RT DE
In eigener Sache: Wieder neue Spiegelseiten für RT DE
30 Sep. 2024 12:41 Uhr
Liebe Leser,
die Zensurbemühungen gegen RT DE halten an. Im Rahmen der jüngsten Sanktionen gegen RT bemühen sich staatliche Stellen und Telekommunikationskonzerne wieder sehr, den Zugang zu RT DE zu erschweren und zu verhindern.
Als Ergänzung zu den bekannten, aber zurzeit teilweise unterdrückten Spiegelseiten ("mirror pages") von RT DE werden wir ab sofort regelmäßig neue Adressen veröffentlichen. Heute nun die folgenden:
rtde.agency
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
Mithilfe dieser "mirror pages" sollten Sie wieder uneingeschränkten Zugang zu RT DE haben. Wir empfehlen, diese Adressen als Lesezeichen zu speichern.
Ebenso besteht die Möglichkeit, RT DE über
aufzurufen.
Außerdem gibt es weiterhin zahlreiche andere Möglichkeiten, in der EU die Online-Sperren zu umgehen und trotz aller Behinderungsversuche dennoch RT DE zu nutzen – wir hatten diese an anderer Stelle vor kurzem aufgelistet ( https://freedert.online/inland/206071-in-eigener-sache-neue-spiegelseiten/ ).
Bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen!
Ihre RT-DE-Redaktion
https://de.rt.com/inland/220328-in-eigener-sache-wieder-neue/
Ansage
Vom Affen gebissen? Marburg-Virus-Panikmache in der “Frankfurter Rundschau”
von Mirjam Lübke
30. September 2024

Das Marburg-Virus unter dem Elektronenmikroskop: Ist es wieder mal Zeit für Pandemie-Ängste? (Foto:Imago)
Der Preis für Panikmache durch Auslassung geht in diesen Tagen an die “Frankfurter Rundschau”: “Sterblichkeit bis zu 88 Prozent”, titelt die Zeitung, und verkündet: “Land meldet Ausbruch von tödlichem Marburg-Virus”. Wem das Marburg-Virus kein Begriff ist, der dürfte nun schon ängstlich zu Atemmaske und Desinfektionsmittel greifen in der Befürchtung, die Apokalypse stünde vor Hessens Toren. In welchem Land das Virus um sich greift, lässt die Redaktion offen; es könnte Südafrika sein oder aber das benachbarte Frankreich (was tatsächlich beunruhigend wäre). Andere Medien berichten genauer: In Ruanda sind sechs Menschen an Marburg, einer “Ebola-Verwandten” gestorben. Das ist wahrlich keine gute Nachricht und in den Augen der Redakteure wohl bestens dazu geeignet, um Deutschland auf die Husten-und-Impfsaison einzustimmen. Bislang springen die Bürger nämlich nicht recht auf die zahlreichen Impfkampagnen an, vor allem die Corona-Impfung hat an Reputation verloren. Auch wenn es viel zu lange gedauert hat: Inzwischen berichten selbst die deutschen Medien offener über deren Nebenwirkungen, etwa mögliche Herzschäden vor allem bei jungen Menschen.
Da müssen deshalb härtere Bandagen her. Das Marburg-Virus wurde, wie schon der Name sagt, das erste Mal 1967 in der hessischen Stadt beobachtet, 31 Laborangestellte und Tierpfleger der Behring-Werke und des dortigen Paul-Ehrlich-Instituts infizierten sich damit, sieben starben an den Folgen. Die ersten Symptome deuteten auf eine Salmonellen-Vergiftung hin, die sich aber nicht nachweisen ließ. Später kamen Leberversagen und Blutungen (hämorrhagisches Fieber) hinzu – dieses Virus ist wahrlich dazu angetan, einem Albträume zu verursachen. Nach einem wahren internationalen Medizin-Krimi stellten sich äthiopische Grünmeerkatzen als Überträger heraus, die von den Instituten in großer Zahl für die Forschung an Masern- und Polio-Impfstoffen importiert worden waren. Schon der “Spiegel” kritisierte damals den sorglosen Umgang mit den Tierimporten für medizinische Versuche: Während Reisende in die deutschen Nachbarländer ihren Hund sechs Wochen in Quarantäne geben mussten, konnten die Meerkatzen ohne große bürokratische Umstände aus Uganda nach Deutschland eingeführt werden. Die Impfstoff-Euphorie – und die daraus zu erwartenden Prestige- und Einkommensgewinne – ließ Firmen schon damals sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen ignorieren.
Lasche Sicherheitsvorkehrungen damals wie heute
Dieser Zwischenfall, sowie ein weiterer im russischen Swerdlowsk, bei dem über 100 Menschen starben, machten Roland Wiesendangers Laborhypothese bezüglich des Corona-Ursprungs für mich unverzüglich glaubwürdig. In Swerdlowsk 1972 gerieten durch einen beim Schichtwechsel vergessenen Luftfilter Anthrax-Erreger in die Umwelt. An Anthrax wird in jedem Agrarstaat geforscht, denn auch in Mitteleuropa tritt die Erkrankung bei Schafen und Kühen gelegentlich auf; in Deutschland zuletzt 2012 in Stendal. In Swerdlowsk jedoch fand militärische Forschung statt. Nun kann man einwenden, dass diese beiden Vorfälle schon Jahrzehnte her sind und die Sicherheitsvorkehrungen inzwischen verbessert wurden; aber am Erfolgsdruck in der Forschung und der menschlichen Unzulänglichkeit hat sich nichts geändert. Als das Hochsicherheitslabor der Stufe 4 im chinesischen Wuhan akkreditiert werden sollte, regte sich dagegen noch 2020 internationaler Protest, auch wegen der Lage des Labors mitten in einer Großstadt mit besten Verkehrsanbindungen. Davon war später nichts mehr zu hören.
Als jemand, der seit 1994 von dem Thema einigermaßen besessen ist – damals wurde Stephan Kings “The Stand” verfilmt, in dem ein ebenfalls tödliches Virus aus einem Labor entweicht – bin ich durchaus für Panikmache empfänglich. Während der Corona-Pandemie wurde vielfach von Maßnahmen-Kritikern der Verdacht geäußert, Filme wie eben “The Stand”, aber auch “Outbreak” oder “Contagion” hätten dazu gedient, uns auf harte Quarantäne-Maßnahmen einzustimmen – aber das ist nur bedingt zutreffend. Eine Szene in “The Stand” zeigt eine Radio-Moderatorin, die gerade mit Hörern im ganzen Land spricht, welche von brutalen Armee-Übergriffen auf Bürger berichten, im Hintergrund sind Schüsse zu hören. Mitten in der Sendung stürmen Soldaten das Studio und erschießen die Frau, sie kann nur noch kurz gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit als Grundrecht der Amerikaner protestieren. Auch den Erkrankten in Quarantäne werden Informationen vorenthalten, sie sind reine Versuchskaninchen. Anders als die deutschen Linken in der Corona-Krise stand der eher linksliberale Autor King solchen Tendenzen jedoch äußerst kritisch gegenüber und wertet sie als hilflosen, gewaltsamen Versuch, die im Militärlabor angerichtete Apokalypse zu vertuschen. Allerdings haben die Corona-Politik der WHO (beziehungsweise auch die der deutschen Regierung) und diese Katastrophenfilme doch etwas gemein: Sie spielen mit uralten Ängsten, um entweder ihre autoritären Ziele durchzusetzen – oder aber, um ordentlich Kasse zu machen. Der Wunsch eines Filmemachers, Geld zu verdienen, ist verständlich; doch ich muss mir sein Werk nicht anschauen. Bei Regierungsmaßnahmen habe ich diese Auswahl nicht.
Dezente Impfmotivation?
Die Vorstellung, einer Katastrophe ausgesetzt zu sein, gegen die man rein gar nichts unternehmen kann, kratzt allerdings heute mehr denn je an der menschlichen Eitelkeit. Seuchen versetzen die Menschen schon in der Antike in Angst und Schrecken. Man wusste, dass man außer zu beten nicht viel dagegen unternehmen konnte; das Bewusstsein ist heute ein anderes. Ähnliches ist auch bei der Klimabewegung zu beobachten, die nicht vorrangig nach Lösungen sucht, um mit einer neuen Situation umgehen zu können, sondern glaubt, mit menschlichem Zutun die Klimaveränderungen in den Griff bekommen zu können. Ähnliches glaubte man auch lange in der Medizin: Impfstoffe gegen Viren und Antibiotika gegen Bakterien sollten uns ewige Gesundheit bescheren. Doch die kleinen Biester führen einen asymmetrischen Krieg gegen uns, mutieren nach Belieben oder entwickeln Resistenzen. Es gibt Hinweise darauf, dass auch das Corona-Virus ein solcher Versuch war, die Natur zu besiegen. Nicht im Sinne einer klassischen Biowaffe wie hochgezüchtetes Anthrax, sondern als “harmlosen”, aber eines hochinfektiösen Boten, der über die in Wuhan erforschten Fledermäuse eine Art “natürliche Impfung” in der Bevölkerung verbreiten sollte – ein höchst verantwortungsloses und größenwahnsinniges Vorgehen. Dafür interessierten sich tatsächlich verschiedene NGOs – und dieser Gedanke ist nicht nur beängstigend, sondern die Skrupellosigkeit dahinter macht wütend.
Es gehört also kein großes verschwörungstheoretisches Geschick dazu, die Meldung der “Frankfurter Rundschau” in die Sparte “Panikmache” einzuordnen. Als kleine Impfmotivation etwa? In Ruanda selbst werden die Menschen zwar zur Vorsicht aufgerufen, aber es gibt bislang keinerlei Zwangsmaßnahmen für die Bevölkerung. Eine Todesrate von 88 Prozent hat das Virus dort bislang nicht erreicht – vielleicht auch, weil Ruanda seit dem Ende des verheerenden Bürgerkriegs viel für sein Gesundheitssystem getan hat und auch in Sachen öffentlicher Hygiene als afrikanisches “Musterländle” gilt. Wie stark eine Seuche zuschlägt, ist schließlich auch von verschiedenen Faktoren abhängig: Unter anderem vom allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung, ihrer “Empfänglichkeit” für einen Krankheitstyp oder der Ausstattung des Gesundheitssystems. Vielleicht hätte die “Frankfurter Rundschau” auch erwähnen sollen, was man in Ruanda für die Krankenversicherung bezahlt: Sagenhafte 1,50 Euro pro Jahr! So fügt sich die Meldung in die Reihe der anderen Schreckensmeldungen über neue Corona-Varianten, tödliche Pilze und ähnliches ein – in den sozialen Medien zeigen sich die ersten Gläubigen schon wieder mit dicken Schutzmasken. Wäre es da nicht schön, wenn sich die Regierung unserer Angst wieder einmal annehmen würde und gleich mal wieder ein paar Lockdowns einleitet? In der Redaktion der “Rundschau” träumt man wohl schon davon und ist offensichtlich bereit, es journalistisch zu unterstützen. So hatte sich das Stephen King mit der Pressefreiheit sicherlich nicht gedacht…
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tkp (Audiocast)
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Der E-Impfpass kommt
30. September 2024
von Thomas Oysmüller
Der E-Impfpass, der nun in Österreich an den Start geht, ist kein isoliertes Projekt, sondern wird im Gleichschritt mit der EU umgesetzt. Er schafft die Infrastruktur für die nächste Pandemie.
Ab Oktober – nicht, wie fehlerhafterweise behauptet am 30. September – werden die ersten vier Impfungen im „zentralen elektronischen Impfregister“ verpflichtend gespeichert. Österreich ist damit internationale Vorreiter. In Betrieb war der Pass bereits, doch jetzt geht er wirklich an den Start. Die ersten vier Impfungen – Grippe, Covid, Affenpocken, HPV – sind verpflichtend in das Impfregister einzutragen. Andere Impfungen sind auch eintragbar, allerdings (bisher) nicht verpflichtend.
Damit kann dann im Bedarfsfall von Behörden auf das Impfregister zugegriffen werden. Abmelden kann man sich nicht. Höchstens bleibt Ihr Eintrag leer. Auch ein Smartphone benötigt der Bürger nicht. Zwar ist zu erwarten, dass er auch irgendwann in die ID Austria integriert werden wird (die technischen Voraussetzungen sind dafür geschaffen), doch der „digitale Impfpass“ bedeutet nicht, dass der „Impfling“ einen digitalen Pass hat. Er kann den Impfpass ausdrucken. Die wesentliche Änderung ist das „zentrale elektronische Impfregister“.
Die technischen Möglichkeiten, die ein solches Impfregister bietet, liegen auf der Hand. Bei der nächsten sogenannten Pandemie können weitaus einfach Checkpoints errichtet werden, die ohne bestimmte Impfung nicht passiert werden dürfen. „Impferinnerungen“ aufs Handy der Bürger sind also nur die Vorspeise. TKP hat bereits ausführlich berichtet ( https://tkp.at/2024/06/27/vollbetrieb-des-digitalen-impfpasses-beschlossen/ ).
All diese Entwicklungen vollziehen sich zudem auf EU-Ebene, nicht nur in Österreich. Was den E-Impfpass betrifft, ist Österreich aber (wieder einmal) Vorreiter. Über die Digitalisierung der Impfungen habe ich vergangene Woche mit dem Radio Kontrafunk ( https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-eu-impfausweis-mundspuelungen-zecken#id-article ) gesprochen. Das hochaktuelle Gespräch kann man auch hier nachhören:
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Kontrafunk
Mittwoch, 25. September 2024, 10:05 Uhr
(Wdh.16:05, 21:05)
Mensch und Medizin: EU-Impfausweis, Mundspülungen, Zecken
Stefan Millius im Gespräch mit Dania Richter, Thomas Oysmüller und Florian Detsch – mit einem Beitrag von Corinna Zigerli

Was verbirgt sich hinter Euvabeco? Der Journalist Thomas Oysmüller erläutert uns, was es mit diesem EU-Impfprojekt und dem Europäischen Impfausweis auf sich hat. Über den Sinn und Nutzen von Mundspülungen sprechen wir mit dem Zahnarzt Dr. Florian Detsch. Die Biologin Dr. Dania Richter klärt über mögliche Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit Zecken auf. Die Medizinnachrichten der Woche werden von Corinna Zigerli präsentiert.
Kontrafunk Audiocast (MP3):
https://kontrafunk.radio/images/audio/sendungen/2024/09/25/20240925_Mensch_und_Medizin.mp3
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Kontrafunk Artikel:
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tkp Artikel:
Home-Office 2.0
Nicht mein Krieg- Im Gespräch mit Dr. Helmut Roewer und Willy Wimmer
Published on Oct 1, 2024
Im Februar 2022 ist ein offener Krieg zwischen Russland und der Ukraine entbrannt. In diesem Buch werden Vorgeschichte und Verlauf der Auseinandersetzung bis ins Jahr 2024 geschildert. Helmut Roewer formuliert die Notwendigkeit eines deutschen Standpunktes, um in diesem Krieg den Unterschied zwischen Propaganda und Wirklichkeit zu erkennen. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt als Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministeriums in Bonn und Berlin, zuletzt als Ministerialrat. Schließlich Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Seit 2000 freier Schriftsteller. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Corona-Diktatur“.
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SaneVox Deutsch
Richard Wolff: US-Dollar stürzt ab, BRICS im Aufwind!
Published on Oct 1, 2024
Der Ökonom Richard Wolff war zu Gast in der Sendung, um darüber zu sprechen, wie Russland die Sanktionen der NATO zunichte gemacht hat und sich mit China und den BRICS zusammengeschlossen hat, um den dominanten Status des US-Dollars in der Weltwirtschaft ernsthaft zu gefährden.
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Danny Haiphong
Richard Wolff on How Russia Destroyed NATO's Economic War, U.S. Dollar COLLAPSES as BRICS Surges
Published on Sep 30, 2024
Economist Richard Wolff joined the show to discuss how Russia has obliterated NATO's sanctions and teamed up with China and BRICS to to place the U.S. dollar's dominant status in the world economy in grave danger. This video breaks it all down.
Substack: https://chroniclesofhaiphong.substack.com
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Produced by: Danny Haiphong
Originally Published on: 2024-09-29
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Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of Danny Haiphong.
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Sevim Dagdelen
(IC Disclaimer: IC ist und bleibt politisch und finanziell unabhängig und ist auch nicht an Werbubg oder anderen Einnahmen beteiligt.)
Deutschland wird nicht im Donbass verteidigt
Published on Oct 1, 2024
Deutschlands Sicherheit oder auch Freiheit wurde weder am Hindukusch noch in der Sahelzone verteidigt, so wenig wie heute im Donbass, erklärt Sevim Dagdelen am 27. September 2024 in ihrer Plenarrede im Rahmen der Debatte zum Jahrestag des Bundeswehrabzugs aus Afghanistan.
Germany is not being defended in the Donbas
Speech by Sevim Dagdelen on 27 September 2020 in the German Bundestag to mark the third anniversary of the withdrawal of the Bundeswehr from Afghanistan:
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Quellen & Links
Im Westend-Verlag ist von Sevim Dagdelen zuletzt das Buch „Die NATO. Eine Abrechnung mit dem Wertebündnis“ erschienen: https://westendverlag.de/Die-NATO/2133
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NachDenkSeiten
Kriegspropaganda zur Disziplinierung der Heimatfront
30. September 2024 um 10:00 Ein Artikel von Alexander Neu
Massenmedien sind eine Art „Fenster zur Welt“, so die Charakterisierung der Medien durch Walter Lippmann, ein US-amerikanischer Journalist und Publizist, der 1922 ein Grundlagenwerk des Journalismus mit dem Titel „Die öffentliche Meinung“ veröffentlichte. Und dieses „Fenster-zur-Welt-sein“ ist umso mehr gegeben, je mehr die realen Ereignisse sich den Primärerfahrungen des Menschen und der Gesellschaft durch räumliche Distanzen entziehen. Von Alexander Neu.
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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):
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Ohne massenmediale Berichterstattung bewegen sich Menschen faktisch im Tal der Ahnungslosen, da sie sich nur auf ihre Primärerfahrungen im begrenzten räumlichen Bereich beziehen können. Angesichts dessen verfügen Massenmedien quasi über ein Informationsmonopol, was sie zu einem unverzichtbaren Kommunikationsakteur moderner Gesellschaften macht – Medien haben Macht, die Medienmacht. So weit, so gut, zunächst einmal.
Allerdings beschränkt sich das Wirken der Massenmedien eben nicht allein auf die – zumindest dem Anspruch nach – neutrale und objektive Identifikation, Multiplikation und Distribution von Informationen über reale Ereignisse. Vielmehr konstruieren Massenmedien bewusst subjektive Realitäten, neudeutsch Narrative, die sie als angeblich objektive Wirklichkeit publizieren. Und dieses Phänomen betrifft insbesondere die politische Sphäre. Massenmedien werden auf diese Weise zu politischen Machtfaktoren, Journalisten bisweilen zu Politaktivisten im Kostüm des seriösen Journalisten. Vorbei ist die Zeit, in der nur von „passiver Medienmacht“ – mithin der Instrumentalisierung der Medien seitens der Politik als politisches Sprachrohr – gesprochen werden kann. Es geht zunehmend um die „aktive Medienmacht“. Sie beschreibt das Einflusspotenzial, ja geradezu den Druck der Medien auf politische Entscheider und Entscheidungsprozesse.
Der aktive politisch-mediale Machtfaktor ist allgegenwärtig, indes nicht demokratisch legitimiert. Selbstverständlich kann der mündige Bürger das Medium zwecks Informationsrezeption frei „wählen“ – ARD statt FAZ oder RTL statt Stern etc. Die Informationsrezeptionsfreiheit des Menschen in unserem Land genießt sogar Verfassungsrang (Artikel 5, Abs. 1 Grundgesetz) und muss gegen jegliche Einschränkungen verteidigt werden.
Was aber, wenn die Medien sich inhaltlich kaum unterscheiden, weil die Redaktionslinien ideologisch und gesinnungsethisch mehr oder minder identisch sind – wenn also nur die Hülle, nicht indes der Inhalt variiert? Oder wenn sogar signifikant abweichende Medien verboten würden? Wenn also Informationen und Meinungen eng auf eine spezifisch ideologische Richtung hin kanalisiert werden? Wenn Faktenberichterstattung nach bestem Wissen und Gewissen, also die Einhaltung journalistischer Standards, durch Haltungsjournalismus, das heißt journalistische Gesinnungsethik, ersetzt wird? Und wenn beide Faktoren (inhaltliche haltungsideologische Eintönigkeit der Berichterstattung und Verbote abweichender Berichterstattung und Meinungen) verbunden würden, dann entfiele die Grundlage für die Demokratie. Dann wäre die Dialektik der Antike, der Rede und Gegenrede mit dem Ziel des guten Erkenntnisgewinns, der Wahrheitsfindung begraben. Die Aufklärung würde auf diese Weise durch die neuen Antiaufklärer mit dem Verweis, die Aufklärung schützen zu müssen, faktisch abgewickelt. Der politische Liberalismus, dem ein jahrhundertelanger Kampf zugrunde liegt, drohte zur bloßen Hülle zu verkommen. Kurzum: Es stünde noch Demokratie drauf, aber es wäre keine gelebte Demokratie mehr drin.
Schon vor 25 Jahren beobachtete der Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler S. Ruß-Mohl ein um sich greifendes neues berufliches Selbstverständnis, nämlich der „Moralisierung des Journalismus“ – der Journalist als der selbsternannte, die Gesellschaft erziehende Haltungsträger. Der Jugoslawienkrieg inklusive des NATO-Angriffskrieges beschleunigte diese Entwicklung hin zur Moralisierung der Medien. Die vordergründige Legitimation des NATO-Krieges gegen Jugoslawien war keine völkerrechtliche, wie auch. Es war vielmehr eine von Medien und Politik gemeinsam getragene, rein moralische Rechtfertigung. Das Kernelement der Moral war der Rückgriff auf die de facto den Holocaust relativierenden Faschismusanalogien: Die Serben wurden als neue Faschisten/Nazis etikettiert und die Albaner als ausschließliche Opfer, gestellt in die Reihe des industriellen Judenmordes des deutschen Faschismus.
Wie sonst sind die Auslassungen des damaligen grünen Außenministers J. Fischer zu Ausschwitz und Serbien sowie sein Vergleich, S. Milosevic sei bereit, „zu handeln wie Stalin und Hitler“, im Kontext seiner Rechtfertigung für die deutsche Beteiligung am NATO-Angriffskrieg gegen Serbien zu interpretieren? Wie sonst sind die widerlegten Behauptungen des damaligen SPD-Verteidigungsministers R. Scharping von einem „KZ“ mitten in Pristina zu verstehen? Und auch so manche deutschen Medien scheuten sich nicht, mit Faschismusanalogien Stimmung zu machen.
Mit diesem neuen Selbstverständnis der moralisierenden und haltungstreuen Journalisten werde, so die Journalistin und Koordinatorin der Initiative „Freies Wort“ Christine Horn bereits Ende der 1990er-Jahre, die Rolle des Journalismus in Politik und Gesellschaft neu definiert: So gebe es seit geraumer Zeit in den USA und Großbritannien offene Diskussionen bei den Journalisten darüber, sich nicht mehr nur auf objektive Faktenberichterstattung zu beschränken, sondern auch Verantwortung zu tragen, für die Opfer Partei zu ergreifen und Institutionen zum Handeln zu zwingen. Dieser moralisierende Zeitgeist ist zwischenzeitlich auf Europa übergesprungen. Es sei mir folgender Hinweis gestattet: Ob der haltungstragende und moralisierende Journalist tatsächlich von der Reinheit seines Gewissens überzeugt ist und sich somit selbst zum nützlichen Idioten zeitgenössischer Machtpolitik degradiert, oder ob er vielmehr tatsächlich die Moral nur als Instrument zur Vernebelung der öffentlichen Meinung nutzt, um die machtpolitische Agenda, insbesondere in der Außenpolitik, doch bewusst mitzugestalten, ist wohl nur im jeweiligen Einzelfall zu klären.
Vorkriegs- und Kriegspropaganda gegen Kritiker an der Heimatfront
Wie bereits oben ausgeführt, geht es vielen Medien um die soziale Konstruktion einer exklusiven Realität, nur einer Wahrheit, mithin eines Narrativs – nämlich: Wir sind die Guten! Und wenn die „Gefahr entsteht“, dass Medien und Politiker, zuvörderst alternative Medien und Politiker, jenseits der selbsternannten Blase der Guten das kanalisierte Informations- und Meinungsspektrum mit einem abweichenden Narrativ aufzusprengen beabsichtigen und somit das mediale und politische Deutungsmonopol relativieren, dann wird bisweilen auf Maßnahmen zurückgegriffen, die einem demokratischem Verständnis zutiefst widersprechen.
Über die Prinzipien der Kriegspropaganda gibt es mittlerweile einige wissenschaftliche Arbeiten. Auch meine Dissertationsschrift aus dem Jahre 2004 ist der Kriegsberichterstattung gewidmet. Eine wissenschaftliche Aktualisierung des Phänomens medialer und politischer Entgleisungen, Diffamierungen, Beleidigungen etc. in Kriegs- und Vorkriegszeiten gegen Kritiker innerhalb einer Gesellschaft wäre sicherlich hilfreich. Nur, welcher Doktorand und welcher Doktorvater würde sich das heute trauen angesichts der vergifteten Atmosphäre in Deutschland?
Mediale Diffamierungstechniken
Zu den neueren und neuesten Errungenschaften der Verunglimpfungen und Verleumdungen kritischer und antimilitaristischer Geister gehören die Begriffe „umstritten“ sowie „auffällig“ bzw. „fällt auf mit …“ sowie der Vorwurf des „Whataboutism“.
„Umstritten“ und Reproduktion des russischen Narrativs
Wer von den selbsternannten journalistischen Sittenwächtern der Moral als „umstritten“ gebrandmarkt wird, dem wird die Redlichkeit, die Seriosität abgesprochen. Er oder sie wird aus dem Diskursraum entfernt, besser noch, er oder sie hat sich ja selbst ins Aus geschossen. Denn seine und ihre Aussagen sind es aufgrund einer angeblichen Absurdität oder sogar Nähe zum „Feind“ nicht mehr wert, diskutiert zu werden. Hierzu gehört, dass faktenbasierte Aussagen, die das herrschende Narrativ anzweifeln oder sogar bloßstellen, mindestens „umstritten“ sind und mittlerweile sogar als Reproduktion des feindlichen Narrativs degradiert werden – eine Fortsetzung der Diskussion ist dann kaum noch möglich, und das ist ja auch die Absicht. Wer also beispielsweise kundtut, die EU-Sanktionen gegen Russland schadeten Deutschland mehr als Russland, verbreitet sodann ein „Kremlnarrativ“. Die Gegner dieses vermeintlichen „Kremlnarratives“ geben sich nicht einmal die Mühe, diese Aussage anhand von vergleichenden Wirtschafts- und Handelsdaten falsifizieren zu wollen. Es ist ein „Kremlnarrativ“, und damit ist die Debatte beendet – basta.
Nicht minder die Nennung der Vorgeschichte – insbesondere die NATO-Osterweiterung – des zweifellos russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Diese Vorgeschichte wurde anfänglich als verschwörungstheoretisch stigmatisiert, nun sogar als Kreml- und Putinpropaganda abgewürgt. Die Diffamierungskampagne läuft ungeachtet der Tatsache, dass der NATO-Generalsekretär – und nicht nur er – diesen Zusammenhang in einer Rede vor einem EU-Ausschuss 2023 selbst erwähnte: „The background was that President Putin declared (…) that they wanted NATO to sign, to promise no more NATO enlargement. That was a precondition for not invade Ukraine. (…) So he went to war to prevent NATO, more NATO, close to his borders.“
(Quelle: nato.int, mehr dazu vor allem mit Blick auf weitere westliche Bedenkenträger einer NATO-Osterweiterung)
Auch werden die Forderungen einer sofortigen Waffenruhe und die notwendigen Verhandlungen für eine Friedenslösung, die die Sicherheitsbedürfnisse aller Konfliktakteure berücksichtigt, als Putinsprech verteufelt. Mit anderen Worten: Diejenigen, die Frieden einfordern, müssen irgendwie im Solde Putins stehen.
Zugleich wird behauptet, und hier wird die Absurdität besonders deutlich, Putin wolle keine Verhandlungen zu einer Friedenslösung. Ja, was denn nun?
Whataboutism
Eine beliebte Taktik in Diskussionen ist der empörte Vorwurf des „Whataboutism“ – also des Relativierungsvorwurfs des Vergehens der einen Seite durch Nennung gleichartiger Vergehen der anderen Seite.
Beispielsweise, wenn in der Diskussion des völkerrechtswidrigen Krieges Russlands gegen die Ukraine der nicht minder völkerrechtswidrige Krieg der NATO gegen Jugoslawien 1999 genannt wird, womit eine Kontextualisierung der internationalen Konfliktlagen herbeigeführt wird – ganz nach der biblischen Aussage: „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“–, dann kommt der empörte Vorwurf, man wolle das russische Vorgehen ja nur relativieren und verhöhne die gegenwärtigen Opfer in der Ukraine damit. Tatsächlich wird umgekehrt ein Schuh daraus, da die von der eigenen Seite „produzierten“ Opfer marginalisiert werden. Diese Technik des „Whataboutism“ lässt sich leicht kontern, wenn man über genügend Fachwissen verfügt.
Exkurs
Fakt aber ist, dass mit dem NATO-Angriffskrieg auf das damalige Jugoslawien das Gewaltverbot der UNO-Charta massiv gebrochen und sodann ein Präzedenzfall geschaffen wurde, den Russland nun (aus)nutzt. Und wer hoffte, der völkerrechtswidrige Krieg gegen Jugoslawien sei ein zu tolerierender Einzelfall ohne Präzedenzwirkung, der möge sich bitte an den Angriffskrieg der „Koalition der Willigen“ (ironischerweise unter Beteiligung der Ukraine) unter US-Führung gegen den Irak 2003 erinnern. Washington nutzte den 1999 selbst geschaffenen Präzedenzfall 2003 gegen den Irak – wie praktisch. Zynischerweise könnte man von einem sich entwickelnden Völkergewohnheitsrecht sprechen, Drittstaaten militärisch überfallen zu dürfen. Jedenfalls liegt das konsensuale moderne Völkerrecht seit spätestens 1999 in Trümmern. Um dennoch den Anschein eines globalen Ordnungsrahmens aufrechtzuerhalten, hat der Westen praktischerweise eine neue Rechtsform für den Rest der Welt kreiert und pocht auf deren Einhaltung, was der Nichtwesten wiederum nicht so recht einsehen will: „die regelbasierte internationale Ordnung“.
Exkurs Ende
Das Ziel des empörten Vorwurfs besteht darin, nur die genehme Hälfte des Gesamtbildes zu zeigen bzw. zu diskutieren und die andere, die unangenehme Hälfte als nicht existent oder zumindest als nachrangig zu deklarieren.
Es soll nur dieser eine Fall, dieser eine Krieg, dieses eine Massaker, diese eine Kriegspartei betrachtet werden, um ein endgültiges Urteil zu fällen, was natürlich auf die unterkomplexe Erfassung von „Realität“ – hier die Guten, dort die Bösen – hinausläuft. Dieses binäre Schema funktioniert auch deshalb relativ erfolgreich, da es so manchem denkfaulen Zeitgenossen sehr entgegenkommt: Warum sich in komplizierte Realitäten eindenken, Kontexte ausleuchten, wenn es auch einfacher geht. Zumal sich positive und negative Images von Staaten und Gesellschaften, über lange Zeiträume gepflegt, als relativ stabil erweisen. Der „Serbe“ ist genauso hinterwäldlerisch wie der „Russe“. Dem Serben wurde während der Zerlegung Jugoslawiens eine genetische Präposition zur Gewaltanwendung nachgesagt, wie der Russe, der zwar aussieht wie ein Europäer, aber keiner ist – wie die Politikwissenschaftlerin Florence Glaub 2022 in der Talksendung von M. Lanz als „Expertise“ unwidersprochen zum Besten gab.
„Auffallen“ und „auffällig“
Die neueste Errungenschaft im Kampf um das Deutungsmonopol, im Kampf um das alleinherrschende Narrativ ist, wie bereits oben genannt, das Adjektiv „auffällig“ und „fällt auf“. So ist zum Beispiel Sahra Wagenknecht „mit Blick auf den Krieg in der Ukraine schon mehrmals mit Falschbehauptungen aufgefallen“, so die Tagesschau vom 31. Juli 2024.
Und auch in der Politikwissenschaft trifft es J. Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, „der seit Jahren mit Russland-freundlichen Positionen auffällt …“.
Für das Verb „auffallen“ werden beispielsweise folgende Synonyme im Duden genannt: „bemerkt werden“ und „Aufmerksamkeit erregen“. Die Adjektivform „auffällig“ beschreibt der Duden mit: „die Aufmerksamkeit erregend, auf sich ziehend“. Als Beispiele nennt der Duden „ein auffälliges Benehmen“, „er ist schon mit 14 Jahren zum ersten Mal auffällig geworden (ist durch gesetzwidriges o. ä. Verhalten aufgefallen)“, ist also verhaltensauffällig – ein medizinischer bzw. psychologischer Befund.
Und genau darum geht es: Der Person wird Verhaltensauffälligkeit – also ein psychisches Problem – unterstellt, da, so der Duden, „in ihrem Verhalten vom Normalen, Üblichen in auffälliger Weise abweichend“. Auffällig ist also das Unnormale. Und was das Normale ist, bestimmen die Haltungsjournalisten, nämlich ihr Narrativ. Mit dem Verb „auffallen“ wird auf subtile Weise dem Leser/Zuschauer vermittelt, dass die mit diesem Verb beglückten Personen ein psychisches Problem haben. Der Medienkonsument möge bei psychisch belasteten Personen bitte nicht mehr hinhören und schon gar nicht dessen Äußerungen ernst nehmen.
Diese Beispiele zeigen, mit welch harten Bandagen die herrschende Meinung um ihr Monopol kämpft. Als Kollateralschaden wird nicht nur die Spaltung der Gesellschaft hingenommen, sondern auch die Demokratie, der Kampf um die besten Argumente, fahrlässig gefährdet.
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Wieso finanziert Bundesfamilienministerium eine Plakatkampagne gegen die NachDenkSeiten?
NDS BPK
Published on Sep 15, 2023
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EU Energiepolitik vernichtet Konkurrenzfähigkeit und Wohlstand
30. September 2024
von Dr. Peter F. Mayer
Im Jahr 1989 gründete der Rockefeller Brothers Fund ( https://tkp.at/2024/07/17/studie-kritik-an-rockefellers-uno-klimaorganisation-ipcc/ ) unter der Leitung von David Rockefeller und Henry Kissinger den Ausschuss der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC) und finanzierte ihn mit nahezu unbegrenzten Mitteln für die Zukunft. Die EU-Kommission setzt folgsam die Vorgaben um und sorgt seit 2000 für erhebliche Erhöhungen der Energiekosten.
Das IPCC ist praktisch eine Rockefeller Filiale und seine Sachstandsberichte sind Marketing- und Verkaufsbroschüren. Modelle und Daten werden mit jedem Bericht neu angepasst, da sie weder die Vergangenheit beschreiben noch die Zukunft richtig vorhersagen können. Die geringfügigen Veränderungen der CO2-Anteile in der Atmosphäre taugen dafür klarerweise nicht. Messungen und Satellitendaten der letzten 24 Jahre haben gezeigt, dass eine Verringerung der Albedo der Erde, also der Reduzierung der Rückstrahlung von Sonnenlicht, die Erderwärmung verursacht ( https://tkp.at/2024/09/23/temperaturzunahme-seit-2000-durch-mehr-sonne-wegen-weniger-wolken-aber-nicht-durch-co2/ ) hat.
Wenn die EU ihre Stromkosten darstellt, kann sie nicht verleugnen, dass diese deutlich gestiegen sind. Aber die EU zeigt nur Daten seit dem Jahr 2008, obwohl der Großteil des rapiden Kostenanstiegs in den 2000er Jahren stattfand. Hier die Entwicklung der Stromkosten in der Industrie aus dem Bericht der Kommission vom 22.3.2024 im Vergleich zu China, Japan und USA (CELEX_52024DC0136_EN_TXT)( https://tkp.at/wp-content/uploads/2024/09/CELEX_52024DC0136_EN_TXT.pdf ):
?fit=975%2C602&ssl=1
Wir sehen, dass in China die Stromkosten für die Industrie sogar gesunken sind, was einer der Faktoren für den industriellen Erfolg des Reichs der Mitte ist. Aber auch die USA konnten die Kosten ziemlich konstant halten und verzeichneten erst 2023 einen leichten Anstieg.
Die von Rockefeller und Co angeordnete Klimapolitik, der die EU-Kommission auftragsgemäß und sklavisch folgt, ist aber nicht erst seit 2021 schädlich, wie die Grafiken der EU nahelegen. Die Daten der internationalen Energieagentur IEA (
https://www.iea.org/data-and-statistics/data-product/energy-prices ) ergeben nochmal ein anderes Bild seit dem Jahr 2000, links die Industriepreis und rechts für Haushalte:
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Die EU-Klimapolitik verursacht enorme Kosten Die Strompreise für die Industrie sind seit 2000 real um 70 % gestiegen Die EU-Industrie zahlt inzwischen das 2,7-Fache des Strompreises in den USA (und das 1,9-Fache von China) EU-Haushalte zahlen jetzt den doppelten US-Strompreis (und den 3,3-fachen China-Strompreis).
Das zeigt sich auch bei den Elektrizitätspreisen ( https://x.com/EdConwaySky/status/1839725428904259636 ) von einzelnen Ländern:
?resize=1200%2C693&ssl=1
Skandinavien schneidet dabei sehr gut ab, ganz schlecht Österreich, wo es zwar viel billigen Strom aus Wasserkraft gibt, aber auch hohe Anteile von besonders teurem Solar- und Windstrom (wegen der Backup-Erfordeernisse)
Unter dem Strich hat Washington die Eurokraten in Brüssel dazu gebracht die Konkurrenzfähigkeit der EU-Länder gegenüber den USA deutlich zu schwächen. Voll mitgemacht haben auch die meisten Regierungen in den EU-Staaten. Wie wir in den jüngsten Wahlen in der Slowakei, Ostdeutschland und gestern in Österreich sehen, überreichen die Wähler diesen Regierenden die Quittung dafür.
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Quellen & Links
U2016 NL from The Netherlands (
), CC BY 2.0 ( https://creativecommons.org/licenses/by/2.0 ), via Wikimedia Commons
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https://tkp.at/2024/09/30/eu-energiepolitik-vernichtet-konkurrenzfaehigkeit-und-wohlstand/
klagemauerTV
Wenn die Telegram-Blase platzt … Sind wir bereit?
Published on Sep 3, 2024
Sendet dieses Video an Betreiber von Telegram-Kanälen! KlaTV setzt sich für eine Sicherung aller relevanten Telegram-Kanäle ein: kla.tv/telegram-sichern
Telegram-Gründer Pawel Durow wurde für mehrere Tage festgenommen. Nach einer Freilassung unter strikten Auflagen drohen ihm über 10 Jahre Gefängnis. Telegram ist eine News-Blase geworden mit über 900 Millionen Menschen. Könnte diese Blase platzen und was wären die Folgen? Sind wir darauf vorbereitet? Dieses Video macht deutlich: Es ist an der Zeit zu handeln!
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SaneVox Deutsch
Wie man die Geldmechanik versteckt, um Kriege zu verkaufen
Prof. L. Randall Wray
Published on Sep 30, 2024
In der heutigen Diskussion spreche ich mit Professor L. Randall Wray über die Modern Monetary Theory und wir erhalten einige ziemlich schockierende Enthüllungen über die Verbindung zwischen Wirtschaftstheorien und den ewigen Kriegen der USA. Es stellt sich heraus, dass die Art und Weise, wie SIE über Geld denken, viel damit zu tun hat, wie die Regierung ihre Kriegsführung im Ausland gestalten kann. Professor Larry Randall Wray hat ein Lehrbuch über MMT geschrieben mit dem Titel: „Modern Money Theory: A Primer on Macroeconomics for Sovereign Monetary Systems.“ Dr. Wray ist Professor für Wirtschaftswissenschaften am Bard College und Senior Scholar am Levy Economics Institute. Für großartige Wirtschaftsforschung besuchen Sie das Levy Institute: levyinstitute.org/publications/has-japan-been-following-modern-money-theory-without-recognizing-it-no-and-yes.
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How Economists Hide TRUE Money Mechanics To Sell War
Prof. L. Randall Wray
Published on Sep 28, 2024
Neutrality Studies
In today's talk, I discuss Modern Monetary Theory with Professor L. Randall Wray, and we get some quite shocking revelations about the connection between economic theories and US Forever Wars. Turns out, the way YOU think about money has a lot to do with how the Government can go about its war fighting abroad.
Professor Larry Randall Wray wrote a textbook on MMT called: “Modern Money Theory: A Primer on Macroeconomics for Sovereign Monetary Systems.” Dr. Wray is a professor of Economics at Bard College and Senior Scholar at the Levy Economics Institute.
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Translation published with kind permission of Neutrality Studies
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Modern Money Theory (MMT) economists have used Japan as an example of a country that demonstrates that high deficits and debt do not lead to insolvency, high interest rates, or inflation. MMT insists that governments that issue their own sovereign currency cannot be forced into insolvency, that they can make all payments as they come due, and that they do not really spend tax revenue or borrow in their own currency—with Japan serving as an example of a country that does not face financial budget constraints as normally defined. In this paper we evaluate whether Japan is the poster child of MMT and argue that policy-wise Japan is not following MMT recommendations; in fact, it is generally adopting policies that are precisely the opposite of those proposed by MMT, consistently adopting the path of stop-go fiscal measures and engaging in inadequate and temporary fiscal stimuli in the face of recessions, followed by austerity whenever the economy has seemed to recover.
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Wissensgeist TV - Nicole Hammer
Sep 29, 2024
Der Fall Dr. med. Andreas Heisler – Eine Justiz-Farce
Bezirksgericht Hochdorf, Luzern - 23.08.2024
Stellen Sie sich vor, ein Arzt wird angeklagt, ohne dass es auch nur einen Hauch von Beweisen gibt. Ein Saal voller Zuschauer, aber keine Staatsanwaltschaft. Keine Zeugenaussagen, keine Dokumente, keine Beweise. Was nach einem Justizthriller klingt, ist Realität im Fall von Dr. Andreas Heisler.
Dr. Heisler, bekannt als mutiger Kritiker der Corona-Massnahmen, stand am 23. August 2024 in Hochdorf, Luzern vor dem Bezirksgericht. Der Vorwurf: Das vorsätzliche Ausstellen falscher Maskenatteste in 22 Fällen. Doch wo sind die Beweise? Fehlanzeige.
Obwohl der Gerichtssaal mit 500 Unterstützern zum Bersten gefüllt war, glänzte die Staatsanwaltschaft durch Abwesenheit – und das nicht ohne Grund. Es gab keine Zeugenaussagen. Keine Dokumente. Kein ärztliches Gutachten. Kein konkreter Fall. Nichts.
Im Zentrum des Sturms – ein diffamierender Artikel aus dem BLICK, auf den sich die gesamte Anklage stützen sollte. Und dennoch – die Staatsanwaltschaft entschied sich nach mehrfacher Androhung der Verfahrenseinstellung plötzlich, einen Strafbefehl zu erlassen.
Dr. Heisler verteidigt sich. Er betont, dass er zu jeder Zeit gesetzeskonform gehandelt hat und sich stets um die Gesundheit seiner Patienten sorgte. Viele dieser Patienten sind seit Jahren bei ihm in Behandlung. Doch der Richter erhielt keine Gelegenheit, die Kläger zu befragen. Es scheint, als wäre alles eine politisch motivierte Farce, um unliebsame Ärzte zu sanktionieren.
Zum Schluss der Verhandlung am 23. August 2024: keine Abweisung, kein Urteil. Das Urteil steht noch aus, und die rechtliche Landschaft zittert. Was wird geschehen? Ein Freispruch scheint die einzige logische Konsequenz zu sein, alles andere würde die Grundfesten der Justiz erschüttern.
Nach einer Woche, am 30. August 2024, wurde schliesslich das Urteil schriftlich verkündet: Freispruch. Das Gericht erkannte, dass die Beweislage zu dünn war.
Dr. Andreas Heisler stellte sich mutig gegen willkürliche Corona-Maßnahmen, nahm seinen hippokratischen Eid ernst und verteidigte seine Patienten. In Zeiten politischer Repressionen und drohender totalitärer Tendenzen kämpfte er standhaft für seine Überzeugungen und sagte 'Nein' zu einem System, das kritische Stimmen zum Schweigen bringen will.
Sein Freispruch ist nicht nur ein persönlicher Sieg, sondern ein Triumph für alle, die sich gegen ungerechtfertigte Macht und Willkür erheben.
Möge Dr. Heislers Engagement uns daran erinnern, dass wahrer Mut bedeutet, für das Richtige einzustehen, selbst wenn es schwierig ist. Denn es sind Menschen wie er, die den Wandel vorantreiben und die Hoffnung auf eine gerechtere Welt lebendig halten.
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Nicole Hammer
Wissensgeist.TV
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Anti-Spiegel
"Hört nicht den Feindsender!"
Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland und der EU wird immer strenger
In Deutschland wurde ein aus Karlsruhe betriebener Streamingdienst wegen "Verbreitung illegaler Propaganda" stillgelegt, der Programme von "verbotenen russischen TV-Sendern" ausgestrahlt hat. Den Betreibern, darunter ironischerweise eine Ukrainerin, droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr.

von Anti-Spiegel
29. September 2024 17:06 Uhr
Der Westen rühmt sich, der große Kämpfer für Meinungs- und Pressefreiheit zu sein, allerdings ist mittlerweile das Gegenteil der Fall, nachdem im Westen unter diversen Vorwänden eine konsequente Zensur ( https://anti-spiegel.ru/2024/die-meinungs-und-pressefreiheit-wird-in-der-eu-abgeschafft/ ) eingeführt wurde. Die EU hat wenige Tage nach der Eskalation im Donbass die ersten russischen Medien verboten. Außerdem wird unter dem Vorwand, nicht näher definierten „Hatespeech“ zu verbreiten, die freie Meinungsäußerung immer weiter eingeschränkt, wobei die EU die großen Internetplattformen und sozialen Netzwerke zu immer strengerer Zensur drängt, die im Neusprech als „Moderation der Beiträge“ bezeichnet wird, um das hässliche Wort „Zensur“ zu vermeiden. Und die USA haben den russischen Sender RT gerade erst in die Nähe der russischen Geheimdienste ( https://anti-spiegel.ru/2024/der-amerikanische-goliath-fuerchtet-den-russischen-david-und-was-das-fuer-meinungs-und-pressefreiheit-bedeutet/ ) gerückt und gehen nun gegen Menschen vor, die mit RT zusammengearbeitet haben.
Die undemokratische Macht der EU
Letzte Woche wurde ein aus Karlsruhe betriebener Streamingdienst, der Programme von „verbotenen russischen TV-Sendern“ ausgestrahlt hat, wegen „Verbreitung illegaler Propaganda“ stillgelegt. Die meisten deutschen Medien haben darüber bestenfalls am Rande berichtet. Dem SWR war das eine kurze Meldung im Radio wert und in seinem ebenfalls kurzen Artikel darüber schreibt der SWR:
„Die Zollfahndung hat jetzt in Karlsruhe einen illegalen Streamingdienst für russische Fernsehsender gestoppt. Wie der Zoll mitteilt, hatte es bereits am Donnerstag in Karlsruhe eine Hausdurchsuchung gegeben. Ein 37-jähriger Deutscher und seine 42 Jahre alte ukrainische Ehefrau hatten mehrere verbotene Fernsehprogramme aus Russland über das Internet angeboten. Sie sollen den Streamingdienst seit mehr als zwei Jahren verbotenerweise betrieben haben.“
Dass die Zollfahndung eingeschaltet wurde, liegt an der juristischen Konstruktion der in der EU verhängten Zensur. Die Zensurmaßnahmen wurden von der EU-Kommission beschlossen, indem sie Sanktionen verhängt hat. Und die Umgehung von Sanktionen gilt als Außenwirtschaftsdelikt, weshalb der Zoll zuständig ist. Kreativ, das muss man der EU-Kommission lassen, ist man in Brüssel.
Übrigens hat die EU im April alle EU-Mitgliedsländer aufgefordert, die Umgehung von Sanktionen in ihre Strafgesetze aufzunehmen. In der Pressemeldung des EU-Rates hieß es beispielsweise ( https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2024/04/12/council-gives-final-approval-to-introduce-criminal-offences-and-penalties-for-eu-sanctions-violation/ ):
„Ein vorsätzlicher Verstoß gegen Sanktionen muss jedoch zu einer Freiheitsstrafe als Höchststrafe führen.“
Das zeigt, wie wenig souverän die EU-Mitgliedsstaaten noch sind, wenn die EU ihnen quasi per Dekret vorschreiben kann, was sie in ihre Strafgesetze zu schreiben haben. Wie kann man da noch von Demokratie in Europa sprechen, wenn die von den Menschen in Europa nicht gewählten Strukturen EU-Kommission und EU-Rat den EU-Mitgliedsstaaten bis ins Detail vorschreiben können, was sie in ihre Gesetze zu schreiben haben? Die Parlamente der EU-Staaten müssen das dann umsetzen, wobei man sich fragen muss, wozu es in den EU-Mitgliedsstaaten dann überhaupt noch Parlamente gibt, wenn die nur noch Weisungsempfänger der EU sind?
Verbreitung „illegaler Propaganda“
Weiter schrieb der SWR in seiner kurzen Meldung:
„Wegen Verbreitung illegaler Propaganda dürfen neben anderen zum Beispiel „Russia Today“ oder „Rossija 1″ nicht in Deutschland ausgestrahlt werden. Für diese und weitere verbotene Sender soll das Ehepaar einen Streamingdienst angeboten und damit erhebliche Einnahmen erzielt haben.“
Was ist eigentlich „illegale Propaganda“? Ist alles „illegale Propaganda“, wenn von russischen Medien kommt? Sogar der Wetterbericht und Fußballergebnisse?
Und wie kann es in Ländern, die sich selbst als die Hüter von Meinungs- und Pressefreiheit bezeichnen, überhaupt „illegale Propaganda“, also im Klartext illegale Meinungen, geben? Wenn zwei sich streiten, gibt es immer zwei Sichtweisen, das gilt im Privatleben genauso wie in der Weltpolitik. Wer einen Streit verstehen will, muss sich die Argumente beider Seiten anhören.
In der deutschen Geschichte gab es die DDR, in der „konterrevolutionäre“ Propaganda verboten war. In der Nazizeit stand in Deutschland das Hören der „Feindsender“, beispielsweise der BBC, unter Strafe. Ich bin natürlich schon älter, aber ich habe in der Schule noch gelernt, dass das ganz böse Zensur war, weil die Menschen ja „mündige Bürger“ seien, die Anspruch darauf haben, Zugang zu jeder Information zu bekommen. Wer dieses Recht auf Zugang zu Informationen einschränkt, so wie es in der DDR und in Nazi-Deutschland war, der begehe ein großes Unrecht.
Ich weiß nicht, was deutsche Kinder heute in der Schule lernen, aber zu meiner Zeit war das Teil des Unterrichtsstoffs.
„Hört nicht den Feindsender“
Nun aber passiert genau das im Westen: Der Zugang zu Informationen, die den westlichen Regierungen nicht gefallen, wird eingeschränkt, und wer dagegen etwas tut, dem drohen Gefängnisstrafen.
In der Nazizeit war schon das Hören von ausländischen Radiosendern eine Straftat und man könnte meinen, dass wir in der EU so weit noch nicht sind. Wenn ich die Vorwürfe, dem Ehepaar gemacht werden, das den Streamingdienst betrieben hat, richtig verstehe, wird ihnen formaljuristisch gar nicht die Sendung „illegaler Propaganda“ vorgeworfen, sondern die Tatsache, dass sie damit Geld verdient haben.
Das Teilen und zitieren von Artikeln von RT beispielsweise ist in Deutschland und den meisten EU-Ländern nicht strafbar. Wenn man dabei jedoch Geld verdient, dann wird es offenbar strafbar.
Zumindest verstehe ich die Warnung, die RT heute unter jedem Artikel veröffentlicht, so. Allerdings gibt es eine Ausnahme, denn in Österreich wurde ein Gesetz erlassen, das möglicherweise sogar schon das Teilen von Inhalten von RT und anderen in der EU zensierten Medien unter Strafe stellt. RT-DE schreibt daher unter jeden seiner Artikel:
„Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.“
Was ist das mit der Presse- und Meinungsfreiheit vereinbar, für die der Westen angeblich steht?
Ein Verstoß gegen die Menschenrechte
Die weltweit gültigen Menschenrechte wurden 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO festgeschrieben. In Artikel 2 kann man dort lesen:
„Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“
Und in Artikel 19 heißt es unmissverständlich:
„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“
Im Klartext: Für alle Menschen der Welt, also auch für Menschen in der EU, gilt, dass jeder Meinungen, Informationen und Gedankengut grenzüberschreitend suchen, empfangen und verbreiten darf. Was die EU tut, nämlich die Verbreitung gewisser Meinungen einzuschränken, indem sie sie als „illegale Propaganda“ bezeichnet, ist ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte.
Der Streamingdienst, der nun in Karlsruhe stillgelegt wurde, hat genau das getan, was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO als Menschenrecht festgeschrieben ist: Er hat „ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut“ empfangen und verbreitet.
Natürlich muss die Meinungsfreiheit dort eingeschränkt werden, wo sie die Rechte anderer verletzt, zu wirklichem Hass und so im Endeffekt zu Unruhen führen kann. Das ist, wenn man in einem Land ein friedliches Zusammenleben sicherstellen will, unvermeidbar, wobei man aber aufpassen muss, dass diese Regelungen nicht auf alles mögliche ausgedehnt werden, um so durch die Hintertür Zensur einzuführen.
Diese notwendige Einschränkung der Meinungsfreiheit muss für eine konkrete Meinung oder eine konkrete Aussage gelten, aber nicht pauschal für alles, was aus einer der Regierung aus irgendwelchen Gründen nicht genehmen Quelle kommt.
Aber was derzeit in Deutschland und der EU passiert, erinnert unbestreitbar an dunklere Zeiten der deutschen Geschichte, als in Deutschland Meinungen, die der Regierungslinie widersprachen, verboten waren und bestraft wurden. Das ist es, was de facto mit dem Streamingdienst passiert ist: Er ist der Zensur zum Opfer gefallen, die durch EU-Sanktionen verhängt wurde und dann – ein wirklich interessantes juristisches Konstrukt – vom Zoll verfolgt wird.
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SaneVox Deutsch
Zelensky erhält US-Unterstützung. Ugledar umzingelt
Published on Sep 30, 2024
Selenskyj erhält US-Unterstützung. Ugledar eingekesselt Die Duran: Episode 2022
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The Duran
Zelensky gets US endorsement. Ugledar encircled
Published on Sep 27, 2024
Zelensky gets US endorsement. Ugledar encircled
The Duran: Episode 2022
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Originally Published on: 2024-09-27
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Cajus Verlag - KrebsLeben
Geimpft gestorben? Pathologen schlagen Alarm.
Published on Sep 29, 2024
Könnte die mRNA Impfung die Ursache für viele Erkrankungen und den Tod sein? In Ihrem neuen Buch "Geimpft - gestorben - zeigt Frau Dr. med. Ute Krüger an Pathologiefällen die Auswirkung der mRNA Impfungen. Sie untersuchte das Material von Prof. Dr. Burkhardt sowie eine eigene Obduktion. Insgesamt 57 Todesfälle, die im Zusammenhang mit den Corona-Injektionen stehen.
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Quellen & Links
National Library of Medicine
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8538446/
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Dr. William Makis MD
Canadian physician with expertise in Radiology, Oncology and Immunology. Governor General's Medal, University of Toronto Scholar. Author of 100+ peer-reviewed medical publications.
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Journal of Medical Case Reports and Case Series Guillain-Barré Syndrome and vasculitis-like changes following severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 Vaccination, chemotherapy, and Rituximab
December 2022
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Follow the Science: The Dark Side of Big Pharma
FLCCC Senior Fellow Dr. Jordan Vaughn and award-winning journalist Sharyl Attkisson discuss Big Pharma's impact on healthcare decisions.
An Open Letter to Amazon on Behalf of Cancer Patients Worldwide
September 19, 2024
https://covid19criticalcare.com/
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Der Atlas richtet sich vorrangig an Pathologen, aber auch an Mediziner anderer Fachrichtungen sowie gesundheitsinteressierte Nichtmediziner. Es werden einerseits die eindrucksvollen histologischen Bilder präsentiert, um die in der Routinepathologie und Rechtsmedizin tätigen Kollegen hinsichtlich dieser völlig neuen Befunde zu sensibilisieren und auf die für die mRNA-Injektionen typischen Veränderungen hinzuweisen. Andererseits sind die entsprechenden Fallbeschreibungen enthalten, die die tragischen Umstände und vielgestaltigen Leiden der Menschen nach diesen Impfungen dokumentieren.
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Miriam Reichel studierte Jura in München und ist Mutter von zwei Söhnen. Sie entschied sich aber schnell dazu zu schreiben. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen als freie Autorin, über 35 Bücher und viele Artikel.
Ihre eigene Krankheitsgeschichte machte sie zur Expertin in Gesundheutsfragen. So veröffentlichte Miriam Reichel unter anderem auch das Buch. "KrebsLeben. Der mentale Einfluss auf unsere Heilung." - ein Ratgeber, der eine holistische Sichtweise auf die Diagnose Krebs zulässt.
Mit eisernem Willen, mentalen Techniken und einem strengen Lebensstilplan schaffte es Miriam Reichel die eigene Krebserkrankung zu besiegen. Derzeit arbeitet die Müncherin an ihrem fünften Buch zum Thema Heilung.
www.miriam-reichel.com
FB: Krebsschere
Instagramm: Miriam Reichel
weiteres Buch zum Thema: Dr. Erich Freisleben: Sie wollten alles richtig machen.
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RT DE
Unter dem Radar: UN-Zukunftspakt über Globalherrschaft beschlossen
Sep 30, 2024
Von Felicitas Rabe
Beim UN-Gipfel wurde zuletzt der UN-Zukunftspakt über Globalherrschaft beschlossen. Die Einführung der Globalherrschaft wird mit globalen Schockereignissen, Klimawandel und Kinderschutz gerechtfertigt und der Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten. Felicitas Rabe stellt ein paar Details vor.
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Quellen & Links
https://rtde.org/international/220517-unter-radar-un-zukunftspakt-ueber/
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https://rumble.com/v5gt5tp-unter-dem-radar-un-zukunftspakt-ber-globalherrschaft-beschlossen.html
AUF1
AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet fasst die Schicksalswahl 2024 zusammen
Published on Sep 30, 2024
In diesem Schlussstatement fasst AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet den einmaligen Siegeszug der FPÖ zusammen. Es gibt für Magnet mehrere Gründe, warum Herbert Kickl und die FPÖ heute klar zur Nummer 1 gewählt wurden.
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Webseite AUF1:
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SaneVox Deutsch
Achtung! Frankreich zielt auf Ost- und Südafrika ab
Published on Sep 30, 2024
Chapters • Der Fall von Botschafterin Anne-Sophie Avé
Nachdem Frankreich aus der Sahelzone vertrieben wurde, sucht es eine Neupositionierung in den östlichen und südlichen Teilen des Kontinents, warnt die panafrikanische Führerin Nathalie Yamb. Video auf Englisch mit französischen Untertiteln.
KAPITEL
00:00 Einführung
00:41 Der Niedergang von Macrons Frankreich
01:43 Ruto der Komplize
03:02 Der Fall von Botschafterin Anne-Sophie Avé
05:42 Fazit
Ich starte auch einen neuen Kanal, der ausschließlich meinen Videos in Englisch gewidmet ist. Bitte abonnieren Sie: @nathalieyambinenglish
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Original Video:
Nathalie Yamb
Beware! France is coming for Eastern and Southern Africa (English with French subtiles)
Published on Sep 29, 2024
Chapters • The downfall of Macron's France
After being kicked out of the Sahel, France is seeking a redeployment in the eastern and southern parts of the continent, Pan-African leader Nathalie Yamb warns. Video in English with french subtitles.
CHAPTERS 00:00
Introduction 00:41
The downfall of Macron's France 01:43
Ruto the Accomplice 03:02
The case of Ambassador Anne-Sophie Avé 05:42 Conclusion
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Produced by: Nathalie Yamb
Originally Published on: 2024-09-29
Translations by: https://video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of Nathalie Yamb.
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Globalresearch

29 September 2024
VIDEO: The “Lock Step” Simulation Scenario: “A Coronavirus-like Pandemic that Becomes Trigger for Police State Controls”
By Helen Buyniski
First published on February 5, 2020 at very outset of the Covid-19 Crisis, in-depth analysis of the Simulation of a pandemic conducted in 2010 under the auspices of the Rockefeller Foundation.

now, those following the novel coronavirus epidemic are familiar with Event 201, the pandemic simulation ( http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/ ) staged by Johns Hopkins University in conjunction with the World Economic Forum, the Bill and Melinda Gates Foundation, Johnson & Johnson, and other ruling-class heavy hitters in October. The media establishment has already picked the story clean, set up and eviscerated a straw man (“No, Bill Gates didn’t cause the coronavirus epidemic, silly conspiracy theorists!”), and convinced the group itself to issue a statement denying ( http://www.centerforhealthsecurity.org/newsroom/center-news/2020-01-24-Statement-of-Clarification-Event201.html )
their exercise was meant to predict the behavior of the actual virus to follow.
But few are aware that the epidemic playing out in China and two dozen other countries, including the US, is unfolding in line with a decade-old simulation ( https://archive.org/details/pdfy-tNG7MjZUicS-wiJb/page/n51/mode/2up ) titled “Lock Step” devised by the Rockefeller Foundation in conjunction with the Global Business Network. The scenario, one of four included in a publication called “Scenarios for the Future of Technology and International Development” in 2010, describes a coronavirus-like pandemic that becomes the trigger for the imposition of police-state controls on movement, economy, and other areas of society.
The Lock Step scenario describes “a world of tighter top-down government control and more authoritarian leadership, with limited innovation and growing citizen pushback.” In “2012” (i.e. two years after the report’s publication), an “extremely virulent and deadly” strain of influenza originating with wild geese brings the world to its knees, infecting 20 percent of the global population and killing 8 million people in just seven months – “the majority of them healthy young adults.” It devastates global economies and ruptures international trade. But not everyone, the Rockefeller Foundation makes clear, is hit equally.
Countries of Africa, southeast Asia, and central America suffer the worst “in the absence of official containment protocols” – it wouldn’t be the Rockefeller Foundation if someone wasn’t licking their lips at the thought of a mass die-off in the Global South – but western “democracies” also pay the ultimate price. “The United States’ initial policy of ‘strongly discouraging’ citizens from flying proved deadly in its leniency, accelerating the spread of the virus not just within the US but across borders,” the report warns. But remove such obstacles as ‘individual rights’ and you have a recipe for surviving, even thriving in the event of a pandemic, the Foundation gushes:
“A few countries did fare better – China in particular. The Chinese government’s quick imposition and enforcement of mandatory quarantine for all citizens, as well as its instant and near-hermetic sealing-off of all borders, saved millions of lives, stopping the spread of the virus far earlier than in other countries and enabling a swifter post-pandemic recovery.”
The message is clear – police state good, freedom bad. And other governments rapidly get the message, according to the simulation. First and third world nations alike follow suit by “flexing their authority” and imposing quarantines, body-temperature checks, and other “airtight rules and restrictions” – most of which, the report is careful to note, remain in place even as the pandemic recedes into the past. “In order to protect themselves from the spread of increasingly global problems – from pandemics and transnational terrorism to environmental crises and rising poverty – leaders around the world took a firmer grip on power.”
This global power-grab is facilitated by a frightened citizenry who “willingly gave up some of their sovereignty – and their privacy – to more paternalistic states in exchange for greater safety and stability…tolerant, and even eager, for top-down direction and oversight.” Everything from tighter biometric identification to stricter industrial regulation is welcomed with open arms. It takes over a decade for people to “grow weary” of the authoritarian controls imposed in the wake of the pandemic, and hints that even the civil unrest that ultimately manifests is focused on the developed world. After all, a popular uprising in the technocratic police state envisioned by the simulation would be all but impossible – as it will be in real life once 5G makes real-time total surveillance of all cities a reality.
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Helen of Destroy
Police State Contagion: US Plan to Use Bioweapons to Impose Martial Law One Quarantine at a Time
Published on Jan 29, 2020
the US military-industrial police state has never hesitated to sacrifice the lives of Americans in order to achieve its goal of locking down control of all movement - not just in & out of the country but within the country. Bioweapons, as the Rockefeller Foundation gleefully pointed out way back in 2010, are a fantastic way to convince an already-mentally-supine population to yield control of their physical forms to the state's machinations as well. while the interview in this video was recorded in 2014 as an Ebola outbreak ravaged west Africa, Vox's observations are if anything even more applicable to 2020's coronavirus outbreak, which has set western powers salivating as China sets into motion its enviable (if you're a power-mad sociopath) state control machinery to quarantine some 50 million people behind a 'cordon sanitaire' that authorities admit has already allowed carriers of the virus to slip out ahead of its imposition - meaning this massive crackdown on free movement serves no purpose other than as a giant human experiment in what liberties a population will thoroughly trash for the fleeting illusion of security. spoiler alert: too many. documents referenced can be found at: Scenarios for the Future of Technology and International Development https://archive.org/details/pdfy-tNG7MjZUicS-wiJb/mode/2up National Security Memorandum 200, Dec 10 1974 https://pdf.usaid.gov/pdf_docs/PCAAB500.pdf CDC patent on EboBun (Ebola Bundibugyo) virus https://patents.google.com/patent/CA2741523A1/en content like this is prone to sudden disappearance, so in addition to clicking LIKE, SHARE, & SUBSCRIBE, please DOWNLOAD & REUPLOAD to your own channels - it is very important that this information be spread as widely as possible before it's too late & we're undergoing temperature checks to leave our homes. anyone who believes this is irresponsible speculation should spare a thought for air travel circa 1999. this video is mirrored at https://bitchute.com/helenofdestroy & at https://archive.org/details/@voxnews . more of Harry Vox's content can be found at https://voxnews.com
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Pin the blame on the dragon
It remains unclear what – or who – unleashed the novel coronavirus in Wuhan. The initial claim that it originated in bats from a “wet market,” in which live animals are sold and then butchered in front of the customer, couldn’t have been more perfect from a western point of view – wet markets are reviled in the West, where consumers prefer that the animal cruelty required to put meat on their tables happens behind closed doors. While wet markets would seem to improve food safety by making it impossible to sell “mystery,” mislabeled or expired meat, time ( https://evolution.berkeley.edu/evolibrary/news/060101_batsars ) and again ( https://www.foodsafetynews.com/2012/12/wet-markets-in-china-a-food-safety-perspective/ ) they are fingered as disease vectors by the disapproving West, every time followed by calls ( https://www.wsj.com/articles/abolish-asias-wet-markets-where-pandemics-breed-11580168707 ) to ban them entirely. However, the Huanan seafood market hadn’t sold bats for years, meaning – if the “wet market” hypothesis is to persist – an “intermediate host” species would be required to get the virus to humans. Snakes were nominated ( https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/jmv.25682 ), even though scientists ( https://www.livescience.com/new-coronavirus-origin-bats.html ) weren’t sure they could be infected by a coronavirus – it was more important ( https://www.cnn.com/2020/01/22/health/snakes-wuhan-coronavirus-outbreak-conversation-partner/index.html ) that they eat bats and were sold at the market. Three weeks after the Huanan seafood market was shuttered and disinfected, a Lancet study ( https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30183-5/fulltext ) put the last nail in the hypothesis’ coffin, revealing the first several coronavirus cases had no exposure to the market at all. Perhaps unsurprisingly, this has not discouraged the media from continuing to blame it for the epidemic.
Beyond the disintegrating “official story,” rumormongers have pinned the blame on the Chinese government, suggesting that through malice or incompetence Beijing released a virus cooked up in a top-secret bioweapons program operating in the city’s high-security lab. The chief purveyor of this theory is Dany Shoham, an Israeli biosafety analyst, which should raise a forest of red flags in anyone familiar with Israel’s own experiments in gene-targeted biowarfare even before taking into account Shoham’s own history of fraudulently blaming ( https://www.cnsnews.com/news/article/israeli-experts-go-after-saddam-hussein-he-gets-nukes ) Saddam Hussein’s Iraq for the 2001 anthrax attacks. Other outlets spreading this theory cite American biosafety consultant Tim Trevan, who opined ( https://www.nature.com/news/inside-the-chinese-lab-poised-to-study-world-s-most-dangerous-pathogens-1.21487 ) in a 2017 Nature article – published before the Wuhan lab even opened! – that “diversity of viewpoint” and “openness of information” are both critical to the safe functioning of such a high-risk lab and alien to Chinese culture. The persistence of the “lab accident” theory of coronavirus’ creation thus owes more to cultural chauvinism and sinophobia than any fact-based clues.
While many alt-media outlets have fingered Event 201 as the replica “drill” that so often coincides with a false flag event, few are aware that on the day after that simulation, the 2019 Military World Games kicked off in Wuhan, bringing ( http://www.xinhuanet.com/english/2019-10/15/c_138473332.htm ) 300 US military personnel to the city.
As of February 4, there are over 1,000 times more coronavirus cases ( https://www.worldometers.info/coronavirus ) in China than outside of it, and the foreign cases appear to be ethnically Chinese where reported. This is not a coincidence – a recent scientific paper ( https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.01.26.919985v1.full ) revealed the enzyme which serves as a receptor for novel coronavirus is produced by a certain type of lung cell found in “extremely large numbers” in Asian men compared to those of other ethnicities. Even more intriguingly, those lung cells are involved in the expression of “many other genes that positively regulating [sic] viral reproduction and transmission.” The paper’s authors stop short of suggesting the virus came out of a lab, instead drily observing that it seems to have “cleverly evolved to hijack this population of [lung] cells for its reproduction and transmission,” but one man’s clever viral evolution is another’s expert bioweapon development.
Certainly, American researchers have been surreptitiously collecting Chinese DNA for decades. A notorious Harvard School of Public Health program in the mid-1990s drafted village medics to administer “free physicals” to locals “with asthmatic symptoms.” These “checkups” were conducted as part of a genetic project that also involved the US National Institutes of Health and Millennium Pharmaceuticals, supposedly aimed at “identify[ing] and characteriz[ing] genes that play a role in causing asthma and other allergic disorders.” It later emerged ( https://ahrp.org/china-daily-investigation-challenges-us-genetic-experiments-on-poor-farmers/ ) that the researchers had secured the required consent forms from neither the local experimental ethics board nor the test subjects themselves. A government inquiry was commandeered by an insider and squelched. Over 200,000 DNA samples were thus collected ( https://ahrp.org/article-30/ ) and spirited out of the country.
US military literature ( http://excludedmiddle.com/ethnic_weapons.htm ) has been lusting after genetically-targeted weapons for at least 50 years. The infamous Project for a New American Century, whose members have been steering the US ship of state into a series of icebergs since the George W. Bush administration, described ( https://archive.org/details/RebuildingAmericasDefenses/page/n5/mode/2up ) gene-specific bioweapons as a “politically-useful tool,” part and parcel of the “new dimensions of combat” in which the future’s wars would unfold. In 1998, the year after PNAC’s formation, reports Israel (
https://www.wired.com/1998/11/israels-ethnic-weapon/ ) was working on just such a weapon to target Arabs while leaving Jews untouched flooded the media – part PR campaign, part warning. And it is DARPA and other divisions of the US military, not the Chinese, that has been intensively ( https://www.bozemandailychronicle.com/news/montana_state_university/msu-project-to-prevent-bat-borne-diseases-wins-million-grant/article_805eb8ec-763c-53ff-87da-3d9c2466cd61.html ) studying bat-borne coronaviruses for years ( https://www.thelastamericanvagabond.com/top-news/bats-gene-editing-bioweapons-recent-darpa-experiments-raise-concerns-amid-coronavirus-outbreak/ ), even as their own high-security biowarfare labs are being shut down ( https://www.the-scientist.com/news-opinion/cdc-shuts-down-army-labs-disease-research-66235 ) for shoddy safety procedures.
Meanwhile, the likelihood of the Chinese government unleashing a genetically-targeted virus on its own population is vanishingly low. Unlike popular attitudes of “white guilt” in the West born of a hangover from colonialism, the Chinese do not traffic in racial self-loathing – indeed, outsiders have accused ( https://www.finalcall.com/artman/publish/World_News_3/article_9720.shtml ) the Chinese of an unspoken, unshakeable belief in their own racial superiority, and regardless of whether that belief is problematic, it is unlikely to lead to intentional self-genocide. Even if behavior-correcting false flag was sought by Beijing in Hong Kong, where US-backed pro-“democracy” protests have raged destructively for months, such an event would not have been unleashed hundreds of miles away in Wuhan.
Never let a good crisis go to waste?
The real-life coronavirus is much less virulent than the pandemic described in Lock Step, with an official death toll of “just” 427 and a global infection toll of “only” 20,629 as of February 4, and the dead were mostly over 60 with preexisting medical issues. Economies worldwide are nevertheless in free-fall just like the simulation predicted. This drop is fueled by scare-stories percolating in establishment media and alt-media alike (the name of an actual article ( https://www.zerohedge.com/markets/rabobank-what-if-we-are-brink-exponential-increase-coronavirus-cases ) in ZeroHedge by a Rabobank analyst: “What if we are on the brink of an exponential increase in coronavirus cases?”) while videos of dubious origin appearing to show horrific scenes from within China keep the virus viral on social media. Adding to the fear is coronavirus’ lengthy incubation period, up to two weeks in which a carrier could be blithely spreading it to everyone they meet, creating a constant threat of a “boom” in cases just around the corner.
China’s economy, of course, is being hit the worst, and the epidemic’s timing could not have been more disastrous from Beijing’s point of view, coming on the eve of the Lunar New Year holiday. At this time, some 400 million Chinese travel around the country to see family, mostly in the high-speed bullet trains that have their hub in – you guessed it – Wuhan. With much of this travel having occurred before the city was quarantined, cases are likely in their incubation phase all over the country, making today’s numbers look like a rounding error.
Correspondingly, the situation couldn’t be better for the American ruling class: a pandemic that targets Asians striking China just when it’s most vulnerable is a powerful blow to the rising superpower. And in case anyone still believes the circumstances of the virus’ ascendance are merely an extended string of coincidences, Commerce Secretary Wilbur Ross took that plausible deniability and stomped on it last month, unable to stop himself from gushing that coronavirus would “help to accelerate the return of jobs to North America” in an interview with Fox News. Prefacing his victory lap by saying he didn’t “want to talk about a victory lap over a very unfortunate, very malignant disease,” he pointed out that businesses will be forced to take China’s inexplicable susceptibility to deadly viruses into account when reviewing their supply chains. Unmentioned, but adding to the perfect economic storm, was Trump’s signature on the USMCA trade agreement, supposed to bring in an extra 1.2 percentage points in GDP growth ( https://www.rt.com/usa/479520-trump-signs-usmca-deal-nafta/ ).
“On top of all the other things, you had SARS, you had the African Swine virus there, now you have this,” Ross said, hammering home the point by linking coronavirus to other suspect plagues. Just as many scientists concluded SARS was a manmade bioweapon, many – scientists and statesmen as well as alternative media – have raised the alarm about coronavirus. Good luck finding any of their statements on Google, however. Facebook, Youtube and Twitter have been hard at work removing coronavirus “rumors,” and Google has memory-holed hundreds of search results regarding Chinese accusations of biowarfare. Even on platforms that don’t censor on government orders, the baseless claims from Shoham and other disinfo artists about Chinese biowarfare have muscled any comments from Chinese officials out of the way. Even the former Malaysian PM’s comments are obscured ( http://www.iribnews.ir/fa/news/2633497/%DA%A9%D8%B1%D9%88%D9%86%D8%A7-%DB%8C%D8%A7-%D8%AC%D9%86%DA%AF-%D8%A8%DB%8C%D9%88%D9%84%D9%88%DA%98%DB%8C%DA%A9-%D8%A2%D9%85%D8%B1%DB%8C%DA%A9%D8%A7-%D8%B6%D8%AF-%DA%86%DB%8C%D9%86 ) behind a Farsi language barrier – his original comments inexplicably missing from English-language media and reprinted only by Iran’s IRIB News Agency (this author can no longer even find the tweet that alerted her to those comments, but would like to thank that person).
Coronavirus is not the doomsday epidemic it is being portrayed as by irresponsible media actors. But as the Lock Step scenario makes clear, one does not need massive die-off or victims exploding in geysers of blood in the streets to achieve desired social goals. It’s possible the novel coronavirus epidemic is a “dry run,” a test of both China’s readiness to handle an outbreak and of the international community’s reaction to such a plague. It’s even possible, though unlikely, that the epidemic was a mistake – that the virus escaped from a lab, likely American, by accident.
It’s also possible the plague may suddenly become more virulent. Certainly the media buzz the first week of February is that coronavirus is close to being declared a “pandemic” by the WHO, which will necessitate the type of control measures hinted at in Lock Step and described more exhaustively in Event 201. From “limited internet shutdowns” and “enforcement actions against fake news” to government bailouts of “core” industries, mandatory vaccinations, property seizures, and other police-state provisions laid out in the Model State Emergency Health Powers Acts passed ( https://www.nvic.org/Vaccine-Laws/model-state-emergency-health-powers-act.aspx ) in many US states in the paranoid aftermath of 9/11, the totalitarian nature of these provisions is limited only by the imagination of the regime carrying them out. Once events proceed to that stage, it is extremely difficult to reverse them. We would be wise not to allow this to happen.
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Sources & Links
Helen Buyniski is a journalist and photographer based in New York City. Her work has appeared on RT, Global Research, Ghion Journal, Progressive Radio Network, and Veterans Today. Helen has a BA in Journalism from New School University and also studied at Columbia University and New York University. Find more of her work at http://helenofdestroy.com and http://medium.com/@helen.buyniski or follow her on Twitter at @velocirapture23. She is a frequent contributor to Global Research.
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SaneVox Deutsch
GAME OVER: Das US-Imperium kann sich davon nicht erholen!
Published on Sep 29, 2024
Die USA verlieren ihre narrative Kontrolle über die Welt. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Blue-Jeans, Cowboyhüte und Rock-and-Roll die Welt dazu bringen konnten, zu glauben, dass das "Eintreten für Demokratie und Freiheit" ein ernsthaftes Anliegen des Imperiums im Nordwesten war. Nach der absichtlichen Verschwendung des Friedens nach dem Kalten Krieg, neuen Stellvertreterkriegen und Washingtons bedingungsloser Unterstützung für einen Völkermord in Westasien wird die Welt nie vergessen, was wir gerade erlebt haben. Darüber und mehr diskutiere ich heute mit @geopoliticshaiphong, einem der besten Journalisten und geopolitischen Analysten auf YouTube.
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Quellen & Links
Folgen Sie Danny auf seinem Kanal: @geopoliticshaiphong
Danny Haiphong - https://www.youtube.com/channel/UCOxLhz6B_elvLflntSEfnzA
Originally Published on: 2024-09-22
Translations by: https://video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of Neutrality Studies.
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Neutrality Studies
GAME OVER: The US Empire Cannot Recover From THIS. | Danny Haiphong
Published on Sep 22, 2024
The US is losing its narrative control over the world. Long gone are the days when blue-jeans, cowboy hats, and rock-and-roll could bedazzle the world into believing that "standing up for democracy and freedom" was a serious concern of the Empire in the North-West. After intentionally squandering the Post-Cold War peace, new proxy wars, and Washington's unconditional support for a genocide in West Asia, the world will never un-see what we just witnessed.
Original Video:
Produced by: Neutrality Studies
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Transition News
Schweiz: Umfassende Reform des elektronischen Patientendossiers (EPD)
Der Bundesrat möchte das elektronische Patientendossier (EPD) stärker verankern und für alle Bürger automatisch eröffnen. Dazu gehört eine zentrale technische Infrastruktur, die der Bund bereitstellen soll, und verpflichtende Teilnahme für alle Leistungserbringer, inklusive Ärztinnen und Ärzte.
Veröffentlicht am 29. September 2024 von DF.
Das elektronische Patientendossier (EPD), das bereits 2021 eingeführt wurde, hat bisher nur einen geringen Teil der Schweizer Bevölkerung erreicht (wir berichteten). Bislang haben lediglich etwa 72.000 Menschen ein EPD eröffnet, was weniger als einem Prozent der Bevölkerung entspricht. Um die Verbreitung zu steigern und die Nutzung zu erleichtern, hat der Bundesrat, also die Landesregierung, weitreichende Änderungen beschlossen, wie am Freitag bekannt wurde. Diese sollen dem EPD zum Durchbruch verhelfen und seine Rolle im Gesundheitssystem festigen.
Eine der zentralen Änderungen ist die Einführung eines Opt-out-Modells. Künftig wird jedem Bürger automatisch ein EPD erstellt, es sei denn, man widerspricht aktiv. Wer kein Dossier möchte, muss dies dem Wohnsitzkanton melden.
Zusätzlich soll die bisher dezentral organisierte technische Infrastruktur, die von acht verschiedenen Anbietern bereitgestellt wird, in staatliche Hand übergehen. Der Bund wird eine einheitliche Plattform schaffen, um die Komplexität zu reduzieren und den Austausch von medizinischen Daten effizienter zu gestalten. Diese Zentralisierung, die von vielen politischen Akteuren im Vernehmlassungsverfahren gefordert wurde, soll die Interoperabilität verbessern und die Sicherheit der Daten gewährleisten.
Das EPD wird in Zukunft nicht nur in Spitälern und Pflegeeinrichtungen verpflichtend genutzt, sondern auch bei ambulanten Leistungserbringern wie Hausärzten, Apotheken und Therapeuten. Dies bedeutet, dass alle relevanten Gesundheitsinformationen entlang der gesamten Behandlungskette im Dossier festgehalten werden. Übergangsfristen sollen dafür sorgen, dass sich die Leistungserbringer an die neuen Regelungen anpassen können.
Für den Zugang zum EPD soll die geplante staatliche elektronische Identität (E-ID), die ab 2026 verfügbar sein wird, genutzt werden (wir berichteten).
Während die Mehrheit der politischen Akteure die geplanten Änderungen befürwortet, gibt es auch kritische Stimmen. Die Schweizerische Volkspartei (SVP), die größte Schweizer Partei, äußerte Bedenken bezüglich des Opt-out-Modells und befürchtet eine Stigmatisierung von Personen, die kein EPD nutzen möchten. Die SP fordert, dass der Schutz der Daten oberste Priorität hat, während die Grünliberalen einen Neustart des gesamten Systems vorschlugen.
Die nächsten Schritte sehen vor, dass der Bundesrat im Frühjahr 2025 dem Parlament die Botschaft zur Gesetzesrevision vorlegt. Die neue technische Infrastruktur soll durch eine Ausschreibung beschafft werden, und die bisherigen Provider werden weiterhin als Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten sowie für Leistungserbringer fungieren.
Kommentar von Transition News
Sicher hat ein elektronisches Patientendossier, das von allen Leistungserbringern gepflegt wird, einen gewissen Nutzen, indem Doppelspurigkeit in der Diagnose und Behandlung vermieden wird.
Dem stehen jedoch gewichtige Datenschutzbedenken gegenüber. Sobald Daten vorhanden sind und es technisch möglich ist, diese zu verknüpfen, entstehen Begehrlichkeiten.
Die Tatsache, dass heute in der Schweiz praktisch jede Institution eine eigene Digitalisierungsstrategie hat und Systeme baut, die nicht kompatibel sind, ist der beste Datenschutz. Dazu kommt, dass das Schweizer Patientendossier heute praktisch nicht genutzt wird.
Gefährlich für den Datenschutz ist also nicht die Digitalisierung an sich, sondern die Möglichkeit, Daten zu verknüpfen und immer neue Auswertungen zu machen, zum Beispiel in Bezug auf den Impfstatus, was dann neue Möglichkeiten gäbe, Ungeimpfte zu diskriminieren.
Bei einer Neuauflage des EPD reicht ein Opt-out nicht. Es muss auch garantiert sein, dass dieses zu keinerlei Diskriminierung führt. Zusätzlich ist die Möglichkeit zu schaffen, jeden Eintrag gegenüber Leistungserbringern und letztlich gegenüber dem Staat offenzulegen oder zu sperren. Solche Sperrungen müssen auf einfache Art möglich sein und dürfen keine negativen Folgen haben.
Heute ist es zum Beispiel für den Schweizer Staat unmöglich, den Impfstatus eines Bürgers zu erheben. Er hat nur aggregierte Daten über die prozentuale Impfquote. Diese Daten haben – wenn überhaupt – die Leistungserbringer und bei der Covid-«Impfung» die Krankenkassen. Und diese dürfen sie nicht weitergeben.
Wer immer die Möglichkeit hat, dem EPD Steine in den Weg zu legen, soll das tun. Vielleicht lässt sich sogar eine Partei oder Organisation dazu bewegen, das Referendum zu ergreifen. Die Verknüpfung mit der E-ID lässt alle Alarmglocken läuten.
Und falls das System mal fliegt, sollte ein massenhaftes Opt-out erfolgen. Auch unsere Kinder sollen die Möglichkeit nutzen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger davon Gebrauch machen, desto geringer ist die Diskriminierungsgefahr.
Der Bund möchte den Bürgern dieses System aufoktroyieren. Er weiss aber, dass er damit scheitern würde, wenn er aufträte wie die gegenwärtige österreichische Regierung, die heute hoffentlich abgewählt wird. Deshalb schafft er eine Hintertür.
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