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Collagen of information and news in EN/DE which not usually appeared in mainstream. Kollagen mit Informationen und Nachrichten, welche nicht einfach im Mainstream erscheinen.

Radio München (Audio & Artikel)

De-Banking oder: die Rache der Bundesbank?

Published on Mar 31, 2025

Was passiert, wenn die Bank plötzlich das Konto kündigt? Aus gesetzlicher Sicht darf sie das. Sogar ohne Gründe zu nennen - sofern diese Option in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Kontovertrags steht. Und das ist die Regel. Zwar besteht oft eine mindestens zweimonatige Kündigungsfrist, doch wer jemals das Konto gewechselt hat, weiß, was für ein Aufwand es ist, seinen gesamten und immer komplexeren Zahlungsverkehr umzustellen. Besonders hart trifft es Empfänger von Spenden: darunter viele alternative Medien und freie Journalisten, die für alternative Medien arbeiten. Die Spenden brechen weg, denn die meist anonymen Spender können nicht direkt informiert werden. Das wissen auch diejenigen, denen alternative Medien ein Dorn im Auge sind: Staatlich finanzierte Agitatoren und staatsnahe Medien, die so lange Druck auf Banken ausüben, bis diese aus Sorge um ihr Image das Konto kündigen. Das Magazin Multipolar dokumentierte Mitte 2024 rund 40 solcher Fälle. Manchmal nutzen Banken auch ganz direkt diese Möglichkeit, um kritische Stimmen einzuschüchtern und zu schwächen. Diese Variante vermutet unsere Autorin Gaby Weber. Nach einem kritischen Bericht über die Bundesbank wurde ihr das Konto gekündigt. Hören Sie ihren Beitrag „De-Banking oder: die Rache der Bundesbank?“, der zunächst beim Overton-Magazin erschienen ist: https://overton-magazin.de/hintergrun...

Sprecher: Ulrich Allroggen

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Bild: Radio München

De-Banking oder: die Rache der Bundesbank?

23. März 2025 Gaby Weber

https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/de-banking-oder-die-rache-der-bundesbank/

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AUF1 (Buchbesprechung)

Dr. Reuther: Geschichtslügen, Bevölkerungsreduktion und Eroberung durch fremde Mächte

Published on Mar 31, 2025

Wurden die Indianer und andere Ureinwohner tatsächlich von „Epidemien“ oder importierten Krankheiten, wie den Pocken, ausgerottet? Oder sollen die Erzählungen über diese Krankheiten die blutige Ausrottung und gezielte Bevölkerungsreduktion vertuschen? Der Bestsellerautor Dr. Gerd Reuther sieht im Gespräch mit Stefan Magnet historische Parallelen zu der aktuellen Situation in Europa. Diesmal sind die Europäer selbst Opfer fremder Invasoren. Wieder stecken mächtige Eliten dahinter, die ihre Pläne möglichst lange vor der Bevölkerung geheim halten möchten. Denn einen Eroberungsversuch kann man nur abwehren, wenn man ihn als solchen erkennt, so der Autor und Mediziner.

Gehören auch heute wieder angebliche Krankheiten dazu, um einen Massenmord vorzutäuschen? Sind wir die neuen Indianer? Dr. Gerd Reuther beschreibt, wie effektiv Bevölkerungsreduktion ohne großes Aufsehen funktionieren kann. Und wie man nachträglich die Geschichte umschreiben kann. Die kolonialen Eroberungen vor einigen Jahrhunderten, werden vielfach als „Entdeckungen“ oder als „Entwicklungshilfe“ verharmlost. Fakt ist: Einer genauen Überprüfung hält die offizielle Geschichtsschreibung nicht stand. Und genau eine solche Überprüfung haben Gerd Reuther und seine Frau Renate Reuther in ihrem neuen Buch unternommen: „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt“.

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Auf1 Artikel:

https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/dr-reuther-geschichtsluegen-bevoelkerungsreduktion-und-eroberung-durch-fremde-maechte

Theplattform Peertube:

https://tube.theplattform.net/w/mEogmbuCLt9CCF4AXariia

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Dr. David Oualaalou

What’s Next, a Proxy War with China!

Streamed on Apr 1, 2025

Is the Trump administration launching a proxy war against china? Many analysts say yet. What is certain is that the US is provoking china by any means , trade, Taiwan independence" in the hope of having the latter use its military to reunify Taiwan with mainland…

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About David:

Dr. Oualaalou served a combined fifteen-year career in the United States Armed Forces & US government security agencies globally. His roles encompassed security policy, intelligence analysis, and advisory positions in leadership and managerial operations. He provided counsel on security issues, economic trends, and foreign military threats to high-profile U.S. military and civilian officials.

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Anwälte für Aufklärung e.V.

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer: Menschliche Zellen werden durch Comirnaty verändert

Published on Mar 31, 2025

Anwälte für Aufklärung e.V.

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Prof. Dr. Ulrike Kämmerer ist spezialisiert auf Virologie, Molekularbiologie und Immunologie. In ihrem Votrag anlässlich des 2. Fahrenbacher Symposiums verschafft sie einen hervorragenden Überblick über Gentechnik, genetische Impfstoffe und die schweren Schadensverursachungen im menschlichen Körper. Sie liefert spannende Erklärungen zum Herstellungsprozess und Beweise zu dem großen Gefahrenpotential der mRNA-Impfstoffe.

Ein hörenswerter Fachvortrag voller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

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Alexander Mercouris

US Plots China War After Ukraine Failure; Trump Backtracks Russia Criticism; NYT Admits US War Role

Published on Apr 1, 2025

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COMPACTTV (Video & Artikel)

Trump stinksauer! Wer sabotiert den Friedensplan?

Published on Apr 1, 2025

Sollte nicht längst Frieden eingezogen sein? US-Präsident Trump ist wütend - auf Selenski, aber auch auf Wladimir Putin. Kritiker meinen, Putin wolle gar keinen Frieden - doch wer ist tatsächlich in Erklärungsnot? Rußland oder die USA? Über den aktuellen (Um)Stand bei den Friedensgesprächen informieren Sie heute Ivan Rodionov (Chefredakteur InfraRot-Medien) und Dominik Reichert im Brennpunkt des Tages.

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russland

Trump beantwortet Fragen zu Putin, Selenskij, Seltenen Erden, und Sekundärzöllen

Published on Mar 31, 2025

Trump droht Selenskyj mit großem Ärger wegen Ablehnung des Fossilien-Deals

Trump sagt, er wolle keine Sekundärzölle auf Russland erheben

Trump kündigt psychologische Frist für Moskau-Kiew-Abkommen an

Eine Live-Übersetzung aus der Air Force One. Darum bitten wir die Tonqualität zu entschuldigen.

30. März 2025

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RT DE / Alexander von Bismarck

EU-Kriegswirtschaftspläne und Baerbocks neuer Top-Job: Realpolitik mit Alexander von Bismarck

Mar 31, 2025

In dieser Folge thematisiert Alexander von Bismarck neben den Plänen der EU-Kommission, Europa auf Kriegswirtschaft umzustellen, die fortschreitende Pleitewelle in der deutschen Wirtschaft und die erhebliche Kritik rund um den neuen Job der scheidenden Bundesaußenministerin Annalena Baerbock.

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Quellen & Links

RT DE Live-Streams:

RT DE-Webseite, aus der EU nur mit VPN:

https://de.rt.com/livetv/

RT DE-TV-Livestream auf Odysee, aus Deutschland auch mit VPN: https://odysee.com/@RTDE:e/livetv:e

Diese Seite funktioniert aus der EU (noch) ohne VPN: https://smotriti.ru/live/rtde/

Weitere RT DE Links:

rtde.agency

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rtde.online

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rtde.expert

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freedert.online

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https://rumble.com/v6rg7pf

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am März 28, 2025

Kulissenschieberei im großen Polittheater

Muss sich die EU bis 2029/30 auf Krieg mit Russland vorbereiten?

Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.

Das russische Außenministerium sieht im 18. März 2025 ein wichtiges Datum. An diesem Tag hat der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland die Aufhebung bestehender Beschränkungen für die staatliche Kreditaufnahme beschlossen und milliardenschwere Ausgaben für die Aufrüstung der Bundeswehr genehmigt. Im Klartext bedeutet das für Moskau den Übergang des Landes auf einen Weg der beschleunigten Militarisierung.

Militarisierung der Bundesrepublik Deutschland

In der Eile und der Prinzipienlosigkeit, mit der diese Entscheidung getroffen wurde, wird ein anschauliches Zeugnis für den rücksichtslosen antirussischen Kurs gesehen, den die herrschenden Kreise in der Bundesrepublik Deutschland verfolgen. Verärgert scheint Moskau über die vom CDU/CSU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Friedrich Merz in der Bundestagsdebatte salopp hingeworfene Behauptung eines angeblich von Russland angezettelten Kriegs gegen Europa zu sein.

„Man könnte ihn fragen“, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, „In welchem Teil Westeuropas ist unser Land in Kämpfe verwickelt? Kann er das nicht präzisieren? Dann wären wir wenigstens informiert“. (1)

Dann ergänzte Frau Sacharowa ihre Frage:

„Haben Sie in Berlin Ihre Ermittlungen darüber abgeschlossen, wer die zivile Infrastruktur (Nord Stream 1 und 2) sabotiert hat? Nein? Dann hören Sie auf, zu fabulieren oder sich zu Dingen zu äußern, von denen Sie nicht die geringste Sachkenntnis haben“. (2)

Weiter zitierte Frau Sacharova, dass Friedrich Merz sogar noch weiter ging und dazu aufrief, sich auf eine Konfrontation mit unserem Land „in den kommenden Jahren und Jahrzehnten" vorzubereiten.

Abschließend betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, dass Russland nicht die Absicht hat, Deutschland anzugreifen. Sollte Deutschland etwas anderes behaupten, habe es selbst Kriegsabsichten und sollte das Kind beim Namen nennen. Schließlich sei die bekannte These vom Wunsch nach historischem Revanchismus im Erbgut der deutschen politischen Eliten tief verwurzelt, und solche Tendenzen setzten sich einmal in jedem Jahrhundert über den gesunden Menschenverstand und sogar über den Selbsterhaltungstrieb hinweg. Die Hitzköpfe in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten müssten erkennen, so Sacharowa wörtlich, dass die Russische Föderation umgehend und entschlossen auf jegliche militaristischen Ambitionen reagieren werde, um Bedrohungen der eigenen Sicherheit zuvorzukommen. Die deutschen Bürger hätten immer noch die Möglichkeit, ihre eigenen Behörden zu befragen, in welches Abenteuer sie den europäischen Kontinent hineinziehen wollen.

Dieses Abenteuer wird sich aller Voraussicht nach nicht auf Europa beschränken, wie die aktuelle Wiederaufnahme der Bombenangriffe auf Gaza und Trumps Anweisung an US-Flugzeuge, die Huthis zu bombardieren, befürchten lässt.

Trumps Aktivitäten im Nahen Osten sind ebenso zynisch wie die nicht hinnehmbare Argumentation, dass die von ihm verursachten Todesfälle ein sehr geringer Preis für die Milliarden von Menschenleben sind, die er retten wird, indem er die Welt vor den Risiken eines Dritten Weltkriegs bewahrt.

Amerikanisch-russische Allianz gegen Großbritannien, Frankreich und Deutschland?

Unionsfraktionschef Friedrich Merz bezeichnete die Einigung mit SPD und Grünen auf ein großes schuldenfinanziertes Milliardenpaket für Verteidigung und Infrastruktur als gutes Ergebnis.

„Es ist die klare Botschaft an unsere Partner und Freunde, aber auch an die Gegner, an die Feinde unserer Freiheit: Wir sind verteidigungsfähig und wir sind auch jetzt in vollem Umfang verteidigungsbereit“, (3) und setzte noch eins drauf: „Deutschland ist zurück.“ (4)

Eine derartige Aussage aus dem Mund eines angehenden deutschen Kanzlers löst bei einigen ehemaligen Kriegsgegner unerfreuliche Assoziationen aus.

In das gleiche Horn stieß auch SPD-Partei- und Fraktionschef Lars Klingbeil:

„Es ist ein wichtiges Signal an Wladimir Putin und ein wichtiges Signal an Donald Trump“ (5). Es sei zudem ein Zeichen der politischen Kultur und der politischen demokratischen Mitte. Er habe immer wieder Abgesänge auf den Niedergang der politischen Mitte in unserem Land erlebt. Jetzt zeige man, dass man sich vielleicht auch mit der künftigen Opposition verantwortungsvoll einigen könne, sagte er mit Blick auf die Grünen. Die Einigung sei ein „historisches Signal"“. (6)

Ähnlich dem Tag von Potsdam (21. März 1933)?

Am Tag nach diesem „historischen Signal" interviewte Judge Napolitano auf seiner Plattform Judging Freedom Professor Gilbert Doctorow, ein unabhängiger russlandkundiger politischer Analyst, den er eingangs fragte, ob die Absprache Trump/Putin „überhaupt dem ähneln würde, worauf sich Außenminister Rubio und der ukrainische Präsident Selenskyj geeinigt hatten?“ (7) Das hielt Doctorow bereits für überholt und kam sofort auf die neue Konstellation zu sprechen,

„in der die Vereinigten Staaten und Russland Europa den Krieg erklären“. (8)

Napolitano wies auf weitere entschiedene Nicht-Neokonservative wie Doug MacGregor, Larry Wilkerson, Jeff Sachs, John Mearsheimer und Scott Ritter hin, die ihn seit Trumps Wahl vor dieser Entwicklung warnen würden. In diesem großen Neustart des Realismus sollten laut Napolitano auch China, Brasilien und Indien sowie Russland einbezogen werden. Die Souveränität anderer Länder und deren legitime Sicherheitsbedürfnisse müssten anerkannt werden, man müsse mit ihnen kulturell, sozial und vor allem wirtschaftlich interagieren.

Dem stimmte Doctorow zu, der es als erstes für notwendig hält, Europa und dann die in der Ukraine um die Macht kämpfenden Kräfte als Voraussetzung für Friedensverhandlungen zu neutralisieren. (9)

Docotorow ist vom Friedenswillen Trumps überzeugt und sieht in der Bombardierung der Huthis nur einen zynischen Stellvertreterangriff, der eigentlich Teheran gegolten habe. Er würde nur dazu dienen, weiter den Rückhalt der Israel-Lobby im Kongress hinter sich zu wissen. Das sei die Voraussetzung, um in einen Kampf von wirklich enormen Ausmaßen mit Starmer, Macron, Merz und von der Leyen zu ziehen: „Das ist eine verdammt große Aufgabe, die er hat“. (10)

Doctorow hofft, dass die Russen und die Amerikaner in dieser Angelegenheit gemeinsame Sache machen werden. Das erscheint angesichts der Geschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs wohl recht naiv.

Dem russischen Präsidenten, einem profunder Kenner der jüngeren Geschichte, dürften die Ereignissen nach 1945 durchaus präsent sein: (11)

Der Kreml dürfte wenig Vertrauen in die Sirenengesänge eines US-Präsidenten haben

Anfang September 1945 beauftragte US-Präsident Harry S. Truman General Eisenhower mit der „Operation TOTALITY". Mit 20 bis 30 Atombomben sollten 20 sowjetische Industriestädte auf einen Schlag vernichtet werden.

Am 15. Mai 1947 verkündete Truman seine Doktrin zur Eindämmung der weiteren Ausdehnung der Sowjetunion.

Am 6. Juni 1947 folgte der Marshallplan. Er hatte das Ziel, Westeuropa gegen den Ostblock zu stärken

Am 26. Juli 1947 wurde der „National Security Act« für die militärische Durchdringung der Welt verabschiedet, eines der wichtigsten Gesetze der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Er ist bis heute die Grundlage weltweiter amerikanischer Militärmacht. Es galt, Europa für den Krieg gegen die Sowjetunion tauglich zu machen.

Am 4. April 1949 wurde die NATO offiziell als Verteidigungsbündnis gegen die Sowjetunion gegründet. Der erste Generalsekretär der NATO und Chefplaner des Angriffsplans „Unthinkable", Lord Ismay, formulierte salopp die Aufgabe der NATO: „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten" (12). Im Bündnisvertrag wurde festgehalten, dass wirtschaftlicher Wiederaufbau und wirtschaftliche Stabilität wichtige Elemente der Sicherheit seien – daher der Marshallplan.

Am 19. Dezember 1949 verabschiedeten die USA den Kriegsplan „Dropshot", mit dem 1957 die Sowjetunion angegriffen werden sollte. In der „Grundannahme" heißt es wörtlich: „Am oder um den 1. Januar 1957 ist den Vereinigten Staaten durch einen Aggressionsakt der UdSSR und/oder ihrer Satelliten ein Krieg aufgezwungen worden." Als dann jedoch 1957 der Satellit „Sputnik" seine Kreise um die Erde zog, mussten die Kriegsplanungen überarbeitet werden, (13) und der Zeitpunkt für Dropshot wurde vertagt. In Moskau aber ist der Plan unvergessen.

Mit der „National Security Decision Directive 54" (NSDD-54) vom 2. September 1982 wurde ein Instrument geschaffen, mit dem der gesamte Sowjetblock subversiv untergraben werden konnte. Ein Staat nach dem anderen wurde mit dem Versprechen amerikanischer Unterstützung zur Ablösung von der Sowjetunion veranlasst. Neben destruktiven Operationen („Unterminierung der Militärkapazitäten des Warschauer Paktes“) wurden ökonomische Anreize geschaffen, vor allem die Aussicht auf Kredite und kulturell-wissenschaftlichen Austausch. (14)

Als Weiterentwicklung und Ergänzung dienen die Langzeitstrategiepapiere TRADOC 525-5 von 1994 und 525-3-1 („Win in a Complex World 2020-2040“) von 2014.

Gezielt wurden Russland und China als bedrohliche Feinde aufgebaut, um die militärische Schutzmacht USA durch die NATO und durch verschiedene asiatische Verteidigungsbündnisse zu etablieren. (15)

Vor diesem Hintergrund erscheint ein wie von Napolitano und Doctorow angesprochenes Szenario unwahrscheinlich.

Trump führt ein „fantastisches" Telefonat mit Selenskyj (16)

Am 20. März 2025, zwei Tage nach dem Gespräch mit Putin, führte US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj laut einer Erklärung des Weißen Hauses ein „fantastisches" und von beiden Seiten als positiv und konstruktiv kommentiertes Einstunden-Telefonat. (17) Es wurden die Ergebnisse des vorherigen Trump-Putin-Gesprächs besprochen und eine mögliche Waffenruhe sowie Friedensschritte angedacht. (18) Trump brachte dazu den Vorschlag zur Übernahme ukrainischer Kraftwerke ins Spiel. (19) Man einigte sich darauf, dass in den kommenden Tagen ukrainische und US-Teams in Saudi-Arabien weitere Friedensschritte besprechen. Trotz der positiven Töne ist Skepsis bezüglich der Umsetzung der Vereinbarungen angebracht. Selenskyj hat deutlich gemacht, dass er keine weitreichenden Kompromisse mit Russland eingehen will. Dies könnte die Umsetzung von Vereinbarungen erschweren, wenn diese als zu nachteilig für die Ukraine wahrgenommen werden. (20) Weiter hat Selenskyj die Bedeutung der US-Unterstützung hervorgehoben und weitere Sicherheitsgarantien sowie militärische Hilfe wie zusätzliche Patriot-Raketensysteme gefordert. (21) Dies zeigt, dass mit einer längeren Dauer des Krieges gerechnet wird.

Die tief verwurzelte Skepsis zwischen USA/Ukraine und Russland bleibt ein zentrales Hindernis für eine Umsetzung von Friedensvereinbarungen, und ohne Berücksichtigung der Vorgeschichte des Maidan 2014 und Putins Bemühungen um Sicherheitsabsprachen Mitte Dezember 2021 wird es ohnehin keine nachhaltige Friedenslösung geben können.

Ein Ultimatum an die Ukraine seitens der EU Ende Februar 2013

Die Maidan-Proteste begannen im November 2013 als Reaktion auf die Entscheidung des damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterzeichnen. Er hatte bereits im ersten Wahlgang 2010 zum Ärgernis des Westens den US-Protegé Wiktor Juschtschenko schlagen können (22) und verweigerte die Unterschrift, weil das EU-Abkommen großen Auswirkungen auf den ukrainischen Landwirtschaftssektor gehabt hätte: Mit dem Artikel 404 der EU-Vereinbarung sollte eine „Lockerung der gängigen Zertifizierungspraktiken, gentechnisch verändertes Saatgut und Erleichterungen für die Agroindustrie einhergehen“. (23)

Die Saatgutproduzenten Monsanto und DuPont versprachen sich davon neue Wachstumsmärkte. Die EU übte massiven Einfluss aus, um die Ukraine zur Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zu bewegen. Es wurde berichtet, dass ranghohe EU-Vertreter aktiv in ukrainische Entscheidungsprozesse eingebunden waren und Versprechungen über mögliche Vorteile des Abkommens machten. (24) So war der EU-Kommissionschef José Manuel Barroso, der schon Ende Februar 2013 dem Präsidenten Wiktor Janukovitsch das Ultimatum stellte, sich innerhalb von 14 Tagen zwischen der Zollunion der russischen Föderation und der EU Freihandelszone zu entscheiden, (25) in „Gespräche" mit Janukowitsch involviert. (26) Janukowitsch entschied sich letztlich gegen die Unterzeichnung des Abkommens im November 2013, was zu den Maidan-Protesten und seinem späteren Sturz führte. (27) Als Janukovitsch die EU-Ausrichtung ablehnte, wurde im Herbst 2013 der „Nuland-Plan" - der vom Westen orchestrierte Staatsstreich - in Gang gesetzt. Am 13.12.2013 ließ die damalige US-Beauftragte für europäische und asiatische Angelegenheiten, Victoria Nuland, im „National Press Club" die Welt wissen, dass die USA 5 Milliarden Dollar in den Aufbau „demokratischer Institutionen" in der Ukraine investiert haben. (Nuland: US Has Invested $5 Billion In The Development of Ukrainian, „Democratic Institutions”) (28) 3,5 Millionen Dollar davon hatte das „National Endowment for Democracy" (NED) in über 60 Zahlungen an knapp 60 verschiedene Einrichtungen in die Ukraine geleitet. (29)

Am 21.02.2014 war es dann so weit. Der um sein Leben fürchtende Janukovitsch floh nach Russland. Seit dem 2. Mai 2014 steht die separatistische Bevölkerung im Donbass unter Artilleriebeschuss. Opfer einer menschenfeindlichen Politik ist die Bevölkerung der Republiken Donezk und Lugansk. Wohnviertel stehen unter Artilleriebeschuss, Strom-, Wasser- und Gasversorgung werden sabotiert, die Versorgung mit Lebensmitteln verhindert. (30) Der Film „Ukrainian Agony: Der verschwiegene Krieg" dokumentiert die Grausamkeit dieses Bruderkrieges. Er zeigt ein Bild der Ukraine, „das jeden anständigen Menschen veranlasst hätte, für die Menschen im Donbass einzustehen“. (31)

Das Abkommen wurde schließlich im Mai 2014, wie von Barroso vorhergesagt, von der Übergangsregierung unterzeichnet. (32)

Zum Ukraine-Konflikt gibt es einen aufschlussreichen Dokumentarfilm von Jeffrey Sachs. (33)

Putins Vorstoß für Sicherheitsabsprachen mit den USA und der NATO

Putin verlangte Mitte Dezember 2021 „sofortige" Verhandlungen über rechtliche Sicherheitsgarantien. (34) In den Schreiben der Russischen Föderation wurden Verhandlungen über rechtliche Sicherheitsgarantien (35) angestoßen, als Verhandlungsort wurde Genf vorgeschlagen. (36)

Kernforderungen Russlands waren:

Keine NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine und andere ehemalige Sowjetrepubliken, Rückzug von NATO-Truppen auf Positionen von 1997 sowie keine militärischen Stützpunkte in Nicht-NATO-Ländern der ehemaligen Sowjetunion. (37)

Die NATO und die USA wiesen diese Forderungen zurück. USA und NATO hatten seit des vom Westen orchestrierten Putschs auf Zeit gespielt. So war das Minsker Abkommen 2014 „der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie [die Ukraine, W.E.] hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht,“ so die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel am 7. Dezember 2022 im Zeit-Interview. (38) Der noch amtierende US-Außenminister Blinken äußerte sich am 3. Januar 2025 zu den Kriegsvorbereitungen in der Ukraine vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 wie folgt:

„Wir haben dafür gesorgt, dass wir, lange vor der russischen Aggression, beginnend im September [2021 W.E.]- die russische Aggression ereignete sich im Februar - ab September und dann wieder im Dezember, leise viele Waffen in die Ukraine brachten, um sicherzustellen, dass sie das in der Hand hatten, was sie brauchten, um sich zu verteidigen. Dinge wie Stingers, die sie verwenden konnten, waren entscheidend dafür, Russland davon abzuhalten, Kiew über das Land zu rollen, es von der Karte zu löschen, und entscheidend dafür, die Russen tatsächlich zurückzudrängen“. (39)

Vor diesem Hintergrund brachte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am 24. März 2025 im Feuilleton den explosiven Artikel „Die Bombe verstehen lernen", in dem gleich im ersten Satz gefordert wird:

„Deutschland muss seine Passivität in Fragen der nuklearen Abschreckung überwinden“, und um glaubhaft zu wirken, „muss die eigene Bevölkerung überzeugt werden“. (40)

"Die Bombe verstehen lernen"

Es folgt der Verweis, dass das Verhalten und das Vorgehen Russlands die europäische Verteidigung besonders stark treffe. Untermauert wird diese Aussage damit, dass die Russische Föderation im Jahr 2023 den New-Start-Vertrag ausgesetzt habe. Dadurch sei es zu einem Wendepunkt in der Diskussion um nukleare Abschreckung und Rüstungskontrolle gekommen.

Auch hier ist wieder zu fragen, war zuerst das Huhn oder zuerst das Ei da?

Die Aussetzung des New START-Vertrags (mehr als 5.500 Km) (41) durch Russland im Jahr 2023 und die Aufkündigung des INF-Vertrags (42) 2019 durch die USA unter Präsident Trump stehen in einem breiteren Kontext der Erosion von Rüstungskontrollabkommen zwischen den beiden Nuklearmächten.

INF-Vertrag: Fokus auf landgestützte Raketen und Marschflugkörper; see- und luftgestützte Systeme ausgenommen.

START-Vertrag: Umfasst ein breiteres Spektrum strategischer Nuklearwaffen, einschließlich ICBM, SLBM und schwerer Bomber.

Im Oktober 2018 kündigte Trump den Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag an; sie zogen sich 10 Monate später aus dem INF-Vertrag zurück, während Russland im Februar 2023 seine Teilnahme am New START-Vertrag aussetzte. (43) Der INF-Vertrag wurde vollständig aufgekündigt, während New START nur ausgesetzt wurde. (44) In beiden Fällen wurden Vertragsverletzungen ins Feld geführt. (45)

Beide Entscheidungen erhöhten das Risiko eines neuen nuklearen Wettrüstens (46) und markieren damit eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Russland im Bereich der Rüstungskontrolle.

Die Aufkündigung des INF-Vertrags war Teil einer breiteren Strategie der Trump-Administration, sich aus internationalen Abkommen zurückzuziehen. (47)

Die Aussetzung von New START durch Russland steht dagegen im Zusammenhang mit den Spannungen aufgrund des Ukraine-Konflikts. (48) Präsident Putin begründete die Aussetzung des Vertrags explizit mit dem Ukraine-Konflikt. Er verwies auf die Beteiligung der NATO an Angriffen auf russische Luftwaffenstützpunkte und bezeichnete Inspektionen unter diesen Umständen als „Unsinn". (49)

Beide Ereignisse signalisieren eine zunehmende Instabilität in der strategischen Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland, was Besorgnis über die Zukunft der nuklearen Abrüstung und Stabilität hervorruft. (50)

Für die FAZ scheint die Situation eindeutig:

„Putins Entscheidung führt zu einem neuen Wettrüsten, mit dem sich Russland nicht nur von den Begrenzungen der Anzahl strategischer Waffen verabschiedet, sondern auch neue Nuklearwaffen ohne internationale Kontrolle entwickeln kann. Angesichts dessen erscheint es unvermeidlich, dass die europäischen Staaten – und hierbei nicht zuletzt Deutschland – die Prämissen der eigenen nuklearen Abschreckung neu bewerten und Strategien entwickeln, um der buchstäblich unkontrollierten russischen Bedrohung zu begegnen“. (51)

Wie sieht die Bedrohungsanalyse für die andere Seite aus?

Die US-Streitkräfte wollen ab dem Jahr 2026 weitreichende Waffensysteme vom Typ Tomahawk, SM-6 und eine in Entwicklung befindliche Hyperschall-Rakete des Typs Dark Eagle in Deutschland stationieren. Diese Raketen fliegen in 10 bis 14 Minuten in einer Höhe unter 100 Metern bis nach Moskau. Für die Abwehr unerreichbar. Der US-Atomphysiker und -stratege Theodore Postol sieht für Russland nur eine einzige Möglickeit, einen derartigen Angriff zu verhindern: Den Präventivschlag.

Die aktuelle Gefährdung durch die Aufstellung dieser Systeme übertrifft bei weitem die Bedrohungslage von vor 40 Jahren. Damals demonstrierten sogar aktive Soldaten. (52)

Im Gegensatz zum Widerstand gegen die Aufstellung der nuklear bestückbaren Pershing-II-Raketen Anfang der 80er Jahre wird die beschlossene Aufstellung der Russland tödlich bedrohenden Systeme für 2026 kaum wahrgenommen. Dieser überlebenswichtige Sachverhalt wurde sogar im Wahlkampf 2025 weitgehend ausgeklammert.

Operationsplan Deutschland und Grünbuch Wegbereiter in den Krieg

Der Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) und das Grünbuch haben unterschiedliche Bedeutungen und Ziele für Deutschland:

Beim Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) handelt es sich um einen geheimen und adaptiven Plan zur Verteidigung Deutschlands im Kriegsfall (offiziell: Spannungs- und Verteidigungsfall), (53) während das „Grünbuch ZMZ" (Zivil-Militärische Zusammenarbeit) mit dem Titel „Zivil-Militärische Zusammenarbeit 4.0 im militärischen Krisenfall" (54) der veränderten Ausgangslage für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) angesichts neuer Bedrohungen wie hybrider Kriegsführung und Terrorismus Rechnung trägt. Der OPLAN DEU soll die Resilienz von Staat und Gesellschaft gegen äußere Bedrohungen stärken und schnelle Truppentransporte - vor allem alliierter Streitkräfte - durch Deutschland sicherstellen. (55)

In den Ausgangsüberlegungen des Grünbuchs ist zu lesen, dass sich mit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 die Anforderungen an die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik fundamental geändert hätten.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten muss wieder von einer militärischen Bedrohung ausgegangen werden. Dazu wird Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zitiert:

„Der Krieg ist mit Putins brutalem Angriff gegen die Ukraine nach Europa zurückgekehrt. Damit hat sich die Bedrohungslage verändert. Deutschland muss als bevölkerungsreichstes und wirtschaftlich starkes Land in der Mitte Europas das Rückgrat der Abschreckung und kollektiven Verteidigung in Europa sein.“ (56)

Aufgrund der veränderten geopolitischen Lage, die durch multiple weltweite Krisen und Kriege und nicht zuletzt in Europa durch den von Russland ausgelösten Krieg in der Ukraine entstanden ist, müssen Europa und auch Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage reagieren:

„Deshalb ist eine Sensibilisierung der nationalen Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene unbedingt erforderlich“. (57)

Zu den Kernaufgaben im Rahmen der „leider notwendigen Zeitenwende“ müssen wir die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit verinnerlichen und bei unserer politischen Arbeit konsequent nach außen tragen.

„Wirksame Bündnisverteidigung sowie pro-aktive Abschreckung gelingen nur, wenn Staat und Gesellschaft an einem Strang ziehen.“ (58)

Dann wird ein Blick auf ein Ausgangsszenario als Betrachtungsgrundlage zum Zeitpunkt Ende Mai 2030 gewagt, wobei das Szenario sich nach Ablauf und Umfang bewusst nicht am oberen Ende des Möglichen bewegten, sondern eher von einem geringen Truppenumfang von unter 100.000 Soldatinnen und Soldaten mit dem entsprechenden Großgerät und Material ausgeht: (58a)

Erschreckende Kriegsspiele 2025 mit Hinblick auf 2030

Dieses als strategisches Dokument postulierte Grünbuch für zivil-militärische Zusammenarbeit soll helfen, konkrete Handlungsfelder zu erkennen, um im militärischen Krisenfall effektiv agieren zu können? Anhand ausgewählter Fallbeispiele werden konkrete Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten in Bereichen wie Truppenaufmarsch, Versorgung Verwundeter, Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Schutz kritischer Infrastrukturen aufgezeigt.

Bei genauem Hinsehen wirkt diese Planung alles andere als optional, eher wie ein genaues Drehbuch. Da werden Erinnerungen an den 2011 von der EU-herausgegebenen Bildroman „INFECTED" samt der verdeckten Planung der Corona-Pandemie Jahre vor ihrem Ausbruch wach.

„INFECTED“ – Ein EU-Comic von 2011

Im Jahr 2011 gab die EU-Kommission einen Comic in Auftrag, in dem ein Virus die Welt lahmlegt. Rund 86.000 Euro an Steuergeldern wurden für dieses Projekt bereitgestellt, mit dem Ziel, einem jungen Publikum eine Pandemie zu erklären. Die frappierenden Parallelen zu den Ereignissen während der Corona-Krise werfen viele Fragen auf. Woher rührt etwa die geradezu hellseherische Kraft? Wie konnte schon damals ein Szenario durchgespielt werden, das fast zehn Jahre später Realität werden sollte? (59)

Am Ende der Geschichte stellt die Führungsriege der EU ihre Erfolge im Kampf gegen den Virus heraus: „Die Verluste wurden auf weniger als eine Million Menschen begrenzt, und die Ausbreitung des Virus B-1049 konnte in nur sechs Wochen gestoppt werden, nachdem das freiwillige pharmazeutische Notfallkonsortium in großem Maßstab die Phase der Impfstoffproduktion eingeleitet hatte.“ (60)

OPLAN DEU und Grünbuch haben einen langen Vorlauf.

Im Vorwort des Grünbuchs wird auf die verstärkte sicherheitspolitische Bedrohung durch Russland - insbesondere seit der Annexion der Krim 2014 und dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 - verwiesen. Unerwähnt bleibt der vom Westen in Kiew 2014 orchestrierte Putsch und das US-Langzeitstrategiedokument des US-Training-and Doctrine-Command (525-3-1) zur Sicherung der US-Unipolarität in den Jahren 2020 bis 2040 vom September 2014. Die sicherheitspolitische Strategie einer Pazifizierung Russlands durch enge wirtschaftliche Verflechtungen hatte sich als Fehler erwiesen, so die lapidare Feststellung.

Die durch den Maidan-Putsch im Februar 2014 veränderte Sicherheitslage in Europa fordert von Deutschland als bisher leistungsfähige Mittelmacht in der kollektiven Verteidigung eine verantwortungsvolle Doppelrolle: Zum einen stellt die Bundeswehr Kampf- und Unterstützungskräfte für den Einsatz im unmittelbaren Operationsgebiet, zum anderen gewährleistet Deutschland Beherbergung, Versorgung und Transit großer Truppenverbände in weite Teile Europas. Gleichzeitig werden nach wie vor die Aufgaben im Rahmen des Internationalen Krisenmanagements und des Heimatschutzes in all ihren Facetten weiterhin wahrgenommen.

Entsprechend dieser Aufgaben stellt seit 2014 die Streitkräftebasis Unterstützungsfähigkeiten zur Gewährleistung der Durchhaltefähigkeit der Land-, Luft- und Seestreitkräfte bereit. Sie garantiert gleichzeitig die im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung so wichtige Funktionsfähigkeit der „Drehscheibe Deutschland“ inklusive eines passgenau auf die Anforderungen unserer Partner zugeschnittenen Host Nation Support. Darüber hinaus trägt sie im Rahmen ihrer territorialen Aufgaben die Verantwortung für alle Einsätze im Innern und für die Hilfeleistungen der Bundeswehr im Zusammenhang mit dem Heimatschutz. (61)

Muss sich die EU auf Krieg mit Russland vorbereiten?

In den letzten Wochen ist die Kriegsangst in Europa deutlich gestiegen. Nach Einschätzung der Europäischen Kommission muss sich die EU umgehend auf die reale Möglichkeit eines groß angelegten Krieges mit Russland vorbereiten: „Die Geschichte wird uns Untätigkeit nicht verzeihen“ (62), warnt die Behörde unter der Leitung von Ursula von der Leyen in einem neuen Strategiepapier zur Zukunft der europäischen Verteidigung. Sollte Russland seine Ziele in der Ukraine erreichen, werde das Land seine territorialen Ambitionen darüber hinaus ausdehnen. Als möglicher Zeitraum dafür wird das Jahr 2030 genannt.

Die Kriegsvorbereitungen in Europa sollen tatsächlich bis 2029/2030 forciert werden. (63) Deutschland plant, bis 2029 "kriegstüchtig" zu sein, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius betont, (64) Die EU als Ganzes hat beim Frühjahrsgipfel 2025 beschlossen, die Verteidigungsbereitschaft bis 2030 entscheidend zu stärken. (65) Das alles wird mit Russlands angeblichen territorialen Ambitionen über die Ukraine hinaus begründet. (66) Die EU will insgesamt 800 Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren für die Kampftüchtigkeit mobilisieren. Parallel dazu plant die NATO, bis 2031 131 Kampftruppen-Brigaden aufzustellen, was etwa 245.000 zusätzliche Soldaten bedeutet. (67) Hauptgrund für die forcierte Aufrüstung bis 2030 ist die Vorbereitung auf einen möglichen großangelegten Krieg mit Russland. Die größten Militärnationen Europas bereiten sich in einem 5- bis 10-Jahres-Plan darauf vor, mehr Verantwortung für die Verteidigung des Kontinents zu übernehmen, einschließlich eines Vorschlags an die Trump-Administration für eine schrittweise Übergabe der Führung in den nächsten fünf bis zehn Jahren. (68)

Die überall anzutreffende Kriegsrhetorik macht nicht einmal mehr vor den Kirchen halt. Am 20. März 2025 prangte auf dem Titelbild einer kleinen Kirchenzeitung das Konterfei der österreichischen „Heeresministerin" mit der Aussage, „dass unser Bundesheer bereit für eine „Mission der Ukraine" sei“. Auf Seite 4 erklärt die Ministerin dann, dass Österreich bis 2032 – also etwas später als Europa – zur Verteidigung fähig sein wird.

Die europäische Friedensordnung, über die noch 1990 im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung debattiert wurde, scheint endgültig vom Tisch. Das Verhalten eines Teils der deutschen Polit- und Medien-Eliten lässt bei kritischen Deutschlandbeobachtern den Verdacht aufkommen, dass die Teutonen endlich siegen, Russland zerstören und die Beute aufteilen wollen. Doch nachdem nun die USA als diejenigen, die diesen Krieg als Stellvertreterkrieg provoziert haben, nun lockere Friedensverhandlungen versuchen, nehmen Starmer, Macron und Merz das Ruder in die Hand, um wie es scheint, im europäischen Alleingang die Sache siegreich zu beenden. Die Spekulanten reiben sich die Hände. Die politiknahen Medien, sogar kirchennahe, propagieren die Alternativlosigkeit der Rüstung. Wenn ohnehin nicht bald eine tragfähige Friedensordnung in Europa Gestalt annimmt, könnten ohnehin alle Rüstungsbestrebungen zu spät kommen. Oder sollte es sich bei den aktuellen Gesprächen nur um für die Öffentlichkeit demonstrierte, nicht aber ernstgemeinte Friedensstiftungsaktionen auf dem Weg hin zum Unausweichlichen handeln?

Was ist zurzeit los? Fragt ein perplexer Psychologieprofessor

Nach Ansicht des Psychologen Klaus-Jürgen Bruder könnte der für die „Westliche Wertegemeinschaft“ eindeutig verlorene Ukrainekrieg Frieden für die Ukraine bedeuten - und für uns. Die europäischen Regierungen, allen voran Deutschland, scheint das Friedenssignal aus dem Konzept gebracht zu haben.

Bruder befürchtet, dass die europäischen Staatseliten den verlorenen Krieg ohne Unterstützung der USA in eigener Regie weiterzuführen wollen.

„Hatten wir bisher gedacht“, so Bruder, „sie seien "nur" die Kompradoren (Agenten für andere Interessen), die die Bevölkerung aus Gnaden der USA beherrschten, müssen wir nun erkennen, dass sie diesen Krieg, den die USA gegen Russland betrieben und provoziert haben, auch in ihrem eigenen Interesse mitbetrieben haben, welches hinter dem Rücken der USA mit größerer Aussicht auf Erfolg durchzusetzen gehofft und damit die Lehre aus dem gescheiterten Weltkriegen nicht ziehen zu müssen geglaubt hatten?“ (69) fragt Bruder. Als Indiz für diese unverantwortliche Panikmache, spräche vor allem die Vorgehensweise der Medien, hier vor allem der Talk-Shows. Ein besonders abstoßendes Beispiel sieht Pschologieprofessor Bruder im Bundeswehr-Politologieprofessor Carlo Masala. Verantwortungslos wäre es, so Bruder, wenn Masala tatsächlich davon überzeugt wäre, dass, wie er immer wieder, zuletzt bei Maischberger am 19. März 2025, behauptet, dass Russland Europa mit einem großen Krieg bedroht und man keine Zeit verlieren dürfe. Masala, der gehypte Militärexperte ohne jegliche militärische Erfahrung, hat nach Auskunft durch KI sein Expertenwissen durch seine akademische Laufbahn unter Beweis gestellt. Genannt wird seine Doktorarbeit (über die deutsch-italienischen Beziehungen 1963 bis 1969) sowie seine Habilitation. Die baute auf der Doktorarbeit auf und befasste sich am Rande mit sicherheitspolitischen Fragen im Süden Europas. Gern tritt Masala im Umfeld der Bundeswehr auf, vor allem an der Seite des Generalinspekteurs Breuer, der nicht ausschließt, dass Russland 2029 zu einem großmaßstäblichen Krieg, wie wir es nennen, in der Lage wäre.“ (70) Masala zeigt sich neben Breuer besorgt:

„Russland bereitet sich auf einen großen Krieg vor. Mein Szenario sagt, es ist eine Mischung aus hybriden Aktivitäten und sehr begrenzten militärischen Aktionen mit grünen Männchen.“ (71)

Europa sei jedenfalls gefordert.

„Das Wichtigste ist jetzt Tempo. Wir haben dieses Szenario mit 2029 als Datum“, so der Experte.

So wie die Corona Inszenierung laut Bruder die Gelegenheit und Legitimation für eine ungeheure Bereicherung und Umverteilung sowie die Möglichkeit der Gehorsamsdressur war, kann auch die Aufnahme der Kriegs-Kredite eine überzeugende Rechtfertigung für den Griff in die Tasche der Bürger sein, der zu widersprechen schon zur „inneren Emigration“ nötigt. Die Enteignung der Bürger, sowohl finanziell als auch politisch, sei das große Projekt, um das es jetzt geht. Die politische Enteignung ist mit der weitgehenden Zerstörung der Demokratie durch das Coronaregime bereits weitgehend erreicht. Die Mehrzahl der Bürger ließe sich bereitwillig ihrer demokratischen Rechte berauben und verzichten auf ihre politischen Pflichten – und das allein durch die weltumspannende Inszenierung einer vorgeblich tödlichen Pandemie.

Für Bruder scheint die Loyalität gegenüber Staat und Regierung in der Mehrheit der Bevölkerung fast ungebrochen. Nun könne mit dem zweiten Teil der Agenda begonnen werden, dem Versprechen / der Drohung von Klaus Schwab:

„Ihr werdet nichts besitzen!“

Er verweist auf die 900.000 Milliarden für „Infrastruktur und Verteidigung“, während der kooperationsbereite Bürger angesichts maroder Bahn, verlotterten Straßen und einstürzenden Brücken – das Loyalitätskonto aufstockt. Angesichts der gepushten Kriegsbereitschaft wagt kaum einer noch Einwände dagegen zu erheben.

Der Bevölkerung bleibe nichts anderes übrig, als „mit der Faust in der Tasche“ zu schweigen.

Bruder schreibt, dass am 23. Februar 2025 die Kriegsparteien durch die Bevölkerung abgewählt wurden. Zählen CDU/CSU und SPD nicht zu den Kriegsparteien? Merz forderte vehement den Einsatz des TAURUS und der SPD-Kanzler Olaf Scholz schloss am 16. Februar 2024 mit Selenskyj einen Sicherheitspakt auf 10 Jahre, in dem die Rückgewinnung der Krim verankert ist. Und am 10. Juli 2024 genehmigte Scholz den USA die Stationierung von Hyperschallwaffen ab 2026 in Deutschland.

Die schwindelerregenden Kriegskredite hätten nach Ansicht Bruders durch die Linkspartei – bekannt für den Kampf gegen die Zerstörung der Demokratie – in Zusammenarbeit mit der AFD verhindert werden können. Die Linkspartei weigerte sich, diesen Weg zu gehen. (72) Mit diesem Schritt hätte die Linkspartei nicht nur die Demokratie retten, sondern auch die Bevölkerung vor Krieg und Ausraubung zu schützen können.

„Da sieht man“, so Bruder, „was der vorgebliche 'Kampf gegen Rechts' wert ist. Er erscheint wichtiger als die Verteidigung der Bürgerrechte, wichtiger als der Kampf gegen die Militarisierung der Gesellschaft mit der Perspektive eines Letzten Krieges – was in Wirklichkeit die Rechten nur fördert. Der Herrschaft des von allen Verpflichtungen befreiten Kapitals scheint kein Widerspruch entgegen zu treten“. (73)

Das aktuelle Theater erinnert Bruder an das berühmten Stück von Max Frisch, als am Ende der Brandstifter den Biedermann fragt: „Haben Sie Streichhölzer?“, woraufhin der Biedermann sie ihm ohne Widerstand aushändigt.

Willy Wimmer: Kriegspanik in EU-Europa

Seit der berüchtigten Aussage von Ministerin Baerbock, dass sich Deutschland jetzt im Krieg mit Russland befinde, sieht Willy Wimmer keinen Tag vergehen,

„an dem nicht die Aufrüstungshysterie in Europa geschürt wird. Sei es durch kopflos festgesetzte Euro-Milliarden, Rüstungsentscheidungen ohne Sinn und Verstand oder Personalentscheidungen in der EU zugunsten baltischer oder finnischer Scharfmacher.“ (74)

Bis auf wenige Ausnahmen würden sich die EU und ihre Mitgliedstaaten auf den Bäumen befinden, die ein amerikanischer Präsident namens Joe Biden in der amerikanischen Auseinandersetzung und Wunschvorstellung über das Gefügigmachen Russlands gepflanzt habe. Willy Wimmer verweist auf das Jahr 2021, das Jahr vor dem Einmarsch in die Ukraine, und fragt:

„Wo war die Bereitschaft derjenigen, die heute den Wohlstand ihrer Völker zum Kriegs-Fenster hinauswerfen, dem erkennbaren Kriegs-Risiko in den Arm zu fallen? Wo die Bereitschaft, statt arroganter Block-Hybris den Momenten der auf Diplomatie zu entsprechen?“

Diese Kopflosigkeit halte an und werde noch durch Diadochen-Überlegungen in Paris und London verstärkt.

„Wo ist die europäische Bereitschaft“, fragt Wimmer, „sich auf die Seite des noch verbündeten amerikanischen Partners und seines Präsidenten Trump zu schlagen und Frieden in und für Europa zu schaffen? Warum wird nicht in den Aufbau einer europäischen Sicherheitsarchitektur gedanklich und konzeptionell investiert, um allen Staaten eine sichere Zukunft in einem Europa ohne Krieg zu ermöglichen? Warum macht Europa sich sprachlos und verzichtet auf die neutralen Elemente innerhalb der europäischen Ordnung? Warum geht EU-Europa nicht hin und plant nach Abschluß der derzeitigen Entwicklung auf der Grundlage der dann feststehenden Gegebenheiten seine nationalen und kollektiven Sicherheitsstrukturen, einschließlich der Streitkräfte?"

Für Willy Wimmer beraubt sich Europa selbst aller künftigen Gestaltungsmöglichkeiten, wenn es nicht vermag, die USA und Russland in seine Zukunft einzubeziehen.

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Quellen & Links

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie "Die unterschätzte Macht" (2022)

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der Redaktion: Im Audio haben sich leider zwei Fehler eingeschlichen.

Fehler 1: Am Tag nach diesem „historischen Signal" interviewte Judge Napolitano auf seiner Plattform Judging Freedom Professor Gilbert Doctorow, ein unabhängiger russlandkundiger politischer Analyst, den er eingangs fragte,...

Unser Sprecher sagt: Siegel.

Fehler 2: Beim Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) handelt es sich um einen geheimen und adaptiven Plan zur Verteidigung Deutschlands im Kriegsfall (offiziell: Spannungs- und Verteidigungsfall), (53) während das „Grünbuch ZMZ" (Zivil-Militärische Zusammenarbeit) mit dem Titel „Zivil-Militärische Zusammenarbeit 4.0 im militärischen Krisenfall" (54) der veränderten Ausgangslage für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ...

Unser Sprechen sagt: Kriegsfall.

Wir bitten dies zu entschuldigen.

1) Briefing durch die Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa, Moskau, 20. März 2025

2)Ebda.

3) https://www.n-tv.de/politik/Merz-Deutschland-ist-zurueck-SPD-sieht-historisches-Signal-article25630595.html

4) Ebda.

5) Ebda.

6) Ebda.

7) https://gilbertdoctorow.com/2025/03/19/transcript-of-judging-freedom-19-march/

8) Ebda., Doctorow Minute 4:30

9) Ebda., Doctorow Minute 5:37

10) Ebda., Doctorow Minute 14:04

11) Zum 1. Juli 1945 sollte mit dem von Winston Churchill in Auftrag gegebenen Kriegsplan „Operation Unthinkable“ die damalige Sowjetunion zurückgeworfen und ein unabhängiges Polen wiederhergestellt werden

12) https://internationalepolitik.de/de/nordatlantische-allianz

13) Daraufhin sollten 300 Atombomben und 29.000 hochexplosive Bomben auf 200 Ziele in einhundert Städten abgeworfen werden, um 85 Prozent der industriellen Kapazität der Sowjetunion mit einem einzigen Schlag zu vernichten. Der Zeitpunkt war zweifellos auf den ursprünglich geplanten Abschlusstermin der Remilitarisierung Westdeutschlands abgestimmt.

14) https://irp.fas.org/offdocs/nsdd/nsdd-54.pdf

15) Bereits im Herbst 1945 sah der Plan mit Namen TOTALITY (JIC 329/1) einen Atomangriff auf die Sowjetunion mit 20 bis 30 Atombomben vor. Details in Kaku/ Axelrod 1987, S. 30–31

16) https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/in-fantastischem-telefonat-trump-und-selenskyj-bekr%C3%A4ftigen-zusammenarbeit-zur-beendigung-des-ukraine-krieges/ar-AA1BiAS4?ocid=msedgdhp&pc=ACTS&cvid=63f36b911db347bd97ae38e3061dac06&ei=102

17) https://www.tagesschau.de/ausland/europa/trump-selenskyj-telefonat-104.html

18) https://www.puls24.at/news/politik/weitere-ukraine-waffenruhegespraeche-am-sonntag-in-jeddah/395264

19) https://www.tagesschau.de/ausland/europa/trump-selenskyj-telefonat-102.html

20) https://www.breakingnews.ie/world/zelensky-and-putin-agree-limited-ceasefire-but-implementation-work-in-progress-1742317.html

21) https://eadaily.com/en/news/2025/03/19/very-informative-zelensky-told-about-the-conversation-with-trump

22) https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-von-den-maidan-protesten-bis-zum-gasstreit-100.html

23) https://dserver.bundestag.de/btd/18/037/1803774.pdf

24) https://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-wirft-eu-beispiellosen-druck-auf-ukraine-vor-a-936385.html

25) https://www.ukrinform.net/rubric-economy/1461921-barroso_reminds_ukraine_that_customs_union_and_free_trade_with_eu_are_incompatible_299321.html

26) https://www.zeit.de/politik/ausland/2013-12/ukraine-janukowitsch-eu

27) https://www.tagesschau.de/ausland/assoziierungsabkommen-ts-102.html

28) “Remarks by Victoria Nuland at the U.S.-Ukraine Foundation Conference”, by Victoria Nuland, Voltaire Network, 13 December 2013. [Zitat: « We’ve invested over $5 billion to assist Ukraine in these and other goals that will ensure a secure and prosperous and democratic Ukraine.»]; https://myemail.constantcontact.com/Ukraine-in-Washington-2013.html?soid=1100917358001&aid=ofwGxo2jcOw

29) https://www.ned.org/regions/; https://www.nachdenkseiten.de/?p=20855

30) https://weltexpress.info/im-donbass-herrscht-bereits-seit-2014-permanent-krieg-gegen-die-volksrepubliken-donezk-und-lugansk/

31) https://nordhessen-journal.de/ukrainian-agony-der-verschwiegene-krieg/

32) https://de.wikipedia.org/wiki/Assoziierungsabkommen_zwischen_der_Europ%C3%A4ischen_Union_und_der_Ukraine

33) Zu empfehlen ist die Mini-Dokumentation zum Ukraine-Konflikt vom amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler und Politologe (Columbia University), Jeffrey Sachs.

Der Dokumentarfilm spannt den Bogen von den frühen 1990er Jahren und reicht bis in die Gegenwart, beleuchtet wichtige historische geopolitische Ereignisse und stellt die von den westlichen Medien verbreitete Darstellung in Frage. Was davon wahr ist und was nicht - diese Entscheidung bleibt dem Zuschauer überlassen. Sachs gibt verständliche Erklärungen und zeigt auf, dass diese Ereignisse lediglich das Ergebnis einer Kettenreaktion zahlreicher Ereignisse sind, deren Folgen wir jetzt erleben. (https://www.youtube.com/watch?v=RiK6DijNLGE

34) https://www.dw.com/de/russland-verlangt-klare-sicherheitsgarantien-vom-westen/a-60177267

35) https://www.dw.com/de/russland-verlangt-klare-sicherheitsgarantien-vom-westen/a-60177267

36) https://www.welt.de/politik/ausland/article235735732/Russland-schickt-schriftlichen-Forderungskatalog-an-USA-und-Nato.html

37) https://www.welt.de/politik/ausland/article235735732/Russland-schickt-schriftlichen-Forderungskatalog-an-USA-und-Nato.html

38) https://www.zeit.de/2022/51/angela-merkel-russland-fluechtlingskrise-bundeskanzler

39) https://www.nytimes.com/2025/01/04/magazine/antony-blinken-interview.htm

40) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/nukleare-abschreckung-deutschland-muss-seine-passivitaet-ueberwinden-110374760.html

41) strategische Waffen mit längerer Reichweite, insbesondere Interkontinentalraketen (ICBM) und U-Boot-gestützte ballistische Raketen (SLBM)

42) landgestützte Raketen mit kürzerer (500-1000 km) und mittlerer Reichweite (1000-5500 km

43) https://www.armscontrol.org/act/2023-03/news/russia-suspends-new-start

44) https://www.armscontrol.org/act/2023-03/news/russia-suspends-new-start

45) https://www.armscontrol.org/act/2023-03/news/russia-suspends-new-start sowie https://www.armscontrol.org/act/2018-11/news/trump-withdraw-us-inf-treaty

46) https://www.fcnl.org/updates/2023-02/russia-has-suspended-participation-new-start-treaty-what-now

47) https://www.lawfaremedia.org/article/us-withdrawal-inf-treaty-facts-and-law

48) https://thebulletin.org/2023/03/legal-aspects-of-russias-new-start-suspension-provide-opportunities-for-us-policy-makers/

49) https://www.wsws.org/de/articles/2023/02/22/lfnz-f22.html

50) https://www.fcnl.org/updates/2023-02/russia-has-suspended-participation-new-start-treaty-what-now

51) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/nukleare-abschreckung-deutschland-muss-seine-passivitaet-ueberwinden-110374760.html

52) https://www.n-tv.de/politik/ntv-Podcast-Wir-sind-Geschichte-Wie-real-ist-die-Bedrohung-durch-nukleare-Waffen-article23436125.html

53) https://www.ethikundmilitaer.de/2024/2-kriegstuechtig-wehrhaft-und-friedensfaehig/der-operationsplan-deutschland-baustein-fuer-eine-gesamtstaatliche-und-gesamtgesellschaftliche-wehrhaftigkeit

54) https://zoes-bund.de/wp-content/uploads/2025/03/250306_Gruenbuch_ZMZ_digital.pdf

55) https://www.reservistenverband.de/magazin-die-reserve/symposium-oplan/

56) Gruenbuch S. 11

57) Gruenbuch S. 15

58) Gruenbuch S. 19

58a)

59) https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/1f5d9873-a71b-4778-b06d-a388d867668f

60) Wolfgang Effenberger: Die unterschätzte Macht von GEo- bis Biopolitik Plutokraten transformieren die Welt. Höhr-Grenzhausen 2020, S. 338

61) https://www.blauer-bund.de/die-streitkraeftebasis-zukunftsorientierte-logistikprojekte-als-fundament-der-befaehigung-zur-landes-und-buendnisverteidigung/

62) https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/bundeswehr-general-putin-bereitet-sich-auf-gro%C3%9Fen-krieg-vor/ar-AA1BrqYT?ocid=msedgdhp&pc=ACTS&cvid=c19f63e9843f4f6b978404962579f28b&ei=45

63) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw23-de-regierungsbefragung-1002264

64) https://weltwoche.ch/daily/deutschland-will-kriegstuechtig-werden-die-regierung-hat-dafuer-einen-neuen-plan-fuer-den-ernstfall-herausgegeben/

65) https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/ukraine-krieg-eu-aufruesten-russland-nato-100.html

66) https://www.20min.ch/story/wegen-putin-und-trump-vorbereitung-auf-grossangelegten-krieg-eu-ruestet-bis-2030-auf-103307165

67) https://overton-magazin.de/top-story/nato-informationsoffensive-zur-aufruestung-russland-greift-vor-2030-an/

68) https://www.digi24.ro/stiri/externe/ue/puterile-militare-din-europa-lucreaza-la-un-plan-pe-5-10-ani-pentru-a-inlocui-sua-in-cadrul-nato-scrie-financial-times-3166331

69) Karl-Jürgen Bruder: Was ist zur Zeit los? in: "Vier 3/4 2025"

70) https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/bundeswehr-general-putin-bereitet-sich-auf-gro%C3%9Fen-krieg-vor/ar-AA1BrqYT?ocid=msedgdhp&pc=ACTS&cvid=c19f63e9843f4f6b978404962579f28b&ei=45

71) Ebda.

72) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw11 kalenderblatt-18-maerz-1848-937594

73) Karl-Jürgen Bruder, in: "Vier 3/4 2025"

74) Willy Wimmer: mail an Wolfgang Effenberger 22. März 2025

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Apolut Artikel:

https://apolut.net/muss-sich-die-eu-auf-krieg-mit-russland-vorbereiten-von-wolfgang-effenberger/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/1nbyVHVrEApLyYbWhCXaBa

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/03/standpunkte-20250328-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/qBt4JSRyQQ5v6uULqSaZw8

NachDenkSeiten (Audio, Video & Artikel)

Paris war keine Reise wert

28. März 2025 um 9:30

Ein Artikel von Willy Wimmer

Die in Paris ausgerichtete Konferenz der Freunde von Herrn Selenskyj läßt eines immer klarer hervortreten: In absolut intriganter Weise unternehmen Paris und London alles, um eine Vereinbarung zwischen Washington und Moskau über ein mögliches Kriegsende in der Ukraine zu hintertreiben. An die Adresse des noch im Amt befindlichen deutschen Bundeskanzlers, Herrn Olaf Scholz, sollte festgehalten werden, dass das deutsche Volk allen Grund hat, sein Ausscheiden aus dem Amt in diesem Zusammenhang zu bedauern. Man wird ihn vermissen und Deutschland kann nur hoffen, dass sein politisch klares Vermächtnis in der Kriegsfrage zumindest seine politischen Freunde weiter bestimmt. Von Willy Wimmer.

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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/250228-Paris-war-keine-Reise-wert-NDS.mp3

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Das Vorgehen seitens Paris und London entspricht durchaus historisch bekannten Mustern, mit denen die Katastrophen herbeiorchestriert worden sind.

Die britisch-französische Interventionstruppe für die Ukraine handelt außerhalb des NATO-Vertrages und vor allem jeder in Europa bestehenden rechtlichen und tatsächlichen Beistandsverpflichtung.

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Quellen & Links

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NachDenkSeiten Artikel:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=130804

NDS auf Rumble:

https://rumble.com/v6rf0ju

Paul Brandenburg

Oliver Janich – „EU“-Zensur wird eskalieren

Published on Mar 26, 2025

Die „EU“ will kritische Journalisten vernichten – beruflich durch Zensur und privat durch Terror seitens Polizei und Justiz. Oliver Janich und Paul Brandenburg betrachten ihre eigenen „Fälle“ als Auftakt einer Eskalation, die der tiefe Staat in Berlin und Brüssel seinen Kritikern immer wieder offen androht: Krieg nach innen wie nach außen. Janich und Brandenburg berichten über die Konsequenzen für ihr eigenes Leben, diskutieren die absehbare Zukunft Europas und erklären, warum sie trotz allem optimistisch bleiben.

RECHTSHINWEIS: Oliver Janich macht sich die Äusserungen von Paul Brandenburg in diesem Gespräch ausdrücklich NICHT zu eigen.

Inhalt

00:00 Einführung

04:55 Die Auswirkungen von Verfolgung auf das persönliche Leben

09:51 Die Rolle der Medien und der Staatsanwaltschaft

14:58 Die rechtlichen Rahmenbedingungen und deren Missbrauch

17:50 Zukunftsausblick und gesellschaftliche Entwicklungen

18:49 Die Bedrohung durch Desinformation

19:44 Geheimprozesse und der Kampf gegen Feinde

21:04 Rhetorik des Krieges und ihre Gefahren

22:43 Die Rolle der NATO und der USA

24:20 Konstruktion von Kriegsgründen

26:25 Zukunftsvisionen für Europa

28:36 Die Problematik der Auswanderung

32:09 Die Unsicherheiten in Demokratien

36:19 Die Herausforderungen des Lebens im Untergrund

38:12 Zukunft der EU und mögliche Szenarien

41:18 Die Rolle der USA und Großbritannien

44:02 Einwanderung und die Rückkehr der Deutschen nach Amerika

46:54 Amerika als Modell für Freiheit und Wohlstand

51:20 Optimismus und die Suche nach neuen Wegen

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Quellen & Links

YT: https://youtube.com/c/paulbrandenburgcom

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SITE:

https://paulbrandenburg.com

/

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Privacy Link:

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Neutrality Studies Deutsch

Wie die NATO ihren eigenen Vertrag bricht: Eine abtrünnige Kriegsmaschine seit 1999.

Published on Mar 30, 2025

NATOs schlimmster Feind ist die NATO selbst. Die Straflosigkeit, mit der diese abtrünnige Kriegsmaschine nicht nur das Völkerrecht, sondern auch ihre eigene Charta bricht, ist atemberaubend. Es ist kaum zu glauben, aber wie so oft sind die ungeheuerlichsten und umfangreichsten Verbrechen offen sichtbar. Die NATO präsentiert ihre Gründungsurkunde auf ihrer Homepage, wo Artikel 6 klar das vom Vertrag abgedeckte Gebiet angibt. (nato.int/cps/ua/natohq/official_texts_17120.htm) Doch auf derselben Homepage präsentiert die Organisation auch stolz alle Ecken der Welt, in denen sie aktiv ist (oder war) – weit über das hinaus, was die Charta vorsieht.

( https://nato.int/cps/ra/natohq/topics_52060.htm )

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Neutrality Studies

How NATO Is Breaking It's Own Treaty (and more): A Rogue War Machine Since 1999.

Published on Mar 29, 2025

NATO's worst enemy is NATO itself. The impunity with which this rogue war machine is breaking not only International Law but also its very own charter is breath-taking. It is hard to believe but as so often, the most outrageous and extensive crimes are hidden in plain sight. NATO parades its founding charter on its homepage, where article 6 clearly states the area covered by the treat. (nato.int/cps/ua/natohq/official_texts_17120.htm) Yet, on the same homepage, the organisation also proudly presents all corners of the world in which it is (or was) active—way beyond what the charter provides for.

( https://nato.int/cps/ra/natohq/topics_52060.htm )

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Produced by:

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Originally Published on: 2025-03-29

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Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.

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Dr. Pascal Lottaz: Neutralitätsstudien

@neutralitystudies

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RT DE (Rumble)

Friedensaktivisten fordern Auflösung des US-Befehlskommandos in Wiesbaden

Mar 29, 2025

Am Samstag fand in Wiesbaden eine bundesweite Friedensdemonstration gegen die Stationierung weiterer US-Mittelstreckenwaffen statt. Rund 4000 Friedensaktivisten aus ganz Deutschland nahmen am Umzug durch die Wiesbadener Innenstadt teil.

2026 sollen in Deutschland weitere US-Mittelstreckenraketen stationiert werden. Sie werden über den US-Militärstützpunkt Wiesbaden und eine Kommandozentrale im Stadtteil Mainz-Kastel gesteuert.

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Quellen & Links

Mehr auf unserer Webseite:

RT DE Live-Streams:

RT DE-Webseite, aus der EU nur mit VPN:

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RT DE-TV-Livestream auf Odysee, aus Deutschland auch mit VPN: https://odysee.com/@RTDE:e/livetv:e

Diese Seite funktioniert aus der EU (noch) ohne VPN: https://smotriti.ru/live/rtde/

Weitere RT DE Links:

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de.rt.com

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rtde.info

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rtde.online

https://rtde.online/

rtde.expert

https://rtde.expert/

freedert.online

https://freedert.online

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TranslatedPress DE

Präsident Putin`s Moskau Limousine explotierte mitten in der Stadt und ging in Flammen auf.

Published on Mar 30, 2025

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Quellen & Links

YT-Kanal Donald J Trump:

https://youtube.com/channel/UCAql2DyGU2un1Ei2nMYsqOA

Übersetzt von: Arti

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YT-Kanal TranslatedPress DE:

https://www.youtube.com/feeds/videos.xml?channel_id=UClU7WlDqiDZLgMAT4HxrK-A

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Privacy Link:

https://youtu.be/hsaip6aFSX0

Kontrafunk (Audio & Artikel)

Samstag, 29. März 2025, 14:05 Uhr

(Wdh.19:05)

Tondokument: Das Ende des Ukraine-Krieges –

wie geht es in Europa weiter?

Marcus Fuchs im Gespräch mit Patrik Baab, Sascha Rauschenberger und Kay-Achim Schönbach

In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen gekürzten Mitschnitt der Podiumsdiskussion unter dem Titel „Das Ende des Ukraine-Krieges – wie geht es in Europa weiter?“, die am 12. Februar in Dresden stattfand. Veranstalter war der Wirtschaftsinformatiker und Vorsitzende der Bürgerinitiative Querdenken 351, Marcus Fuchs. Der Osteuropa-Experte und Autor Patrik Baab, der Vizeadmiral a. D. und Unternehmensberater Kay-Achim Schönbach sowie der Oberstleutnant der Reserve und Unternehmensberater Sascha Rauschenberger erörtern Hintergründe und Perspektiven des Ukraine-Kriegs. Durch das Programm führt Marcus Fuchs.

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Quellen & Links

Kontrafunk Live-Stream (MP3):

https://icecast.multhielemedia.de/listen/kontrafunk/radio.mp3

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Kontrafunk Artikel:

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kultur-und-wissenschaft/tondokument/tondokument-das-ende-des-ukraine-krieges-wie-geht-es-in-europa-weiter

Kontrafunk Audiocast (MP3):

https://kontrafunk.radio/images/audio/sendungen/2025/03/29/20250329_Tondokument_Das_Ende_des_Ukraine_Krieges.mp3

Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=g5VPlWIfnxM&local=true

NachDenkSeiten (Audio, Video & Artikel)

„Sag NEIN!“ – Es ist so weit

28. März 2025 um 15:00

Ein Artikel von Leo Ensel

Vor fast acht Jahrzehnten schrieb der vom Zweiten Weltkrieg schwer gezeichnete Schriftsteller Wolfgang Borchert (1921-1947) seinen letzten Text: „Dann gibt es nur eins!“ Es wird dringend Zeit, ihn wieder zu lesen. Nicht als Bildungsgut, sondern als Handlungsanweisung.

Von Leo Ensel.

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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/250328_Sag_NEIN_Es_ist_so_weit_NDS.mp3

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„Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Erinnern Sie sich?

„Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Damals in der Schule?

„Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schießpulver verkaufen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Vor vielen Jahrzehnten?

„Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Hat Sie das angerührt damals?

„Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Hasslieder singen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

War alles nicht weit, weit weg – damals?

„Du. Arzt am Krankenbett. Wenn Sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Aus einer schrecklichen Zeit? Lange vor Ihrer Geburt?

„Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Die Zeit Ihrer Eltern? Und Großeltern?

„Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Alles nur humanistisches Bildungsgut?

„Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Verehrungswürdig, doch ohne praktische Relevanz?

„Du, Richter im Talar. Wenn sie Dir morgen befehlen, du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Dann wachen Sie jetzt auf!

„Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“

Es ist nämlich so weit.

„Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Moskau und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:

Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!“

Du. Leser. Du. Leserin dieser Zeilen – dieser lang verhallten, längst vergessenen, einstmals verehrten, nun zum Bildungsgut erniedrigten:

Macht es euch klar. Jetzt.

Das ist keine Erbauungsliteratur. Sondern ein Auftrag.

Über den Abgrund der Zeit hinweg.

An uns alle:

Sagt NEIN!

Und zwar JETZT!

Denn sie werden nicht morgen kommen.

Sie kommen noch heute!

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Quellen & Links

Titelbild: PeopleImages.com – Yuri A/shutterstock.com

Für spenden Besuchen Sie bitte die Webseite

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NachDenkSeiten Artikel:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=130894

NachDenkSeiten Rumble:

https://rumble.com/v6rd9y2-sag-nein-es-ist-so-weit-leo-ensel-nds.html

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am März 29, 2025

iDrone

Von Tom-Oliver Regenauer

Wer sich fragt, warum ehemals obrigkeitskritische Zeitgenossen dank Trump und Musk nun wieder an das System Staat glauben, wird in DARPA-Studien fündig: Diese zeigen, dass Menschen durch Social Media wie Drohnen zu steuern sind.

Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer.

Autonom operierende Drohnenschwärme gibt es seit knapp 30 Jahren. Mindestens. Künstliche Intelligenz noch deutlich länger ( https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_k%C3%BCnstlichen_Intelligenz ). Damals von einem Hauch Science-Fiction umweht, ist diese Technologie heute Alltag. Ein permanenter Fokus auf die technischen Aspekte verdrängt jedoch, dass die zugrunde liegenden Rechenmodelle auch in sozialen Netzwerken zur Anwendung kommen, um „Menschen wie Drohnen zu steuern“.

Der 1953 geborene Craig Reynolds ist Experte für künstliches Leben und Computergrafik. In dieser Funktion arbeitete er unter anderem an Filmen wie „Tron“ (1982) und „Batman“ (1992). Bei Sony Computer Entertainment America (heute SIE ( https://de.wikipedia.org/wiki/Sony_Interactive_Entertainment )) entwickelte er die OpenSteer-Bibliothek ( https://opensteer.sourceforge.net/ ), die der Abbildung von Schwarmverhalten in Spielen und Animationsanwendungen dient. An solch prestigeträchtige Aufträge kam Reynolds, weil er sich nebst Computergrafik intensiv mit Theorien zum „Steuerungsverhalten für autonome Charaktere“ befasst hatte. Mit Schwarmverhalten. Einem Thema, das mit wachsender Rechenleistung immer wichtiger für die Entwicklung von Computerspielen wurde.

Die sollten dem Spieler das Gefühl geben, sich in einer realen Welt mit „autonomen Charakteren“ zu bewegen. Dazu mussten diese vom Computer beziehungsweise der Software gesteuerten Charaktere — im Fachjargon „Agenten“ genannt — sich irgendwie verhalten. Und zwar ohne dass von außen ein weiterer Steuerungseingriff erfolgt. Eigendynamisch. Dafür bedarf es Regeln, die im Programmcode eingebettet werden können. Genau die lieferte Reynolds 1986 im Rahmen der von ihm modellierten Boids-Simulation ( https://www.red3d.com/cwr/boids/ ), die besagt, dass Schwarmverhalten auf drei simplen Regeln basiert:

Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in deinem Umfeld siehst.

Entferne dich, sobald dir jemand zu nahe kommt.

Bewege dich etwa in die gleiche Richtung wie deine Nachbarn.

Sprich: Kohäsion, Separation und Orientierung. In Reynolds’ Beschreibung des Boid-Modells liest man diesbezüglich:

„1986 habe ich ein Computermodell koordinierter Tierbewegungen (…) erstellt. Es basierte auf dreidimensionaler Computergeometrie, wie sie normalerweise in der Computeranimation oder im computergestützten Design verwendet wird. Ich habe die generischen, simulierten Schwarmtiere Boids genannt. Das grundlegende Schwarmmodell besteht aus drei einfachen Lenkverhalten, die beschreiben, wie ein einzelner Boid auf der Grundlage der Positionen und Geschwindigkeiten seiner Schwarmgenossen in der Nähe manövriert. Jeder Boid hat direkten Zugriff auf die geometrische Beschreibung der gesamten Szene, aber das Schwarmverhalten erfordert, dass er nur auf Schwarmgenossen in einer bestimmten kleinen Nachbarschaft um sich herum reagiert. (…) Schwarmgenossen außerhalb dieser lokalen Nachbarschaft werden ignoriert.

Die Nachbarschaft könnte als Modell eingeschränkter Wahrnehmung betrachtet werden (wie bei Fischen in trübem Wasser), aber es ist wahrscheinlich korrekter, sie als Definition des Bereichs zu betrachten, in dem Schwarmgenossen die Lenkung eines Boids beeinflussen. In den ersten Experimenten wurde ein etwas ausgefeilteres Verhaltensmodell verwendet. Es umfasste vorausschauende Hindernisvermeidung und Zielsuche. (…) Für Anwendungen in der Computeranimation führte ein Zielsuchverhalten mit niedriger Priorität dazu, dass die Herde einem vorgegebenen Pfad folgte.“

Wer sich bei dieser Beschreibung an die Strukturen postmoderner Gesellschaft erinnert fühlt und „Agenten“ mit „Agent Smith“ ( https://en.wikipedia.org/wiki/Agent_Smith ) aus den Matrix-Filmen assoziiert, liegt nicht ganz falsch.

Denn Kohäsion, Separation und Orientierung definieren nicht mehr nur das Schwarmverhalten autonomer Charaktere in Computerspielen, sondern auch die Dynamiken des gesellschaftlichen Zusammenlebens im multimedialen Panoptikum der Postmoderne.

So nimmt es kaum Wunder, dass ein vom US Air Force Laboratory (AFRL)( https://www.afrl.af.mil/ ) finanziertes Forschungsprojekt ( https://arxiv.org/pdf/1402.5644 )

an der University of Florida (Gainesville, USA) bereits im Jahr 2014 untersuchte, „wie Social Media eingesetzt werden kann, um Menschen wie Drohnen zu steuern“. Unter diesem Titel berichtete denn auch Ars Technica ( https://arstechnica.com/information-technology/2014/07/air-force-research-how-to-use-social-media-to-control-people-like-drones/ ) am 17. Juli 2014, dass der Forschungsleiter der AFRL-Studie, Warren Dixon ( https://ncr.mae.ufl.edu/index.php?id=people ), seines Zeichens Chef des Lehrstuhls für nichtlineare Steuerung und Robotik an der University of Florida, vor allem daran arbeite, „wie man ein Netzwerk, wenn man es einmal identifiziert hat, in Richtung eines Ziels manipulieren kann“. Und mit „Netzwerk“ meint Dixon nicht Computer, sondern soziale Strukturen.

Die Untersuchungen von Dixon, Kan, Klotz und Pasiliao — formeller Titel: „Eindämmungskontrolle für ein soziales Netzwerk mit staatlich abhängiger Konnektivität“ — unterstreichen, dass die mathematischen Prinzipien, die zur Steuerung autonomer Agenten und Robotergruppen verwendet werden, auch auf soziale Netzwerke übertragbar sind, um menschliches Verhalten zu manipulieren. Im großen Stil. Ausgehend von einer optimalen Kalibrierung könnten die von den AFRL-Forschern entwickelten Modelle eingesetzt werden, um die Meinung auf Social-Media-Portalen in Richtung eines gewünschten Verhaltens zu lenken. Genau wie die Cyber-Waffen ( https://www.business-standard.com/article/technology/hacks-raise-fear-over-nsa-s-hold-on-cyberweapons-117070100851_1.html ) der NSA (National Security Agency, Auslandsnachrichtendienst der USA) oder das entsprechende Arsenal des GCHQ (Government Communication Headquarters, Nachrichtendienst/Sicherheitsdienst des Vereinigten Königreichs)( https://www.gchq.gov.uk/ ), das seine Nudge-Unit ( https://en.wikipedia.org/wiki/Behavioural_Insights_Team ) nicht nur gegen Corona-Maßnahmenkritiker, sondern mittlerweile auch gegen „Heizpumpen-Skeptiker“( https://reclaimthenet.org/uk-government-heat-pumps-nudge-unit-controversy ) ins Feld führt.

Schwarmverhalten ist demnach nicht nur an Chinas ( https://www.eurasiantimes.com/mother-of-all-drones-china-unveil/ ) Himmel oder in der Nähe des vom Iran jüngst zu Wasser gelassenen Drohnenträgers Schahid Bagheri ( https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_100596308/neuartiges-kriegsschiff-iran-stellt-ersten-drohnentraeger-vor.html ) zu beobachten — oder in der Ukraine, wo todbringende Minidrohnen ( https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-kamikaze-drohnen-machen-das-soldatenleben-zur-hoelle-ld.1825600 ) heute Jagd auf gegnerische Truppen machen —, sondern auch in der unmittelbaren Nachbarschaft des Lesers. Denn Drohnen sind heute nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld gang und gäbe. Der Nutzmensch selbst ist eine Drohne. Das traurige Produkt einer jahrzehntelangen Schlacht ums Gehirn ( https://gegendruck.eu/ausgaben/ausgabe-003.html ).

Die Coronakrise war Generalprobe für die Einführung des von den Verhaltensökonomen Richard Thaler und Cass Sunstein (Nudge, Yale University Press, 2008) maßgeblich entwickelten Herrschaftsmodells der Zukunft: Hive-Mind-Technokratie ( https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/stranger-things-hive-mind-102.html ). Fernsteuerung der Massen via Social-Media-Nudging. Via geteiltem Bewusstsein. Sprich: regieren mittelshttps://www.economist.com/business/2024/12/10/the-paypal-mafia-is-taking-over-americas-government?ref=apolut.net Plattformökonomie ( https://www.economist.com/business/2024/12/10/the-paypal-mafia-is-taking-over-americas-government ), Manipulativkommunikation und Emotion. Mit „Soft Power“. Zumindest bis der kopflose Schwarm endlich mit der Cloud verbunden ist.

Wer also denkt, es mache Sinn, sich über Erhalt oder Verfall der Meinungsfreiheit auf einem Konzernmarktplatz wie Twitter Gedanken zu machen, erfüllt genau die Rolle, die ihm AFRL, Nudge-Unit, das NATO-Innovation Hub mit seiner „sechsten Dimension der Kriegsführung“ und Peter Thiels PayPal-Mafia seit jeher zuschrieben: die des geist-, willen- und haltlosen „Agenten“ in einer überfrachteten Simulation. Nicht umsonst waren alle Big-Tech-Größen Teilnehmer der Social-Engineering-Seminare ( https://web.archive.org/web/20130511134703/http:/edge.org/conversation/libertarian-paternalism-why-it-is-impossible-not-to-nudge-class-1 ) von John Brockmanns Edge-Foundation.

Nicht von ungefähr soll künstliche Intelligenz (KI) nun alles „effizienter“ machen. Wirft man allerdings einen Blick auf die Vorstandsebene von OpenAI ( https://openai.com/our-structure/ ), dem ChatGPT-Anbieter ( https://openai.com/index/chatgpt/ ) und neben dem von der CIA startfinanzierten ( https://www.businessinsider.com/the-cia-made-larry-ellison-a-billionaire-2014-9 ), Mossad-nahen ( https://orinocotribune.com/oracle-the-shadowy-tech-giant-in-league-with-the-cia-and-israel-with-alan-macleod/ )

IT-Konzern Oracle primärer Partner von Donald Trumps Stargate-Projekt ( https://apnews.com/article/trump-ai-openai-oracle-softbank-son-altman-ellison-be261f8a8ee07a0623d4170397348c41 ), das KI und mRNA mit einem Budget von 500 Milliarden Dollar zusammenbringen soll, wird schnell deutlich, dass mit Effizienz nichts anderes als ein Ausbau des Überwachungsstaats gemeint ist.

Da wäre zum einen Sue Desmond-Hellmann ( https://en.wikipedia.org/wiki/Sue_Desmond-Hellmann ), von 2014 bis 2020 CEO der Bill & Melinda Gates Foundation, seit 2020 Vorstandsmitglied bei Pfizer ( https://www.pfizer.com/people/leadership/board-of-directors/susan_desmond-hellmann-md-mph ) und darüber hinaus im Vorstand von National Resilience ( https://resilience.com/meet/team/ ), dem vom CIA-Finanztentakel In-Q-Tel ( https://www.iqt.org/ ) grundfinanzierten Biotech-Unternehmen, das mRNA (

https://betakit.com/federal-government-promises-199-16-million-to-biotech-company-resilience-biotechnologies/ ) für unter anderem Moderna ( https://www.nasdaq.com/articles/moderna:-national-resilience-to-manufacture-mrna-for-covid-19-vaccine-2021-09-08 ) produziert. Oder der korrupte ( https://exiledonline.com/is-larry-summers-taking-kickbacks-from-the-banks-hes-bailing-out/ ) Larry Summers, ehemals Chefökonom der Weltbank, der mit massiven Deregulierungen ( https://thehill.com/blogs/pundits-blog/finance/264675-clinton-and-summers-are-wrong-on-sanderss-glass-steagall-proposal/ ) des Finanzmarkts geradezu als Initiator der Finanzkrise 2008 bezeichnet werden kann und so Tiefenstaat ( https://wikispooks.com/wiki/Lawrence_Summers ) ist, wie es nur geht. Nicht zu vergessen Nicole Seligmann, genannt ( https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/1998/08/17/the-lawyers-lawyer/9dcd901a-7026-43ea-89b0-aa8abfa8db0e/ ) „Anwältin der Anwälte“, ehemalige Chefin (

https://www.thewrap.com/nicole-seligman-out-as-president-of-sony-entertainment/ ) von Sony USA, Rechtsbeistand ( https://law.justia.com/cases/federal/appellate-courts/F2/910/843/463467/ ) von Oliver North während der Iran-Contra-Anhörungen in den 1980ern sowie Anwältin der Clintons ( https://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/special/clinton/stories/seligman081798.htm?ref=apolut.net ), unter anderem während des Amtsenthebungsverfahrens ( https://en.wikipedia.org/wiki/Impeachment_of_Bill_Clinton ) gegen Bill Clinton im Jahr 1999. Von den langjährigen Facebook-Top-Managern Fidji Simo ( https://www.marieclaire.com/career-advice/a28712482/fidji-simo-facebook/ ), Adam D’Angelo ( https://om.co/gigaom/my-conversation-with-ex-facebook-cto-and-quora-co-founder-adam-dangelo/ ) und Bret Taylor ( https://www.forbes.com/sites/tomiogeron/2012/06/15/facebook-cto-bret-taylor-to-leave-company/ ) ganz zu schweigen.

Angesichts dieser Mannschaft dürfte niemand überrascht sein, dass OpenAI-CEO Sam Altman von seiner jüngeren Schwester des jahrelangen Missbrauchs bezichtigt wird und sich dafür demnächst vor Gericht verantworten muss — der dass ein Whistleblower, der zu illegalen Aktivitäten bei OpenAI aussagen wollte, im Dezember 2024 überraschend tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, weshalb dessen Eltern Sam Altmans Unternehmen nun Mord vorwerfen und die Stadt San Francisco wegen schlampiger Ermittlungen verklagen ( https://nypost.com/2025/02/08/us-news/big-tech-whistleblowers-parents-sue-san-francisco-sounding-alarm-over-sons-unexpected-death/ ).

Erstaunlich ist lediglich, dass diese Informationen nicht in aller Munde sind und Menschen wie Sam Altman und Oracle-Gründer Larry Ellison an Tag zwei nach Donald Trumps Amtseinführung als Partner einer US-Regierung präsentiert werden, die angeblich den Tiefenstaat ausheben will.

Aufmerksame Beobachter des militärisch-digitalen Komplexes dürften diese Umstände allerdings kaum noch schockieren.

Denn gerade das US-Militär fokussiert sich seit Jahren auf die Verwendung von Open Source Intelligence — meint Handydaten, Social-Media-Inhalte, Daten-Leaks, Hacks und KI —, um aufständischen Zellen auf den Zahn zu fühlen.

So gründete die DARPA (Behörde für Forschungsprojekte der Verteidigung, USA) im Jahr 2011 das SMISC-Programm (Social Media in Strategic Communication). Ausgestattet mit einem Budget von knapp 50 Millionen US-Dollar gingen Wissenschaftler der Frage nach, wie sich soziale Netzwerke für Propaganda und psychologische Kriegsführung nutzen lassen. Der Initiator von SMISC, Rand Waltzman, ein DARPA-Manager, beschrieb ( https://information-professionals.org/the-darpa-social-media-in-strategic-communication-smisc-program/ ) im April 2015, worin die vier Kernziele des von ihm ins Leben gerufenen Programms bestanden:

Erkennen, klassifizieren, messen und verfolgen der Entstehung und Entwicklung sowie Verbreitung von Ideen und Konzepten (Memes) und gezielte oder irreführende Nachrichten und Fehlinformationen.

Erkennen der Strukturen von Überzeugungskampagnen und Einflussoperationen auf Social-Media-Sites und Communities.

Identifizieren der Teilnehmer und Absichten und Messen der Auswirkungen von Überzeugungskampagnen.

Verbreiten von Gegeninformation bei erkannten gegnerischen Einflussoperationen.

Darüber hinaus erklärte Waltzman, welchen technischen Umfang beziehungsweise Fokus die Analyseprozesse aufwiesen:

Sprachliche Hinweise, Muster des Informationsflusses, Analyse von Thementrends, Analyse narrativer Strukturen, Stimmungserkennung und Meinungsforschung.

Meme-Tracking in Communities, Graphen-Analyse, probabilistisches Denken, Mustererkennung, kulturelle Narrative.

Induzieren von Identitäten, Modellieren entstehender Communities, Vertrauensanalyse, Modellieren von Netzwerkdynamiken.

Automatisierte Inhaltsgenerierung, Bots in sozialen Medien, Crowdsourcing.

Die DARPA untersuchte Twitter-Follower ( https://www.theguardian.com/world/2014/jul/08/darpa-social-networks-research-twitter-influence-studies ) prominenter Musiker, analysierte die Verbreitung von Memes ( https://web.archive.org/web/20121114225259/https:/www.cs.cmu.edu/%7Ebadityap/papers/composite-ccr12.pdf )

und testete operative Ansätze einer IBM-Studie ( https://aaai.org/papers/00121-14513-modeling-user-attitude-toward-controversial-topics-in-online-social-media/ ), die sich mit der „Modellierung von Nutzerverhalten bei kontroversen Themen auf Social Media“ befasste. Am 9. Juli 2014 veröffentlichte die DARPA eine Liste von 181 vom SMISC-Programm finanzierten Projekten, die sich allesamt mit dem Thema psychologische Kriegsführung auf Social Media befassten. Im Vordergrund stand jeweils die Graph-Theorie, also die Analyse des Verhaltens von Menschen anhand sozialer Daten. Die Formelsprache, die von den Projekten zur mathematischen Beschreibung der Interaktionen zwischen Menschen und Produkten verwendet wurde, war dieselbe, die bei der Steuerung autonomer Fahrzeuggruppen zur Anwendung kommt. Sie bildet das Herzstück von Googles Verständnis zu Suchkontexten und ist grundlegender Bestandteil von Kontrollsystemen zur Steuerung autonomer Roboterschwärme.

Warren Dixon und die DARPA gingen nun aber der Frage nach, ob die gleiche Mathematik auf die Steuerung autonomer Menschen und Gruppen von Menschen anwendbar ist. Um zu verstehen, was das bedeutet, folgend eine Erläuterung zum Facebook-Graph, über den Ars Technica am 14. März 2013 berichtete ( https://arstechnica.com/information-technology/2013/03/knowing-the-score-how-facebooks-graph-search-knows-what-you-want/ ):

„Der Graph ist eine Datenbank, die Informationen über Benutzer, Seiten und andere Objekte im Facebook-Universum speichert. Er enthält auch die Beziehungen zwischen ihnen. Jede Entität, also jeder Knoten im Facebook-Graph — identifiziert durch eine eindeutige Nummer, die als fbid (Facebook-ID) bezeichnet wird —, ist mit einer Reihe von Attributen oder Metadaten verknüpft. Die Beziehungen zwischen diesen Knoten, die als Kanten bezeichnet werden, enthalten ihre eigenen Metadaten, um die Art der Beziehung zwischen ihnen zu beschreiben. Die von Facebook verwendete Graph-Datenbank ist Googles Knowledge-Graph ( https://arstechnica.com/information-technology/2012/06/inside-the-architecture-of-googles-knowledge-graph-and-microsofts-satori/ ) und Microsofts Satori-Graph-basiertem Konzept recht ähnlich. In vielerlei Hinsicht ist die Struktur des Facebook-Graphs jedoch einfacher als die Graph-Schemata von Google und Microsoft, da Facebook die Metadaten für seine Knoten und Kanten speziell auf soziale Interaktion abgestimmt hat.“

Dixons AFRL-Arbeitsgruppe nutzte solche Daten, um zu modellieren, wie die Zusammenarbeit zwischen „wichtigen Influencern“ in sozialen Netzwerken das Verhalten von Gruppen innerhalb dieses Netzwerks beeinflussen könnte. Stichwort: „Eindämmungskontrolle“. Dixon selbst erläuterte dieses Konzept mit den Worten:

„Es gibt eine Gruppe von Anführern, von denen jeder seine eigenen Ziele und sein eigenes Schwerpunktthema hat. Unser Ziel ist, dass diese Leute ihre Meinung ändern und die Gruppe der Anhänger — also Leute, die zu ihrer sozialen Gruppe gehören, aber das übergeordnete Ziel nicht kennen — unter Druck setzen.“

Unter Zuhilfenahme der Graphen-Theorie erarbeiteten Dixon und Co. ein Kommunikationsmodell, das verständlich machte, wie viel Einfluss ein Social-Media-Influencer benötigt, um Macht auszuüben und das Verhalten seiner Follower zu ändern. Während die DARPA im Rahmen mehrerer Pressemitteilungen versicherte, weder persönlichkeitsbezogene Daten zu speichern noch Social-Media-User zu manipulieren, hatte man beim GCHQ in Großbritannien weniger Hemmungen. Wie die von NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakten Dokumente belegen, hatte der britische Nachrichtendienst ein ganzes Arsenal digitaler Waffen zur Hand, um Individuen und ihre Geräte zu infiltrieren, Fake-Identitäten aufzubauen, Falschinformationen zu verbreiten und die öffentliche Meinung zu „formen“. Diese Werkzeuge teilte das GCHQ mit der NSA, die sie ihrerseits anwandte, um in Afghanistan und anderen Krisengebieten zu steuern, welche Informationen gegnerische Gruppen online und über das Smartphone abrufen konnten.

Neben Militär, Geheimdiensten und Tech-Konzernen sind natürlich auch Organisationen wie USAID und das NED (National Endowment for Democracy) auf dem Feld der Cyber-Kriegsführung aktiv. Im April 2014 ( https://taz.de/Twitterplattform-ZunZuneo/!5045053/ ) wurde zum Beispiel bekannt, dass USAID auf Kuba ein Twitter-ähnliches Netzwerk aufbauen wollte, um das kommunistische Regime zu unterminieren. Dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, veranschaulicht ein Report der Universität Oxford, der am 13. Januar 2021 veröffentlicht wurde und Social-Media-Manipulation in gut 80 Ländern analysierte:

„In jedem der 81 untersuchten Länder wurden organisierte Kampagnen zur Manipulation sozialer Medien festgestellt, ein Anstieg von 15 Prozent innerhalb eines Jahres, verglichen mit 70 Ländern im Jahr 2019. Dem Bericht zufolge produzieren Regierungen, PR-Agenturen und politische Parteien im industriellen Maßstab Falschinformationen. Er zeigt, dass Desinformation zu einer gängigen Strategie geworden ist, wobei in mehr als 93 Prozent der Länder Desinformation als Teil der politischen Kommunikation eingesetzt wird.“

„Die Leute denken nicht gern daran, dass sie manipuliert werden“, so Warren Dixon. „Aber wir werden jeden Tag manipuliert. Durch Werbung, durch Regierungschefs, religiöse Führer und sogar dazu, zur Arbeit zu gehen. Wir arbeiten größtenteils deswegen, weil wir dafür bezahlt werden. Aber wie viel muss ich jemandem für seine Arbeit zahlen?“

Gute Frage. Wie viel muss man jemandem bezahlen, damit er lügt, damit er seinen besten Freund verrät oder einen Menschen ermordet? Oder ein paar tausend Menschen? Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Verhaltensforscher, die Big Tech und Geheimdienste beraten, die Algorithmen und soziale Feedback-Loops ( https://www.youtube.com/watch?v=J54k7WrbfMg&feature=youtu.be ) kreieren.

Denn Suchmaschinen und Social Media sind kein Serviceangebot, sondern eine Waffengattung kognitiver Kriegsführung. Die Projektile des Informationskriegs. Und die meisten Menschen sind dem Kugelhagel schutzlos ausgeliefert.

Die zeitgeistig flexible Herrschaftskaste weiß diesen Umstand zum eigenen Vorteil zu nutzen. Gerade deshalb ist „Agent Smith“ eine perfekte wie düstere Parabel für den modernen Nutzmenschen, der sein Leben online führt und im digitalen Raum binnen Sekunden Entscheidungen trifft, für die ihm jede inhaltliche Grundlage fehlt. Entscheidungen, die sein Selbstbild nachhaltig verändern. Wer das System eben noch kritisierte, wedelt im nächsten Moment mit Pompons, um es zu bejubeln. Denn die Transformation des Ich ist dieser Tage immer nur einen Klick entfernt.

„Smith begann als Agent, ein KI-Programm in der Matrix, das darauf programmiert war, die Ordnung im System aufrechtzuerhalten, indem es menschliche Simulakren eliminierte, die die simulierte Realität instabil machen würden, sowie alle Schurkenprogramme, die für das Maschinenkollektiv keinen Zweck mehr erfüllen. (…) Smiths wahre Macht beruht auf seiner Fähigkeit, Erinnerungen und Kräfte seiner Opfer — Menschen und Programme gleichermaßen — zu absorbieren. (…) Smith erlangt die Macht, seine physische Form auf jedes Wesen in der Matrix zu kopieren, indem er seine Hand in ihren Körper eintauchen lässt und eine schwarze Flüssigkeit verteilt, die sie in eine Kopie seiner selbst verwandelt, was zu einer ständig wachsenden Armee von Smiths führt, die durch ein einziges Bewusstsein verbunden sind.“

Wer sich also fragt, warum seine vormals maßnahmen- und obrigkeitskritischen Weggefährten nun dem tiefenstaatlich orchestrierten MAGA-Kult huldigen, findet die Antwort in DARPA-Studien zum Thema „Steuerung des Gruppenverhaltens mittels Social Media“.

Neu ist das alles nicht. Die US Air Force begann bereits 1998 mit der Erforschung autonom agierender Drohnensysteme — „Low Cost Autonomous Attack System“ (LOCAAS) genannt. Die LOCAAS-Systeme nutzten einen Algorithmus, der auf Craig Reynolds’ Boids-Modell basiert, um in Formation eines Schwarms zu fliegen. Warf ein Tarnkappenbomber seine bis zu 192 Drohnen ab, begannen sie sich untereinander zu verständigen und attackierten feindliche Truppen im Verbund.

Das war vor 27 Jahren. Heute gehören Drohnen zum zivilen Alltag. So betreibt die Swisscom in der Schweiz in Kooperation mit Nokia ein „Drones-as-a-Service (DaaS)“-Netzwerk für „effiziente Inspektionen und die Sicherung großer Areale sowie zentraler Infrastruktur“. Das klingt zunächst einmal nach privatwirtschaftlicher Dienstleistung auf Abruf. Aber: „Blaulichtorganisationen sollen diese Drohnen auf Abruf nutzen können, um dank detailliertem Bildmaterial (…) Informationen von Unfallstellen, Katastrophengebieten oder Tatorten einzuholen“, so der Tagesanzeiger ( https://www.tagesanzeiger.ch/swisscom-ueberwachung-mit-drohnen-datenschutz-unklar-998244957315 ) am 18. August 2024. Was für Bildmaterial in welcher Auflösung wann, wo, warum aufgezeichnet und gespeichert wird, ist indes unklar. Hiesige Datenschützer sind alarmiert.

Aus gutem Grund. Denn auch in der Kriegsführung gehören Drohnen mittlerweile zum Tagesgeschäft. Per Joystick gesteuerte Langstreckendrohnen „demokratisieren“ den Luftraum im Nahen Osten. Bevorzugt mit lasergesteuerten „GBU-12 Paveway II“-Bomben. Mini-Drohnen überwachen ( https://www.youtube.com/watch?v=wW7lUdvJl7Q ) unauffällig das Einsatzgebiet und töten gezielt per Kopfschuss ( https://www.youtube.com/watch?v=TlO2gcs1YvM ). Kamikaze-Drohnenschwärme ( https://www.youtube.com/watch?v=Ma3ya_lqCLM ) stürzen sich in Gruppen auf die mit ihnen explodierenden Ziele. Und die größeren Modelle beglücken den Feind mit bis zu sechs Granaten.

Projekte des US-Militärs und chinesische ( https://youtu.be/LpaSXwpKzGk?si=6bKHlqaoi_mpURDn ) Guinness hält Rekorde im Drohnen-Formationsflug zeigen, dass es wohl nicht mehr allzu lange dauern wird, bis autonome Schwärme, die von ebenso autonomen Trägerfahrzeugen verteilt und aufgeladen werden, Krisengebiete, Grenzen und Innenstädte überwachen — und schützen. Fragt sich nur, vor wem.

Die inflationäre Verwendung von und progressiv-positive Kommunikation zu Drohnentechnologie sowie KI sollte also durchaus zu denken geben. Denn was dem Hobbyfilmer günstige Luftaufnahmen liefert und Zuschauern in Form eines illuminierten Drachens ( https://www.youtube.com/watch?v=3G1KBu6H6BM ) aus 1.500 Drohnen über Shenzen Bewunderung abnötigt, dürfte die nächste Ausbaustufe militarisierter Überwachungsinfrastruktur charakterisieren.

Der gemeine „Agent“, die „iDrone“ — der von medialer Dynamik und Polarisierungsdialektik überforderte Homo demens —, sieht diesen Entwicklungen natürlich weithin gelassen entgegen. Denn er „bewegt sich in Richtung des Mittelpunkts derer, die er in seinem Umfeld sieht, entfernt sich, sobald ihm jemand zu nahe kommt, und läuft immer in etwa die gleiche Richtung wie seine Nachbarn“.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 22. Februar 2025 auf manova.news.

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COMPACTTV (Video & Artikel)

Frieden? Warum die europäischen Führer Krieg wollen

Published on Mar 30, 2025

Während Trump und Putin einen Waffenstillstand in der Ukraine vorbereiten, wollen die europäischen Kriegstreiber unbedingt weitermachen. Die April-Ausgabe von COMPACT nennt die Schuldigen, ihre verquere Argumentation und ihre Motive. Der Philosoph Peter Feist und Jürgen Elsässer diskutieren COMPACT 4/2025.

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COMPACT-ONLINE Artikel:

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Nathalie Yamb in English

The danger of the Trump is presidency for Africa

Published on Mar 29, 2025

Trump‘s return to the White House not only presents opportunity for Africa but also poses a very real danger. Nathalie Yamb analyses and warns.

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Aktualisiert am März 28, 2025

Selensky fordert eine Kriegsbeteiligung Europas

Selensky fordert beim Gipfel der „Koalition der Willigen“ eine Kriegsbeteiligung Europas.

Am Donnerstag traf sich in Paris die "Koalition der Willigen", die nach dem Willen von London und Paris Truppen in die Ukraine schicken will. Allerdings konnte man sich bei dem Treffen auf nichts einigen, dafür forderte Selensky statt Frieden eine europäische Beteiligung am Krieg in Russland.

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Ich habe vor dem Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris berichtet, mit welchen Zielen der französische Präsident Macron die Staats-und Regierungschefs von fast 30 Ländern sowie die Chefs von NATO und EU nach Paris geladen hat. Macron will endlich Länder finden, die bereit sind, Truppen in die Ukraine zu schicken. Offiziell, um als „Friedenstruppe“ einen Waffenstillstand zu überwachen, tatsächlich aber, um für den Krieg gegen Russland bereitzustehen, den Macron vor dem Treffen sehr aktiv herbeigeredet hat.

Keine Einigkeit über Truppenentsendung in die Ukraine

Allerdings wurde daraus nichts, denn die „Koalition der Willigen“ ist äußerst unwillig und es finden sich außer den Briten und Franzosen bisher keine Länder, die Lust auf einen Krieg mit Russland haben. Beim polnischen Ministerpräsidenten Tusk ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23526487 ) klang das nach dem Treffen vor Journalisten so:

„Heute war es nicht das Ziel, Entscheidungen über die Entsendung einer Stabilisierungsmission in die Ukraine zu treffen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, diese Pläne zu konkretisieren, solange es keine vorläufigen Ergebnisse der amerikanisch-russischen Verhandlungen gibt.“

Außerdem sagte Tusk, dass „bereits klar ist, dass Großbritannien, Frankreich und einige andere Länder“ bereit sind, auf dem Territorium der Ukraine eine Mission einzurichten, um „die Einhaltung des Friedens zu überwachen“. Der polnische Ministerpräsident forderte aber gleichzeitig ein Ende der Diskussionen über eine mögliche Beteiligung polnischer Soldaten an einer solchen Mission. Polen ist zwar einer der lautesten Falken, wenn es um anti-russische Parolen und Sanktionen geht, aber Truppen will es keine in die Ukraine schicken, weil die polnische Regierung Angst vor einem Krieg mit dem angrenzenden Russland hat – den sollen andere für sie kämpfen.

Beim französischen Präsidenten Macron klang die Zusammenfassung des Gipfels anders als bei Tusk, denn Macron sagte nach dem Treffen, die Frage einer möglichen Entsendung von Soldaten in die Ukraine als Teil einer Friedensmission – über die es laut Tusk nicht an der Zeit sei, Entscheidungen zu treffen – sei bei den Teilnehmern des Gipfels in Paris nicht auf einhellige Zustimmung gestoßen. Auch über das Format der Mission herrsche Uneinigkeit, sagte Macron ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23527477 ):

„Diese Unterstützungstruppen wurden von Frankreich und Großbritannien vorgeschlagen. Sie werden von mehreren Ländern vertreten sein, da es nicht möglich war, in dieser Frage Einigkeit zu erzielen. Einige verfügen nicht über die Kapazitäten, andere werden durch den politischen Kontext behindert.“

Was genau diese „Unterstützungstruppen“ sein sollen, von denen Macron hier plötzlich spricht, dazu kommen wir noch. Nur eines schon jetzt vorweg: das sind keine Friedenstruppen, Macron hat seine Rhetorik wieder verschärft.

Um die französische und britische Entschlossenheit zu unterstreichen, fügte Macron noch hinzu, dass London und Paris „keine Einigkeit“ bräuchten, um ihre Pläne umzusetzen.

Das einzige, worin man sich in Paris einig war, war die Tatsache, dass die „Koalition der Willigen“ strikt gegen eine Lockerung der Russland-Sanktionen ist.

Selensky will keinen Frieden

Bemerkenswert waren die Aussagen des ukrainischen Machthabers Selensky nach dem Treffen und es überrascht nicht, dass deutsche Medien sie lieber verschweigen.

Zunächst verteilte Selensky eine Ohrfeige in Richtung USA, konkret an Steve Witkoff, den US-Verhandlungsführer bei den Gesprächen mit Russland und der Ukraine. Witkoff hat kürzlich erklärt, es werde bereits mit Russland und der Ukraine über Territorialfragen gesprochen und es sei klar, dass die Ukraine in dem Punkt Zugeständnisse machen müsse. Das hat Selensky nach dem Treffen in Paris bestritten und behauptet, die USA hätten mit der Ukraine darüber gar nicht gesprochen, davon habe er nur aus US-Medien gehört ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23528865 ).

Als es um mögliche „Friedenstruppen“ aus Europa ging, zerriss Selensky auch die Formulierungen seiner europäischen Unterstützer, die bewusst von „Friedenstruppen“ sprechen, um die Menschen in ihren Ländern zu beruhigen, weil die Menschen in keinem europäischen Land einen Krieg gegen Russland wollen. Selensky forderte vor der Presse aber die Stationierung eines vollwertigen Militärkontingents aus den Partnerländern zum Schutz der Ukraine, keine Friedensmission:

„Wir haben über das Kontingent gesprochen, ein Militärkontingent. Über seine Präsenz und unseren Schutz. Und über die Präsenz der Länder, unserer Partner, auf See, in der Luft und am Boden.“

Selenskyj sagte, es seien auch Möglichkeiten der Entsendung von OSZE- oder UN-Missionen in die Ukraine vorgeschlagen worden, aber Selensky ist dagegen, wie er sagte:

„Wir wollen nicht einfach eine Präsenz der OSZE. Das ist keine Sicherheitsgarantie, sie haben ihre eigenen Aufgaben, aber nicht das entsprechende Mandat als Militärkontingent.“

Selensky fügte hinzu, dass die Stationierung des europäischen Kontingents „an strategischen Orten“ diskutiert werde, ohne Einzelheiten zu nennen. Über die Stationierung der europäischen Soldaten „an strategischen Orten“ hatte zuvor auch Macron gesprochen, ohne Einzelheiten zu nennen.

Nach dem Gipfel sagte Macron zu dem Thema, Frankreich und Großbritannien würden nicht anstreben, die ukrainische Soldaten an der Front durch eigene Truppen zu ersetzen, sondern dass künftige „Unterstützungstruppen“ durch ihre Stationierung an für Kiew strategisch wichtigen Orten in der Ukraine eine abschreckende Wirkung auf Russland haben würden.

„Unterstützungstruppen“

Dabei sprach Macron über die schon erwähnten „Unterstützungstruppen“ und dass es sich dabei nicht um Friedenstruppen handelt, sagte Macron auch ganz offen:

„Bei den Unterstützungstruppen handelt es sich nicht um Friedenstruppen, und sie werden weder Soldaten an der Kontaktlinie noch die ukrainischen Streitkräfte ersetzen. Aber diese Kräfte werden an bestimmten strategischen Orten präsent sein, die gemeinsam mit den Ukrainern bestimmt werden.“

Macron zufolge sei die Entsendung solcher Truppen erst nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens als eine der Sicherheitsgarantien möglich. Sie müssten „langfristige Unterstützung seitens der Europäer“ nachweisen und zudem „eine abschreckende Wirkung gegenüber einer möglichen russischen Aggression haben“.

Da Macron schon die Stationierung der europäischen Truppen entlang des Dnjepr ins Spiel gebracht hatte, dürfte unter anderem das Dnjepr-Ufer mit den „strategischen Orten“ gemeint sein. Der Dnjepr teilt die Ukraine in einer Nord-Süd-Linie und Macron hat früher vorgeschlagen, europäische Soldaten sollten die russische Armee daran hindern, den Dnjepr zu überqueren. Das allerdings wäre keine Friedensmission, sondern eine offene Kriegsmission, was deutsche Medien jedoch verschweigen.

Kriegstreiber als Friedensunterhändler?

Dass Selensky außerdem noch erklärte, welche Vertreter Europas aus Sicht Kiews irgendwann an Friedensgesprächen teilnehmen sollten, zeigt noch einmal, dass es ihm nicht um Frieden, sondern um die Fortsetzung des Krieges geht, denn Selensky sagte ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23528829 ):

„Die Position der Ukraine ist klar: Europa muss am Verhandlungstisch sitzen. Europa ist sehr groß und muss eine eigene Vertretung haben. Wir haben uns heute alle darauf geeinigt, dass Europa durch Frankreich und Großbritannien, Macron und Starmer vertreten wird.“

Wenn das stimmen sollte, dann würde das bedeuten, dass die „Koalition der Willigen“ ausgerechnet die beiden europäischen Länder zu Friedensgesprächen schicken will, die sich am lautesten für eine Fortsetzung des Krieges gegen Russland aussprechen.

Deutsche Medien verschweigen das alles

Der Spiegel-Artikel, der nach dem Treffen in Paris unter der Überschrift „Gipfel der »Koalition der Willigen« – Keine Einigung über europäische Soldaten in der Ukraine“ ( https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-gipfel-uneinigkeit-ueber-entsendung-europaeischer-friedenstruppen-a-4a3dac67-9141-473a-a4f3-9b1f43801696 ) erschienen ist, ist ein Wunderwerk der Kunst, wirklich gar nichts von dem zu berichten, was in Paris gesagt wurde. Außer der Tatsache, dass es bei dem Treffen keine Einigung über eine Truppenentsendung gab, erfährt der Spiegel-Leser nur von folgender Aussage eines beteiligten Regierungschefs nach dem Treffen:

„Der britische Premier Keir Starmer sagte vor dem Gipfel, dass Putin »kein ernst zu nehmender Akteur in diesen Friedensgesprächen ist«. Putin spiele mit Blick auf die jüngst vereinbarte Waffenruhe im Schwarzen Meer »Spielchen«.“

Mit keinem Wort erwähnt der Spiegel Selenskys Äußerungen, dass er keine Friedenstruppe, sondern Kampftruppen aus Europa will. Mit keinem Wort erwähnt der Spiegel, dass Macron schon vor dem Gipfel erklärt hat, dass er Kampfhandlungen mit Russland ausdrücklich nicht ausschließt. Und so weiter und so fort. Der Spiegel verschweigt einfach alles, was die Deutschen beunruhigen könnte.

Die europäischen Medien lullen die Menschen mit Nicht-Meldungen ein während ihre Regierungen sie in den Krieg führen.

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Quellen & Links

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 27. März 2025 auf dem Blog anti-spiegel.

https://anti-spiegel.ru/2025/selensky-fordert-beim-gipfel-der-koalition-der-willigen-eine-kriegsbeteiligung-europas/

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Bildquelle: Juergen Nowak / shutterstock

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite.

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Apolut Artikel:

https://apolut.net/selensky-fordert-eine-kriegsbeteiligung-europas-von-thomas-roper/

Apolut Peertube Link:

https://tube4.apolut.net/w/1vLqx69CCPdFgZrQDvhEMC

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/03/tagesdosis-20250328-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/3XQMKRU6KJgveLkgGj9rfp