Apolut (Audio, Video & Artikel)
Aktualisiert am Nov. 25, 2024
Die gefährliche Nullnummer Pistorius ist uns erspart geblieben
Ein Kommentar von Peter Haisenko.
Der politische Werdegang des Mannes mit dem schönen russischen Namen Boris zeichnet sich aus durch Unauffälligkeit. Weder besonders positive Leistungen noch Skandale oder Fehltritte begleiten seinen Weg. Erst als er zum Verteidigungsminister ernannt wurde, erreichte er bundesweite Aufmerksamkeit und wurde zum beliebtesten Politiker der BRD. Kann das rational erklärt werden?
Es ist müßig en Detail auf Pistorius Werdegang einzugehen. Wen das interessiert, der sei hier auf Wikipedia verwiesen. Anführen will ich aber folgendes: Er hat „gedient“ und es im Rahmen von Wehrübungen zum Obergefreiten gebracht. Eine Prüfung zu seinem Abitur betraf die russische Sprache. Er hat im Gymnasium Russisch gelernt. Pistorius trat 1976 mit 16 Jahren in die SPD ein. Diese Kombination ist interessant, denn sie könnte Erkenntnisse bringen bezüglich seines aktuellen Verhaltens gegenüber Russland. Wer bereits mit 16 in die SPD eingetreten ist, 1976, war wahrscheinlich „links“ sozialisiert und die ganz Linken sahen damals in der Sowjetunion ein Vorbild. Die haben Russland nie verziehen, sich vom Kommunismus abgewendet zu haben. So könnte erklärlich sein, warum Pistorius, nachdem er sogar Russisch gelernt hatte, heute zum Russlandhasser konvertiert ist. Das Gleiche könnte übrigens auch auf Frau Merkel zutreffen, deren Karriere in der DDR von Gorbatschow beendet worden ist.
Während seiner Zeit als Verteidigungsminister hat Pistorius nichts besonderes geleistet. Im Gegenteil ist die Bundeswehr jetzt noch verteidigungsunfähiger als bei seinem Amtsantritt. Anstatt aufzubauen, hat er Großteile der Gerätschaften an Kiews Ukraine verschenkt. Zu Gute halten kann man ihm nur, dass er nach drei katastrophalen Frauen wieder etwas Vernunft ins Ministerium gebracht hat. Allerdings sollte man jetzt, nach seinen markigen Sprüchen Richtung Moskau, dieses Ministerium Kriegsministerium nennen. Damit bin ich bei einem vitalen Punkt. Das einzige Pfund, das für Kanzler Scholz spricht, ist seine klare Haltung zur Lieferung von Taurus-Raketen an Kiew. Scholz ist vermutlich von Ex-Kanzler Schröder aufgeklärt worden über die große Gefahr, dass Russland bei weiteren Verstößen gegen den 2+4-Vertrag diesen aufkündigen könnte. Das würde das Ende des Waffenstillstands bedeuten mit unabsehbaren Konsequenzen. Wie sich Pistorius verhält lässt vermuten, dass dieser Fakt bis eben nicht bei ihm angekommen ist.
Warum Scholz Kanzler bleiben muss
Es fällt schwer, einen vernünftigen Grund zu nennen, warum man die SPD wählen sollte. Es gibt aber einen, Scholz seine Stimme zu geben: seine bedachte Haltung gegenüber Moskau. Die unterscheidet ihn von allen anderen Führern der „demokratischen Parteien“, die versuchen sich zu übertreffen, ihre Kriegsgeilheit heraus zu posaunen. Auch Pistorius hat sich eingereiht bei den Bellizisten der Altparteien Merz, Lindner, Habeck, Baerbock und all den anderen Realitätsverweigerern. Wer also Deutschland vor einem Krieg, dem Untergang, bewahren will, darf diesen Hasardeuren keinesfalls seine Stimme geben. Die einzige Chance der SPD, bei der nächsten Wahl nicht zu deutlich unter zehn Prozent zu rutschen, ist Olaf Scholz, so weh das auch tun mag. Schließlich will eine Mehrheit der Deutschen keinen Krieg mit Russland und stimmt mit Scholz überein, keine Taurus an Kiew zu liefern.
Allerdings ist es bislang keineswegs sicher, dass es überhaupt vorgezogene Neuwahlen geben wird. Scholz hat die Vertrauensfrage noch nicht gestellt. Er muss sie nicht stellen, auch wenn es „abgesprochen“ ist. Selbst wenn er sie stellt, ist keineswegs sicher, dass sie wie geplant ausgeht. Schließlich bin ich nicht der einzige, dem klar ist, dass ein Kanzler Merz für Krieg mit Russland steht. Solange Scholz Kanzler ist, wird er auf seiner Linie bleiben. Und selbst wenn auf Antrag Lindners der Bundestag für Taurus-Lieferungen stimmen sollte, ist es der Kanzler, der das mit seiner Richtlinienkompetenz verhindern kann. Selbst dann, wenn er Chef einer Minderheitsregierung ist. Das heißt, wer Krieg mit Russland verhindern will, wird Scholz bei der Vertrauensfrage einfach das Vertrauen aussprechen, ihn im Amt bestätigen. Und sollte Merz dann ein konstruktives Misstrauensvotum anstrengen, wird dasselbe geschehen können. So muss ich leider sagen, wer keinen Krieg will, muss Scholz im Amt bestätigen, auch wenn das die deutsche Wirtschaft noch tiefer in die Krise führen wird. Aber mit Krieg ist sowieso alles kaputt.
Wer nichts sagt, ist beliebt
Die Beliebtheitswerte für Pistorius sind irrational. Er hat nichts vorzuweisen, was das rechtfertigen könnte. Selbst der BR hat schon im Januar berichtet, wie schwierig es ist, „Erfolge“ von Pistorius zu finden.
Aber was ist an der deutschen Politik überhaupt noch als rational zu bezeichnen? Angesichts von Ministern und anderen Politikern, die mehr Aufwand betreiben, gerichtlich gegen empfundene Beleidigungen vorzugehen, anstatt positionsgerechte Arbeit abzuliefern. Oder sich wenigstens weiterzubilden, um überhaupt zu verstehen, was sie in ihren Ämtern eigentlich können müssten.
Pistorius hat jetzt erklärt, er stünde als Kanzlerkandidat nicht zur Verfügung. Unklar ist, wie er zu diesem Entschluss gefunden hat. Hat ihm Scholz endlich vermitteln können, worum es wirklich geht? Und ist ihm dann bewusst geworden, dass er diese Volte nicht in seinem Lebenslauf haben will? Nämlich auf die Linie Scholz umzuschalten. Oder hat er erkannt, dass er als Kanzlerkandidat dieses Ziel nicht erreichen wird, Kriegstreiber oder nicht? Will er also seine politische Karriere nicht mit einer Niederlage beenden? So oder so, jetzt haben wir zumindest in dieser Hinsicht klare Verhältnisse. Scholz muss die Suppe selbst auslöffeln, die er uns mit seinen grünen Freunden eingebrockt hat. Aber ob ihm auch klar ist, dass das noch bis September dauern kann? Eben wenn ihm genügend Abgeordnete seinen Abtritt verweigern.
Trump wird alles verändern
Sollte es tatsächlich zu Neuwahlen kommen, vergeht noch einige Zeit bis zur Wahl. Donald Trump wird im Amt sein. Da steht dann im Raum, dass der Ukraine-Krieg bis zur Neuwahl schon vorbei ist. Dann werden die Karten komplett neu gemischt. Da steht dann die Frage ganz vorn an, wie die Geschenke an Kiew verrechnet, abgeschrieben werden können. Geliefertes Geld und Material sind futsch. Jede Menge Bilanzen sind dann Makulatur und will dann noch jemand Kiew bei einem Wiederaufbau helfen, diesen finanzieren und wie? Wie wird man mit den „Flüchtlingen“ aus der Ukraine weiter verfahren? Nach Hause schicken oder weiterhin etwa 20 Milliarden pro Jahr aus einem klammen Haushalt pressen, für diese Ukrainer? Wird man Kiew nicht besser helfen, wenn die arbeitsfähigen Ukrainer des Landes verwiesen, nach Hause zum Arbeiten geschickt werden? Ist es nicht verlockend, auf diese Weise die prekäre Wohnsituation wenigstens etwas lindern zu können?
Ja, es kommen turbulente Zeiten auf uns, die ganze Welt, zu. Der Wertewesten hat versäumt, sich darauf vorzubereiten. Zu arrogant ist man davon ausgegangen, ein erneuter Wahlbetrug in den USA wird es schon richten. Aber diesmal war das Wählervotum derart überwältigend klar, dass nicht einmal mehr ein massiver Betrug hätte helfen können. All die Trump-Hasser in Europa stehen mit heruntergelassenen Hosen da, völlig unvorbereitet. Wie wird sich das auf eventuelle Neuwahlen auswirken? Wie wird die AfD abschneiden? Wird Wagenknecht ihre Russlandpolitik aufrecht erhalten? Können sich Verhältnisse entwickeln, die die „Brandmauer“ zur Unmöglichkeit machen? Man sieht schon, die Phantasie reicht kaum aus, sich weitere Entwicklungen auszumalen.
Es ist gut, dass Scholz nicht durch Pistorius ersetzt wird. Scholz ist derzeit die einzige Hoffnung, dass Deutschland von russischen Vergeltungsschlägen ausgespart bleibt. Obwohl ich beide nicht mag, muss hierzu auch Schröder positiv genannt werden. Vergessen wir nicht, es geht ums Ganze. Der gesamte Westen ist in seinem prekär vernetzten Zustand nicht kriegsfähig. Alles ist „auf Kante genäht“ und es reicht aus, nur zehn Prozent der Stromkapazität zu zerstören, um das gesamte System an den Rand des Absturzes zu bringen. In diesem Sinn können wir froh sein, dass uns der Obergefreite Pistorius erspart bleiben wird. Vergessen wir nicht: Es gab da schon mal einen Gefreiten, der in den Krieg gegen Russland gezogen ist. Vielleicht sollten wir besser bei Ungedienten bleiben, wenn sie nicht gerade Strack-Zimmermann heißen.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Dieser Beitrag erschien zuerst am 23. November 2024 bei https://anderweltverlag.com/
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COMPACTTV
Wir decken auf: Das sind Putins Raketenziele bei uns
Published on Nov 26, 2024
Vielen Dank, Vater Staat - nun ist Deutschland endgültig im Visier von nicht abwehrbaren russischen Raketen, welche uns binnen von Minuten erreichen können. Die Eskalation schreitet weiter voran und wir alle befinden uns nun nicht mehr nur theoretisch in Gefahr. Was sagen COMPACT-Experten und wie äußert sich der Kreml? Stephanie und Jürgen Elsässer zeigen Ihnen die ungeschönte Realität auf und bringen Sie auf den aktuellsten Stand.
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Overton Magazin
Nicht Soldaten, sondern die Politik beginnt Kriege
Erich Vad
Published on Nov 26, 2024
Die Fronten sind verhärtet: Waffen liefern oder Diplomatie betreiben? Erich Vad will eine Eskalation des Krieges unbedingt verhindern. Glaubt aber, dass Sicherheit auch bedeutet, sich absichern zu können.
Roberto De Lapuente hat mit dem Brigadegeneral a.D. Erich Vad gesprochen.
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Dr. Erich Vad ist Unternehmensberater, Sicherheits- und Militärexperte, Publizist und Buchautor. Der Brigadegeneral a. D. war von 2006 bis 2013 Gruppenleiter im Bundeskanzleramt, Sekretär des Bundessicherheitsrats und militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Literatur zum Thema: https://buchkomplizen.de/ernstfall-fuer-deutschland.html
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Anti-Spiegel
Warum gibt Frankreich Kiew die Erlaubnis, Russland mit seinen Langstreckenraketen zu beschießen, und was bedeutet das?
Der französische Außenminister hat in einem Interview mit der BBC erklärt, Frankreich habe es Kiew erlaubt, aus Frankreich gelieferte Langstreckenraketen auf die Ziele in Russland abzufeuern. Auch die Entsendung französischer Truppen schloss er nicht aus. Warum eskaliert ausgerechnet Frankreich?

von Anti-Spiegel
24. November 2024 14:44 Uhr
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sagte in einem Interview mit der BBC, die Ukraine könne „in der Logik der Selbstverteidigung“ französische Langstreckenraketen auf Russland abfeuern. Er hat also die Erlaubnis des Einsatzes von aus Frankreich gelieferten SCALP-Marschflugkörpern gegen Ziele in Russland verkündet. Da derzeit in so ziemlich allen Medien über dieses Interview berichtet wird, werde ich den BBC-Artikel dazu hier komplett übersetzen, damit Sie sich selbst ein Bild von dem machen können, was er gesagt hat, denn das war stellenweise sehr entlarvend.
Zuvor will ich aber erklären, wo Frankreichs Interessen im Ukraine-Konflikt liegen und warum ausgerechnet Frankreich in der EU einer der radikalsten Vertreter der anti-russischen Politik ist. Danach werden quasi Beiläufige Aussagen in dem BBC-Interview verständlicher.
Für Frankreich ist Russland der Gegner Nummer 1
In der Ukraine, das wird inzwischen im Westen sehr offen gesagt, geht es um Geopolitik, nicht um Demokratie oder andere „westliche Werte“. Es geht dem Westen darum, Russland zu stoppen, es geht dem Westen um einen Sieg im Kampf der Systeme, nicht um Frieden, Demokratie oder Menschenrechte.
Die treibende Kraft dabei sind die USA, die ihre Weltmachtstellung um jeden Preis behalten wollen und daher gegen die geopolitischen Konkurrenten Russland und China vorgehen, die sich dem Willen der USA nicht unterwerfen wollen. Das finden auch immer mehr Länder des globalen Südens attraktiv, die die Ausbeutung und das brutale Aufzwingen von angeblichen „Werten“ durch den Westen satt haben. Daher bröckelt der Einfluss der USA außerhalb des Westens, was eine Herausforderung für die USA ist.
Die Staaten der EU sind Vasallen der USA, die dem US-Kurs folgen müssen, ob sie wollen oder nicht. Natürlich tun die meisten Regierungen der EU-Staaten das freiwillig, weil sie der tranatlantischen Politik treu ergeben sind. Aber das Wort „transatlantisch“ sagt dabei alles, denn übersetzt bedeutet es „über den Atlantik“ und sagt daher klar aus, um wessen Interessen es dabei geht: Um die des Landes auf der anderen Seite des Atlantik, nicht um die Interessen Europas.
Aber es gibt auch Staaten in der EU, die ein echtes eigenes Interesse daran haben, Russland als geopolitische Macht auszuschalten. Dabei steht Frankreich an erster Stelle, denn dass Frankreich seinen Einfluss in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika verliert, ist für Frankreich, das auf billige Rohstoffe aus diesen Ländern angewiesen ist, eine existenzielle Bedrohung. Die Schuld dafür gibt Frankreich Russland, nicht der eigenen neokolonialen Politik, denn Russland ist bereit, die afrikanischen Länder bei ihrem Kampf um Souveränität zu unterstützen.
Für Frankreich ist Russland daher derzeit der wohl wichtigste Gegner auf dem geopolitischen Schlachtfeld. Das ist auch der Grund, warum es ausgerechnet der französische Präsident Macron war, der Anfang des Jahres als erster die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine zum Kampf gegen Russland ins Spiel gebracht hat und diese Idee bis heute im Gespräch hält. Es geht Frankreich, das wird dort inzwischen sehr offen gesagt, nicht um die Ukraine, sondern um seinen Kampf gegen Russland.
Das zeigt auch das Interview des französischen Außenministers in der BBC, wenn man es aufmerksam liest. Daher habe ich es übersetzt, damit Sie sich ein eigenes Bild davon machen können.
Ohne die USA geht nichts
Vor der Übersetzung noch eine letzte Vorbemerkung zum Verständnis: Frankreichs Erlaubnis an Kiew, seine Marschflugkörper gegen Ziele in Russland einzusetzen, ist wertlos, solange die USA dazu nicht die Erlaubnis geben. Die französischen SCALP-Marschflugkörper sind baugleich mit den britischen Storm Shadows und in London wurde noch bis vor kurzem ganz offiziell erklärt, man habe Kiew zwar schon lange erlaubt, die britischen Storm Shadows gegen Ziele in Russland einzusetzen, warte aber noch auf die Erlaubnis der USA, weil entscheidende Komponenten der Navigationssysteme der Raketen aus den USA kommen, daher könne man die Storm Shadows nur mit Erlaubnis Washingtons einsetzen.
Das gleiche gilt natürlich auch für die französischen SCALP.
Erst nachdem die US-Regierung Kiew die Erlaubnis gegeben hat, US-Raketen gegen Ziele in Russland einzusetzen, konnten auch die britischen Storm Shadows auf Ziele in Russland abgefeuert werden.
Nach Putins letzter Ansprache und dem Einsatz der bisher geheimen russischen Rakete „Oreschnik“ hat es bisher keine weiteren Angriffe mit westlichen Raketen auf Ziele in Russland gegeben. Im Washington war man offensichtlich sehr erschrocken über Putins Worte und die neue russische Rakete und hat den Einsatz dieser Waffen gegen Ziele in Russland – zumindest vorerst – unterbrochen.
Daher ist es entscheidend, ob Washington auch nach Putins Ansprache weiterhin die Erlaubnis gibt, Ziele in Russland mit westlichen Waffen anzugreifen. Das betrifft auch die französischen Raketen.
Kommen wir nach dieser langen, aber zum Verständnis nötigen Vorrede nun zur Übersetzung des BBC-Artikels.
Beginn der Übersetzung:
Keine „roten Linien“ bei der Unterstützung der Ukraine, sagt der französische Außenminister gegenüber BBC
Bei der Unterstützung der Ukraine gebe es keine „roten Linien“, sagte der französische Außenminister gegenüber der BBC.
Jean-Noël Barrot sagte, die Ukraine könne „in der Logik der Selbstverteidigung“ französische Langstreckenraketen auf Russland abfeuern, wollte jedoch nicht bestätigen, ob französische Waffen bereits eingesetzt worden seien.
„Das Prinzip ist gesetzt … unsere Botschaften an Präsident Selensky wurden gut aufgenommen“, sagte er in einem Exklusivinterview für Sunday with Laura Kuenssberg.
Der französische Präsident Macron deutete Anfang des Jahres an, dass Frankreich bereit sei, das seine Raketen auf Russland abgefeuert werden. Aber Barrots Äußerungen sind bedeutsam, denn sie kommen nur wenige Tage, nachdem US-amerikanische und britische Langstreckenraketen zum ersten Mal auf diese Weise eingesetzt wurden.
Barrot, der am Freitag in London Gespräche mit Außenminister David Lammy führte, sagte, westliche Verbündete sollten der Unterstützung der Ukraine gegen Russland keine Grenzen setzen und „keine roten Linien setzen und ausdrücken“.
Auf die Frage, ob das auch französische Truppen im Kampf bedeuten könnte, sagte er: „Wir verwerfen keine Option.“
„Wir werden die Ukraine so intensiv und so lange wie nötig unterstützen. Warum? Weil unsere Sicherheit auf dem Spiel steht. Jedes Mal, wenn die russische Armee um einen Quadratkilometer vorrückt, rückt die Bedrohung einen Quadratkilometer näher an Europa heran“, sagte er.
Barrot deutete an, die Ukraine zum Nato-Beitritt einzuladen, wie Präsident Selensky es gefordert hatte. „Wir sind offen für eine Einladung und arbeiten daher in unseren Gesprächen mit Freunden und Verbündeten sowie Freunden und Verbündeten der Ukraine daran, sie unseren Positionen anzunähern“, sagte Barrot.
Und er schlug vor, dass die westlichen Länder ihre Verteidigungsausgaben erhöhen müssten: „Natürlich müssen wir mehr ausgeben, wenn wir mehr tun wollen, und ich denke, dass wir uns diesen neuen Herausforderungen stellen müssen.“
Barrots Äußerungen erfolgen nach einer Woche erheblicher Eskalation in der Ukraine – zum ersten Mal wurden Langstreckenraketen aus Großbritannien und den USA auf Russland abgefeuert, Russland feuerte angeblich einen neuen Raketentyp ab und Wladimir Putin deutete die Möglichkeit eines globalen Krieges an.
Eine Quelle der britischen Regierung beschreibt den Moment als „Knackpunkt“ vor dem Winter und vor Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus.
Aber wie sollten die Verbündeten der Ukraine auf Putins Drohungen und die zunehmend gefährliche Lage der Ukraine reagieren? Ich habe mit Quellen innerhalb und außerhalb der britischen Regierung gesprochen, um zu verstehen, wie die nächsten Schritte aussehen könnten.
Was kommt für den Westen als nächstes?
Ganz oben auf der Liste steht die Aufrechterhaltung des Geldflusses und der militärischen Unterstützung. „Ich würde mit dem Dreifachen der europäischen Gelder für die Ukraine auftauchen und mich um russische Vermögenswerte kümmern“, sagte eine Quelle. „Wir müssen herausfinden, welche Kriegskasse die Ukraine aufbringen muss, um bis 2025 und bis 2026 kämpfen zu können – es ist schwer, vom US-Steuerzahler die Bezahlung der Rechnung zu verlangen.“
Es überrascht nicht, dass in der Verteidigungswelt das starke Gefühl herrscht, dass eine Erhöhung der Verteidigungsbudgets ein Teil der Antwort ist. Der Chef des Militärs, Admiral Sir Tony Radakin, der diese Woche Präsident Selensky besuchte, sagte uns vor zwei Wochen, dass die Ausgaben steigen müssten.
Aber da das Geld knapp ist und die Regierung zögert, auch nur ein Datum für die Erreichung ihres Ziels, 2,5 Prozent des BIP für die Verteidigung auszugeben, festzulegen, besteht kaum eine Chance auf plötzliche Injektionen zusätzlicher Milliarden.
Regierungsquellen betonen die langfristigen Verpflichtungen, die Großbritannien bereits eingegangen ist, insbesondere die Unterstützung der Ukraine mit Drohnen.
Geheimdienstinformationen, die wir an diesem Wochenende veröffentlichen können, zeigen, dass die Ukraine Mitte und Ende September Drohnen eingesetzt hat, um vier russische Munitionsdepots zu treffen, die Hunderte Kilometer von der Ukraine entfernt liegen. Es wird davon ausgegangen, dass die Angriffe die bisher größte Menge an von Russland und Nordkorea gelieferter Munition während des Konflikts erfolgreich zerstört haben. Es wurde nicht bestätigt, ob diese Drohnen von Großbritannien oder anderen bereitgestellt wurden.
Sie hoben auch einen im Juli zwischen Großbritannien und der Ukraine unterzeichneten Vertrag hervor, der dem Land helfen soll, sich langfristig zu rüsten.
Wie ist mit einer Reaktion auf Putins zunehmend bedrohliche Rhetorik? Die Botschaft aus mehreren Quellen lautet: Keine Panik.
Einer sagte: „Die ganze Zeit über hat er Drohungen ausgesprochen – wir dürfen uns davon nicht abschrecken lassen.“ Der Unterschied besteht laut einem ehemaligen Minister darin, dass Putins Äußerungen darauf abzielen, die Aufmerksamkeit des gewählten US-Präsidenten auf sich zu ziehen. „Russland will Trump mit Gründen helfen, die Hilfe abzustellen.“ Wenn es so klingt, als würde der Konflikt unerträglich gefährlich werden, wird der nächste US-Präsident vielleicht mehr daran interessiert sein, ihn zu beenden.
Wenn es um den nächsten US-Präsidenten geht, herrscht eine nervöse Pause, während Trumps Plan unklar bleibt. Die Hoffnung besteht darin, die Ukraine in die bestmögliche Position für Verhandlungen zu bringen, sagten mehrere Quellen, und ein Insider, der die Regierung beriet, sagte mir, dass dies möglicherweise eine Stärkung von Trumps eigener Verhandlungsfähigkeit bedeuten könnte. „Um [Trump] in eine Stimmung zu versetzen, in der es gut für die Ukraine ist – damit er wie der Typ aussieht, der den Krieg gestoppt hat, und nicht wie der Typ, der die Ukraine verloren hat.“
Im privaten Rahmen gibt es auch Vorschläge, die Ukraine dazu zu bringen, über einen akzeptablen Ausweg aus dem Konflikt nachzudenken. In der Öffentlichkeit werden Minister immer sagen, dass Russland für die illegale Invasion nicht belohnt werden sollte und dass es Sache der Ukraine und allein der Ukraine sei, zu entscheiden, ob und wann verhandelt und ob überhaupt ein Kompromiss angeboten werde.
Eine Quelle räumt jedoch ein, dass in der Regierung das Bewusstsein besteht, dass „jede Verhandlung Kompromisse beinhalten muss“.
„Wir müssen darüber nachdenken, was die Gegenleistung für die Ukraine sein könnte“, sagt ein ehemaliger Minister. „Wenn [Selensky] nachgeben würde, was bekommt er dann? Bekommt er eine NATO-Mitgliedschaft, um langfristig Sicherheit zu gewährleisten?“
Es besteht auch die Erkenntnis, dass die Bedrohung durch Russland bestehen bleibt – sei es in der Ukraine oder bei Sabotageversuchen auf unseren Straßen. „Sie sind buchstäblich mit den Nordkoreanern verbündet, die jetzt kämpfen, und die Iraner versorgen sie“, sagte eine Regierungsquelle. „Wir können sie jetzt nicht mehr als als etwas anderes als eine Bedrohung betrachten.“
Vielleicht ist die Realität eine dauerhaftere Bedrohung am östlichen Rand Europas. Vielleicht sind Russlands Aggression und gefährliche Allianzen eine Rückkehr zur Norm nach einer kurzen positiven Phase in den 90er Jahren. „Gewöhnen Sie sich daran“, sagte eine Quelle, „so haben wir schon immer gelebt.“
Ende der Übersetzung
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Im Gespräch: Paul Cullen (Was wir aus der Corona-"Pandemie" lernen können)
Aktualisiert am Nov. 25, 2024
In diesem spannenden Gespräch taucht Alexander Kühn tief in die Analysen und Erfahrungen von Prof. Dr. med. Paul Cullen ein. Als ärztlicher Laborleiter, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzqualifikation in Infektiologie sowie klinischer Chemiker, hat er bereits zu Beginn der Corona-Pandemie eigene, unabhängige Schlüsse gezogen. Statt blind dem vorherrschenden Narrativ zu folgen, stellte er die wichtigen Fragen, die viele damals gemieden haben. Seine Besonnenheit und wissenschaftlich fundierten Einschätzungen, die er Ende 2020 in Artikeln und E-Mails zusammenfasste, haben sich im Rückblick als bemerkenswert richtig erwiesen.
Doch nicht nur das: Prof. Dr. Cullen spricht offen über die politischen und militärischen Hintergründe, die im Laufe der Pandemie immer deutlicher wurden – und die Frage, inwieweit diese wirklich im Sinne der Bevölkerung gehandelt haben. Geheime Dokumente, wie die freigeklagten RKI-Files oder die bisher wenig diskutierten Kanzleramtsprotokolle, werfen ein alarmierendes Licht auf die tatsächlichen Entscheidungsprozesse. Während viele Kritiker damals belächelt oder gar zum Schweigen gebracht wurden, geben heute wissenschaftliche Daten und offizielle Publikationen Prof. Dr. Cullens kritischer Perspektive recht.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist der erschütternde Zustand der medizinischen Kollegenschaft. Fast 99 Prozent der Ärzte, so Cullen, haben die Maßnahmen mitgetragen – oft wider besseres Wissen. Doch er sieht in der Pandemie auch eine Chance: Das System hat seine Maske fallen lassen, und wir können endlich klar erkennen, wie Mechanismen der Manipulation und Indoktrination funktionieren.
Dieses Muster, sagt Prof. Dr. Cullen, findet sich nicht nur bei Corona. Es lässt sich ebenso auf die aktuelle Klimadiskussion anwenden. Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, Umweltschutz und Klimahysterie klar zu unterscheiden und uns nicht durch politische Agenden oder den Zertifikathandel täuschen zu lassen.
Für selbstdenkende Menschen bietet diese Krise eine essenzielle Lehre: Manipulation und Beeinflussung durch Medien und Institutionen sind real. Das Wissen darum ist vielleicht der wichtigste Gewinn dieser Zeit – ein Weckruf für eine kritischere und eigenständig denkende Gesellschaft.
Tauchen Sie mit uns ein in ein inspirierendes Gespräch, das nicht nur aufklärt, sondern auch zum Nachdenken anregt – über die Vergangenheit, die Gegenwart und unsere Verantwortung für die Zukunft. Prof. Dr. med. Cullen war ein fantastischer Gesprächspartner!
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Das Ende des Blobs: Beendet TRUMP die US-Kriegstreiberei?
Published on Nov 24, 2024
[Teil 2 von 2] Trump trat mit einem Friedensprogramm an, weil normale Amerikaner die Kriegstreiberei auf der ganzen Welt satt haben. Das Establishment nennt dies "Isolationismus", normale Menschen nennen es friedliche Koexistenz. Was auch immer es ist, das Ende der US-Macht wird auch ein Ende der globalen Bombardierungen und der ausländischen Interventionen bedeuten. Dies ist der zweite Teil eines Interviews mit Dr. Karen Katauski, einer scharfen Kritikerin der militärischen Übergriffe ihres Landes. Ihr starker Widerstand gegen Auslandskriege ist besonders schmerzhaft für den militärisch-industriellen Komplex, da sie 20 Jahre lang Mitglied der US-Streitkräfte war. Sie wurde eine populäre Figur, als sie erstmals über die Lügen des Pentagon bezüglich der zweiten Invasion im Irak sprach. Dr. Katauski ist eine pensionierte Oberstleutnantin mit einem Doktortitel in Weltpolitik von der Catholic University of America und einem Master-Abschluss in Regierungslehre von Harvard.
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Neutrality Studies
Ending The Blob. Is TRUMP The END Of US WARMONGERING? | Lt. Col. Karen Kwiatkoswki
Published on Nov 24, 2024
[Part 2 of 2] Trump ran on a peace-ticket because normal Americans are sick and tired of the warmongering all around the globe. The establishment calls this "isolationism", normal people call it peaceful coexistence. What ever it is, the end of US power will also put an end to its global bombings and foreign interventionism.
This is the second part of an interview with Dr. Karen Katauski, a fierce US critic of her countries military overreach. Her strong opposition to foreign wars is particularly stinging to the Military Industrial Complex as she was for 20 years a member of the US armed forces. She became a popular figure when she first spoke out on the lies the Pentagon told regarding the second invasion of Iraq.
Dr. Katauski is a retired Lt Col with a PhD in World Politics from the Catholic University of America and a masters degree in Government from Harvard
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Produced by: Neutrality Studies
Originally Published on: 2024-11-24
Translations by: https://video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
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DIESER TELEFON ANSAGE IST NICHTS HINZUZUFÜGEN
Nov 24, 2024
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Linke Zeitung
Wie Lügen zu Fakten werden und die Welt untergeht
Veröffentlicht von LZ
24. November 2024
von Paul Craig Roberts – https://www.antikrieg.com
Die endlose Wiederholung durch Hurenmedien und nachlässige Medien macht aus Lügen Wahrheit.
Egal, welche Medien Sie lesen, Sie lesen, dass „Russland in die Ukraine einmarschiert ist“. Die Lüge ist nicht auf die offiziellen Berichterstatter beschränkt, wie die NY Times, Washington Post, Reuters, AP, Bloomberg, CNN. Wikipedia, NPR, ABC, CBS, NBC, BBC, Telegraph, Guardian. Sie erscheint auch in alternativen Medien wie der Epoch Times und Breitbart. Tatsächlich wird die Lüge fast überall als Tatsache wiederholt, in den Häusern des Kongresses, im britischen Parlament, an der Wall Street, in europäischen Medien und Regierungen.
Tatsache ist, dass es überhaupt keine russische Invasion gab. Die russischen Streitkräfte drangen in den Donbass ein, als die beiden unabhängigen abtrünnigen Republiken um Hilfe gegen die von den USA ausgebildete und ausgerüstete ukrainische Armee und die Neonazi-Milizen baten, die im Begriff waren, in Donezk und Luhansk einzumarschieren. Die beiden unabhängigen Republiken forderten Russland 2014 auf, sie zusammen mit der Krim an Russland zurückzugeben, aber Putin lehnte die Republiken ab und nahm nur die Krim, weil sie der Standort der russischen Schwarzmeerflotte ist. Stattdessen setzte Putin auf das Minsker Abkommen, das den Donbas als Teil der Ukraine belässt.
Die Durchsetzer des Minsker Abkommens, Deutschland und Frankreich, gaben später zu, dass das Minsker Abkommen dazu diente, Putin zu täuschen, während Washington eine ukrainische Armee aufbaute, um die unabhängigen Republiken zu erobern und Putin in politische Schwierigkeiten zu bringen, weil er die Russen nicht gegen diejenigen verteidigt hatte, deren Vorfahren für Nazi-Deutschland gegen die Sowjetunion gekämpft hatten. Mit anderen Worten, es war ein Plan, um Putin zu diskreditieren, weil er sich der Hegemonie Washingtons widersetzt hatte.
Putins Weigerung, den Donbass im Einklang mit dem überwältigenden Votum der Bevölkerung des Donbass an Russland zurückzugeben, führte dazu, dass Donezk und Luhansk acht Jahre lang bombardiert wurden und viele Opfer zu beklagen waren, während Putin sich an das Minsker Abkommen hielt. Im Februar 2022 schließlich, als Washington, die NATO und die EU Russland ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen verweigerten und die Republiken Donezk und Luhansk von einer Invasion bedroht waren, sah sich Putin zum Handeln gezwungen, um die russische Bevölkerung im Osten und Süden der Ukraine zu schützen, die von der sowjetischen Führung aus politischen und administrativen Gründen der ukrainischen Provinz der Sowjetunion angegliedert worden war. Donbas und Krim gehörten jahrhundertelang zu Russland, nicht zur Ukraine. Putin, eine Führungspersönlichkeit, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das Vertrauen Russlands wiederherstellte, konnte nicht tatenlos zusehen, wie das russische Volk von einer von den USA gestellten ukrainischen Armee massakriert wurde.
Putins Sichtweise auf seine Intervention war sehr begrenzt. Sie hatte nicht das Geringste mit der Eroberung der Ukraine zu tun. Seine öffentlich angekündigte „militärische Sonderoperation“ hatte nur damit zu tun, die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbas zu vertreiben. Putin unternahm keine Anstrengungen, die Ukraine zu erobern.
Damals sagte ich, dass sein begrenzter Ansatz, insbesondere seine Absicht, sowohl die russischen Opfer als auch die Opfer unter der ukrainischen Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, dazu führen würde, dass die ukrainische Marionettenregierung den Krieg trotz der russischen Erfolge bei der Räumung des Donbass von ukrainischen Kräften fortsetzen würde.
Meine Vorhersage, und nicht Putins Wette, erwies sich als richtig. Wie ich vorausgesagt hatte, hat Putin, indem er Kiew nicht daran hinderte, den Krieg fortzusetzen, einen lang andauernden Krieg ermöglicht, der nun schon drei Jahre andauert und bei dem es Washington gelungen ist, den Westen bis zum Äußersten zu involvieren. Zuletzt hat das Biden-Regime grünes Licht für den Abschuss von Raketen durch US- und NATO-Personal auf Mütterchen Russland gegeben.
Mit den jüngsten US-Raketenangriffen auf Russland wurde eine rote Linie überschritten, die Putin schließlich nicht mehr ignorieren wollte, um einen größeren Krieg zu vermeiden. Anders als der Westen will Putin keinen Krieg. Er hat den Konflikt in der Ukraine nicht gewollt. Washington hat ihn ihm aufgezwungen. Er kann nicht tatenlos zusehen, wie eine von Washington geschaffene Armee Russen abschlachtet.
Putins Reaktion auf die Raketenangriffe, die seine Warnung ignorierten, war zurückhaltend. Er demonstrierte lediglich mit einer Hyperschallrakete, die mit Mach 10 fliegt, das Schicksal des Westens, wenn der Westen Russland weiter angreift.
Die Frage ist, ob der Westen die Warnung begriffen hat. Die Tatsache, dass Putin in der Vergangenheit Provokationen ignoriert hat, um eine Ausweitung des Krieges zu vermeiden, hat im Westen den Eindruck entstehen lassen, dass Putins Warnungen nichts bedeuten, da „Putin nie etwas tut“. Diese Schlussfolgerung ist ein gefährlicher Irrtum. Sie lässt außer Acht, dass Putin, der ein Menschenfreund ist, Provokationen ignoriert, um eine Ausweitung des Krieges zu vermeiden, der schreckliche Auswirkungen auf unschuldige Zivilisten und ihre Hoffnungen und, wenn er atomar ist, auf das Leben auf der Erde hat. Die Schlussfolgerung des Westens ignoriert auch, dass die Provokationen für Putin zu schwerwiegend werden können, um sie zu ignorieren. Ich glaube, dieser Punkt ist erreicht.
Wenn das unverantwortliche amerikanische Establishment in seiner Hybris und in seinem Glauben an seine Unbesiegbarkeit Russland weiterhin provoziert, wird Putin der Raum ausgehen, in den er sich zurückziehen kann. An diesem Punkt könnte die Aggression des Westens zu einer unbeabsichtigten Folge führen.
Das Problem, vor dem wir stehen, ist, dass die westlichen Führer zu sehr in ihren falschen Narrativen versunken sind, um die Realität zu begreifen. Es ist nicht allein ihre Schuld, denn Putin hat ihre Provokationen gefördert, indem er ihnen nicht die Stirn geboten hat. Aber die Aggression liegt beim Westen, nicht bei Russland. Und Russland ist so weit getrieben worden, wie es sicher ist.
Wenn das Drängen nicht aufhört, wird die Welt untergehen.
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Quellen & Links
Paul Craig Roberts
Institute for Political Economy
erschienen am 23. November 2024 auf > Paul Craig Roberts‘ Website > Artikel
https://www.paulcraigroberts.org/
Wie Lügen zu Fakten werden und die Welt untergeht
Paul Craig Roberts
https://www.antikrieg.com/aktuell/2024_11_23_wieluegen.htm
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https://linkezeitung.de/2024/11/24/wie-luegen-zu-fakten-werden-und-die-welt-untergeht/
KRiStA – Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte n.e.V.
Nov 22 2024
Kommentar zum Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.11.2024 im Verfahren gegen Christian Dettmar
Matthias Guericke

Lebt der Rechtsstaat noch oder ist er bereits untergegangen? Vielleicht endgültig jetzt mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.11.2024 im Verfahren gegen Christian Dettmar?
Die Frage nach dem Ende des Rechtsstaats, die angesichts des nahezu flächendeckenden Versagens der Justiz in der Coronakrise, von den Verwaltungsgerichten über die Verfassungsgerichte bis hin zur Strafjustiz, immer wieder gestellt wird, ist vor allem Ausdruck einer maßlosen Enttäuschung über die Justiz, als bloßer Begriffsstreit ist sie aber ziemlich fruchtlos. Was hier hilft, ist Differenzierung:
Wer als Mieter gegen eine Kündigung, als Vermieter auf Räumung, als Handwerker auf Werklohn oder als Unfallopfer auf Schadensersatz klagt, aber auch, wer als Angeklagter nach einer Trunkenheitsfahrt oder wegen Körperverletzung vor Gericht steht, hat in Deutschland nach wie vor begründete Aussichten auf ein faires rechtsstaatliches Verfahren, in dem das Recht zur Durchsetzung kommt. Dieser Anspruch wird sicher nicht immer erfüllt, aber doch in vielen Fällen.
Wenn es aber politisch wird, wenn es um Kritik am Staat, an der Regierung oder auch nur an einzelnen Politikern geht, sehen die Dinge anders aus. Dann gilt für die Justiz seit 2020, was bei Dante auf dem Tor zur Hölle steht: „Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“
Dabei sind es nicht die Lebensfremdheit der entscheidenden Richter (die mag es auch geben) und nicht ein Mangel an juristischer Kompetenz (kommt auch vor), die hier zu Urteilen führen, die die Grenzen des juristisch für möglich Gehaltenen und Vertretbaren regelmäßig sprengen. Es ist die Unfähigkeit, dem Konsensdruck der politisch Mächtigen, den tatsächlichen oder auch nur vermuteten Erwartungen der politmedialen Öffentlichkeit und dem ubiquitären Hang zum Konformismus innerhalb der Justiz zu widerstehen, die bei Verfahren mit politischer Relevanz regelmäßig zur Missachtung des juristischen Handwerks, zum Bruch juristischer Logik, zu sprachlos machender Ignoranz gegenüber unerwünscht erscheinenden Tatsachen und Argumenten und zum Verlust des Gespürs für Verhältnismäßigkeit führt. Das alles hätte in früheren Zeiten kaum ein kundiger Beobachter für möglich gehalten. Die Justiz ist – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel – Verfahren mit politischer Relevanz nicht gewachsen.
Nur vor diesem Hintergrund lässt sich das Urteil des 2. Senats des Bundesgerichtshofs gegen Christian Dettmar verstehen. Das Urteil des Landgerichts Erfurt vom 23.08.2023 ist so schlecht begründet, dass die Hoffnung bestand, der BGH könne ein solches Urteil, auch wenn er wollte, allein um seinen Ruf zu schützen, nicht in der Revision bestätigen. Auch dass zwei renommierte Strafrechtsprofessorinnen in einer maßgeblichen juristischen Fachzeitschrift einen Aufsatz1 zu dem erstinstanzlichen Urteil veröffentlichten, in dem sie die Aufhebung des Urteils als zwingend beurteilten und dies ausführlich begründeten, wurde als Hoffnungszeichen gewertet. Ganz deutlich in Richtung Urteilsaufhebung schienen aber die Zeichen zu stehen, als selbst der Generalbundesanwalt die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und die Rückverweisung an eine andere Kammer des Landgerichts Erfurt beantragte. Nach diesem Antrag konnte man meinen, dass es nur noch um die Frage gehe, ob die Sache zur erneuten Verhandlung an das Landgericht Erfurt zurückverwiesen oder der Angeklagte vom BGH freigesprochen wird, was das Ende des Verfahrens bedeutet hätte.
Der 2. Senat wollte das Verfahren in der Tat beenden, allerdings nicht mit einem Freispruch. Die Begründung ist überraschend: Während es bisher ständige Rechtsprechung des BGH war, dass es bei Verstößen gegen Verfahrensvorschriften für die Frage, ob eine elementare Rechtsverletzung im Sinne von § 339 StGB vorliegt, auf eine wertende Gesamtbetrachtung aller objektiven und subjektiven Umstände ankommt,2 erklärte er hier, dass die Motive des Angeklagten und die Frage, ob der erlassene Beschluss materiell rechtskonform war, irrelevant seien. Das heißt: Ob es dem Angeklagten darauf ankam, Kindeswohlgefährdungen abzuwenden oder nicht, ob die Maskenpflicht in der Schule wirksam war oder nicht, ob sie das Kindeswohl gefährdete oder harmlos war, im Ergebnis verhältnismäßig oder verfassungswidrig, soll alles irrelevant für die Frage der elementaren Rechtsverletzung sein. Die (angeblichen) Verfahrensverstöße – bei der mündlichen Urteilsbegründung blieb hier vieles im Ungefähren, hervorgehoben wurde aber, dass der Angeklagte Sachverständige von seiner privaten E-Mail-Adresse angeschrieben habe (!) – seien so schwerwiegend, dass es auf die weiteren Umstände nicht ankäme. Mit dieser Begründung wurde auch die Ablehnung eines Beweisantrages der Verteidigung durch das Landgericht, der auf die Aufklärung der tatsächlichen Fragen zu den Coronamaßnahmen abzielte, für rechtsfehlerfrei erklärt. Und nur mit dieser Begründung konnte der Bundesgerichtshof die Revision des Angeklagten verwerfen, denn die Frage, ob der Beschluss im Ergebnis materiell rechtskonform war, hatte das Landgericht eben nicht aufgeklärt.
Für eine endgültige Beurteilung muss man die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, aber nach dem, was der mündlichen Urteilsbegründung durch die Vorsitzende des 2. Strafsenats und der Pressemitteilung des BGH zum Urteil zu entnehmen ist, hat der 2. Senat mindestens bei einer zentralen Frage des Rechtsbeugungstatbestandes unter der Hand die ständige Rechtsprechung des BGH aufgegeben, um die Revision des Angeklagten verwerfen zu können. Dass er auch die Freiheitsstrafe in Höhe von 2 Jahren nicht zu beanstanden hatte, überrascht dann nicht mehr.
Endnoten
1
Hoven/Rostalski: Grenzen der Rechtsbeugung bei der Annahme von Befangenheit. Zugleich eine Anmerkung zu LG Erfurt – 2 KLs 542 Js 11498/21, NStZ 2024, 65.
2
BGH 21.01.2021, 4 StR 83/20, juris Rn. 23; BGH 13.05.2015, 3 StR 498/14, juris Rn. 12; BGH 15.08.2018, 2 StR 474/17, juris Rn. 20. Wertende Gesamtbetrachtung heißt, dass alle Umstände in die Waagschale zu werfen sind und erst danach entschieden werden kann, ob eine elementare Rechtsverletzung vorliegt. Ein für sich genommen nicht ausreichend gewichtiger Verfahrensverstoß kann durch hinzukommende verwerfliche Motive des Angeklagten das erforderliche Gewicht gewinnen, umgekehrt können aber positiv zu würdigende Motive die Bewertung als elementaren Rechtsverstoß verhindern. Ebenso muss, wenn die Entscheidung im Ergebnis rechtskonform war, dies immer in der Gesamtbewertung zugunsten des Angeklagten berücksichtigt werden.
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Focus
News zum Ukraine-Krieg
Ex-Oberbefehlshaber der Ukraine: „Ich glaube, dass der Dritte Weltkrieg begonnen hat“
Heute, 24.11.2024 | 12:16
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Jetzt erlaubt auch Paris Raketen-Einsatz der Ukraine auf russische Ziele
An der langen Frontlinie im Osten der Ukraine wird hart gekämpft. An einigen Stellen verlieren die ukrainischen Verteidiger Gebiete, die sie vor einem Jahr mühsam zurückerobert hatten. Ein Ex-Oberbefehlshaber spricht vom „Dritten Weltkrieg“. Alle Informationen in unserem Ukraine-Ticker.
Ex-Oberbefehlshaber der Ukraine: „Ich glaube, dass der Dritte Weltkrieg begonnen hat“
09.33 Uhr: Vertreter Kiews sprechen erstmals vom Beginn eines „dritten Weltkriegs“, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ ( https://www.fr.de/politik/ukraine-laut-ex-oberbefehlshaber-bereits-im-dritten-weltkrieg-zr-93426105.html ). Der ukrainische Botschafter im Vereinigten Königreich, Walerij Saluschnyj, sagte auf einer Veranstaltung des Mediums „Ukrainska Pravda“: „Ich glaube, dass wir im Jahr 2024 mit Sicherheit davon ausgehen können, dass der Dritte Weltkrieg begonnen hat.“ Er begründet dies damit, dass die Ukraine nicht nur gegen Russland (
https://m.focus.de/orte/russland/ ) kämpfe, sondern sich auch gegen nordkoreanische Soldaten und iranische Drohnen zur Wehr setzen müsse.
„Die Ukraine hat es nicht mehr nur mit Russland zu tun“, erklärte Saluschnyj. „Wir stehen auch nordkoreanischen Soldaten gegenüber. Seien wir ehrlich: Im Iran hergestellte Shaheds, also Kamikaze-Drohnen, töten offen Zivilisten in der Ukraine.“ Zudem, so betont der Botschafter weiter, würden auch nordkoreanische Raketen und chinesische Artilleriegeschosse in der Ukraine eingesetzt.
Saluschnyj ist mit den Entwicklungen im Ukraine-Krieg aus erster Hand vertraut. Von Beginn des Krieges im Februar 2022 bis Februar dieses Jahres diente der General als Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte.
Zuletzt hatte der scheidende US-Präsident Joe Biden nach monatelangen Debatten die Freigabe für den Einsatz amerikanischer Waffen in Angriffen auf russischem Gebiet erteilt. Kurz darauf flogen ATACMS-Kurzstreckenraketen über die Grenze und trafen ein Munitionslager in Brjansk. Als Reaktion setzte Putin möglicherweise erstmals eine Interkontinentalrakete konventionell ein.
Die Entsendung von mehr als 10.000 nordkoreanischen Soldaten in die russische Grenzregion Kursk hat besonders bei den westlichen Verbündeten der Ukraine für Aufsehen gesorgt. Laut der Nachrichtenagentur AP soll dieser Schritt maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Biden die Entscheidung traf, westliche Waffen für Angriffe auf Russland freizugeben.
Ukraine wehrt russische Drohnenangriffe ab
09.30 Uhr: Russland hat die Ukraine über Nacht erneut mit Schwärmen von Kampfdrohnen angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe teilte morgens mit, von 73 georteten Drohnen seien 50 abgeschossen worden. Knapp 20 Drohnen seien vermutlich durch elektronische Abwehr außer Gefecht gesetzt worden. In der Hauptstadt Kiew dauerte der nächtliche Luftalarm länger als drei Stunden. Mehr als zehn Drohnen, die die Stadt bedrohten, seien abgefangen worden, teilte die Militärstadtverwaltung auf Telegram mit.
Das russische Verteidigungsministerium in Moskau wiederum berichtete, über Nacht seien mehr als 30 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Allein über dem Gebiet Kursk wurden nach Angaben von Gouverneur Alexej Smirnow 27 ukrainische Drohnen sowie zwei Raketen abgeschossen. Angaben zu Schäden wurden nicht gemacht. Die Zahlenangaben der Militärs sind nicht im Detail überprüfbar. Sie lassen aber Rückschlüsse auf das Ausmaß der gegenseitigen Angriffe zu.
Russland meldet Abschuss von 34 ukrainischen Drohnen
08.17 Uhr: Die russische Luftabwehr hat laut dem Verteidigungsministerium in der Nacht 34 ukrainische Drohnen abgeschossen. Davon wurden 27 Drohnen über der Region Kursk, die an die Ukraine grenzt, abgefangen. Zuvor hatte der Gouverneur von Kursk über den Einsatz von Raketen durch die Ukraine in diesem Gebiet berichtet.
Jetzt erlaubt auch Paris Raketen-Einsatz der Ukraine auf russische Ziele
Sonntag, 24. November, 07.45 Uhr: Nach den USA und Großbritannien signalisiert auch Frankreich ( https://m.focus.de/orte/frankreich/ ) der Ukraine die Erlaubnis zum Einsatz weitreichender Waffen gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet. Kiew dürfe die von Paris gelieferten Raketen mit hoher Reichweite laut Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot „in der Logik der Selbstverteidigung“ auch auf Russland abfeuern. Ob dies tatsächlich bereits geschehen ist, sagte der Minister in einem in Auszügen vorab veröffentlichten Interview des britischen Senders BBC aber nicht. Von einer förmlichen oder jüngst formulierten Erlaubnis war nicht die Rede, vielmehr wiederholte Barrot Frankreichs bekannte Position.
Ein Sprecher des französischen Außenministeriums sagte, Präsident Emmanuel Macron habe bereits im Mai während seines Staatsbesuchs in Deutschland erklärt, die Ukraine müsse in der Lage sein, russische Militärziele zu neutralisieren, die direkt in Einsätze gegen ihr Territorium verwickelt seien. Das Völkerrecht sei eindeutig: Die Ukraine habe das Recht, sich zu verteidigen.
Selenskyj-Berater sieht jüngste Drohungen Putins als Ausdruck „absoluter Angst“
19.23 Uhr: Der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mykhailo Podolyak, sieht die jüngsten Ansprachen von Russlands Präsident Wladimir Putin ( https://m.focus.de/personen/wladimir-putin/n ) als Ausdruck „absoluter Angst“. Podolyak sagte „Bild“, der russische Präsident versuche, den Westen mit seinen Bedrohungen zu erschrecken. Podolyak weiter: „Putin will den Krieg nur nach seinen Bedingungen beenden, um nicht für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht zu werden."
Podolyak forderte den Westen zu einer härteren Haltung gegenüber Russland auf. „Man kann mit Putin nicht verhandeln. Man muss ihm klar und konsequent entgegentreten“, sagte er. Statt eines Dialogs, der keine Ergebnisse bringe, müsse der Westen mit drei Maßnahmen reagieren: Der Verzicht auf weitere Gespräche mit Putin, ein Ende der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und die sofortige Lieferung von Waffen an die Ukraine.
Auf die Frage, ob der kürzlich von Bundeskanzler Scholz bei Putin vermittelte Anruf sinnvoll war, kritisierte Podolyak die deutsche Regierung. Er warf Scholz vor, ohne ausreichende Druckmittel mit Putin gesprochen zu haben. „Putin sieht jeden Anruf als Demütigung und Bestätigung seiner Vormachtstellung“, so Podolyak. Nach dem Gespräch habe Russland mit Raketenangriffen auf die Ukraine reagiert, was seine Einschätzung bestätige.
Trotz der schwierigen Situation zeigte sich Podolyak zuversichtlich, dass Russland den Krieg nicht gewinnen werde. „Russland hat noch nicht einmal das Gebiet der Ostukraine vollständig erobert“, so Podolyak, der die Situation als eine Phase der „Mobilisierung“ für Russland beschreibt. Auf die Frage nach einem möglichen „Einfrieren“ des Krieges hielt Podolyak dieses Szenario für unrealistisch. „Ein Einfrieren bedeutet nur eine Verschiebung des Krieges“, sagte er und warnte, dass Russland weiterhin an seinen Zielen arbeiten werde, solange der Westen nicht entschlossener reagiere.
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acTVism Munich (Rumble Video)
Marschflugkörper auf Russland abgefeuert, Haftbefehl gegen Netanjahu & Trumps
Nov 24, 2024
In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit dem Historiker, Journalisten und Autor Vijay Prashad über die tieferen Ursachen für den jüngsten Wahlsieg von Donald Trump in den Vereinigten Staaten. Sie untersuchen auch Trumps Antikriegshaltung im Lichte seiner Nominierungen für den nationalen Sicherheitsapparat sowie die Auswirkungen, die seine Präsidentschaft auf Europa haben könnte. Anschließend wenden sie sich dem Krieg in der Ukraine zu und untersuchen die Motive, die die USA nach Jahren des Zögerns zur Erteilung einer Genehmigung an die Ukraine für den Abschuss von Langstrecken-ATACMS-Marschflugkörpern auf russisches Gebiet bewogen haben. Schließlich diskutieren sie die Bedeutung des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant, der ihnen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorwirft.
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MWGFD (Rumble Video)
Wir haben seit 2021 durchgehend hohe Sterbezahlen
Eine Bestatterin berichtet von ihren Erfahrungen
Nov 5, 2024
Die als Querdenkerbestatterin bekannt gewordene Bestattungsmeisterin Marlies Spuhler schildert im Gespräch mit Johannes Clasen eindrucksvoll, welche Erfahrungen sie in den letzten Jahren in ihrem Bestattungsunternehmen gemacht hat. Vor der Coronakrise hatte sie in ihrem Ort jährlich 30 – 50 Bestattungen abzuwickeln. Bei unauffälligen Sterbezahlen in den Jahren 2019 und 2020 stellt sie für die darauffolgenden Jahre fest: „„Wir haben seit 2021 durchgehend hohe Sterbezahlen.“ Auffällig ist in ihrem Unternehmen zudem, dass die Toten immer jünger werden und fast ausschließlich an Krebs versterben. Auch hat sie vermehrt Totgeburten zu beklagen. Zudem fällt ihr auf, dass die Leichen sich verändern und der Zellverfall viel schneller vonstatten geht. Daher könne sie aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung sagen, wer geimpft ist und wer nicht. Marlies Spuhler hofft aufgrund ihrer Erfahrungen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und vor ein Gericht gestellt werden.
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Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.
Die Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) ist ein Zusammenschluss von in Medizinberufen tätigen Personen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen. Wir haben uns während der Coronakrise in unserer Kritik an den überzogenen Beschränkungen zusammengefunden.
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warum.kritisch
USA Wir werden eure Wirtschaft zerstören
Published on Nov 24, 2024
Republikanischer Politiker und Biden-Regierung drohen Deutschland mit wirtschaftlichen Sanktionen. Grund ist der Haftbefehl gegen Netanjahu.
Viktor Orban scheint davon jedoch unbeeindruckt zu sein.
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DrBines verbales Vitriol
Nov 24, 2024
Die COVID modRNA-Produkte wurden von diversen Menschen im Lichtmikropskop untersucht und viele fanden sichtbare Partikel.
Um die Größe dieser Partikel abschätzen zu können, muss man zurück in den Stoff der neuten Klasse: Auflösungsvermögen verschiedener Mikroskoptypen.

Ich bin in einem Paper von 2023 auf Hinweise gestoßen, dass es gar keine Grenzwerte für die Plörre gibt und nicht mal die WHO es geschafft hat Grenzwerte gegen die Hersteller durchzusetzen. Eigentlich geht es in dem Paper um ganz andere Themen, aber es wird eben auch das Grenzwertproblem bzw. das nicht existieren von Akzeptanzkriterien für die modRNA-Plörre angesprochen.
Oude Blenke E, Örnskov E, Schöneich C, Nilsson GA, Volkin DB, Mastrobattista E, Almarsson Ö, Crommelin DJA. The Storage and In-Use Stability of mRNA Vaccines and Therapeutics: Not A Cold Case. J Pharm Sci. 2023 Feb;112(2):386-403. doi: 10.1016/j.xphs.2022.11.001. Epub 2022 Nov 16. PMID: 36351479; PMCID: PMC9637289. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36351479/
Zunächst einmal hat die USP (https://www.usp.org/mrna) schon 2022 einen Entwurf vorgelegt, wie modRNA nach den Regeln der Kunst zu untersuchen wäre, der durch Abwesenheit von Grenzwerten glänzt:


Im Prinzip das, was auch Kevin McKernan auch sagt, nur in zitierfähig, weil das Paper von der “Bill und Melinda Gates Foundation” finanziert ist und somit über sämtliche Kritik erhaben sein dürfte:

Also RT-qPCR für die modRNA, weil UV/VIS-Spektrometrie nicht zwischen RNA und DNA unterscheidet:

“Ein weiteres Beispiel: Der RNA-Gehalt ist zwar ein kritisches Attribut und wird in der Regel durch UV-Spektroskopie gemessen, doch ist diese Methode nicht in der Lage, intakte RNA von Abbauprodukten zu unterscheiden, so dass zusätzliche Tests zur Überwachung der RNA-Stabilität erforderlich sind.”
Für die DNA dann qPCR, weil man vergleicht halt nicht Äpfel mit Birnen bzw. komplett unterschiedliche Messmethoden mit unterschiedlichen Problemen.
Es stehen aber noch andere interessante Dinge in diesem Paper:
“Das (WHO) Expertenkomitee für biologische Standardisierung (ECBS) hat Ende 2020 mehrere Sitzungen abgehalten, um regulatorische Überlegungen bei der Bewertung der Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-basierten prophylaktischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten zu dokumentieren. […]
Der WHO-Ausschuss holte Input von Regulierungsbehörden aus allen WHO-Regionen sowie von Impfstoffentwicklern und -herstellern ein. […]
Vertreter von BioNTech, CureVac und Moderna berichteten über ihre Erfahrungen mit der Herstellung, der Qualitätskontrolle sowie den nicht-klinischen und klinischen Aspekten bei der Entwicklung dieser klinischen Kandidaten. […]”
“Da die spezifischen Details der Herstellungsverfahren für Bulkware und Arzneimittel von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sind und viele dieser Informationen derzeit vertraulich behandelt werden, wurden die endgültigen Kriterien für die Zulassung den einzelnen nationalen Zulassungsbehörden überlassen. […]
Obwohl die United States Pharmacopeia (USP) vor kurzem einen Entwurf für ein Kapitel über analytische Verfahren für die Qualität von mRNA-Impfstoffen mit Methoden zur Unterstützung der Prüfung von Qualitätsmerkmalen für mRNA-basierte Impfstoffe veröffentlicht hat, enthält das Dokument keine Akzeptanzkriterien. In Tabelle 2 sind die in der USP-Leitlinie vorgeschlagenen Analysemethoden zur Bewertung verschiedener Qualitätsmerkmale der gereinigten mRNA-Präparatsubstanz als Bulkware aufgeführt.”
Also nicht einmal die WHO, die angeblich die Weltherrschaft mit ihrem Pandemievertrag übernehmen will, war in der Lage, die Hersteller dazu zu bringen, Grenzwerte anzugeben und sich auf Akzeptanzkriterien zu einigen, OBWOHL USP schon einen Rahmen gesetzt hat, der von allen ignoriert wird.
“Es wurde auch festgestellt, dass der Gehalt und die Art der Verunreinigungen von Charge zu Charge stark variieren, insbesondere wenn sie in unterschiedlichen Größenordnungen und nach unterschiedlichen Verfahren hergestellt werden.” (39: Development of mRNA manufacturing for vaccines and therapeutics: mRNA platform requirements and development of a scalable production process to support early phase clinical trials - Translational Research)
“In früheren Veröffentlichungen haben wir darauf hingewiesen, dass eindeutig ein Bedarf an - vorzugsweise weltweit einheitlichen - regulatorischen Leitfäden besteht, in denen die kritischen Qualitätsmerkmale und Akzeptanzkriterien für mRNA-basierte Produkte beschrieben werden, wie sie von den Regulierungsbehörden festgelegt wurden. In mehreren Artikeln in Fachzeitschriften wurden kürzlich die von der WHO geleiteten Bemühungen beschrieben, die darauf abzielten, die Konvergenz der Rechtsvorschriften bei der Bewertung der COVID-Impfstoffe zu erleichtern. Zum Zeitpunkt dieser Diskussionen war jedoch noch keine Annäherung bei den kritischen Qualitätsmerkmalen erreicht worden, und Einzelheiten oder Spezifikationen wurden nicht bekannt gegeben. Im Vergleich zum Bereich der Arzneimittel auf Oligonukleotidbasis arbeiteten Autoren verschiedener Arzneimittelhersteller zusammen, um die analytische Methodik zur Charakterisierung des Arzneimittelmoleküls und seiner Verunreinigungen in einer Reihe von Papieren zu veröffentlichen, vermieden jedoch bewusst die Diskussion über Akzeptanzkriterien.”
ES GIBT KEINE GRENZWERTE, WEIL DIE HERSTELLER DAS THEMA VERMEIDEN WIE DER TEUFEL DAS WEIHWASSER!
Die Wissen, dass ihre Plörre dreckig ist!!!
Nicht einmal die WHO bekommt sie dazu irgendwelche Grenzwerte zu benennen. Da sind sich die Hersteller alle untereinander einig. Ist das ein Kartell?
“Kürzlich kündigte das Europäische Arzneibuch (PhEur) an, dass eine neue Arbeitsgruppe mit der Bezeichnung mRNAVAC (Arbeitsgruppe für mRNA-Impfstoffe) mit der Entwicklung einer konsolidierten Strategie für künftige Standards für mRNA-Impfstoffe und deren Bestandteile beauftragt wird. Wenn diese Normen vorliegen und mehr Daten veröffentlicht werden, wird es klarer werden, welche Bereiche erreichbar sind und welche Grenzwerte akzeptabel sein könnten. Die vorgeschlagenen Spezifikationen für die derzeit zugelassenen Impfstoffe wurden von Daniel et al. zusammengefasst.”
Ja, die EU redet zumindest über das Problem, das nun seit Jahren in den Gespritzen vor sich hin inkubiert:
EDQM event "Quality requirements for nanomedicines" - European Directorate for the Quality of Medicines & HealthCare
Ph. Eur. Commission establishes a new working party on mRNA vaccines - European Directorate for the Quality of Medicines & HealthCare (edqm.eu)
Hier wären die Vorschläge von Daniel et. al., die von alle Behörden Weltweit, genau wie die USP Regeln, ignoriert werden:
Quality by Design for enabling RNA platform production processes: Trends in Biotechnology (cell.com)
Was die Behauptung angeht, es gibt einen Grenzwert von 10ng/Dosis, so sagt die SWISSMEDIC als einzige bisher ehrliche Behörde:
“Für DNA-Verunreinigungen in mRNA-Impfstoffen gibt es weder in der Schweiz noch in anderen Ländern einen definierten Grenzwert.
Die Firmen beziehen sich jedoch in ihren Berechnungen und Kontrollen auf den WHO-Richtwert von 10 ng/Dosis, welcher allgemein für Residual-DNA in biologischen Impfstoffen festgelegt wurde.” (Interne Daten, die ich aktuell noch nicht verlinken kann, da nicht offiziell, jeder kann aber gerne selbst bei SWISSMEDIC nachfragen, ob das stimmt).
Die 10ng/Dosis sind also freundliches Entgegenkommen der Firmen, mehr auch nicht. Es gibt keine offiziellen Richtwerte explizit für modRNA-Produkte, weder bei der WHO, noch bei USP und in der EU simuliert man Nachdenken darüber, dass man vielleicht einmal so etwas wie Grenzwerte diskutieren sollte.
Die nicht vorhandenen Grenzwerte betreffen auch nicht nur DNA, sondern auch dsRNA, Verunreinigung der Lipide aus der Produktion mit Zwischenstufen/Zwischenprodukten/Ausgangschemikalien, Peroxidbildung durch das PEG, Anteil modRNA-Fragmente und deren jeweilige Größen, Länge der PEG-Schwänze des PEGylierten Lipids, Anteil der durch das kationische Lipid mutierten modRNA, zeta-Potential (das wird gar nicht gemessen) …
https://drbine.substack.com/p/sichtbare-partikel-in-parentera
RT DE
Räuspern aus der Hölle: Merkel verbietet Kiew Verhandlungen mit Russland
23 Nov. 2024 18:41 Uhr
Die Ukraine darf nicht allein über die Aufnahme von Verhandlungen mit Russland entscheiden, "Unterstützerstaaten" im Westen hätten da ein Mitspracherecht (gemeint ist wohl ein Vetorecht). Das meint die langjährige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und plaudert damit ein gut gehütetes Geheimnis aus.

Räuspern aus der Hölle: Merkel verbietet Kiew Verhandlungen mit Russland
Quelle: Gettyimages.ru © Horacio Villalobos#Corbis/Corbis
Angela Merkel am 11. Juli 2024 in Lissabon bei der Verleihungszeremonie des "Gulbenkian-Preises für Humanität"
Von Anton Gentzen
Haben wir sie vermisst? Unerwartet taucht Altbundeskanzlerin Angela Merkel aus der Versenkung auf und mischt sich in die große Weltpolitik ein, wobei sie ihre Kritiker bestärkt. Diejenigen Kritiker jedenfalls, die schon immer sagten, dass sie vom Hass gegen Russen getrieben in der Ukraine ein explosives Gemisch zusammenbraut.
Sie selbst hat ja auch nach Ende der Amtszeit eingeräumt, dass die Verhandlungen in Minsk nichts anderes als Täuschungsmanöver und Hinhaltetaktik waren, ersonnen, um die Ukraine für den Krieg gegen Russland aufzurüsten.
Kiew könne nicht im Alleingang über die Aufnahme von Verhandlungen mit Russland entscheiden, sagte Merkel der italienischen Zeitung Corriere della Sera:
"Die Verhandlungen sollten sicherlich nicht über den Kopf der Ukraine hinweg geführt werden. Aber gleichzeitig denke ich, dass viele Länder, die die Ukraine unterstützen, gemeinsam mit Kiew entscheiden sollten, wann eine diplomatische Lösung mit Russland diskutiert werden kann. Kiew allein kann das nicht entscheiden."
Die ehemalige Bundeskanzlerin fügte jedoch hinzu, dass sie nicht wisse, wann die "Unterstützerländer" grünes Licht für Verhandlungen geben. So viel dann auch zur Souveränität der Ukraine nach den Vorstellungen der westlichen Strippenzieher.
Wladimir Putin bezeichnete Merkel in dem Interview als "nicht einen Freund Europas". Sie kenne dessen Absichten, stellte sie voran, er habe sie "stets sowohl öffentlich als auch in vertraulichen Gesprächen zum Ausdruck gebracht". Was genau sie damit meint, führte die Ex-Kanzlerin jedoch nicht aus. Nur so viel:
"Putin versuchte, Russland wieder zu einer Großmacht zu machen."
Warum auch immer das ein Problem sein soll ... Das Recht, eine Großmacht zu werden, sieht die verhinderte Weltpolitikerin jedoch uneingeschränkt bei Deutschland, inklusive eines "Abschreckungspotenzials" (gegen die Schweiz wahrscheinlich):
"Wir brauchen die doppelte Aktion, zum einen Gespräche und Kontakte, zum anderen Abschreckung. Davon war und bin ich überzeugt. Allerdings konnten wir in Deutschland nicht schnell genug ein Abschreckungspotenzial aufbauen."
Meint sie damit eigene Atomwaffen? Denn US-amerikanische waren und sind – nicht zuletzt ihrer Hände Werk – auf deutschem Boden stationiert. Was nicht ist, kann ja noch werden:
"Wir haben zwar die Verteidigungsausgaben in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht, aber nicht genug. Jetzt müssen wir schneller aufholen."
An all diejenigen gerichtet, die Merkel immer noch für "das letzte Bollwerk der Menschlichkeit in Deutschland" (O-Ton "linke" sächsische Landtagsabgeordnete Juliane Nagel) halten: Was muss die Dame eigentlich noch von sich geben, damit begriffen wird, dass diese "Mutti" das Fleisch gewordene deutsche Großmachtstreben, die Personifizierung des deutschen Militarismus und seines Imperialismus ist? Die Quintessenz allen Übels auf deutschem Boden und Niststätte aller Schattenseiten des deutschen Geistes, die den Hitlerfaschismus einst überhaupt erst ermöglichten.
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Quellen & Links
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
de.rt.com
rtde.media
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rtde.info
rtde.online
rtde.expert
freedert.online
+++
SaneVox Deutsch
US-Militärmacht VERROTTET, Zusammenbruch steht bevor
Lt. Col. Karin Kwiatkowski
Published on Nov 24, 2024
[Teil 1 von 2] Die USA haben die Fähigkeit verloren, die Kriegsgeräte zu produzieren, die für einen Sieg in der Ukraine notwendig sind, und es mangelt ihnen an dem, was sie zur Verteidigung der Heimat benötigen. Gleichzeitig gehen der Armee die Rekruten aus, und die Korruption innerhalb des militärisch-industriellen Komplexes ist so groß, dass das Land selbst mit dem größten Militärbudget der Geschichte kaum seine globale Präsenz aufrechterhalten kann. Was ist passiert? Nun, jahrzehntelanges Missmanagement und Überdehnung fordern endlich ihren Tribut, den selbst eine Supermacht nicht ignorieren kann. Heute spreche ich mit Dr. Karen Katauski, einer scharfen Kritikerin der militärischen Überdehnung ihres Landes. Ihr starker Widerstand gegen Auslandskriege ist besonders schmerzhaft für den militärisch-industriellen Komplex, da sie 20 Jahre lang Mitglied der US-Streitkräfte war. Sie wurde eine populäre Figur, als sie erstmals die Lügen des Pentagon bezüglich der zweiten Invasion im Irak anprangerte. Dr. Katauski ist eine pensionierte Oberstleutnantin mit einem Doktortitel in Weltpolitik von der Catholic University of America und einem Master-Abschluss in Regierungslehre von Harvard.
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Neutrality Studies
US Military Power ROTTEN From Within. Collapse Immanent
Lt. Col. Karin Kwiatkowski
Published on Nov 23, 2024
[Part 1 of 2] The US has lost the ability to produce the implements of war to win in Ukraine, and it is running low on what it needs to defend the homeland. At the same time, it's military is running out of recruits and the grift inside the MIC is so large that even with the biggest military budget in history, the country can hardly maintain its global footprint. What happened? Well, decades and decades of mismanagement and overreach are finally taking a toll that even a superpower can't ignore.
Today I‘m talking to Dr. Karen Katauski, a fierce US critic of her countries military overreach. Her strong opposition to foreign wars is particularly stinging to the Military Industrial Complex as she was for 20 years a member of the US armed forces. She became a popular figure when she first spoke out on the lies the Pentagon told regarding the second invasion of Iraq.
Dr. Katauski is a retired Lt Col with a PhD in World Politics from the Catholic University of America and a masters degree in Government from Harvard.
Original Video:
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Produced by: Neutrality Studies
Originally Published on: 2024-11-23
Translations by: https://video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
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NachDenkSeiten
Der beachtliche publizistische Erfolg des Elitenforschers Michael Hartmann
23. November 2024 um 14:00
Ein Artikel von: Albrecht Müller
Wer kritische Texte zur Gesellschafts- und Sicherheitspolitik schreibt, wird damit nur noch schwer bei den herrschenden Medien landen. Früher, vor 20 oder 30 oder 40 Jahren, gab es für einen publizistisch tätigen Menschen wie mich immer mal die Chance, mit einem Text beim Spiegel oder der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Rundschau und – zu Frank Schirrmachers Zeiten – sogar bei der FAZ unterzukommen. Heute ist das quasi unmöglich. Umso erstaunlicher ist es, dass Michael Hartmann das schafft. Ich weise heute auf drei seiner Texte hin, die in den letzten Wochen bei Focus online erschienen sind. Albrecht Müller.
In den letzten sechs Wochen sind die folgenden drei Artikel von Michael Hartmann bei Focus online erschienen:
15. Oktober 2024
Friedrich Merz fordert mehr Einsatz – Warum sich Leistung oft gar nicht lohnt …
Viele Politiker und Prominente fordern mehr Leistungsbereitschaft, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Doch der Soziologe und Elitenforscher Michael Hartmann zeigt auf, dass nicht Leistung, sondern Herkunft und Verbindungen entscheidend für Erfolg und hohe Einkommen sind. …
28. Oktober 2024
Die große Mittelschicht-Lüge: So reich sind Deutschlands Eliten wirklich
Viele Deutsche sehen sich als Teil der Mittelschicht – doch die Realität sieht anders aus. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst stetig. Elitenforscher Michael Hartmann erklärt, warum Erbschaften dabei eine entscheidende Rolle spielen. …
18. November 2024
AfD im Aufwind: Was die Wende der armen US-Wählerschaft für uns bedeutet
Von FOCUS-online-Gastautor Michael Hartmann
https://www.focus.de/intern/impressum/autoren/michael-hartmann_id_260355972.html
Trumps Sieg deutet einen grundlegenden Wandel der Wählerschaft in den USA an. Waren die Demokraten traditionell die Partei der ärmeren Bevölkerungsteile, so sind das jetzt die Republikaner. Harris hat nur bei den Einkommen ab 100.000 Dollar gewonnen. Die AfD profitiert von einer ähnlichen Verschiebung. …
Michael Hartmann ist seit Jahren einer jener Wissenschaftler und Autoren, die die schlimme und ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung beschreiben, beklagen und ihre Korrektur fordern. Dass Focus online – überraschenderweise – ihm eine Plattform dafür bietet, ist bemerkenswert. Dieses demokratische Verhalten von Focus online müsste eigentlich Vorbild auch für andere Medien sein – für den Spiegel, für die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau, für die WAZ und die Hannoversche Allgemeine, für die Badische Zeitung in Freiburg, die BNN in Karlsruhe und die Rhein-Neckar Zeitung in Heidelberg, für die hiesige Rheinpfalz sowieso.
Michael Hartmann berichtet übrigens noch, er habe die Bedingung gestellt, dass ihm nicht in die Texte reingeredet wird. Das wurde akzeptiert, und so wird bisher auch verfahren.
Seine Artikel werden bis zu 210.000 Mal angeklickt. Focus online hat eine durchschnittliche Reichweite von 350.000 Lesern, mehr als Spiegel online. Die Kommentare sind bunt gemischt.
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Quellen & Links
Titelbild: Foto privat
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NachDenkSeiten Artikel:
Apolut (Peertube Audio)
Aktualisiert am Nov. 23, 2024
Interview mit Willy Wimmer – Quo vadis Westen?
Trump, Deutschland und die Zukunft in einer multipolaren Welt!
Urgestein Willy Wimmer spricht mit Kayvan Soufi-Siavash über den Niedergang eines Imperiums und seiner Satelliten.
Ist Donald Trump der erste Realist im Weißen Haus und was bedeutet tatsächliche Souveränität für Europa und seine einzelnen Staaten? Liefert Deutschland den Taurus Marschflugkörper und ist Scholz das kleinere Übel gegenüber Merz?
Willy Wimmer hat auf alle Fragen überzeugende Antworten und nimmt in 80 Minuten kein Blatt vor den Mund.
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Dieser Beitrag wurde zuerst am 23.11.2024 auf soufisticated.net veröffentlicht.
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Bildquelle: soufisticated.net
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Apolut Artikel:
https://apolut.net/interview-mit-willy-wimmer-quo-vadis-westen/
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Apolut Peertube:
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EU-Abgeordnete schlagen Alarm: „Musks X-Reichweite bedroht öffentliche Sicherheit"
42 Europaabgeordnete fordern eine Untersuchung gegen Elon Musk: Der Algorithmus seiner Beiträge auf X soll manipuliert sein und die öffentliche Sicherheit und Wahlen in der EU gefährden.
Redaktion 23. November 2024 11:17
Europas Meinungs-Elite macht der massive Anstieg der Aufrufe von Elon Musks Beiträgen auf X nervös. Da die Beiträge des Plattform-Eigentümers nicht dem gewünschten Weltbild entsprechen, vermuten einige EU-Abgeordnete einen manipulierten Algorithmus hinter dem Erfolg. Besonders auffällig sei der Anstieg der Aufrufe seit Bekanntwerden von Musks Unterstützung für Donald Trump im Juli.
42 EU-Abgeordnete nehmen nun eine australische Studie, die Musks Beiträge samt dem Einspielen auf X untersucht, zum Anlass, eine Untersuchung zur Sichtbarkeit von Beiträgen auf der Plattform X zu fordern. Laut der APA weisen die Ergebnisse der Studie darauf hin, „dass auf der Plattform spezifische Sichtbarkeitsvorteile selektiv angewandt worden sein könnten, die bisher nicht unabhängig begutachtet wurden.”
42 Abgeordnete sehen Gefahren für öffentliche Sicherheit
Diese nun unterstellte Erschwindelung der Reichweite sorgt im EU-Parlament deshalb für Unmut, da die Beiträge eine „eindeutige Auswirkungen auf den zivilgesellschaftlichen Diskurs und die Wahlprozesse sowie die öffentliche Sicherheit in der EU haben.” Konkret sollen die Beiträge von Musk „kremlfreundliche Propaganda zum Krieg in der Ukraine und antisemitische Verschwörungstheorien” enthalten.
42 Europaabgeordnete aus Grüne, Sozialdemokraten, Linken, Liberalen und der Mitte-Rechts-Fraktion EVP warnen vor den möglichen Auswirkungen auf zivilgesellschaftliche Debatten und Wahlprozesse und fordern eine Untersuchung im Rahmen des Digital Services Act.
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Telepolis
US-Investor möchte Nord Stream 2 kaufen
23. November 2024 Uwe
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US-Investor will die gesprengte Nord Stream 2-Pipeline erwerben. Stephen P. Lynch führt bereits Gespräche mit US-Behörden. Fließt bald wieder Gas aus Russland?
Der US-Investor Stephen P. Lynch, der seit zwei Jahrzehnten Geschäftsbeziehungen in Moskau unterhält, hat US-Beamte um Erlaubnis gebeten, auf die gesprengte Nord Stream 2-Pipeline zu bieten, falls diese in einem Schweizer Insolvenzverfahren versteigert werden sollte. Dies berichtet das Wall Street Journal ( https://www.wsj.com/business/energy-oil/a-miami-financier-is-quietly-trying-to-buy-nord-stream-2-gas-pipeline-f43dd85d ).
Lynch hat diese Möglichkeit nicht nur mit US-Senatoren, Beamten des Finanzministeriums und des Außenministeriums besprochen, deren Genehmigung er für den Deal benötigt. Er hat bereits im Februar beim US-Finanzministerium eine entsprechende Lizenz beantragt. Diese würde es ihm ermöglichen, auch mit russischen Unternehmen und Behörden zu verhandeln, die derzeit von US-Sanktionen betroffen sind.
"Dies ist eine einmalige Gelegenheit für die Amerikaner und Europäer, die europäische Energieversorgung für den Rest der Ära der fossilen Brennstoffe zu kontrollieren", betonte Lynch gegenüber dem WSJ.
Eine einmalige Gelegenheit
Lynch, der in Südflorida lebt und den gewählten US-Präsidenten Donald Trump unterstützt, geht offensichtlich davon aus, dass ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine in Trumps zweiter Amtszeit sehr wahrscheinlich ist. Wenn es so kommt, könnte auch wieder Erdgas von Russland nach Deutschland fließen.
Für das Schweizer Insolvenzverfahren wurde eine Frist im Januar festgesetzt. Bis dahin muss Nord Stream 2 entweder die bestehenden Schulden restrukturieren, oder es droht die Liquidation. Lynch argumentiert, dass es sowohl für Russland als auch für dessen ehemalige Kunden in Deutschland und Europa verlockend sein dürfte, die Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen ‒ offensichtlich unabhängig davon, wem sie gehört.
Hoffen auf Spottpreis
Lynch glaubt offensichtlich, dass er die beschädigte Erdgasröhre für einen Bruchteil ihres einstmaligen Wertes kaufen kann. Der Bau der Pipeline hat etwa 9,5 Milliarden Euro gekostet ( https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2021/690705/EPRS_BRI(2021)690705_EN.pdf ). Angesichts einer solchen Summe sind auch die geschätzten Reparaturkosten von 500 Millionen US-Dollar zu verschmerzen.
Wohl nicht ganz zu Unrecht geht Lynch davon aus, dass viele Investoren wegen der komplexen geopolitischen Verwicklungen bei dem Schweizer Verfahren nicht bieten werden. Übrig blieben dann nur Bieter aus Ländern wie Russland und China, die sicher wenig Rücksicht auf US-Interessen nehmen würden.
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https://www.telepolis.de/features/US-Investor-moechte-Nord-Stream-2-kaufen-10107750.html