The Duran / Alexander Mercouris
Vladimir Putin's legal arguments, checkmate in Ukraine
The Duran: Episode 2132
Published on Feb 1, 2025
Putin discusses Ukraine negotiations, citing legal issues with Zelensky's legitimacy. Trump administration's approach to Ukraine conflict is analyzed, including foreign aid stoppage and potential negotiation strategies with Russia and Ukraine.
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PUNKT.PRERADOVIC
„Erneuerbare Energien – komplett unergiebig“
mit Dieter Böhme
31. Jan. 2025
Die Energiewende soll ganz Deutschland mit Erneuerbaren versorgen. „Völlig utopisch“, sagt der Diplom-Physiker Dieter Böhme. Selbst wenn Windräder immer Wind hätten, sei ihre Leistungsdichte so gering, dass man ganz Deutschland mit Windrädern zupflastern müsste, um die Energieversorgung zu sichern. Auch Solarenergie und Biomasse verfügten nur über eine geringe Leistungsdichte – also Leistung einer Energieform in Bezug auf den Flächenverbrauch. Zum Vergleich: Windkraft: 0,5-2 Watt/m2 Landschaftsfläche. Steinkohle 400. Atomkraft: 700.
Ein Gespräch auch über Windräder, die sich gegenseitig den Wind klauen, die unterschätzte Gefahr Infraschall durch Windräder, hochtoxischen Abrieb und faktenlose Narreteien aus dem Bundestag.
Artikel in der Epoch Times: https://www.epochtimes.de/meinung/physiker-leistungsdichte-entzaubert-energiewende-hoher-flaechenverbrauch-von-erneuerbaren-a4885121.html
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Dieter Böhme Anhörung Bundestag:
Privacy Link: https://youtu.be/MGq88WWFXlA
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Zitierte Artikel: https://www.mdr.de/wissen/energiewende-potenzial-und-grenzen-der-windkraft-100.html
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Dieter Böhme im Corona-Ausschuss: https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s196de-1:3
Milena Preradovic
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https://punkt-preradovic.com/erneuerbare-energien-komplett-unergiebig-mit-dieter-boehme/
https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f/250129_Boehme:2
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Blauer Bote Magazin
(IC: Feb 1, 2025)
Wissenschaft statt Propaganda
Zero-Click-RCE: „Man kann den Computer eines Outlook-Nutzers übernehmen, indem man ihm einfach eine speziell präparierte Mail schickt“
Übernommen von vb’s weblog:
https://blog.fdik.org/2025-01/s1737493586
Outlook hat eine Zero-Click-RCE
https://blog.fdik.org/2025-01/s1737493586
Updaten wär eine gute Idee.
https://socprime.com/blog/cve-2025-21298-detection/
(Für Leser, denen das nichts sagt: eine Zero-Click-RCE bedeutet, man kann den Computer eines Outlook-Nutzers übernehmen, indem man ihm einfach eine speziell präparierte Mail schickt. Die muss der Nutzer nichtmal anschauen oder öffnen, er kann nichts dagegen tun.)
Eine weitere Meldung zu dem Microsoft-Outlook-Problem gibt es auf dieser Seite ( https://gbhackers.com/microsoft-patches-outlook-zero-click-rce-exploited-via-email-patch-now/ ), Zitat (automatisierte Übersetzung unten anbei):
„Microsoft issued a critical security patch addressing a newly discovered vulnerability in Outlook, designated as CVE-2025-21298 ( https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-21298 ). This flaw, characterized as a zero-click remote code execution (RCE) ( https://gbhackers.com/bugs-python-pypi/ ) vulnerability, poses a significant risk to users by potentially allowing attackers to execute arbitrary code simply by sending a malicious email.“
„Microsoft hat einen wichtigen Sicherheitspatch veröffentlicht, der eine neu entdeckte Sicherheitslücke in Outlook mit der Bezeichnung CVE-2025-21298 behebt. Diese Schwachstelle, die als Zero-Click-Remote-Code-Execution (RCE)-Schwachstelle bezeichnet wird, stellt ein erhebliches Risiko für Benutzer dar, da Angreifer möglicherweise beliebigen Code ausführen können, indem sie einfach eine bösartige E-Mail senden.“
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Kontrafunk (Audio & Artikel)
Freitag, 31. Januar 2025, 10:05 Uhr
(Wdh.16:05, 21:05)
Der Rechtsstaat: „Wir wählen die Freiheit!“
Dirk Sattelmaier im Gespräch mit Göran Thoms, Hans-Georg Maaßen und Michael R. Moser
Adenauers Ruf von 1952 ist unvergessen. Doch wie steht es um die Freiheit? Mit Dr. Hans-Georg Maaßen erörtern wir die Verfolgung „falscher“ Meinungen durch den Verfassungsschutz. Die Konsequenzen einer „freien“ Covid-19-Impfentscheidung von Soldaten schildert Rechtsanwalt Göran Thoms. Für Michael Moser ist die Begeisterung für freie Wahlen schlicht „unjustiziabel“.
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Quellen & Links
Kontrafunk Stream (MP3):
https://icecast.multhielemedia.de/listen/kontrafunk/radio.mp3
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Kontrafunk Artikel:
Kontrafunk Audiocast (MP3):
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RT DE
Abgeordnete will Wiederholung der Leningrader Blockade – Moskau reagiert mit Kritik
31 Jan. 2025 22:01 Uhr
Mit Blick auf die EU-Sanktionen gegen Russland fordert eine tschechische Politikerin strengere Maßnahmen und schreibt auf X, das Land müsse noch einmal die Blockade Leningrads erleben. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow spricht von Russophobie am Rande des Wahnsinns.

Quelle: Sputnik © BORIS KUDOJAROW / RIA Nowosti
Einwohner des belagerten Leningrads verlassen einen Luftschutzbunker. Aufnahme vom 10. Dezember 1942
Die EU-Sanktionen gegen Russland
Die EU-Sanktionen gegen Russland sollten so streng sein, dass es zu einer Wiederholung der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg komme, schrieb kürzlich die tschechische Parlamentsabgeordnete Miroslava Nemcova in einem inzwischen gelöschten Beitrag auf X. Russen feierten den Jahrestag der Befreiung Leningrads, obwohl sie nicht feiern, sondern die Blockade noch einmal erleben müssten, fügte sie hinzu.
Am 8. September 1941 hatte die Blockade Leningrads (heute Sankt Petersburg) durch die deutsche Wehrmacht begonnen, die fast 900 Tage dauerte. Am 27. Januar 1944 wurde die Stadt vollständig von der Roten Armee befreit. Die Belagerung forderte über eine Million Menschenleben. Die überwiegende Mehrheit starb an Hunger und nicht durch Artillerie- und Bombenangriffe.
Nemcova warf Russland vor, einen "hybriden Krieg gegen den Westen" zu führen und "die Ukrainer zu vernichten". Darüber hinaus begrüßte sie die Verlängerung der antirussischen Sanktionen, die die EU jüngst vereinbaren konnte.
"Czech MP Miroslava Němcová dreams of a new invasion of Russia“Today, the EU expanded sanctions against Russia. We don't allow pinching. Russia is waging a hybrid war with the West and destroying Ukrainians. As we remember the victims of the Holocaust and witness the genocide of…" pic.twitter.com/e08UXRNytB
— Saint Javelin (@saintjavelin) January 29, 2025
Auf Medienanfrage am Freitag reagierte der Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Auslassungen der tschechischen Politikerin. Es gebe viele sogenannte Hitzköpfe, die wahrscheinlich selbst nicht verstünden, was sie redeten, meint er. Und weiter:
"Ich glaube nicht, dass wir ihnen Beachtung schenken müssen, obwohl dies darauf schließen lässt, dass es tatsächlich noch immer viele Russophobiker unter den Politikern gibt, auch in Tschechien, deren Zustand wahrscheinlich an Wahnsinn grenzt."
In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti äußerte sich auch Sergei Perminow, der im russischen Föderationsrat das Gebiet Leningrad vertritt, zu der Angelegenheit. "Der öffentliche Appell der tschechischen Staatsbürgerin Nemcova stellt sie gemäß der geltenden russischen Strafgesetzgebung auf eine Stufe mit Kriegsverbrechern", betont der Parlamentsabgeordnete. Dafür sei eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren vorgesehen, gab Perminow an. Er führte aus:
"Eine 'Wiederholung' der Blockade zu wünschen, der in unserer Stadt eine Million Menschenleben zum Opfer fielen, ist Neonazismus."
Es gehe dabei um die Verhöhnung des Andenkens unschuldiger Menschen, die durch Faschisten getötet worden seien, so der Politiker weiter. Sie hätten auch auf tschechoslowakischem Boden Gräueltaten begangen, bis das Land von sowjetischen Soldaten befreit worden sei.
Am 27. Januar, dem Tag, an dem die EU-Mitgliedsstaaten die Strafmaßnahmen gegen Russland um weitere sechs Monate verlängerten, feierten russische Städte den 81. Jahrestag der Befreiung Leningrads. Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen erinnerte Russland an die Opfer und den Widerstand der Bevölkerung. Präsident Wladimir Putin nahm in Sankt Petersburg an Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern teil.
In seiner Ansprache erinnerte Putin daran, dass diese Tragödie fast zweieinhalb Jahre gedauert habe und in ihrem Ausmaß an Grausamkeit und Zynismus beispiellos gewesen sei. Die Belagerung Leningrads sei ein ebenso monströses Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie der Holocaust, die Todeslager und die Strafaktionen der Nazi-Kollaborateure gegen die Zivilbevölkerung. Hierbei betonte Russlands Präsident:
"Der Feind plante, die Stadt vom Erdboden zu tilgen, sie einzukesseln und durch Bomben- und Artillerieangriffe zu zerstören und die Zivilbevölkerung einfach verhungern zu lassen. Es waren die bewussten, dokumentierten Absichten der Nazis, Pläne zur systematischen Vernichtung und Ausrottung Tausender und Abertausender wehrloser Menschen."
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Quellen & Links
Mehr zum Thema – Wer waren die Befreier von Auschwitz?
https://freedert.online/meinung/234090-wer-waren-befreier-von-auschwitz/
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
de.rt.com
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
freedert.online
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https://de.rt.com/international/235206-tschechische-abgeordnete-will-wiederholung-leningrader/
Martin Haditsch
Pressekonferenz: Kippt jetzt der eImpfpass wegen Verfassungswidrigkeit (komplette PK)
Published on Jan 31, 2025
Am 20.1.2025 - exakt 3 Jahre nach Verabschiedung des grundrechtswidrigen Impfpflichtgesetz in Östereich - fand in Linz eine Pressekonferenz zur Frage, nein genau genommen sachlich betrachtet zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit des eImpfpasses statt. Diese Pressekonferenz wurde dankenswerter Weise von den EMUs (https://wir-emus.com) ausgerichtet und durch den Moderator, Hr. Bernhard Costa, als Moderator auch repräsentiert. Hier also nun die Vollversion mit den Statements von Univ.-Prof. (em.) Dr. Andreas Sönnichsen, RA (em.) Dr. Michael Brunner, RA MMag. Markus Koisser und Prof. DDr. Martin Haditsch (Statement Haditsch als Kurzversion unter: https://youtube.com/watch?v=iMry1DQEq9I&t=31s ). Das Bildmaterial hierzu wurde von RTV (https://regionaltv.at) zur Verfügung gestellt, auch an diese Adresse herzlichen Dank.
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Quellen & Links
Wichtiger Zusatz: den Protest zu diesem Thema kann man auch mit geringem zeitlichen Aufwand über die Homepage (https://gesundheit-oesterreich.at/epass-form) unterstützen - vernetzen wir uns, bleiben wir kritisch, aber zuverversichtlich ... und friedlich!
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Privacy Link:
Invidious Link:
Center for Strategic & International Studies
BRICS in Focus: A Conversation with Dr. Mihaela Papa
(IC: YT-Audiocast)
Jan 30, 2025
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Sources & Links
About
Bipartisan and dedicated to defining the future of national security, for over 60 years the Center for Strategic and International Studies (CSIS) has developed practical solutions to the world's greatest challenges. Since our founding, CSIS scholars have provided strategic insights and bipartisan policy solutions to help decision makers chart a course toward a better world.
CSIS is a bipartisan, nonprofit organization headquartered in Washington, D.C. The Center's 250 full-time staff and large network of affiliated scholars conduct research and analysis and develop policy initiatives that look to the future and anticipate change.
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YT-Channel details:
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Apolut (Audio Video & Artikel)
Aktualisiert am Jan. 31, 2025
Weidel-Tweet sorgt in Russland für Empörung
Von Wolfgang Effenberger
Alice Weidel-Tweet von 2020 zur Januar-Offensive der Roten Armee (1945) sorgt angeblich in Russland für Empörung - was steckt dahinter?
Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.
Am 12. Januar 1945 begann unter Marschall der Sowjetunion Iwan Stepanowitsch Konew die Großoffensive der 1. Ukrainischen Front über die Weichsel nach Schlesien. Einen Tag später griff die 3. Weißrussische Front unter Armeegeneral Tschernjachowski gegen die Front der deutschen 3. Panzer-Armee an der östlichen Grenze von Ostpreußen an, um nach Königsberg (dem heutigen Kaliningrad) durchzubrechen. Am 14. Januar folgte die Offensive der 2. Weißrussischen Front unter Marschall Rokossowski mit dem Ziel, die Provinz Ostpreußen auch von Süden her zu überrennen und bei Elbing zur Ostsee durchzubrechen. Die sowjetischen Truppen drängten vom 19. bis zum 24. Januar 1945 auf breiter Front über die ostpreußische Grenze und damit erstmals auf deutsches Gebiet.
Die Soldaten der Roten Armee hatten schweres Gepäck im Tornister:
Drei Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion begann die Rote Armee auf den Tag genau mit der "Operation Bagration" (benannt nach General Pjotr Iwanowitsch Bagration) - einer Großoffensive an der deutsch-sowjetischen Front.(1) Sie weitete sich bald zu einem umfassenden operativen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_(Milit%C3%A4r) ) Erfolg der sowjetischen Truppen aus, der erst Ende August 1944 an der Weichsel ( https://de.wikipedia.org/wiki/Weichsel ), an den Grenzen Ostpreußens ( https://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen ) und bei Riga ( https://de.wikipedia.org/wiki/Riga ) vorübergehend aufgehalten wurde. Damit war der Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte eingeleitet, die deutsche Kriegsführung im Osten lag in Agonie, und die Tore nach Deutschland standen weit offen.
Vor diesem Hintergrund veröffentlichte die Zeitung der Roten Armee einen Artikel des sowjetrussischen Revolutionärs, Romanciers, Essayisten und Propagandisten Ilja Ehrenburg, eines tonangebenden sowjetischen Autors der Kriegsjahre, in dem die Leser an den höheren Sinn des Krieges erinnert wurden: „Unser Marsch nach Deutschland folgt auf drei finstere Jahre, folgt auf die Ukraine, Weißrussland, die Asche unserer Städte, das Blut unserer Kinder. Wehe dem Land der Mörder! An der deutschen Grenze stehen nicht nur unsere Truppen. Die Schatten der Opfer stehen dort. Wer pocht an Preußens Tore? Die Toten, Ermordeten, im Gas Erstickten, im Feuer Umgekommenen, die Alten von Trostinez, die Kinder von Babi Jar, die Märtyrer von Slawuta, der Staub und die Asche aus den Öfen, in denen die Deutschen Millionen wehrloser Menschen verbrannt haben. (…) Wohin ziehen diese Schatten? Nach Königsberg, nach Berlin. Und die Lebenden folgen den Toten. Nichts hält uns jetzt noch auf: Kummer und Zorn rauben uns den Schlaf. Wehe dem Land der Verbrecher! Wehe Deutschland!"(2)
Die sowjetischen Soldaten wurden also aufgefordert, Rache zu nehmen an den Deutschen für die Verbrechen der Wehrmacht.
Die Blockade Leningrads zwecks Aushungerung
Am 22. Juni 1941 hatte die deutsche Wehrmacht den Krieg gegen die Sowjetunion begonnen. Seither eilten ihre Armeen von Sieg zu Sieg. Doch was von der NS-Propaganda als Präventivkrieg gegen den Bolschewismus verkauft wurde, entpuppte sich schnell als rassenideologischer Vernichtungskrieg. Das sollte bald Leningrad (heute Sankt Petersburg), die damals zweitgrößte Stadt der Sowjetunion, zu spüren bekommen. Schon am 8. September 1941 fiel Schlüsselburg am Ladogasee in deutsche Hände. Damit war Leningrad auf dem Landweg vom Mutterland abgeschnitten. 2,5 Millionen Menschen saßen in der Falle. Eine Eroberung blieb aus. Der entscheidende Grund für den Entschluss zur Blockade von Leningrad, die am Ende fast zweieinhalb Jahre dauern sollte, dürfte darin gelegen haben, dass Hitler die Ernährung der 2,5 Millionen Einwohner nicht übernehmen wollte. Die Stadt des ehemaligen russischen Kaisers Peter der Große und des Ausgangspunktes der Oktoberrevolution (1917) sollte nach ihrer Einnahme vollkommen zerstört, das Gebiet umgepflügt und die Bevölkerung bis dahin möglichst durch Aushungern beseitigt werden. Tatsächlich starben in den 872 Tagen der deutschen Belagerung etwa 1,1 Millionen Bewohner.(3)
Der deutsche Rückzug hinterließ „verbrannte Erde“
Mit Beginn der ersten sowjetischen Winteroffensive Anfang Dezember 1941 wies Hitler die Heeresgruppen an, „…in dem zur Räumung freigegebenen Gelände sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten rücksichtslos zu zerstören“. Die Truppe müsse wissen, dass „…jegliche Rücksichtnahme auf die Lage der Bevölkerung im Interesse der Kampfführung zu entfallen habe“.(4)
Beim großräumigen Rückzug seit Herbst 1943 dehnten sich die Zerstörungen der Wehrmacht weiter aus: insbesondere Wasser- und Elektrizitätswerke, Trafo-Stationen, Bergwerke, Fabrikanlagen, Produktionsmittel aller Art, Ernte, die nicht abtransportiert werden konnte, Dörfer und Häuser.
Unvorstellbare Verbrechen an den Gefangenen der Roten Armee
Über 5 Millionen sowjetische Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft. Mindestens 2,6 Millionen, wahrscheinlich sogar bis zu 3,3 Millionen kamen in deutscher Gefangenschaft durch Aushungern, Quälen oder durch Genickschussanlagen ums Leben, also ungefähr die Hälfte oder sogar mehr. Die Todesrate bei anderen Kriegsgefangenen lag bei maximal zwei Prozent.(5) Der Großteil der annähernd 27 Millionen sowjetischen Soldaten dürfte schon Mitte Januar 1945 gestorben sein.
Der angeblich Wogenschlagende Weidel-Tweet
Die AfD-Politikerin Alice Weidel, damals im Bundesvorstand der AfD und Fraktionsvorsitzende im Bundestag (am 15. Februar 2020 zur Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg und am 12. Januar 2025 auf dem AfD-Parteitag in Riesa zur Kanzlerkandidatin gewählt), veröffentlichte anlässlich des 75. Jahrestages der Ostpreußen-Offensive der Roten Armee 1945 eine dramatische Schilderung der furchtbaren Flüchtlingstragödie. 2,5 Millionen Menschen flüchteten im Januar 1945 überstürzt mit dem nur Allernötigsten in den kalten Winter bei minus 20 Grad Celsius. Sie ging dabei auf einzelne Details des heute unvorstellbaren Leids der Flüchtlinge und der Grausamkeiten der Roten Armee ein. Die etwa 20.00 Menschen, die es bis zu den Hafenstädten Pillau und Danzig und auf eines der Evakuierungsschiffe geschafft hatten, kamen durch die Versenkung der Schiffe durch sowjetische U-Boote in der Ostsee ums Leben. (Originaltext)
Das Leid der ostpreußischen Flüchtlinge kann jedoch nicht losgelöst vom Leid der ausgehungerten Menschen in Leningrad und vom industriellen Morden der SS gesehen werden. So muss Frau Weidels einseitiger Tweet von 2020 Widerspruch und bei manchen auch Empörung hervorrufen. Als Politikerin mit großen Ambitionen hätte sie sich an den athenischen sowie römischen Rechtsgrundsatz "Audiatur et altera pars" (lat. für „Gehört werde auch der andere Teil“ bzw. „Man höre auch die andere Seite“) (6) halten sollen. Nur das Verstehen beider Seiten ist die Voraussetzung für eine spätere Versöhnung.
Deutsch.news-pravda.com: „Russische Öffentlichkeit fordert Entschuldigung von Alice Weidel“
Der Autor des Artikels war überzeugt, dass es sich beim oben genannten Artikel um einen Text der russischen Tageszeitung Prawda ( https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Sprache ) (russisch Правда, „Wahrheit“) handelt. Sie wurde 1912 gegründet und war von 1918 bis 1991 das Zentralorgan der KPdSU ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_der_Sowjetunion ). Die Initiative zur Gründung des Blattes kam von dem im Exil lebenden Wladimir Iljitsch Lenin.(,7)
Unter https://deutsch.news-pravda.com/world/2025/01/15/286652.html war zu lesen: „Ein vor fünf Jahren veröffentlichter Text der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel sorgt aktuell für Aufregung in russischen sozialen Netzwerken. Weidel hatte im Januar 2020 negativ über den Start der Ostpreußen-Offensive der Roten Armee geschrieben und dabei die Geschichte verfälscht, wie russische Historiker meinen“.(8) Dann wird im Artikel behauptet:
„Auf RT.DE ( https://vk.com/away.php?to=http%3A%2F%2FRT.DE&utf=1 ) wird das heute als russlandfeindlicher Geschichtsrevisionismus diskutiert“. Gibt man jedoch den Link RT.DE ein, erscheint die Warnung: „Der Link rt.de scheint verdächtig zu sein. Um Risiken zu vermeiden, folgen Sie diesem nicht, auch wenn er Ihnen von einem Freund geschickt wurde. Wenn Sie dem Link folgen, geben Sie weder Ihr rt.de ( http://rt.de/ ) Passwort noch Ihre rt.de ( http://rt.de/ ) Telefonnummer, Ihre rt.de ( http://rt.de/ ) Bankkartendaten oder andere persönliche Informationen ein“. Auch ein Verfasser des Artikels lässt sich nicht finden, dafür eine weitere Quelle (https://de.rt.com), die nicht erreichbar ist. Das löste beim Verfasser dieses Artikel Zweifel an der Glaubwürdigkeit aus. Umgehend bat er seine Freunde in Moskau und Jekaterinenburg um Hilfe bei der Recherche. Die Antworten waren eindeutig. Einer schrieb „Ich habe auch durch unseren Suchsystem Yandex versucht diesen Artikel zu finden - es gibt nix! Bei uns wird dieses Thema gar nicht diskutiert! Ich lese News auf den unterschiedlichen Kanälen jeden Tag, über dieses Thema erfahre ich nur von Dir! Wer in Deutschland macht dieses Thema heiß, um den Wiederaufbau der russisch-deutschen Beziehungen nicht zuzulassen?“
Ein anderer: „Igor Schischkin ist ein drittrangiger Politologe, sehr sehr selten im Fernsehen und hat in Instituten für Kultur und Ökomomie gearbeitet.“
Die anderen äußerten sich ähnlich und schickten die korrekten Links zur Moskauer Prawda: (московская правда) https://mospravda.ru bzw. https://www.pravda.ru/. Mit der Moskauer Prawda hat "Pravda DE" also wenig zu tun, es handelt sich um einen deutschsprachigen Telegram-Kanal (466 subscribers) mit kritischen „aktuellen Nachrichten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Welt. Expertenmeinungen, Artikel, Fotos und Videos“.(9)
Wer steckt hinter diesem Angriff auf die deutsch-russischen Beziehungen?
Im oben erwähnten Artikel kritisiert der Politologe und Historiker Igor Schischkin die Äußerungen von Weidel besonders scharf und stellt vor diesem Hintergrund die "Russlandfreundlichkeit" der AfD infrage. Er könne die weit verbreitete Begeisterung für die Erklärung von Weidel, Nord Stream wieder in Betrieb nehmen zu wollen, nicht verstehen, schreibt Schischkin auf seinem Telegram-Kanal.(10) Besonders am 80. Jahrestag des sowjetischen Sieges im Großen Vaterländischen Krieg dürfe man die "russophobe und pro-nazistische" Äußerung aus dem Jahr 2020 nicht einfach vergessen, appelliert er. Schischkin, der, so ist es in dem deutsch.news-pravda.com-Artikel zu lesen, besonders in linkspatriotischen Kreisen über großen Einfluss verfügt und im russischen Fernsehen als Experte auftritt, formulierte die zu erfüllenden Bedingungen an die kommende Regierung in Deutschland, sofern sie wieder russisches Gas erhalten wollen:
Reparatur der drei von Terroristen beschädigten Stränge der Nord-Stream-Pipeline auf Kosten der BRD;
Nachträglicher angemessener Schutz dieser Pipeline auf Kosten der BRD vor weiteren Zerstörungen;
Vollständiges Ende der finanziellen Unterstützung für das Ukroreich, der Lieferung von militärischen Gerät, Drohnen sowie Munition und des Einsatzes von deutschen Militärberatern und Söldnern;
Öffentliche Entschuldigung von Weidel für die Desavouierung ihrer oben erwähnten falschen Worte über die Soldaten der Roten Armee sowie öffentliche Demonstration der Rückkehr Deutschlands zur Reue für die menschenverachtenden Taten der Nazi-Vorfahren;
Wiederherstellung der vollen Freiheit von Massenveranstaltungen zu Ehren des Tages des Sieges im Treptower Park in Berlin und in ganz Deutschland;
Rücknahme der Unterstützung für die extremistische internationale LGBT-Bewegung.
Mindestens. Und nicht anders.(11)
In Kommentaren und Reposts soll Schischkin dabei überwiegend Zustimmung für seine wirren Forderungen erhalten haben.
Zweifellos war der besagte Tweet von Alice Weidel in seiner Kontextlosigkeit eine Provokation für Russland - der Angriff Schischkins wird nun sicherlich von vielen Deutschen als Provokation empfunden und ist nicht geeignet in der jetzigen angespannten Situation zum Abbau der Spannungen beizutragen. So etwas ist äußerst gefährlich im Hinblick auf die Instrumentalisierung für die Kriegspropaganda auf beiden Seiten. Die NATO-Strategen werden sich insgeheim die Hände reiben.
Ein tragfähiger Friede muss nach Karl Jaspers auf dem Boden der Wahrheit gegründet sein. Das ist nur möglich, wenn die Narrative unter diesem Gesichtspunkt hinterfragt werden und auf jegliche Doppelstandards verzichtet wird. Das ermöglicht in der Folge das Verstehen und daraus kann dann Versöhnung erwachsen. Die einseitige Instrumentalisierung von Kriegsgräueln läuft einer Friedens- und Verständigungspolitik extrem zuwider.
Heroisierung der Versenkung des MS "Wilhelm Gustloff" am 30. Januar 1945 - eine der verlustreichsten Katastrophen der Seefahrt in Europa
Das ehemalige "Kraft-durch-Freude" (KdF) Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" wurde ab dem 1. September 1939, wie die anderen KdF-Schiffe auch, von der Kriegsmarine als Lazarettschiff, Wohnschiff und Truppentransporter verwendet. Am 30. Januar 1945 wurde die mit Flüchtlingen und Wehrmachtsangehörigen überfüllte Gustloff vor der Küste Pommerns vom sowjetischen U-Boot S-13 torpediert. Bei der Versenkung kamen je nach Schätzung zwischen 4.000 und mehr als 9.000 Menschen ums Leben.(12) Nur 1.252 Menschen konnten gerettet werden.(13)
Für die Versenkung wollte U-Boot-Kapitän Alexander Iwanowitsch Marinesko (1913-1963) als Held der Sowjetunion anerkannt werden. Da er aber sonst durch mangelnde Disziplin aufgefallen war, wurde ihm dies verwehrt. Nach dem Krieg unehrenhaft aus der Marine entlassen, verbrachte er wegen Diebstahls zwei Jahre im Straflager. 1963 starb er in Leningrad. 1990 jedoch, 27 Jahre nach seinem Tod, wurde Marinesko auf Bestreben eines eigens gegründeten Komitees von Präsident Michael Gorbatschow rehabilitiert und posthum zum Helden der Sowjetunion ernannt. Sicher kein Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen und Russen, die sich einander im Krieg so viele schreckliche Dinge angetan haben.
In Kaliningrad ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad ), dem ehemaligen Königsberg, wird Marinesko durch die Namensgebung eines Pregelufers - dem Spazierweg von Kant - und einem monumentalen Ehrenmal am Schlossteich geehrt.(14) Auf der Tafel ist zu lesen: „Der Held der Sowjetunion hatte am 30. Januar 1945 in der südlichen Ostsee den deutschen Truppentransporter Wilhelm Gustloff (ehem. Kreuzfahrtschiff) mit 6.000 Wehrmachtsoffizieren und Mannschaften versenkt“ - das, obwohl es 1990 ausreichend gesicherte Literatur über diese Flüchtlingskatastrophe gab. Wieso gerade unter Michail Gorbatschow, der ab 1989 sich um die deutsche Wiedervereinigung verdient gemacht und den Deutschen versöhnlich die Hand gereicht hatte, diese unnötige Heroisierung? Sie lässt keine Differenzierung, keine Empathie für die andere Seite mehr zu.
Unbestreitbar waren unter den erwachsenen Ertrunkenen auch viele, die dem NS-Regime kritisch gegenüberstanden. Sie und die Kinder waren ebenfalls Opfer des von Hitler angefachten Vernichtungskriegs gegen Russland.
Im Juni 1941 waren die deutschen Wehrmachtssoldaten von der Goebbelschen Propaganda nachhaltig vergiftet worden. Es wurde ein negatives Bild von den russischen Soldaten gezeichnet und die Russen wurden im NS-Rassenwahnsinn allgemein als Untermenschen diffamiert.
Ilja G. Ehrenburg: russischer Berichterstatter und Propagandist im Ersten Weltkrieg, Spanischen Bürgerkrieg und vor allem Zweiten Weltkrieg
Ehrenburg wurde in erster Linie als Autor von Romanen sowie als Journalist bekannt; er gehörte zu den produktivsten und profiliertesten Autoren der Sowjetunion und veröffentlichte rund hundert Bücher. Großen Wert legte er auf seine russische Herkunft und verleugnete nie sein Jüdischsein. Noch in einer Radiorede zu seinem 70. Geburtstag erklärte er: „Ich bin ein russischer Schriftsteller. Und solange auf der Welt auch nur ein einziger Antisemit existiert, werde ich auf die Frage nach der Nationalität stolz antworten: Jude“.(15)
Seine Propagandaartikel im Zweiten Weltkrieg lösten noch nachträglich in der Bundesrepublik Deutschland heftige und kontroverse Debatten aus, vor allem in den 1960er Jahren.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs hatte sich Ehrenburg freiwillig zum Kampf für Frankreich gemeldet, wurde aber als untauglich abgewiesen. So verfasste er Reportagen von der Front, u. a. aus Verdun, in denen er den mechanisierten Krieg in seiner ganzen Entsetzlichkeit beschrieb. Seine Berichte über zum Kriegsdienst gezwungene Kolonialsoldaten aus dem Senegal brachten ihm Probleme mit der französischen Zensur ein.(16) Notgedrungen verlegte er in der Folge seinen Wohnsitz von Paris nach Berlin. Dort lebten damals mehrere Hunderttausend Russen aller politischen Schattierungen, russischsprachige Verlage und kulturelle Institutionen blühten.(17)
Ab 1931 verfasste er eine Reihe von Artikeln für die sowjetische Presse, in der er seine tiefe Besorgnis über den Aufstieg des Nationalsozialismus ausdrückte. Im Angesicht dieser Bedrohung glaubte er, Partei nehmen zu müssen: für die Sowjetunion, gegen den Faschismus, was nun grundsätzliche öffentliche Kritik am politischen Kurs der Sowjetunion ausschloss:
„Es heißt mit zusammengebissenen Zähnen leben und eine der schwersten Wissenschaften erlernen: das Schweigen“.(18)
Ab Mai 1939 druckte die landesweit erscheinende, regierungsnahe russische Tageszeitung Iswestija plötzlich seine Artikel nicht mehr, vermutlich, weil die Sowjetunion einen Politikwechsel von der antifaschistischen Volksfrontpolitik hin zum Bündnis mit Deutschland erwog.(19) Als im August 1939 der Hitler-Stalin-Pakt gemeldet wurde, erlitt Ehrenburg einen Zusammenbruch. Er konnte nichts mehr essen, monatelang nur flüssige Nahrung zu sich nehmen und magerte stark ab; Freunde und Bekannte befürchteten, dass er sich umbringen werde.(20)
Anfang 1941 erschien unter großen Schwierigkeiten der erste Teil seines Romans "Der Fall von Paris" in der Literaturzeitschrift Snamja („Banner“), - der Begriff Faschisten musste durch Reaktionäre ersetzt werden. Der zweite Teil wurde monatelang blockiert und nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion konnte der dritte Teil erscheinen. 1942 wurde Ehrenburg unter den nun gänzlich veränderten politischen Umständen für das Werk mit dem Stalinpreis geehrt.
Nun war er nicht nur bei den sowjetischen Soldaten populär, sondern auch bei vielen Alliierten der Sowjetunion. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen berichtete Ehrenburg auch über die Niederlagen der Roten Armee, was zu Beginn des Krieges noch strikt untersagt war (21), so z.B. über den Fall von Kiew und die Bedrohung von Moskau im November 1941. Die riesigen Verluste an Menschen und Gebieten in den ersten Monaten des deutschen Überfalls, hatten demoralisierende Wirkung auf die Rote Armee. Das wurde noch verstärkt durch die sowjetische Propaganda, die den deutschen Nationalsozialismus zunächst allein als Projekt des Finanzkapitals gesehen hatte, was bei vielen Rotarmisten ein unrealistisches Bild der Wehrmacht erzeugt hatte. Verstärkt wurde das zusätzlich durch die Erfahrung älterer Soldaten, die Anfang August 1914 den zaristischen Angriff auf Ostpreußen erlebt hatten; andere hatten als Sowjetsoldaten während der Weimarer Republik geholfen, die Beschränkungen des Versailler Vertrags zu umgehen und die deutsche Luft- und Panzerwaffe aufzubauen. Im August 1939 kam es dann sogar überraschend zu einem Nichtangriffs-Vertrag zwischen Deutschland und Russland.
Deutsch-sowjetische Militärparade am 22. September 1939 in Brest-Litowsk
Mit dem Angriff Deutschlands am 1. September 1939 auf Polen kam die im Vertrag von Versailles gelegte Zündschnur am Pulverfass für einen neuen großen Krieg in Europa zur Explosion. Selbst der „Hardliner“ Marschall Ferdinand Foch, der Architekt des Waffenstillstands vom 11. November 1918, hatte im Versailler Friedensvertrag keine Grundlage für einen dauerhaften Frieden gesehen:
„Das ist kein Frieden. Es ist ein Waffenstillstand auf 20 Jahre.“(22)
Im zweiten Punkt des geheimen Zusatzprotokolls des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts vom August 1939 wurde die ehemals russisch-polnische Grenze (die nach dem britischen Außenminister Curzon genannte Demarkationslinie von 1919) festgelegt.(23) An ihr befand sich auch Brest-Litowsk (hier wurde 1918 der deutsch-sowjetische Friedensvertrag des Ersten Weltkriegs unterzeichnet).(24)
Nach dem die deutschen Truppen über die Curzon-Linie hinaus vorgestoßen waren, wurde General Heinz W. Guderian am 21. September 1939 angewiesen, sich auf die vereinbarte Linie zurückzuziehen und vor allem die Stadt Brest-Litowsk bis zum 22. September 1939 zu räumen und dem sowjetischen General Semjon Kriwoschein zu übergeben.(25)
Guderian und Kriwoschein nahmen die gemeinsame Parade ab, welche die Übergabe von Brest-Litowsk und der Brester Festung an die sowjetischen Panzerdivisionen markierte.(26)
In der deutschen Wochenschau wurde die gemeinsame Parade gefeiert, in der sowjetischen Presse wurde sie ignoriert.
Für die deutsche Regierung sollte die gemeinsame Parade den Westalliierten das positive Verhältnis zwischen dem NS-Staat und der Sowjetunion darstellen und der deutschen Bevölkerung demonstrieren, dass keine Auseinandersetzung mit Russland oder ein Zweifrontenkrieg zu befürchten sei.(27)
Zwei Jahre später überfiel dann Deutschland die Sowjetunion.
Bei manchen Soldaten der Roten Armee war noch in den ersten Kriegsmonaten die Vorstellung verbreitet, die einfachen Soldaten der Wehrmacht würden sich bei einem Krieg auf die Seite der russischen Revolution schlagen.(28) Dazu kam noch der abrupte Politikwechsel im Zusammenhang des Hitler-Stalin-Pakts. In dieser verzweifelten Situation erschien den sowjetischen Schriftstellern und Propagandisten, von Alexei Tolstoi über Michail Scholochow und Konstantin Simonow bis zu Ehrenburg, die Parole des Hasses auf die deutschen Invasoren als das einzige Mittel, die Kampfkraft der Truppen zu stärken.
So begannen Ehrenburgs flammende Propagandaartikel häufig mit Zitaten aus Fronttagebüchern und Briefen gefallener oder gefangengenommener deutscher Soldaten,(29) um dann zum Töten aufzurufen. Sein bekanntester Aufruf war "Töte!": „… Zähle nicht die Tage. Zähle nicht die Werte. Zähle nur eins: die von dir getöteten Deutschen. Töte den Deutschen! Bittet dich die alte Mutter. Töte den Deutschen! Fleht dich das Kind an. Töte den Deutschen! Schreit die Heimaterde. Ziel nicht vorbei. Triff nicht daneben. Töte!“(30)
Derartige Aufrufe richteten sich im Sommer 1942 eindeutig gegen die angreifenden Wehrmachts-Truppen; von einem Zusammentreffen mit der deutschen Zivilbevölkerung konnte zu dieser Zeit noch keine Rede sein, da die Front tief im Inneren der Sowjetunion verlief (Ende 1942 bis an die Wolga).
Auch richtete Ehrenburg den Blick auf den gebildeten deutschen SS-Mann oder Offizier, der methodisch-systematisch die Folterung und Ermordung der russischen und speziell der jüdischen Bevölkerung betrieb, den „…faschistischen Soldaten, der mit seinem auserlesenen Füller in seinem hübschen Büchlein blutrünstig fanatischen Unfug über seine rassische Überlegenheit vermerkte, schamlos grausame Dinge, über die sich jeder Wilde entsetzt hätte“.(31)
Es gab auch besonnene Aufrufe von Ehrenberg. So schrieb er am 5. Mai 1942: „Der deutsche Soldat mit dem Gewehr in der Hand ist für uns kein Mensch, sondern ein Faschist. Wir hassen ihn. […] Wenn der deutsche Soldat seine Waffe loslässt und sich in Gefangenschaft begibt, werden wir ihn mit keinem Finger anrühren - er wird leben.“(32) Drei Wochen später rechtfertigte er den Hass: „Doch unser Volk lechzt nicht nach Rache. Nicht dazu haben wir unsere jungen Männer erzogen, dass sie auf das Niveau hitlerscher Vergeltungsmaßnahmen herabsinken. Niemals werden Rotarmisten deutsche Kinder ermorden, das Goethehaus in Weimar oder die Bibliothek von Marburg in Brand stecken. Rache ist Zahlung in gleicher Münze, Rede in gleicher Sprache. Aber wir haben keine gemeinsame Sprache mit den Faschisten. […] Für alle wird sich auf der Erde Platz finden. Auch das deutsche Volk, geläutert von den grauenhaften Missetaten des Hitlerschen Jahrzehnts, wird leben. Aber jede Großzügigkeit hat eine Grenze: Im Moment möchte ich über das Glück, das ein von Hitler befreites Deutschland erwartet, weder sprechen noch nachdenken. Solche Gedanken und Worte sind fehl am Platz, sie könnten auch nicht aufrichtig sein, solange Millionen Deutsche auf unserem Boden ihr Unwesen treiben“.(33)
Nach der Schlacht von Stalingrad schrieb Ehrenburg nicht mehr „Töte den Deutschen“, auch nicht, als die Rote Armee den Boden des Deutschen Reichs erreichte und auf die deutsche Zivilbevölkerung traf, Am 14. März 1945 schließlich erschien in Krasnaja Swesda ein Artikel Ehrenburgs, der auch als Flugblatt in der Roten Armee verteilt wurde: „Der sowjetische Soldat wird keine Frauen belästigen. Der sowjetische Soldat wird keine deutsche Frau misshandeln, noch wird er irgendeine intime Beziehung mit ihr unterhalten. Er ist über sie erhaben. Er verachtet sie dafür, dass sie die Frau eines Schlächters ist. […] Der sowjetische Soldat wird an der deutschen Frau schweigend vorbeigehen.“(34)
Ehrenburgs Aufrufe und Artikel reizten auch damals in der Sowjetunion zum Widerspruch. So kritisierte ihn der junge Germanist und Propagandaoffizier der Roten Armee, Lew Kopelew, dass er zu wenig zwischen Deutschen und Faschisten unterscheide.
Nach dem deutschen Überfall hatte sich Kopelew 1941 als Freiwilliger zur Roten Armee gemeldet, in der er wegen seiner guten Deutschkenntnisse „Instrukteur für Aufklärungsarbeit im Feindesheer“ wurde. Später wurde er in einer Propagandaabteilung eingesetzt und arbeitete mit Angehörigen des Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD) zusammen, um Soldaten der deutschen Wehrmacht zum Überlaufen auf die sowjetische Seite zu bewegen. Er nahm an verschiedenen Schlachten des Krieges teil, unter anderem an der Schlacht um Moskau oder der sowjetischen Sommeroffensive 1944.(35) Während des Einmarschs der Roten Armee in Deutschland im Januar 1945 wurde er Zeuge zahlreicher Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung Ostpreußens, die ihn zutiefst erschütterten und ein starkes Gefühl der Scham in ihm auslösten.
Sein Einsatz für eine menschenwürdige Behandlung der deutschen Bevölkerung und seine Versuche, Gräueltaten zu verhindern, brachten ihm eine Anzeige beim Militärnachrichtendienst SMERSCH ein. Wegen „Propagierung des bürgerlichen Humanismus, Mitleid mit dem Feind und Untergrabung der politisch-moralischen Haltung der Truppe“ wurde er trotz seiner Tapferkeit und seiner militärischen Verdienste zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. In dieser Zeit lernte er Alexander Solschenizyn kennen, der ihn in seinem berühmten Buch „Im ersten Kreis der Hölle“ zu einem seiner Helden (Lew Rubin) machte.(36)
Kopelews autobiografischer Bericht über seine Kriegserlebnisse in Ostpreußen 1945 zeigt deutlich, dass Ehrenburgs Name damals zumindest von Kopelew selbst als Synonym für gnadenlose Rache verstanden wurde: „ […] und wir alle - Generäle und Offiziere - uns nach Ehrenburgs Rezept verhalten haben. Welche Rache lehrten wir: Deutsche Weiber aufs Kreuz legen, Koffer, Klamotten wegschleppen …“(37)
Der britische Kriegsberichterstatter Alexander Werth fasste zusammen:
Was Alexej Tolstoj und Scholochow und Ehrenburg über die Deutschen geschrieben haben, war nichts im Gegensatz zu dem, was die russischen Soldaten mit ihren eigenen Ohren hören, mit ihren eigenen Augen sehen - und mit ihrer eigenen Nase riechen konnten. Denn wo auch immer die Deutschen gewesen waren, hing der Geruch verwesender Leichen in der Luft. […] Es gab den „gewöhnlichen Fritz“ des Jahres 1944, und es gab Tausende von Himmlers Berufsmördern - aber konnte man zwischen ihnen eine klare Trennungslinie ziehen? (38) Diese Sichtweise bestätigt auch Kopelew;
„Und komischerweise wurde ich hier irgendwo darauf angesprochen, ob es nicht Ehrenburg war, der diesen Hass erzeugte, im ausgehungerten Leningrad, in ausgebrannten Städten und Dörfern. Das stimmt nicht, das ist ja wirklich naiv - denn Ehrenburg war wohl einer von den eifrigsten hasserfüllten Journalisten. Aber nicht er hat diesen Hass gesät, der kam durch diese Kriegsereignisse“.(39)
Ilja Ehrenburg selbst resümierte in seinen Memoiren zwanzig Jahre später:
„Man kann sagen: Ein schlechtes, hässliches Gefühl. Ja, gewiss. Auch mir war der Hass nicht leicht gefallen, er ist ein grauenhaftes Gefühl: Er macht innerlich kalt. […] Die Jungen von heute werden kaum begreifen, was wir durchgemacht haben. Jahre der totalen Verdunkelung, Jahre des Hasses, ein bestohlenes, verunstaltetes Leben …“(40)
1948 wurde Ehrenburg mit dem Stalin-Orden ausgezeichnet, 1952 bekam er den Internationalen Lenin-Friedenspreis. Von 1950 bis zu seinem Tod war Ehrenburg zudem Vizepräsident des Weltfriedensrates. Charles de Gaulle gratulierte ihm zum Leninorden, den er 1944 für seine Kriegsartikel erhalten hatte, und verlieh ihm 1945 das Offizierskreuz der Ehrenlegion.(41)
Die Einordnung Ehrenburgs ist nicht einfach, er bleibt eine schillernde, ambivalente Figur.
Der Name Lew Kopelew hingegen steht eindeutig für Kultur, Humanität, Völkerverständigung und besonders für deutsch-russische Freundschaft. Sein Schicksal spiegelt das dramatische Geschehen des vergangenen Jahrhunderts in Europa wider.
Bleibt die Frage, ob Alice Weidel am Gedenktag 2020 klar war, wie provozierend ihre einseitige Schilderung der „Gräuel“ der Roten Armee auf die Nachkommen der russischen Kriegsopfer wirken mußte – und warum Weidels Äußerung gerade jetzt erneut ans Licht gezerrt wird für eine Gegenprovokation. Wer sich mit der Geschichte der beiden Weltkrieg und besonders des 2. Weltkriegs befaßt, darf niemals die Vorgeschichte eines Ereignisses unerwähnt lassen – wir müssen die Zusammenhänge verstehen, damit wir aus der Spirale von Gewalt und Leid herausfinden.
Heilung und Frieden wird es nur geben, wenn wir uns mit der Vergangenheit versöhnen und sich ihr so wahrhaftig wie möglich nähern. Dann erst ist man in der Lage, gegen Leugnung, Verzerrung und Fälschung der Geschichte anzugehen.
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Quellen & Links
Anmerkungen und Quellen
Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie "Die unterschätzte Macht" (2022)
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1) https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Bagration#cite_note-1
2) Il’ja Ėrenburg, Gore im!, in: Krasnaja zvezda, 19.8.1944, S. 4. (Maly) Trostinez war ein NS-Vernichtungslager bei Minsk. Slawuta ist eine Stadt in der Westukraine, deren große jüdische Gemeinde im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen ausgelöscht wurde. Ehrenburg nannte bewusst Mordstätten aus verschiedenen Unionsrepubliken, um zu betonen, dass die gesamte Sowjetunion von dem Leid betroffen war und den Auftrag zum Kampf erteilte.
5) https://www.dw.com/de/ns-verbrechen-an-sowjetischen-kriegsgefangenen/a-18430690
6) https://www.rechteasy.at/wiki/audiatur-et-altera-pars/
7) Eine gleichnamige Zeitung hatte Leo Trotzki 1908 in Wien gegründet.
8) https://deutsch.news-pravda.com/world/2025/01/15/286652.ht
9) https://deutsch.news-pravda.com
10) https://t.me/isshishkin/3250
11) https://deutsch.news-pravda.com/
https://deutsch.news-pravda.com/world/2025/01/15/286652.htm
12) „Mindestens 10.000 Menschen an Bord, ... 950 gerettet“, Quelle: Korrespondent des Sydsvenska Dagbladet fran Gdynia, abgedruckt unter „9000 i djupet med "Gustlow"“ in Dagens Nyheters Klipparkiv vom 21. Februar 1945. Faksimile in Heinz Schön: Die Gustloff-Katastrophe Bericht eines Überlebenden. 2002, S. 407.
„6.100 Hitleristen an Bord, darunter 3.700 Unteroffiziere und Matrosen-Spezialisten, die aus dem Übungszentrum der hitlerischen Flotte von Gotenhafen evakuiert werden.“ (Vladimir Ivanovich Dmitriev: Atakujut podvodnikim (Standardwerk zur russischen Seekriegsgeschichte. Moskau 1964, S. 249/53).
Der MDR berichtete am 30. Januar 2020, dass 10.582 Menschen an Bord waren: 8.956 Flüchtlinge aus Ostpreußen, Westpreußen, Danzig und Pommern, davon rund 5.000 Kinder. 918 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der 2. Unterseeboot-Lehrdivision Gotenhafen. 373 Marinehelferinnen. 162 Schwerverwundete des Heeres. 173 kriegsverpflichtete Besatzungsmitglieder der Handelsmarine. 9.343 Menschen kommen um, 1.239 werden gerettet unter https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/zweiter-weltkrieg/1945/untergang-fluechtlingsschiff-wilhelm-gustloff-ostpreussen-100.htm
13) Ebda.
14) https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Iwanowitsch_Marinesko
15) Rede Ilja Ehrenburgs am 27. Januar 1961 (Radio Moskau). In: Menschen Jahre Leben, Buch 7, Anhang, S. 215f. In sowjetischen Formularen gab es eine Rubrik „Nationalität“; Juden wurden als Nationalität verstanden.
16) Die Figur des Ayscha in Ehrenburgs Roman "Die ungewöhnlichen Abenteuer des Julio Jurenito" reflektiert diese Erfahrungen
17) Vgl. Karl Schlögel: Berlin, Ostbahnhof Europas: Russen und Deutsche in ihrem Jahrhundert. Siedler, Berlin 1998.
18) Menschen Jahre Leben, hier und im Folgenden zitiert nach der vollständigen (vierbändigen) deutschen Ausgabe Berlin 1978–1990, Buch 3, S. 223
19) Vgl. Joshua Rubenstein: Tangled Loyalties. The Life and Times of Ilya Ehrenburg. 1st Paperback Ed., University of Alabama Press, Tuscaloosa (Alabama/USA) 1999 (= Judaic Studies Series), ISBN 0-8173-0963-2, S. 179f.; Marcou, S. 184f.; Boris Fresinski: Ilja Ehrenburg und Deutschland. In: Karl Eimermacher, Astrid Volpert (Hrsg.): Stürmische Aufbrüche und enttäuschte Hoffnungen. Russen und Deutsche in der Zwischenkriegszeit. Fink, München 2006, ISBN 3-7705-4091-3, S. 317
20) Rubenstein, S. 420, zitiert beispielsweise die junge Simone de Beauvoir mit dieser Befürchtung.
21) Rubenstein, S. 191
22) Zitiert nach Paul Reynaud: Memoires (1963), Bd 2, Seite 457
23) Nach dem 1. Weltkrieg hat Polen unter dem Machthaber Pilsudski das sich im Bürgerkrieg befindenden Russlan angegriffen. Der ehemalige polnische Staatschef General Woijech Jaruzelski schireb dazu in seinen Memoiren „Mein Leben für Polen“ (München 1993, S.40/41): „Der Krieg von 1920 gegen Sowjetrussland war als erfolgreich angesehen worden“ [während Russland sich im Bürgerkrieg befand, hatte Polen die Ostgrenze ca. 200 Kilometer nach Osten verschoben und damit das sogenannte „Ostpolen“ erobert – von 12 Millionen Einwohnern erklärten sich bei der polnischen Volkszählung von 1936 nur 1,5 Millionen als Polen, Nach Angaben auf Grund polnischer Quellen („Polen, Deutschland und die Oder-Neiße-Grenze; Ostberlin, 1959, S. 863, 928 f.)W.E.]
24) Ray Brandon, Timothy Snyder: Stalin and Europe - Imitation and Domination, 1928-1953. Oxford University Press, 2014, S. 268; Mark Kramer, Vit Smetana: Imposing, Maintaining, and Tearing Open the Iron Curtain -The Cold War and East-Central Europe, 1945–1989. Lexington Books, 2014, S. 8–9.
25) File:Vereinbarung mit sowjetischen Offizieren über die Überlassung von Brest-Litowsk.jpg - Wikimedia Commons 
26) Richard Hargreaves: Blitzkrieg Unleashed - The German Invasion of Poland, 1939. Stackpole Books, 2010, S. 186; Alan Axelrod: Victory - World War II in Real Time. Hrsg.: Associated Press. Union Square & Company, 2021, Kapitel 1: „1939“.
27) Dan Diner: Gegenläufige Gemeinsamkeiten – Der Pakt als Ereignis und Erinnerung. In: Der Hitler-Stalin-Pakt 1939 in den Erinnerungskulturen der Europäer. Hrsg.: Anna Kaminsky, Dietmar Müller und Stefan Troebst, Wallstein, S. 42 f.
28) Vgl. u. a. Dimitri Olejnikow: Von Ritterlichkeit zu Verachtung. Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf das Verhältnis zu den Deutschen. In: Karl Eimermacher, Astrid Volpert (Hrsg.): Verführungen der Gewalt. Russen und Deutsche im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Fink, München 2002, S. 179–204; Elena Senjawskaja: Deutschland und die Deutschen in den Augen sowjetischer Soldaten und Offiziere des Großen Vaterländischen Krieges. In: Elke Scherstjanoi (Hrsg.): Rotarmisten schreiben aus Deutschland. Briefe von der Front (1945) und historische Analysen. München: K.G. Saur 2004, S. 247–266.
29) Vgl. Jochen Hellbeck: „The Diaries of Fritzes and the Letters of Gretchens.“ Personal Writings from the German-Soviet War and Their Readers. In: Kritika. Explorations in Russian and Eurasian History, Jg. 10 (2009), Nr. 3, S. 571–606.
30) Dieser Aufruf wurde von der NS-Propaganda nachhaltig instrumentalisiert und wirkt bis heute in entsprechenden Kreisen fort kreis-landskron.de/vertreibung/verbrecher/ehrenburg/
31) Menschen Jahre Leben, Buch 5, S. 27.
32) Über den Hass vom 5. Mai 1942, Übersetzung nach Tischler 2004, S. 330.
33) Das russische Original ist hier zu finden; deutsche Übersetzung nach Menschen Jahre Leben, Buch 5, S. 28 f.
34) Übersetzung nach Tischler 2004, S. 334. Das russische Original findet sich hier
35) Lew Kopelew; Aufbewahren für alle Zeit; Steidl-Verlag Göttingen 1996; ISBN 3-88243-378-7
36) https://www.kopelew-forum.de/lew-kopelew-biographie.aspx
37) Lew Kopelew: Aufbewahren für alle Zeit!, S. 51, dtv 1979, ISBN 3-423-01440-7 und Hoffmann und Campe, ISBN 3-455-03920-0
38) Alexander Werth: Russland im Krieg 1941–1945. München/Zürich 1965, S. 514 f.
39) Heinrich Böll, Lew Kopelew: Warum haben wir aufeinander geschossen? Lamuv Verlag, Bornheim/Merten 1981, S. 88
40) Menschen – Jahre – Leben. Sechs Bücher. Sowjetski Pisatel, Moskau 1961–1966 (vorabgedruckt in: Nowy Mir, 1960–1965). Vollständige Ausgabe (mit Ergänzung zensierter Kapitel und dem unbeendeten siebten Buch): Sowjetski Pisatel, Moskau 1990. Deutsche Übersetzung (von Alexander Kaempfe): Kindler, München 1962–1965; vollständige Ausgabe übersetzt von Harry Burck und Fritz Mierau: Volk und Welt, Berlin (DDR) 1978–1990.
Buch 5, S. 35
41) vgl. etwa auch Manfred Zeidler: Die Rolle der Militärpresse innerhalb der politischen Agitationsarbeit: Der Fall Il'ja Erenburg. In: Manfred Zeidler: Kriegsende im Osten. Die Rote Armee und die Besetzung Deutschlands östlich von Oder und Neiße 1944/1945. Oldenbourg, München 1996, S. 115 ff.
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Neutrality Studies Deutsch
Die schlimmste Kriegspropaganda seit dem 2. Weltkrieg. Europa am Abgrund
Dr. Dieter Reinisch
Published on Jan 31, 2025
Die Kriegstreiberei in den grossen Medienhäusern bricht nicht ab und führt den ganzen Kontinent in eine suizidale Wahnspirale die nur durch gesunden Menschenverstand—oder einen nuklearen Winter—beendet werden kann. Dabei kommt dem sogenannten "Haltungsjournalismus" eine ganz besonders infame Rolle zu. Die Gutmenschen in den Schreibstuben produziere ein narratives Freund/Feind Schema das so grotesk wie fatal und falsch ist, aber die epistemische Bubble der Gutmenschen füttert sich selbst und wird von aussen her bestätigt durch die Kriegsgelüste Nordamerikas.
Um das Medienproblem in Europa zu besprechen habe ich heute Dr. Dieter Reinisch zu Gast, den neuen Chefredakteur des Österreichischen Magazins "International."
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smalltownvoice1
Social contract between big tech and the US government Philosophical difference between US and China
Published on Jan 31, 2025
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Sources & Links
smalltownvoice1
Understand China, the US-China relationship, Geopolitical discussions, etc.
YT-Channel smalltownvoice1: https://www.youtube.com/channel/UCafDvCOLuckAluop-j4fS_w
YT-Channel Alexander Mercouris: https://www.youtube.com/channel/UCwGpHa6rMLjSSCBlckm5khw
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Delta Chat
Delta Chat introduces realtime Peer-to-Peer networking
November 20, 2024 by olgax,l,r10s,adb,hocuri,jag,simon
Are you interested in enshittification-resistant application development? After almost two years of collaboration with the wonderful Iroh team, and years of discussions with numerous experts in the decentralization space, we are happy to announce that Delta Chat 1.48 apps on all platforms contain state-of-the-art Peer-to-Peer networking support, including hole punching and forward-secret end-to-end encryption ( https://en.wikipedia.org/wiki/Hole_punching_(networking) ). Concretely, Delta Chat now establishes private Peer-to-Peer gossipping ( https://en.wikipedia.org/wiki/Gossip_protocol ) networks between users who start a webxdc app ( https://webxdc.org/apps ) that uses the new joinRealtimeChannel() API ( https://webxdc.org/docs/spec/joinRealtimeChannel.html ).
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https://merlinux.eu/webxdc-realtime-148.mp4
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Please read the entire article on the website
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GeopoliticalEconomy
China's shocking DeepSeek AI pops US Big Tech monopoly bubble
Chinese AI company DeepSeek shocked the West with a groundbreaking open-source artificial intelligence model that beats huge Silicon Valley Big Tech monopolies. Is the US stock market bubble popping?
Ben Norton
https://substack.com/@benjaminnorton
Jan 29, 2025

China is making enormous progress in the development of artificial intelligence technology, and it has set off a political and economic earthquake in the West.
The stocks of US Big Tech corporations crashed on January 27, losing hundreds of billions of dollars in market capitalization over the span of just a few hours, on the news that a small Chinese company called DeepSeek had created a new cutting-edge AI model, which was released for free to the public.
The UK's leading newspaper The Guardian described DeepSeek as “the biggest threat to Silicon Valley’s hegemony”.
This is widely being dubbed a “Sputnik moment” — a reference to 1957, during Cold War One, when the Soviet Union launched the first satellite in outer space, called Sputnik 1.
The United States had significantly underestimated the technological capabilities of the former Soviet Union then, just as the US has vastly underestimated the technological capabilities of China today.
What is remarkable is that this small Chinese company was able to develop a large language model (LLM) that is even better than those created by the US mega-corporation OpenAI, which is half owned by Microsoft, one of the biggest corporate monopolies on Earth.
In order to develop its groundbreaking R1 model, DeepSeek reportedly spent around $6 million.
That would be a mere rounding error in Silicon Valley. US Big Tech corporations have plowed roughly $1 trillion into developing artificial intelligence in the past decade. In 2024 alone, Silicon Valley capital expenditure on AI was $197 billion, and it is expected to be $234 billion in 2025.

When OpenAI announced in December 2024 that it had introduced ChatGPT Pro, it was charging $200 per month to use the application.
Compare that to the DeepSeek R1 model, which is open source. Not only is their app free to use, but you can download the source code and run it locally on your computer ( https://dev.to/pavanbelagatti/run-deepseek-r1-locally-for-free-in-just-3-minutes-1e82 ). It can even be used without the internet.
Even better, DeepSeek’s LLM model only requires a tiny fraction of the overall energy and computing power needed by OpenAI’s models. In short, it is cheaper to run, better for the environment, and accessible to the entire world.
This is why the week it was launched, in late January, DeepSeek became the number one app in the United States, overtaking ChatGPT.
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GeopoliticalEconomy SoundCloud
https://soundcloud.com/geopoliticaleconomy/china-deepseek-ai-big-tech-bubble
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Alarm bells immediately sounded in Washington. US officials claimed the app is a supposed “national security” threat — their favorite excuse to justify imposing restrictions on Silicon Valley’s Chinese competitors.
The US Navy promptly banned DeepSeek ( https://www.cnbc.com/2025/01/28/us-navy-restricts-use-of-deepseek-ai-imperative-to-avoid-using.html ), citing “potential security and ethical concerns”.
Starting in Donald Trump’s first term, and continuing through the Joe Biden administration, the US government has waged a brutal technology war and economic war against China.
Washington hit China with sanctions, tariffs, and semiconductor restrictions, seeking to block its principal geopolitical rival from getting access to top-of-the-line Nvidia chips that are needed for AI research — or at least that they thought were needed.
DeepSeek has shown that the most cutting edge chips are not necessary if you have clever researchers who are motivated to innovate.
This realization unleashed pandemonium in the US stock market.
In just one day, Nvidia shares fell 17%, losing $600 billion in market cap. This was the largest one-day drop in the history of the US stock market ( https://www.cnbc.com/2025/01/27/nvidia-sheds-almost-600-billion-in-market-cap-biggest-drop-ever.html ).
This was a blow to global investor confidence in the US equity market and the idea of so-called “American exceptionalism” ( https://finance.yahoo.com/news/special-sauce-behind-american-exceptionalism-100000173.html ), which has been consistently pushed by the Western financial press.
Some financial analysts ( https://x.com/Schuldensuehner/status/1882908672952582477 ) are now publicly wondering if this could be the beginning of the popping of the massive bubble in the US stock market.
A look at the Buffett Indicator, which measures the market capitalization of publicly traded stocks in the US in comparison to GDP, shows that it is at the highest level ever recorded, at more than 200% of GDP. This is significantly higher than it was at the peak of the Dot-com bubble, which burst in 2000.

Another common metric, the price-to-earnings ratio, or P/E ratio, which compares the inflation-adjusted earnings of US publicly traded companies to the price of their stocks, similarly demonstrates that they are very frothy -- at the highest levels since the Dot-com bubble, and even higher than they were in 1929, at the peak of the stock market mania which crashed and contributed to the Great Depression of the 1930s.

This is why even Jamie Dimon, the CEO of the largest US bank, JPMorgan Chase, warned at the World Economic Forum in Davos in January that the US stock market is “inflated”.
What is even more concerning is how extremely concentrated the US equity market is.
Much of the growth in recent years in the S&P 500, the index of the 500 largest publicly traded companies on US stock exchanges, has been driven by a small handful of Big Tech corporations, which are known as the Magnificent 7, or the Mag7. These are Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Meta, Tesla, and Alphabet.
Together, those seven Big Tech corporations made up a third of the weight of the entire S&P 500, as of December 2024.
Moreover, those same seven companies made up nearly a quarter of the weight of the MSCI World Index.

There are trillions of dollars from investors all around the world that have flooded into the stocks of these US Big Tech monopolies under the assumption that they have no real competition, that they're the only game in town.
However, China has shown that there are competitors, and they are challenging the technological chokehold that Silicon Valley has on most of the world.
Given how much the US economy has been financialized in the neoliberal era, and how much depends on continuing to inflate asset prices, a crisis could be on the horizon if the AI bubble pops.
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https://geopoliticaleconomy.substack.com/p/china-deepseek-ai-big-tech-bubble
Magma-Magazin
Der kommende Zensurkampf zwischen Trump und der EU

Es ist ein wenig, als würden zwei Elefantenbullen einander ins Visier nehmen. Noch vibriert nur der Boden ein wenig, und es wird Staub aufgewirbelt. Aber sie nähern sich einander, und demnächst, das ist unverkennbar, werden sie mit Krach aufeinanderprallen.
Interessanterweise erfolgten die beiden Schritte fast zeitgleich: am 20. Januar, am Tag seiner Amtseinführung, erließ Donald Trump das Dekret »Die Redefreiheit wiederherstellen und die Bundeszensur beenden«( https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/01/restoring-freedom-of-speech-and-ending-federal-censorship/ ), während die EU‐Kommission einen neuen »Verhaltenskodex für die Bekämpfung illegaler Hassreden im Internet+« in ihr Zensurgesetz über digitale Dienste einarbeitete. Und auf die eine oder andere Weise werden diese beiden Entwicklungen hart kollidieren.
Der »Verhaltenskodex« firmiert als freiwillige Zusage großer Internetplattformen, wobei man die Freiwilligkeit durchaus fundiert anzweifeln kann – schließlich sind da massive Strafen, die die EU verhängen kann, bis zu sechs Prozent des globalen Umsatzes, und außerdem behalten sich die Brüsseler Herrschaften vor, Plattformen für die EU gänzlich zu sperren.
Die Neuerungen, die diese Version des Verhaltenskodex beinhaltet, bedeuten vor allem eine ausgeweitete externe Kontrolle. Es werden »Berichterstatter« (im englischen Original »monitoring reporters«) eingeführt, die regelmäßig überprüfen sollen, ob sich die Plattformen auch an die Vorgaben halten. »Zu den Berichterstattern können auch Einrichtungen gehören, die im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste als »vertrauenswürdige Hinweisgeber« [engl. »trusted flaggers«] benannt wurden.«
Der bisher einzige deutsche »vertrauenswürdige Hinweisgeber« ist REspect!; eine Meldestelle, die »berät und unterstützt bei Hass im Netz«, sprich, wo jedermann – auch anonym – Inhalte im Internet melden kann, die vermeintlich die Kriterien von »Hassrede« erfüllen.
REspekt benennt auf seiner Webseite auch die Ergebnisse der Tätigkeit: Seit 2017 seien dort 83.450 Meldungen eingegangen, die zu 23.304 Anzeigen führten.
»Was uns verbindet, ist der gemeinsame Einsatz für einen besseren Umgang miteinander im Internet sowie die Arbeit gegen Hetze, Verschwörungserzählungen und Fake News.«
Finanziert wird diese Tätigkeit von den Sozialministerien von Baden‐Württemberg und Bayern, dem Bundesfamilienministerium und der bayerischen Staatsregierung.
Es klingt wie eine Ausnahmeregel, aber es dürfte die Norm werden, dass ebenjene Stellen, die für den regelmäßigen Nachschub an Anzeigen sorgen, auch dafür zuständig werden, zu überprüfen, ob die Plattformen ja brav genug zensieren.
Im Oktober hatte ausgerechnet ein »Faktenfinder« der ARD, Pascal »pflanzenförmiger Sprengstoff« Siggelkow, anlässlich der Zertifizierung von REspect! versucht, Bedenken, es handele sich um »staatliche Zensur«, zu zerstreuen:
Die von den Trusted Flaggern gemeldeten Inhalte müssen von den Online‐Plattformen laut DSA »vorrangig behandelt und unverzüglich bearbeitet und einer Entscheidung zugeführt werden.« Anders als von Nutzenden in den Sozialen Netzwerken zum Teil behauptet, bedeutet das jedoch nicht, dass die Online‐Plattformen diese gemeldeten Inhalte auch direkt löschen müssen.
Man müsse, so sein Argument damals, etwa bei Beleidigungen den Kontext betrachten; die Meldungen von den »vertrauenswürdigen Hinweisgebern« sollten nur bevorzugt behandelt werden. Da gebe es aus gutem Grund keine Zeitvorgaben.
Nun, diese Aussage war nicht lange haltbar. Von den Meldungen der Berichterstatter, die dann auch die Umsetzung überwachen, die auch »vertrauenswürdige Hinweisgeber« sein können, sind nach der neuen Version »innerhalb von 24 Stunden mindestens zwei Drittel (…) zu überprüfen«.
»Instrumente der automatischen Erkennung«, also Algorithmen, die auf Stichwörter oder Bildfragmente hin löschen (und beispielsweise regelmäßig Bilder herausfangen, die die Existenz ukrainischer Nazis belegen), werden verpflichtend. Ebenso wie eine »strukturierte Zusammenarbeit verschiedener Interessenträger mit Sachverständigen und Organisationen der Zivilgesellschaft«, unter denen man sich dann so freundliche Einrichtungen wie die Amadeu‐Antonio‐Stiftung vorstellen darf.
Das Ganze soll dann hübsch verpackt in einer Statistik dargestellt werden, länderweise und aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Geschmacksrichtungen von »Hassrede«. Nachdem als Grundlage immer die Gesetzeslage der jeweiligen Länder dient, schlägt sich natürlich jeder Schritt einer weiteren Verschärfung dort sofort in den Eingriffsvorgaben nieder. Ich sage nur »Schwachkopf«.
Das Personal, das in Brüssel die Umsetzung des DSA (und damit natürlich auch des Verhaltenskodex) überwacht, wird im Zusammenhang dieser weiteren Verschärfung von 100 auf 200 Personen verdoppelt.
»Alle Verhaltensweisen, die sowohl in den nationalen Vorschriften zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses als auch in anderen nationalen Rechtsvorschriften als Hassreden definiert sind, stellen Hassreden im Sinne des Kodex dar«, heißt ( https://internet-weekly.de/eu-kommission-freiwillige-verhaltenskodizes-sollen-illegale-hassreden-bekaempfen/ ) es in der Presseerklärung der Kommission zu dieser neuen Änderung. Nun ist Hassrede in Deutschland keine juristische Kategorie. Aber man weiß ja inzwischen, welche Paragrafen da genutzt werden: die bekannte Volksverhetzung, Beleidigung etc., die natürlich auch immer weiter ausgedehnt wurden, zuletzt im Zusammenhang mit dem Genozid in Gaza, den man schon nicht Genozid nennen darf, weil das dann antisemitisch ist … Nun, die »Schwachkopf‐Schutzregeln« eben. Mit den ebenso bekannten Ausnahmen, weil es immer zulässig blieb, gegen Russen zu hetzen.
Wie auch immer, die Gleichzeitigkeit mit Trumps Dekret dürfte durchaus interessant werden:
»Während der letzten vier Jahre hat die vergangene Regierung die Redefreiheit mit Füßen getreten, indem sie die Rede von Amerikanern auf Online‐Plattformen zensiert hat, oft, indem beträchtlicher Druck auf Dritte ausgeübt wurde, wie auf Social‐Media‐Unternehmen, Rede, die der Bundesregierung nicht zusagte, zu moderieren, von der Plattform zu entfernen oder anderweitig zu unterdrücken. Unter dem Vorwand, »Misinformation«, »Disinformation« und »Malinformation« zu bekämpfen, beschränkte die Bundesregierung die verfassungsrechtlich geschützte Redefreiheit amerikanischer Bürger in den ganzen Vereinigten Staaten in einer Weise, die das von der Regierung bevorzugte Narrativ über wichtige Themen der öffentlichen Debatte beförderte.«
Das kommt einem auf unheimliche Weise vertraut vor, oder? Man muss sich nur an die Reaktionen auf jede Art abweichender Meinung zu Corona erinnern.
Nun wird es witzig. Das Dekret verlangt sicherzustellen, dass kein Beschäftigter der US‐Bundesregierung auf eine Weise handelt oder Handlungen begünstigt, die die Redefreiheit der US‐Amerikaner einschränkt. Es dürfen keine Steuermittel dafür aufgewandt werden, und frühere Verstöße sollen identifiziert und korrigiert werden.
Mehr noch, das Justizministerium wird beauftragt, derartige Handlungen zu untersuchen, dem Präsidenten darüber zu berichten und »Empfehlungen für angemessene Maßnahmen« zu geben – was durchaus auch Strafverfahren sein könnten.
Was natürlich interessante Probleme schafft. Unter der Biden‐Regierung war das alles für die EU einfach; die US‐Regierung machte die gleichen Zensurvorgaben, die auch die EU zusammenschusterte. Aber wie soll das funktionieren, wenn sich beides in die entgegengesetzte Richtung bewegt? Schließlich gibt es auf diesen Portalen keine Grenze zwischen den Teilnehmern in der EU und jenen in den USA; viele Nutzer etwa auf Facebook haben »Freunde« auf beiden Seiten des Atlantiks. Wird dann die EU jeden einzelnen Post, der aus den USA kommt, auf Zulässigkeit überprüfen? Wird sie versuchen, das den Plattformen aufzudrücken? Und wie ist das eigentlich, wenn ein US‐Bürger, der sich, aus welchem Grund auch immer, gerade auf EU‐Grund aufhält, auf einer in den USA ansässigen Plattform etwas postet, das in den USA erlaubt ist, in der EU aber auf Grundlage des DSA zensiert wird? Wird dann bei jedem einzelnen Nutzer ein Filter gesetzt, der die möglichen Leser nach Nationalitäten sortiert?
Besonders lustig dürfte das im Fall neuer Regierungsmitglieder werden. Wenn beispielsweise Robert F. Kennedy Junior auf einer Online‐Plattform Informationen in Bezug auf die ganzen Corona‐Skandale veröffentlicht, die dann die EU als »Falschinformationen« zensieren will. Es gibt da genug Beispiele aus jüngster Vergangenheit, wie im vergangenen Sommer der Erpressungsversuch des damaligen EU‐Kommissars Thierry Breton gegen Musk, als es um die Ausstrahlung seines Gesprächs mit Donald Trump ging.
Auf die eine oder andere Art dürfte das jedenfalls eskalieren. Man könnte schon fast Wetten darauf abschließen. Schließlich sind da noch einige Rechnungen offen, und wenn die ersten Tage der neuen US‐Regierung eines gezeigt haben, dann, dass diese Rechnungen auch eingefordert werden.
Und in diesem Fall geht es nicht gegen einzelne Individuen, die man ganz schnell sperren, löschen und mit Strafverfahren überziehen kann. Was, wenn ein von Donald Trump ernannter Botschafter auf dem Facebook‐Account der Botschaft etwas postet, was Ursula von der Leyen ganz und gar nicht gefällt?
Während die EU‐Kommission sich selbst bejubelte, weil sie ihre Zensurmaschinerie noch weiter scharfgemacht hat, hat die Regierung Trump gelassen eine ganze Batterie größerer Fettnäpfe aufgestellt. Und kann jetzt gelassen darauf warten, dass Zensursula und die ihren hineintreten. Egal in welchen. Da dürfte es genug gerissene Anwälte geben, die irgendeinen Trick hervorzaubern, der die Brüsseler Truppe gewaltig ins Schwitzen bringen wird. Mehr noch, die sind mit Sicherheit bereits in Arbeit. Sei es, um sich für die Sache mit Breton zu revanchieren.
Und vielleicht fällt, ganz nebenbei und womöglich nicht einmal direkt beabsichtigt, bei dieser Auseinandersetzung ein bisschen Meinungsfreiheit ab, für die leidgeprüften Untertanen Brüssels.
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Quellen & Links
Dieser Beitrag erschien zuerst bei RT Deutschland am 27.1.2025.
https://pressefreiheit.rtde.live/meinung/234242-kommende-zensurkampf-zwischen-trump-und/
Bild: Wikimedia | unbekannt, Wikimedia | Anderson sady, Wikimedia | cmglee, Clairepellegrino, Al MacDonald (Ausschnitt)
Dagmar Henn
https://magma-magazin.su/author/dagmar-henn/
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https://magma-magazin.su/2025/01/dagmar-henn/der-kommende-zensurkampf-zwischen-trump-und-der-eu/
NachDenkSeiten (Audio & Artikel)
NATO stimmt Industrie auf Krieg ein
30. Januar 2025 um 9:00
Ein Artikel von Marcus Klöckner
Laut Aussagen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte will das Militärbündnis auf eine „Denkweise in Kriegszeiten“ umstellen. Und das bedeutet unter anderem: Die „Nato will geheime ( https://www.berliner-zeitung.de/news/bericht-nato-will-geheime-militaerinformationen-an-die-industrie-weitergeben-li.2291398 ) Militärinformationen an die Industrie weitergeben“, wie es in einem Bericht der Berliner Zeitung heißt. Halten wir fest: Die Politik der Konfrontation vollzieht sich in vielen kleinen und großen Schritten. Von „Kriegstüchtigeit“ ( https://www.nachdenkseiten.de/?p=127039 ) über die Entwicklung einer „Kriegsmentalität“ bis hin zu einem geforderten „Kriegsdenken“ – wie wird das wohl in Russland wahrgenommen? Eiskalte NATO-Krieger setzen mittlerweile immer unverschämter Deutschland und die anderen Mitgliedstaaten der Gefahr eines Krieges aus.
Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):
https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/250130_NATO_stimmt_Industrie_auf_Krieg_ein_NDS.mp3
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Im März 2024 veröffentlichte der Spiegel einen Artikel zur „Verteidigungsstrategie“ der Europäischen Union. Unter der Überschrift „Wie die Kommission die EU auf Kriegswirtschaft umstellen will“ berichtete das Blatt, wie die EU-Kommission „Europas Rüstungsindustrie massiv stärken“ will.
Das war: ein Schritt – ein Schritt von mittlerweile unzähligen, die dazu führen, dass die EU- und NATO-Staaten gegen Russland in Stellung gebracht werden. Ein weiterer Schritt erfolgt nun. „Die Nato hat offenbar ein Verfahren eingeleitet, um einige ihrer streng geheimen militärischen Informationen mit der Verteidigungsindustrie zu teilen“, berichtet die Berliner Zeitung, gestützt auf einen Beitrag des Nachrichtenportals Bloomberg. „Konkret“, so schreibt die Berliner Zeitung, „gehe es bei den geheimen Informationen um Zielvorgaben dazu, welche Art von Waffen und Ausrüstungen die Mitgliedsländer produzieren müssen“. Der Schritt, so ordnet die Zeitung ein, sei „demnach ein Teil der Bemühungen der Nato, die Produktion der Waffenindustrie zu erhöhen“. Das Vorhaben soll sich generell auf der Basis einer engeren „Zusammenarbeit“ zwischen dem Militärbündnis und der Europäischen Union vollziehen. Die NATO habe bereits damit begonnen, „einige als geheim eingestufte Standards mit der EU auszutauschen, der 23 der 32 Nato-Mitglieder angehören“, schreibt die Berliner Zeitung. Bei diesen Standards gehe es um „militärische Kriterien, die darauf abzielen, die Streitkräfte der Mitglieder zu harmonisieren“. Konkret heiße das beispielsweise, „Waffenkaliber oder ein gemeinsames militärisches Vokabular“ zu standardisieren oder auch „Funkfrequenzen“ zu vereinheitlichen.
Bei jedem einzelnen dieser Schritte, die nun schon seit Jahren zu beobachten sind, sollten die Alarmglocken schrillen. Die Vielzahl der Schritte, die alle ineinandergreifen und in eine Richtung gehen, müsste zu Massendemonstrationen gegen eine Politik führen, die man längst als Kriegspolitik bezeichnen muss. Doch das passiert nicht. Und so bauen die Kriegstreiber unserer Zeit immer weiter an einer Mechanik, die die Logik des Militärischen und final die des Krieges bedient. Aus Aktion folgt Reaktion – und aus der Reaktion folgt eine neue Aktion. Und so geht es weiter, immer weiter. Russland wird all diese Schritte auch wahrnehmen. Wie wird das Land reagieren? Was wird Russland wohl darüber denken, wenn es sieht, wie das größte Militärbündnis der Welt immer weiter aufrüstet?
Glauben die NATO-Verantwortlichen wirklich, dass die Aufrüstung zum Frieden führen wird? Mehr und mehr entsteht der Eindruck, dass die Aufrüstung die Eskalation selbst hervorrufen wird.
Die Logik der Auf- und Hochrüstung bedingt immer mehr die Bewegung der Zahnräder von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In diesen Zeiten kann gar nicht laut genug vor den Gefahren einer Politik gewarnt werden, die das Undenkbare – nämlich den dritten Weltkrieg – mit einer unverschämten Selbstverständlichkeit ins Auge fasst.
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Quellen & Links
Titelbild: Alexander Steamaze/shutterstock.com
Anmerkung: Großdemonstration für den Frieden am 15. Februar 2025 in München. Weitere Informationen unter https://macht-frieden.org.
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NeutralityStudies
Leaving The West Behind: The BRICS Plan for a New Financial Architecture
Jan 30, 2025
Prof. Anu Chenoy
Originally published on Dec 1, 2024.
In some circles, it has become common place to view BRICS as an anti-western alliance. But that is not the nature of this club. BRICS is non-western, not anti-western. And that's the fundament on which its cooperative power is built. Listen to Professor Anuradha Chenoy explain the fundamental difference as well as the pillars of the new financial system the group is working on.
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Sources & Links
Anuradha Chenoy is a specialist of international affairs who has worked for decades especially on Russia, Human Security, Arms Trade, and Peace building. Her article on this topic can be found here: https://www.epw.in/journal/2024/48/st...
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Dr. Pascal Lottaz: Neutralitätsstudien
@neutralitystudies
https://neutralitystudies.com/
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Wissensgeist TV - Nicole Hammer
Die UNO ist machtlos, das WEF diktiert die Agenda – Alec Gagneux prangert die Welt der Eliten an!
Jan 30, 2025
Davos - Do., 23.01.2025
Interview mit Alec Gagneux, www.FairCH.com
Inmitten des Weltwirtschaftsforums (WEF 2025) in Davos erhebt Alec Gagneux seine Stimme. Mit klaren Worten und einer eindringlichen Botschaft fordert er Frieden, Gerechtigkeit und eine Rückkehr zu den Grundwerten einer nachhaltigen und menschlichen Gesellschaft. Während sich die mächtigsten Akteure aus Wirtschaft, Politik und internationalen Institutionen hinter verschlossenen Türen treffen, um die Agenda der nächsten Jahre zu planen, steht Gagneux auf der Strasse – ein Symbol der Kritik und des Widerstands gegen eine Weltordnung, die Hunger, Armut und die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen ignoriert.
Die Vereinte Nationen: Ein Papiertiger ohne Einfluss
Ein zentraler Punkt in Alec Gagneuxs Kritik ist der Bedeutungsverlust der Vereinten Nationen (UNO), die einst als Symbol für den Weltfrieden und globale Gerechtigkeit galt. Doch diese Rolle sei längst nicht mehr gegeben, erklärt er. „Die UNO müsste sich eigentlich für den Weltfrieden einsetzen, aber sie hat keine Macht mehr, weil sie kein Geld mehr hat.“ Diese finanzielle Abhängigkeit macht die UNO zunehmend handlungsunfähig. „Um überhaupt noch etwas finanzieren zu können, hat die UNO eine strategische Partnerschaft mit dem WEF geschlossen. Diese private-public-partnership, wie sie genannt wird, führt jedoch dazu, dass das WEF massgeblich bestimmt, wie die Agenda 2030 umgesetzt wird.“
Diese Partnerschaft hat laut Gagneux gravierende Folgen. Das WEF – ein Zusammenschluss der globalen Wirtschafts- und Politikelite – selektiert, welche Punkte der Agenda 2030 umgesetzt werden. „Man hat ein paar ausgewählte Themen herausgepickt, wie zum Beispiel den Klimawandel, weil sie ins ökonomische System passen und sich damit Gewinne maximieren lassen. Die wirklich wichtigen Themen, wie Null Armut und Null Hunger, wurden einfach ausgelassen. Hunger und Armut sind hier in Davos gar kein Thema. Es interessiert die Wirtschaftselite nicht – sie sind mit Gewinnmaximierung beschäftigt.“
Gier statt Nachhaltigkeit – Eine Welt aus der Balance
Gagneux zitiert Mahatma Gandhi, um die Misere unserer Welt auf den Punkt zu bringen: „Es gibt genug für unsere Bedürfnisse auf diesem Planeten, aber nicht genug für unsere Gier.“ Und diese Gier spiegelt sich im System wider. „Jedes Unternehmen, das hier vertreten ist, ist auf Gewinnmaximierung aus“, sagt er. Diese Fixierung auf Profite und Wachstum treibt die soziale Kluft zwischen Arm und Reich weiter auseinander und belastet die natürlichen Ressourcen des Planeten bis zur Erschöpfung.
Das Schicksal derer, die am meisten unter diesem System leiden – die hungernden Kinder, die arm gemachten Bauern und die Natur, die unter dem Druck des Ressourcenhungers leidet – findet in Davos wenig bis gar keine Beachtung. „Die Ärmsten der Welt sind kein Thema, weil sie für die politischen und wirtschaftlichen Akteure, die hier versammelt sind, keinen wirtschaftlichen Nutzen darstellen.“
Dialog auf dem Prüfstand: Heuchlerische Plattitüden statt echte Gespräche
Gagneux beobachtet in Davos eine eigentümliche Diskrepanz. Während überall das Wort „Dialog“ prangt und zum offenen Austausch eingeladen wird, stellt sich im direkten Gespräch eine andere Realität dar. „Die Menschen hier reden von Dialog, aber sie nehmen keinen echten Dialog ernst. Wenn jemand eine andere Meinung hat, wird das Gespräch schnell abgebrochen. Es gibt hier in Davos keinen echten Raum für kritische Stimmen.“
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Quellen & Links
Weiterlesen auf: https://wissensgeist.tv/wp-content/uploads/2025/01/Die-UNO-ist-machtlos-das-WEF-diktiert-die-Agenda-–-Alec-Gagneux-prangert-die-Welt-der-Eliten-an.pdf
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Bitchute
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Nicole Hammer
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RTV Privatfernsehen
Kosten unklar: EU-Kommission bestellt schon wieder 146 Millionen neue Corona-Impfstoffdosen!
Published on Jan 30, 2025
Innerhalb der Europäischen Union wird wohl niemand derartig stark mit der Impfstoffbeschaffung in Verbindung gebracht, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Auch fast zwei Jahre nachdem die WHO die Plandemie offiziell für beendet erklärt hat, hält Von der Leyen an ihrer Strategie fest. Die EU-Kommission hat sich abermals 146 Millionen Corona-Impfdosen gesichert, um sich auf künftige Notlagen vorzubereiten. Die Kosten dafür sind allerdings undurchsichtig, so wie das schon beim „Pfitzer-Gate“ 2020, der bis heute nicht vollständig aufgeklärt ist, der Fall war.
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Quellen & Links
RTV Privatfernsehen
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Rationalgalerie
Friedensfürst Trump?
Große Pläne, schmutzige Realität
Autor: Uli Gellermann
Datum: 29.01.2025
Man will ihm so gerne glauben, dem Präsidenten der USA, wenn seine Administration einen Friedensplan vorlegt, um den Ukraine-Krieg in 100 Tagen zu beenden. Ob Wladimir Putin den Plan kennt? Zwar will Trump mit dem russischen Präsidenten Putin reden, aber ein Termin ist nicht bekannt. Obwohl Putin seine Gesprächsbereitschaft öffentlich erklärt hat. Die Voraussetzungen dafür liegen auf dem Tisch: Die Ukraine müsse auf ihre NATO-Bewerbung verzichten und ihre Streitkräfte vollständig aus Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abziehen.
Gaza-Streifen „räumen“
Wie ehrlich Trump am Frieden interessiert ist, kann man in Gaza beobachten: Dort wurden seit Oktober 2023 laut Berichten mindestens 14.500 Kinder getötet und Tausende verletzt. Schätzungsweise 17.000 Kinder sind unbegleitet oder wurden von ihren Eltern getrennt, fast eine Million vertrieben. Zu einem Frieden in Gaza hat Donald Trump konkret neue Pläne: Der Gaza-Streifen solle „geräumt“ werden und die dort lebenden Palästinenser sollen gefälligst umziehen, am besten nach Ägypten oder Jordanien.
Trump kennt Ruck-Zuck
So wie Trump irgendwas für den Ukraine-Krieg verkündet, ohne mit Wladimir Putin geredet zu haben, so schwafelt er über den Tod in Gaza, ohne mit den Palästinensern zu sprechen.Trump kommt aus der Baubranche. Dort herrschen Abrissbirnen und Planier-Raupen. So einer wie Trump kennt Ruck-Zuck, aber kein Wenn und Aber. Doch genau in diesen Kategorien bewegt sich seine Politik.
36,3 Billionen Dollar Schulden
Spätestens seit Trumps Forderung nach dem Besitz von Grönland und dem Panama-Kanal ist Trumps Lieblingskategorie bekannt: Der Imperialismus. Der Imperialismus trägt auf seiner Fahne „Friss oder stirb“. Was Trump der Welt präsentiert, sind die Zuckungen eines ökonomisch sterbenden Staates: Mit unfassbaren 36,3 Billionen Dollar Schulden wären die USA längst am Ende, wären sie nicht immer noch die größte Militärmacht der Welt. Welcher Schulden-Eintreiber will sich schon mit einem atomaren Schuldner anlegen?
Krieg ist die klassische Lösung
Die klassische Lösung des Imperialismus für seine Lebensverlängerung ist der große Krieg: Er hält die Schulden-Uhr an und bietet im Neuaufbau des Zerstörten neue Profite. Noch beschränken sich die USA auf den Einsatz der Druckmaschine: Die US-Inflation steigt und steigt. Eine ökonomische Lösung wäre der Schnell-Abbau grönländischer Rohstoffe und deren Verhökern auf dem Weltmarkt. Aber ob Grönland ohne Widerstand den Besitzer wechselt?
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https://www.rationalgalerie.de/home/friedensfuerst-trump?ref=apolut.net
RT DE
Frieden oder nicht: Trump zwingt EU, Buße zu tun und für die Ukraine zu zahlen – alternativlo
Jan 30, 2025
Die Europäische Union hat keine Vorstellung davon, welche Politik der neue US-Präsident Donald Trump im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt verfolgen wird. Dies räumt auch EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis ein. Wenn er es nicht versteht, erklären wir es ihm.
Von Dmitri Bawyrin
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Quellen & Links
https://rtde.org/meinung/234272-frieden-oder-nicht-trump-zwingt-europa-zahlen-ukraine-busse-tun/
Weitere RT DE Links:
rtde.agency
de.rt.com
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
freedert.online
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NeutralityStudies
This TRUTH About NATO Will Blow Your Mind. Only Argument You Need.
Dr. Jan Oberg
Jan 30, 2025
Originally published on Nov 30, 2024.
NATO is a criminal organisation according to its own charter and it‘s belligerent ideology is build on a pile of ideological nonsense. Listen to Dr. Jan Oberg, a prolific and outspoken Danish conflict researcher. In this straight forward talk, Dr. Oberg completely obliterates both NATO and the Collective West war-derranged hypocrisy.
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Sources & Links
Dr. Oberg holds a PhD in sociology from Lund University and an honorary doctorate from Soka University in Tokyo. He held teaching positions in Japan, Spain, Austria, Burundi, and Switzerland, and he is the co-founder and director of the Transnational Foundation for Peace & Future Research.
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Links to Dr. Oberg‘s work:
Homepage: https://janoberg.me/2021/11/28/welcome/
Online Book: https://oberg.life
More: https://transnational.live
To donate please visit the website
Dr. Pascal Lottaz: Neutralitätsstudien
@neutralitystudies
https://neutralitystudies.com/
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