase" trägt. In manchen alten Schriften wird er gar als stummer Gott bezeichnet.

Vidar ist groß, ruhig und freundlich und nach Donar der stärkste der Asen. Als einziger aus diesem Göttergeschlecht wird dieser Sohn Wotans nicht von Loki in dessen berüchtigten Spottreden - den sog. "Zankreden" - verhöhnt.

Vidar besitzt einen besonderen Schuh, welcher aus unzähligen kleinen Lederstreifen besteht. Diese Stücke sind aus allen Zeiten hindurch gesammelte Reste aus der Schuhproduktion der Menschen.

Zu Ragnarök spielt Vidar eine entscheidende Rolle. Nachdem der Fenriswolf Wotan verschlungen hat, setzt Vidar seinen ledernen Schuh in den Unterkiefer des Wolfes und reißt ihm anschließend den Rachen auf. Durch den offenen Schlund stößt er diesem Kinde Lokis die Klinge bis in das Herz und rächt somit den Tod seines Vaters.

Vidar gehört zu den wenigen Göttern, welche Ragnarök überleben. In der darauf folgenden erneuerten und friedlichen Welt herrscht er gemeinsam mit seinem Halbbruder Vali.

https://www.harzlife.de/goetter/vidar.html

Fjodor Dostojewski: „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.“