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NachDenkSeiten

Analyse des Sterbegeschehens vor und nach Beginn der mRNA-Impfungen – Teil 2

06. November 2024 um 12:00

Ein Artikel von Günter Eder

Im zweiten Teil seines Beitrags erörtert der promovierte Mathematiker Günter Eder die Wirksamkeit von mRNA-Injektionen und geht – nach Altersgruppen aufgeschlüsselt – der Frage nach, ob wirklich Todesfälle durch Covid-Infektionen mithilfe der Behandlung mit neuartigen mRNA-Medikamenten verhindert werden konnten und falls ja, wie viele. Den ersten Teil des Artikels können Sie hier nachlesen ( https://www.nachdenkseiten.de/?p=124216 ). Von Günter Eder.

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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/241106_Analyse_des_Sterbegeschehens_vor_und_nach_Beginn_der_mRNA_Impfungen_Teil_2_NDS.mp3

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Beurteilung der Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen

Schon früh war zu erkennen, dass Coronainfektionen vor allem für alte Menschen eine Gefahr darstellen. Als in der letzten Kalenderwoche des Jahres 2020 in Deutschland mit dem Impfen begonnen wurde, gab es daher eine Prioritätenregelung. Neben Personen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen oder wegen ihrer beruflichen Tätigkeit besonders gefährdet waren, sich zu infizieren und/oder ernsthaft zu erkranken, konnten sich zunächst nur Menschen impfen lassen, die das 80. Lebensjahr überschritten hatten. Das Mindestalter wurde in den darauffolgenden Wochen sukzessive herabgesetzt, und ab der 22. Woche 2021 stand es jedem Erwachsenen frei, sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden.

Da nach Angaben der Impfstoffhersteller nur die doppelte Impfung einen guten und dauerhaften Schutz gegen Corona bietet, ließen sich fast alle Menschen sechs Wochen nach der ersten Impfung ein zweites Mal impfen. Schnell stellte sich heraus, dass das Versprechen eines dauerhaften Schutzes auch mit zwei Impfungen nicht eingelöst werden konnte. Von Woche zu Woche lässt der Impfschutz nach, bis er nach sechs Monaten praktisch nicht mehr vorhanden ist. Um dem entgegenzuwirken, wurde empfohlen, die Schutzwirkung nach sechs Monaten mit einer sogenannten Boosterimpfung aufzufrischen. Dieser Empfehlung folgten die meisten Geimpften, und noch heute lassen sich viele Menschen zweimal im Jahr gegen Corona impfen.

Nach schleppendem Beginn in den ersten Wochen nimmt das Impfgeschehen ab Februar 2021 spürbar Fahrt auf. Abgesehen von einer Impflücke zwischen der Zweit- und der Drittimpfung sind die Impfzahlen danach durchweg hoch. Erst nach den Boosterimpfungen im Februar/März 2022 fallen sie dauerhaft auf ein niedriges Niveau ab. Insgesamt sind bis Ende 2021 154 Millionen mRNA-Dosen verabreicht worden, und jeder Impfling ist im Schnitt 2,8-mal geimpft.

Der Abbildung 2 kann man entnehmen, wie sich die Impfzahlen zeitlich entwickelt haben. Da die Frage nach der Wirksamkeit der Impfung im Mittelpunkt steht, sind zusätzlich die Corona-Sterbezahlen in die Grafik mit aufgenommen. Andere mögliche Impffolgen, wie beispielsweise die Zunahme bestimmter Erkrankungen oder der allgemeine Anstieg der Übersterblichkeit, sind nicht Gegenstand der Untersuchung und werden hier nicht näher betrachtet (zur Problematik der Übersterblichkeit als mögliche Spätfolge der Coronaimpfungen vergleiche die Ausführungen in [2] und [11]).

Die Abbildung wirkt im ersten Moment etwas verwirrend, doch dürfte sie sich dem interessierten Leser schnell erschließen. Was bei genauerem Hinsehen auffällt, ist der synchrone Verlauf der Zahl der Boosterimpfungen und der Sterbefälle in der vierten Coronawelle. Der gleiche Effekt zeigt sich, wenn auch schwächer ausgeprägt, bei der Erstimpfung in der dritten Coronawelle. Mit der zweiten Impfung ist kein derartiger Effekt verbunden. Wie lässt sich der Sachverhalt erklären?

Abbildung 2

Die Vermutung, dass die mRNA-Impfungen, und hier insbesondere die Boosterimpfungen, den Anstieg der Todesfälle verursacht haben könnten, liegt nahe, erweist sich jedoch als voreilig. Gegen diesen Erklärungsansatz sprechen nicht nur die Aussagen vieler Klinikärzte, die berichteten, dass die Zahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen nach Beginn der Impfung stark zurückging, sondern auch die zeitliche Abfolge der Ereignisse. Die Sterbezahlen steigen nämlich nicht nach den Impfungen an, sondern sie gehen den Impfungen voraus. Der kausale Zusammenhang, soweit es ihn gibt, verkehrt sich damit ins Gegenteil. Nicht die Impfung hat die Sterbezahlen ansteigen lassen, sondern die steigenden Sterbezahlen führten dazu, dass sich immer mehr Menschen impfen ließen. Das könnte auch erklären, warum die zweite Impfung keinen Zusammenhang zum Sterbegeschehen aufweist. Ob und wann sich die Menschen ein zweites Mal impfen ließen, war ihnen nicht freigestellt. Die Zweitimpfung hatte, unabhängig vom realen Sterbegeschehen, sechs Wochen nach der Erstimpfung zu erfolgen.

Das ist ein durchaus interessantes, wenn auch nicht unbedingt überraschendes Ergebnis, doch ist man damit der Frage, ob die Impfung Coronatote verhindert hat, noch nicht sehr viel näher gekommen. Die Abbildung 3, in der die Verlaufskurven älterer und jüngerer Coronatoter gegeneinander aufgetragen sind, könnte hier unter Umständen weiterhelfen.

Da sich die Sterbezahlen der beiden Altersgruppen auf sehr unterschiedlichem Niveau bewegen, sind unterschiedliche Skalierungen für die Verlaufsdarstellung gewählt worden. Auf der linken Achse sind die Sterbezahlen für die unter 60-Jährigen angegeben, auf der rechten die für die über 60-Jährigen.

Abbildung 3

Die Grafik lässt erkennen, dass in Phasen, in denen wenig oder gar nicht geimpft wurde, die Kurven für die unter und über 60-Jährigen nahezu deckungsgleich verlaufen. Das betrifft das gesamte Coronajahr 2020, einschließlich der ersten Wochen des Folgejahres, sowie die Zeit nach Beendigung der Massenimpfungen im Frühjahr 2022.

Nach dem zunächst synchronen Verlauf der Kurven im Jahr 2020 beginnen sich diese ab der sechsten Woche 2021 voneinander zu entfernen. Dieser Zustand hält (in unterschiedlich starker Ausprägung) über mehr als zwölf Monate an. Das Zahlenverhältnis von jüngeren zu älteren Coronatoten verändert sich in dieser Zeit deutlich zuungunsten der Jüngeren. Und der Effekt rührt eindeutig vom Impfen her. Er setzt ein, als die Impfzahlen stark zu steigen beginnen, und endet, als sich nur noch wenige Menschen impfen lassen. Auf dem Höhepunkt der dritten Coronawelle (Erstimpfung) und auf dem Höhepunkt der vierten Coronawelle (erste Boosterimpfung) sind die Differenzen zwischen den Kurven am größten. Die zweite Impfung ist mit keinem vergleichbaren Effekt verbunden.

Für das Auseinanderdriften der Sterbekurven kommen zwei Erklärungen in Betracht: Entweder ist die Zahl junger Coronatoter infolge der Impfung ungewöhnlich stark gestiegen, oder die Impfung hat zu einem starken Rückgang der Zahl älterer Coronatoter geführt. Da mit dem Impfen der unter 60-Jährigen aufgrund der Prioritätenregelung erst in der 22. Woche 2021 begonnen wurde und die Coronawelle zu diesem Zeitpunkt bereits ausklang, kommt eigentlich nur die zweite Möglichkeit als Erklärung in Betracht. Das gilt in gleicher Weise für die Boosterimpfung in der vierten Coronawelle. Auch hier konnten sich die unter 60-Jährigen erst sehr spät impfen lassen, da zwischen letzter Impfung und Boosterimpfung mindestens sechs Monate vergangen sein mussten. Und zu diesem Zeitpunkt klang auch die vierte Welle bereits aus. In beiden Fällen kann die Impfung folglich nur geringen Einfluss auf die Sterbezahlen der unter 60-Jährigen gehabt haben. Aus den Überlegungen folgt, dass der vorzeitige Tod vieler über 60-Jähriger durch die Impfung verhindert werden konnte. Offen ist, wie viele alte Menschen von der Impfung profitiert haben könnten.

Angenommen, im Jahr 2021 hätte noch kein Impfstoff zur Verfügung gestanden, dann wäre zu erwarten gewesen, dass das Verhältnis zwischen der Zahl jüngerer und der Zahl älterer Coronatoter über den gesamten betrachteten Zeitraum hinweg annähernd konstant geblieben wäre. In der dritten Welle wären dann vermutlich ähnlich viele Ältere an Corona gestorben wie in der vorangegangenen zweiten Welle. Diese Schlussfolgerung resultiert aus der damaligen Einschätzung der Mediziner, dass die Alpha-Variante, die das Strebegeschehen in der dritten Welle dominierte, ähnlich gefährlich war wie die Urtyp-Variante in der zweiten Welle. Und der Verlauf der Corona-Sterbekurve für unter 60-Jährige, die sich ja erst spät impfen lassen konnten, spricht für die Richtigkeit dieser Einschätzung. Die U60-Sterbekurve in der dritten Welle ist fast ein Duplikat der Sterbekurve in der zweiten Welle.

Wenn ohne die Impfung die Alt-zu-Jung-Relation in der dritten Welle die gleiche gewesen wäre wie in der zweiten Welle, dann kann man aus den U60-Sterbezahlen Schätzwerte für die zu erwartende Zahl der Ü60-Sterbefälle ableiten. Die Differenz zu den tatsächlichen Sterbezahlen gibt dann Auskunft über die Zahl vermiedener Ü60-Coronatoter. Auf gleiche Weise kann die Zahl vermiedener Todesfälle in der vierten Welle ermittelt werden. Das Ergebnis dieses Schätzverfahrens kann der Abbildung 4 entnommen werden. Zum Vergleich sind die vom RKI ausgewiesenen Corona-Sterbefallzahlen mit angegeben.

Die Zahl vermiedener Todesfälle verläuft in einer ähnlichen Wellenbewegung wie die Corona-Sterbezahlen. Summiert man die Einzelwerte auf, so kommt man für die Zeit ab der sechsten Woche 2021 bis zur 23. Woche 2022 auf 87.247 vermiedene Ü60-Todesfälle. Eine deutlich geringe Anzahl von über 60-Jährigen ist in dieser Zeit an den Folgen einer Coronainfektion gestorben (68.079).

Zum Vergleich: In einer weltweiten Studie zur Wirksamkeit der Coronaimpfung weist die World Health Organisation (WHO) einen fast doppelt so hohen Wert aus. Der WHO zufolge sind in dem betrachteten Zeitraum 161.589 Menschenleben in Deutschland durch die Impfung gerettet worden. Die WHO geht bei der Berechnung allerdings von einer unrealistisch hohen Impfwirksamkeit aus. Für die Alpha-Variante unterstellt sie eine Wirksamkeit von 91 Prozent und für die Delta-Variante von 91 Prozent (bei zwei Dosen) bzw. 95 Prozent (bei drei Dosen). Nach eigenen Berechnungen (auf Grundlage der offiziellen Daten der britischen Gesundheitsbehörde Health Security Agency) lag die Wirksamkeit der Impfung im Jahr 2021 allerdings eher bei nur etwa 70 Prozent. [11] Wäre die WHO von einer niedrigeren Wirksamkeit ausgegangen, wäre der Schätzwert für die Zahl vermiedener Coronatoter entsprechend geringer ausgefallen.

Hinsichtlich des Alters geht die WHO davon aus, dass lediglich 4,3 Prozent aller durch die Impfung Geretteten jünger als 60 Jahre waren. [14]

Abbildung 4

Unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung von Todesfällen war die Erstimpfung während der dritten Coronawelle die Wirksamste. Mit der Erstimpfung konnte die Zahl der Ü60-Coronatoten zwischen der zehnten und der 26. Woche 2021 um 69 Prozent reduziert werden. Die Auffrischimpfung während der vierten Coronawelle (42. Woche 2021 bis vierte Woche 2022) war noch mit einer Wirksamkeit von 60 Prozent verbunden. Am schwächsten war die Schutzwirkung, die von der zweiten Boosterimpfung ausging (fünfte Welle). Für den überraschenden Anstieg der Zahl vermiedener Coronatoter zwischen der dritten und vierten Welle (34. bis 40. Woche 2021) gibt es bisher keine zufriedenstellende Erklärung.

Betrachtet man die Altersgruppe der über 60-Jährigen etwas differenzierter, so stellt man fest, dass vor allem die über 80-Jährigen von den mRNA-Impfungen profitiert haben. Zu Beginn der Impfung lag ihr Anteil an den Coronatoten noch bei etwa 70 Prozent. In dem Maße, wie der Impfprozess voranschreitet, geht der Prozentsatz dann über sechs Monate hinweg kontinuierlich zurück. In der 15. Woche 2021 machen über 80-Jährige nur noch 50 Prozent der Verstorbenen aus, und in der 24. Woche ist das absolute Minimum mit nur mehr 30 Prozent erreicht. Danach steigen die Werte wieder an und pegeln sich letztlich wieder auf Werte zwischen 65 und 70 Prozent ein, also etwa auf ein Niveau wie vor Beginn der Impfung.

Entscheidend für den Rückgang des Ü80-Anteils an den Coronatoten dürfte die Prioritätenregelung gewesen sein, nach der sich zunächst nur über 80-Jährige uneingeschränkt impfen lassen konnten. Der Rückgang wäre demnach Ausdruck der Wirksamkeit der Impfung. Das Wissen um den zeitlichen Verlauf des Anteils der über 80-Jährigen an den Coronatoten kann genutzt werden, um daraus einen Schätzwert für die Zahl der vermiedenen Ü80-Coronatoten abzuleiten. Für das Schätzverfahren wurde unterstellt, dass, wenn kein Impfstoff zur Verfügung gestanden hätte, die über 80-Jährigen durchgängig 69 Prozent der Coronatoten ausgemacht hätten. So kommt man auf einen Wert von knapp 70.000 vermiedenen Ü80-Coronatoten. Die über 80-Jährigen machen damit fast 80 Prozent aller vermiedenen Ü60-Coronatoten aus.

Es klingt uneingeschränkt positiv, dass das Leben so vieler Menschen durch die Impfung gerettet worden ist. Aber was heißt das konkret? Fast 80 Prozent aller Geretteten waren achtzig Jahre alt oder älter. Ihr Durchschnittsalter dürfte zwischen 85 und 90 Jahre gelegen haben. Und aus den Obduktionen der Coronatoten in Hamburg weiß man, dass praktisch alle Verstorbenen mit mehr oder weniger gravierenden Vorerkrankungen belastet waren. [12] Um welche Zeitspanne mag das Leben dieser betagten Menschen verlängert worden sein?

Einen vagen Hinweis auf die Spanne der Lebensverlängerung geben die aus den allgemeinen Sterbedaten abgeleiteten Übersterblichkeitswerte. Betrachtet man deren Verlauf während und nach der zweiten Coronawelle, so stellt man fest, dass auf das Maximum der Übersterblichkeit eine ausgeprägte Untersterblichkeit mit negativen Werten folgt (vgl. Abb. 1). Zwischen den beiden Extrema liegen zehn Wochen. Die Zeitspanne lässt sich dahingehend interpretieren, dass viele Coronatote aufgrund der Infektion im Mittel etwa zehn Wochen an Lebenszeit verloren haben. Und die regressionsanalytische Auswertung des Verlaufs deutet darauf hin, dass dies für 68 Prozent aller Coronatoten gilt. [3] Ohne die Infektion hätten diese Menschen also durchschnittlich zehn Wochen länger gelebt. Es ist sicher nicht allzu gewagt, davon auszugehen, dass dies in besonders hohem Maße für die über 80-Jährigen gilt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Leben der geretteten über 80-Jährigen im Mittel um etwa zehn Wochen verlängert worden ist. So verblüffend das Resultat im ersten Moment erscheint, so kann angesichts des hohen Alters und der Vorerkrankungen der Betroffenen doch nicht ausgeschlossen werden, dass es die Realität korrekt abbildet.

Jedes Leben ist kostbar, und die Entwicklung eines Impfstoffs, der zu einer Verlängerung des Lebens beiträgt, ist uneingeschränkt zu begrüßen, egal wie viele Menschen davon profitieren oder um welche Zeitspanne das Leben verlängert wird. Etwas anderes ist es, wenn Menschen, die nicht besonders gefährdet sind, an Corona schwer zu erkranken oder zu sterben, zu einer mRNA-Impfung gezwungen werden – einer Impfung, die nicht nur nicht ausreichend erforscht ist, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs abschließend beurteilen zu können, sondern von der auch niemand sagen kann, wie sie sich langfristig auf die Gesundheit und das natürliche Immunsystem des Geimpften auswirken wird.

Anders als bei den über 60-Jährigen lässt sich für die unter 60-Jährigen wenig Verlässliches über die Zahl vermiedener Coronatoter sagen. In Abbildung 3 ist kein Effekt zu erkennen, der darauf schließen ließe, dass die Impfung einen spürbaren Rückgang der Sterbezahlen bewirkt hätte. Vermutlich kam die Impfung zu spät, als dass sie noch eine ausgeprägte Wirkung auf das Sterbegeschehen hätte entfalten können.

Laut WHO waren 4,3 Prozent aller vermiedenen Coronatoten jünger als 60 Jahre. Unterstellt man, dass dieser Prozentsatz auf Deutschland übertragbar ist, dann wären in der Zeit von der sechsten Woche 2021 bis zur 23. Woche 2022 etwa 3.920 U60-Todesfälle vermieden worden. Ob dieser Wert die Realität korrekt widerspiegelt, ist ungewiss. Angesichts der späten Impfung der unter 60-Jährigen würde man eigentlich eher mit einer geringeren Zahl vermiedener Todesfälle rechnen.

Doch selbst wenn der Schätzwert zutreffen sollte, war das Impfen der unter 60-Jährigen alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Denn die Rettung der 3.920 Coronatoten wäre mit 754 gemeldeten Impftoten (bis Mitte 2022) teuer erkauft worden. Und wenn man bedenkt, dass viele Impftote meist gar nicht als solche erkannt und gemeldet werden, kann man nicht einmal sicher sein, dass die Impfung mehr U60-Todesfälle verhindert als verursacht hat. Und das coronabedingte Sterbegeschehen ist durch die Vakzine ja nicht beendet worden. 5.395 unter 60-Jährige sind in dem betrachteten Zeitraum noch an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Damit liegen die wöchentlichen Sterbezahlen höher als vor Beginn der Impfung. Während vor der sechsten Woche 2021 (also in den ersten beiden Wellen) lediglich 43 Coronatote pro Woche zu beklagen waren, sind es in der dritten, vierten und fünften Welle durchschnittlich 77 Coronatote pro Woche. Damit unterscheidet sich das U60-Sterbegeschehen grundlegend von der Situation bei den über 60-Jährigen. Hier geht die wöchentliche Zahl der Coronatoten von 1.309 (vor Impfbeginn) auf 973 (nach Impfbeginn) zurück. Angesichts dieser Sterbezahlen kann man die Impfbilanz für die Altersgruppe der unter 60-Jährigen eigentlich nur als verheerend bezeichnen. Und sie erhält einen besonders bitteren Beigeschmack durch den Umstand, dass es sich bei den U60-Impftoten in sehr vielen Fällen um gesunde und sportlich aktive Menschen gehandelt hat, für die eine Coronainfektion zu keinem Zeitpunkt eine besondere Gefahr dargestellt hätte. Es bleibt zu hoffen, dass dieser medizinische Irrweg, der bereits früh als solcher absehbar war, nicht nur politisch, sondern auch juristisch noch angemessen aufgearbeitet wird. [15]

mRNA-Arzneimittel gegen Corona: Impfstoff oder Medikament?

Zum Abschluss der Auswertung soll noch einmal der zeitliche Zusammenhang zwischen der Impfung und den vermiedenen Ü60-Coronatoten betrachtet werden. In den beiden nachfolgenden Grafiken sind zu diesem Zweck die vermiedenen Todesfälle der dritten Coronawelle zusammen mit der Zahl der Erstimpfungen aufgetragen (Abb. 5) bzw. die vermiedenen Todesfälle der vierten Coronawelle zusammen mit der Zahl der ersten Boosterimpfungen (Abb. 6). Um die Verläufe jeweils in derselben Graphik darstellen zu können, sind unterschiedliche Skalierungen für die Parameter gewählt worden.

Sowohl während der dritten als auch der vierten Coronawelle zeigt sich ein enger Zusammenhang zwischen der Zahl der Impfungen und der Zahl vermiedener Ü60-Coronatoter. Die Erstimpfung ist hinsichtlich der vermiedenen Todesfälle mit einem Korrelationskoeffizienten von 0,853 verbunden und die erste Boosterimpfung sogar mit einem Koeffizienten von 0,936. In beiden Fällen ist der Zusammenhang statistisch hochsignifikant.

Abbildung 5

Abbildung 6

Auffällig an der zeitlichen Entwicklung der Zahl der Erstimpfungen ist, dass die Impfzahlen ab der 22. Woche nicht weiter zurückgehen, sondern für mehrere Wochen auf einem hohen Niveau verbleiben. Zurückzuführen ist dies auf das Ende der Prioritätenregelung. Ab diesem Zeitpunkt konnten sich alle Erwachsenen, die dies möchten, impfen lassen, und die Möglichkeit wird von Vielen genutzt. Auf das Sterbegeschehen der unter 60-Jährigen hat die Ausweitung des Impfens keinen erkennbaren Einfluss (vgl. Abb. 3).

Wenn die hypothetischen Annahmen, die den Berechnungen der Zahl vermiedener Coronatoter zugrunde liegen, das Sterbegeschehen zutreffend charakterisieren, so sind in der dritten Welle 35.573 Ü60-Todesfälle und in der vierten Welle 37.482 Ü60-Todesfälle durch die mRNA-Impfung vermieden worden.

So erfreulich es ist, dass das Leben Zehntausender betagter Menschen durch die Impfung verlängert worden ist, so irritierend ist der synchrone Verlauf der Kurven. Es besteht praktisch keine Zeitlücke zwischen der mRNA-Impfung und den vermiedenen Coronatodesfällen. Der Zeitpunkt der Impfung ist zugleich der Zeitpunkt der „Heilung“. Dabei sind Impfungen doch eigentlich ein Versprechen auf die Zukunft. Wenn man sich heute impfen lässt, wird man in der Zukunft gegen den jeweiligen Krankheitserreger geschützt sein. Deshalb werden Grippeimpfungen meist im Herbst durchgeführt. Sie sollen verhindern, dass sich Menschen im Winter infizieren und an der Grippe erkranken oder gar versterben. Die mRNA-Impfungen scheinen jedoch einen direkten Einfluss auf das Sterbegeschehen auszuüben, ohne jeden zeitlichen Verzug.

Wenn ein Arzneimittel keine perspektivische, sondern eine unmittelbar heilende Wirkung hat, so handelt es sich dabei, dem allgemeinen Verständnis nach, doch eigentlich nicht um einen Impfstoff, sondern um ein therapeutisches Medikament, in diesem Fall also um ein Gentherapeutikum. Wenn das zutreffen sollte, hätten eigentlich nur solche Menschen „geimpft“ werden sollen, die bereits an Corona erkrankt waren – im Prinzip vergleichbar mit Antibiotika, die zur Behandlung Erkrankter eingesetzt werden und nicht zur Prophylaxe.

Ob diese Interpretation den medizinischen Wirkmechanismus der mRNA-Präparate korrekt beschreibt, kann und soll hier nicht weiter diskutiert werden. Dafür sind die Folgen, die eine solch veränderte Sichtweise auf die Beurteilung der mRNA-Impfung hat, zu grundlegend und weitreichend, als dass sie im Rahmen eines Statistikartikels angemessen behandelt werden könnten. An den Medizinern ist es, den aufgeworfenen Fragen ernsthaft und unvoreingenommen nachzugehen und für mehr Klarheit und Sicherheit hinsichtlich des Wirkmechanismus der mRNA-Präparate zu sorgen.

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Quellen & Links

Titelbild: Ground Picture/shutterstock.com

[«1] Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages – Regelungen zu genbasierten Impfstoffen. 25. Januar 2021

[«2] Günter Eder – Übersterblichkeit auf Rekordniveau, ein Rückblick auf drei Jahre Corona. NachDenkSeiten vom 5. April 2023

[«3] Günter Eder – Gedanken eines Statistikers zur Übersterblichkeit während der Coronapandemie. NachDenkSeiten vom 3. September 2022

[«4] Paul-Ehrlich-Institut – Sicherheitsbericht: Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor Covid-19 seit Beginn der Impfkampagne. Stand: 7. Februar 2022, Langen

[«5] Jessica Agarwal et al. – Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht beruht auf groben methodischen Fehlern des Paul-Ehrlich-Instituts. Offener Brief vom 6. Juli 2022

[«6] Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages – Obduktionen nach impfbezogenen Todesfällen. 12. Dezember 2022

[«7] Carina Rehberg – Corona-Impfung: Pathologe vermutet Dunkelziffer bei Impftoten. Zentrum der Gesundheit, 24. Juli 2022

[«8] Thomas Maul – Was die Pathologie über Impftote verrät. 8. Dezember 2022

[«9] Lazarus Ross – Electronic Support for Public Health-Vaccine Adverse Event Reporting System. Grant ID: R18 HS 017045, AHRQ Rockville 2011

[«10] Sachs, B. et al. – Forschung im Bereich der unerwünschten Arzneimittelwirkungen. In: Bulletin zur Arzneimittelsicherheit. Ausgabe 1, März 2017

[«11] Günter Eder – Auswirkungen der Coronaimpfung: Daten, Fakten und Schlussfolgerungen. NachDenkSeiten vom 4. September 2023

[«12] Obduktionen in Hamburg – Fast alle Corona-Toten waren vorerkrankt. NTV vom 30. Februar 2021

[«13] Europaen Medicines Agency – Online-Zugriff auf Verdachtsfallmeldungen über Arzneimittelnebenwirkungen

[«14] WHO – Estimated number of lives directly saved by COVID-19 vaccination programs in the WHO European Region, December 2020 to March 2023. 12. Januar 2024

[«15] Sebastian Lucenti – Corona-Politik: Wir brauchen juristische Aufarbeitung statt kollektiver Verdrängung. Berliner Zeitung vom 10. Oktober 2024

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SaneVox Deutsch

BRICS-Finanzsystem: Eine Revolution, wie wir sie noch nie erlebt haben!

Published on Nov 8, 2024

[Teil 2 von 2]

Das BRICS-Finanzsystem wird kein Abklatsch westlicher Institutionen sein und sicherlich kein zweites "Euro". Niemand wäre so töricht, das noch einmal zu versuchen. Stattdessen wird die Finanzarchitektur ein dezentrales System sein, das auf der Konvertibilität von Währungen basiert und möglicherweise eine gemeinsame Rechnungseinheit einführt, um die Funktion des Dollars als weltweites Preisschild zu ersetzen. Dies ist der zweite Teil eines Gesprächs mit Dr. Yan Liang, Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Willamette University, einem privaten College für freie Künste in den USA. Sie ist außerdem Forschungsassistentin am Levy Economics Institute und Senior Fellow ohne Wohnsitz am Global Development Policy Center der Boston University. Yan spezialisiert sich auf die Moderne Geldtheorie (MMT), die politische Ökonomie Chinas, wirtschaftliche Entwicklung und internationale Wirtschaft.

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Quellen & Links

Neutrality Studies

Be Like NOTHING We've Seen Before | Prof. Yan Liang

Published on Nov 7, 2024

[Part 2 of 2]

The BRICS financial system won't be a copy/paste of western institutions and it will certainly not be a second "Euro". Nobody would be that foolish again. Instead, the financial architecture will be a decentralised system build on the convertibility of currencies and potentially a common unit of account to replace the dollar's function as a world wide price tag.

This is the second part of a talk with Dr. Yan Liang, a Professor of Economics at Willamette University, a private liberal arts college in the US. She is also a Research Associate at the Levy Economics Institute and a Non-Resident Senior Fellow at the Global Development Policy Center of Boston University.

Yan specializes in Modern Monetary Theory (MMT), the Political Economy of China, Economic Development, and International Economics.

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Originally Published on: 2024-11-07

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Bastian Barucker

Arzneimittelrechtlerin: "Wie die Bevölkerung über die Covid-19-Impfung getäuscht wurde"

Published on Nov 3, 2024

Die auf deutsches und europäisches Arzneimittelrecht spezialisierte Rechtsanwältin Brigitte Röhrig arbeitet seit über 30 Jahren mit kleinen und mittelständischen Pharmaunternehmen unter anderem im Bereich der Arzneimittelzulassung. Ihr aktuell im Westend-Verlag erschienenes Buch "Die Corona-Verschwörung" liest sich wie ein Krimi. Röhrig beschreibt in detailreicher Tiefe, wie es trotz erheblicher Mängel in den eingereichten Zulassungsdokumenten sowie frappierender, wiederkehrender Unregelmäßigkeiten im Bereich der Qualitätskontrolle dazu kommen könnte, dass die modRNA-Injektionen gegen Covid-19 von der EU-Kommission auf Empfehlung der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen wurden.

Ihre stets mit Quellen versehenen Hinweise zeichnen ein verstörendes Bild, das dem von allen möglichen Stellen jahrelang propagierten Narrativ der vermeintlich sicheren und wirksamen „Covid-19-Impfung“ und der vermeintlich rigorosen Prüfung der schnell entwickelten, neuartigen mRNA-Produkte diametral entgegensteht. Immer wieder tritt in Brigitte Röhrigs Zeilen ihre persönliche Erschütterung darüber zu Tage, wie dem Patientenwohl dienende Gesetz und Abläufe bezüglich der Markteinführung von Arzneimitteln durch eine neue Normalität des Zulassungsverfahrens ersetzt werden. Dabei bleiben Sicherheit und Qualitätsprüfung größtenteils auf der Strecke.

Im Nachwort ihres Buches heißt es: „Nach wie vor bin ich erschüttert und fassungslos. Mein Vertrauen in die ordnungsgemäße Arbeit der Zulassungs- und Arzneimittelüberwachgsbehörden ist komplett zerstört. Ihrer Natur nach hoch risikobehaftete modRNA-Arzneimittel sollen in Zukunft für zahlreiche Indikatoren angewendet und zugelassen werden."

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Quellen & Links

Artikel und Podcast:

https://blog.bastian-barucker.de/covid-19-impfung-taeuschung-roehrig

Buch von Brigitte Röhrig: https://westendverlag.de/Die-Corona-Verschwoerung/2200

Unterschied relative und absolute Wirksamkeit:

https://blog.bastian-barucker.de/risikoreduktion-impfstoffstudien-verstehen

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Uncut News

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1 MILLIARDE DOLLAR: Die psychologische Impfkampagne als „Bioterrorismus“ – Enthüllungen von Dr. Robert Malone vor dem US-Kongress

uncut-news.ch

November 6, 2024

Das Energie- und Handelskomitee des US-Kongresses veröffentlichte kürzlich einen Bericht über einen Bundesvertrag im Wert von rund einer Milliarde Dollar, den das Gesundheitsministerium (HHS) unter der Biden-Harris-Administration an das Beratungsunternehmen Fors Marsh Group (FMG) vergab. Der Bericht, an dem Dr. Robert Malone mitwirkte, offenbart Details über die massiven staatlichen Ausgaben zur Beeinflussung der Impfbereitschaft.

Die „Beltway Bandit“ Fors Marsh Group, die überwiegend für Regierungsbehörden arbeitet, erhielt 911 Millionen Dollar an Steuergeldern, um eine psychologische Kampagne zur Förderung von COVID-19-Impfungen durchzuführen. Der damalige Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas bezeichnete Desinformation im Kontext der Pandemie als „inländischen Terrorismus“.

Laut der New York Post wurde das Geld eingesetzt, um eine großangelegte Impfkampagne zu finanzieren, in der über die Wirksamkeit von Masken und Impfungen sowie das Risiko für Kinder falsch informiert wurde. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des GOP-geführten Energie- und Handelskomitees, ein 113-seitiges Dokument, prangert zahlreiche Versäumnisse und Fehlinformationen an, die vom HHS und den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) verbreitet wurden. Darin heißt es, dass die CDC-Richtlinien zur Impfstoffwirksamkeit über die Notfallzulassung der FDA hinausgingen, ohne ausreichende Beweise.

Die Untersuchung kritisiert die CDC weiterhin für „widersprüchliche und unzutreffende Aussagen zur Maskenwirksamkeit“, eine „systematische Übertreibung des COVID-19-Risikos für Kinder“ sowie die unermüdliche Empfehlung, Impfungen für alle Personen ab sechs Monaten zu fördern.

Zwischen August 2020 und Juni 2023 zahlte das HHS der Fors Marsh Group über 911 Millionen Dollar für ihre Werbemaßnahmen – rund 20 Mal mehr als die 45 Millionen Dollar, die die National Institutes of Health 2012 für eine Kampagne zur Krebsforschung ausgaben, und etwa 40 Mal mehr als das jährliche Kommunikationsbudget der FDA.

Die Biden-Harris-Administration verbreitete weiterhin unbewiesene Informationen über Impfquoten, Maskenpflicht und die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen. Laut dem Bericht bearbeitete und löschte die CDC während der Untersuchung des Komitees zahlreiche Videos auf ihrem YouTube-Kanal, die teilweise dazu genutzt wurden, Ungeimpfte durch Panikmache zur Impfung zu drängen.

Eine Zusammenfassung der Fors Marsh-Kampagne wurde in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. In der Bewertung mit dem Titel „Evaluation of the ‚We Can Do This‘ Paid Media Campaign and COVID-19 Vaccination Coverage“ wird die Kampagne als Erfolg bezeichnet. Die Studienergebnisse zeigten, dass digitale Medien eine unmittelbare Verhaltensänderung bewirkten, während TV-Werbung das Verhalten schrittweise beeinflusste. Die Studie hebt hervor, dass Multikanal-Kampagnen ein effektives Mittel sind, um die öffentliche Meinung und das Verhalten zu beeinflussen.

Dr. Robert Malone kommentierte diese Entwicklungen mit scharfen Worten:

„Diese Aussage ist ein Euphemismus für psychologischen Bioterrorismus. Das HHS hat fast eine Milliarde Dollar an Steuergeldern an Fors Marsh gezahlt, um die amerikanische Bevölkerung nach den Vorstellungen der Regierungsbürokraten zu konditionieren und zu manipulieren – ähnlich wie Pawlow seine Hunde auf Glockensignale trainierte.“

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https://uncutnews.ch/1-milliarde-dollar-die-psychologische-impfkampagne-als-bioterrorismus-enthuellungen-von-dr-robert-malone-vor-dem-us-kongress/

Telepolis

Pläne für Cyber-Abwehrzentrum der EU: Millionengrab oder Zukunftsprojekt?

06. November 2024

Christian Kliver

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Bild: Alexander Supertramp/ Shutterstock.com

Die EU will ein neues Cyber Defence Center schaffen. Das Projekt soll zwölf Millionen Euro pro Jahr kosten. Doch hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf.

Die Europäische Union plant die Schaffung eines neuen zentralen Cyber Defence Coordination Centers. In internen Beratungen haben EU-Sicherheitsexperten die Einrichtung einer solchen Zentralstelle vorgeschlagen, wie Telepolis aus diplomatischen Kreisen erfuhrt.

So soll eine bisher bestehende Lücke in der Koordination von Cyber-Verteidigungsoperationen geschlossen werden. Doch der Weg zur Umsetzung ist steinig.: EU-Diplomaten berichten von heftigen Debatten hinter verschlossenen Türen. Viele Mitgliedsstaaten befürchten offenbar eine weitere Machtkonzentration beim EU-Rat unter Ursula von der Leyen.

Die Idee, die hinter dem neuen EU Cyber Defence Coordination Center (EU CDCC) steckt, ist ebenso notwendig wie umstritten. Die EU hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte im Bereich der Cybersicherheit erzielt, dennoch bestehen weiterhin deutliche Lücken, insbesondere in der militärischen Cyber-Verteidigung.

Die Rolle des EU Cyber Defence Coordination Center

Diese Lücke soll das EU CDCC schließen, indem es als zentraler Knotenpunkt für militärische Cyber-Operationen fungiert und die Verbindung zu zivilen und Nato-Strukturen stärkt.

Lesen Sie auch

Ein Hauptanliegen der Mitglieder der EU ist der breite Umfang des Mandats des EU CDCC, das in seiner Endausbaustufe auch die Durchführung eigenständiger militärischer Cyber-Operationen umfassen soll.

Bedenken aus Niederlanden und Schweden

Wie EU-Diplomaten bestätigen, haben Länder wie Schweden und die Niederlande Bedenken hinsichtlich der möglichen Ausweitung der Kompetenzen des Zentrums geäußert. Diese Bedenken unterstreichen den schmalen Grat zwischen nationaler Souveränität und europäischer Zusammenarbeit.

Die Bundesregierung hat in den Beratungen ihr Interesse an einer koordinierten europäischen Cyber-Verteidigung deutlich gemacht. Nach Einschätzung beteiligter deutscher Diplomaten könnte die Bundesrepublik von einer zentralisierten Cyber-Verteidigungsstruktur profitieren, die sowohl die Sicherheit innerhalb Europas als auch die Fähigkeit zur schnellen Reaktion auf Bedrohungen verbessert.

Doch auch Deutschland muss die Balance zwischen europäischer Integration und nationaler Autonomie wahren.

Konzept in fünf Phasen

Das Konzept des EU CDCC ist in fünf Phasen unterteilt, wobei die erste Phase die Unterstützung von zivilen und militärischen Missionen in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) vorsieht. Kritische Stimmen aus mehreren Mitgliedstaaten pochten hinter verschlossenen Türen auf die Notwendigkeit, klarere Mandate zu definieren und das Konzept transparent zu gestalten, um Überschneidungen innerhalb des komplexen "Cyber-Ökosystems" der EU zu vermeiden.

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https://www.telepolis.de/features/Plaene-fuer-Cyber-Abwehrzentrum-der-EU-Millionengrab-oder-Zukunftsprojekt-10006510.html

World Affairs In Context

🔴 'Sanctioned' BRICS: West Shut Down mBRIDGE But Failed to Stop the Global South

Warwick Powell

Published on Nov 7, 2024

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Sources & Links

Warwick Powell's Substack-

International Political Economy, Geopolitics and System Change

https://warwickpowell.substack.com/

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World Affairs in Context:

By Lena Petrova

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Transition-News

Großbritannien will weltweit erstes «Frühwarnsystem» für Pandemien einrichten

Die Regierung geht dazu eine Partnerschaft mit dem Biotech-Unternehmen Oxford Nanopore ein, das auf DNA/RNA-Sequenzierungstechnologie spezialisiert ist. An dem Projekt beteiligt ist auch die britische Gesundheitssicherheitsbehörde UKHSA.

Veröffentlicht am 6. November 2024 von AR.

Das Vereinigte Königreich wird «das weltweit erste Echtzeit-Überwachungssystem einrichten, um die Bedrohung durch künftige Pandemien zu kontrollieren». Dies geht aus einer Pressemitteilung von drei öffentlichen Einrichtungen und dem Gesundheitsminister hervor, die am Dienstag publiziert wurde.

Ziel sei laut dem Ministerium für Gesundheit und Soziales, dem Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie und der Gesundheitssicherheitsbehörde (UK Health Security Agency, kurz UKHSA), Krankheiten vorzubeugen und die Öffentlichkeit zu schützen.

Partner der britischen Regierung ist dabei ein in Oxford ansässiges Biotech-Unternehmen namens Nanopore, das auf DNA/RNA-Sequenzierungstechnologie spezialisiert ist. Die neue Zusammenarbeit werde zu einer besseren wissenschaftlichen Forschung führen und könne «lebensrettende Tests und Behandlungen für Patienten hervorbringen». Nanopore stellte bereits 2020 im Rahmen einer Vereinbarung mit der Regierung SARS-CoV-2-Tests für NHS-Labors her.

Die Wissenschaftler Carl Heneghan und Tom Jefferson, die auf das neue Projekt hinweisen, machen auch auf einen Slogan von Nanopore aufmerksam: «Die Analyse von allem, durch jeden und überall ermöglichen». Das erinnere an die bei «Corona» erlebte testbasierte Generierung von Fallzahlen und lasse künftige Lockdowns erwarten.

Außerdem sei auffällig, so die beiden Streiter für die Förderung wissenschaftlicher Evidenz in Gesundheitsfragen, dass in der Pressemitteilung nur von Pandemien von Infektionskrankheiten die Rede sei. Demnach sei wohl zum Beispiel Fettleibigkeit uninteressant, ebenso wie übermäßige Todesfälle.

Von den unterstützenden Erklärungen in der Pressemitteilung spreche besonders die von Wes Streeting für sich selbst. Der Minister für Gesundheit und Soziales wird dort mit folgenden Worten zitiert:

«Wenn wir beim Vorbereiten scheitern, sollten wir uns auf das Scheitern vorbereiten. Unser [Nationaler Gesundheitsdienst] NHS lag bereits am Boden, als die Pandemie zuschlug, und er wurde härter getroffen als jedes andere vergleichbare Gesundheitssystem.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt. Deshalb wird diese historische Partnerschaft mit Oxford Nanopore dafür sorgen, dass unsere weltweit führenden Wissenschaftler stets über die aktuellsten Informationen über neu auftretende Bedrohungen verfügen.

Indem wir die technologische Revolution annehmen, wird unser 10-Jahres-Gesundheitsplan den NHS von analog auf digital umstellen und damit unzählige weitere Leben retten.»

Wie sich Herr Streeting angesichts der massiven Wissenslücken bezüglich Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten vorbereiten wolle, sei unklar, so Heneghan und Jefferson. Sie seien sich nicht sicher, ob er oder seine Mitstreiter irgendetwas täten, um diese Lücken zu schließen. Genauso unsicher sei, ob sich Streeting darüber im Klaren sei, wie ernst das Problem der im Krankenhaus erworbenen Infektionen sei – also der aktuellen Infektionen, nicht derjenigen vom «Planeten Zog».

Schließlich stelle sich die Frage, wie es möglich sei, dass ein System, in dem es über ein Jahr dauere, bis ein Termin für einen Gynäkologen zustande komme, sich darauf vorbereite, den «Pandemie-Rausch» zu schüren. Dafür könne man aber bald überall und jederzeit einen Test machen und ihn von jedem analysieren lassen. Ob das eine Lösung für die Probleme mit den Wartelisten wäre?

Kommentar Transition News:

Es soll kurz auf einige weitere Aktivitäten der Gesundheitssicherheitsbehörde UKHSA im Zusammenhang mit Covid-Maßnahmen hingewiesen sein, über die wir auch berichtet haben.

So änderte die UKHSA im Februar 2022 die Definition eines Covid-«Falles», wodurch ein Anstieg der «Fälle» fast unvermeidlich wurde. Zur Überwachung der Bevölkerung schloss die Behörde damals Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern, um Standortdaten auszuwerten.

Die gesammelten «Evidenzen» der UKHSA für die Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Maßnahmen wie Distanzierung, Masken, Tests, Schulschliessungen oder Lockdowns seien laut Heneghan und Jefferson ein «völliges Desaster».

Dagegen enthüllten die Daten der Agentur, dass in England die «geimpfte» Bevölkerung in den letzten Jahren eine Unzahl mehr Todesfälle verzeichnete als die «ungeimpften» Personen.

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Quellen & Links

Trust the Evidence: UK to create world-first early warning system for pandemics - 5. November 2024

https://trusttheevidence.substack.com/p/uk-to-create-world-first-early-warning

Press release: UK to create world-first 'early warning system' for pandemics - 5. November 2024

https://www.gov.uk/government/news/uk-to-create-world-first-early-warning-system-for-pandemics

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klatv

Es brodelt von innen - ARD, ZDF, ORF, Deutschlandradio - Mitarbeiter positionieren sich

6. November 2024

Mainstream-Medien: Einsturzgefahr Der Unmut gegen die einseitige Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks rumort schon lange auch unter den eigenen Mitarbeitern und gewinnt dadurch enorm an Gewicht: Es bröckelt im Fundament - nicht nur der deutschen Medienanstalten. Ein aktuelles Beispiel vom ORF: Der Fall Sonja Sagmeister.

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Kunstfreiheit? "Meldestelle REspect" sieht nur Volksverhetzung

Von Bernhard Loyen

Nov 7, 2024

Das "Corona-Jahr" 2021. Die Politik vermittelt den Bürgern nachdrücklich, dass nur "das Impfen der Weg zur Freiheit ist". Der Künstler Simon Rosenthal verarbeitete seinen kritischen Blick auf die Maßnahmen mit einer Werksreihe. Die "Meldestelle REspect" erkennt darin nur Volksverhetzung.

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Kanada setzt autoritär die digitale ID durch

5. November 2024

von Thomas Oysmüller

Am Weg zur digitalen ID in Kanada versucht man (erfolgreich) das Parlament zu umgehen. Das wird die Kritik zwar erhöhen, aber die Kontrolle verringern.

Was in Österreich mit der „ID Austria“ bereits weit fortgeschritten ist, wird im Westen überall ausgerollt. In Kanada planen die Regulierungsbehörden einen nationalen digitalen Personalausweis, ohne dabei das Parlament mit einzubeziehen.

Während sich bereits parlamentarischer Widerstand gegen die digitale ID gebildet hat, wird diese nun übergangen. Das dürfte, so schreiben die Datenschützer von Reclaim the Net, die Kontroverse rund um das Thema letztlich auch noch erhöhen. Allerdings macht der Schritt auch deutlich, was die Behörden wohl fürchten: Dass ein ordnungsgemäßer demokratischer Prozess das Projekt in Bedrängnis bringen könnte. Deshalb fühlt man sich offenbar zu so einem riskanten Manöver gezwungen.

Reclaim the Net berichtet:

Die Berichte über diese Vorgänge stützen sich darauf, dass Shared Services Canada (SSC), eine IT-Agentur der Regierung, kürzlich ankündigte, wie die Arbeit an der Einrichtung eines digitalen Ausweissystems für das ganze Land voranschreitet, und dies als im Wesentlichen nicht anders als die derzeitigen Formen der obligatorischen Ausweise darstellte (zum Beispiel Kanadas Äquivalent zur Sozialversicherungsnummer in den USA).

Die Gegner im Parlament und darüber hinaus weisen jedoch seit Jahren immer wieder darauf hin, dass das System Gefahren birgt, die weder in der Tiefe noch in der Breite mit denen herkömmlicher Ausweissysteme vergleichbar sind.

Diese Gefahren reichen von der Datensicherheit über die Implementierungskosten bis hin zu den verschiedenen Möglichkeiten, wie zentralisierte Datenbanken, die die sensibelsten persönlichen Informationen der Menschen enthalten, missbraucht werden können.

Und diese wiederum reichen von der Sicherheit bis hin zu dem Risiko, dass digitale Ausweise zu effektiven Instrumenten für die staatliche Massenüberwachung und Kontrolle des Verhaltens der gesamten Bevölkerung werden.

Der SSC und andere Befürworter der digitalen ID sprechen diese Probleme jedoch fast nur am Rande an, während sie die Vorteile für die Öffentlichkeit als größere Bequemlichkeit durch einen einheitlichen Zugang zu Behördendiensten und sogar als etwas verkaufen, das die Bürger „befähigt“.

Was jedoch die prominentesten Personen und Organisationen, die sich für die weltweite Einführung digitaler IDs einsetzen (wie Bill Gates, Tony Blair, die EU und das WEF…), als einen Weg zu mehr Gerechtigkeit und Gleichheit darstellen, hat genau den gegenteiligen Effekt.

„Segregation und Diskriminierung“, so heißt es in einem Bericht aus Kanada, der in einem aktuellen Zusammenhang steht: Covid-Impfstoff-„Pässe“ und die Behandlung von Bürgern, die sich gegen die Impfung entschieden haben.

Die digitale ID könnte das Netz von Impf-Reisepässen weitaus umfassender ausrollen. Die Infrastruktur wird dafür aktuell geschaffen, in den USA, der EU, und auch in Kanada.

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Quellen & Links

Bild „Emergence & Convergence / PHI (CA)“ ( https://www.flickr.com/photos/36085842@N06/50240410946 ) by Ars Electronica ( https://www.flickr.com/photos/36085842@N06 ) is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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https://tkp.at/2024/11/05/kanada-setzt-autoritaer-die-digitale-id-durch/

NachDenkSeiten (Audio & Artikel)

NATO, NATO über alles! – Kein Hirn frei für das Selbstverständliche: Frieden zwischen allen Völkern

05. November 2024 um 13:19

Ein Artikel von: Albrecht Müller

Gestern sind wir mal wieder mit Freundlichkeiten und Feierlichkeiten zur NATO überspült worden. Zum Beispiel beim ZDF mit einem Interview zwischen ZDF-Mann Sievers und dem neuen NATO-Generalsekretär Rutte. Siehe hier. Fast vier Minuten Einleitung mit militärischem Brimborium, dann sieben Minuten Interview – insgesamt über zehn Minuten. Wer Frieden mit möglichst wenig Militär will, erinnert sich mit Wehmut an den folgenden Text. Albrecht Müller.

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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/241105-Kein-Hirn-frei-fuer-Frieden-NDS.mp3

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Auszug aus dem Berliner Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989:

Am Text seitlich mit (1) markiert:

„Unser Ziel ist es, die Militärbündnisse durch eine europäische Friedensordnung abzulösen.“

Und mit (2) markiert:

„Der Umbruch in Osteuropa verringert die militärische und erhöht die politische Bedeutung der Bündnisse und weist ihnen eine neue Funktion zu: Sie müssen, bei Wahrung der Stabilität, ihre Auflösung und den Übergang zu einer europäischen Friedensordnung organisieren. Dies eröffnet auch die Perspektive für das Ende der Stationierung amerikanischer und sowjetischer Streitkräfte außerhalb ihrer Territorien in Europa.“

Die sowjetischen Streitkräfte sind abgezogen, die US-amerikanischen Truppen sind immer noch da, auch nach weiteren 35 Jahren der Besatzung. Heute sind etwas über 35.000 US-amerikanischen Soldaten in Deutschland stationiert.

Es ist höchste Zeit, dass wir uns auf den Geist von 1989 besinnen. Das wäre aktuell und für die Zukunft notwendig. Denn unter den herrschenden Umständen sind wir im Falle eines Konflikts mit Russland eines der ersten militärischen Ziele – Deutschland insgesamt und ganz besonders der Südwesten, die Heimat der NachDenkSeiten.

Zum Ende noch das passende Foto zum herrschenden Zeitgeist, gestern im Kanzleramt zu Berlin aufgenommen und vom ZDF ausgestrahlt:

P.S.: Passend zu dem ganzen Brimborium meldet meine Regionalzeitung auf der ersten Seite und auf Basis einer dpa-Meldung:

„Rutte fordert von Berlin mehr Geld für Verteidigung“

und weiter:

„Der Neue Nato-Generalsekretär Mark Rutte hält die deutschen Verteidigungsausgaben trotz der jüngsten Erhöhungen für zu niedrig.“

Es ist höchste Zeit, gegen diesen Wahnsinn aufzustehen!

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Quellen & Links

Bilder: Screenshots ZDF

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https://www.nachdenkseiten.de/?p=124236

Wissen Neu Gedacht

(IC: Bitte lesen Sie diesen sehr umfangreichen Artikel auf der Webseite. Aus technischen Gründen ist es nicht möglich diesen Artikel und die Links zu übernehmen.)

Nov 6, 2024

+++ Teil I

Virusnachweis – wo bist du? Teil I

Wurde der Nachweis bestimmter Viren oder überhaupt von Viren erbracht? Diese Frage ist umstritten und beschäftigt viele. So verfassten Sucharit Bhakdi und der Mediziner Michael Palmer den Artikel «Gibt es Viren überhaupt?» , der am 21. Mai auf der Website der Gesellschaft der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) veröffentlicht wurde.

Tenor: Die Evidenz für pathogene Viren ist erbracht.

Noch am selben Tag konterten wir die Wissenschaftsplattform Next Level mit einem 35-minütigen Video unseres Pressesprechers Marvin Haberland. 

[...]

https://www.wissen-neu-gedacht.de/virusnachweis-wo-bist-du-teil-ii-eine-replik-auf-michael-palmer

+++ Teil II

Virusnachweis – wo bist du? Teil II – eine Replik auf Michael Palmer

Sucharit Bhakdi und Michael Palmer haben in einem Beitrag die These aufgestellt, Viren wie SARS-CoV-2 seien nachgewiesen worden. Wir von NEXT LEVEL und Torsten Engelbrecht publizierten dazu Repliken – und auf die von Engelbrecht hat Palmer direkt geantwortet. Hier ist nun die Fortsetzung der unserer Replik auf Palmers Erwiderung. Von Torsten Engelbrecht, Marvin Haberland (Pressesprecher NEXT LEVEL) und Konstantin Demeter

Wurden Viren wie SARS-CoV-2, HIV, H5N1 etc. nachgewiesen?

Diese Frage wird kontrovers diskutiert. Sucharit Bhakdi und Michael Palmer haben dies in ihrem am 21. Mai auf der Seite der Gesellschaft der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) veröffentlichten Artikel «Gibt es Viren überhaupt?» bejaht.

Next Level publizierte dazu zwei Erwiderungen

(siehe hier und hier) und Torsten Engelbrecht eine mit dem Titel «Virusnachweis – wo bist du?», die am 13. Juni auf der MWGFD-Website und einen Tag später auf Transition News erschient. Tenor: Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis von Viren.

[...]

https://www.wissen-neu-gedacht.de/virusnachweis-wo-bist-du-teil-ii-fortsetzung-eine-replik-auf-michael-palmer

Stefan Homburg

Corona, Klima, Rezession

Published on Nov 1, 2024

Viele haben bedauert, dass sie zu meinem Hauptvortrag 2024 nicht kommen konnten, weil Ort oder Zeit nicht passten. Den letzten Auftritt im Bayerischen Hof (München) gibt es nun hier für Sie als Videoaufzeichnung.

Mit Corona, Klima und Rezession behandele ich ein übergreifendes Thema, um darauf aufmerksam zu machen, was in unserer Gesellschaft schiefläuft.

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https://youtu.be/w2_VTTRZeOg

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Naval News

Safran's laser communication technology

Published on Nov 6, 2024

Safran's new laser optical communication technology at Euronaval 2024.

Safran Electronics & Defense is developing a new solution for transmitting and receiving optical communications by laser. This innovation will enable armed forces to share information at very high speed with no risk of jamming or interception. It is the result of the company’s expertise in inertial navigation, optronics and communications.

Laser optical communication technology will be based on terminals that can transmit and receive optical communications: one terminal to send data encoded in a laser beam, the other to receive it and convert it into digital information. Users will be able to share messages, pictures and video at ranges of tens of kilometers, or even further with the aid of relay satellites.

Laser optical links offer several advantages over traditional radio communication, including discretion and resistance to interference. But also throughput, with speeds of 5 Gb/s to 50 Gb/s, which is a major benefit as data volumes continue to increase and data-hungry AI becomes more widely deployed.

Check out our daily naval defense news coverage at: https://navalnews.com

NAVAL NEWS is fully focused on naval topics. We cover the latest naval defense shows & events. We also report on naval technology from all over the world. Navalnews.com is updated daily with in-depth features, industry, and naval forces news round-ups, event coverage, video reports and more. Our top of the line site is responsive across all mobile and desktop devices.

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Augen Auf Medien Analyse

Video Translate Projects

Larken Rose - "Vergiss niemals!"

Published on Nov 6, 2024

"Einige von uns werden nicht vergessen, wie Tyrannei entsteht."

Für Dich Deutsch vertont, der Beitrag von Larken Rose vom 24. März 2022.

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Quellen & Links

Original Video:

Larken Rose

Never Forget

Published on Mar 24, 2022

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https://youtu.be/9ppIR_zd_uQ

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YT-Kanal Larken Rose:

https://youtube.com/@LarkenRose

+

Telegram:

Kanal "Augen Auf Medien Analyse", unzensiert

https://t.me/AugenAufMA

Kanal "Video Translate Projects":

https://t.me/VideoTranslateProjects

Odysee / LBRY:

https://odysee.com/@AugenAufMedienAnalyse

Hier findest Du alle Videos, auch die hier zensierten.

Augen Auf Medien Analyse & Video Translate Projects

Sind rein privates Engagement, mit Beteiligung von Menschen, die sich für die Freiheit und die Demokratie Erhaltung einsetzen. In ihrer Freizeit.

Alle Initiativen & Projekte:

https://augenaufmedienanalyse.de/2022/02/1...

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RT DE

Lawrow: Westen bereitet Europa auf direkten Krieg mit Russland vor

Nov 5, 2024

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag am internationalen Science-Fiction-Symposium "Die Zukunft gestalten" teilgenommen und mehrere Fragen erörtert. Der russische Diplomat stellte fest, dass die herrschenden Eliten vieler europäischer Länder keine Zukunft in einer multipolaren Welt sehen. Ihm zufolge suchen sie die Rettung beim Hegemonen in Übersee – den Vereinigten Staaten.

"Die Bundesregierung hat verschämt die demütigende Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines hingenommen, zum Schaden der fundamentalen Interessen der deutschen Wirtschaft und des deutschen Volkes", so Lawrow.

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srf

Wie die Coronakrise die Schweiz anfällig für Korruption machte

Aus SRF 4 News aktuell vom 04.11.2024. Bild: Keystone/VALENTIN FLAURAUD

«Während der Pandemie ist es zu korruptem Verhalten gekommen»

04.11.2024, 11:36

Die Coronapandemie brachte eine neue Welle an Korruption mit sich. Zu diesem Schluss kommen Forschende in einem neuen Buch, das die Korruption während der Coronakrise beleuchtet. Christian Hauser ist Mitautor. Der Schweizer Professor schildert, wie auch die Schweiz von Korruptionsfällen betroffen war und welche Rolle künstliche Intelligenz in der Prävention spielen könnte.

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Autor

Christian Hauser

Professor

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SRF News: Wie gross war das Problem der Korruption in der Schweiz während der Coronakrise?

Christian Hauser: In der Schweiz ist es im Zusammenhang mit der Coronapandemie zu korruptem Verhalten gekommen. Behörden haben zahlreiche Hinweise bekommen, dass Coronahilfen missbräuchlich erlangt wurden.

Korruption ist die Ausnutzung einer Entscheidungsbefugnis zum privaten Vorteil.

Zudem hat die Schweiz im Korruptionsbarometer der Organisation Transparency International einige Punkte verloren. Obwohl die Schweiz immer unter den Top Ten der korruptionsfreiesten Länder der Welt rangiert, konnte sie sich in der Krise nicht so gut weiterentwickeln wie andere Länder.

Mit welchen Fällen von Korruption hatte die Schweiz zu kämpfen?

In der Schweiz waren vor allem Deals im Ausland im Gespräch. So waren Schweizer Geschäftsleute etwa in Maskendeals in Deutschland verwickelt, die derzeit von der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Es wird beispielsweise untersucht, ob hochrangige Politiker involviert waren, um Millionendeals zu erhalten.

https://www.srf.ch/news/schweiz/entscheidungen-in-krisenzeiten-waehrend-der-pandemie-ist-es-zu-korruptem-verhalten-gekommen

German-Foreign-Policy

Kiew unter Druck

Kiew denkt Berichten zufolge über einen partiellen Waffenstillstand mit Moskau nach: keine Angriffe auf die jeweilige Energieinfrastruktur mehr. Etwaiges Eingreifen nordkoreanischer Truppen schafft Probleme auch für Deutschland.

05.Nov.2024

KIEW/BERLIN/MOSKAU (Eigener Bericht) – Im Ukraine-Krieg zeichnen sich vor dem Hintergrund des russischen Vorrückens im Donbass neue Überlegungen in Kiew über einen möglichen partiellen Waffenstillstand ab. Berichten zufolge sondieren ukrainische Stellen derzeit, ob Moskau sich auf eine Einstellung der wechselseitigen Angriffe auf die jeweilige Energieinfrastruktur einlassen würde; dabei geht es um Kraftwerke und Stromversorger auf ukrainischer, um Raffinerien und Erdöllager auf russischer Seite. Ein entsprechender Deal war mittlerweile zweimal in Kraft; er begleitete jeweils – ab Herbst 2023 und ab Mitte Juni 2024 – Verhandlungen über einen Waffenstillstand, die jeweils durch erneute ukrainische Angriffe zum Scheitern gebracht wurden. Aktuell drängt vor allem der Mangel an Soldaten Kiew, über eine Wiederaufnahme von Verhandlungen nachzudenken: US-Quellen schätzen, die Ukraine könne allenfalls noch für sechs bis zwölf Monate Truppen stellen. Es kommt hinzu, dass das etwaige Eingreifen nordkoreanischer Militärs in den Krieg die strategischen Kräfteverhältnisse verschiebt – zu Ungunsten des Westens, auch Deutschlands, das zum ersten Mal feindliche Einsätze asiatischer Soldaten in Europa einkalkulieren muss.

Die Front kollabiert

Bereits zu Beginn der vergangenen Woche hatte ein Interview mit einem Generalmajor der ukrainischen Streitkräfte, Dmytro Martschenko, einige Aufmerksamkeit erregt. Martschenko konstatierte umstandslos, „wir alle“ wüssten, „dass unsere Front zusammengebrochen ist“.[1] Es fehle an „Munition und Waffen“; zudem habe man für getötete und für verwundete Militärs „keinen Ersatz, die Soldaten sind müde, sie können die Frontlinie nicht abdecken, an der sie sich befinden“. Ähnliches räumen jetzt auch US-Medien ein. Prognosen vom Sommer, laut denen es im Ukraine-Krieg ein Patt zwischen den beiden Kriegsparteien gebe, hätten sich als verfehlt erwiesen, hieß es am Wochenende etwa in der New York Times. Russlands Streitkräfte seien inzwischen „stetig“ auf dem Vormarsch; Sie hätten nicht bloß Territorien in der Ostukraine gewonnen, sondern auch schon ein Drittel des Territoriums im Gebiet Kursk zurückerlangt, zu dessen Eroberung Kiew im August wertvolle Verbände von der ostukrainischen Front abgezogen und diese damit empfindlich geschwächt habe.[2] Das Pentagon gehe mittlerweile davon aus, die Ukraine könne vielleicht noch für sechs bis zwölf Monate eine halbwegs ausreichende Zahl an Soldaten auftreiben. Danach sei mit einem „krassen Mangel“ zu rechnen.

Neue Verhandlungen

Während Kiew weiterhin auf eine stärkere Unterstützung mit westlichen Waffen sowie auf die Freigabe weitreichender westlicher Raketen für den Beschuss von Zielen auf russischem Territorium dringt, sind ukrainische Stellen zugleich um Gespräche mit Moskau bemüht. Dies berichtete ebenfalls in der vergangenen Woche die Financial Times. Kiews Ziel sei es demnach, die wechselseitigen Angriffe auf die ukrainische Energie- respektive die russische Erdölinfrastruktur zu beenden.[3] Es handelt sich laut den Informationen der Financial Times bereits um den dritten derartigen Anlauf innerhalb von einem Jahr.

Angriffe eingestellt

Wie die Financial Times unter Berufung auf vier ukrainische Regierungsmitarbeiter erklärt, kamen Moskau und Kiew bereits im Herbst 2023 zu einer „stillschweigenden Übereinkunft“, Angriffe einerseits auf ukrainische Kraftwerke und Stromversorger, andererseits auf russische Erdölpipelines und Raffinerien einzustellen.[4] Die Maßnahme begleitete damalige Gespräche über einen etwaigen Waffenstillstand (german-foreign-policy.com berichtete [5]); sie sollte helfen, den Boden für einen förmlichen Deal zu bereiten. Gebrochen wurde die Übereinkunft laut der Financial Times von den ukrainischen Streitkräften, die im Februar und im März 2024 – angeblich trotz ausdrücklicher Warnungen der Biden-Administration – ihre Attacken auf russische Erdölanlagen wieder aufnahmen. Daraufhin griffen die russischen Streitkräfte ebenfalls die ukrainische Energieinfrastruktur erneut an; unter anderem zerstörten sie im April 2024 das Kraftwerk Trypilska rund 40 Kilometer östlich von Kiew. Experten urteilen, die Angriffe träfen die Ukraine härter als Russland. Zwar seien zeitweise 17 Prozent der russischen Raffineriekapazitäten beschädigt gewesen; doch sei inzwischen vieles wieder repariert, und Russland exportiere ohnehin relativ wenig Raffinerieprodukte, während es weniger als die Hälfte der Raffineriekapazitäten zur Deckung seines eigenen Bedarfs benötige.[6]

Der dritte Anlauf

Laut der Financial Times wurden Gespräche über eine Beendigung der Angriffe auf die Energie- bzw. Erdölinfrastruktur Mitte Juni 2024 neu gestartet – kurz nach dem gescheiterten „Friedensgipfel“ des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Schweiz. Die Verhandlungen wurden demnach von Qatar organisiert, das als erfahrener Konfliktmittler gilt – insbesondere im Nahen Osten. Parallel fanden erneut auch Gespräche statt, die einen vollständigen Waffenstillstand zum Ziel hatten – unter anderem Gespräche des damaligen ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi (german-foreign-policy.com berichtete [7]). Erneut scheiterten die Verhandlungen an der Ukraine: Kiew befahl Anfang August 2024 die Invasion ukrainischer Truppen in das russische Gebiet Kursk, die sämtlichen Gesprächen ein Ende setzte. Wie schon im Frühjahr gelang es der Ukraine nicht, nennenswerte militärische Vorteile zu erzielen; im Gegenteil: Die Kursk-Offensive schwächte die Donbass-Front und trug, wie erwähnt, zu den aktuellen russischen Durchbrüchen dort bei. Wohl mit Blick darauf sei Kiew bemüht, an die Gespräche unter Vermittlung von Qatar wieder anzuknüpfen, heißt es; man habe – ähnlich wie im vergangenen Herbst – die wechselseitigen Angriffe auf die Energie- bzw. Erdölinfrastruktur bereits reduziert.[8] Unklar ist freilich, ob die Ukraine bereit ist, eine erneute, insgesamt bereits dritte entsprechende Einigung auf Dauer einzuhalten.

„Sehr enge Bindungen“

Unklar ist auch, inwieweit sich das mögliche Eingreifen nordkoreanischer Truppen in den Ukraine-Krieg auswirkt. Beweise für die Behauptung ukrainischer, südkoreanischer und US-amerikanischer Stellen, denen zufolge sich 3.000, 8.000, 10.000 oder sogar deutlich mehr Soldaten aus Nordkorea in Russland aufhielten und sich darauf vorbereiteten, in die Kämpfe zu intervenieren, liegen weiterhin nicht vor. Allerdings hat Nordkoreas Außenministerin Choe Son-hui bei einem Besuch in Moskau am Freitag erklärt, ihr Land werde „immer fest an der Seite unserer russischen Kameraden stehen“ – „bis zum Tag des Sieges“.[9] Ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow wiederum lobte die „sehr engen Bindungen“ zwischen den „Streitkräften und Spezialeinheiten“ beider Länder und erklärte, diese ermöglichten es beiden Seiten, „bedeutende Sicherheitsziele“ zu erreichen. Beobachter weisen darauf hin, das das Abkommen, das Russland und Nordkorea Mitte Juni 2024 geschlossen haben, militärischen Beistand für den Fall vorsieht, dass eines der beiden Länder angegriffen wurde. Genau das ist im russischen Gebiet Kursk der Fall; zumindest dort entspräche also ein nordkoreanisches Eingreifen den vertraglichen Grundlagen der bilateralen Zusammenarbeit.[10]

Druck auf Seoul

Sollte sich das Eingreifen nordkoreanischer Truppen in den Krieg bestätigen, wäre mit weit reichenden Folgen zu rechnen. Zum einen steigt der Druck auf Südkorea, die Ukraine künftig direkt mit Kriegswaffen zu unterstützen. Bislang liefert Seoul – abgesehen von Schutz- und medininischer Ausrüstung – lediglich indirekt: über Drittstaaten, die etwa Munition empfangen, um Munition im gleichen Umfang aus ihren Beständen an Kiew weiterzugeben. Dies ermöglicht es Südkorea, stets zu behaupten, es liefere keine Waffen unmittelbar in den Ukraine-Krieg. Laut Experten hat Seoul der Ukraine auf diesem indirekten Weg bereits mehr Munition des 155-Millimeter-Kalibers zur Verfügung gestellt als alle Länder Europas zusammengenommen.[11]

Neue Kräfteverhältnisse

Zum anderen aber geraten Südkorea und der Westen in eine strategisch ungünstige Lage. So gilt es als sehr gut denkbar, dass Pjöngjang im Gegenzug gegen die Entsendung von Truppen in die Ukraine russisches Know-how in der Rüstungsproduktion erhält, etwa im Hinblick auf Langstreckenraketen, die die USA erreichen können. Eine derartige Rakete wurde in der vergangenen Woche von Nordkorea getestet – dies offenkundig mit Erfolg.[12] Zum anderen verschiebt es die strategischen Kräfteverhältnisse, wenn einerseits der Westen es in Zukunft einkalkulieren muss, dass nordkoreanische Soldaten auf europäischen Kriegsschauplätzen kämpfen – das gab es noch nie –, wenn andererseits aber auch Südkorea und zugleich seine Schutzmacht USA es einplanen müssen, dass womöglich Russland seinerseits Nordkorea mit Truppen zu Hilfe eilt, sollte dies einmal erforderlich erscheinen. Beides ist in den gängigen Überlegungen westlicher Strategen bislang nicht wirklich eingeplant.

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Quellen & Links

[1] Katerina Alexandridi: Ukrainischer Generalmajor: Kein Geheimnis, dass die Donbass-Front zusammengebrochen ist. berliner-zeitung.de 29.10.2024.

[2] Julian E. Barnes, Eric Schmitt, Helene Cooper, Kim Barker: As Russia Advances, U.S. Fears Ukraine Has Entered a Grim Phase. nytimes.com 01.11.2024.

[3], [4] Max Seddon, Christopher Miller, Andrew England: Ukraine and Russia in talks about halting strikes on energy plants. ft.com 29.10.2024.

[5] S. dazu Heikle Gespräche und Die Strategie der Eindämmung.

[6] Max Seddon, Christopher Miller, Andrew England: Ukraine and Russia in talks about halting strikes on energy plants. ft.com 29.10.2024.

[7] S. dazu Diplomatie statt Waffen und Kursk und die Folgen.

[8] Max Seddon, Christopher Miller, Andrew England: Ukraine and Russia in talks about halting strikes on energy plants. ft.com 29.10.2024.

[9] North Korea says will stand by Russia until ‘victory’ in Ukraine. koreatimes.co.kr 01.11.2024.

[10] Tessa Wong: Putin and Kim pledge mutual help against ‘aggression’. bbc.co.uk 19.06.2024.

[11] Christian Davies: South Korea weighs arming Ukraine after North Korean deployment. ft.com 01.11.2024.

[12] Jochen Stahnke: Kims Beitrag zum amerikanischen Wahlkampf. Frankfurter Allgemeine Zeitung 01.11.2024.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9744

Druschba FM

Rupor-News mit Thomas Röper: Scholz mag Selenskyj nicht mehr. Wird Deutschland langsam prorussisch?

Published on Nov 5, 2024

Folge 24 von 27.10.2024

Der Kanal „DruschbaFM“ wurde erstellt, um freundschaftliche internationale Beziehungen zwischen Ost und West zu fördern. Unsere Informations- und Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, das Interesse der breiten Bevölkerung an diesem wichtigen Thema zu erhöhen. Ziel ist es, Bürger aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen und unterschiedliche Sichtweisen auf dieselben Dinge zu zeigen, die in unserer Welt passieren. Wir bitten die Community darum, sich beim gegenseitigen Austausch in den Kommentaren mit Respekt zu begegnen – nur so können wir die Friedensbewegung voranbringen.

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Unsere Telegramkanal mit New und mehr

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Wir machen schon lange zusammen mit Thomas eine Sendung auf russisch für meinen russischsprachige Kanal mit über 700 000 Abonnenten. Die Folge 24 von 27.10.2024 haben wir jetzt für euch übersetzt.

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Original auf russisch

Рупор-Ньюс №24: Шольц отказывается поддерживать Зеленского, Германия переходит на сторону России?

Published on Oct 27, 2024

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SaneVox Deutsch

Die EU lohnt sich nicht mehr | Ex-UK-Diplomat Ian Proud

Published on Nov 5, 2024

Es war einmal, da bedeutete die Mitgliedschaft in der EU nicht nur die Hoffnung auf eine rasche wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch den Glauben an eine gemeinsame europäische Zukunft auf einem friedlichen und respektvollen Kontinent. Doch die EU hat sich radikal verändert. Heute ist Brüssel mehr daran interessiert, wie es die Mitgliedstaaten zur Einhaltung seiner zentralistischen Visionen zwingen kann, als am Wohlstand seiner Mitglieder. Fragen Sie Griechenland nach dieser Erfahrung.

Heute diskutiere ich mit Ian Proud darüber, ob die EU noch ein wirtschaftliches Argument für sich hat, das Staaten motivieren sollte, ihr beizutreten. Lohnt es sich für Staaten wie Georgien, die Ukraine oder Moldawien, eine Vollmitgliedschaft anzustreben? Die kurze Antwort lautet nein.

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Neutrality Studies

The EU Is Not Worth It Anymore | Former UK-Diplomat Ian Proud

Published on Nov 4, 2024

Once upon a time, becoming an EU member-state came not only with the hope of rapid economic development, but also the believe in a common European future on a peaceful and respectful continent. But the EU has radically changed. Today, Brussels is more concerned with how to force member states into compliance with its centralist visions than with the prosperity of its members. Ask Greece about this experience.

Today, I'm discussing with Ian Proud about whether or not the EU still has an economic argument going for itself that should motivate states to join it. Is it worth for states like Georgia, Ukraine, or Moldova to strive for full-membership? The short answer is no.

Ian was a British Diplomat from 1999 until 2023. He worked in Thailand, Afghanistan, and Russia. About the last posting I already did an episode with him, I will link that in the description, and add a link to his most recent book “A Mistfit in Moscow: How British Diplomacy in Russia Failed”

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Ian war von 1999 bis 2023 britischer Diplomat. Er arbeitete in Thailand, Afghanistan und Russland. Über den letzten Einsatz habe ich bereits eine Episode mit ihm gemacht, die ich in der Beschreibung verlinken werde, ebenso wie einen Link zu seinem neuesten Buch „A Misfit in Moscow: How British Diplomacy in Russia Failed“.

Artikel: https://responsiblestatecraft.org/georgia-elections-eu

Buch: prouddiplomat.com

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Produced by: Neutrality Studies

Originally Published on: 2024-11-04

Translations by: https://video-translations.org

Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.

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