acTVism Munich
Der iranische Raketenangriff auf Israel: ERKLÄRT
Published on Oct 7, 2024
In diesem Video, das exklusiv auf Deutsch auf unserem Kanal veröffentlicht wurde, untersucht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald den jüngsten Raketenangriff des Iran auf Israel und den breiteren Kontext des anhaltenden Konflikts zwischen den beiden Ländern. Er erörtert, wie Israel seine Nachbarländer, darunter Gaza, Libanon und Syrien, bombardiert und invadiert hat, ohne Rücksicht auf zivile Opfer, während der iranische Raketenangriff eher Vergeltung als weitreichende Zerstörung zum Ziel hatte.
Dieses Video wurde von System Update produziert und am 2. Oktober 2024 auf dem YouTube-Kanal von Glenn Greenwald veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu unterstützen.
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Quellen & Links
Sehen Sie sich unsere aktuellen Videos zu diesem Thema an:
Ehemaliger US-Oberst: Israels Krieg gegen den Iran:
https://youtube.com/watch?v=wkQRGWwHEOc
Prof. Sachs & Prof. Mearsheimer Podiumsdiskussion:
https://youtube.com/watch?v=uFSCQiTiTU8
Nuland gesteht Untergrabung der Diplomatie in der Ukraine ein:
https://youtube.com/watch?v=QdBkUjWbWAQ
Israelischer Pager-Angriff: Notwehr oder Terrorismus?
https://youtube.com/watch?v=RidJjnrxcms
Nord Stream Update, Israels Pager-Angriff & der Krieg in der Ukraine:
https://youtube.com/watch?v=OMxT3SAK5f4
Yanis Varoufakis über die sich verändernde Weltwirtschaft:
https://youtube.com/watch?v=NepsgpOrvxY
Steht Israels Zusammenbruch bevor? Dr. Shir Hever:
https://youtube.com/watch?v=DS_2XOFIQY8
Kritischer Journalist in Großbritannien verhaftet:
https://youtube.com/watch?v=ahaVBEne8Vk
Grausame Folter an palästinensischen Gefangenen:
https://youtube.com/watch?v=NmwZnD3T5Vw
Bericht vom Schlachtfeld zwischen Israel und der Hisbollah:
https://youtube.com/watch?v=b09M0-j-Cjk
Nord Stream Update, Ukraine-Offensive & Bericht aus dem Südlibanon:
https://youtube.com/watch?v=_aQe2TLuYa8
Interview mit einem israelischen Holocaust-Forscher:
https://youtube.com/watch?v=BQZqjvHYsL0
Fehlender Kontext: Iran & Israel Eskalation & Venezuelas Wahl:
https://youtube.com/watch?v=FY9HObhKcm0
ÜBER GLENN GREENWALD: Glenn Greenwald ist ehemaliger Verfassungsrechtler, Pulitzer-Preisträger und Autor mehrerer Bestseller, darunter With Liberty and Justice for Some (2011) und No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA, and the U.S. Surveillance State – deutscher Titel: Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen (2014).
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Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen:
Besuchen Sie unsere Website acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
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Mitteldeutschland TV
Tatort Impfen am 09.08.2024
Oct 7, 2024
Streamed on Aug 10, 2024
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Quellen & Links
https://www.mitteldeutschlandtv.de/
https://t.me/MitteldeutschlandTV
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FreeSpeechChannel
Immer mehr Maskenprozesse gegen Ärzte - Wir wissen jetzt warum!
Oct 7, 2024
Der Datenanalyst Tom Lausen, der den Maskenprozess gegen Dr. Walter Weber begleitet, beantwortet die Frage, wie es sein kann, dass Ärzten vor dem Hintergrund der bloßstellenden Fakten zur Unwirksamkeit von Masken gerade jetzt und immer noch der Prozess gemacht wird.
Auf eine Frage der "Welt" hin, nach der Anzahl der Verurteilungen nur in Hamburg im Zusammenhang mit Maskenattesten, stellt sich heraus, dass die Zahl der Verurteilungen wegen Nutzung der Masken rückläufig ist (2021: 9; 2022: 137; 2023: 63; 2024: 9), während die Zahl an verurteilten Ärzten ansteigt (2021: 0;. 2022: 2; 2023: 9; 2024: 10)
Wie ist das zu erklären? Gerichte beeilen sich jetzt Ärzte - trotz entgegenstehender Faktenlage - zu verurteilen, um die erfolgten Verurteilungen wegen Gebrauchs der Maskenatteste, zu rechtfertigen. Hier gilt Verurteilungswille vor Gerechtigkeit.
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Quelle:
YT-Kanal: Claudia Jaworski https://www.youtube.com/channel/UC9V2LlKdKVi9GLxj9h3n7Gg
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https://rumble.com/v5hpj17-immer-mehr-maskenprozesse-gegen-rzte-wir-wissen-jetzt-warum.html
RT DE
NATO bereitet für Russland inakzeptablen Vorschlag vor
6 Okt. 2024 13:48 Uhr
Westlichen Medienberichten zufolge könnte die NATO der Ukraine eine Mitgliedschaft nach dem Vorbild der BRD in den 1950er Jahren vorschlagen und von Russland eine Einfrierung des Konflikts entlang der Frontlinie fordern. Die Hauptfrage bleibt, wieso Russland darauf eingehen sollte.

Symbolbild
Von Dmitri Bawyrin
Gleich am ersten Tag im Amt des NATO-Generalsekretärs hat sich Mark Rutte begeistert für einen Beitritt der Ukraine zu der Militärallianz und eine Erlaubnis für Raketenangriffe auf russisches Territorium an Kiew ausgesprochen. Anscheinend hat sich der Mann während seines Urlaubs in der Zeit zwischen dem Rücktritt als Ministerpräsident der Niederlande und dem Umzug nach Brüssel gut erholt und ist nun bereit, mit frischen Kräften den Dritten Weltkrieg beziehungsweise den ersten Nuklearkrieg zu beginnen.
Rutte zeigte damit, dass er keinesfalls besser als sein Vorgänger Jens Stoltenberg ist. Jener vermutete kurz vor seinem Rücktritt sogar, dass die Ukraine in die NATO aufgenommen werden könnte, ohne die Kontrolle über die verlorenen Gebiete zurückerlangt zu haben. Er meinte auch, dass eine Einladung in die Allianz als Instrument zur Beendigung des Konflikts dienen könnte.
Eine scheinbar wahnsinnige Äußerung – hat doch der Konflikt gerade deswegen begonnen, weil die Ukraine in die NATO gezerrt wurde, was für Russland inakzeptabel ist. Doch in den Worten der Generalsekretäre liegt eine eigene jesuitische Logik, die deren Aktionen vorhersehbar macht.
Bekanntlich wird am 12. Oktober in Deutschland ein Treffen der Hauptverbündeten der Ukraine unter Teilnahme der Staatschefs der USA, Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs sowie Wladimir Selenskijs stattfinden. Er wird den US-Präsidenten Joe Biden wieder um eine Erlaubnis zum Einsatz von Langstreckenwaffen anbetteln, obwohl diese Bitten vor den Wahlen in den USA sinnlos sind.
Wie die Quellen der Financial Times vermuten, werden Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz statt der Langstreckenangriffe in einem anderen Punkt nachgeben und ihr unausgesprochenes Veto gegen die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aufheben. Selenskij könnte diesbezüglich irgendein ganz sicheres endgültiges Papier erhalten.
Gleichzeitig kann vor dem Ende der Kampfhandlungen von einer vollwertigen Mitgliedschaft Kiews in der Allianz keine Rede sein: Dies bestätigten bereits sämtliche Vorgenannten, mit Ausnahme Selenskijs. Das heißt, dass die Mitgliedschaft zwar aufgeschoben werde, diese aber laut Stoltenberg gleichzeitig ein Mittel zur Beendigung des Konflikts sei.
Anscheinend wollen Biden & Co. das Szenario von 1956 wiederholen, als Westdeutschland in die Allianz aufgenommen wurde. Die BRD erkannte die DDR nicht an, hielt das Territorium im Osten Deutschlands für sein eigenes und wollte nicht einmal um den Willen eines NATO-Beitritts darauf verzichten. Eine ähnliche Situation besteht gegenwärtig mit der ukrainischen Regierung.
Deswegen wurde Westdeutschland auf eine besondere Art und Weise in die NATO aufgenommen – mit der Klausel, dass die Allianz nur das von der BRD kontrollierte, nicht aber das beanspruchte Territorium unter Schutz nahm. Das heißt, dass die NATO zwar die DDR für einen Teil der BRD hielt, aber das Prinzip der Kollektivverteidigung nicht auf deren Territorium erstreckte.
Nun entspricht die "DDR" jenen russischen Gebieten, die die Ukraine für ihre eigenen hält, einschließlich der Krim.
Bei einem Beitritt zur Allianz hätte die ukrainische Führung Schutzgarantien nur für jene Gebiete erhalten, die sie tatsächlich kontrolliert. Und sollten Russlands Streitkräfte die von der NATO als die Grenze ihrer Kontrollzone festgelegte Linie überqueren, würde dies den Beginn eines militärischen Konflikts zwischen Russland und der NATO bedeuten.
Doch wie wir uns erinnern, müssen für einen Beitritt der Ukraine zur NATO erst die Kampfhandlungen beendet werden – gerade deswegen, weil der Westen trotz allem keinen direkten Krieg gegen Russland führen will und sich tatsächlich vor einem Dritten Weltkrieg fürchtet. Daher müsste Moskau einer "Einfrierung" des Konflikts zustimmen, ohne dass die Ukraine und der Westen damit Russlands neue Grenzen anerkennen würden.
Wieso Russland nach Meinung der NATO dem zustimmen sollte, ist an diesem Schema das Interessanteste, weil es zugleich das Rätselhafteste ist. Möglicherweise wird es irgendein "Zuckerbrot" in Form der Milderung des wirtschaftlichen und des Sanktionsdrucks geben. Für den Fall einer Weigerung ist eine "Peitsche" vorgesehen, die in Gestalt der besagten Erlaubnis für den Einsatz von Langstreckenwaffen und massenhaften Raketenlieferungen geschwungen werden könnte.
Zum Boten, der Russland die Bedingungen einer solchen Abmachung übermitteln soll, wurde Kanzler Scholz ausgewählt. Wie deutsche Medien herausgefunden haben, plant er im November nach einer Unterbrechung von zwei Jahren ein erneutes Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Das Gespräch soll im Vorfeld des G20-Gipfels in Brasilien stattfinden, zu dem sowohl Putin als auch Scholz eingeladen sind. Wahrscheinlich will sich der Westen die Unterstützung seines Plans bei jenen G20-Mitgliedern sichern, die bisher eine neutrale Position einnehmen, wie Indien oder Saudi-Arabien, um Moskau auch in deren Namen unter Druck zu setzen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die NATO Russland vorschlagen wird, sich mit Kiews Verpflichtung zu begnügen, die verlorenen Gebiete nicht militärisch zurückzuerobern. In der Praxis bedeutet das, dass die Führung der Rest-Ukraine und ihre NATO-Verbündeten darauf warten werden, wann die Geschichte ihnen ein "Fenster der Möglichkeiten" öffnet. In der Vergangenheit öffnete sich ein solches Fenster unter Michail Gorbatschow und ermöglichte der BRD, die DDR zu annektieren, und dem Baltikum, sich von der UdSSR abzuspalten.
Doch das Hauptproblem für Russland liegt nicht in den Risiken einer fernen Zukunft. Die ehemaligen "respektierten Partner" und gegenwärtigen Anführer der "unfreundlichen Staaten" stellen sich nämlich nach wie vor taub und weigern sich, den Kern dessen zu hören, was Russland ihnen zu vermitteln versucht.
Der Hauptgrund für alles, was mit der Ukraine in den vergangenen drei Jahren passierte, ist der Versuch, sie in die NATO zu zerren. Ohne diesen wäre die spezielle Militäroperation nicht notwendig. Kiews Verzicht auf einen Beitritt zur Allianz ist Russlands Hauptbedingung und die Grundlage der sogenannten Verträge von Istanbul, die den Konflikt im Frühling 2022 beenden sollten. In vieler Hinsicht dauert er deswegen noch an, weil diese Bedingung nicht akzeptiert wurde.
Folglich hat die vom Westen vorbereitete Abmachung keinen Sinn. Für Russland besteht der Gegenstand der hypothetischen Verhandlungen darin, dass die Ukraine irgendwelche Zugeständnisse für den Verzicht auf einen NATO-Beitritt erhalten könnte. Und nicht darin, dass Russland irgendwelche Zugeständnisse erhalten könnte, wenn es sich dem Anschluss der Ukraine an die Allianz nicht widersetzt.
Zum Boten, der Russland die Bedingungen einer solchen Abmachung übermitteln soll, wurde Kanzler Scholz ausgewählt. Wie deutsche Medien herausgefunden haben, plant er im November nach einer Unterbrechung von zwei Jahren ein erneutes Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Das Gespräch soll im Vorfeld des G20-Gipfels in Brasilien stattfinden, zu dem sowohl Putin als auch Scholz eingeladen sind. Wahrscheinlich will sich der Westen die Unterstützung seines Plans bei jenen G20-Mitgliedern sichern, die bisher eine neutrale Position einnehmen, wie Indien oder Saudi-Arabien, um Moskau auch in deren Namen unter Druck zu setzen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die NATO Russland vorschlagen wird, sich mit Kiews Verpflichtung zu begnügen, die verlorenen Gebiete nicht militärisch zurückzuerobern. In der Praxis bedeutet das, dass die Führung der Rest-Ukraine und ihre NATO-Verbündeten darauf warten werden, wann die Geschichte ihnen ein "Fenster der Möglichkeiten" öffnet. In der Vergangenheit öffnete sich ein solches Fenster unter Michail Gorbatschow und ermöglichte der BRD, die DDR zu annektieren, und dem Baltikum, sich von der UdSSR abzuspalten.
Doch das Hauptproblem für Russland liegt nicht in den Risiken einer fernen Zukunft. Die ehemaligen "respektierten Partner" und gegenwärtigen Anführer der "unfreundlichen Staaten" stellen sich nämlich nach wie vor taub und weigern sich, den Kern dessen zu hören, was Russland ihnen zu vermitteln versucht.
Der Hauptgrund für alles, was mit der Ukraine in den vergangenen drei Jahren passierte, ist der Versuch, sie in die NATO zu zerren. Ohne diesen wäre die spezielle Militäroperation nicht notwendig. Kiews Verzicht auf einen Beitritt zur Allianz ist Russlands Hauptbedingung und die Grundlage der sogenannten Verträge von Istanbul, die den Konflikt im Frühling 2022 beenden sollten. In vieler Hinsicht dauert er deswegen noch an, weil diese Bedingung nicht akzeptiert wurde.
Folglich hat die vom Westen vorbereitete Abmachung keinen Sinn. Für Russland besteht der Gegenstand der hypothetischen Verhandlungen darin, dass die Ukraine irgendwelche Zugeständnisse für den Verzicht auf einen NATO-Beitritt erhalten könnte. Und nicht darin, dass Russland irgendwelche Zugeständnisse erhalten könnte, wenn es sich dem Anschluss der Ukraine an die Allianz nicht widersetzt.
https://de.rt.com/meinung/221210-nato-bereitet-fuer-russland-inakzeptablen/
Tarnkappe
https://cdn.tarnkappe.info/wpimg/google-play-store-entfernt-alle-kaspersky-apps
Bildquelle: Greg Bulla, Lizenz
Google Play Store entfernt alle Kaspersky-Apps
06.10.2024
von Lars Sobiraj
Kürzlich hat Google alle Android-Apps von Kaspersky aus dem Google Play Store entfernt. Auch deren Konten hat Google gekündigt.
Aufgrund der Deaktivierung aller Entwicklerkonten des russischen Unternehmens Kaspersky Lab kann der Anbieter keine Updates oder weitere Apps im Play Store hochladen. Fest steht: Die Produkte einschließlich Kaspersky Endpoint Security und VPN & Antivirus by Kaspersky sind in den USA und anderen Regionen der Welt nicht mehr auf Google Play verfügbar. Der Antivirenhersteller verliert damit einen großen Markt.
Kaspersky hat die Problematik bestätigt
Kaspersky bestätigte das Problem in den offiziellen Foren des Unternehmens. Man rät den Nutzern, Apps aus alternativen App-Stores zu installieren. So etwa vom Galaxy Store, Huawei AppGallery oder Xiaomi GetApps. Die Sicherheits-Apps des Unternehmens können auch installiert werden, indem man die .apk-Installationsdatei direkt von der Website des Anbieters herunterlädt. Auf dieser Support-Seite findet man weitere Informationen über die Installation und Aktivierung von Kaspersky-Software auf Android-Smartphones und Tablet-PCs.
Die Sanktion durch Google geschah, nachdem der Konzern im Juli erklärt hatte, dass das Unternehmen seinen Betrieb in den USA einstellen werde. Dies war eine Folge der anhaltenden Sanktionen von 12 führenden Mitarbeitern durch die US-Regierung. In den US-Behörden ist der Einsatz von Kaspersky-Produkten mittlerweile wegen russischem Spionageverdacht durch den Softwarekonzern untersagt.
Google rechtfertigt Rauswurf mit staatlichen Sanktionen
Kürzlich bestätigte Google, dass dies der Grund für die Entscheidung war, das Unternehmen und seine Produkte aus den Google Play Store zu verbannen. „Das U.S. Department of Commerce’s Bureau of Industry and Security hat kürzlich eine Reihe von Einschränkungen für Kaspersky angekündigt. Infolgedessen haben wir die Anwendungen von Kaspersky aus Google Play entfernt“, schrieb ein Google-Sprecher gegenüber BleepingComputer.
Der Server kann im Play Store keine Kaspersky-Produkte mehr finden.
Im September löschte das russische multinationale Cybersicherheitsunternehmen seine Anti-Malware-Software von den Computern seiner Kunden in den USA. Man ersetzte sie durch die Antivirenlösung von UltraAV, ohne die Kunden darüber zu informieren oder um Erlaubnis zu fragen.
Google Play Store auch in Deutschland betroffen

Übrigens. Auch im deutschen Play Store sind keine Produkte mehr von Kaspersky vorhanden. Sucht man danach, erhält man als Vorschlag die Antiviren-Software des internationalen Wettbewerbs nebst anderen Apps, die im weitesten Sinne etwas mit Datenschutz zu tun haben.
Auch das BSI hatte im Frühjahr 2022 vor der Software des Herstellers gewarnt. Allerdings stellte sich heraus, dass dies rein politisch motiviert war. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik konnte seine Warnung nicht mit technischen Anhaltspunkten begründen.
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Über Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem brachte Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.
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https://tarnkappe.info/artikel/internet/google-play-store-entfernt-alle-kaspersky-apps-302424.html
NeutralityStudies
The Newest WAR CRIME of the New York Times. Exposing Russian PoWs.
Oct 6, 2024
Originally published on 18 August 2024.
The New York Times is committing a War Crime against Russia. One of the biggest news papers of the USA is itself the perpetrator of a warcrime, despite the US officially not being at war with Russia.
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https://rumble.com/v5hnwka-the-newest-war-crime-of-the-new-york-times.-exposing-russian-pows..html
Westend Verlag
Kann sich Deutschland diesen Krieg überhaupt leisten?
Jacques Baud & Markus J. Karsten
Published on Oct 7, 2024
Von der Art und Weise, wie wir eine Krise verstehen, hängt es ab, wie wir sie lösen. Die häufig unvollständige Darstellung der Vorgeschichte des Ukraine-Kriegs in vielen europäischen Medien und in der Politik hat durch zu einfache und einseitige Schuldzuweisung die Chancen auf eine Verhandlungslösung verringert. Markus J. Karsten spricht mit Jacques Baud darüber und über vieles mehr.
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Jacques Baud
hat einen Master in Ökonometrie und ein abgeschlossenes Nachdiplomstudium in internationaler Sicherheit und internationalen Beziehungen. Er arbeitete als für die Ostblockstaaten und den Warschauer Pakt zuständiger Analyst für den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und leitete die Doktrin für friedenserhaltende Operationen der Vereinten Nationen New York. Dort war er zuständig für die Bekämpfung der Proliferation von Kleinwaffen bei der NATO und beteiligt an den NATO-Missionen in der Ukraine.
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Wikihausen
US-Wikimedia & die milliardenschwere‚Tides‘-Foundation
A. Rindsberg im Interview
#99 Wikihausen
Posted on 6. Oktober 2024
Author Admin
Der investigative Journalist Ashley Rindsberg erzählt im Interview in der Windston Marshall Show über seine Recherchen, die er u.a. ausführlich zur Wikimedia-Foundation und zur Wikipedia vorgenommen hat. Für uns bestätigen sich einerseits eine ganze Reihe an Untersuchungsergebnissen aus der Deutschen Wikipedia, die direkt auch auf die englischsprachige Wikipedia anwendbar sind. Andererseits enthält das Interview insbesondere in Bezug auf die Geldflüsse der Wikimedia-Foundation geradezu Sprengstoff, der so in Deutschland noch nicht publiziert wurde.
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Anti-Spiegel
Truppen in die Ukraine schicken
Frankreich spielt mal wieder mit dem Feuer
Die neue, von Präsident Macron gegen den Willen der Wähler eingesetzte Regierung, spielt mit dem Feuer und lässt Regierungsmitglieder wieder von der Entsendung französischer Truppen in die Ukraine fabulieren. Was bedeutet das, auch geopolitisch?

von Anti-Spiegel
5. Oktober 2024 14:39 Uhr
Ich werde immer wieder von allen möglichen russischen Medien um Kommentare zu verschiedenen Themen gebeten. Das sind manchmal Fragen, die ich per Sprachnachricht auf Telegram beantworte, manchmal sind es Video-Interviews oder auch Einladungen Talkshows im russischen Fernsehen. In der Regel berichte darüber hier nicht, das ist einfach ein Teil meiner Arbeit geworden.
Heute mache ich eine Ausnahme von dieser Regel, denn auf eine Frage eines Journalisten an mich, wie ich es einschätze, dass die neue französische Regierung, die Präsident Macron gegen den Willen der Wähler, die eine andere Mehrheit ins Parlament gewählt haben, durchgedrückt hat, wieder von der Entsendung französischer Truppen in die Ukraine spricht, hat der Journalist einen in meinen Augen sehr lesenswerten Artikel geschrieben, den ich übersetzt habe.
Beginn der Übersetzung:
Die letzte rote Linie: Ukrainische Front zusammengebrochen, Frankreich ist bereit, Truppen zur Rettung zu schicken
Deutscher Journalist Röper: Die NATO sollte Putins rote Linien besser nicht verletzen
Jeden Tag verschlechtert sich im Abschnitt Donezk die militärische Lage für die ukrainische Armee. Ugledar, das mehr als nur ein paar hundert feindliche Soldaten „verdaut“ hat, ist schon gefallen. Tsukurino steht kurz vor der Befreiung. Es gibt ein Problem mit den Reserven und sehr vielen Soldaten fehlt die Qualität. Die ukrainische Front kann jeden Moment zusammenbrechen. Natürlich sieht der Westen das, und die Mutigeren wollen Kiew zu Hilfe kommen.
Der französische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Benjamin Haddad, sagte, Paris könnte Bodentruppen in die Ukraine schicken.
„Der französische Präsident Emmanuel Macron hat gesagt, dass wir nichts ausschließen sollten, und das bleibt auch so“, betonte er.
Schon Ende Februar hatte sich Macron mehrfach zur möglichen Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine geäußert. Im Mai erklärte er, dass das auf Ersuchen Kiews geschehen könnte und wenn die russischen Streitkräfte die Frontlinie durchbrechen. Letzteres ist bereits geschehen. Offenbar hat Selensky das letzte Wort.
Die gleiche Information hat der ungarische Außenminister Peter Szijjarto zwei Tage später bestätigt. Er bezeichnete die Entsendung europäischer oder amerikanischer Soldaten in die Ukraine als Verletzung der roten Linie. Und es sollte alles getan werden, um einen direkten Konflikt zwischen Russland und der NATO zu vermeiden.
„Alles ist möglich. Es gibt Gespräche über Möglichkeit, NATO-Truppen in die Westukraine zu schicken. Nach dem Motto, offiziell werden sie nicht kämpfen. Aber wir verstehen das alles sehr gut. Sie werden trotzdem kämpfen. Schon im Jahr 2022 wurde in London erklärt, dass britische Spezialeinheiten aktiv an Kampfhandlungen beteiligt seien. Und es gab ein Leak, wonach etwa hundert westliche Elitesoldaten im Einsatz sind. Wenn sie offiziell Truppen entsenden, wäre das eine Eskalation. Putin hat darüber gesprochen, einschließlich der Änderung der Atomdoktrin. Das ist die rote Linie. Und man sollte sie besser, sie nicht überschreiten“, erklärte der deutsche Journalist Thomas Röper in einem Gespräch mit 360.ru.
Und wirklich. Putin hat ausdrücklich erklärt, dass die Einführung westlicher Militärkontingente in der Ukraine das Risiko eines globalen Konflikts einen Schritt näher bringen würde. Alle ausländischen Streitkräfte auf ukrainischem Gebiet werden sich in Reichweite der russischen Armee befinden. Das ist eine sehr wichtige Warnung: Diese rote Linie könnte die letzte sein.
In diesem Zusammenhang muss man einen weiteren Punkt berücksichtigen. Bereits im März berichtete Politico über einen Besuch im CENTAC-Kampftrainingszentrum in Ostfrankreich. In den letzten Jahrzehnten hat sich Paris an Aufstandsbekämpfungsaktionen in Ländern wie Mali und Afghanistan beteiligt. Jetzt bereiten sich die Franzosen jedoch auf eine ganz andere militärische Konfrontation vor.
Dieses 120 Quadratkilometer große Zentrum ist der einzige Ort, an dem die verschiedenen Einheiten der französischen Streitkräfte (Infanterie, gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und Pioniere, die normalerweise über das ganze Land verstreut sind) gemeinsam trainieren können.
Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine hat gezeigt, wie wichtig der kombinierte Kampf aller Waffengattungen ist. Das französische Militär ist der Ansicht, dass das die einzige Möglichkeit des Kampfes ist. Sie meinen, Armeen, die nicht in der Lage sind, Panzer, Artillerie und Infanterie in ein großes Ganzes zu integrieren, sind einem großen Risiko ausgesetzt.
Französische Offiziere nennen die Namen der potenziellen Gegner natürlich nicht öffentlich. Es ist jedoch völlig klar, dass die Übungen darauf abzielen, die Truppen auf eine Konfrontation mit Russland vorzubereiten.
Die EU wandelt sich
Europa militarisiert sich viel aktiver als früher. Kürzlich sprach Ursula von der Leyen, die neu ernannte Chefin der EU-Kommission, von der Notwendigkeit, die EU von „sozial zu militärisch“ umzugestalten, und hat damit die Gebote der Gründerväter verraten. Tatsächlich ist dieser Prozess seit Anfang der Nullerjahre im Gange, und seit 2015 fließt Geld in die Aufrüstung. Dass die Aufrüstung Europas nicht die Entscheidung oder der Wunsch seiner Bewohner oder Parlamente ist, sondern allein die Idee der Führung der EU und vor allem der Rüstungslobbyisten, interessiert jedoch niemanden.
„Vor diesem Hintergrund erscheinen Macrons Äußerungen durchaus logisch. Er hat gegen den Willen seines eigenen Volkes, das für Mitte-Links gestimmt hat, eine neue Mitte-Rechts-Regierung eingesetzt. Und er hat sich kürzlich dem Gerede über die Notwendigkeit einer Reform der UNO und insbesondere des Sicherheitsrates angeschlossen, wobei er unter anderem den IWF und die Weltbank ins Spiel gebracht hat. Seit wann sind der IWF und die Weltbank befugt, politische – und nicht wirtschaftliche – Entscheidungen zu treffen? Das ist eine rhetorische Frage. Macron ist ein ehemaliger Angestellter der Rothschild-Bank“, sagte der Politikwissenschaftler Mark Bernardini, Mitglied des Expertenrats der allrussischen Bewegung Starkes Russland, gegenüber 360.ru.
Macron, so fügte er hinzu, habe zu Hause viele innenpolitische Probleme. Der Aufruf, sich gegen einen äußeren Feind zu vereinen, mag ihm wirksam erscheinen. Mal sehen, inwieweit sich das Volk wieder einmal als so naiv und von den Medien des kollektiven Westens manipuliert erweist.
Die Briten, die Deutschen, die Franzosen und die Schweden, das sind genau die, die seit mehr als 200 Jahren regelmäßig in russische Gebiete einmarschieren, sobald Russland Schwäche zeigt.
Ist der Krieg unvermeidlich?
Wir müssen also offenbar damit rechnen, dass wir uns in einer direkten militärischen Konfrontation mit Europa wiederfinden, während sich die USA gleichzeitig aus dieser Koalition zurückziehen. Für die Amerikaner ist das eine ideale Option: Die Schwächung Europas und Russlands durch ein direktes Aufeinandertreffen. Die USA brauchen ein starkes Europa noch weniger als sie ein starkes Russland brauchen.
Aber es gibt einen wesentlichen Punkt: Das wird gleichzeitig zu einer Stärkung Chinas führen.
Urteilen Sie selbst: Israel versucht sein Bestes, um Amerika als direkte Partei in den Nahostkonflikt einzubeziehen. Für die USA ist der Nahe Osten eine wichtigere Region als die Ukraine. Wenn Europa in den Konflikt verwickelt wird, werden alle starken Akteure der Welt auf einen Krieg zusteuern. Alle, außer China.
Hier werden die Ambitionen des kollektiven Westens ihm eindeutig einen grausamen Streich spielen, denn es werden viele neue militärische Koalitionen entstehen, und es ist nicht ganz klar, wie sich die Türkei – die über eine ziemlich starke Armee verfügt und Erdogan setzt sich für Unterstützung des Iran ein – verhalten wird. Wir erwarten also ein Ausscheidungsspiel der schwachen Spieler, in dessen Folge die verbleibenden Teams so weit wie möglich geschwächt werden.
Und China? Das sitzt auf der Tribüne der Arena und wartet auf das Spiel. Es wartet. Denn in diesem Spiel bekommt derjenige, der warten kann, alles. Dabei ist China in einer günstigen Situation, denn der Krieg wird ihm als globalem Hersteller von Drohnen, Antidrohnen, elektronischen Bauteilen und Waffen unglaubliche Gewinne bescheren.
Aber das ist schon eine andere Geschichte… Im Moment treibt Frankreich, wie auch andere EU-Länder, die Welt in die Katastrophe.
Europa hat vergessen, was Krieg ist. Sie wollen ihn wiederholen.
Autor: Maxim Vruchny
Ende der Übersetzung
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https://anti-spiegel.ru/2024/frankreich-spielt-mal-wieder-mit-dem-feuer/
RT DE
"Welt": NATO will zusätzlich 49 kampfbereite Brigaden aufstellen
5 Okt. 2024 15:21 Uhr
Die NATO dreht weiter am Rad der Aufrüstung und Eskalation in Europa. Die "Welt" berichtet am Samstag vorab, dass die Zahl der kampfbereiten Brigaden des westlichen Bündnisses um 49 erhöht werden soll. Das entspricht einer Ausweitung um mehr als 50 Prozent.

Generalleutnant Jürgen-Joachim von Sandrart, Kommandeur des Multinationalen Korps Nordost der NATO, am 16.09.2024 der Kommandostabsübung Avenger Triad 24 auf dem Truppenübungsplatz Kümmersbruck. An der zehn Tage dauernden Übung nahmen Soldaten aus zahlreichen NATO-Staaten teil.
Die NATO will 49 zusätzliche kampffähige Brigaden aufstellen und damit ihre Zahl auf 131 erhöhen, berichtet das Springerblatt Welt am Sonntag (WamS) unter Berufung auf die von US-General Christopher Cavoli und dem französischen Admiral Pierre Vandier vorgelegten sogenannten Minimum Capability Requirements (MCR).
"Während im Jahr 2021 82 kampfbereite Brigaden als ausreichend angesehen wurden, soll diese Zahl in Zukunft auf 131 erhöht werden. Das bedeutet die Schaffung von zusätzlich 49 Großverbänden, die in der Bundeswehr jeweils rund fünftausend Soldaten umfassen", heißt es in der Publikation.
Es wird darauf hingewiesen, dass zur Verwaltung und Unterstützung dieser Truppen die Zahl der Kampfkorps von sechs auf fünfzehn und die der Divisionshauptquartiere von 24 auf 38 erhöht werden sollte. Darüber hinaus plant das Bündnis, die Zahl der Luftverteidigungseinheiten um das Fünffache zu erhöhen – von 293 auf 1.467.
Die Notwendigkeit, die militärische Macht der NATO auszubauen, wird mit der Bedrohung begründet, die angeblich von Russland ausgeht, heißt es im Bericht der WamS.
In letzter Zeit werden im Westen immer häufiger Ideen über einen direkten bewaffneten Konflikt zwischen dem Bündnis und Russland geäußert. Der Kreml hingegen stellte wiederholt fest, dass Moskau niemanden bedroht, aber keine Handlungen ignorieren wird, die seine Sicherheitsinteressen gefährden könnten.
Darüber hinaus hat Russland in den letzten Jahren beispiellose NATO-Aktivitäten in der Nähe seiner westlichen Grenzen festgestellt. Das Bündnis weitet seine Initiativen aus und bezeichnet sie als "Abschreckung Russlands".
Moskau hat wiederholt seine Besorgnis über die Aufstockung der Streitkräfte des Bündnisses in Europa zum Ausdruck gebracht. Das Außenministerium hat erklärt, dass Russland weiterhin für einen Dialog mit der NATO offen ist, allerdings auf gleicher Augenhöhe, während der Westen seine Politik der Militarisierung des Kontinents aufgeben sollte.
https://de.rt.com/international/221520-nato-will-zusaetzlich-49-kampfbereite-brigaden-aufstellen/
Ansage
Von der Leyens neue Kommission: Ein Abgrund an Filz, Lobbyismus und Anmaßung
von Alexander Schwarz
05. Oktober 2024

Von der Leyen mit ihrer neuen Kommission: Eine Zumutung an Unaufrichtigkeit und Verschlagenheit (Foto:Imago)
Ein Blick auf die vor zwei Wochen von der skandalöserweise zum Weiterwurschteln berufenen Präsidentin Ursula von der Leyen vorgestellte, neue EU-Kommission eröffnet abermals die ganze Verkommenheit und Verlogenheit der Politiker, die sich als Mustereuropäer und Bevormunder des Kontinents aufspielen. Die Kommissare sind eigentlich angehalten, detaillierte „Interessenerklärungen“ vorzulegen, die Aufschluss darüber geben, ob es Interessenkonflikte zwischen ihrer Tätigkeit und ihrem privaten Leben gibt. Keine einzige dieser Erklärungen wurde von den 26 neuen Kommissionsmitgliedern jedoch vollständig ausgefüllt. So tritt etwa Stéphane Séjournet, der Kommissar für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit, vehement für eine Überprüfung aller Erklärungen und die Bekämpfung von Korruption ein; er selbst verweigerte aber seinerseits Angaben zu seinen persönlichen Vermögensverhältnissen.
Auch der neue Tourismuskommissar Apostolos Tsitsikostas ist, wenn es um ihn selbst geht, eher der verschlossene Typ: Er ist einer der größten Grundbesitzer Griechenlands. Die neue Außenbeauftragte Kaja Kallas verzichte auf Angaben zu den finanziellen Interessen von Ehe- oder Lebenspartnern. Die Frau des aus Luxemburg stammenden Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen arbeitet im Büro von Robert Metsola, der Präsidentin des Europäischen Parlaments; sein Cousin ist, wie der Zufall so spielt, luxemburgischer Landwirtschaftsminister. Zudem ist Hansen auch noch seit 2015 Präsident des Luxemburger Kleintierzuchtverbandes. Andrius Kubilius, der neue Verteidigungskommissar aus Litauen, war von 2016 bis 2019 Mitglied des aus dem US-Haushalt finanzierten internationalen Beratergremiums des International Republican Institute (IRI). Teresa Ribera, die spanische Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für den „grünen Wandel“, ist seit über zehn Jahren mit allerlei Klimaorganisationen wie NGOs, Think Tanks und Agenturen engsten verbandelt, die vornehmlich aus den USA finanziert werden. Und die zur Executive Vice President of Human Resources ernannte Rumänin Roxana Minzatu gründete vor drei Jahren ein Beratungsunternehmen, das dabei half, Zugang zu reichlich sprudelnden EU-Mitteln zu erhalten.
Überhebliche Angriffe auf die Souveränität abtrünniger Mitgliedsstaaten
Das sind also die Figuren, die sich fortan in das Leben jedes einzelnen Europäers einmischen, moralisieren, belehren und bevormunden – aber sich selbst weigern, Einblick in ihre Verhältnisse zu geben. Und wer dies kritisiert, ist dann schnell „Antieuropäer“. Die meisten dürften nicht einmal ein Amt in einem Sportverein übernehmen, weil sie Verbindungen haben, die eine unparteiische Ausübung ihrer Position äußerst fragwürdig machen. Wer sich diesem Neofeudalismus widersetzt und auf seine nationale Souveränität besteht, bekommt dann die geballte Wut der Brüsseler Eurokratur zu spüren.
Vor allem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist seit Jahren ein ständiges Ziel von Diffamierungen und Schikanen – nur weil er sich weigert, sein Land mit illegalen Migranten zu fluten und sich dem woken Wahn verweigert. Am Donnerstag kündigte die EU-Kommission an, rechtliche Schritte gegen Ungarn einzuleiten, weil man Anstoß an einem Gesetz nimmt, dessen Ziel es ist, „Organisationen ausfindig zu machen und zu untersuchen, die Finanzmittel aus dem Ausland erhalten und darauf abzielen, den Wählerwillen zu beeinflussen“. Dieses sogenannte Souveränitätsgesetz verstoße gegen europäisches Recht, behauptet die Kommission – und wirft Ungarn mit unfassbarer Dreistigkeit vor, die Meinungsfreiheit und andere Grundrechte einzuschränken; und das, obwohl die Kommission selbst mit ihrem Digital Services Act selbst die schlimmste Feindin der Meinungsfreiheit ist. Auch hier ist es wieder das bewährte Spiel: Eine Brüsseler “Funktionselite” von Pfründnern, Postenjägern und Lobbyisten maßt sich an, die demokratisch gewählte Regierung eines eigenständigen Landes zu kriminalisieren, weil diese sich nicht ihrem übergriffigen Regime unterwerfen will und stattdessen versucht, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche ausländisch finanzierten “zivilgesellschaftlichen” Gruppen und potentielle Agenten in ihrem Land tätig sind. Dieser Angriff auf die Souveränität unbotmäßiger Mitgliedsstaaten unterstreicht abermals, mit welch einer gefährlichen, heuchlerischen und freiheitsfeindlichen Kaste man es in von der Leyens Kommission zu tun hat – in der Neubesetzung noch mehr als bisher.
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SaneVox Deutsch
Neocons suchen nach Sieg-Narrativ in der Ukraine
Published on Oct 6, 2024
NEOCONS suchen nach einem SIEGES-Narrativ in der Ukraine
The Duran: Episode 2029
Produced by: The Duran
Originally Published on: 2024-10-05
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The Duran
NEOCONS search for VICTORY narrative in Ukraine
Published on Oct 5, 2024
NEOCONS search for VICTORY narrative in Ukraine
The Duran: Episode 2029
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Norbert Häring
Der Fall Velázquez zeigt, dass der Beobachtungsgrund Delegitimierung umgehend abgeschafft gehört
5. 10. 2024
Die unbotmäßig freie Journalistin Aya Velázquez, bekannt geworden durch die von ihr veröffentlichten ungeschwärzten RKI-Protokolle, hat den sogenannten Verfassungsschutz genötigt, ihr mitzuteilen, warum er sie beobachtet. Die Antwort lässt in Abgründe blicken.
Aya Velázques schreibt oft Dinge, die der Obrigkeit nicht gefallen. Sie wittert oft Verschwörungen. Wegen meines offenbar zu naiven und noch zu wenig zynischen Gemüts dachte ich bisher, zu viele. Durch eine Datenschutz-Anfrage beim Verfassungschutz hat sie zunächst herausgefunden, dass sie wegen des neuen Phänomenbereichs Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates beobachtet wird. Lange weigerte sich der sogenannte Verfassungsschutz, ihr mitzuteilen, wie es dazu kam, gab aber nun schließlich nach, als Velázquez mit einer Klage drohte.
Die Auskunft, die sie erhielt, ist mehr als erstaunlich. Es war gar keine Kritik an Staatsorganen, die sie ins Visier der angeblichen Verfassungsschützer brachte, jedenfalls keine direkte. Vielmehr ging es, wie sie in einem Beitrag „In eigener Sache“ schreibt, um Kritik an Protagonisten der Oppositionsbewegung während der Corona-Maßnahmen, wie der Organisation Querdenken, sowie am wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug inhaftierten Rechtsanwalt Reiner Fuellmich.
Ihr erster Beitrag, den der Verfassungsschutz zur Begründung für die Beobachtung anführt, heißt „Die Saalfeld Falle“ und handelt davon, wie Querdenken-Gründer Michael Ballweg mutmaßlich führende Mitglieder der Bewegung unter Auslassung wichtiger Informationen in ein Treffen mit Reichsbürgern lockte, das später die Grundlage für einen medialen Verriss der Bewegung und ihre Beobachtung durch den Verfassungsschutz gegeben habe. Im zweiten Beitrag, einem Telegram-Posting, ging es um mutmaßliche Verbindungen von Rainer Füllmich zu abgedrehten esoterischen Zirkeln, die ebenfalls geeignet waren, die coronamaßnahmenkritische Szene zu diskreditieren.
Es liegt auf der Hand, dass beide Beiträge nicht geeignet sind, den Staat zu delegitimieren, jedenfalls nicht direkt. Sie zielen darauf ab, bestimmte Protagonisten der Corona-Maßnahmenkritik zu diskreditieren. Dabei stellen sie allerdings den Verdacht in den Raum, dass diese Protagonisten mit dem Staat, insbesondere dem Verfassungsschutz, zusammengearbeitet haben, um die Bewegung absichtsvoll zu diskreditieren und den sogenannten Verfassungsschützern einen scheinbar legitimen Grund zu geben, sie zu beobachten.
Wenn das der Grund für die Beobachtung ist, dann würde der sogenannte Verfassungsschutz den neu erfundenen Phänomenbereich mindestens in diesem Fall nutzen, um sich selbst gegen investigativen Journalismus zu schützen. Dazu hat er kein Recht. Dass Geheimdienste Bewegungen und Parteien mit V-Leuten unterwandern, ist bekannt. Dass sie manchmal Operationen unter falscher Flagge durchführen, z.B. das Celler Loch und Schlimmeres, ist ebenfalls bewiesen. Wenn es Praxis oder gar erlaubt wäre, damit zusammenhängende Berichte als Rechtfertigung zu nehmen, um investigative Journalisten mit geheimdienstlichen Mitteln auszuforschen, dann wäre das nichts anderes als dass ein übergriffiger Staat den Geheimdienst gegen legitime Kritik in Stellung bringt.
Insofern scheint der Fall Velázquez, in Übereinstimmung mit der Interpretation der Betroffenen, auch für mich darauf hinzudeuten, dass Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang die Öffentlichkeit in der Bundespressekonferenz vom 18.06.2024 belogen hat, als er auf die Frage, ob der neue Phänomenbereich nicht auch politisch missbraucht werden könnte, antwortet:
”Fakt ist nur, es geht dabei um Personen, die ohne dem Bereich Links- oder Rechtsextremismus anzugehören, eindeutig, eindeutig verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgen. Sie wollen den Staat überwinden, sie wollen Widerstand gegen diesen Staat leisten, sie wollen ein anderes System schaffen, und damit sind die roten Linien unserer Verfassung überschritten, und es war notwendig, diesen neuen Phänomenbereich einzurichten.”
Es dürfte dem Präsidenten des sogenannten Verfassungsschutzes schwer fallen zu begründen, warum die beiden Beiträge von Velázquez den dringenden Verdacht begründet haben sollen, dass sie Verfassungsfeindin ist und den Staat überwinden will. Allein das Äußern der Mutmaßung, dass der Geheimdienst das macht, was Geheimdienste machen, nämlich V-Leute in Widerstandsbewegungen einzuschleusen, kann diesen dringenden Verdacht nicht begründen.
Fazit
Wie von Kritikern von Anfang an gemutmaßt, wird der Pähnomenbereich Delegitimerung des Staates missbraucht, um Kritker der Regierung und des Verfassungsschutzes und sogar Journalisten mit geheimdienstlichen Mitteln auszuforschen. Was dann passieren kann, wenn diese keine lupenreine Weste haben, das mussten schon viele Regierungskritiker am eigenen Leibe spüren. Auf geheimnisvollen Wegen gelangen dann Kontoinformationen, Korrespondenzen oder Fotos der Betreffenden in kompromittierenden Situationen an die Öffentlichkeit. Ganz vermeiden können wird man das nie. Aber es muss zumindest illegal sein, diese Informationen über Kritiker auszuforschen. Deswegen darf es diesen Phänomenbereich in einer freiheitlichen Demokratie nicht geben.
Norbert Häring Artikel:
https://norberthaering.de/macht-kontrolle/aya-velazquez-verfassungsschutz/
SaneVox Deutsch
Zentralbankdirektor räumt mit Mythen über Geld und Schulden auf
Dejan Šoškić
Published on Oct 6, 2024
Dies ist eines der am meisten unterschätzten Themen in der modernen politischen Ökonomie. Die Rolle von Geld und Schulden. Und wen könnte man besser zu diesem Thema befragen als jemanden, der direkt für die Geldschöpfung verantwortlich war? Dejan Šoškić war von 2010 bis 2012 Gouverneur der Nationalbank von Serbien. Dr. Soskic ist derzeit auch Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Belgrad und Berater mehrerer privater und Zentralbanken.
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Originally Published on: 2024-10-05
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Neutrality Studies
Ex-Director of Serbian Central Bank Destroys Myths About Money And Debt
Dejan Šoškić
Published on Oct 5, 2024
This is one of the most underrated issues in modern political economy. The role of money and debt. And who better to ask about the issue than someone who was directly responsible for making money? Dejan Šoškić was the Governor of the National Bank of Serbia from 2010-2012.
Dr. Soskic is also currently a professor at the Faculty of Economics at the University of Belgrade and an advisor to several private and central banks.
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RT DE
Ex-NATO-Generalsekretär: Wahrscheinlich, dass Kiew einige Territorien verliert
Oct 6, 2024
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat erklärt, der Ukraine-Konflikt könnte innerhalb von zwei Wochen beendet werden, wenn die EU und die USA keine Militärhilfe mehr an die Ukraine schicken würden. Während Borrell dabei die Vorstellung bestätigte, dass die EU zu Kampfhandlungen bis zum letzten Ukrainer bereit sei, scheint der ehemalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg den Konflikt aktuell aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Er verglich die Ukraine-Krise mit dem Krieg zwischen Finnland und der Sowjetunion.
Manova Magazin

Samstag, 05. Oktober 2024, 15:00 Uhr
Klartext über die Herrschaft des Verbrechens
Elisa Gratias spricht mit Ullrich Mies über aktuelle politische Ereignisse und die weltweite Politik der Globalisten. In dieser Folge geht es um den Krieg westlicher Regierungen gegen die eigenen Bürger.
Lügen, Propaganda, Zensur, staatliche Übergriffe gegen jede Opposition, Kriegsgeschrei und die Zerstörung des Klein- und Mittelstandes charakterisieren die aktuelle Politik in den sogenannten freien Ländern des Westens. In der neuen Klartext-Folge sprechen Ullrich Mies und Elisa Gratias darüber, wie Ausnahmezustände und Strategien der Aufstandsbekämpfung von Konzernen und Regierungen genutzt werden, um ihre Macht zu erhalten, und was die Bürger unternehmen können, um dieser unheilvollen Entwicklung entgegenzuwirken.
von Elisa Gratias, Ullrich Mies
Der Grad der Kriegsführung westlicher Regierungen gegen die eigenen Bürger als neuer Regierungsform war selbst dem Politologen Ullrich Mies nicht so deutlich bewusst wie nach dem Lesen des Buches „Gegenrevolution – Der Kampf der Regierungen gegen die eigenen Bürger“ von Bernard E. Harcourt (1)( https://www.buchkomplizen.de/buecher/politik/innenpolitik/gegenrevolution.html ).
Denn auch wenn ihm klar war, was die Regierungen in Verbindung mit den Konzernen im Rahmen der Corona-Operation alles für Verbrechen begangen haben und zwar bis zum Demokratie abräumenden Ausnahmezustand, war ihm das Ausmaß der perversen und verbrecherischen Kriegsführungspraktiken neu, die in diesem Zusammenhang standen und auch angewandt wurden.
In Bernard E. Harcourts Buch „Gegenrevolution“ äußert sich der Krieg der Regierung gegen die eigenen Bürger auf verschiedene Weisen, die auf militärische Aufstandsbekämpfungsstrategien in den früheren Kolonien zurückzuführen sind. Diese Methoden, ursprünglich für den Kampf gegen äußere Feinde gedacht, werden zunehmend im Inland angewandt, vor allem im Namen der Terrorismusbekämpfung, Überwachung und Kontrolle. Harcourt erklärt:
„Die kontrainsurgente Kriegsführung, über Jahrzehnte hinweg von Armeekommandeuren und Strategieexperten entwickelt, ist in den Jahren seit dem 11. September kontinuierlich verbessert, eingesetzt und getestet worden. Seither ist das Paradigma der modernen Kriegsführung in die Form einer konzisen, dreifach verzweigten Strategie gebracht worden“ (Seite 81).
Diese drei Zweige lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Sammle massenhaft Information, Identifiziere und vernichte die revolutionäre Minderheit, Beschwichtige die Masse.
Die zweite Ausgabe der neuen Manova-Vierteljahresschrift Gegendruck widmet sich dem Thema „Staat gegen Bürger“, denn um dieser Art der Regierungsführung entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass sich „1.000 Leute finden, die über derartige Zustände berichten, Interviews führen und in die Bevölkerung hineinwirken, damit diese eine Vorstellung davon bekommt, in welchem Maße die Regierungen gegen die eigenen Völker arbeiten“, so Ullrich Mies.
Diese Klartext-Folge und der neue Gegendruck sind ein Schritt in diese Richtung.
Die wichtigste und auch mutmachende Erkenntnis aus dem Buch „Gegenrevolution“ ist die immer wiederkehrende Natur des Kampfes um Herrschaft und Selbstermächtigung, denn sie zeigt, was Bürger tun können:
„Die ewige Wiederkehr neuer Formen unerträglicher Knechtschaft, und mit ihnen auch neuer Formen des Widerstands, zeigt, dass die menschliche Geschichte kein progressiver Vormarsch auf ein absolutes Wissen, ein Absterben des Staates oder ein Ende der Geschichte hin ist, sondern ein konstanter Kampf um unsere eigene Unterordnung, eine immer wieder neu zu führende Schlacht um die Herstellung unserer Subjektivität, von uns selbst als Subjekten.
Wenn wir einmal die immer wiederkehrende Natur dieses Kampfes verstanden haben, dann und nur dann werden wir unsere Aufgabe erkennen, die sich uns heute und für die Zukunft stellt: nämlich den stets andrängenden Gestalten tyrannischer Macht zu widerstehen, jenem brutalen Verlangen nach Unterwerfung, den andauernden und immer wieder neuen Versuchen, durch Angst, Terror und absolute Herrschaft zu regieren“ (Seiten 361 bis 362).
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Quellen & Links

Elisa Gratias, Jahrgang 1983, studierte Übersetzen und Journalismus. 2005 wanderte sie nach Frankreich aus. 2014 zog sie nach Mallorca und arbeitet dort seitdem als freiberufliche Autorin, Übersetzerin und Künstlerin. Von 2018 bis 2023 leitete sie als freie Mitarbeiterin die Rubikon-Mutmach-Redaktion. Zum Thema Glück, Erfüllung und Gesellschaft schreibt sie auf ihrem Blog flohbair.com. Ihre Kunst zeigt sie auf
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Ullrich Mies ist Sozial- und Politikwissenschaftler. Er studierte in Duisburg und Kingston/Jamaika. Seine Interessenschwerpunkte sind internationale politische Konflikte, organisierte Friedlosigkeit, Staatsterrorismus, Neoliberalismus, Demokratieerosion, Kapitalismus- und Militarismuskritik sowie die Erhaltung der Biodiversität. Er ist seit 1994 selbständig und lebt seit 38 Jahren in den Niederlanden. Er schreibt für Rubikon, jetzt Manova, die Neue Rheinische Zeitung, Neue Debatte und viele andere mehr. Im Jahr 2023 erschien von ihm als Herausgeber das Buch „Auswandern oder standhalten — Politisches Exil oder Widerstand?“ sowie als alleiniger Autor das Buch „Das 1x1 des Staatsterrors — Der Neue Faschismus, der keiner sein will“.
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Manova Artikel:
https://www.manova.news/artikel/klartext-uber-die-herrschaft-des-verbrechens
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https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/Manova-Klartext-ueber-die-Herrschaft-des-Verbrechens:7
Voice from Russia
Die Schweiz bereits im Abseits – diplomatisch und geschäftlich – Interview mit RT.
October 2024
Dr. Peter Hänseler
Die Aufgabe der Neutralität und das Sanktionsregime gegen Russland hat für die Schweiz bereits jetzt schwerwiegende Folgen – niemand sollte überrascht sein.

Peter Hänseler
Ich hab doch alles getan, was mir die NZZ vorgab! – Naiv, inkompetent, überheblich: Bundesrat Cassis – der Totengräber der Schweiz Neutralität.
Einleitung
Wir haben verschiedene Artikel über die Zerstörung der Neutralität in der Schweiz geschrieben, das erste Mal vor 18 Monaten in «Die Schweiz ist in Gefahr»( https://voicefromrussia.ch/die-schweiz-ist-in-gefahr/ ). Damals beschrieben wir die Geschichte der Schweizer Neutralität, welche die Eidgenossen ironischerweise Russland verdankt, und stellten wir harsche Konsequenzen für die Schweiz in Aussicht. Auch haben wir über die diplomatische Isolation der Schweiz bereits mehrmals berichtet, etwa in «Schweiz komplett im Abseits – Neutralität ruiniert»( https://voicefromrussia.ch/schweiz-komplett-im-abseits-neutralitat-ruiniert/ ).
Es ist einigermassen überraschend, dass sich der schweizerische Bundesrat und die Grossbanken keine Gedanken über die sich jetzt einstellenden diplomatischen und wirtschaftlichen Konsequenzen keine Gedanken gemacht haben, die in der Schweiz zu grossen Problemen führen wird. Probleme, welche sich als strukturell herausstellen werden, denn mit dem kopflosen und von Propaganda getriebenen Marschieren, hat die Schweiz ihre Struktur grundlegend verändert. Eine Struktur, welche es dem einstmals armen Alpenland ermöglichte, in den vergangenen 230 Jahren zu einem stabilen und reichen Juwel im Herzen Europas zu werden.
Wir glauben nicht, dass wir Auguren sind, sondern haben lediglich gesunden Menschenverstand angewandt, als wir die negativen Konsequenzen in Aussicht stellten. Nachdem die Schweiz als Vermittler in der Diplomatie bereits zur «persona non grata» geworden ist, werden jetzt die Konsequenzen für den Bankenplatz spürbar.
Schweizerische Bankiervereinigung publiziert Studie
Inhalt
Am 12. September 2024 publizierte die Schweizerische Bankiervereinigung eine Studie ( https://www.swissbanking.ch/_Resources/Persistent/7/1/a/c/71ace76a10541d811d98b71f21190cd09dc0af6c/Die%20Auswirkungen%20geopolitischer%20Risiken%20auf%20die%20Schweizer%20Banken.pdf ), welche in Zusammenarbeit mit ZEB Consulting verfasst wurde. Diese macht einen ziemlich wirren Eindruck und es wird mit vielen Schlagwörtern von geopolitischen Risiken, Deglobalisierung etc. gearbeitet und mit nicht sehr aussagekräftigen Slides operiert, um die «Herausforderungen» für das schweizerische Banking darzustellen. Dieses Elaborat kommt zum Schluss, dass die Schweiz mit geopolitischen Risiken konfrontiert sei, die es anzugehen heisse.
Erst in einer Stellungnahme von August Benz in der Schweizerischen Handelszeitung ( https://www.handelszeitung.ch/banking/bankenverband-setzt-fragezeichen-hinter-schweizer-russland-sanktionen-747834 ), stellvertretender CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung lässt dieser die Katze aus dem Sack.
«Denkbar wäre, dass die Schweiz Sanktionen von anderen Ländern übernimmt, aber Anpassungen macht, die mehr Sinn machen»
August Benz, stellvertretender CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg). Quelle: SBVg
Das heisst auf gut Deutsch: Wir sind zwar für Sanktionen, wollen aber nicht darunter leiden.
Die grossen Denkfehler
Es ist mir schleierhaft, dass die Bankenindustrie dieses Problem nicht schon ganz am Anfang erkannte. Dabei wurden mehrere ineinander verschachtelte Denkfehler begangen:
Erstens, man ging nach der jahrelangen Hirnwäsche durch Leitmedien wie die NZZ von folgenden Prämissen aus: Russland ist nicht wichtig, schwach und war schon halb am Boden, bevor die Spezialoperation begann. Man war der Meinung, Russland würde innert Monaten implodieren. Somit dachten die Banken, da werden wir kein Geld verlieren und können uns gleichzeitig in der von den Leitmedien russophob aufgeladenen Stimmung als «gute Patrioten» darstellen.
«Fakten suchen und Nachdenken ist anstrengend.»
Das stellte sich als eine komplette Fehleinschätzung heraus, welche man hätte verhindern können, hätte man der Propaganda der Medien nicht einfach naiv geglaubt. Hier müssen sich die Banken selber an der Nase nehmen. Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht und waren zu bequem, um selbstständig einen Faktencheck durchzuführen. Das ist umso erstaunlicher, als dass die meisten grossen Banken eine Präsenz in Russland hatten und somit vor Ort waren. Eine Analyse vor Ort hätte die Propaganda demaskiert, aber offensichtlich hat man die Zeit mit anderen, weniger anstrengenden Tätigkeiten, verbracht. Fakten suchen und Nachdenken ist anstrengend – das passt so gar nicht in diese Industrie.
Zweitens, der Bundesrat und die Banken haben nicht über die Folgen ihrer Politik nachgedacht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Banken – mit Ausnahmen – Russen noch schlechter behandelt haben, als vom Gesetz vorgeschrieben. Die Banken haben alle Kunden mit irgendeinem «Russlandbezug» in einer Art behandelt, die an die Dreissigerjahre in Deutschland erinnern, als man während der Anfangsphase der Judenverfolgung, sich dessen entledigte, das «Judenbezug» hatte und in einem ersten Schritte die deutsche Wirtschaft «Judenfrei» machte. Was die Angelegenheit noch unappetitlicher macht, ist der Umstand, dass man die Topkunden mit Off-shore Konstrukten und Zweitpass «verwestlicht hat», d.h. diese wurden so «hergerichtet», dass sie den Riechtest bestanden, frei nach dem Motto: Wir sind zwar gegen Russland, aber bei wirklich grossen Kunden, helfen wir mit, die Bestimmungen zu umgehen.
Drittens, die Banken glaubten, ihre russischen Kunden opfern zu können, ohne dass dies bei den reichsten Kunden aus aller Welt nicht zur Kenntnis genommen würde. Die westliche Hemisphäre – der kollektive Westen – ist ein Markt, welcher als gesättigt beschrieben werden kann. Die grossen Märkte, welche von westlichen und somit auch schweizerischen Finanzinstituten noch nicht erobert wurden und somit ein riesiges Potential haben, liegen in jenem Teil der Welt, der nicht zum kollektiven Westen, sondern zum Globalen Süden gehört.
Der gesamte Globale Süden, der 90% der Weltbevölkerung umfasst, sieht Russland als Freund und Partner oder ist sogar sehr eng mit Russland verbunden, etwa durch BRICS und SCO. In diesen Ländern lebt die Zukunft des Schweizer Private Banking. Milliardäre aus China, Indien, Indonesien, Malaysia etc. werden zurückhaltend sein – und sind es offensichtlich schon – ihre Gelder in einem Land zu parkieren, das seine eigene Verfassung mit Füssen tritt, wenn die USA etwas befehlen. Der grosse Konflikt USA-BRICS etwa ist bereits im Gange. Wir werden in den nächsten Tagen darüber berichten.
«Als Schweizer hoffe ich, dass Hirn und Anstand nach Helvetien zurückkehrt. «
Das Vertrauen, das sich die Schweiz und die Schweizer Banken über rund 200 Jahre aufgebaut haben, ist zerstört. Das wieder aufzubauen, wird lange dauern, wenn es denn gelingt: Singapur, Dubai, Hong Kong und Schanghai bedanken sich herzlich beim Schweizer Bundesrat und den Schweizer Banken. Als Schweizer hoffe ich, dass Hirn und Anstand nach Helvetien zurückkehrt.
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Peter Hänseler kurz befragt von RT (deutsch).
https://voicefromrussia.ch/wp-content/uploads/2024/10/SWISS-BANKS-2100-140924.mp4
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Anti-Spiegel
Nach der UN-Vollversammlung
Lawrow schreibt langen Artikel über Russlands Sicht auf die Weltpolitik und den „Zukunftspakt“ des Westens
Nach der UN-Vollversammlung von Ende September hat der russische Außenminister Lawrow einen langen Artikel veröffentlicht, um die russische Position zu den wichtigsten Fragen der Weltpolitik noch einmal darzulegen.

von Anti-Spiegel
4. Oktober 2024 16:32 Uhr
Wenn Außenminister Artikel schreiben, werden die von den großen Medien selten allzu sehr beachtet, von den Regierungen aber schon. Nach der UN-Vollversammlung, bei der der Westen einen „Zukunftspakt“ durchbringen wollte, hat es der russische Außenminister Lawrow für nötig gehalten, die russische Position dazu und zu den anderen aktuellen Themen der sich derzeit rasch verändernden internationalen Beziehungen und der Weltordnung zu äußern, und hat dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben, den ich übersetzt habe.
Beginn der Übersetzung:
Artikel des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow „Die UNO: wieder ein Zentrum für die Koordinierung des Handelns der Nationen“, veröffentlicht in der Zeitschrift „Russland in der Weltpolitik“ am 4. Oktober 2024
Vor kurzem endete die allgemeine politische Diskussion der 79. Tagung der UN-Generalversammlung, bei der ich die Russische Föderation im Namen von Präsident Wladimir Putin vertreten habe.
Gibt es eine Zukunft für den „Zukunftspakt“?
Während der Hochrangigen Woche der Vereinten Nationen, die normalerweise in der letzten Septemberwoche stattfindet, wurde ein Forum mit dem Titel „Zukunftsgipfel“ abgehalten. Russland hat die Idee von Generalsekretär Antonio Guterres, dieses Forum einzuberufen, wohlwollend aufgenommen, da sich die Krise der Weltorganisation verschärft und etwas dagegen unternommen werden muss. Russische Diplomaten haben sich aufrichtig an den Vorbereitungen für dieses Treffen beteiligt, obwohl wir keine besonderen Illusionen hatten. Vor allem, es in der Geschichte der UNO schon viele ambitionierte Veranstaltungen gegeben hat, die mit aufsehenerregenden Erklärungen endeten, die bald wieder vergessen waren.
Erinnern wir uns an den Millenniumsgipfel im Jahr 2000, der die Aufgabe proklamierte, „die Völker von den Schrecken des Krieges zu befreien“. Etwas mehr als zwei Jahre später marschierten die USA, an der Spitze der „Koalition der Willigen“, ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats in den Irak ein: Das Land, das die katastrophalen Folgen dieses Abenteuers immer noch nicht überwinden kann.
Der „Weltgipfel“ der Vereinten Nationen im Jahr 2005 verkündete die Verpflichtung zu einem gerechten Frieden in Übereinstimmung mit den Grundsätzen und Zielen der UN-Charta. Diese „heilige Verpflichtung“ hinderte Washington und seine Verbündeten nicht daran, den damaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili dazu zu bewegen, 2008 die bewaffnete Aggression gegen das Volk von Südossetien und die russischen Friedenstruppen zu entfesseln. Drei Jahre später startete die NATO die Militärintervention in Libyen, zerstörte die Staatlichkeit des Landes und untergrub die Stabilität der Nachbarländer und den gesamten Nahen Osten.
Im Jahr 2015 wurden auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung grandiose Pläne zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit verabschiedet. Tatsächlich entpuppten sie sich vor dem Hintergrund des Widerwillens der westlichen Länder, die neokolonialen Praktiken der Abschöpfung des Reichtums der ganzen Welt zu ihren Gunsten aufzugeben, als leere Versprechen. Es genügt ein Blick auf die Statistiken über die Erfüllung der Versprechen, die Entwicklung der Länder des Globalen Südens und den Transfer von umweltschonenden Technologien zu finanzieren.
Wie seinerzeit Kofi Annan und Ban Ki-moon hat auch Antonio Guterres seine Initiative unter dem Slogan des „Neustarts“ der globalen Zusammenarbeit gestartet. Das ist ein schöner Slogan, wer könnte dem widersprechen? Aber von welcher Art von globaler Zusammenarbeit kann man reden, wenn der Westen all die „unantastbaren Werte“ der Globalisierung mit Füßen tritt, von denen er uns so viele Jahre lang von allen Tribünen erzählt hat, um uns davon zu überzeugen, dass sie allen den gleichen Zugang zu den Vorteilen der modernen Zivilisation sichern werden? Wo bleibt die Unverletzlichkeit des Eigentums, die Unschuldsvermutung, die Redefreiheit, der Zugang zu Informationen, der faire Wettbewerb auf den Märkten nach klaren und stabilen Regeln?
Kann man wirklich von globaler Zusammenarbeit sprechen, wenn die westlichen Länder doch einen regelrechten Sanktionskrieg gegen gut die Hälfte, wenn nicht gar die Mehrheit der Staaten der Welt entfesselt haben und der Dollar, der uns als Reichtum und Gut der gesamten Menschheit angepriesen wurde, zu einer Waffe gegen unerwünschte Länder gemacht wurde?
Das Handelsembargo gegen Kuba besteht seit mehr als 60 Jahren, wobei die überwältigende Mehrheit der internationalen Gemeinschaft die Aufhebung des Embargos fordert. In Verfolgung des immer vergänglicheren Ziels, seine Vorherrschaft zu bewahren, blockiert Washington die normale Arbeit der WTO zur Beilegung von Streitigkeiten und die Reform der Bretton-Woods-Institutionen, deren Struktur schon lange nicht mehr das tatsächliche Kräfteverhältnis in der Weltwirtschaft und im Finanzwesen widerspiegelt. Das gesamte Vorgehen des Westens in diesem Bereich zeigt, dass die USA und ihre Satelliten schlichtweg Angst vor fairen Wettbewerb haben.
Das ging so, dass der Westen auch die UNO selbst zu einem Instrument zur Förderung seiner eigenen, eigennützigen Politik machen will. Wie der „Zukunftsgipfel“ gezeigt hat, nehmen die Versuche zu, den zwischenstaatlichen Charakter der Weltorganisation zu verwässern. Längst überfällige Änderungen bei der personellen Besetzung des UN-Sekretariats, dessen Schlüsselpositionen heute faktisch von der Bürokratie besetzt sind und von der westlichen Minderheit „geerbt“ werden, werden aufgehalten. Wenn der Generalsekretär zu einem „Neustart“ der globalen Zusammenarbeit aufruft, sollte das Sekretariat vereinigende Ideen fördern, Kompromissmöglichkeiten anbieten und keine Ausreden erfinden, um in die Arbeit der UNO für den Westen günstige Narrative einzubringen.
Es ist noch nicht zu spät, der UNO neues Leben einzuhauchen. Das kann jedoch nicht durch realitätsferne Gipfeltreffen und Erklärungen geschehen, sondern durch die Wiederherstellung des Vertrauens auf der Grundlage des Prinzips der souveränen Gleichheit aller Staaten aus der Charta. Bislang ist das nicht der Fall. Das Vertrauen wird untergraben, auch durch das Vorgehen des Westens, der unter Umgehung der UNO enge Formate zur Lösung ernster und sogar entscheidender Fragen schafft. Dazu gehören die Verwaltung des Internets und die Festlegung des Rechtsrahmens für den Einsatz der Technologien der künstlichen Intelligenz. Diese Probleme betreffen jedoch die Zukunft der gesamten Menschheit. Sie müssen daher auf universeller Basis angegangen werden, ohne Diskriminierung und ohne das Streben nach einseitigen Vorteilen.
Das bedeutet faire Verhandlungen unter Beteiligung aller UN-Mitglieder und nicht, so wie der Zukunftspakt vorbereitet wurde, ohne eine einzige Verhandlungsrunde im Plenum, an der alle Länder teilnehmen. Stattdessen wurde die Arbeit unter der Kontrolle westlicher Manipulatoren durchgeführt. Das führte dazu, dass der Pakt, bevor er überhaupt geboren war, schon in das Pantheon der schön formulierten Erklärungen in englischer Sprache aufgenommen worden war. Das ist leider das Schicksal der „Produkte“ solcher Weltgipfel.
Frieden und Sicherheit
Nicht besser sieht es bei der Umsetzung der Resolutionen des Sicherheitsrates aus, die laut UN-Charta verbindlich sind. Wir alle haben die Sabotage der Beschlüsse zur Lösung des Kosovo-Problems und des Abkommens von Dayton über Bosnien-Herzegowina miterlebt. Das grausamste Beispiel ist die fast 80 Jahre lange „Zerschlagung“ der Konsensbeschlüsse zur Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates, der in Frieden und Sicherheit mit Israel koexistiert.
Es gibt und kann keine Rechtfertigung für die Terroranschläge vom 7. Oktober 2023 geben, deren Opfer Israelis waren. Dabei sind alle, die noch Mitgefühl empfinden, empört darüber, dass diese Tragödie zur massenhaften kollektiven Bestrafung der Palästinenser genutzt wird, was zu einer beispiellosen humanitären Katastrophe geführt hat. Das Töten von palästinensischen Zivilisten mit amerikanischen Waffen muss sofort aufhören. Die Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern muss sichergestellt und der Wiederaufbau der Infrastruktur organisiert werden. Und vor allem muss die Verwirklichung des legitimen Rechts der Palästinenser auf Selbstbestimmung gewährleistet und ihnen ermöglicht werden – nicht in Worten, sondern in Taten, „vor Ort“ – einen territorial nicht unterbrochenen und lebensfähigen Staat in den Grenzen von 1967 zu errichten, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
Ein weiteres erschütterndes Beispiel für terroristische Methoden zur Erreichung politischer Ziele ist der unmenschliche Angriff auf den Libanon, bei dem zivile Technologie in tödliche Waffen verwandelt wurde. Dieses Verbrechen muss sofort aufgeklärt werden. Aber schon jetzt können wir die zahlreichen Veröffentlichungen in den Medien, auch in Europa und den USA, nicht ignorieren, die von einer gewissen Verwicklung und zumindest vom Wissen Washingtons über die Vorbereitung des Terroranschlags zeugen.
Wir wissen, dass die Amerikaner immer alles leugnen und alles tun werden, um die aufgetauchten Fakten zu „vertuschen“. Genau das haben sie auch als Reaktion auf die unwiderlegbaren Beweise für ihre Beteiligung an den Terroranschlägen auf die Nord-Stream-Gaspipelines getan. Übrigens waren diese Pipelines ein perfektes Symbol der „globalen Zusammenarbeit“, von der der UN-Generalsekretär träumt. Ihre Zerstörung hat die Wettbewerbsfähigkeit der EU in der Weltwirtschaft auf viele Jahre hinaus zugunsten der USA geschwächt. Der Westen hat es auch auf dem Gewissen, die Wahrheit über die Organisatoren vieler anderer abscheulicher Verbrechen zu verheimlichen, darunter die blutige Provokation im Kiewer Vorort Butscha im April 2022 und eine Reihe von Vergiftungen russischer Bürger in England und Deutschland.
Das UN-Sekretariat kann in Situationen, die die globale Sicherheit unmittelbar betreffen, nicht außen vor bleiben. Dabei muss es sich an Artikel 100 der UN-Charta halten, unparteiisch handeln und der Versuchung widerstehen, einzelnen Staaten in die Hände zu spielen, insbesondere solchen, die offen nicht zur Zusammenarbeit, sondern zur Teilung der Welt in „den Garten“ und „den Dschungel“ oder in „die, die am demokratischen Tisch speisen“ und die, „die auf der Speisekarte stehen“, aufrufen.
Es ist nicht überflüssig, noch einmal an die „Verdienste“ derer zu erinnern, die vom Rest der Welt die Einhaltung ihrer „Regeln“ verlangen. Die Intervention in Afghanistan und der unrühmliche 20-jährige Aufenthalt der bekannten Koalition dort wurde vom Erscheinen von Al-Qaida begleitet. Die direkte Folge der Aggression gegen den Irak war die Gründung des IS. Die Entfesselung des Krieges in Syrien brachte die Terrorgruppe Jabhat al-Nusra, heute Hayat Tahrir al-Sham, hervor. Die westliche Koalition führt weiterhin Angriffe auf syrisches Hoheitsgebiet durch und inspiriert das Kiewer Regime zu ähnlichen Terrorakten in russischen Gebieten, bei denen Zivilisten und zivile Infrastrukturen angegriffen werden, übrigens wieder mit direkter Unterstützung des Westens. Darüber hinaus bildet das Selensky-Regime in Syrien in Abstimmung mit den Amerikanern Terroristen der Hayat Tahrir al-Sham in neuen Technologien zur Herstellung von Drohnen für Kampfeinsätze gegen die russischen Streitkräfte in Syrien aus.
Die Zerstörung Libyens durch den Westen wiederum hat dem Terrorismus in der Sahara-Sahel-Region Tür und Tor geöffnet und zu Millionen von illegalen Migranten nach Europa geführt. Alle, die sich Gedanken über die Zukunft ihrer Länder und Völker machen, sollten neuen Abenteuer der Erfinder eben dieser „Regeln“ mit äußerster Wachsamkeit gegenüberstehen.
Äußerst besorgniserregend sind auch die fast alltäglich gewordenen Methoden politische Morde, wie beispielsweise am 31. Juli in Teheran und am 27. September in Beirut. Nachdem Israel in der Nacht zum 1. Oktober in den Libanon einmarschiert ist, hat die US-Regierung diesen Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat mit keinem Wort verurteilt. Washington ermutigt damit seinen Verbündeten im Nahen Osten, das Kriegsgebiet auszuweiten.
Die tragischen und inakzeptablen Entwicklungen im arabisch-israelischen Konflikt, im Libanon, im Jemen, am Roten Meer und im Golf von Aden, im Sudan und in anderen Krisenherden Afrikas spiegeln die unbestreitbare Tatsache wider, dass es entweder gleiche und unteilbare Sicherheit für alle oder aber Sicherheit für niemanden geben kann.
Seit Jahren versucht Russland, diese scheinbar elementare Wahrheit bei der europäischen Sicherheit in das Bewusstsein Washingtons, Londons und Brüssels zu bringen, die unter den Komplexen der eigenen Außergewöhnlichkeit und Straflosigkeit leiden. Bekanntlich hat der Westen zunächst versprochen, die NATO nicht zu erweitern, und 1999 und 2010 in den offiziellen Dokumenten der OSZE-Gipfel die Verpflichtung unterzeichnet, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten anderer zu gewährleisten. In der Praxis betreibt die NATO seit drei Jahrzehnten eine geopolitische und militärische Expansion in Europa und versucht, sich in Transkaukasien und Zentralasien festzusetzen, was eine direkte Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes darstellt. Dasselbe geschieht nun in der asiatisch-pazifischen Region, wo sich die NATO-Infrastruktur „einschleicht“ und wo enge militärpolitische Blöcke geschaffen werden, um China und Russland einzudämmen und die umfassende Sicherheitsarchitektur unter der Schirmherrschaft der ASEAN zu untergraben.
Dabei beruft sich der Westen nicht nur nicht auf die vom UN-Generalsekretär befürwortete „globale Zusammenarbeit“, sondern beschuldigt Russland, China, Weißrussland, Nordkorea und den Iran in seinen Doktrinen heftig, seine Dominanz zu gefährden. Das erklärte Ziel ist es, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen – fast so, wie es London und Washington im Mai 1945 geplant hatten, als sie, noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs, die Operation „Unthinkable“ zur Vernichtung der UdSSR entwickelten.
Zu den eigentlichen Ursachen der Krise um die Ukraine
Mitte des 20. Jahrhunderts hielten die angelsächsischen Strategen ihre aggressiven Pläne strengstens geheim, doch die heutige Generation verheimlicht ihre Pläne nicht. Bislang besteht das Kalkül darin, Russland durch die Hand des illegitimen Kiewer Regimes zu besiegen, das im Kern neonazistisch ist. Hierfür gibt es viele Fakten. Kiew förderte und fördert aggressiv neonazistisches Gedankengut, schreibt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs um und kultiviert in breiten Teilen der ukrainischen Gesellschaft nationalistische Gefühle und verewigt die Erinnerung an die Nazis und ihre Komplizen. Die Tatsache der direkten Übernahme von Nazi-Symbolen ist offensichtlich. Man muss sich auch an die langjährigen Verbrechen der irregulären „Freiwilligenbataillone“ erinnern, die aus den ideologischen Anhängern des ukrainischen Nationalismus gebildet wurden. Selbst die internationalen Strukturen, die Kiew unterstützen, einschließlich des Amtes des Hohen Kommissars der UNO für Menschenrechte, konnten zu deren Gräueltaten nicht schweigen.
Die Ukraine hat sich in einen Terrorstaat verwandelt, der seine Bürger innerhalb und außerhalb seiner Grenzen seit einem Jahrzehnt terrorisiert. Trotzdem lässt der Westen die Junta in Kiew machen, was sie will, und pumpt riesige Summen in sie hinein. Vor diesem Hintergrund sind die Äußerungen der Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, dass die Ukraine die Werte verteidigt, die der EU wichtig sind, sehr bezeichnend. Auch der Präsident des Europäischen Rates Jean Michel zog Parallelen zwischen der Ukraine und den europäischen Werten. Es ist schwierig, solche Enthüllungen anders zu interpretieren als als Ausdruck des tief nazistischen Charakters der politischen Klasse Europas, die buchstäblich einen Schritt davon entfernt ist, sich in ein selbstmörderisches anti-russisches Abenteuer zu stürzen. Lohnt es sich, über die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit der Idee zu sprechen, gegen eine Atommacht wie Russland „bis zum Sieg kämpfen“ zu wollen?
Nicht weniger sinnlos sind die Beschwörungsformeln der westlichen Herren Kiews über die „Alternativlosigkeit“ von Verhandlungen auf der Grundlage der berüchtigten „Selensky-Formel“. Bei der Verteidigung dieses zum Scheitern verurteilten Ultimatums ist sich der Westen nicht zu schade, sich auf die UN-Charta zu berufen und zu fordern, dass die territoriale Integrität der Ukraine gewährleistet wird.
Es sei daran erinnert, dass der allererste Artikel der Charta die Verpflichtung verkündet, die Grundsätze der Gleichberechtigung und der Selbstbestimmung der Völker zu achten. Das ist die völkerrechtliche Grundlage für den Prozess der Entkolonialisierung, der noch zu Ende gebracht werden muss, so sehr sich die französischen, britischen und anderen ehemaligen Kolonialmächte auch dagegen wehren. 1970 beschloss die UN-Generalversammlung in der „Erklärung über die Grundsätze des Völkerrechts“, dass die territoriale Integrität der Staaten geachtet wird, deren Regierungen das Selbstbestimmungsrecht der Völker achten und somit die gesamte in dem betreffenden Gebiet lebende Bevölkerung vertreten. Das war eine einstimmige Entscheidung der Generalversammlung nach vielen Jahren schwieriger Diskussionen. Man muss nicht beweisen, dass die ukrainischen Neonazis, die durch den von den USA und ihren Verbündeten unterstützten blutigen Staatsstreich im Februar 2014 die Macht in Kiew übernommen haben, die russische Bevölkerung auf der Krim, im Donbass und in Noworossija nicht vertreten haben und es auch weiterhin nicht tun.
Die westlichen Staats- und Regierungschefs, die bei jeder Gelegenheit vom Thema Menschenrechte besessen sind, schweigen bezeichnenderweise zu diesen Rechten, wenn es um die rassistischen Aktionen ihrer Klienten in Kiew geht. Angesichts dieser Vergesslichkeit müssen wir uns eine weitere Forderung des ersten Artikels der UN-Charta ins Gedächtnis rufen: die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten aller Menschen, unabhängig von Ethnie, Geschlecht, Sprache oder Religion. Die Rechte von Russen und Menschen, die mit der russischen Kultur verbunden sind, werden seit dem Staatsstreich in Kiew systematisch ausgehöhlt. Die russische Sprache ist in der Ukraine in allen Bereichen gesetzlich verboten: im Bildungswesen, in den Medien, in der Kunst, in der Kultur und sogar im täglichen Leben.
Vor kurzem wurde ein weiteres Gesetz verabschiedet, das die kanonische ukrainisch-orthodoxe Kirche verbietet. Das Kiewer Regime bekämpft alles, was mit der russischen Welt zu tun hat. Die am meisten diskriminierte Bevölkerungsgruppe in der Ukraine sind seit vielen Jahren die russischsprachigen Bürger. Unter diesen Umständen sind Wladimir Selenskys Beschwörungsformeln über die Notwendigkeit, die UN-Charta zu respektieren, blanker Hohn.
Genau diese eklatanten Verstöße gegen die in der UN-Charta verankerten Rechte der Russen sowie die Bedrohungen für die Sicherheit Russlands und ganz Europas, die von dem Kiewer Regime und denen ausgehen, die es in die NATO hineinziehen, sind die Hauptursachen für die derzeitige Krise in der Ukraine. Die Militäroperation, die Russland durchführt, um seine Sicherheit und die Gegenwart und Zukunft der Menschen in ihrem angestammten Land zu schützen, zielt darauf ab, sie zu beseitigen.
Wir schätzen den aufrichtigen Wunsch einiger unserer Partner, mit besten Absichten Vermittlungsinitiativen zu fördern. Wir respektieren ihren konstruktiven Fokus auf Ergebnisse – im Gegensatz zur Sackgasse der „Selensky-Formel“. Dabei appellieren wir an unsere Freunde, bei ihren künftigen Bemühungen die oben genannten Fakten über die wahren Ursachen der gegenwärtigen Situation voll zu berücksichtigen. Ohne deren Beseitigung kann kein gerechter Frieden auf der Grundlage der UN-Charta erreicht werden. Präsident Putin skizzierte am 14. Juni 2024 einen realistischen Plan für eine Beilegung des Konflikts. Der russische Staatschef demonstrierte einmal mehr überzeugend den guten Willen Russlands, Verhandlungslösungen zu erreichen, deren Aussichten durch den Staatsstreich von 2014, das Scheitern der Minsker Vereinbarungen von 2015 und der Istanbuler Vereinbarungen von 2022 von Kiew und seinen Schutzherren „gekippt“ wurden.
Auf dem Weg zu einer gerechteren internationalen Ordnung
Das beispiellose Niveau der Arroganz und Aggressivität der westlichen Politik gegenüber Russland macht nicht nur die vom UN-Generalsekretär propagierte „globale Zusammenarbeit“ zunichte, sondern blockiert auch zunehmend das Funktionieren des gesamten Systems der weltweiten Führung, einschließlich des UN-Sicherheitsrats. Das ist nicht unsere Entscheidung, und nicht wir müssen die Verantwortung für die Folgen eines solch gefährlichen Kurses tragen. Wenn der Westen jedoch nicht aufhört, werden alle die schweren Kosten spüren.
Für die Mehrheit der Welt ist offensichtlich, dass Konfrontation und Hegemonie kein einziges globales Problem lösen werden. Sie hemmen nur künstlich den objektiven Prozess der Bildung einer multipolaren Weltordnung, die auf der Gleichberechtigung von großen und kleinen Nationen, der Achtung des Wertes der menschlichen Persönlichkeit, der Gleichberechtigung von Mann und Frau und dem Recht der Völker, ihr Schicksal selbst zu bestimmen, beruht. All dies findet sich auch in der UN-Charta. Ebenso wie der Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten, dessen Bestätigung zur Schande der UN-Mitglieder von den USA und ihren Satelliten auf dem „Zukunftsgipfel“ bei der Verabschiedung des entsprechenden Paktes blockiert wurde.
In seiner Rede vor den Teilnehmern des IV. Eurasischen Frauenforums am 18. September 2024 in St. Petersburg betonte Wladimir Putin die Notwendigkeit, die Anstrengungen im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung und einer universellen, gleichen und unteilbaren Sicherheit zu vereinen. Man kann die komplexen Probleme der gesamten Menschheit nur gemeinsam lösen und muss dabei die Interessen der anderen berücksichtigen. Der Westen muss das erkennen und seine neokolonialen Ambitionen aufgeben.
Der globale Süden und der Osten der Welt machen zunehmend ihr Recht auf eine umfassende Beteiligung an Entscheidungsprozessen im gesamten Spektrum der internationalen Agenda geltend. Das gewinnt in einer Situation, in der der Westen das von ihm geschaffene Globalisierungsmodell systematisch zerstört, immer mehr an Bedeutung.
Die Rolle zwischenstaatlicher Vereinigungen in Asien, Afrika und Lateinamerika wird gestärkt. Dazu gehören die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, die Eurasische Wirtschaftsunion, die Afrikanische Union, die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten, die Liga der Arabischen Staaten, der Verband Südostasiatischer Nationen und viele andere.
Regionale Integrationsstrukturen knüpfen Kontakte sowohl untereinander als auch mit der globalen Vereinigung BRICS, was Möglichkeiten für die Harmonisierung von Ansätzen zur Vereinbarung von Mechanismen für eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit und Entwicklung jenseits der Kontrolle negativer externer Einflüsse und Diktate schafft. All diese objektiven Prozesse müssen auch bei den Aktivitäten der G20 berücksichtigt werden, wo die G7 nicht mehr „die Musik bestellen“ kann.
Zur Sicherheitsarchitektur in Eurasien
Heute muss man einen neuen Blick auf die Art und Weise werfen, wie die Sicherheit in verschiedenen Regionen gewährleistet werden kann, und dabei Lehren aus den traurigen Erfahrungen mit den transatlantischen Sicherheitsmodellen ziehen, die der Westen in den Dienst seiner expansionistischen Pläne gestellt hat.
Russland hat eine Initiative zur Schaffung einer umfassenden Architektur für gleiche und unteilbare Sicherheit in Eurasien vorgelegt. Sie steht allen Staaten und Organisationen unseres gemeinsamen Kontinents offen, die bereit sind, zusammenzuarbeiten, um allgemein akzeptable Lösungen zu finden und dabei die Verflechtung und die natürlichen Wettbewerbsvorteile des gemeinsamen eurasischen Raums zu nutzen. Dieses Thema wird Gegenstand der internationalen Konferenz in Minsk sein, die vom 31. Oktober bis 1. November 2024 stattfinden wird.
Die Bildung eines Raums gleicher und unteilbarer Sicherheit in Eurasien ist angesichts der groß angelegten Prozesse, die sich in der Makroregion abspielen, eine dringende Notwendigkeit. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Verschlechterung der militärischen und politischen Lage durch den Kurs des „kollektiven Westens“, die souveräne Entwicklung der führenden Mächte des Kontinents zu untergraben, für die verantwortlichen eurasischen Staaten an sich nicht akzeptabel ist. Es geht auch darum, dass die wachsenden Risiken, dass Spannungen zu großen Konflikten eskalieren, die weitere schrittweise Entwicklung des gesamten eurasischen Raums in Frage stellen, in dem das Wachstum der Weltwirtschaft zu einem Großteil gewährleistet wird. Die Lösung der Sicherheitsfragen ist eine Voraussetzung für die weitere dynamische Entwicklung der Länder des Kontinents und für die Erschließung des Potenzials der multilateralen Projekte, an denen sie beteiligt sind.
Unsere Initiative basiert auf der Einsicht, dass die Staaten und multilateralen Strukturen der eurasischen Region nach dem Prinzip „Eurasische Probleme – eurasische Lösungen“ die Verantwortung für die Gewährleistung ihrer eigenen Sicherheit übernehmen müssen. Die strategischen Ziele der von uns vorgeschlagenen Architektur sind daher die Beilegung bestehender Widersprüche auf dem Kontinent durch die eurasischen Länder selbst, die Verhinderung künftiger Konflikte und die Beseitigung der destabilisierenden militärischen Präsenz von Akteuren, die nicht aus der Region Eurasien sind. Wir sind davon überzeugt, dass die Staaten, die an einer langfristigen Stabilisierung der militärischen und politischen Lage interessiert sind, sich aktiv an der Lösung von Sicherheitsfragen auf der Grundlage einer Einigung auf gemeinsame Ansätze beteiligen werden. Wir betrachten Fragen der Wirtschaft, des sozialen Wohlergehens, der Integration und der für die Beteiligten vorteilhaften Zusammenarbeit sowie die Lösung gemeinsamer Probleme als integralen Bestandteil der Arbeit im Bereich der eurasischen Sicherheit.
Dabei betreiben wir keine „Abschottung“ der europäischen Staaten und schließen sie nicht vom Dialog aus, vorausgesetzt, sie sind wirklich interessiert und nicht an destruktiven Aktionen gegen andere Länder in Eurasien beteiligt, einem Kontinent, der sich von Lissabon bis Wladiwostok und von Moskau bis Riad, Neu-Delhi, Peking und Jakarta erstreckt.
Und zur Reform des UN-Sicherheitsrates
Im Juli dieses Jahres hat der UN-Sicherheitsrat auf Anregung Russlands eine offene Debatte über den Aufbau einer gerechteren und nachhaltigeren Weltordnung geführt. Es ist zweifellos wichtig, die in der UNO und auf anderen Plattformen begonnene Diskussion fortzusetzen. Dabei ist für uns völlig klar, dass eine gerechte Weltordnung eine stärkere Vertretung des Globalen Südens und Ostens – also der Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas – im UN-Sicherheitsrat voraussetzt. Wir haben unsere Position zugunsten der Kandidaturen Brasiliens und Indiens bekräftigt und gleichzeitig eine positive Entscheidung zu den Initiativen der Afrikanischen Union in dieser Frage getroffen. Es ist unlogisch und sogar absurd, die Idee zusätzlicher Sitze für westliche Länder und ihre Verbündeten zu unterstützen, die im Sicherheitsrat bereits überrepräsentiert sind.
Allerdings halten nicht alle das, was wir tun, für gerecht. Über die Reform des UN-Sicherheitsrats werden viele Meinungen veröffentlicht. Antonio Guterres hat jedoch am meisten überrascht, als er sagte, dass Europa im UN-Sicherheitsrat überrepräsentiert sei, weil Frankreich, Großbritannien und Russland ständige Mitglieder sind. Dieses geopolitische Weltbild spiegelt nicht nur nicht die aktuelle Realität wider, sondern verzerrt sie völlig: insbesondere nach dem Austritt Londons aus der EU und unserer Weigerung, den transatlantischen und pan-europäischen Projekten beizutreten.
Im Mai 2025 jährt sich zum 80. Mal der Sieg im Zweiten Weltkrieg. Die Opfer der völkermörderischen Politik des Dritten Reiches waren mehrere Dutzend Millionen Menschen, darunter 27 Millionen Vertreter aller Völker der Sowjetunion. Solche Verbrechen verjähren nicht, ebenso wenig wie es eine moralische Rechtfertigung für diejenigen gibt, die heute versuchen, die Nazi-Henker, Kollaborateure und ihre heutigen Anhänger weißzuwaschen, sei es in der Ukraine, den baltischen Staaten, Kanada oder anderen Ländern.
Wie im Zweiten Weltkrieg steht die internationale Gemeinschaft auch heute wieder vor schwerwiegenden Herausforderungen, die gemeinsame Anstrengungen statt Konfrontation und Streben nach globaler Vorherrschaft erfordern. Russland wird immer auf der Seite der gemeinsamen Arbeit stehen, auf der Seite der Wahrheit und des Rechts, des Friedens und der Zusammenarbeit im Interesse der Wiederbelebung der Ideale, die von den Gründungsvätern der UNO festgelegt wurden. Das ist das Ziel der Arbeit der Gruppe der Freunde der UN-Charta, die auf Initiative Venezuelas gegründet wurde. Ihre Ziele und Grundsätze sind nach wie vor von großer Bedeutung. Das Wichtigste ist, dass sich ausnahmslos alle von diesen Grundsätzen leiten lassen, und zwar nicht selektiv, indem sie aus dem Menü nur einige auswählen, sondern in ihrer Gesamtheit und in ihrem Zusammenhang, einschließlich des Grundsatzes der souveränen Gleichheit der Staaten. Wenn wir uns dann für einen gerechten Ausgleich der legitimen nationalen Interessen aller Länder einsetzen, werden wir in der Lage sein, das Ziel der UN-Charta zu verwirklichen: „Ein Zentrum für die Koordinierung des Handelns der Nationen zu sein“.
Ende der Übersetzung
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Uncut News
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Forbes / iStock
BRICS: US-Dollar-Reserven erstmals seit 1995 unter 60% gefallen
uncut-news.ch
Oktober 4, 2024
Nach den vom Weißen Haus verhängten Sanktionen gegen Russland droht den BRICS-Staaten bei den US-Dollar-Reserven Ungemach von allen Seiten. Die Allianz sammelt seit zwei Jahren Gold und diversifiziert ihre Zentralbankreserven mit dem Edelmetall. In den vergangenen 18 Monaten haben die Zentralbanken der Entwicklungsländer zusammen 800 Tonnen Gold gekauft. Allein China hat in den vergangenen 15 Monaten 225 Tonnen Gold gekauft.
Russland, China und Indien gehören zu den größten Goldkäufern und treiben den Preis des Edelmetalls. „Seit Jahresbeginn haben die Zentralbanken erstaunliche 800 Tonnen netto gekauft, 14 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, berichtet das World Gold Council. Dies führt zu einem Rückgang der US-Dollar-Reserven, da die BRICS-Staaten den Dollar in ihren Zentralbanken durch Gold ersetzen.
Die jüngsten Daten zeigen, dass die auf US-Dollar lautenden Währungsreserven der Zentralbanken im Jahr 2024 auf 58,2 Prozent gefallen sind. Dies ist der niedrigste Stand seit 1995, da die BRICS-Länder und andere Entwicklungsländer ihre Zentralbankreserven mit Gold und anderen Landeswährungen aufstocken.
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Andere nicht traditionelle Reservewährungen halten Einzug in die Zentralbanken der BRICS- und Entwicklungsländer. Die Zentralbanken reduzieren ihre US-Dollar-Reserven und ersetzen sie durch Gold, um ihre Reserven zu diversifizieren. Die wichtigste Alternative zum US-Dollar und zum Euro sind „nicht traditionelle Reservewährungen“, berichtet der IWF.
Sollte Gold als Reservewährung bei den Zentralbanken der BRICS-Länder an Bedeutung gewinnen, könnte der US-Dollar Defizite aufweisen. Der starke Rückgang der Reserven deutet darauf hin, dass die Entdollarisierung die Situation für den US-Dollar verschlechtern könnte. Die Schwellenländer könnten die Führung in der globalen Finanzordnung übernehmen und die USA und den Westen auf die hinteren Plätze verweisen.
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RT DE
Schwere Schäden durch iranischen Angriff: Israel will der Welt Sand in die Augen streuen
4 Okt. 2024 11:40 Uhr
In einer Show, die den Zauberkünstler Houdini stolz gemacht hätte, hat Israel das Versagen seines löcherigen Iron Dome zum Verschwinden gebracht und mit großkotzigem Auftreten versucht, das eigene Volk und die ganze Welt glauben zu machen, dass alles in Ordnung sei. Die Fakten weisen in die entgegengesetzte Richtung.

Schwere Schäden durch iranischen Angriff: Israel will der Welt Sand in die Augen streuen
Quelle: Gettyimages.ru © Wisam Hashlamoun/Anadolu
Zahlreiche vom Iran abgefeuerte Raketen sind am 01. Oktober 2024 von Hebron im Westjordanland aus über Jerusalem zu sehen.
Von Rainer Rupp
Auch diesmal, nachdem iranische Raketen massenhaft seine militärischen Einrichtungen getroffen haben, hat Israel auf seine bewährte Methode der Desinformation und der Informationszensur zurückgegriffen. Der iranische Raketenangriff auf Israel war eine Antwort auf die Ermordung von Schlüsselpersönlichkeiten der "Achse des Widerstands" wie Hamas-Führer Ismail Haniyya, der ausgerechnet in der iranischen Hauptstadt getötet wurde, und Hassan Nasrallah von der Hisbollah, der gemeinsam mit einem hochrangigen Vertreter der iranischen Regierung in einem gezielten israelischen Bombenangriff liquidiert worden war.
Bei der offiziellen, extrem spärlichen israelischen Berichterstattung fällt auf, dass der jüngste iranische Raketenangriff einerseits als vollkommen unwirksam dargestellt wird, zugleich aber als schwere Eskalation, für die Iran streng bestraft werden müsse. Aus der Fraktion der faschistoiden Extremisten in der Netanjahu-Regierung kommen bereits Forderungen zur gezielten Ermordung der höchsten iranischen Autorität Ajatollah Ali Chamenei oder zur Bombardierung der Atomanlagen und der Infrastruktur der Öl-Industrie des Iran.
Die Preisfrage ist: Wenn der Schaden in Israel nicht erwähnenswert ist, warum dann die Aufregung? Und wenn das Gegenteil der Fall ist, kann Israel dann eine massive Eskalation gegenüber Iran überhaupt wagen? Um zu verhindern, dass die Welt erkennt, in welchem Schlamassel Israel steckt, sperrte die Regierung kurzerhand mehrere Militärzonen ab und verhinderte die Veröffentlichung von Informationen darüber, wo die Raketen tatsächlich eingeschlagen sind.
Die Rechtfertigung des Militärs? Sie wollten Iran nicht die Genugtuung geben, zu wissen, wie viel Schaden sie angerichtet haben. Praktischerweise vergaß Israel aber, die zahlreichen Videos zu erwähnen, die im Internet kursieren und zeigen, dass das Iron-Dome-Luftabwehrsystem größere und zahlreichere Löcher hat als ein Schweizer Käse. Jeder konnte sehen, dass viele, sehr viele iranische Raketen ungehindert auf israelischem Gebiet einschlagen konnten.
Auch sollten wir nicht den mysteriösen "kleinen Schaden" auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim vergessen, auf dem Israel seine wertvollen F-35-Kampfjets geparkt hat. "Natürlich" gibt es dort keine wirklichen Schäden, denn schließlich behauptet das die israelische Regierung, und der glauben unsere Medien aufs Wort, genau wie das auch Bundeskanzler Olaf Scholz gesagt hat. Da braucht man doch keine weiteren Beweise!
Our first count is that 32 missiles struck Nevatim Air Base (pins) -- although three impact points are obscured by clouds in the 50 cm Skysat and had to be made with 3 m Dove images (white pins). @DuitsmanMS@sam_lair@dex_eve@JamesMartinCNSpic.twitter.com/AKxE8g41Vm
— Dr. Jeffrey Lewis (@ArmsControlWonk) October 3, 2024
In weniger gutgläubigen Kreisen, und das ist die große Mehrheit der Länder der Welt, kennt man die Israelis als Meister der Verschleierung, hinterhältiger Tricks, Desinformation, glatter Lügen und zunehmender Zensur der Medien. Sogar auf die Verbreitung von Nachrichten und Fotos über Kriegsschäden in Israel von privaten Handys stehen seit einigen Monaten hohe Strafen.
Nach allem, was dennoch durchsickert, ist klar, dass der jüngste iranische Raketenangriff kein Scherz war. Er zielte und traf sogar – als letzte Warnung – ganz in der Nähe der israelischen Atomanlagen am Toten Meer. Die israelische Zensur war schnell dabei, alle potenziellen Lecks über diese Beinahe-Katastrophe zu stopfen, sodass sich jeder den Kopf darüber zerbrach, wie viel Schaden tatsächlich angerichtet wurde. Wurden wichtige Anlagen getroffen? Wurde der Luftwaffenstützpunkt lahmgelegt? Wir wissen es nicht, weil Israel nicht redet. Offenbar ist Transparenz nur dann angebracht, wenn es nichts zu verbergen gibt.
Wenn die Iraner nur leere Felder getroffen hätten, wären mit hoher Wahrscheinlichkeit die Bilder mit den Beweisen überall in den Medien verbreitet worden, um zu zeigen, wie ineffektiv die neuen iranischen Hyperschallraketen sind. Umkehrschluss: Offensichtlich hat Israel diesmal besonders viel zu verbergen.
Der nationale Sicherheitsberater der USA Jake Sullivan schaltete sich höchstpersönlich in den Zirkus ein und bezeichnete den iranischen Angriff als "ineffektiv" und im gleichen Atemzug als "bedeutende Eskalation". Nun ja, Sullivan ist kein besonders heller Stern, außer Wahlkampfmanagen für Biden hat er nichts gelernt. Als Dank für das Geschick im Spendensammeln hat Biden ihn zum Manager seines Nationalen Sicherheitsrats gemacht – ein Job, von dem Sullivan keine Ahnung hat, wie sich schon in vielen kleinen und großen Krisen gezeigt hat.
Nach dem Angriff auf Israel behauptete die Islamische Revolutionsgarde, die für die technische Abwicklung der Raketenstarts und Zielführung verantwortlich war, dass 90 Prozent der Raketen ihre Ziele getroffen hätten, was man – wenn es stimmt – kaum als "unwirksam" bezeichnen würde.
Das israelische Militär behauptete, dass der Luftwaffenstützpunkt Nevatim in der Negev-Wüste, auf dem einige der wertvollen F-35-Kampfjets Israels stationiert sind, nur "geringfügig" beschädigt wurde. Das Ausmaß der Schäden blieb jedoch geheim, und selbst das Wall Street Journal war nicht in der Lage, weitere Details von den typischerweise wortkargen Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) zu erfahren. Wieder einmal hieß es, man wolle "Iran keine Informationen geben", die ihm helfen könnten, beim nächsten Angriff besser zu treffen.
Wenn jedoch die iranischen Raketen in Nevatim die Hangars getroffen haben, dann haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erhebliche Schäden an den dort untergestellten Flugzeugen verursacht. Angeblich hatten die Israelis von den USA zwei Stunden vor den Raketeneinschlägen eine Warnung erhalten. Sie hätten also fast 120 Minuten Zeit gehabt, ihre jeweils 100 Millionen US-Dollar teuren Flugzeuge in die Luft zu bringen. Erstens, um sie zu schützen, und zweitens, um möglicherweise Raketen abzuschießen. So zumindest wird das von gläubigen Zionistenanhängern in den Medien vertreten.
Tatsächlich aber werden die F-35 nicht umsonst "fliegende Computer" genannt, deren Zuverlässigkeit auch in der US-Luftwaffe immer wieder bemängelt wird. Einem offiziellen Pentagon-Bericht zufolge sind zu jedem Zeitpunkt nur weniger als die Hälfte dieser Flugzeuge voll einsatzfähig. Weil sie immer wieder Software- und andere Probleme haben und so empfindlich wie eine Mimose sind, haben sie den Spitznamen "Hangar-Queens" bekommen. In Hangars – den Reparaturwerkstätten – verbringen sie ja auch ungewöhnlich viel Zeit.
Im konkreten Fall des iranischen Angriffs auf Nevatim ist zu bedenken, dass die dort stationierten F-35 in den vorangegangenen Tagen immer wieder im Einsatz waren, um die libanesische Hauptstadt Beirut zu bombardieren. Wenn man bedenkt, dass selbst in Friedenszeiten nur 50 Prozent der F-35 jederzeit einsatzbereit sind, dann kann man annehmen, dass die Hangars in Nevatim ziemlich voll waren, als das Chaos des Raketenbeschusses begann. Das würde das eiserne Schweigen Israels erklären, weil bei mehr Transparenz der Nimbus der israelischen Unbesiegbarkeit in Scherben zerschellen würde.
Das völlige Versagen der Luftabwehrsysteme "Iron Dome" (Eiserne Kuppel) gegen Irans Hyperschall-Raketen kommt einem Adrenalinstoß für die "Achse des Widerstandes" gleich. Angesichts der Milliarden, die für diese Systeme ausgegeben wurden, darunter auch die viel gepriesenen "Schleuder Davids", ist bemerkenswert, dass sie gegen die angeblich so primitiven iranischen Raketen machtlos waren. Die ach so hochentwickelte israelische Technologie, die für ihre Fähigkeiten über den grünen Klee gelobt wurde, hat sich dieses Mal als völlig unzureichend erwiesen.
Damit haben die Iraner nicht nur Flugzeuge getroffen, sondern auch den Kern von Israels überzogenem Gefühl der militärischen Überlegenheit. Und auch den Geldbeutel Tel Avivs, denn bis gestern war Israels "Iron Dome" ein Exportschlager, der in vielen Ländern heiß begehrt war – auch in Deutschland, das einige Teilsysteme bestellt hatte. Da die Russen die Ersten waren, die seit einigen Jahren schon Hyperschallraketen im Einsatz haben, dürfte die deutsche Iron-Dome-Bestellung schlecht investiertes Geld in Milliardenhöhe sein. Auch deshalb ist es kein Wunder, dass Israel das Ausmaß des Desasters unter den Teppich kehren will.
Strikte Zensur ist für Israel übrigens nichts Neues, vor allem nicht in Zeiten von Konflikten. Wie das +972-Magazine berichtet, hat das israelische Militär allein im Jahr 2023 insgesamt 613 Artikel von der Veröffentlichung ausgeschlossen – eine rekordverdächtige Zahl seit Beginn der Zensuraufzeichnungen im Jahr 2011. Aber wenn ihr Iron Dome Raketen durchlässt, ihr Luftwaffenstützpunkt getroffen wird und ihre "unantastbaren" F-35-Jets am Boden liegen und beschädigt sind, ist es sicherlich einfacher, die Presse zum Schweigen zu bringen, als dem Publikum die gemachten Fehler zu erklären.
Damit wird klar, dass es der israelischen Regierung mit der Zensur nicht darum geht, militärische Geheimnisse zu schützen, sondern darum, das Gesicht zu wahren. Sie wollen die Illusion von Dominanz und Kontrolle aufrechterhalten. Doch die Risse beginnen sich zu zeigen, trotz aller Versuche, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen. Die iranischen Angriffe haben eindeutig einen Nerv getroffen – und wahrscheinlich auch einige F-35.
https://de.rt.com/der-nahe-osten/221359-israels-versuch-der-welt-sand-in-die-augen-zu-streuen/