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Collagen of information and news in EN/DE which not usually appeared in mainstream. Kollagen mit Informationen und Nachrichten, welche nicht einfach im Mainstream erscheinen.

Kontrafunk (Audio & Artikel)

Freitag, 4. April 2025, 10:05 Uhr

(Wdh.16:05, 21:05)

Der Rechtsstaat: Staatsskepsis

Annette Heinisch im Gespräch mit Gerald Brei, Martin Schwab und Christoph Schmischke

„Staatsskepsis“ war in Deutschland nie ausgeprägt, so schrieb der deutsche Journalist Jan Fleischhauer. Dann beschrieb er, warum diese durchaus angebracht sein könnte, und bewies damit zugleich, wie tief der Vertrauensverlust in staatliche Institutionen mittlerweile geht. Nicht nur Fleischhauer illustrierte das am Beispiel der Journalistin Anabel Schunke; auch wir befassen uns mit ihrem Fall im Interview mit ihrem Verteidiger Dr. Christoph Schmischke. Im Gespräch mit Prof. Martin Schwab, Verteidiger einer Angeklagten im sogenannten Reichsbürgerprozess, erläutern wir die Hintergründe dieses Falls. Zum Schluss besprechen wir mit Rechtsanwalt Dr. Gerald Brei den Freispruch eines Arztes in der Schweiz, der Maskenbescheinigungen ausgestellt hat.

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Quellen & Links

Kontrafunk Live-Stream (MP3):

https://icecast.multhielemedia.de/listen/kontrafunk/radio.mp3

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Kontrafunk Artikel:

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/der-rechtsstaat/der-rechtsstaat-staatsskepsis

Kontrafunk Audiocast (MP3):

https://kontrafunk.radio/images/audio/sendungen/2025/04/04/20250404_Der_Rechtsstaat_Folge_091_Heinisch.mp3

Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=OiYAQAJCXqc

Radio München / Norbert Häring

Verbraucherzentrale dokumentiert Bargeldablehnung - von Norbert Häring

Published on Apr 3, 2025

Wie praktisch, das Smartphone, das ohnehin in der Hand liegt, etwas gegen den Scanner neigen: Bezahlung erfolgt! Die Bewusstheit aber, was mit dem Zurückdrängen des Bargeldes an Freiheitsverlusten einhergehen, steckt wahrlich in den Kinderschuhen. Muss zuerst ein Stromausfall die Bezahlungen verunmöglichen? Müssen wir erst auf ein Creditsystem warten, das uns den Kauf von unliebsamen Produkten verweigert um zu verstehen, dass Bargeld ein großes Stück Freiheit bedeutet?

Es sind nicht nur die alten Menschen, die am Bargeld hängen, weil ihnen das Digitale fremd ist. Immer noch etwa die Hälfte aller Geschäfte werden bar abgewickelt. Und jetzt erhalten die Verteidiger des Bargeldes unverhofft Unterstützung: die Verbraucherzentrale, denn Euro Banknoten und Münzen sind gemäß § 14 1 Satz 2 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank gesetzliches Zahlungsmittel. Das bedeutet, dass die Banknoten und Scheine prinzipiell von jedermann zur Begleichung von Geldforderungen akzeptiert werden müssen. Häufig aber wird in Restaurants und Cafés beispielsweise kein Bargeld mehr annehmen. Deshalb ruft die Verbraucherzentrale seit kurzem dazu auf, Bargeldablehnungen mit einem eigens dafür eingerichteten Formular zu melden.

Hören Sie hierzu Norbert Härings Text „Verbraucherzentrale dokumentiert Bargeldablehnung“, der zunächst auf seinem Blog erschienen war. https://norberthaering.de/bargeld-wid...

Sprecher: Karsten Troyke

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Quellen & Links

Artikel Norbert Haering:

Verbraucherzentrale will aktiv werden und fragt nach Erfahrungen mit Bargeldablehnung

1. 04. 2025

https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/verbraucherzentrale-bargeld/

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YT-Kanal - Radio München: https://www.youtube.com/channel/UCCryE9AMaoS-2AlwzmYumCg

https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9

https://rumble.com/user/RadioMunchen

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Radio München Live-Stream:

http://stream.radiomuenchen.net:8000/rm256.mp3

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Privacy Link:

https://youtu.be/3-S9nJi9G0k

Michael Meyen

Im Gespräch: Rolf Kron

Published on Apr 3, 2025

Im Gespräch: Rolf Kron

Rolf Kron war vor fünf Jahren einer der wenigen Ärzte, die öffentlich Nein gesagt haben. Er hat dafür einen hohen Preis bezahlt: Pranger, Kontosperrung und Hausdurchsuchung, vorübergehendes Berufsverbot. Wir sprechen über seinen Weg vom Stahlbauschlosser zu einem Heiler von Weltruf, über den Stellenwert alternativer Methoden vor 2020 und über eine Justiz, die immer noch Mediziner bestraft, die auf ihr Gewissen gehört haben.

00:00 Thema und Gast

03:27 Warum Bayern schöner ist

05:10 Du musst einen Heilberuf erlernen

07:35 Medizinstudium – eine herbe Enttäuschung

09:15 1980er: erster Kontakt mit Impfschäden

13:50 damals redete man noch miteinander

16:15 „Ich war ein Arzt mit einem Weltruf“

21:00 Gefälschte Pässe und Hollywood-Nadeln

24:42 Der 29. August 2020 in Berlin

27:45 Rückblick auf die Schweinegrippe

35:20 Maskenattest in Wasserburg

40:00 Hausdurchsuchung und Kontosperrung

44:10 Es stehen immer noch Ärzte vor Gericht

48:10 „Es ist inzwischen ein Sport“ – gelbe Briefe und mehr

57:00 Vision: In Frieden miteinander leben

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Quellen & Links

Creative Commons Attribution license (reuse allowed)

YT-Kanal Michael Meyen: https://www.youtube.com/channel/UC-DDTB3ESxnfuYe86aj8SCA

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Privacy Link:

https://youtu.be/ZDXQso8MfYM

Michael Lüders

Exodus.

Published on Apr 4, 2025

Palestine and the Future of the Middle East

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Quellen & Links

Willkommen auf der Homepage von Michael Lüders!

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick meiner beruflichen Aktivitäten. Sie umfassen Romane und Sachbücher, Journalismus und Nahostberatung.

https://michael-lueders.de/

Div. Beiträge von Dr. Michael Lüders

https://www.cicero.de/taxonomy/term/5295

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Privacy Link:

https://youtu.be/yEf4Zvfuwe4

nuitdebout.munich

Dr. Sabine Stebel und Holger Reissner - Was Pfizer wusste - Spikopathie: Hilfsmöglichkeiten

Fahrenbacher Symposium - C-Phase-WHO-Energie und K-Wandel-Frieden, Freitag, 07.03.2025 bis Sonntag, 09.03.2025 - Sammlung der Vorträge dieses Symposiums:

Symposiums: https://odysee.com/$/playlist/dd13e926b1920c80e3302e75e305dc6f8482d2b1

0:09

Einführung in die Sicherheitsdaten von Pfizer

1:50

Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Impfstoffen

2:32

Ärzte und Sicherheitsdatenblätter

3:58

Juristische Aspekte und Verantwortung

4:39

Cholesterinkristalle und ihre Auswirkungen

5:40

Elektromagnetische Wellen und ihre Effekte

12:00

Selbstermächtigung und Gesundheitsbewusstsein

13:00

Bedeutung von Messdaten für die Gesundheit

13:57

Die Japan-Studie und Myokarditis

20:31

Methylenblau und seine Wirkungen

24:19

Chlordioxid und seine Anwendungen

35:15

Reinheit und Qualität der Impfstoffe

43:54

Zulieferer und Produktionsprozesse

58:20

Plazentagängigkeit und Risiken des Impfstoffs

Der Spannungsbogen im 1. Fahrenbacher Symposium begann mit der Entstehung der „C Pdm“ und deren juristischer und gesellschaftlicher Aufarbeitung. Er erstreckte sich weiter auf

die sich anschließende Problematik der beabsichtigten WHO-Verträge bis hin zum Thema menschengemachter Klimawandel und die Bedeutung von CO2.

Das 2. Fahrenbacher Symposium erweitert die bisherigen Themen um den Schwerpunkt Biologie durch neue Erkenntnisse zur Herstellung der injizierten gentechnischen Substanzen und deren Inhalt.

Die veröffentlichten RKI-Protokolle bestätigen unsere letztjährigen Thesen und Feststellungen.

Gefordert wird weiter wie bisher die notwendige Aufarbeitung der C-Maßnahmen im Lichte der Verantwortung von Ärzteschaft, Justiz, Beamtentum und Politik sowie maßgeblichen Entscheidern in der Pharmaindustrie.

Mit einem großen Friedensappell beenden wir das Symposium.

Referenten:

Tom Lausen, Prof. a.D. Dr. Andreas Sönnichsen,

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer,

Dr. Josef Hingerl, Jürgen Müller,

Dr. Sabine Stebel, Holger Reissner,

Dr. Brigitte Röhrig, Dr. Beate Pfeil,

Philipp Kruse LL.M., Dr. Martin Steiner,

Prof. Werner Bergholz

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Quellen & Links

PDF-Info zum Symposium:

https://www.golfhotel-fahrenbach.de/wp-content/uploads/2025/02/Fahrenbach_Agenda-Symposium_2025.pdf

YT-Kanal NuitDebout Munich: https://www.youtube.com/channel/UC_PRLe36BX5PHQ32MCU-tmQ

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https://www.bitchute.com/video/9z22NG8ZptsV/

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 2, 2025 10 Min. Lesezeit

"Teil der Tötungskette"

Wie die USA den Krieg gegen Russland in der Ukraine führ(t)en

Ein Kommentar von Tilo Gräser.

Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg der USA und des von ihr geführten Westens gegen Russland – was seit langem bekannt und selbst von westlichen Politikern, so von US-Außenminister Marco Rubio, bestätigt wurde, hat nun die US-Zeitung New York Times (NYT) am Samstag mit einem ausführlichen Report belegt. Darin werden zahlreiche Details beschrieben, wie die USA mit Hilfe ihres Militärs und ihrer Geheimdienste die Ukraine unterstützen. Das zeigt: Ohne diese Hilfe und die damit verbundenen Waffenlieferungen hätte Kiew den Krieg bereits 2022 nach wenigen Wochen gegen die am 24. Februar des Jahres einmarschierten russischen Truppen verloren. So schätzt es auch der Schweizer Militär- und Geheimdienstexperte Jacques Baud ein, wie er gegenüber apolut erklärte.

Die von der US-Zeitung veröffentlichten Details bestätigen außerdem zahlreiche Aussagen des russischen Außenministeriums. Das hatte mehrmals darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Operationen und die Angriffe Kiewer Truppen gegen Russland vom US-amerikanischen Militär geführt wurden, wie unter anderem die russische Zeitung Iswestija am Dienstag feststellte.

Die New York Times beschreibt auf vielen Seiten, wie sich die Unterstützung der USA für die Ukraine seit dem Februar 2022 entwickelte. Das Blatt hatte bereits im Februar 2024 berichtet, dass der US-Geheimdienst CIA die Ukraine als Operationsbasis ausbaute, unter anderem durch zwölf Stützpunkte entlang der Grenze zu Russland. Nun wurden weitreichendere Details veröffentlicht, die zeigen, wie die ukrainischen Truppen nicht nur ohne die Waffenlieferungen aus den USA machtlos gegen die russischen Truppen gewesen wären. Ebenso wird deutlich, wie hochrangige US-Militärs das Vorgehen der Kiewer Truppen führten – auch wenn sich führende ukrainische Offiziere dem immer wieder widersetzten, aber nicht aus Patriotismus, sondern zum Teil aus Misstrauen und wegen internen Konkurrenzkämpfen.

Die US-Zeitung beschreibt nach eigenen Angaben die „geheime Geschichte des Krieges in der Ukraine“. Dabei sind viele der genannten Details nicht neu, wie der Schweizer Militärexperte Baud auf Nachfrage erklärte. Das Erstaunliche sei, dass diese Informationen jetzt öffentlich gemacht werden.

Dazu gehören Einzelheiten und die Entwicklung der „Partnerschaft aus Geheimdienst, Strategie, Planung und Technologie“ zwischen Washington und Kiew. Diese sei als „Geheimwaffe“ der US-Administration unter Joseph Biden gedacht gewesen, um die Ukraine zu retten und „zum Schutz der bedrohten Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg“. Die Darstellung der NYT folgt dabei wenig überraschend den gängigen westlichen Vorstellungen von der russischen Gefahr. Aber sie zeigt tatsächlich, „wie die Ukrainer überleben konnten“, so das Blatt – abgesehen von der Tatsache, dass Russland die Ukraine nicht „vernichten“ oder „einnehmen“ wollte, wie bis heute im Westen behauptet wird.

US-Rückgrat der ukrainischen Militäroperationen

Es wird beschrieben, wie Kiew nicht nur offiziell Waffen im Wert von insgesamt 66,5 Milliarden Dollar von den USA bekam. Die Zeitung zeigt, dass die USA „viel enger und umfassender in den Krieg verwoben war, als bisher angenommen“. Und:

„In kritischen Momenten bildete die Partnerschaft das Rückgrat der ukrainischen Militäroperationen.“

Bei diesen sollen nach US-Schätzungen mehr als 700.000 russische Soldaten getötet oder verwundet worden sein – gegenüber 435.000 ukrainischen Verlusten nach Kiewer Angaben.

Interessant ist auch der Ort, an dem die US- und die ukrainischen Militärs gemeinsam die Operationen planten und vorbereiteten: in der „Security Assistance Group-Ukraine“, einem US-Stab in Wiesbaden, also auf deutschem Boden. Darauf hatte der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur Harald Kujat bereits im Dezember 2023 in einem Interview mit dem Schweizer Magazin Zeitgeschehen im Fokus hingewiesen.

„Seite an Seite planten US-amerikanische und ukrainische Offiziere in der Wiesbadener Kommandozentrale die Gegenoffensiven Kiews“,

schreibt dazu die New York Times. Deren Autor Adam Entous zitiert einen ungenannten europäischen Geheimdienstchef, der erstaunt gewesen sei, wie tief seine NATO-Kollegen in die ukrainischen Operationen verstrickt waren:

„Sie sind jetzt Teil der Tötungskette.“

Die enge Zusammenarbeit sollte es laut der Zeitung den Ukrainern ermöglichen, „das Unwahrscheinlichste zu erreichen – den eindringenden Russen einen vernichtenden Schlag zu versetzen“. Doch die beschriebene Entwicklung zeigt das Scheitern dieses Planes, wobei die ukrainische Seite dafür verantwortlich gemacht wird, weil sie im Laufe des Krieges zu oft die „Ratschläge“ der US-Militärs missachtet habe. Anfangs scheint demnach die Zusammenarbeit funktioniert zu haben, so bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf den russischen Schwarzmeer-Hafen Sewastopol auf der Krim. Das wurde laut NYT vom US-Geheimdienst CIA unterstützt und habe Russland veranlasst, seine Kriegsschiffe ins Asowsche Meer zurückzuziehen.

Der Zeitung zufolge haben die US-amerikanischen Militärs sich auf „maßvolle, erreichbare Ziele“ konzentriert, während die Ukrainer „ständig nach dem großen Sieg, dem strahlenden, leuchtenden Preis“ greifen wollten. Das sei bis zuletzt das Wichtigste für den Kiewer Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gewesen.

„Die Ukrainer ihrerseits sahen die Amerikaner oft als Bremser an. Die Ukrainer wollten den Krieg auf der Stelle gewinnen. Auch wenn sie diese Hoffnung teilten, wollten die Amerikaner sicherstellen, dass die Ukrainer ihn nicht verlieren.“

Die Zusammenarbeit in Wiesbaden sei „im Schatten tiefster geopolitischer Ängste“ erfolgt, heißt es: Dass Russlands Präsident Wladimir Putin das „als Überschreitung einer roten Linie des militärischen Engagements betrachten“ und deshalb die angebliche Drohung mit einem Atomwaffeneinsatz wahr machen könnte.

Ein weiterer Stellvertreterkrieg

Immer wieder habe die Biden-Administration selbst gestellte „rote Linien“ überschritten und geheime Operationen genehmigt, die sie vorher verboten habe, so die Zeitung. Dazu gehörten mit Hilfe des US-Militärs und der CIA geplante ukrainische Angriffe auf die Krim sowie auf Ziele tief in Russland. Es habe sich um ein „ein Rückspiel in der langen Geschichte der Stellvertreterkriege zwischen den USA und Russland – Vietnam in den 1960er Jahren, Afghanistan in den 1980er Jahren, Syrien drei Jahrzehnte später –“, gehandelt. Und es sei auch ein „großartiges Experiment in der Kriegsführung, das nicht nur den Ukrainern helfen, sondern auch den Amerikanern Lehren für künftige Kriege liefern sollte“.

Die New York Times beschreibt die einzelnen Etappen in der Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington. Das reicht von anfänglicher Skepsis auf beiden Seiten, wobei die US-Amerikaner die treibende Kraft der Kooperation gewesen zu sein schienen, über engen Austausch und gemeinsame Planung sowie ein Vertrauensverhältnis mit persönlichen Kontakten bis zum späteren Riss in den Beziehungen, weil die Kiewer Führung unter Selenskyj zunehmend auch ohne die US-Partner handelte.

Die Zeitung zeigt nicht nur, wie die verschiedenen Eskalationsstufen im Krieg mit US-Waffensystemen verbunden sind: von der Haubitze M777 über HIMARS-Raketen bis hin zu weitreichenderen ATACMS-Raketen. Es wird auch erwähnt, dass im gemeinsamen Stab in Wiesbaden neben US- und ukrainischen Militärs auch solche aus anderen Ländern der „Koalition“ tätig waren:

„Ein polnischer General wurde zum Stellvertreter von US-General Donahue ernannt. Ein britischer General sollte das Logistikzentrum auf dem ehemaligen Basketballplatz leiten. Ein Kanadier würde die Ausbildung beaufsichtigen.“

Zudem hätten dort Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA, NSA, DIA und NGIA mit denen von Geheimdiensten anderer Länder zusammengearbeitet. US-Ausbilder von der 18. US-Luftlandekorps trainierten die ukrainischen Soldaten im Gebrauch der immer größeren Waffen aus den USA. Interessant ist der Hinweis auf die Sprachregelungen: Die russischen Truppen und Einrichtungen, die mit Hilfe der US-Satellitenbeobachtung ins Visier genommen wurden, durften nicht „Ziele“ genannt werden, sondern wurden als „Points of Interest“ („Punkte von Interesse“) bezeichnet, die in der Luft als „Spuren von Interesse“.

Dabei hätten bestimmte Regeln eingehalten werden müssen, „um das Risiko russischer Vergeltungsmaßnahmen gegen NATO-Partner zu minimieren“. Das russische Territorium sei dabei anfangs tabu gewesen. „Unsere Botschaft an die Russen lautete: ‚Dieser Krieg sollte innerhalb der Ukraine geführt werden‘“, wird ein hochrangiger US-Beamter zitiert. Als sich zeigte, dass die ukrainische Armee trotz intensiver US-Unterstützung gegen die „enorme“ russische Überlegenheit an Personal und Ausrüstung nicht ankam, sei beschlossen worden, die HIMARS-Waffensysteme zu liefern. Manche in den USA haben laut der Zeitung befürchtet, dass das der Schritt zum Dritten Weltkrieg sei.

Ukraine als Testgebiet

In Wiesbaden sei jeder ukrainische HIMARS-Angriff beaufsichtigt worden, schreibt die NYT. Die ukrainischen Ziellisten seien von den US-Militärs überprüft und die Kiewer Truppen bei der Positionierung ihrer Abschussgeräte und der zeitlichen Planung ihrer Schläge beraten worden. Es hätten nur die von den USA bereitgestellten Koordinaten verwendet werden dürfen, einschließlich einer elektronischen Schlüsselkarte für die HIMARS-Bediener, die von US-Seite aus jederzeit deaktiviert werden konnten. Ebenso wird erwähnt, dass das britische Militär in Kiew „beträchtlichen Einfluss“ habe und seit dem russischen Einmarsch mit kleinen Gruppen von Offizieren in der Ukraine im Einsatz war.

Die Menge der Details, die die NYT anführt, wie die US-Militärs und -Geheimdienste den Ukrainern bei ihren Angriffen auf russische Truppen und Ziele, bis hin zur Krim-Brücke bei Kertsch, half, kann hier nicht ausreichend zusammengefasst wiedergegeben werden. Das gilt auch für die Entwicklungen um die ukrainische „Gegenoffensive“ im Sommer 2023, die erste Differenzen in der gemeinsamen Kriegführung zeigte. Vieles ist bekannt und von Kritikern wie Baud und Kujat bereits benannt worden.

Wiedergegebene Aussagen wie die des verantwortlichen US-Generals Christopher Donahue bestätigen, worum es den USA im Stellvertreterkrieg gegen Russland ging und geht: Laut der NYT erklärte Donahue seinem ukrainischen Partner, General Michailo Zabrodskyi, die USA seien dankbar, dass die Ukrainer diejenigen waren, die kämpften und starben, die US-amerikanische Ausrüstung und Taktiken testeten und ihre Erfahrungen weitergaben.

Ab dem Frühjahr 2023 haben sich die US-Unterstützer mehr auf das Beobachten der Ukrainer verlegt, wird behauptet, und ihnen mehr Raum für eigenmächtiges Handeln gelassen. In dem Report werden die Ukrainer in der Folge zunehmend als jene dargestellt, die die US-Pläne für das Vorgehen im Krieg entweder nicht richtig umsetzten oder gar ignorierten. Auch weiter zunehmende US-Waffenlieferungen konnten aber demnach die Situation für die ukrainischen Truppen nicht verbessern. Die Biden-Administration habe ab Ende 2023 ihre eigenen roten Linien immer wieder überschritten, „nur um die Ukrainer über Wasser zu halten“.

Es sei zunehmend klar geworden, dass die Ukraine keine Chance gegen die russischen Truppen hat. Dennoch habe Selenskyj immer wieder eigenmächtige, militärisch sinnlose Entscheidungen getroffen, „weil er einen großen Sieg wollte und brauchte, um die Moral im eigenen Land zu stärken und die Unterstützung des Westens zu sichern“. Die USA wollten ihm laut dem Report aber dabei helfen, indem sie für ihn eine Bomben-Kampagne, „Operation Lunar Hail“ auf die Krim planten. Zudem seien zunehmend US-Militärberater nach Kiew entsandt worden, als „Fachexperten“ bezeichnet, auch aus Angst vor der Vietnam-Falle. Im Vietnam-Krieg hatten die USA erst Militärberater nach Südvietnam geschickt, womit der Strudel in dem massiven Krieg begann.

Ukrainer als Sündenbock?

Die US-Zeitung berichtet auch, dass die Biden-Administration 2024 entgegen der Empfehlung der Militärs, den Ukrainern erlaubte, ein begrenztes russisches Territorium nahe der Grenze als „Killzone“ zu beschießen. Dafür wurden CIA-Offiziere in der Region Charkiw stationiert, welche die HIMARS-Angriffe gegen Russland leiteten. Die NYT dazu:

„Das Undenkbare war Wirklichkeit geworden. Die Vereinigten Staaten waren nun in die Tötung russischer Soldaten auf souveränem russischen Boden verwickelt.“

Die Zeitung benennt eine Reihe weiterer ukrainischer Operationen gegen Ziele in Russland, die mit Hilfe von US-Militär und -Geheimdiensten durchgeführt wurden. Das reichte bis hin zur Erlaubnis durch Washington an den gemeinsamen Stab in Wiesbaden und die CIA, Langstreckenraketen- und Drohnenangriffe auf einen Teil Südrusslands zu unterstützen, sowie an die US-Militärberater, Kiew zu verlassen und Kommandoposten in der Nähe der Kämpfe einzurichten.

Die vielen Details im Bericht der US-Zeitung seien interessant für Journalisten, aber im Grund nichts Neues oder Unbekanntes, erklärte der Schweizer Militär- und Geheimdienstexperte Jacques Baud auf apolut-Anfrage dazu. Aus seiner Sicht handelt es sich um den Versuch, zu zeigen, dass die Ukrainer nicht in der Lage oder willens waren, die „guten Ideen“ der US-Amerikaner umzusetzen. Vorher sei das ukrainische Militär immer als „clever“ und „smart“ dargestellt worden, das die Russen aufhalten könne.

Baud erklärte, dass viele Ereignisse, so der russische Rückzug aus den Gebieten Cherson und Charkiw im Herbst 2022, von der Zeitung falsch dargestellt werden. Das Blatt folge dem vertrauten Narrativ zu dem Konflikt, so, dass Russland angeblich Kiew innerhalb von drei Tagen hatte einnehmen wollen. Er sei immer noch erstaunt, dass dieser Erzählung im Westen durch Politik und Medien weiter gefolgt werde, wahrscheinlich aus Angst vor einem Gesichts- oder Glaubwürdigkeitsverlust.

Der Militärexperte hat bisher vier Bücher sowie zahlreiche Beiträge zum Ukraine-Krieg veröffentlicht und Interviews dazu gegeben. Er widersprach auch den NYT-Angaben von mehr als 700.000 russischen und mehr als 400.000 ukrainischen Verlusten. Da es von beiden Seiten keine nachprüfbaren offiziellen Angaben gibt, könne alles, was dazu veröffentlicht werde, in Frage gestellt werden. Er stütze sich bei seinen Aussagen dazu auf die regierungskritische russische Webseite Mediazona, die geringere Verlustzahlen angebe. Die Ukrainer würden wahrscheinlich ihre eigenen Verluste auf die russische Seite projizieren.

„Verschwörungstheoretiker“ bestätigt

Kiew halte weiter an dem Narrativ fest, wonach die ukrainischen Truppen gegen die russischen letztendlich erfolgreich seien und ihnen massive Verluste zufügen. Das habe für Selenskyj strategische Bedeutung, um die westliche Unterstützung aufrechtzuerhalten.

„Er will zeigen, dass es Hoffnung gibt, dass die Ukraine gewinnt.“

Dafür werde jeder einzelne zerstörte russische Panzer gezeigt und jeder kleine ukrainische Erfolg groß dargestellt. Baud forderte dazu auf, bei den Schlussfolgerungen aus dem Zeitungsbericht vorsichtig zu sein. Dieser zeige vor allem, wie tief die USA in den Krieg verwickelt seien. Aber bei der erwähnten „Koalition“ handele es sich nicht um die NATO-Allianz und Wiesbaden sei vor allem aus geografischen Gründen als Stützpunkt für den gemeinsamen Stab ausgewählt worden. Die benannte Beobachtung der russischen Truppenbewegungen durch die USA sei seit Jahren bekannt, von der Sache her nichts Neues, auch dass die Daten mehrmals am Tag aktualisiert werden.

Der Militärexperte bestätigte die Einschätzung, dass die Ukraine ohne die US-Waffenhilfe und die von der Zeitung beschriebene Unterstützung den Krieg längst verloren hätte. „Die USA sind eindeutig Teilnehmer in diesem Konflikt“ und haben eine „wichtigere Rolle als üblicherweise“, erklärte er. Das zeige sich auch daran, dass die US-Militärs die Priorität der Ziele für ukrainische Angriffe festlegen. Insofern bestätige die NYT all jene, die vorher als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet worden seien, wenn sie sich zu diesem Krieg kritisch äußerten. Die US-Zeitung erkenne Tatsachen an, über die vorher niemand offen reden wollte.

Zur Frage, warum die New York Times jetzt solche Informationen veröffentliche, sagte Baud, dass das darauf hindeute, dass die USA sich aus dem Konflikt zurückziehen wollen. Wenn diese Zeitung, die bislang ganz offen auf der ukrainischen Seite stehe, so etwas bringe, habe das eine besondere Bedeutung.

„Die US-Amerikaner haben genug von diesem Konflikt, der auf Fehlbeurteilungen beruht. Man hat viel investiert, die Ukrainer zahlen einen hohen Preis und ein Resultat ist nicht in Sicht.“

Die pragmatische Haltung der USA, sich zurückzuziehen, wenn sich das eingegangene Risiko nicht auszahlt, unterscheide sich von der der Europäer. Für diese gelte ein Rückzug als schlecht, so der Militärexperte. In der EU gebe es trotz aller offiziellen Bekundungen wenig Interesse an der Ukraine und den Konsequenzen des Krieges für das Land.

„Ob die Ukrainer sterben, spielt keine Rolle für die Europäer, denn Putin ist böse und muss bekämpft werden. Die US-Amerikaner meinen vielleicht auch, Putin sei böse. Aber für sie ist der Preis auf beiden Seiten dafür zu hoch, ihn zu bekämpfen.“

Baud sagte, der Bericht der eigentlich pro-ukrainischen US-Zeitung zeige, „dass man sich dort noch daran erinnert, dass sie Journalisten sind“. Er selbst lese und zitiere in seinen Büchern und Beiträgen lieber US-Medien als solche aus der EU. Es gebe in den USA eine größere intellektuelle Distanz zu dem Konflikt, sodass auch anerkannt werde, wenn Russland etwas gut mache. Das sei in europäischen Medien, vor allem aus Frankreich, Deutschland oder Großbritannien, nicht zu erleben.

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Quellen & Links

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Apolut Artikel:

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Report24news (Video)

Bestseller-Autor Dr. Reuther zu Evidenz und Studienlage aus 300 Jahren Impfgeschichte.

Published on Apr 3, 2025

Bei den Salzburger Gesundheitstagen kam es zu einem bemerkenswerten Gespräch zwischen Dr. Gerd Reuther, Facharzt und Medizinhistoriker und Report24-Chefredakteur Florian Machl. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Impfungen, insbesondere die Masernimpfung, die Rolle der Pharmaindustrie und das Vertrauen in die moderne Medizin. Völlig offen erklärte der erfahrene Mediziner, dass er für das tatsächliche Funktionieren von Impfungen keine gesicherte wissenschaftliche Evidenz sieht.

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Report24news Webseite:

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Fonds Konzeptueller Technologien

Vasallenstaat. Steuerungskompetenzen – die Ukraine ist ein failed state.

Published on Mar 31, 2025

Sendung vom 17. März 2024

INHALT

• 0:52 - 🇺🇦Warum ist die Ukraine ein Vasallenstaat?

• 3:51 - Vergleiche mit anderen Vasallenstaaten: 🇩🇪Deutschland und 🇯🇵Japan (s.a. historische Staaten, Projekt- und Konstrukteurstaaten).

• 7:47 - Historische und politische Einordnung der Ukraine

• 9:21 - Supranationale Steuerung und die Rolle der USA

• 10:02 - Freigabe von Geheimdokumenten (J.F. Kennedy) und ihre Bedeutung

• 12:46 - Moderne Staaten und ihre Souveränität

• 13:19 - Manche Dinge verstehen wir nicht, nicht, weil etwa unser Verstand zu schwach wäre

📺EXTRAS

• 13:59 - Wladimir Putin: Rede beim Stapellauf des atomgetriebenen U-Boot-Kreuzers Perm...

• 19:16 - ...und zu den Kämpfen an der Front

• 22:10 -Die «Bewegung der Ersten»

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Quellen & Links

YT-Kanal Fonds Konzeptueller Technologien: https://www.youtube.com/channel/UCPP40LPUXu8HIzj-bhOagew

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AUF1 (Audio & Artikel)

Propagandasender unter Druck: 50.000 Beweise gegen GEZ-Medien vorgelegt

3.4.2025, 09:25:05

Die Zwangsgebührensender geraten nun juristisch unter Druck. Bis Herbst will das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden, ob der sogenannte Rundfunkbeitrag überhaupt noch rechtmäßig ist.

Hintergrund ist eine Klage von über 20.000 Bürgern, organisiert von der Plattform „Beitragsstopper“. Deren Betreiber Markus Bönig erklärte gegenüber AUF1, weshalb der Versuch, die Gebühr in Leipzig zu stoppen, durchaus erfolgversprechend ist. Doch warum stehen ARD, ZDF und Deutschlandradio bereits jetzt unter massivem Druck?

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Quellen & Links

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Auf1 Artikel:

https://auf1.tv/eilt/propagandasender-unter-druck-50-000-beweise-gegen-gez-medien-vorgelegt

Theplattform Peertube:

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Gegenstimme Peertube:

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NachDenkSeiten (Audio, Video & Artikel)

Der enthüllte Wahnsinn: Die „New York Times“ glorifiziert ein Kriegsverbrechen

02. April 2025 um 11:00

Ein Artikel von Sabiene Jahn

Ein aktueller Artikel der New York Times ( https://www.nytimes.com/interactive/2025/03/29/world/europe/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html ), verfasst von Adam Entous, offenbart auf schockierende Weise die operative Tiefe der US-amerikanischen Kriegsführung in der Ukraine – und entlarvt zugleich das jahrelange Narrativ vom „Stellvertreterkrieg“ als bewusste Täuschung. Doch statt diesen Skandal als solchen zu benennen, feiert die Zeitung den massenhaften Tod junger Ukrainer als strategisches Kalkül. Der Artikel ist nicht nur ein journalistisches Dokument, sondern ein moralisches Desaster – es ist ein Mahnmal einer entgrenzten Kriegsführung, die jedes menschliche Maß verloren hat. Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn.

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NachDenkSeiten Audiocast (MP3):

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/250402_Der_enthuellte_Wahnsinn_Die_New_York_Times_glorifiziert_ein_Kriegsverbrechen_NDS.mp3

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Dieser Artikel liegt auch als gestaltetes PDF vor. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese Möglichkeit.

https://www.nachdenkseiten.de/upload/flyer/250402_Der_enthuellte_Wahnsinn_Die_New_York_Times_glorifiziert_ein_Kriegsverbrechen_NDS.pdf

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Am 29. März 2025 veröffentlichte die New York Times unter der Feder von Journalist Adam Entous den Artikel „The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine“ (Die Partnerschaft: Die geheime Geschichte des Krieges in der Ukraine) – ein 26-seitiges Dokument, das die direkte und umfassende Verstrickung der USA und der NATO in den Ukraine-Krieg offenlegt. Basierend auf über 300 Interviews mit Vertretern aus Regierungen, Militär und Geheimdiensten, darunter aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen, Belgien, Lettland, Litauen, Estland, der Türkei und der Ukraine, zeichnet Entous ein Bild, das die bisherigen Narrative der Biden-Regierung und westlicher Medien als Lüge entlarvt. Doch statt diese Enthüllungen als Skandal zu brandmarken, verpackt er sie in eine heroische Erzählung – ein moralisches Desaster, das den Tod Hunderttausender glorifiziert. Der Beitrag bedeutet eine tektonische Verschiebung – nicht, weil er neue Wahrheiten zutage fördert, sondern weil er die lange bekannten, aber medial verschwiegenen Tatsachen über die Rolle der USA im Ukraine-Krieg nun öffentlich legitimiert.

Was jahrzehntelang als „Verschwörungstheorie“ diffamiert wurde, wird jetzt zur offiziellen Heldensaga einer imperialen Kriegsmaschinerie umgedeutet. Wer den Artikel liest, hält nicht etwa eine investigativ-journalistische Aufarbeitung in der Hand, sondern eine moralisch enthemmte Propagandanarration – verfasst im Ton eines Hollywood-Drehbuchs, das den Tod von Hunderttausenden als notwendiges Opfer auf dem Altar amerikanischer Weltordnung verklärt. Der Artikel belegt auch, was kritische Analysten längst sagten: Die Ukraine ist kein eigenständiger Akteur in diesem Konflikt, sondern ein vollständig integrierter Satellit in einer „Kill Chain“, die von Washington über die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden bis an die russische Grenze reicht. Entous selbst schreibt, dass die Amerikaner nicht nur Waffen lieferten, sondern taktische Operationen planten, Zielkoordinaten lieferten, Angriffe steuerten und das Kommando faktisch ausübten. Ukrainische Generäle reisten regelmäßig ins US-Kommandozentrum nach Wiesbaden, wo die entscheidenden Schlachtpläne geschmiedet wurden. Das ukrainische Militär war – und ist – Exekutor einer westlich bestimmten Agenda.

Buchhaltung des Mordens

Doch statt dieses Eingeständnis mit der gebotenen Scham oder wenigstens Neutralität zu präsentieren, feiert Entous den massenhaften Tod junger Menschen als Beweis einer funktionierenden „Partnerschaft“. Besonders erschütternd: Die wiederholte Klage darüber, dass nicht genügend Ukrainer geopfert wurden. Man forderte – ganz offen – die Mobilisierung 18-jähriger Jungen für den Tod an der Front. Dass dieser Zynismus nicht einmal mehr verschleiert, sondern als strategische Vernunft verkauft wird, ist ein journalistischer Tiefpunkt – und ein moralischer Offenbarungseid.

Verteidigungsminister Austin wird zitiert, wie er bei einem Besuch in Kiew verwundert war, dass „so viele junge Männer in Zivil“ durch die Straßen liefen, anstatt an der Front zu sterben. General Cavoli mahnte: „Bringt eure 18-Jährigen ins Spiel.“ Das ist kein milder Rat. Das ist ein Befehl zur Menschenopferung. Und genau das ist die Schlüsselerkenntnis dieses Artikels: Die USA betrachten die Ukraine als Schlachtfeld ihrer eigenen geopolitischen Ambitionen – und die Ukrainer als entbehrliche Bauern im Spiel gegen Russland.

Entous schreibt von einem „Missverhältnis an Arbeitskräften“ – als ginge es um Fabrikproduktion, nicht um Menschenleben. Was wir lesen, ist nicht nur ein Eingeständnis einer tiefen operativen Integration – es ist eine entmenschlichte Bilanzierung von Toten, eine Buchhaltung des Mordens, in der junge ukrainische Leben als kalkulierbare Ressource betrachtet werden. Die Ukraine wurde unterworfen – militärisch, politisch und moralisch. Ihre Führung, wie der Artikel zwischen den Zeilen erkennen lässt, war nichts weiter als ein Ausführungsorgan westlicher Interessen. Und das alles wird in der New York Times nicht etwa angeklagt – sondern verklärt.

Koordinatoren des Krieges werden zu Halbgöttern

Erinnern wir uns: Im April 2022 lagen auf dem Verhandlungstisch in Istanbul greifbare Friedensvereinbarungen. Die russische Seite zeigte sich bereit, die Kämpfe einzustellen – bei gegenseitigen Sicherheitsgarantien und Neutralität der Ukraine. Doch der Westen wollte keinen Frieden. Boris Johnson reiste nach Kiew, um Selenskyj zum Rückzug aus den Verhandlungen zu bewegen. Der Krieg sollte weitergehen – und er ging weiter, weil die USA es wollten.

Die New York Times inszeniert das als geopolitisches Heldenepos. Doch was dieser Artikel eigentlich ist, ist das schriftgewordene Eingeständnis eines imperialen Verbrechens. Die USA haben diesen Krieg geplant, befeuert, eskaliert – und bis zur letzten ukrainischen Patrone geführt. Sie haben einen ganzen Staat zur Operationsbasis umfunktioniert. Sie haben Kinder und Alte zum Kanonenfutter gemacht. Und jetzt, da alles scheitert, weil Russland die strategische Oberhand gewinnt, versuchen sie, das Scheitern den Ukrainern in die Schuhe zu schieben – weil sie nicht „genug Männer opfern wollten“.

Wir stehen an einem zivilisatorischen Abgrund. Und Adam Entous hat ihn für das Weltarchiv kartografiert – nicht als Mahnmal, sondern als Kriegserzählung im Glanz amerikanischer „Führungsstärke“. Es ist ein Zeugnis, das bleiben wird. Und das uns später – in noch finstereren Tagen – den Maßstab liefern könnte, nach dem wir die Schuld bemessen. Was Adam Entous mit seinem Artikel in der New York Times enthüllt, ist nicht nur eine weitere Eskalationsstufe in der Erzählung eines „wohlmeinenden“ US-Imperialismus – es ist ein personifiziertes Tableau einer neuen Kriegsbürokratie, deren Protagonisten sich in einer Welt der Entgrenzung bewegen. Menschen wie General Christopher Cavoli, Verteidigungsminister Lloyd Austin, CIA-Schattenkrieger General Donahue und „Koordinatoren“ wie General Milley erscheinen in Entous’ Text nicht als Kriegsverantwortliche, sondern als strategische Überflieger, fast als Halbgötter einer modernen Kriegsreligion. Die Ideologie: Amerikanische Planung, ukrainisches Blut, geopolitischer Endsieg.

Dabei ist das Maß der Perversion an vielen Stellen geradezu greifbar. Nehmen wir General Cavoli, der sich laut Entous über das ukrainische Mobilisierungsalter von 27 Jahren beschwerte. Wörtlich wird er mit den Worten zitiert: „Bringt eure 18-Jährigen ins Spiel.“ Diese erschütternde Kaltschnäuzigkeit gegenüber menschlichem Leben spricht Bände über die innere Haltung jener, die sich „Verbündete“ nennen – aber ihre Partner wie Verbrauchsmaterial behandeln. Noch entlarvender ist eine andere Szene, die Entous beschreibt: Verteidigungsminister Lloyd Austin beobachtet bei einem Besuch in Kiew aus dem Fenster seines gepanzerten Fahrzeugs die jungen Männer in den Straßen – „zu viele von ihnen nicht in Uniform“, wie er feststellt. Der Subtext ist klar: Diese Männer, diese Söhne, Brüder, Studenten, jungen Väter – sie sollten nicht leben, sondern sterben. Für die USA. Für eine Strategie, die in Wiesbaden gezeichnet wurde, in Washington genehmigt, in Kiew ausgeführt. Die zynische Konsequenz? Wer nicht bereit ist, mehr Leiber zu opfern, versagt im Auge der Planer.

General einer CIA-Todeseinheit wird zur Schlüsselfigur

Und damit sind wir beim zweiten Strang der Entous’schen Erzählung, die schon ein Jahr zuvor angelegt wurde: In seinem Artikel über die seit 2016 verdeckten CIA-Operationen in der Ukraine – erschienen 2024 in der New York Times – hatte er bereits minutiös beschrieben, wie die USA über Jahre hinweg das ukrainische Militärsystem durchdrangen. Die CIA bildete Spezialkräfte aus, errichtete Geheimdienststrukturen mit „Schläferzellen“ in Russland, organisierte Attentatsversuche und Sabotageakte tief im feindlichen Gebiet – alles im Vorfeld der „russischen Aggression“. Das Eingeständnis: Die „militärische Spezialeinheit“, die heute tötet, wurde von der CIA aufgebaut, geschult und mit tödlicher Intelligenz versorgt – noch bevor ein russischer Soldat ukrainischen Boden betreten hatte.

Diese doppelte Artikellinie – erst die CIA-Offensive, dann die operative Kill-Chain – macht eines klar: Was Entous beschreibt, ist keine spontane Antwort auf russisches Handeln, sondern ein lang geplantes Szenario, in dem die Ukraine das perfekte Versuchslabor darstellte. General Donahue, ein Mann, der aus geheimen CIA-Todeseinheiten stammt und in Syrien, Afghanistan und Libyen „Zielpersonen eliminierte“, wurde an die Spitze der ukrainischen Kommando-Verbindung gestellt. Ein Mann, der gelernt hat, wie man ganze Staaten destabilisiert, wurde zur Schlüsselfigur eines „demokratischen Verteidigungskampfes“. Das ist keine Realsatire – das ist tödlicher Zynismus. Entous konstruiert dabei ein groteskes Heldensystem. General Milley, der bei einem Treffen in Ramstein den ukrainischen Generälen sagte: „Das sind eure Leute. Ihr müsst mit ihnen zusammenarbeiten.“ – wird im Artikel nicht als Befehlshaber dargestellt, sondern als diplomatischer Mentor. Aus einem Zwang wird ein Vertrauensbekenntnis gemacht. Die Hierarchie wird mit der warmen Rhetorik einer Kameradschaft übertüncht, die in Wahrheit nie existierte. Die Ukrainer durften wählen – zwischen Ausführung oder Isolation.

Materiallager für die westliche Waffenindustrie

Interessant ist, wie selektiv Entous seine ukrainischen Protagonisten wählt. Drei Namen tauchen auf: Verteidigungsminister Oleksij Resnikow, der inzwischen wegen Korruption entlassen wurde. General Syrsky, der unter Soldaten als „Blutgeneral“ gefürchtet ist, weil er in Bachmut tausende Männer opfern ließ. Und General Mykhailo Zabrodskyi – laut Artikel der zentrale Verbindungsmann zu den Amerikanern. Diese drei erscheinen wie Staffagefiguren, Platzhalter, deren einzige Funktion darin besteht, den amerikanischen Willen umzusetzen. Sie sprechen nicht – sie empfangen. Und das wird als „Partnerschaft“ verkauft. Der vielleicht erschütterndste Moment im Text aber ist der Moment des Dankes. General Donahue dankt den Ukrainern – nicht etwa für politische Standfestigkeit oder militärische Tapferkeit, sondern dafür, dass sie ihr Blut vergossen, damit amerikanische Taktiken verfeinert, neue Waffen getestet, operative Schlüsse gezogen werden konnten. „Dank euch“, so Donahue, „haben wir Dinge geschaffen, die wir allein nie hätten schaffen können.“ Das ist der wahre Kern dieses Krieges: ein imperialer Feldversuch mit echtem Blut.

Die Ukraine als lebendiges Schlachtfeld für Pentagon-Strategen, als Materiallager für die westliche Waffenindustrie, als Bühne für ideologisch aufgeladene Narrative eines „freiheitlichen“ Krieges gegen das „Böse“. Und all das wird durch eine Zeitung legitimiert, die sich einst dem investigativen Journalismus verschrieben hatte. Die New York Times ist nicht nur Mitwisserin – sie ist Mitgestalterin eines historischen Betrugs, bei dem der geopolitische Zynismus zur humanitären Tugend erklärt wird. Am Ende bleibt ein Gefühl der Leere – und eine Warnung. Denn was Entous beschreibt, ist nicht das Ende einer Episode, sondern der Auftakt für neue Konflikte. Die amerikanische Kriegsmaschinerie hat gelernt, wie man fremde Nationen zerschlägt, ohne selbst Truppen zu verlieren. Und sie hat gelernt, wie man das moralisch rechtfertigt: Mit Hollywood-Narrativen, NATO-Flaggen – und dem nächsten Artikel in der New York Times.

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Quellen & Links

Titelbild: Tada Images/shutterstock.com

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NachDenkSeiten Artikel:

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Dr. Alexander Sell

Showdown im EU-Parlament: AfD gegen Ursula von der Leyen

Published on Apr 2, 2025

Dr. Alexander Sell

Es gibt nur wenige deutsche Politiker, die so tief in Korruptionsvorwürfe verstrickt sind wie Ursula von der Leyen. Milliarden von Euro unserer Steuergelder verteilt sie per SMS. Ich habe dem EU-Parlament die Meilensteine dieser Politikerkarriere aufgezählt.

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Quellen & Links

YT-Kanal Dr. Alexander Sell: https://www.youtube.com/channel/UC-y7GfmlOsfUyDkkLEakz4Q

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TechRadar

Secure encryption and online anonymity are now at risk in Switzerland – here's what you need to know

By Chiara Castro

published 26 March 2025

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Image credit: D-Keine/via Getty Images)

Switzerland is considering amending its surveillance law to add new types of monitoring and information collection

The change would widen the reach to VPNs and secure messaging providers

Consultations are now open until May 6, 2025

Switzerland is considering amending its surveillance law to expand into new types of monitoring and data collection.

The changes – which experts argue will put people's anonymity and secure encryption at risk – would widen the net of impacted service providers to virtual private networks (VPNs), messaging apps, and social networks, having previously only impacted mobile networks and internet service providers (ISPs).

Consultations are now public and open until May 6, 2025. Speaking to TechRadar, NymVPN has explained how it's planning to fight against it, alongside encrypted messaging app Threema and Proton, the provider behind one of the best VPN and secure email services on the market.

More data, less security

Authorities' arguments behind the need for accessing more data are always the same – catching criminals and improving security. Yet, according to Nym's co-founder and COO, Alexis Roussel, being forced to leave more data behind would achieve the opposite result.

"Less anonymity online is not going to make things better," he told TechRadar. "For example, enforcing identification of all these small services will eventually push to leaks, more data theft, and more attacks on people."

The amendment aims to expand the number of service providers targeted to include so-called "derived service providers."This categorisation would aim to include any online service with a turnover of $100 million or more than 5,000 active users.

As per the official announcement, "three types of information and two types of monitoring are also being created as a result of this revision." Put simply, the likes of NymVPN and Proton VPN would be forced to modify how they handle their encryption technology and their privacy policies around securing the anonymity of their users.

In Switzerland, the new version of the surveillance law aims to make it impossible for Proton, Threema and@nymproject to operate from Switzerland. We are in the consultation phase. We will fight. https://t.co/BcMBxzIPFCMarch 25, 2025

Considering the pushback against encryption backdoors, Switzerland seems to be taking a different approach. Yet, according to Roussel, this is more of a "play on words."

"It's not about end-to-end encryption. They don't want to force you to reveal what's inside the communication itself, but they want to know where it goes," Roussel explains. "They realize the value is not in what is being said but who you are talking to."

Beyond encryption, the mandatory identification provision is what most concerns Nym and others in the Swiss privacy tech industry right now.

"The whole point of security and privacy is not being able to link the usage to the person. That's the most critical thing," Roussel told TechRadar.

What's next?

It's important to note that the current amendment is not subject to a parliamentary vote or public referendum under Swiss law. Nonetheless, a public consultation is now ongoing, so everyone can partake.

Nym confirmed to TechRadar that the team has already started to build a strategy to fight against it with Proton and Threema – and they hope more people will follow suit.

The plan focuses on showing the damage these changes will have for citizens' online security and the wider Swiss tech industry.

"Nym is still small, but Proton and Threema are very prominent companies in Switzerland," said Roussel, pointing out how the Swiss Army itself is using the latter service exactly for its well-known high level of security.

"I think we have good arguments, and I think the best argument we have is to show them that they would lose in front of a tribunal."

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Sources & Links

Chiara Castro

https://www.techradar.com/author/chiara-castro

News Editor (Tech Software)

Chiara is a multimedia journalist committed to covering stories to help promote the rights and denounce the abuses of the digital side of life – wherever cybersecurity, markets, and politics tangle up. She believes an open, uncensored, and private internet is a basic human need and wants to use her knowledge of VPNs to help readers take back control. She writes news, interviews, and analysis on data privacy, online censorship, digital rights, tech policies, and security software, with a special focus on VPNs, for TechRadar and TechRadar Pro. Got a story, tip-off, or something tech-interesting to say? Reach out to chiara.castro@futurenet.com

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https://www.techradar.com/vpn/vpn-privacy-security/secure-encryption-and-online-anonymity-are-now-at-risk-in-switzerland-heres-what-you-need-to-know

RT DE (Artikel)

NATO-Chef: Grönland gehört Dänemark – Arktis-Kooperation gegen Russland und China nötig

2 Apr. 2025 21:55 Uhr

Im Streit um Grönland, den US-Präsident Donald Trump angeregt hat, unterstützt NATO-Chef Mark Rutte offenbar Dänemark. Zugleich meint der Niederländer, dass die Arktis besser gegen Russland und China geschützt werden müsse, und sieht alle arktischen NATO-Länder in der Pflicht.

NATO-Chef: Grönland gehört Dänemark – Arktis-Kooperation gegen Russland und China nötig

Quelle: AP © Evgeniy Maloletka

Archivbild: Eine Kirche in Grönlands Hauptstadt Nuuk, 7. März 2025

Im Vorfeld eines Treffens der NATO-Außenminister hat der Generalsekretär des westlichen Militärbündnisses, Mark Rutte, Fragen von Journalisten beantwortet. Bei der Pressekonferenz in Brüssel wurde der NATO-Chef danach gefragt, wer Grönland kontrollieren sollte. Im akuten Streit um die weltweit größte Insel unterstütze der Niederländer Dänemark. Grönland sei und bleibe Bestandteil des nordischen EU-Landes. Gleichzeitig nahm er alle arktischen Verbündeten in die Pflicht. Denn es handele sich um eine viel umfassendere Frage nach der Kontrolle über die Arktis, betonte Rutte:

"Hier müssen alle arktischen NATO-Länder, einschließlich der USA, aktiv miteinander zusammenarbeiten, um Russland und China entgegenzuwirken."

Der NATO-Generalsekretär beanstandete in diesem Zusammenhang den Mangel an Eisbrechern.

Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Dänemark für seine Hartnäckigkeit mit hohen Zollgebühren zu belegen, wurde Rutte danach gefragt, ob ein möglicher Handelskrieg zwischen der EU und den USA die Allianz schwächen könnte. Der Generalsekretär wollte diese Angelegenheit jedoch nicht kommentieren. Allerlei Handelsmaßnahmen seien keine Angelegenheit des Militärbündnisses, sagte Rutte und präzisierte:

"In den Aufgabenbereich der NATO gehört der Schutz aller Mitgliedsstaaten vor äußeren Bedrohungen – beispielsweise vor Russland."

Schon vor seinem Amtsantritt als Präsident hatte Trump mehrmals erklärt, dass Grönland Teil der Vereinigten Staaten werden solle. Er begründete dies wiederholt damit, dass die Insel strategisch wichtig für die nationale Sicherheit der USA und den Schutz der "freien Welt" sei, auch vor China und Russland. Der US-Präsident weigerte sich vor Kurzem, zu versprechen, dass er keine militärische Gewalt anwenden würde, um die Kontrolle über die Insel zu erlangen.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen zwischen der EU und den USA kommen am Donnerstag die Außenminister des Militärbündnisses in Brüssel zusammen. Deutschland wird beim zweitägigen Gipfel von der geschäftsführenden Außenministerin Annalena Baerbock vertreten werden. Das Treffen wird außerdem von Trumps Forderung an die NATO-Mitgliedsstaaten geprägt sein, ihre Verteidigungsetats auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts aufzustocken. Zudem dürfte es um die Situation in der Ukraine gehen.

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Quellen & Links

Mehr zum Thema ‒ Putin: Russland wird seine nationalen Interessen in der Arktis weiterverfolgen

https://freedert.online/russland/240884-putin-russland-wird-seine-nationalen-interessen-in-der-arktis-weiterverfolgen/

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Westend Verlag (Buchbesprechung & Ankündigung)

Europa in Gefahr

Ulrike Guérot & Jonas Tögel

Published on Mar 17, 2025

In diesem Gespräch diskutiert Katrin Seibold mit Jonas Tögel, Autor von “Kriegsspiele”, und der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot über heute öffentliche Simulationen zur Zukunft Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.

„Kriegsspiele“ als kognitive Operation – das beobachten die beiden Wissenschaftler aktuell. In diesem Gespräch verfolgen sie die Ursachen bis zurück ins Jahr 1945, als die „Operation Undenkbar“ begann.

Wie Dr. Jonas Tögel in seinem Buch „Kriegsspiele“ ausführt, plante Winston Churchill jene „Operation Unthinkable“, „von der die Öffentlichkeit erst 1998, mehr als fünf Jahrzehnte nach ihrem Entwurf erfahren sollte“ (Tögel, Jonas: Kriegsspiele, S. 22).

„Der auf den 22. Mai 1945 datierte Plan sah vor, bereits am 1. Juli 1945, keine zwei Monate nach der Kapitulation Deutschlands, die in Europa stationierten sowjetischen Kräfte mit einem massiven konventionellen Überraschungsangriff zurückzudrängen. (…) Churchills Vorhaben war so ambitioniert, dass selbst die britischen Befehlshaber, die den Plan ausgearbeitet hatten, lieber von einer „unmöglichen“ als von einer „undenkbaren“ Operation sprachen und diese daher auch als „Mission Impossible“ bezeichneten.“

(Thomas Kielinger, Thomas: Als Churchill den „russischen Bären“ angreifen lassen wollte. WELT: 24. März 2023)

Prof. Dr. Ulrike Guérot hat sich mit Tögels Buch auseinander gesetzt und erläutert Aspekte davon im Kontext des Zusammenspiels europäischer Staaten.

Moderiert von Katrin Seibold, möchten die beiden Möglichkeiten für Frieden in Europa und der Welt herausarbeiten. Soft-Power-Techniken, die Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Krieges für den gesamten Globus und Deutschlands Verantwortung werden hier ebenso skizziert wie Auswege:

„Der starke Wunsch der Zivilbevölkerung nach Frieden bildet daher einen empirisch nachweisbaren Gegenpol zu militärischen Vorhaben. (…) Es ist folglich heute wichtiger denn je, sich  möglichst unabhängig eine Meinung über politische Fragen zu bilden, und jedes Narrativ, das dazu beiträgt, Kriege, Waffenlieferungen oder Ähnliches zu unterstützen, kritisch zu hinterfragen.“ (Tögel: Kriegsspiele, S. 89-90)

Ulrike Guérot und Jonas Tögel schließen sich in diesem Interview dem Friedensnobelpreisträger, Theologen und Arzt Albert Schweitzer an, der 1958 feststellte, dass nur die öffentliche Meinung in der Lage sei, einen solchen Krieg zu verändern:

„Die Regierungen können durch solche, die anderer Meinung sind, abgelöst werden. Die Völker sind das Bleibende. Ihr Wille ist das Entscheidende. In unserer Zeit müssen wir uns also darüber im klaren sein, dass, wenn keine öffentliche Meinung der Völker für die Abschaffung der Atomwaffen vorhanden ist, diese nicht durchgeführt werden kann. (…) Die Völker als solche müssen gegen die Atomwaffen sein, wenn es gelingen soll, diese loszuwerden.“

(Ingeborg Maus: Justiz als gesellschaftliches Über-Ich: Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie. Suhrkamp 2018, S. 71)

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Quellen & Links

Link zum Shop:

Bücher von Ulrike Guerot: https://www.buchkomplizen.de/ulrike-gu-rot.html

Bücher von Jonas Tögel: https://www.buchkomplizen.de/jonas-toegel.html

Dr. Jonas Tögel freut sich darauf, euch am 4. April bei seinem neuen Exklusiv-Vortrag "Kognitive Kriegsführung und Kriegsspiele - Wie Manipulationstechniken den Blick auf die aktuelle Realität vernebeln" in Dornbirn (Österreich) zu treffen.

Nähere Informationen und Tickets gibt es hier: https://www.eventbrite.at/e/kognitive-kriegsfuhrung-und-kriegsspiele-manipulation-der-realitat-tickets-1262496313459

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Privacy Link:

https://youtu.be/cYr7mLVwgoo

Druschba FM

Rupor-News №26 mit Thomas Röper: Kann die EU ohne USA Selenskyj retten? Wird Merz noch Kanzler?

Published on Apr 3, 2025

Folge 26 von 26.03.2025

Der Kanal „DruschbaFM“ wurde erstellt, um freundschaftliche internationale Beziehungen zwischen Ost und West zu fördern. Unsere Informations- und Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, das Interesse der breiten Bevölkerung an diesem wichtigen Thema zu erhöhen. Ziel ist es, Bürger aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen und unterschiedliche Sichtweisen auf dieselben Dinge zu zeigen, die in unserer Welt passieren. Wir bitten die Community darum, sich beim gegenseitigen Austausch in den Kommentaren mit Respekt zu begegnen – nur so können wir die Friedensbewegung voranbringen.

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Quellen & Links

Unsere Telegramkanal mit New und mehr - t.me/DruschbaFM

Wir machen schon lange zusammen mit Thomas eine Sendung auf russisch für meinen russischsprachige Kanal mit über 716 000 Abonnenten. Die Folge 25 von 15.11.2024 haben wir jetzt für euch übersetzt.

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Original auf russisch:

Голос Германии

Рупор-Ньюс №26: У Евросоюза нет денег и нет оружия помогать Зеленскому, что дальше?

Published on Mar 24, 2025

Privacy Link:

https://youtu.be/_1W6Auaay_0

YT-Kanl Druschba FM: https://www.youtube.com/channel/UCSQJpXRkiYEnDeHFoMNGfww

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Privacy Link:

https://youtu.be/Xlmc5yl67qU

RT DE (Rumble)

"Entschlossen und konsequent handeln": Reaktionen auf Trumps US-Strafzölle

Apr 3, 2025

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch eine neue Runde weitreichender Zölle angekündigt, die Teil seines als "Liberation Day" ("Tag der Befreiung") bezeichneten Plans sind und Besorgnis über einen möglichen globalen Handelskrieg auslösen. Die EU hat bereits klargemacht, mit Gegenmaßnahmen auf Trumps Zölle reagieren zu wollen.

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Quellen & Links

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LZ

Kriegsübungen im Westen mit US-Beteiligung und im Süden sowie der Katar-Israel-Skandal

Veröffentlicht von LZ

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Von Sonja van den Ende – https://freesuriyah.eu

Übersetzung LZ

Der Luftwaffenstützpunkt Leeuwarden in den Niederlanden ist vom 31. März bis zum 11. April Gastgeber der internationalen Übung Ramstein Flag. Diese NATO-Übung löst die diesjährige Übung Frisian Flag ab.

Ramstein Flag 2025 unterstreicht die Entschlossenheit des Bündnisses, sich anzupassen, weiterzuentwickeln und potenzielle Bedrohungen in der euro-atlantischen Region abzuschrecken“, sagte General James Hecker (oberster US-General), Kommandeur des NATO-Luftkommandos. „Die diesjährige Übung baut auf den Erfolgen von Ramstein Flag 2024 auf und setzt die Grenzen realistischer, intensiver Übungen fort, um die Abschreckung und die Verteidigungsposition der NATO zu verbessern.“

Die Amerikaner nehmen also weiterhin an den Übungen teil und es sieht so aus, als würden sie sich auch nicht aus Deutschland zurückziehen. Die Trump-Administration hat viel Propaganda verbreitet, aber die Realität sieht anders aus und ist eigentlich (im Moment) noch eine Fortsetzung der alten US-Politik. Sie sind immer noch Mitglied und der „Chef“ der NATO.

Große NATO-Übung über Friesland, Niederlande. Ramstein Flag, eine Flugübung in Friesland von 15 NATO-Ländern. NATO-Mitglieder Kanada, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien,

Schweden, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten werden daran teilnehmen. Zu den Einsatzkräften gehören Kampf- und Unterstützungsflugzeuge sowie Land- und Seekräfte. the participants.pdf – Große NATO-Übung über Friesland hat Fans und Gegner

Große NATO-Übung über Friesland, Niederlande. Ramstein Flag, eine Flugübung von 15 NATO-Staaten in Friesland. Die NATO-Mitglieder Kanada, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, Rumänien und Spanien, Schweden, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten werden daran teilnehmen. Zu den Einsatzkräften gehören Kampf- und Unterstützungsflugzeuge sowie Land- und Seekräfte. the participants.pdf – Große NATO-Übung über Friesland hat Fans und Kritiker

„Wir sind stolz darauf, die diesjährige Ausgabe von Ramstein Flag in den Niederlanden auszurichten, bereit, unsere Grenzen zu testen, unsere Fähigkeiten zu erweitern und die Interoperabilität innerhalb des Bündnisses zu stärken“, sagte Generalleutnant André Steur, Kommandeur der Königlichen Niederländischen Luftstreitkräfte. „Wenn es darauf ankommt, werden viele auf uns zählen. Die Fähigkeit und der Wille zum gemeinsamen Kampf der verbündeten Luftstreitkräfte ist nach wie vor das wichtigste Abschreckungsmittel der NATO. Diese Übung bietet dem Bündnis und seinen Mitgliedstaaten eine einzigartige Gelegenheit, ihre Einsatzbereitschaft zu verbessern.“

Katar und Israel trainieren Seite an Seite in Griechenland

Katar nimmt zusammen mit Israel und mindestens zehn weiteren Ländern, darunter Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate, mit F-15 an der multinationalen Luftübung „Iniochos 2025“ teil.

Die von Griechenland vom 31. März bis 11. April organisierte Übung umfasst gemeinsame Luftkampfsimulationen und operative Koordinierung. Die Übung findet gleichzeitig mit der NATO-Übung Ramstein 2025 statt.

Nach Angaben des israelischen Militärkorrespondenten Itay Blumenthal war Israel überrascht, die vollständige Teilnehmerliste auf der Website der griechischen Luftwaffe zu sehen, insbesondere angesichts der Bitte, die Beteiligung Israels und anderer Länder wie Katar geheim zu halten – angesichts der bekannten Unterstützung Katars für die Hamas und seiner Verwicklung in den laufenden „Qatargate“-Skandal“.

Trotz der Bemühungen um Geheimhaltung trainieren die katarischen und israelischen Luftstreitkräfte inzwischen im selben Luftraum, nehmen an gemeinsamen Briefings teil und arbeiten bei simulierten Einsätzen zusammen.

Der Qatargate-Skandal ist nicht zu verwechseln mit dem anderen Qatargate-Skandal (es gibt zwei Skandale), dem der EU, einem aktuellen politischen Skandal, bei dem es um den Vorwurf geht, dass Beamte des Europäischen Parlaments, Lobbyisten und ihre Familien von den Regierungen Katars, Marokkos und Mauretaniens beeinflusst wurden und in Korruption, Geldwäsche und organisiertes Verbrechen verwickelt sind. Die Strafverfolgungsbehörden in Belgien, Italien und Griechenland beschlagnahmten Bargeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro, beschlagnahmten Computer und Mobiltelefone und klagten vier Personen wegen der angeblichen Straftaten an.

Der katarisch-israelisch-amerikanische Skandal

Nach Angaben israelischer Medien wurde Premierminister Benjamin Netanjahu vom Generalstaatsanwalt zu einer Befragung im Zusammenhang mit dem Qatargate-Skandal vorgeladen. Die Ermittlungen betreffen angebliche illegale Verbindungen zwischen seinen engen Mitarbeitern und katarischen Beamten.

Die Entwicklung kam, als Netanjahu in seinem laufenden Korruptionsverfahren vor dem Bezirksgericht Tel Aviv aussagte. Die Anhörung wurde unerwartet verkürzt, offenbar um dem Ministerpräsidenten Gelegenheit zu geben, der polizeilichen Vorladung nachzukommen. Der israelische Sender Channel 13 berichtete, dass Netanjahus ranghoher Berater und Sprecher des Büros wegen des Verdachts auf Verwicklung in die Ermittlungen zu katarischen Geldern verhaftet worden sei.

Ein enger Berater von Premierminister Benjamin Netanjahu soll in den letzten Jahren mit Zustimmung Israels eine direkte Rolle bei der Koordinierung von Geldtransfers aus Katar an die Hamas in Gaza gespielt haben. Zwischen 2018 und 2021 wurden Hunderte Millionen Dollar in bar von Katar nach Gaza geliefert, Geld, das von Israel genehmigt wurde, in der Hoffnung, die schwelenden Spannungen unter Kontrolle zu halten. Netanjahus enger Mitarbeiter soll den Transfer von katarischen Geldern nach Gaza unterstützt

haben | The Times of Israel

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Nur wenige Wochen vor den tödlichen Angriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober traf der Leiter des Mossad in Doha, Katar, zu einem Treffen mit katarischen Beamten ein. Jahrelang hatte die katarische Regierung jeden Monat Millionen von Dollar nach Gaza geschickt – Geld, das zur Unterstützung der dortigen Hamas-Regierung beitrug. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Zahlungen nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert.

Viele palästinensische Aktivisten wissen seit langem, dass die Hamas von Katar gesponsert wurde bzw. wird, einem Land, das auch den so genannten Arabischen Frühling und die Dschihadisten im Nahen Osten, wie al-Qaida und später ISIS, unterstützt hat, aber insgeheim mit Israel zusammenarbeitet. Und die jüdische Lobby in den Niederlanden, wie die PVV, schreit ständig über die Hamas, dass sie Terroristen sind, während ihr Führer Netanjahu alles darüber wusste und es guthieß und jetzt sogar an einer „griechischen“ Übung teilnimmt, zusammen mit Katar, das beweist alles und zeigt, wie die Zionisten arbeiten.

Der 7. Oktober 2023 war eine Illusion, der Völkermord ist jedoch real, vielen Regierungen kann man nicht trauen, das zeigt sich wieder einmal. Oft sind es die „normalen“ Bürger, die unter den „schmutzigen“ Spielen der Politiker leiden, die Krieg und Tod verursachen. Dies ist im Nahen Osten besonders häufig der Fall.

Die Einnahme des Gazastreifens und seine Umwandlung in ein Luxusresort könnte nur eine Zusammenarbeit zwischen Israel, den USA und Katar sein. Wahrscheinlich gab es aus diesem Grund Feindseligkeiten zwischen den palästinensischen Behörden und der Hamas; wahrscheinlich wussten sie auch davon. Wie ich oft schreibe, werden palästinensische Gefangene später oft zu Spionen für Israel. Das ist traurig, aber Tatsache ist, dass die Zivilbevölkerung im Gazastreifen Ziel von Vernichtung, Bomben und Gräueltaten ist, und das muss sofort aufhören, und es muss eine Zwei-Staaten-Lösung geben.

Zurück in die westliche Hemisphäre, wo die Politiker jetzt auf Krieg eingestellt sind und ihre Bürger glauben machen, dass es zu einem Krieg mit Russland kommen wird – so verrückt sind die Politiker geworden. Politiker kommen und gehen in der sogenannten Regierung in der Ukraine, heute wieder diese gefährlich dumme Annalena Baerbock, die wieder Millionen bringen oder versprechen wird. Während Deutschland in der Rezession steckt.

Aber wir müssen zwischen der Propaganda lesen, vieles davon ist heiße Luft und das Geld, niemand weiß, ob es wirklich kommt. Wahrscheinlich zum Teil mit Erpressung, so wie es die EU kürzlich mit Syrien gemacht hat, wo sie den Terroristen al-Julani erpresst hat, um drei so genannte Vertreter von Minderheitengruppen als Minister in unbedeutende Positionen zu setzen, um Brüssel zu ‚beruhigen‘.

Sie spielen ihr Spiel in der ‚Luft‘, auf dem ‚Meer‘ und auf dem ‚Land‘ mit Flugzeugen, Booten und Bodentruppen. Sie „verängstigen die Bevölkerung“, weil ein großer Teil der Bevölkerung die Propaganda glaubt.

Es ist eine Beleidigung für das europäische Volk, das schmerzlich mit ansehen muss, wie die Demokratie abgebaut wird und korrupte Regierungsbeamte ihr Geld an einen Führer, einen Pseudo-Präsidenten namens Zelensky, weiterreichen, der Neonazis duldet. Aber natürlich liegt der wahre Grund für diesen Wahnsinn in Europa und Amerika, die ihre Kriegstreiberei begonnen haben, auch wenn sie das Gegenteil behaupten, aber das tun sie immer, das ist meine Erfahrung in den langen Jahren der Kriege, der Gewalt, der Korruption und so vieler Lügen, dass sie sich jetzt in ihren eigenen Lügen verfangen haben.

Gegner wie Marie le-Penn (auch wenn das nicht Ihre politische Ausrichtung ist), die AfD und natürlich Rumänien und Modawien werden ordentlich entsorgt, auf „menschlich-demokratische“ Weise, wie sie es nennen, sie wollen noch eine Weile den Schein wahren, aber im Grunde genommen sind sie natürlich zu einem faschistisch-totalitären Europa geworden, die Jahre davor waren die sogenannten Weimarer Jahre, jetzt sind wir im modernen Faschismus angekommen, mit all seinen Folgen.

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Quellen & Links

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Sonja van den Ende Herausgeberin von DEVEND.ONLINE – Geopolitische Nachrichten über Russland, den Donbass und den Nahen Osten TELEGRAM: https://t.me/devendonline und Freesuriyah.eu Sonja ist eine unabhängige Journalistin aus den Niederlanden, die unter anderem über Syrien, den Nahen Osten und Russland geschrieben hat. Sie schreibt für verschiedene Nachrichtenseiten und Zeitungen und hat Journalismus und Englisch (BA) studiert, u. a. mit einem Abschluss in Globalen Medien, Krieg und Technologie! Sie lebt in Moskau, Russland.

Original Artikel:

https://freesuriyah.eu/2025/04/01/oefeningen-voor-oorlog-in-het-westen-met-amerikaanse-deelname-en-in-het-zuiden-en-het-qatar-israel-schandaal/

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https://linkezeitung.de/2025/04/02/kriegsuebungen-im-westen-mit-us-beteiligung-und-im-sueden-sowie-der-katar-israel-skandal/

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 2, 2025

Bedrohungslügner, Kriegsgurgeln und Hirn-Tot-Schläger

Von F. Klinkhammer und V. Bräutigam

Die Angstmacherei vorm „russischen Angriffskrieg“ ist ein fieses Ablenkmanöver von den westeuropäischen Kriegsplänen gegen Russland

Ein Standpunkt von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.

Sigmar Gabriel, abgehalfterter Ex (-Vizekanzler, -Außenminister, -SPD-Vorsitzender), pisst von der Atlantik-Brücke (gegen den Wind): „Wäre ich Putin, würde ich schon 2028 kommen.“ (1) Zu unserem und der Russen Glück ist er es nicht, sondern bloß ein Sozi aus deren Stahlhelm-Fraktion. Erschwerend kommt hinzu: Er sitzt für fettes Honorar in den Aufsichtsräten kriegswichtiger Unternehmen, zum Beispiel der Deutschen Bank (2), der Siemens Energy Global (3), der thyssenkrupp Steel Europe (4) und der Daimler Truck Holding (5). Kriegsängste schüren liegt in deren Geschäftsinteresse. Krieg ist ihr Ersatzbegriff für immensen Profit. Sozis von Gabriels Schlage haben das längst verinnerlicht.

Weder lernwillig noch lernfähig – schlicht empathielos. Dass bereits zwei deutsche Russland-Feldzüge in neuerer Zeit in Katastrophen mit Millionen Toten endeten, stört sie nicht. Im Ersten Weltkrieg bramarbasierten die Vertreter des Geldadels vom „unausweichlichen Kampf zwischen Germanentum und Slawentum“. (6) Bekanntlich stimmte die SPD damals den Kriegskrediten zu, mit denen das ersehnte Abschlachten finanziert wurde. 23 Jahre später machten die von den Konservativen an die Macht gehievten Nazis weiter. Mit der gleichen Propagandalüge, der „Gefahr aus dem Osten“:

„In diesem gemeinsamen Kampf um die gemeinsame Existenz müssen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der europäischen Staatengemeinschaft zurücktreten und muss die Pflicht lebendig werden, die gemeinsame Front zu bilden gegenüber dem roten Weltfeind“. (Das Nazi-Blatt Völkischer Beobachter am 16. Juni 1937. Quelle: „Die Bedrohungslüge“, G. Kade, 2. Auflage 1980, S.106).

Man ersetze „roter Weltfeind“ mit „Machthaber Putin“, schon ist man mittendrin in der Rhetorik unserer Gegenwart. Wir wollen keinen Zweifel lassen, wes Geistes Kind die Zeitgenossen sind, die den Schmarren „der Russe bedroht Europa“ neuerdings in Umlauf brachten – und welche bösen Hintergedanken sie dabei haben. Deshalb das Zitat eines der schlimmsten Demagogen der Zeitgeschichte:

„Es ist nunmehr notwendig, das deutsche Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen ist, dass es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen … dazu war es notwendig, nicht nur die Gewalt als solche zu propagieren, sondern dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Ereignisse so zu beleuchten, dass die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien beginnt …“ (Adolf Hitler vor der deutschen Presse am 10. November 1938. Quelle: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, Heft 2/1958, S.182 ff)

Seit Jahrzehnten pinseln journalistische Agitatoren wie Udo Lielischkies, Sylvia Stöber, Ina Ruck, Sabine Adler, Golineh Atai, Thomas Roth und Demian van Osten das Feindbild Russland. Ihre Farbmischung: Unterstellungen, Lügengeschichten, (Heldenlegende Nawalny, Vergiftungssaga Skrypal, Räuberpistole „Cyberattacken“). Die deutschen Systemmedien, angeführt vom „Flaggschiff“ ARD-Tagesschau, waren sich für keine Falschmünzerei zu schade.

Wir sind wieder so weit

Wenn irgendein unbedarftes Hornvieh blökt, der „autoritäre“ Putin werde demnächst Krieg gegen Westeuropa und speziell gegen Deutschland führen, dann sind allemal genug hirnrissige Journalisten zur Stelle, um das abzumelken und zu Nachrichtenkäse zu verarbeiten.

Diesen von logischen Denkprozessen und politischer Sachkenntnis weit entfernten beruflichen Ausfallerscheinungen ist es egal, welchen niederträchtigen Interessen sie dienen: der planvollen Umstellung auf Kriegswirtschaft und Kriegsfinanzierung, der Ablenkung vom „notwendigen“ Sozialabbau und damit der Profitgier der Rüstungswirtschaft und ihrer Aktionäre.

Das ganze Elend wird manchmal schlaglichtartig sichtbar. Die bayerische Gesundheitsministerin Gerlach forderte kürzlich ein bundesweites Programm zur medizinischen Versorgung im Kriegsfall. Hintergrund sei

„die militärische Bedrohung durch Russland und eine mögliche Abkehr der USA durch Donald Trump.“ (7)

Na bitte. Und niemand fragt zurück, wann die Frau selbst das letzte Mal beim Arzt war.

Dass deutsche Friedenspolitik erheblich preiswerter und sinnvoller sein könnte als der Bau von Lazaretten für Kriegsversehrte, kommt bei solchen Tönen niemandem mehr in den Sinn. Obwohl die gedanklichen Parallelen zur kriegsvorbereitenden AgitProp der Nazis kaum zu übersehen sind. Dass hierzulande schon viele neofaschistische Kulissen geschoben werden, stört die Journaille nicht. Sie schiebt selber mit.

Der erst wenige Monate alte Vorwurf, die Russen planten noch in diesem Jahrzehnt einen „Krieg gegen uns“, wurde planmäßig und skrupellos ins öffentliche Gedächtnis gedrückt. Das lässt sich vom ersten Auftauchen an nachvollziehen.

Als Russlands „militärische Sonderoperation“ gegen die Ukraine begann, war nirgendwo von einer russischen Kriegsdrohung gegenüber Resteuropa die Rede. Im Gegenteil, es herrschte eine eher abwartende und distanzierte Haltung vor, wie ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages widerspiegelt:

„... die wichtigsten außen- und sicherheitspolitischen Ziele Russlands sind … internationales Prestige und eine internationale Führungsrolle … der Status einer globalen Wirtschaftsmacht mit einem der höchsten Bruttoinlandsprodukte der Welt. Diese Ziele will Russland unter anderem durch Mitarbeit und Kooperation in internationalen Organisationen erreichen“. (8)

Auch die unsägliche frühere Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, SPD, sprach vor drei Jahren (mit Blick auf das damals gewünschte 100-Milliarden-Euro-„Sondervermögen“ zum Aufmotzen der Bundeswehr) noch nicht von der Gefahr eines russischen Angriffs, sondern betonte, dass die Schuldenmacherei nur der Verbesserung der deutschen Verteidigungsfähigkeit diene:

„Eine angemessene Ausstattung ist essenziell für unseren Schutz und den unserer Bündnispartner.“ (9)

Besen im Hosenanzug

Dass von russischen Kriegsdrohungen im Frühjahr 2023 noch keine Rede war und sie selbst nichts dergleichen wahrgenommen hatte, ließ auch EU-Präsidentin von der Leyen erkennen. Bis zum Kragen abgefüllt mit Russenhass, tönte sie:

„Diese Sanktionen, die treffen Präsident Putin ins Mark und nehmen ihm die Möglichkeit, diese brutalen Kriege, die er führt, weiterzufinanzieren.“ (10)

Vier Monate später zeigte sie noch deutlicher, wer da wem mit Drohungen statt Diplomatie begegnete: Sie sei fest davon überzeugt, dass man den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Mut und Solidarität zum Scheitern bringen werde und Europa am Ende die Oberhand gewinne.

„Ich möchte keinen Zweifel daran lassen, dass die Sanktionen von Dauer sein werden … die schärfsten Sanktionen, die die Welt je gesehen hat. (11)

Vom Verdacht russischer Angriffspläne gegen das restliche Europa kein Wort. Prowestliche Siegesgewissheit erlaubte gar keine Aussage, Russland stelle eine Bedrohung dar. Überheblichkeit war vielmehr journalistischer Standard, sogar noch im Spätsommer vorigen Jahres:

„Während die Wirtschaft leidet, gehen Putin die Reserven und Soldaten aus. Der Kreml könnte gezwungen sein, im kommenden Jahr den Waffenstillstand zu suchen.“ (12)

Das war so realistisch wie die Behauptung, Schaukelpferdäpfel gäb’s auch beim Bio-Bauern. „Putin verliert“, wurde allen Ernstes behauptet – bis SPD-Minister Pistorius seinen inzwischen „historischen“ Furz im ZDF-Parfümladen „Berlin direkt“ fahren ließ. Ohne Vorwarnung, am 30. Oktober 2023:

„Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte. Und das heißt: Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ (13)

Aus dem hohlen Bauch

Ein Tabubruch, keine Frage. Doch erwähnte Pistorius Russland mit keinem Wort – dafür war er zu schlau. Er „lieferte“ unausgesprochen; er konnte sich darauf verlassen, dass schon genügend Redaktionsbleistifte schnallten, was „dabei gedacht“ war, und dass sie prompt die Russen der Kriegsbrunst bezichtigen würden. Beweise hätte er ja nicht beibringen können. Er schwadronierte nur im Kontext dieser westlichen Geheimdienstspekulationen: Es könnte sein / es wäre denkbar / man könne nicht ausschließen – dass Russland über das für seinen Kampf gegen die Ukraine notwendige Maß hinaus aufrüste und eine spätere Konfrontation mit der NATO suche.

Nichts als Kaffeesatzleserei im Stil der Geheimdienste, zu deren Handwerk das Erfinden von Gefahren gehört. Sie wickeln ihre parlamentarischen Auftraggeber ein. Bitte anschnallen:

„Geheimdienste schulen Bundestagsabgeordnete. Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, Grünen und SPD … Als Gäste werden Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, und Sinan Selen, Vize-Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, erwartet. … ‚Wir sind in Deutschland seit Langem mit andauernden Angriffen konfrontiert‘, sagte Grünen-Fraktionsmanagerin Irene Mihalic.“ (14)

Hochverehrte Volksvertreter! Es sollte Ihr Basiswissen sein, dass „Demokratie“ und „Geheimdienst“ sich im Prinzip gegenseitig ausschließen. Und dass es Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit ist, die diversen deutschen Geheimpolizeien genauestens zu kontrollieren, wenn Sie schon meinen, nicht auf sie verzichten zu dürfen. Sich von diesen finsteren Brüdern schulen zu lassen, ist ein Offenbarungseid. Besagte Geheimdienst-Experten konnten ja nicht mal Bundeskanzlerin Merkels Diensttelefon vor den Spionen der Amis schützen. (15) Bis heute kriegen sie es nicht auf die Reihe, diese NSA- und CIA-Schnüffler abzuwehren …

Vom Frieden bedroht

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, DGAP, machte im Sommer letzten Jahres den Zünder für die Entwicklung der Bedrohungslüge sichtbar. Den Grund dafür, Kriegsangst zu schüren und damit plötzlich irrsinnige Rüstungsanstrengungen durchsetzbar zu machen: der befürchtete Wahlsieg des US-Präsidenten Trump und dessen Ankündigung, den Ukraine-Krieg sofort beenden zu wollen.

Entspannung mit Moskau? Der Albtraum für deutsche Kriegsgewinnler. Er rief die akademischen Gesinnungsfreunde von der DGAP auf den Plan. Deren Empfehlung:

„Im Fall eines Wahlsiegs von Trump sollten sie (die europäischen Regierungen) auf seinen transaktionalen Politikstil eingehen, aber deutlich machen, dass sie keine Verhandlungslösungen akzeptieren … Deutschland und die europäischen Regierungen müssen ihre Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine verstärken, beschleunigen und verstetigen. … Zugleich ist es entscheidend, die europäische Bevölkerung weiterhin davon zu überzeugen, dass die langfristige Unterstützung einer freien und unabhängigen Ukraine im eigenen Interesse liegt.“ (16)

Dass die „langfristige Unterstützung“ darauf hinausläuft, den täglichen qualvollen Tod und die Verstümmelung Abertausender Mitmenschen zu finanzieren, kümmert DGAP-Schreibtischkrieger nicht. Aber auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer „Expertise“ – 18. Juni 2024 – war von russischer Angriffsgefahr für Westeuropa förmlich noch keine Rede. Im Gegenteil: Es galt das Wort des damaligen NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg:

„Wir stellen keine direkten Drohungen (aus Russland) gegenüber einem der Bündnismitglieder fest … Nach dem Ende der Feindseligkeiten (in der Ukraine) kann Russland seine Stärke wiederherstellen, aber das bedeutet nicht, dass wir einer direkten Bedrohung… ausgesetzt sind.“ (17)

Der Zeitrahmen-Konstrukteur

Dem DGAP-„Experten“ Christian Mölling (18) blieb es vorbehalten, zu konkretisieren, was der „kriegstüchtig“-Pistorius gemeint haben könnte: Mölling nannte erstmals einen Zeitrahmen („sechs bis acht Jahre“) für den Beginn eines russischen Angriffskriegs und fantasierte die Notwendigkeit herbei, die Bevölkerung kriegsbereit zu machen. (19)

Mölling hatte sich nicht mal 2023 vom Milliarden-„Wumms“ für die Bundeswehr ruhigstellen lassen:

Das, was an „Kriegsniveau, Kriegsfähigkeit oder Verteidigungsfähigkeit“ notwendig sei, um Russland von einem Angriff abzuhalten oder im Angriffsfall bereits an der Nato-Grenze stoppen zu können, sei zurzeit nicht gegeben. Es fehle an Material, Soldaten und vielen Kleinigkeiten“. (20)

Der Mann weiß, dass er mit seinem Alarmismus Kohle machen kann, ob bei der staatlich finanzierten Stiftung für Wissenschaft und Politik (21), beim German Marshall Fund of the United States (22), bei der ebenfalls staatlich und überdies von der Rüstungsindustrie finanzierten (23) Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik oder neuerdings bei der Bertelsmann Stiftung. (24)

Auszug aus dem DGAP Policy Brief:

„Das Fenster zu einem möglichen russischen Angriff öffnet sich, sobald Russland den Eindruck hat, ein Angriff, etwa im Baltikum, könnte erfolgreich sein … Experten und Geheimdienste schätzen, dass Russland sechs bis zehn Jahre brauchen wird, um seine Armee so weit wiederaufzubauen, dass es einen Angriff auf die NATO wagen könnte.“ (25)

Reine Behauptungen. Nicht auf Fakten gestützt, sondern auf „opportune Zeugen“ (26), „Experten“ und „Erkenntnisse“ der Geheimdienste. Keine Analyse, sondern eine Berufung auf die Schwarmdummheit.

Angriff als beste Verteidigung

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, Kernstück des zensur-industriellen Komplexes, bot sich als der gegebene Tummelplatz für Hetzer und Kriegstreiber an. Ihr „Wir müssen kriegstüchtig werden, in ein paar Jahren kommt der Russe,“ wurde zum Ohrwurm. Der ranghöchste deutsche Soldat, Generalinspekteur Carsten Breuer, knapp 60 Jahre alt (27), wäre vor seiner Pensionierung wohl gerne wenigstens kurz noch mit von der Partie; er zog daher den Beginn für Iwans Angriff ein wenig vor. „Fünf bis acht Jahre“. (28) Und ließ keinen Zweifel dran aufkommen, dass er es krachen lassen möchte:

„Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen, ist nicht mehr genug.“ (29)

Sondern? Selbst angreifen, um endlich nicht mehr nur über Verteidigungsbereitschaft quatschen zu dürfen? Jawoll, Herr General! Feuer!

Der Mann ist bloß fleischgewordener Zeitenwende-Geist. Kanzlerkandidat Friedrich Merz:

„Es ist nämlich ein Krieg gegen Europa und nicht nur ein Krieg gegen die territoriale Integrität der Ukraine“ … ein Krieg auch gegen unser Land, der täglich stattfindet: mit Angriffen auf unsere Datennetze, mit der Zerstörung von Versorgungsleitungen, mit Brandanschlägen, mit Auftragsmorden mitten in unserem Land, mit der Ausspähung von Kasernen, mit Desinformationskampagnen …“ (30) (s. dazu: David Goeßmann, „Was steckt hinter dem Vorwurf der hybriden Kriegsführung Russlands gegen Europa?“ (31))

Erst im Oktober vorigen Jahres wollte Hassredner Merz Russlands Präsident Putin ein Ultimatum stellen:

„Wenn das nicht aufhört mit den Bombardements, dann ist der erste Schritt der: Reichweiten-Begrenzung (für ukrainische Raketenangriffe auf Russland) aufheben. Und der zweite Schritt der, dass wir die ›Taurus‹ (deutsche Rakete mit großer Reichweite und Sprengkraft) liefern … Und dann hat Putin es in der Hand, wie weit er diesen Krieg noch weiter eskalieren will.“ (32)

Ob er auch noch als Bundeskanzler den Maulhelden spielen wird, müssen wir leider abwarten. Vielleicht ermannt sich jemand aus seiner Umgebung und macht ihn darauf aufmerksam, dass Putin eine Taurus-Lieferung an Kiew als deutsche Kriegserklärung wertet und „entsprechend“ reagieren will – völkerrechtlich absolut korrekt. Vielleicht erinnert sich Merz auch daran, erst kürzlich von einer russischen Haselnuss (33) gelesen zu haben, deren Wirksamkeit weltweit beeindruckt. Vielleicht.

Kriegsplaner

Russland droht der EU nicht mit Krieg. Das bestätigen zahlreiche hochrangige Experten, zum Beispiel US-Chefunterhändler Steve Wittkoff: „Ich habe das Gefühl, Putin will Frieden.“ (34) Der deutsche Ex-Generalinspekteur Harald Kujat hält Behauptungen von einem bevorstehenden russischen Angriffskrieg für „Unsinn“. (35) Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder: „absurd“. (36) Ex-Oberstleutnant Jochen Scholz: „Standardlüge“. (37) Ex-Oberst Wolfgang Richter:

„Wenn Russland tatsächlich das Mittel Krieg wahrnimmt zum Erreichen politischer Ziele, warum soll es bis 2029 warten?“ (38)

Tja. Warum? Weil Russland an einem Krieg gegen Rest-Europa gar kein Interesse hat. Der italienische Ex-Ministerpräsident Conte nennt deshalb das europäische Hochrüstungsprogramm „eine totale Geldverschwendung“. (39)

Deutschland und die EU haben für Russland keinen Reiz: gigantische Schuldenberge, schrottreif gesparte Infrastruktur, keine nennenswerten Ressourcen von irgendwas. Eine Region, deren politische Vorturner von ihrem wichtigsten „Verbündeten“, der US-Regierung, offen als antidemokratisch verachtet, als Schmarotzer bezeichnet und auf den Topf gesetzt werden. (40)

Gute Frage an uns alle:

„Wie weiter in einem Land, das dabei ist, zum Selbstbedienungsladen korrupter Regenten und Noch-nicht-Regenten zu verkommen? (41)

Unsere politischen, journalistischen, akademischen und militärischen Krawallbrüder und -schwestern sind nur Tonverstärker mit W-LAN zum Schattenreich der Geldelite. Der ist vollkommen gleichgültig, was aus den Westeuropäern wird. Sie ist sozial abgehoben, international abgesichert und rechtzeitig offshore (42), bevor es kracht. Es würde ihr Stellvertreterkrieg. Sein Ziel und zugleich angelsächsischer Wunschtraum: Deutschland zerstört und Kontinentaleuropas Wirtschaft für lange Zeit am Boden.

Nicht Russland droht mit Krieg gegen Westeuropa. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Deutsche und einige andere Westeuropäer wollen und planen Krieg gegen Russland!

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Quellen & Links

(1) https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/illner-gabriel-trump-ukraine-europa-verteidigung-100.html

(2) https://investor-relations.db.com/corporate-governance/organizational-structure/supervisory-board?language_id=3&kid=ir-de-aufsichtsrat-htm.redirect-en.shortcut

(3) https://www.siemens-energy.com/de/de/home/company/supervisory-board.html

(4) https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/newsroom/pressemitteilungen/neue-mitglieder-im-aufsichtsrat-der-thyssenkrupp-steel-europe-ag.html

(5) https://www.daimlertruck.com/newsroom/pressemitteilung/der-ceo-podcast-mit-sigmar-gabriel-was-bringt-2024-fuer-europa-und-die-welt-52563660

(6) https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-16439

(7) https://www.welt.de/politik/deutschland/article255716104/Krankenhaeuser-sollen-sich-auf-Kriegsfall-vorbereiten-sagt-Bayerns-Gesundheitsministerin.html

(8)https://www.bundestag.de/resource/blob/918488/30971c4459f7f97cf215b8a321dd5699/WD-2-071-22-pdf.pdf

(9) https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2022/20221012-918976

(10) https://germany.representation.ec.europa.eu/news/von-der-leyen-im-deutschlandfunk-sanktionen-treffen-putin-ins-mark-2022-03-07_de

(11) https://www.srf.ch/news/international/putins-spur-des-todes-von-der-leyen-eu-sanktionen-gegen-russland-werden-von-dauer-sein

(12) https://www.fuw.ch/russland-die-tage-der-russischen-kriegswirtschaft-sind-gezaehlt-924927782940

(13) https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/boris-pistorius-krieg-europa-kommentar-100.html

(14) https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-03/64955863-geheimdienste-schulen-bundestagsabgeordnete-003.htm

(15) https://www.n-tv.de/politik/Deshalb-hoert-die-NSA-Bundeskanzlerin-Angela-Merkel-und-andere-Politiker-ab-article11621676.html

(16) https://dgap.org/de/forschung/publikationen/die-zukunft-der-us-ukrainehilfe-ist-ungewiss

(17) https://de.euromore.eu/stoltenberg-nato-ne-vidit-voennyh-ugroz-so-storony-rossii/

(18) https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Mölling

(19) https://www1.wdr.de/nachrichten/krieg-europa-pistorius-interview-moelling-100.html

(20) https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/angriff-russland-putin-nato-verteidigung-100.html

(21) https://www.swp-berlin.org/die-swp/ueber-uns/grundlegendes/finanzierung

(22) https://www.gmfus.org/about

(23) https://lobbypedia.de/wiki/Deutsche_Gesellschaft_für_auswärtige_Politik

(24) https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/moelling-wechselt-in-die-bertelsmann-stiftung/

(25) https://dgap.org/system/files/article_pdfs/DGAP%20Policy%20Brief%20Nr-32_November-2023_11S_2.pdf

(26) https://prezi.com/0vgko57bytuo/opportune-zeugen/

(27) https://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Breuer

(28) https://www.wsws.org/de/articles/2024/02/13/krie-f13.html

(29) https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/generalinspekteur-zur-zukunft-der-bundeswehr-5661520

(30) https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-zweidrittelmehrheit-fuer-schuldenpaket-von-union-und-spd-a-adf4947e-9284-4c32-8eeb-f347de411f09

(31) https://www.telepolis.de/features/Was-steckt-hinter-dem-Vorwurf-der-hybriden-Kriegfuehrung-Russlands-in-Europa-10329036.html?seite=all

(32) https://jacobin.de/artikel/merz-bundeswehr-aufruestung-russland-cdu-militaer-nato.sondervermoegen

(33) https://de.wikipedia.org/wiki/Oreschnik_(Rakete)

(34) https://archive.ph/dw9EB

(35) https://www.noz.de/deutschland-welt/expertentalk/artikel/ukraine-krieg-expertenstreit-um-russlands-bedrohung-europas-48452892

(36) https://www.n-tv.de/politik/Schroeder-nennt-Bedrohung-durch-Russen-absurd-article24480672.html

(37) https://www.youtube.com/watch?v=K95jR2xHKVk

(38) https://www.telepolis.de/features/Ukraine-Krieg-Abschreckung-und-Sicherheit-Welche-Gefahr-ist-Russland-fuer-Europa-10317383.html?seite=all

(39) https://de.euronews.com/my-europe/2025/03/23/totale-geldverschwendung-italiens-ex-ministerprasident-conte-wettert-gegen-eu-aufrustungsp

(40) https://www.achgut.com/artikel/die_vollstaendige_muenchner_rede_von_jd_vance_auf_deutsch

(41) https://transition-news.org/das-andere-wort-zum-sonntag-oder-horen-statt-herrschen

(42) http://www.exploration-production-services.de/de/o-offshore.html

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Anmerkung der Autoren: Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Apolut Artikel:

https://apolut.net/bedrohungslugner-kriegsgurgeln-und-hirn-tot-schlager-von-f-klinkhammer-und-v-brautigam/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/v2r9AVxV4ezzfs8GHRwGy1

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/04/standpunkte-20250402-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/sFgBZQrKokYxPDynNwr7FU

Judge Napolitano - Judging Freedom

COL. Douglas Macgregor : Will the US Attack Iran For Netanyahu?

Streamed on Apr 1, 2025

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Sources & Links

Welcome to the ALL NEW JudgeNap.com - Home of America's Judge, Andrew P. Napolitano!

https://judgenap.com/

Douglas Macgregor, Ph.D.

A media commentator, consultant, and author.

https://www.douglasmacgregor.com/

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Privacy Link:

https://youtu.be/yYE2QlQniz8

The Hated One

BETTER THAN SIGNAL? Interview With Session CEO Key Jefferys

Published on Apr 1, 2025

Session CEO thinks Session is more private than Signal. What arae his arguments?

This was my interview with the Session CEO Kee Jefferys.

Session Messenger: https://getsession.org/

"Session is an end-to-end encrypted messenger that minimises sensitive metadata, designed and built for people who want absolute privacy and freedom from any form of surveillance."

Session Technology Foundation: https://session.foundation/

Session Whitepaper: https://arxiv.org/pdf/2002.04609

TIMESTAMPS

00:00 Intro

07:56 Why are you doing this?

12:00 What is the worst case scenario if Session was forced to give out user data?

14:45 How can Session resist orders to compromise end-to-end encryption?

24:00 How can Session defend against nation-wide censorship request and global adversaries?

28:27 What is Session's best feature and why Signal's phone number requirement is a great vulnerability

31:44 Why should people use Session over Signal?

34:49 How and why is cryptocurrency implemented in Session?

41:10 Why would we need Session's incentivization scheme when Tor has been running voluntarily for decades?

47:30 How is Session enforcing that node operators are sufficiently decentralized?

49:45 Isn't cryptocurrency in a private messenger introducing too much regulatory attention?

53:18 How is Session making money?

57:40 Dissing Signal - Is Signal really sustainable?

1:03:00 What is Session's priority right now?

1:05:05 What is Session's non-profit structure?

1:14:45 Authoritarian surveillance laws in democratic countries (Australia, UK and more)

1:25:30 Is defense all we can do against mass surveillance?

1:30:34 Things will get worse before they get better...

1:32:50 Trying to convince Kee to get Session on Accrescent app store

1:35:29 Solutions exist and they are worth it!

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