6a
IC - InfoCollagen
6a8693dbb5cfaf6d49ca7149fbd2c6cda13033e4649118d7934776df53c86ac6
Collagen of information and news in EN/DE which not usually appeared in mainstream. Kollagen mit Informationen und Nachrichten, welche nicht einfach im Mainstream erscheinen.

tkp

?w=769&ssl=1

Explosion erschüttert größten iranischen Container-Hafen

26. April 2025

von Dr. Peter F. Mayer

Eine massive Explosion erschüttert den iranischen Hafen, in dem zuvor Schiffe mit Chemikalien für Raketentreibstoff eingelaufen waren. Die iranische Hafenstadt Bandar Abbas liegt mehr als 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran.

Esmaeil Malekizadeh, ein Beamter der Hafen- und Seeverkehrsbehörde von Hormozgan, sagte, die Explosion habe sich in der Nähe des Hafens Shahid Rajaei ereignet, einer wichtigen Anlage für Containertransporte der Islamischen Republik. Zu der Anlage gehören auch Öltanks und andere petrochemische Anlagen.

Nach den neuesten Angaben des iranischen Staatsfernsehens wurden bei der Explosion und dem Brand mehr als 500 Menschen verletzt. Mehrdad Hasanzadeh, ein Katastrophenschutzbeamter der Provinz, sagte zuvor im Fernsehen, dass Ersthelfer versuchten, das Gebiet zu erreichen, während andere versuchten, den Ort zu evakuieren.

Im Jahr 2020 wurde Israel beschuldigt, einen schweren Cyberangriff auf denselben Hafen verübt zu haben, der nach dem Zusammenbruch des Computersystems der Anlage tagelang zu einem Verkehrschaos führte.

https://videopress.com/v/LAXnEaeY

In sozialen Netzwerken veröffentlichte Videos zeigten eine riesige rote Gaswolke und einen großen Feuerball, der aus dem Bereich der Explosion aufstieg.

https://videopress.com/v/7eSJhXvD

Bei dem Gas könnte es sich um Schwefel handeln, ein Stoff, der in pulverförmiger Form zur Herstellung von Festtreibstoff für Raketen verwendet wird.

Die Explosion ereignete sich inmitten indirekter Atomgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte am 26. April zu den Gesprächen, dass die Frage der Raketenfähigkeiten des Landes gegenüber den USA nicht angesprochen worden sei und auch nicht angesprochen werde.

Im Januar berichtete Newsweek, westliche Geheimdienstquellen gingen davon aus, dass der Iran versuche, 1.000 Tonnen Natriumperchlorat aus China zu importieren. Das Material könnte, wenn es in Ammoniumperchlorat umgewandelt wird, zur Herstellung von Hunderten von Feststoffraketen verwendet werden.

Zwei in dem Bericht als Golbon und Jairan identifizierte Schiffe liefen im Februar bzw. März im Hafen von Bandar Abbas ein.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Explosion in das Ergebnis einer Sabotage durch den israelischen Geheimdienst war, deren Ziel Materialien für das iranische Raketenprogramm waren. Dies wäre eine Reaktion auf die Weigerung der Islamischen Republik, in den laufenden Gesprächen mit den USA über ihre Raketenfähigkeiten zu sprechen, oder sogar ein Versuch, die Gespräche zu sabotieren.

Trump hatte offenbar kürzlich einen Angriff Israels auf den Iran verhindert, nicht jedoch den fortlaufenden Völkermord in Palästina mit dem andauernden Massenmord an Kindern, Frauen und Zivilisten nicht nur in Gaza, sondern auch in der West Bank. Trotzdem soll Israel zumindest begrenzte Angriffe planen, wie Reuters berichtete. Das könnte einer davon sein.

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

https://tkp.at/2025/04/26/explosion-erschuettert-groessten-iranischen-container-hafen/

wikihausen

Wir lasen den Artikel vom RND und waren fassungslos

#106 Wikihausen

Published on Apr 27, 2025

Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Markus Fiedler.

Kommentieren Sie dieses Video unter:

https://wikihausen.de/video-blog

#WikipediaIstKeinLexikon!

---------

Ein Artikel von Matthias Schwarzer beim RND wurde uns gleich mehrfach von empörten Wikihausen-Zuschauern in verschiedenen Varianten und Quellen zugeschickt. Wir analysieren den Artikel und waren fassungslos.

---------

Folgen Sie uns auch auf:

https://serv3.wiki-tube.de

... und ...

https://odysee.com/@wikihausen:e38

---------

Haben Sie den Film "die dunkle Seite der Wikipedia" gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt?

Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint. Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben.

Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging.

Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine.

+++

Quellen & Links

"Die dunkle Seite der Wikipedia":

Privacy Link:

https://youtu.be/MtWCDFyxt7Q

Odysee Link:

https://odysee.com/@wikihausen:e38

+

"Zensur - die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien":

https://youtube.com/watch?v=7K8CaL6yvnk

l

Privacy Link:

https://youtu.be/7K8CaL6yvnk

+

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

Skripte und Zusatzinformationen zu den Filmen:

https://wikihausen.de

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/z1xq3JjJZtc

Neutrality Studies Deutsch

Ein neues Gleichgewicht der Großmächte: Das wahre Ziel des Washingtoner Wahnsinns

Published on Apr 27, 2025

Was bedeuten die unberechenbaren politischen Entscheidungen der Trump-Administration? Und warum scheinen die Russen so erpicht darauf zu sein, einem diplomatischen Prozess zu folgen, der nicht dazu geeignet scheint, den Ukraine-Krieg zu lösen? Obwohl Selenskyj den US-Rahmen für eine ausgehandelte Einigung mit Russland bereits abgelehnt hat, reiste Witkoff dennoch nach Moskau und traf sich mit W. Putin. Sergej Lawrow spricht immer noch positiv über den US-Präsidenten im US-Fernsehen. Was ist da los?

Wir könnten die Umrisse eines Prozesses sehen, der nicht unbedingt zu Frieden in Osteuropa führen wird, sondern zu einem allgemeinen Verständnis der Großmachtpolitik. Die Verbindung zwischen den ukrainischen und iranischen Konflikttheatern ist ein klares Zeichen dafür, dass sowohl die USA als auch Russland zuzustimmen scheinen, dass mehr auf dem Tisch liegt als "nur" die Ukraine. Auch China ist zumindest teilweise in diesen Prozess involviert, da der iranische Außenminister ebenfalls Peking besucht hat. Die multipolare Großmachtdiplomatie ist nun in vollem Gange, und es scheint, dass alle drei, Washington, Moskau und Peking, verstehen, dass dies eine entscheidende Zeit ist, um die Spielregeln zwischen ihnen für die kommenden Jahrzehnte festzulegen.

+++

Neutrality Studies

A New Great Power Balance: The Real Goal Of Washington Madness

Published on Apr 26, 2025

What are the erratic policy decisions of the Trump administration about? And why do the Russians seem so keen on going along with a diplomatic process that seems not conducive toward solving the Ukraine war? Even though Zelensky has already rejected the US framework for a negotiated settlement with Russia, Witkoff still went to Moscow and met with V. Putin. Sergey Lavrov is still talking well about the US president on US TV. What's going on?

We might seeing the contours of a process that will not necessarily lead to peace in Eastern Europe, but to a general understanding of Great Power Politics. The linkage between the Ukrainian and Iranian conflict theatres are a clear sign that both, the USA and Russia seem to agree that more is on the table than "just" Ukraine. Also China is at least in part involved in this process, as the Iranian Foreign minister just visited also Beijing. Multipolar Great Power diplomacy is now in full swing and it seems that all three, Washington, Moscow, and Beijing are understanding that this is crucial time to define the rules of engagement between them for the decades to come.

Original Video:

Privacy Link:

https://youtu.be/xI6_9O66fwU

Original Transcript: https://video-translations.org/transcripts/521_Pascal_New_Order_Rising.pdf

Translated Transcript: https://video-translations.org/transcripts/521_Pascal_New_Order_Rising_de-DE.pdf

Produced by:

Neutrality Studies

Originally Published on: 2025-04-26

Translations by: https://video-translations.org

Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.

This video is owned by this channel.

Creative Commons Attribution license (reuse allowed)

Please visit the website for donations

Dr. Pascal Lottaz: Neutralitätsstudien

@neutralitystudies

https://neutralitystudies.com/

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/LspOMuuxXIo

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 26, 2025

Der „Handschlag von Torgau“ am 26. April 1945

Ungern erinnern die Mainstream-Medien an die Waffenbruderschaft von Amerikanern und Russen im Zweiten Weltkrieg. Doch Frieden ist die einzig vernünftige Option.

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Es ist April 1945. Eigentlich ist die deutsche Wehrmacht reif für die Kapitulation. Die US-amerikanischen und britischen Einheiten sind im Westen weit in deutsches Gebiet vorgedrungen. Die Rote Armee hat ihrerseits schon weite Teile des deutschen Ostens aufgerollt. Doch immer noch wehren sich fanatische Nazi-Truppen und Wehrwölfe gegen den unvermeidlichen Untergang. Die Zivilbevölkerung muss dafür die Folgen tragen.

Und da treffen sich in Nordsachsen bei Leipzig amerikanische Truppen an der Elbe mit der sowjetischen Roten Armee. Rücksichtslos sprengt die Wehrmacht noch zahlreiche Brücken, die die Elbe überqueren, um die Sowjets am Vormarsch nach Westen zu hindern. Am 25. April 1945 treffen sich Verbände der USA und der Sowjetunion an der zerstörten Elbe-Brücke im sächsischen Strehla. Das Treffen wird schnell abgebrochen. Denn die Szenerie ist grausig. Die zerstörte Elbbrücke ist übersät mit den Leichnamen unzähliger deutscher Zivilisten, die bei der Sprengung der Brücke den Tod gefunden hatten. Also treffen sich Amerikaner und Sowjets im nahegelegenen Kreinitz, um hier auch Pressebilder und Filme zu machen. Für die Sowjets wird das Ganze dann noch einmal einen Tag später in Burxdorf pressetauglich inszeniert.

Die Geschichtsschreibung ist hart aber ungerecht. Denn in die Geschichtsschreibung wurde nicht die Burxdorfer Begegnung aufgenommen als offiziell, sondern erst die Begegnung sowjetischer und amerikanischer Soldaten in Torgau am 26. April. Und weil auch dort nicht sofort gute Filmsequenzen gemacht werden konnten, wurde das Treffen am 27. April für die Kameras nachgespielt. Immerhin schon in Farbe. Und so sehen wir gut gelaunte GIs und sowjetische Soldaten, die zunächst noch sehr beherrscht wirken, dann aber auch ausgelassen Kasatschok tanzen. Große Amerikaner umarmen fesche Rotgardistinnen. Das Akkordeon ventiliert. Die Stimmung wird immer ausgelassener. Hoch die Tassen. Und in dem Film, den wir heute noch bewundern können, erzählt uns der amerikanische Kameramann, wie er sich mit seinem russischen Kollegen Kornikow angefreundet hat. Und der amerikanische Kameramann berichtet uns:

„Wir prosteten uns zu und amüsierten uns. Dann brachte er (Kornikow) einen Tost auf die großartigen US-Soldaten aus. Klar, wir waren gut, aber ohne sie wären wir nie so weit gekommen.“ <1>

Das ist richtig. Das ist immerhin ehrlicher als alles, was später aus US-amerikanischen Propaganda-Abteilungen auf uns herunter geregnet wurde. Tatsache ist allerdings auch, dass die sowjetischen Militärs und die betroffene Zivilbevölkerung fast die gesamte Last des Antifaschistischen Widerstands zu schultern hatten. Wobei die westliche Sowjetunion von der Wehrmacht in eine Mondlandschaft umgewandelt wurde, und 28 Millionen Sowjetbürger den Tod fanden. Die Westmächte griffen mit der Invasion in der Normandie erst Mitte 1944 in den Krieg ein. Zu einer Zeit, als die Sowjetunion den Krieg bereits für sich entschieden hatte und somit die Wehrmacht westwärts vor sich her trieb. Die Amerikaner und Briten hatten erst einmal zugeschaut, wer diesen Krieg gewinnt, um sich dann im Endspurt frisch und ausgeruht einzuschalten, als es um die Verteilung der Kriegsbeute ging. Und als es darum ging, den Vormarsch der Roten Armee an die Atlantikküste aufzuhalten <2>.

Streit der US-Oligarchen

Immerhin. Damals in Torgau im April 1945 sah es ja doch ganz so aus, als wenn die Sowjetunion und die USA friedlich vereint wären im Kampf gegen die Nazis. Wir wissen aber ja leider nur zu genau, dass Jahrzehnte des Kalten Krieges zwischen USA und Sowjetunion den Fortschritt der Zivilisation gelähmt hatten. Wie konnte es zu so einer fatalen Kehrtwende kommen? Die Beantwortung dieser Frage bringt uns ganz schnell in die Tatsachen unserer gegenwärtigen geopolitischen Lage. Denn im Augenblick sehen wir ja auch massive Meinungsverschiedenheiten in den USA, wie man mit dem Nachfolger der Sowjetunion, Russland nämlich, umgehen soll. Das Lager um den regierenden Präsidenten Donald Trump sieht große Wachstumspotentiale in einer Zusammenarbeit mit Russland. Während das Lager um die so genannten „Demokraten“ nach wie vor voll auf einen Krieg gegen Russland setzt. Wobei die alte Garde um Ex-Präsident Biden und Nancy Pelosi unübersehbar abgewirtschaftet hat.

Also schiebt man den immerhin auch schon 83-jährigen Bernie Sanders vor, der jetzt gerade die Massen zum Kochen bringt mit seiner Kampagne „gegen die Oligarchen“. Und dabei niemanden im Unklaren lässt, dass auch er einen Krieg gegen Russland befürwortet und die Exzesse des Netanyahu-Regimes in Israel unterstützt <3>. Aktuell entfaltet sich in den USA ein Kampf zweier Oligarchen-Cliquen. Die eine will Russland aus dem lockeren Staatenbündnis BRICS heraustrennen, um sich voll und ganz auf einen Krieg gegen China zu konzentrieren. Die andere Oligarchen-Clique will sich zuerst Russland zur Brust nehmen, um sich dann auf China zu stürzen. Beide Cliquen verkennen dabei, dass die USA viel zu große eigene Probleme im Inneren haben, um sich nach außen hin noch einen Krieg leisten zu können. Ob sich in den USA noch eine echte Basisbewegung formieren wird, die den kriegerischen und selbstzerstörerischen Wahnvorstellungen der Superreichen einen Riegel vorschiebt, bleibt abzuwarten.

Nach Torgau: der große Reibach mit dem Großen Krieg

Insofern war die schöne Begegnung von US- und Sowjetsoldaten für uns sehr lehrreich. Denn auch damals spielte sich ein Machtkampf der Oligarchenfraktionen ab. Schon seit den 1920er Jahren gab es eine Fraktion von Finanziers an der Wall Street, die Deutschland als militärische Ausgangsbasis für einen Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion ausersehen hatten. Sie förderten die Nazis massiv mit Geld und Know-how. Es gab andere Finanzkreise, die sich auch einen Krieg gegen die Nazis als lukratives Gewinnmodell vorstellen konnten. Die Pro-Nazi-Oligarchen setzten auf einen Sieg der Nazis gegen die Sowjetunion, um dann auch Präsident Franklin Delano Roosevelt aus dem Weg räumen zu können. Bei Eintritt der USA in den Krieg mussten die Nazi-Freunde an der Wall Street sich den Gegebenheiten fügen. Sie verdienten nun auch ganz gut am Krieg gegen Nazi-Deutschland. Präsident Roosevelt paktierte mit der Sowjetunion und war bemüht, alle Vereinbarungen mit Stalin gewissenhaft einzuhalten. Währenddessen hatte Roosevelts Regierung bereits eine Nachkriegsordnung entworfen, in die die Sowjetunion einbezogen werden sollte. Eine konfliktfreie Weltordnung war zumindest am Reißbrett entworfen worden. Eine friedliche Integration der Sowjetunion war fester Bestandteil dieser Ordnung. In diesem Geist trafen sich auch die amerikanischen und sowjetischen Soldaten in Torgau.

Kleiner Schönheitsfehler: zwei Wochen vor der Umarmung in Torgau war Präsident Roosevelt gestorben. Roosevelt hatte das überwältigende Votum der US-Wähler. Aber er hatte nicht wirklich eine eigene Machtbasis bei den Reichen und Mächtigen der USA. So kam es, dass die Pro-Nazi-Fraktion an der Wall Street nach dem Tod von Roosevelt sofort alle seine Mitstreiter von den Schaltstellen der Macht zu vertreiben wusste. Diese Entmachtung der Roosevelt-Mitstreiter ging mit der McCarthy-Hysterie bis weit in die 1950er Jahre immer weiter in die Tiefe. Der neue Präsident Harry Truman hatte von Außenpolitik Null Ahnung und überließ das Regieren den Wall Street-Akteuren. Stellvertretend für diese Clique nennen wir hier John McCloy, der zunächst Mussolini beraten hatte, dann den Finanzfluss zu den Nazis regelte, um dann als Statthalter der US-Besatzungsmacht nach dem Krieg dafür zu sorgen, dass die Interessen der Wall Street in der Nachkriegs-Bundesrepublik optimal vertreten waren.

Und in der führenden Denkfabrik der US-Hochfinanz, dem Council on Foreign Relations, wurde heiß diskutiert, ob die Wall Street in die Sowjetunion investieren sollte, oder ob ein Krieg profitabler sei <4>. Immerhin hatte der sowjetische Staatschef Josef Stalin schon wegen eines sechs-Milliarden-Kredits für den Wiederaufbau der Sowjetunion nachgefragt. Man entschied sich für die kriegerische Variante. Immerhin hatte man ja den Kriegsapparat extrem hochgefahren. Und so schrieb der Sowjet-Experte George Kennan, dass die Sowjetunion weiterhin am Ziel des Weltkommunismus festhalte. Man müsse die Sowjetunion eindämmen. Die Eskalation ging weiter mit dem Geheimpapier NSC-68 aus dem Jahre 1950, das als Konsequenz eine Steigerung der US-amerikanischen Kriegsausgaben um 350 Prozent hatte. Und dem geheimen Kriegsszenario Operation Dropshot. 85 Prozent der Sowjetunion sollten durch atomare oder konventionelle Waffen im Jahre 1957 verbrannt werden. Zum Glück für uns alle scheiterte dieser Wahnsinn an der technischen Undurchführbarkeit.

Was wir aus diesem Beispiel deutlich erkennen können: es ist gefährlich, sich auf irgendwelche Oligarchen zu verlassen. Wir müssen selber den Frieden erzwingen. Wir müssen uns massenhaft zeigen und selber Konzepte erarbeiten, wie wir den Frieden entwickeln. Wir dürfen uns auf niemanden verlassen außer auf uns selbst.

+++

Quellen & Links

<1> https://www.youtube.com/watch?v=ye_Elz8C3u8

<2> Hermann Ploppa: Der Griff nach Eurasien – Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland. Marburg 2019.

<3> https://www.wsws.org/de/articles/2025/04/17/pers-a17.html

<4> https://apolut.net/history-der-council-on-foreign-relations-teil-1/

+++

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

+++

Bildquelle: Dirtymono / shutterstock

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite.

+++

Apolut Artikel:

https://apolut.net/der-handschlag-von-torgau-am-26-april-1945-von-hermann-ploppa/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/2GpqA9Pgyv2fvs6ebeVSRo

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/04/standpunkte-20250426-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/e1FiSqQaiMRPtBj443zPMo

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 26, 2025

Das Pentagon sucht Unternehmen zur Perfektionierung der Bevölkerungskontrolle

Die Behörde des US-Verteidigungsministeriums für Forschungsförderung beklagt in einer aktuellen Ausschreibung, dass das Verhalten der Bevölkerung trotz Auswertung riesiger Datenmassen noch nicht völlig vorhersehbar ist. Private Unternehmen sollen helfen.

Ein Kommentar von Norbert Häring.

DARPA, die Defense Advanced Research Projects Agency (Behörde für Spitzenforschungsprojekte der Verteidigung), ist die Abteilung des Pentagon, die spitzentechnologische Projekte der privaten Wirtschaft fördert, die für das Militär von Interesse sind — mit einem jährlichen Etat von mehreren Milliarden Dollar.

Eine aktuelle Einladung an Unternehmen, sich um DARPA-Förderung zu bewerben, hat es in sich. Der schöne Titel MAGICS steht für „Methodological Advancements for Generalizable Insights into Complex Systems“, auf deutsch etwa: Methodologische Fortschritte in Richtung verallgemeinerungsfähiger Einsichten in komplexe Systeme. Die am 8. April veröffentlichte Ausschreibung ( https://sam.gov/api/prod/opps/v3/opportunities/resources/files/a9bdfb433d854825a6d633e95a39a74a/download ) DARPA-EA-25-02-05 wird (wohl etwas dauerhafter) in Kurzform im Magazin Military-Aerospace Electronics beschrieben ( https://www.militaryaerospace.com/computers/article/55281050/machine-learning-for-modeling-human-behavior ).

Die gute Nachricht für uns liegt in der einleitenden Feststellung der DARPA, dass sich die „Annahme und Hoffnung“ bisher nicht erfüllt hat, „dass die explosionsartige Zunahme digitaler Datenströme (z. B. soziale Medien, Kaufverhalten, Verkehrsdynamik usw.) in Verbindung mit leistungsfähigen Werkzeugen des Maschinenlernens es ermöglichen werde, das Verhalten einer Bevölkerung verlässlich vorherzusagen. Das Problem für die Militärs liegt darin, dass es sich bei menschlichen Gesellschaften um "komplexe, dynamische, sich entwickelnde Systeme“ handelt.

Die schlechte Nachricht besteht darin, dass das Pentagon entschlossen ist, dieses Problem zu lösen. Das US-Militär strebt ausweislich dieser Ausschreibung die vollständige Vorhersagbarkeit und damit Steuerbarkeit der Bevölkerung der USA und wohl auch anderer Länder an.

Übersetzt in verständliche Sprache besteht das Hindernis darin, dass es sich bei Gesellschaften (noch) nicht um soziale Maschinen handelt, in denen das gegenseitige aufeinander Einwirken und Zusammenwirken der Teile so reglementiert ist, dass das Ergebnis vorhersehbar ist. Stattdessen handelt es sich um organische Systeme, die sich auf prinzipiell unvorhersehbare Weise entwickeln, weil die Individuen so viele Handlungsweisen zur freien Verfügung haben, dass ihr Zusammenwirken selbst mit den leistungsfähigsten Computern und größten Datenmengen nicht auszurechnen ist.

Eine problematische Handlungsmöglichkeit der Individuen liegt darin, mit ihrem Handeln darauf zu reagieren, was diejenigen, die ihr Verhalten messen und prognostizieren wollen, anstellen. Ein anderes Problem entsteht daraus, dass die Menschen ihr Denken und Verhalten ändern können. Zusammenfassend beschreibt DARPA die Forschungsfrage so:

„Gibt es neue Methoden und Paradigmen für die Modellierung kollektiven menschlichen Verhaltens, die in der Lage sind, die Grenzen statistischer Ansätze zu überwinden, um komplexe soziale Phänomene genau vorherzusagen und die Dynamik sich entwickelnder, offener, zeitlich variierender, rekursiver, reaktiver, nicht-ergodischer Systeme zu erfassen?“

Das Militär möchte, dass die Forscher einen sehr umfassenden Ansatz verfolgen. Sie sollen theoretische und empirische Ansätze verfolgen und dabei Disziplinen wie Psychometrie, Verhaltenswissenschaft, Datenwissenschaften und Maschinenlernen integrieren. Das soll das Militär in die Lage versetzen, menschliches Verhalten mit größerer Genauigkeit und in feinerer Abstufung vorherzusagen.

Die Frustration der Militärs darüber, dass sie trotz aller Überwachungsmaßnahmen der NSA und der riesigen Datenmengen, die bei den IT-Konzernen auflaufen und ihnen zur Verfügung stehen, noch weit entfernt davon sind, die Bevölkerung kontrollieren zu können, ist ebenso verständlich wie verräterisch. Sie ist verräterisch, weil sie offenbart, was das totalitär anmutende Ziel des Militärs ist. Es geht ihm nicht darum, als Diener der Bevölkerung deren von dieser selbst definiertes kollektives Interesse zu wahren, und sie davor zu beschützen, von organisierter Gewalt unterjocht zu werden. Stattdessen arbeitet es an dem Technokratentraum, alle Teile der Bevölkerung so in eine soziale Maschine einzupassen, dass ihr Denken, Fühlen und vor allem Handeln sich in den engen Bahnen bewegt, die für das reibungslose Funktionieren der Maschine verträglich sind.

Verständlich ist die Frustration, weil trotz der intensiven Maßnahmen zur Informationskontrolle und Verhaltensmanipulation, trotz der Tatsache, dass das Individuum weitgehend gläsern geworden ist, die Gesellschaft insgesamt erratische, nicht vorhersagbare und kontrollierbare Volten vollführt – indem sie etwa Donald Trump nach einer Pause ein zweites Mal zum Präsidenten wählt. Waren gestern noch Schulstreiks und Straßenblockaden für das Klima en vogue und schien die nach Mann und Frau getrennte Toilette vom baldigen Aussterben bedroht, feiert morgen schon transfeindliche Repression fröhliche Urständ und „Klimaschützer“ wird zum Schimpfwort. Eine Militärmacht, die sich als für den ganzen Globus zuständig betrachtet, hat es mit sehr vielen Bevölkerungen zu tun, die immer wieder mit unvorhersehbaren Gegenreaktionen auf Versuche der Verhaltens- und Gefühlslenkung reagieren.

Wie lässt sich ein Erfolg verhindern?

Schön wäre es, wenn die Militärs und die Technokraten im Silicon Valley und in den Hauptstädten von selbst einsähen, dass es der Natur des Menschen widerspricht, als im Detail gelenktes Teil einer Maschinerie bloß zu funktionieren. Über diese Unvereinbarkeit helfen den Menschen irgendwann auch noch so viel Bequemlichkeit und noch so viele mehr oder weniger nützliche Dinge nicht hinweg, die die Maschine ihnen bietet. Solange die Menschen noch Menschen sind, werden sie dagegen aufbegehren.

Leider ist es aber alles andere als gewährleistet, dass aus einem erfolgreichen Aufbegehren eine Verbesserung folgt. Noch regiert der Glaube an die Effizienz zentraler Steuerung auf sehr hoher Ebene. Die Kosten, die das in Form stark eingeschränkter autonomer Handlungsmöglichkeiten von Individuen und überschaubaren Gruppen notwendigerweise mit sich bringt, werden entweder nicht gesehen, oder den Fehlleistungen oder bösen Intentionen bestimmter Regierender zugeschrieben. Dasselbe gilt für die Konflikte und die Polarisierung, die es unvermeidlich mit sich bringt, wenn sich viele Millionen sehr unterschiedliche Menschen auf einheitliche Ziele und Maßnahmen einigen müssen. Solange der Glaube an die Effizienz zentraler Steuerung vorherrscht, besteht immer die große Gefahr, dass die gegen die Elite Revoltierenden sich hinter einem starken Mann versammeln, der ihnen explizit verspricht, die verhasste Maschine zu zerschlagen, in der Hoffnung, dass er dafür eine bessere errichten werde.

Wenn wir als Gesellschaft etwas ändern, aber diese Falle vermeiden wollen, dürfen wir uns nicht darauf konzentrieren, irgendwo an der Spitze einen Machtwechsel herbeizuführen. Wir sollten mindestens ebenso viel Energie darauf verwenden, unseren Kommunen und unseren selbstgewählten Gemeinschaften mehr Autonomie zu verschaffen und uns selbst mehr Mitwirkungsmöglichkeiten durch direkte Demokratie. Regionale und institutionelle Unterschiede, die auf unterschiedlichen Präferenzen beruhen, dürfen wir nicht länger als Problem begreifen, sondern als Bereicherung. Die Schweiz kann dabei als Vorbild dienen. Nicht von ungefähr ist die politische Polarisierung dort viel weniger ausgeprägt als in Deutschland, Österreich und den meisten anderen europäischen Ländern.

Die zunehmende Entmachtung der Nationalstaaten durch internationale Großkonzerne im Verbund mit technokratisch-globalistischen Organisationen wird zwar inzwischen weithin sehr kritisch gesehen. Die Rückbesinnung auf den Nationalstaat sollte aber nicht mehr als ein Zwischenschritt zu einer noch stärkeren Dezentralisierung der Macht sein. Denn in großen, zentralistisch regierten Nationalstaaten herrscht wegen der Bürgerferne fast notwendig die Technokratie. Im durch Kofinanzierung und zentrale Vorgaben entkernten Föderalismus wie in Deutschland ist das nicht anders. Historisch ist die nationalstaatliche Regierungsform vor allem durch unbändiges Streben der Regierenden aufgefallen, ihre Macht nach außen und nach innen zu erweitern, nicht zuletzt durch das Militär.

Wenn wir dem Pentagon und den von dort geführten Militärs der NATO zuvorkommen und ihnen die Suppe versalzen wollen, ist daher das beste Rezept, die hoheitliche Macht zu dezentralisieren und wieder unter die Kontrolle der Bürger zu bringen.

+++

Quellen & Links

Dieser Beitrag erschien zuerst am 24. April 2025 auf norberthaering.de.

https://norberthaering.de/macht-kontrolle/darpa/ä

+++

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

+++

Bildquelle: Ivan Cholakov / shutterstock

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

Apolut Artikel:

https://apolut.net/das-pentagon-sucht-unternehmen-zur-perfektionierung-der-bevolkerungskontrolle-von-norbert-haring/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/gK7Nya3SWtnsPwC8D9gyQ6

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/04/tagesdosis-20250426-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/feLsekYVwED4SHGd67nm1w

Manova (Video & Artikel)

MANOVA The Great WeSet: Betreute Meinungsbildung (Heike Egner, Stefan Korinth und Martin Schwab)

Published on Apr 26, 2025

Betreute Meinungsbildung

Im Manova-Exklusivgespräch diskutiert Walter van Rossum mit der Geografin Heike Egner, dem Multipolar-Mitherausgeber Stefan Korinth sowie dem Juristen Martin Schwab darüber, was von der Meinungsfreiheit in Deutschland übrig geblieben ist.

Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lässt keinen Zweifel: „Eine Zensur findet nicht statt. (…) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Wie ist es dann möglich, dass eine deutliche Mehrheit der Bürger glaubt, man sollte seine Meinungen besser nicht öffentlich äußern? Offenbar findet Zensur statt, und zwar systematisch und mit den perfidesten Mitteln.

von Walter van Rossum

Stefan Korinth, Mitherausgeber des Multipolar-Magazins, hat damit seine Erfahrungen gemacht. Kaum hatte Multipolar die herausgeklagten Protokolle des Robert Koch-Instituts (RKI-Files) veröffentlicht, meldete sich die Landesmedienanstalt und monierte vier Artikel, die nicht den „anerkannten journalistischen Grundsätzen“ entsprächen. Die beanstandeten Artikel sollten entweder gelöscht oder nach den Wünschen der Landesmedienanstalt korrigiert werden. Andernfalls man sich gezwungen sähe, ein förmliches Verfahren einzuleiten. Das kann böse enden, wie das Beispiel der höchst erfolgreichen Plattform von Ken Jebsen zeigt. Sie musste den Betrieb einstellen.

Der Medienstaatsvertrag, der Digital Services Act der EU und sein deutsches Pendant, das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG), sind neu geschmiedete Instrumente, um digitale Plattformen zu überwachen, zu zensieren und notfalls ganz stillzulegen.

§ 130 des Strafgesetzbuches erlaubt, Menschen strafrechtlich zu verurteilen, die beispielsweise empfehlen, Wladimir Putins Absichten zu verstehen. Der Verfassungsschutz hat neue Wachtürme errichtet, die das weite Feld der „Delegitimierung des Staates“ fest im Visier haben.

Heike Egner, Professorin der Geografie, hat zusammen mit Anke Uhlenwinkel ein Buch über die Entfernung kritischer Professoren aus den Universitäten geschrieben: „Wer stört, muss weg!“. Was früher undenkbar gewesen wäre, hat in den letzten Jahren massiv zugenommen: Professoren werden entlassen, ohne dass dabei auch nur annähernd rechtsstaatliche Mittel zum Einsatz kämen.

Man hat gefährliche Instrumente der Zensur geschmiedet, doch verzichtet man, scheinbar großzügig, auf konsequente Anwendung. Einstweilen scheinen die bekannt gewordenen Fälle zu reichen, um die effizienteste Form der Zensur zu implementieren: die Selbstzensur.

The Great WeSet: Walter van Rossum im Gespräch mit Heike Egner, Stefan Korinth und Martin Schwab

Manova sammelt keine nutzerbezogenen Daten. Auf YouTube, Spotify und Co. haben wir leider — noch — keinen Einfluss. Wenn Sie den Inhalt wiedergeben möchten klicken Sie bitte auf diese Box. Dann werden gegebenenfalls einige Ihrer Nutzungsdaten durch die jeweilige Plattform erfasst.

Inhalt auf Ursprungswebseite ansehen: Odysee

+++

Quellen & Links

Social Media:

[...]

Odysee: https://odysee.com/@ManovaMagazin:d

BitChute:

https://bitchute.com/channel/manovamagazin

Artikel Download:

https://www.manova.news/artikel/betreute-meinungsbildung.pdf

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

Manova Artikel:

https://www.manova.news/artikel/betreute-meinungsbildung

Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=kBsxOdHaZ8w

Manova Odysee:

https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/manova-the-great-weset-betreute:f

Kontrafunk (Audio & Artikel)

Freitag, 25. April 2025, 10:05 Uhr

(Wdh.16:05, 21:05)

Der Rechtsstaat: Überlebensfragen der Demokratie

Tobias Gall im Gespräch mit Christian Conrad, Ulrich Vosgerau und Ulrich Fischer

Darf die Politik die staatlichen Gewalten mit ihren sogenannten Koalitionsverträgen knechten? Ein Gespräch mit Ulrich Fischer. Gibt es für die staatliche Propaganda gegen die AfD keine verfassungsrechtlichen Grenzen mehr? Ein Fehlurteil des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz erläutert Dr. Christian Conrad. Inwiefern der Staat propagandistische Organisationen der „Zivilgesellschaft“ finanziert, ordnet Dr. Ulrich Vosgerau systematisch ein.

+++

Quellen & Links

Kontrafunk Live-Stream (MP3):

https://icecast.multhielemedia.de/listen/kontrafunk/radio.mp3

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

https://Kontrafunk.radio

+++

Kontrafunk Artikel:

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/der-rechtsstaat/der-rechtsstaat-ueberlebensfragen-der-demokratie

Kontrafunk Audiocast (MP3):

https://kontrafunk.radio/images/audio/sendungen/2025/04/25/20250425_Der_Rechtsstaat_Folge_094_Gall.mp3

Kontrafunk Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=e9Dv14bnik8

COMPACTTV (Video & Artikel)

Corona-Diktatur: Skandal-Urteil gegen Dr. Fuellmich

Published on Apr 26, 2025

Skandal: Die Corona-Diktatur rächt sich an Mut-Anwalt Dr.

Reiner Fuellmich, der jahrelang für die Aufdeckung der Corona-Verbrechen gesorgt hat. Aufgrund von fadenscheinigen Begründungen wurde ihm nun der Prozess gemacht. Außerdem erfahren Sie, wie all die anderen Corona-Aufklärer von Staat und Justiz drangsaliert werden. Durch die Sendung führen Sie Dr. Stephanie Elsässer und Chefredakteur Jürgen Elsässer.

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

COMPACTTV Artikel:

https://www.compact-online.de/corona-diktatur-skandal-urteil-gegen-dr-fuellmich/

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/VzFUmIM8ejI

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 25, 2025

Markus Fiedler

Im Gespräch: Tom Lausen (Rechtliche und wissenschaftliche Corona-Aufarbeitung)

Tom Lausen erklärt im Interview einige brandaktuelle Datenfunde. Zum einen hat er sehr interessante Dinge in den Datensätzen der Abrechnungen für Untersuchungsmethoden am Patienten seit 2019 bis 2024 gefunden. Hier gab es Auffälligkeiten bei Untersuchungsmethoden am Herzen.

Zum anderen klärt er im Gespräch über seltsame Koinzidenzen zwischen dem Medikament Remdesivir und den Todesfällen von Bergamo auf.

Und es gibt eine sehr spannende Wendung zu den Veröffentlichungen der RKI-Dokumente.

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite.

+++

Apolut Artikel:

https://apolut.net/im-gespraech-tom-lausen-2/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/qnuaZSLcGuXPA8JZPsiGbj

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/04/im-gespraech-tom-lausen-2-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/sm5bVvDBZGR3BrnJnjmQXS

Alexander Mercouris (Video)

UK/EU Bizarre Proposal Seeks Moscow Surrender, Reparations, Perpetual Sanctions; Witkoff Meets Putin

Published on Apr 26, 2025

Topic 1525

+++

Sources & Links

Please visit a video channel for donation

**OUR OFFICIAL CHANNELS**

THE DURAN:

https://youtube.com/channel/UCdeMVChrumySxV9N1w0Au-w

ALEX:

https://youtube.com/alexchristoforou

**VIDEO PLATFORMS**

RUMBLE THE DURAN: https://rumble.com/c/theduran

ODYSEE:

THE DURAN: https://odysee.com/@theduran

ALEXANDER: https://odysee.com/@AlexanderMercouris:a

ALEX: https://odysee.com/@alexchristoforou:7

BITCHUTE:

THE DURAN:

https://bitchute.com/theduran

ALEXANDER:

https://bitchute.com/alexandermercouris

ALEX:

https://bitchute.com/channel/izwNAdmMGIC7

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/GosPXDKQfuY

Apolut (Audio, Video & Artikel)

Aktualisiert am Apr. 24, 2025

Das Ende der NATO?

Ist der anstehende NATO-Gipfel der Beginn vom Ende der bisherigen NATO?

Ende Juni findet der jährliche NATO-Gipfel statt. Die Trump-Regierung könnte dort den Anfang vom Ende der NATO in ihrer bekannten Form einläuten.

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Am 24. und 25. Juni findet in Den Haag der alljährliche NATO-Gipfel statt. Die USA wollen von den NATO-Staaten dort das Versprechen erhalten, deutlich mehr für Rüstung auszugeben, während die Trump-Regierung gleichzeitig immer offener andeutet, dass sich die Europäer nicht mehr auf den Schutz durch die USA verlassen können. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat dazu einen interessanten Artikel ( https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23753135 ) veröffentlicht, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Verteidigt euch selbst! Die USA fordern von der EU weiterhin eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben

Seit seinem Amtsantritt als US-Präsident hat Donald Trump wiederholt seine Absicht erklärt, die NATO-Mitgliedstaaten in Europa dazu zu bringen, die Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP zu erhöhen, während sein Nationaler Sicherheitsberater Mike Waltz sagte, dass alle NATO-Verbündeten ihre Verpflichtungen erfüllen müssten, die Militärausgaben bis zum nächsten Gipfel der Allianz im Juni dieses Jahres auf 2 Prozent des BIP zu bringen. Die TASS berichtet über den Druck der USA auf die Verbündeten und die Realisierbarkeit der von ihnen angestrebten Zahlen.

Die USA setzen verschiedene Methoden ein, um das oben genannte Ziel zu erreichen. In erster Linie ist das der Druck auf die Politiker der europäischen Länder. Mitte April haben sich Vertreter der Washingtoner Regierung bereits mit einer Reihe von Staats- und Regierungschefs und hochrangigen Beamten der EU-Länder getroffen, wo sie ihre Forderungen in dieser Frage erneut zum Ausdruck brachten.

So hat Trump am 17. April zu Beginn eines Treffens mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Weißen Haus erklärt, dass er das Versprechen der italienischen Regierung, die Verteidigungsausgaben auf 2 Prozent des BIP anzuheben, für unzureichend halte.

Die italienische Ministerpräsidentin erklärte gegenüber Reportern, die Regierung sei entschlossen, diese Zusage einzuhalten. „Sie werden erhöht werden“, unterbrach Trump sie. Daraufhin fragten die Journalisten, ob er die Zahl von 2 Prozent des BIP für ausreichend halte. „Sie (die Verteidigungsausgaben – Anm. TASS) sind nie ausreichend. Niemals“, betonte der US-Präsident.

Meloni stellte später klar, dass die Frage einer weiteren Erhöhung der Militärausgaben von der Regierung des Landes noch nicht in Betracht gezogen worden sei.

Am selben Tag hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth das Thema bei Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Sebastien Lecornu im Pentagon angesprochen.

„Der [US-Verteidigungs-]Minister forderte Frankreich auf, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen und zusammen mit anderen NATO-Verbündeten die Hauptverantwortung für den Schutz Europas vor nicht-nuklearen Waffen zu übernehmen“, sagte Sean Parnell, der Sprecher des US-Verteidigungsministers. „Hegseth und Lecornu erörterten weitere vorrangige Themen, darunter die laufenden Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine“.

Neutralität ist kein Allheilmittel

Bisher hat Washington sich nur über die geringen Verteidigungsausgaben der europäischen Staaten, die dem NATO-Block angehören, geärgert. Es ist jedoch sicher, dass die westlichen Partner den Druck in dieser Angelegenheit auch auf neutrale Länder des Kontinents, wie die Schweiz, erhöhen werden.

Letztere nimmt trotz ihres neutralen Status seit 1996 am NATO-Programm „Partnerschaft für den Frieden“ teil, das auf den Ausbau der bilateralen militärischen Zusammenarbeit, des Informations- und Erfahrungsaustauschs abzielt. Im Juli 2024 gab die Schweizer Regierung bekannt, dass die NATO ein Büro in Genf eröffnen wird, um die Beziehungen zu den dort ansässigen internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen auszubauen.

In der am 31. Januar 2024 verabschiedeten außenpolitischen Strategie 2024-2027 bekräftigte die schweizerische Regierung ihr Engagement für die Stärkung der Beziehungen zur NATO, einschließlich der Teilnahme an Militärübungen und der Verbesserung der Interoperabilität der Streitkräfte.

In einem Interview mit dem Portal des Schweizer Radios und Fernsehens sagte Brigadegeneral Markus Mader, Leiter des Staatssekretariats für Sicherheitsfragen im Verteidigungsministerium, dass Druck auf Bern in dieser Hinsicht unvermeidlich sei, da die europäischen Politiker eine weitere Militarisierung der EU anstreben und das 800 Milliarden Euro schwere Aufrüstungsprogramm ReArm Europe verabschiedet worden sei: „Der Druck auf die Schweiz, mehr in die Verteidigung zu investieren, wird [seitens der EU] zunehmen“, sagte er.

Er deutete auch an, dass Bern an einer engeren Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen interessiert sei, um die Verteidigungskapazitäten der Eidgenossenschaft zu stärken. Dabei sei es nicht so wichtig, ob es sich um die NATO oder die EU handelt. Das Wichtigste sei, so Mader, dass die Schweiz zur Zusammenarbeit „für eine wirksamere Verteidigung im Falle eines bewaffneten Konflikts“ bereit sei.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums beliefen sich die Ausgaben der Schweiz für die Streitkräfte 1990 auf 1,3 Prozent des BIP, sanken aber bis 2023 auf 0,7 Prozent. Im Dezember 2024 beschloss das Parlament eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets für die Jahre 2025-2028 um 4 Milliarden Franken (4,9 Milliarden Dollar) auf 29,8 Milliarden Franken (36,4 Milliarden Dollar). Das mitteleuropäische Land will bis 2032 ein Militärausgabenziel von einem Prozent des BIP erreichen.

Außenseiter am Scheideweg

Was die Länder betrifft, die Mitglieder der NATO sind, so ist Spanien derzeit am wenigsten in der Lage, seine NATO-Verpflichtungen zu erfüllen. Sein Militärhaushalt erreicht nach NATO-Angaben für Ende 2024 kaum 1,28 Prozent des nationalen BIP. Diese Situation erregt, wie Infodefensa.com schreibt, in Madrid wohl besondere Besorgnis.

Laut dem Bericht zeigt die spanische Regierung in der Frage der Erhöhung der Verteidigungsausgaben unter den anderen europäischen Ländern derzeit die größte innere Uneinigkeit. Das Problem ist so akut geworden, dass der Ministerpräsident des Königreichs Pedro Sanchez es sogar vorzieht, das Wort „ReArm“ (aufrüsten) nicht zu benutzen, wenn es darum geht, das entsprechende Programm zu diskutieren, um „offene Wunden nicht wieder aufzureißen“.

„Die Situation in unserem Land nimmt den Charakter einer doppelten Dimension an“, schreibt der Autor des von Infodefensa veröffentlichten Materials. „Einerseits gibt es internationalen Druck, den Prozess zur Erreichung des Ziels von 2 Prozent [des BIP für Verteidigungsausgaben] zu beschleunigen. Auf der anderen Seite gibt es eine Kontroverse darüber, wie genau die Verteidigungsausgaben berechnet werden sollen.“

Sanchez und die ihm unterstellten Minister, die dem Flügel der Sozialisten nahestehen, haben wiederholt versichert, dass ihre Absicht, den spanischen Militärhaushalt auf 2 Prozent des BIP zu bringen, unerschütterlich ist, dass die Arbeiten in diese Richtung laufen und dass, wenn sie erfolgreich sind, die angestrebte Zahl „viel früher als im Jahr 2029“ erreicht werden wird.

Damit das klappt, erwägt Madrid jedoch, Mittel für die Terrorismusbekämpfung, den Grenzschutz und andere Maßnahmen, die in irgendeiner Weise mit der nationalen Sicherheit zusammenhängen, in seine Ausgaben für den Kauf von Waffen und die Modernisierung der Streitkräfte aufzunehmen.

Das würde die Aufgabe des Königreichs erleichtern, aber es bleibt fraglich, ob das NATO-Hauptquartier diesen Schritt genehmigen würde. Das gilt als unwahrscheinlich.

Sanchez teilte Reportern am 22. April mit, dass ein Plan, der Spanien helfen soll, seine Militärausgaben bereits in diesem Jahr auf 2 Prozent des BIP zu erhöhen, vom Ministerrat gebilligt worden sei und am darauffolgenden Tag zur Prüfung nach Brüssel geschickt werden würde. Ihm zufolge geht es um zusätzliche Investitionen in Höhe von 10,471 Milliarden Euro.

Gleichzeitig gibt es im Land immer noch Debatten über die Zweckmäßigkeit einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die Stärkung der Sicherheit auf Kosten sozialer Verpflichtungen gegenüber den Bürgern, Investitionen in das Gesundheits- und Bildungswesen und andere zivile Bereiche.

Die Regierung und Sanchez selbst bestehen darauf, dass die Aufstockung des Verteidigungshaushalts nicht zu Kürzungen bei den Sozialausgaben führt, sondern durch „parallele Investitionen“ erfolgen soll. Auf diese Weise, so glaubt die Regierung des Königreichs, wird es möglich sein, im Kontext der globalen Turbulenzen, die jeden Tag zunehmen, Stabilität und Frieden zu erreichen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Diskrepanz zwischen den Vorstellungen Madrids von seiner künftigen Rolle in der NATO und dem Beitrag, den es zu leisten bereit ist und derzeit für die Allianz erbringt. Und dieser Beitrag ist, wie Infodefensa feststellte, eher gering.

So leiden die Streitkräfte des Königreichs unter veralteten Waffen und Ausrüstungen, ihr Ansehen auf internationaler Ebene ist gesunken, und spanische Militärkommandeure werden nur selten in Schlüsselpositionen der NATO berufen. Infolgedessen, so betonte das Portal, seien die Gefühle des Landes in Bezug auf die Mitgliedschaft in der Allianz gelinde gesagt „unangenehm“.

„Die fehlende Koordinierung zwischen der nationalen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik und der Innenpolitik erschwert eine wirkliche Beteiligung [Spaniens] an den Angelegenheiten der Allianz noch mehr“, heißt es abschließend in dem Artikel.

Den Haag entscheidet alles

Wie Infodefensa schreibt, droht der bevorstehende NATO-Gipfel in Den Haag zu einem „echten Meilenstein in der mehr als 75-jährigen Geschichte des Nordatlantischen Bündnisses“ zu werden. Das gegenseitige Gezänk zwischen Trump und den Staats- und Regierungschefs der anderen Mitgliedsstaaten der Organisation über die Verteidigungsausgaben und den Beitrag jedes einzelnen Landes zur Allianz lässt Zweifel am Fortbestand des westlichen Militärblocks aufkommen, wenn die beiden Seiten nicht endlich bald eine gemeinsame Sprache finden.

Seit ihrer Gründung hat die NATO, wie Infodefensa erklärte, eine „grundlegende Rolle“ bei der Gewährleistung der Verteidigung und Sicherheit Europas gespielt, die auf den Grundsätzen der „Solidarität und des kollektiven Kompromisses“ zwischen ihren Mitgliedstaaten beruhte.

In der Vergangenheit, so wird betont, waren die Militärausgaben in Höhe von 2 Prozent des BIP für jedes Mitglied der Allianz so etwas wie ein Richtwert, an dem sich die Länder orientieren mussten, um nicht nur ihre eigenen Streitkräfte, sondern auch die kombinierten Streitkräfte der NATO in Stand zu halten. In den letzten Jahren habe die Weltlage jedoch gezeigt, dass das nicht mehr ausreichend ist. Dazu habe vor allem der Konflikt in der Ukraine beigetragen, so das Portal.

Seit Trump im Januar dieses Jahres die Präsidentschaft übernommen hat, hat das offizielle Washington bei jeder Gelegenheit seine Forderung an die NATO-Verbündeten gerichtet, die Finanzspritzen für die Verteidigung deutlich zu erhöhen. Es kam sogar zu unverhohlenen Drohungen, dass die USA ihre Truppen aus Europa abziehen und eine Reihe anderer Verpflichtungen gegenüber ihren Verbündeten ignorieren würden, wenn diese das Niveau ihrer Militärausgaben nicht auf das notwendige Minimum bringen würden.

Wie in dem Bericht hervorgehoben wird, geben die USA selbst derzeit 3,38 Prozent des nationalen BIP für die Verteidigung aus. „Seltsamerweise ist das das einzige [NATO-]Land, das diesen Wert seit 2014 nur gesenkt hat“, so der Bericht von Infodefensa, der jedoch darauf hinweist, dass die Beiträge der USA zwei Drittel des Gesamtbudgets der NATO ausmachen, das in dem genannten Zeitraum real um 11 Prozent gestiegen ist.

Die Trump-Regierung untermauert ihre Drohungen gegen Europa mit dem Argument, dass die unzureichenden Verteidigungsinvestitionen vieler NATO-Mitgliedstaaten unter ihnen zu einer ungleichen Verteilung der Verantwortung für die kollektive Sicherheit führen. US-Außenminister Marco Rubio hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die transatlantische Sicherheit nicht kostenlos sei und dass die USA die fehlende finanzielle Beteiligung anderer verbündeter Länder nicht mehr allein ausgleichen können.

In diesem Sinne wird der Haager Gipfel in dem Artikel als eine Art Gelegenheit für die NATO-Staaten gesehen, sich auf ein neues Ziel für die Verteidigungsausgaben zu einigen. Obwohl es wahrscheinlich auf 3 Prozent oder sogar mehr erhöht werden wird, sei es jetzt „fast unmöglich“, das Ziel auf 5 Prozent zu erhöhen, wie das Weiße Haus verlangt.

Nach Angaben von Infodefensa erfüllen derzeit 8 von 32 NATO-Ländern nicht die Anforderung, mindestens 2 Prozent des BIP für Verteidigungsausgaben auszugeben. Gleichzeitig erhöhen die europäischen Länder, die Russland geografisch am nächsten liegen (z. B. Polen, Litauen, Estland und Finnland), rasch die Mittel für ihre Rüstungsprogramme.

Polen gibt 4 Prozent seines BIP für diese Zwecke aus (der höchste Wert unter den NATO-Ländern), und das Land liegt weltweit auf Platz 15, was den Militärhaushalt angeht. Die anderen aufgeführten Länder haben laut Infodefensa versprochen, die Verteidigungsausgaben in den nächsten vier Jahren auf mindestens 3 Prozent des BIP zu erhöhen.

Den Angaben des Portals zufolge stiegen die gesamten Militärausgaben der europäischen Länder im Jahr 2024 real um 11,7 Prozent auf 457 Milliarden Dollar, während die Verteidigungsausgaben beispielsweise Russlands im gleichen Zeitraum real um 41,9 Prozent gestiegen seien, was unvergleichlich höher ist. Infolgedessen, so wird betont, belaufe sich der russische Militärhaushalt nun auf 6,7 Prozent des BIP oder rund 13,1 Billionen Rubel (145,9 Milliarden Dollar).

Infodefensa schätzt, dass die EU-Länder, wenn sie ihre Verteidigungsausgaben weiterhin in demselben Tempo wie im letzten Jahr erhöhen, in der Lage sein werden, in fünf Jahren den Durchschnittswert von 3 Prozent des BIP und in zehn Jahren 5 Prozent des BIP zu erreichen.

Ende der Übersetzung

+++

Quellen & Links

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Dieser Beitrag erschien am 24. April 2025 auf dem Blog anti-spiegel.

https://anti-spiegel.ru/2025/ist-der-anstehende-nato-gipfel-der-beginn-vom-ende-der-bisherigen-nato/?ref=apolut.net

+++

Bildquelle: noamgalai / shutterstock

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite.

+++

Apolut Artikel:

https://apolut.net/das-ende-der-nato-von-thomas-roper/

Apolut Peertube:

https://tube4.apolut.net/w/2ncRkXCG5GouQ2VA79gjEd

Apolut Audiocast (MP3):

https://apolut.net/content/media/2025/04/tagesdosis-20250424-apolut.mp3

Apolut Peertube Alternative:

https://tube.public.apolut.net/w/rz156sALVKfHR5YCk9LKXR

NIUS (Artikel)

Angriff auf die Meinungsfreiheit:

So durchsucht die Lügenverbots-Behörde schon jetzt mit Künstlicher Intelligenz das Netz

https://www.nius.de/_next/image?url=https://api.nius.de/api/assets/office-hr/2b22b8e8-35f5-40a0-b60a-89fdcfeb51b9?width=1080&w=1080&q=75

Die Landesmedienanstalten agieren schon heute wie verkappte Ermittlungsbehörden.

25.04.2025 - 02:55 Uhr

Author https://api.nius.de/api/users/660d2629ff0fe41da76823a9/picture

Pauline Voss

Eigentlich sollen die Landesmedienanstalten den Jugendschutz sicherstellen, Sendelizenzen vergeben und die Einhaltung des Medienstaatsvertrags gewähren. Doch der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine neue Rolle für sie vor: Die Medienanstalten sollen Wächter des sogenannten Lügenverbots sein. Im Vertrag heißt es:

„Die bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen ist durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt. Deshalb muss die staatsferne Medienaufsicht unter Wahrung der Meinungsfreiheit auf der Basis klarer gesetzlicher Vorgaben gegen Informationsmanipulation sowie Hass und Hetze vorgehen können.“

?width=800

Auszug aus dem Koalitionsvertrag.

Was bedeutet das genau? NIUS-Recherchen zeigen, dass die Landesmedienaufsichten schon heute das Netz auf Äußerungsdelikte hin durchsuchen, und zwar mithilfe Künstlicher Intelligenz. Die potenziellen Äußerungsdelikte, die sie dabei in großer Zahl entdecken, leiten sie an Ermittlungsbehörden weiter. Doch dieses Vorgehen wirft verfassungsrechtliche Fragen auf – insbesondere, wenn die Aufsichten bald gegen die Verbreitung „falscher Tatsachenbehauptungen“ vorgehen und damit Richter über Wahrheit und Lüge werden sollen.

Zusammenarbeit mit dem BKA

Offiziell geht es bei der bisherigen Praxis um den Jugendschutz. Mit einem KI-Tool durchsuchen die Medienanstalten das Netz, wie die Gemeinsame Geschäftsstelle der Medienanstalten mitteilt: „Das KI-Tool wird nur im Bereich des Jugendmedienschutzes eingesetzt, nicht in anderen Bereichen der Medienaufsicht wie z.B. Werbekennzeichnung oder journalistische Sorgfalt.“

Dabei stoßen die Anstalten aber regelmäßig auf potenziell strafbare Inhalte, so die Geschäftsstelle: „Da einige der medienrechtlich relevanten Inhalte wie Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Verbreiten von Propagandamitteln und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gleichzeitig auch Straftatbestände nach dem StGB darstellen, übermitteln die Landesmedienanstalten diese strafrechtlich relevanten Inhalte an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden.“ Zu diesem Zweck besteht eine Kooperation mit der zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet beim Bundeskriminalamt.

Bedenklich wird diese Zusammenarbeit auch deshalb, weil der Volksverhetzung-Paragraf sich zunehmend in ein Mittel verwandelt, um unliebsame Meinungen zu verfolgen. So wurde eine 74-Jährige aus Düsseldorf angezeigt, weil sie im Netz kommentiert hatte: „Wir brauchen Fachkräfte und keine Asylanten, die sich hier nur ein schönes Leben machen wollen, ohne unsere Werte und Kultur zu respektieren. Schickt die, die hier sind mal zum Arbeiten. Wir sind nicht auf Faulenzer und Schmarotzer angewiesen und schon gar nicht auf Messerkünstler und Vergewaltiger.“

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Detlef Gürth aus Sachsen-Anhalt wurde wegen Volksverhetzung vor Gericht gezerrt, weil er nach dem Messerangriff eines Afghanen geschrieben hatte: „Wir füttern sie durch und dann ermorden sie unschuldige Menschen. Dieses Pack muss raus aus Deutschland.“

Starker Anstieg der Meldungen

Aussagen wie diese könnten vom KI-Tool der Medienanstalten entdeckt und an das Bundeskriminalamt (BKA) weitergeleitet werden. Entwickelt wurde das Tool in Nordrhein-Westfalen, wo es 2021 an den Start ging und in den darauffolgenden Jahren in den Bundesländern ausgerollt wurde. Die Zahlen zeigen, dass es bei der Kooperation mit dem BKA nicht um Einzelfälle geht: Über 15.300 potenzielle Rechtsverstöße haben die Medienanstalten seit 2021 insgesamt ausfindig gemacht. Waren es 2022 noch knapp 4.000 Fälle, stieg die Zahl im folgenden Jahr auf rund 5.500. Im laufenden Jahr sind es über 1.300 Fälle.

?width=800

Blickt man auf die einzelnen Bundesländer, wird deutlich, dass sich die Zahlen der an das BKA gemeldeten Fälle seit Einführung des KI-Tools rasant gesteigert haben. So leitete die Thüringer Landesmedienanstalt lange Zeit jährlich nur unter 10 Fälle an die Kriminalbehörden weiter. 2023 waren es dann 30, im Folgejahr 83 und im laufenden Jahr bereits 77 Fälle.

?width=800

Auch fing die Anstalt in Thüringen nach Einführung des KI-Tools an, auf die Entfernung einzelner Beiträge zu drängen, was sie in den Vorjahren nicht getan hatte: Rund 200 Mal geschah dies jeweils in den Jahren 2023 und 2024.

Auch fing die Anstalt in Thüringen nach Einführung des KI-Tools an, auf die Entfernung einzelner Beiträge zu drängen, was sie in den Vorjahren nicht getan hatte: Rund 200 Mal geschah dies jeweils in den Jahren 2023 und 2024.

?width=800

Auch in Sachsen haben die Zahlen seit 2023 stark zugenommen. 188 Verdachtsfälle wurden seither an das Bundeskriminalamt (BKA) weitergeleitet. Ähnlich die Situation in Niedersachsen: Meldete die dortige Landesmedienanstalt 2023 noch 83 Fälle ans BKA, so waren es 2024 schon 679 Fälle und im ersten Quartal 2025 166 Fälle.

„Nicht mehr verhältnismäßig“

Der Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler sieht diese Entwicklung mit Sorge: „Vor der Einführung von KI untersuchten die Medienanstalten selbstständig das Netz nach jugendgefährdenden Inhalten und gaben, wenn sie auf strafrechtlich relevante Inhalte stießen, diese Informationen an die Polizei weiter. Dabei handelte es sich allerdings um Einzelfälle. Durch die Einführung von KI ist die Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden nicht mehr punktuell, sondern systematisch und damit meiner Ansicht nach nicht mehr verhältnismäßig.“

Auf welcher Rechtsgrundlage findet diese systematische Zusammenarbeit statt? Die Geschäftsstelle der Medienanstalten antwortet darauf: „Die Aufgabe der Landesmedienanstalten ist es, Medienrechtsverstöße zu verfolgen, nicht Straftaten. Seit mehreren Jahren setzen wir mit KIVI eine KI ein, die nach Medienrechtsverstößen sucht. Sollten wir dabei Straftaten feststellen, sind wir verpflichtet, diese an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten.“

Zwar stellt der Jugendschutz eine Grenze für die Meinungsfreiheit dar, so steht es auch im Grundgesetz in Artikel 5, in dem es um das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit geht: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Kinder und Jugendliche müssen etwa vor Gewaltverherrlichung oder Pornografie geschützt werden.

Boehme-Neßler mahnt allerdings an, dass die Verhältnismäßigkeit auch beim Jugendschutz gewahrt und der Eingriff in die Meinungsfreiheit möglichst gering bleiben müsse. Er erklärt: „Laut Koalitionsvertrag soll die Medienaufsicht auch gegen ‚Hass und Hetze‘ vorgehen – ein Gummibegriff, unter den alles fallen kann, was einem nicht gefällt. Wenn die Regierung den Kampf gegen Hass und Hetze nun einfach als Teil des Jugendschutzes definiert, wäre dies ein Einfallstor, um die Meinungsfreiheit zu beschränken – und vom Verfassungsrecht nicht gedeckt.“

Genau darauf deutet jedoch der Koalitionsvertrag hin, laut dem ausgerechnet die Medienaufsicht „auf der Basis klarer gesetzlicher Vorgaben gegen Informationsmanipulation sowie Hass und Hetze“ vorgehen soll.

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

NIUS Artikel:

https://www.nius.de/politik/news/luegenverbots-behoerde-durchsucht-mit-kuenstlicher-intelligenz-das-netz/0a782bf1-7db2-4d22-991a-92c5fcb7bda6

douglasmacgregorTV

Judge Napolitano/Judging Freedom 4/24/2025

Published on Apr 25, 2025

COL. Douglas Macgregor : Will Netanyahu Attack Iran?

+++

Sources & Links

Welcome to the ALL NEW JudgeNap.com - Home of America's Judge, Andrew P. Napolitano!

https://judgenap.com/

Douglas Macgregor, Ph.D.

A media commentator, consultant, and author.

https://www.douglasmacgregor.com/

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/GR6YwFHdnKY

Druschba FM (Video)

Wird Merz mit Taurus Raketen Selenskjy retten oder Krieg nach Deutschland holen?

Published on Apr 25, 2025

Wir haben für euch, mit Erlaubnis des Autors, Video von Anatolij Scharij übersetzt. Anatolij Scharij ist eine von Bekanntesten kritischen Journalisten aus Ukraine, hat auf seine Seiten und Kanälen Millionen von Zuschauer. Und wird von SBU verfolgt und gesucht.

+++

Quellen & Links

Original auf russisch

Анатолий Шарий

ЕС нагибает США и маленькая особенность ракет Taurus

Published on Apr 18, 2025

Privacy Link:

https://youtu.be/G31se8hCknY

Für Spenden besuchen Sie bitte den YouTube Kanal

YT-Kanl Druschba FM: https://www.youtube.com/channel/UCSQJpXRkiYEnDeHFoMNGfww

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/Nxp7wiTWsNI

COMPACTTV (Video & Artikel)

Jetzt sogar im TV: CDU-Spitze plant Taurus-Angriff

Published on Apr 25, 2025

Während sich Putin und Trump nun auf eine Friedenslösung geeinigt haben, versuchen Kriegskanzler in spe Friedrich Merz und seine Handlanger, den Krieg in der Ukraine auf Teufel komm raus am Leben zu erhalten. Nun fällt die Maske ganz offen im TV. Was die CDU-Führung konkret plant und welche Ziele angegriffen werden sollen, erfahren Sie von Jürgen Elsässer und Dominik Reichert.

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

COMPACTTV Artikel:

https://www.compact-online.de/jetzt-sogar-im-tv-cdu-spitze-plant-taurus-angriff/

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/85hZyYutS8o

AUF1 (Video & Artikel)

False-Flag-Alarm: Der EU-Krieg gegen Russland wird mit Lügen beginnen

Published on Apr 25, 2025

Die EU-Globalisten wollen Krieg. Und dieser Krieg wird mit einer Lüge beginnen. Sie können nicht mehr zurück. Die Gefahr einer False Flag Operation ist besonders groß. AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet zeigt Zusammenhänge, die Sie kennen sollten!

Kriege beginnen immer mit Lügen. Und nachträglich schreiben die Sieger die Geschichte. Die Wahrheit wird geopfert, wie auch Zivilisten und Unbeteiligte. Der Krieg macht vor Frauen und Kindern nicht halt. „Deshalb müssen wir jetzt klar und konsequent NEIN zum Krieg sagen“, fordert Stefan Magnet in dieser Sendung. Und er erinnert, dass Russland bereits im Jahr 2022 klare und schonungslose Analysen veröffentlichte, die Einblicke gewähren, dass Russland alles auf eine Karte setzt:

Der Leiter der russischen Denkfabrik, Ivan Timofeev, schrieb 2022:

„Ein Ausstieg aus der globalen Wirtschaft ist möglich und sogar wünschenswert. Der Westen selbst befindet sich im Niedergang. Sein baldiger Untergang ist unvermeidlich. Ein Sieg in der Ukraine wird der Autorität der Vereinigten Staaten und des Westens einen weiteren Schlag versetzen und ihren globalen Rückzug beschleunigen.

In diesem Szenario ist ein radikaler Bruch in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zu erwarten, der mit keiner früheren Krise vergleichbar ist. Dies wird zu (a) massiven Verlusten an Menschenleben, (b) einer ernsten und langfristigen Wirtschaftskrise in Russland als Folge westlicher Sanktionen und (c) einer erheblichen Militarisierung Osteuropas durch die NATO führen.

Es wird möglich sein, von der Bildung einer grundlegend neuen Ordnung in Europa zu sprechen. Diese wird in einer mühsamen Konfrontation verwurzelt sein. Das einzige Hindernis für einen großen Krieg werden nukleare Waffen sein, obwohl die Risiken einer Eskalation in einen Konflikt zwischen Russland und der NATO nicht ausgeschlossen werden können.“

+++

Quellen & Links

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

AUF1 Artikel:

https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/false-flag-alarm-der-eu-krieg-gegen-russland-wird-mit-luegen-beginnen/

AUF1-Theplattform Peertube:

https://tube.theplattform.net/w/grn9RN8qsXrCqp6Cz2PVyK

Privacy Link:

https://youtu.be/_udNTCDP0xc

NachDenkSeiten (Video & Artikel)

„Mit Sicherheitskräften“ – Russischem Botschafter wird Rausschmiss von Gedenkveranstaltung im KZ Sachsenhausen angedroht

24. April 2025 um 12:00

Ein Artikel von: Florian Warweg

Der Leiter der Brandenburger Gedenkstätten, Axel Drecoll, hat gegenüber dem Springer-Blatt BILD angekündigt, den russischen Botschafter “mit Sicherheitskräften” vom Gelände des KZ Sachsenhausen zu schmeißen. Dort sind für den 4. Mai offizielle Gedenkveranstaltungen anlässlich der Befreiung (durch die Rote Armee) geplant. Hintergrund ist eine Handreichung des Auswärtigen Amts (AA), die ein entsprechendes Vorgehen gegen russische und belarussische Diplomaten empfiehlt. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, ob die Bundesregierung wirklich Bilder produzieren will, in denen Diplomaten unter Einsatz von Sicherheitskräften aus einer KZ-Gedenkstätte entfernt werden, in denen Abertausende Ihrer Landsleute von der SS ermordet worden sind. Ebenso kam die Frage auf, ob das AA, wie behauptet, konkrete Fälle aufzählen kann, in denen das Mai-Gedenken von russischer Seite in den Vorjahren propagandistisch ausgenutzt wurde.

Hintergrund

Am 22. April hatte der Leiter der Brandenburger Gedenkstätten, der Münchner Historiker Axel Drecoll, gegenüber BILD angesichts der geplanten offiziellen Gedenkveranstaltung im KZ Sachsenhausen am 4. Mai erklärt:

„Wir haben die russische Botschaft seit dem Überfall auf die Ukraine von allen Jahrestagen ausgeladen. Wenn der Botschafter trotzdem kommt, werden wir unser Hausrecht durchsetzen – in enger Abstimmung mit Sicherheitskräften!“

Im KZ Sachsenhausen, welches am 22. April 1945 von sowjetischen und polnischen Truppen befreit wurde, war im August 1941 von der SS extra eine sogenannte Genickschussanlage errichtet wurden, mit welcher nach aktuellem Forschungsstand 13.000 bis 18.000 sowjetische Kriegsgefangene hinterrücks ermordet wurden.

Vor der geschichtsvergessenen Drohung des Westimport-Gedenkstättenleiters gegen den russischen Botschafter hatte das Auswärtige Amt Anfang April eine von Annalena Baerbock initiierte „Handreichung“ des Auswärtigen Amtes (AA) an Bundesländer, Landkreise und Kommunen verschicken lassen, in der anlässlich des Gedenkens an den 80. Jahrestag der Befreiung von der NS-Diktatur am 8. empfohlen wurde, bundesweit keine Einladungen an russische oder belarussische Diplomaten auszusprechen und bei Bedarf Diplomaten dieser Länder mittels Hausrecht von den Gedenkorten entfernen zu lassen (die NachDenkSeiten berichteten).

„Nicht angemessen“

Dass es auch anders geht, zeigt die Reaktion des Bezirksamts Treptow, in dessen Bereich im Treptower Park sich das größte und bekannteste der drei sowjetischen Ehrenmale in Berlin befindet. Eine Sprecherin der Behörde erklärte diesbezüglich, dass man entgegen der Handreichung des AA nicht einschreiten werde, wenn russische Vertreter am 8. Mai zu Gedenkveranstaltungen in den Bezirk kommen:

„Angesichts der historischen Rolle der Sowjetunion bei der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus und angesichts der Opfer der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg, hält das Bezirksamt Treptow-Köpenick es für nicht angemessen, Vertreter der Botschaften Russlands oder Belarus – selbst wenn sie nicht eingeladen wurden und unangekündigt erscheinen sollten – unter Anwendung des Hausrechts des Platzes zu verweisen.“

„Ein Desaster vor den Augen der Welt…“

Zur anhaltenden Debatte in Berlin und Brandenburg um die Teilnahme von Vertretern der Russischen Föderation und der Republik Belarus an Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Befreiung äußerte sich auch Alexander King, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Ko-Landesvorsitzender des BSW Berlin gegenüber den NachDenkSeiten:

„Dass Vertreter Russlands und von Belarus zu Gedenkveranstaltungen am 8. Mai nicht eingeladen werden, ist geschichtsvergessen und dumm. In Brandenburg wurde vom Gedenkstätten-Chef angekündigt, beim Erscheinen von russischen oder belarussischen Vertretern vom Hausrecht Gebrauch zu machen, entsprechend der bekannten Handreichung aus dem Auswärtigen Amt.

Sollte es wirklich dazu kommen, dass diese Vertreter mit Polizeigewalt von den Gedenkstätten entfernt werden, an denen am 8. Mai den Opfern ihrer Landsleute bei der Befreiung Deutschlands, Europas und Berlins vom Faschismus gedacht wird, wäre das ein Desaster vor den Augen der Welt. Und was ist in Berlin zu erwarten? Das hatte ich in der letzten Plenarsitzung am 10. April den Regierenden Bürgermeister gefragt, allerdings ohne eine Antwort zu erhalten.“

Im Gegensatz zu Berlin kam aus Brandenburg auch Kritik von Seiten der SPD und CDU an dem Vorgehen der Bundesregierung. So bezeichnete etwa der stellvertretende CDU-Landrat des Landkreis Märkisch-Oderland, Friedemann Hanke, die Handreichung des Auswärtigen Amts als “Quatsch”. Ähnlich äußerte sich auch die SPD-Landtagsabgeordnete Sina Schönbrunn, welche die Handlungsempfehlung als “absurd” einstufte und erklärte:

“Natürlich kann man alles instrumentalisieren, aber uns sollte es doch vor allen Dingen darum gehen, der Toten zu gedenken.“

Der BSW-Landtagsfraktionschef in Brandenburg, Niels-Olaf Lüders, nannte das Vorgehen des Auswärtigen Amtes „absolut unakzeptabel“:

“Es ist ein diplomatisch – sagen wir es mal vorsichtig – nicht sehr freundlicher Akt gegenüber den Nachfahren der Menschen, die hier begraben liegen. Ihnen untersagen zu wollen, an die Gräber ihrer Vorfahren zu gehen, finde ich absolut unakzeptabel.”

Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 23. April 2025

Frage Alipour (Euractiv)

Eine Frage an das AA: Man hatte den verschiedenen Behörden empfohlen, bei Weltkriegsgedenken die russischen und belarussischen Vertreter nicht einzuladen. Der russische Botschafter hat gesagt, er würde teilnehmen, wenn er das wolle. Daraufhin kam jetzt aus Brandenburg die Aussage, man würde im Zweifelsfall auch das Hausrecht durchsetzen und mit Sicherheitskräften zusammenarbeiten, um das zu verhindern. Mich würde interessieren, ob das Auswärtige Amt es auch als angemessen ansieht, so vorzugehen, falls der russische Botschafter versucht, an solchen Gedenkveranstaltungen teilzunehmen.

Fischer (AA)

Ich glaube, wir haben uns an dieser Stelle ja schon sehr ausführlich zu diesem Thema geäußert. Aber ich glaube, man kann nicht oft genug betonen: Deutschland übernimmt Verantwortung für die furchtbaren Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes und setzt sich für eine angemessene Würdigung der Opfer ein, in Russland, in Belarus und weltweit. Aber gleichzeitig ist es so, dass wir natürlich die propagandistische Instrumentalisierung des Zweiten Weltkriegs durch Russland als Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine klar ablehnen und wir uns gegen geschichtsrevisionistische Verfälschungen stellen, die von russischer und belarussischer Propaganda ausgehen. Das gebietet aus unserer Sicht allein schon der Respekt vor den Opfern. An dieser Auffassung ändern auch die Äußerungen des russischen Botschafters nichts. Wir haben gegenüber der russischen Botschaft klar die Erwartung kommuniziert, dass Gedenkveranstaltungen würdevoll ablaufen.

Zusatzfrage Alipour

Würde man aber auch diese weitere Eskalationsstufe unterstützen, dass im Zweifelsfall der russische Botschafter herausgeschmissen wird oder des Geländes verwiesen wird oder der Eintritt gar nicht erst ermöglicht wird?

Fischer (AA)

Es gibt sozusagen die Möglichkeit, vom Hausrecht Gebrauch zu machen, und wenn jemand nicht eingeladen ist und vor der Tür steht, dann muss man sich überlegen, wie man damit umgeht. Eine der Möglichkeiten ist, das Hausrecht zu nutzen und diese Person nicht einzulassen.

Frage Warweg

Im konkreten Fall geht es ja um die Gedenkveranstaltung am 4. Mai im KZ Sachsenhausen. Dort wurden Tausende sowjetische Kriegsgefangene mit Genickschussanlagen hinterrücks ermordet. Deswegen möchte ich die Frage des Kollegen gerne aufgreifen: Sieht das AA keine Problematik, wenn Bilder produziert werden, auf denen der russische Botschafter zum Gedenken in ein Konzentrationslager fährt, in dem, wie gesagt, Tausende sowjetische, aber zum großen Teil auch russische Kriegsgefangene getötet wurden, und dieser Diplomat dann, wie vom Gedenkstättenchef Brandenburgs angekündigt, mithilfe von Sicherheitskräften herausgeschmissen wird? Sind das Bilder, die im Interesse auch der Bundesregierung wären?

Fischer (AA)

Ich glaube, Herr Warweg, ich habe zu dem Thema alles gesagt, was ich zu sagen hatte.

Zusatz Warweg

Nein, haben Sie nicht!

Fischer (AA)

Doch.

Zusatz Warweg

Es war die konkrete Frage, auf die ich Sie zu antworten bitten würde, ob der Besuch einer Gedenkstätte mit Abertausenden hinterrücks ermordeter Sowjetsoldaten durch einen ausländischen Botschafter – – –

Vorsitzender Feldhoff

Herr Warweg, ich glaube, Ihre Frage ist verstanden worden.

Zusatz Warweg

Ja, aber Sie wurde ja nicht beantwortet! Deswegen dachte ich, zum besseren Verständnis wiederhole ich sie.

Vorsitzender Feldhoff

Sie sind doch nicht neu hier. Sie nehmen doch seit mehr als einem Jahr an diesen Pressekonferenzen teil. Sie wissen doch, dass die Bundesregierung manchmal Ihre Fragen nicht zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet. Das ist so!

Zusatz Warweg

Manchmal hilft aber nachfragen!

Vorsitzender Feldhoff

Das haben Sie ja zweimal getan.

Frage Jessen (freier Journalist, kooperiert mit jung & naiv)

Herr Fischer, wie verhält es sich mit Repräsentanten oder Vertretern von Organisationen aus Russland oder anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR, die sich als Organisationen und Personen gegen den Angriffskrieg stellen und sagen, dass sie als Bürger mit einem Hintergrund in dieser Region den Toten bzw. den Opfern ihren Respekt erweisen wollen? Wären die willkommen? Dürfen die an solchen Veranstaltungen teilnehmen?

Fischer (AA)

Herr Jessen, vielleicht ganz grundsätzlich: Die Veranstaltungen, um die es hier geht, werden nicht vom Auswärtigen Amt organisiert. Das heißt, die Einladungspraxis wird in diesem Fall von den Gedenkstätten selbstständig gewählt.

Ich habe ja schon deutlich gemacht, dass wir uns für eine angemessene Würdigung der Opfer des Zweiten Weltkriegs einsetzen, gerade auch der sowjetischen Opfer, die ja russisch, ukrainisch, belarussisch, kasachisch, kirgisisch sein können. Das, wogegen wir uns aussprechen, ist in der Tat diese Instrumentalisierung und dieser Geschichtsrevisionismus. Das schließt aber nicht aus, dass Gruppen, die Sie genannt haben, natürlich an diesen Veranstaltungen teilnehmen. Aber, noch einmal, sozusagen die Einladungspraxis ist das Recht derjenigen, die die Veranstaltung organisieren.

Zusatzfrage Jessen

Ja, das ist selbstverständlich. Das gilt ja aber eben dann auch für Vertreter der russischen Staatlichkeit, und da haben Sie die politische Position geäußert, dass Sie sagen, aus Ihrer Sicht würde das einem angemessenen Gedenken nicht entsprechen. Zivilgesellschaftliche Vertreter – Memorial oder wer auch immer – würden aber nach den Kriterien des Auswärtigen Amtes ein würdevolles Gedenken nicht stören, sondern eher dazu beitragen. Verstehe ich Sie da richtig?

Fischer (AA)

Ich werde mich jetzt nicht zu einzelnen Organisationen einlassen. Ich will nur darauf hinweisen, dass Memorial in Russland verboten ist und dass sich das, was von der Organisation noch übrig ist, natürlich immer um die Aufarbeitung der Verbrechen der Vergangenheit gekümmert hat. Insofern würde ich keinen Widerspruch gegen eine Teilnahme von Memorial an diesen Gedenkveranstaltungen sehen. Aber, wie gesagt, es gilt, dass es das vornehmste Recht der Veranstalter ist, zu diesen Gedenkveranstaltungen einzuladen.

Frage Warweg

Herr Fischer, Sie und Ihre Kollegen hatten hier auch schon mehrmals dargelegt, dass diese Handreichung des Auswärtigen Amtes einen Präventivcharakter hat, um zu verhindern, dass das entsprechende Gedenken instrumentell oder propagandistisch, wie Sie es bezeichnet haben, ausgenutzt wird. Jetzt gab es ja bereits ähnliche Gedenken in Bezug auf den 8. und 9. Mai 2022, 2023, 2024. Gab es denn dort konkrete Vorfälle, bei denen russische oder weißrussische Diplomaten das Gedenken am 8. und 9. Mai entsprechend propagandistisch ausgenutzt haben, wie Sie es jetzt gerade behauptet haben?

Fischer (AA)

Ich werde mich auf diese Diskussion nicht einlassen. Wir haben zu diesen Themen gesagt, was wir zu sagen haben. Ich erinnere mich nur daran, dass russische Vertreter gelegentlich mit dem Georgsband aufgetreten sind, was ja ein Zeichen der russischen Aggression gegen die Ukraine ist.

Zusatz Warweg

Aber die Frage sollte man mir ja trotzdem beantworten! Sie sagen sozusagen: „Präventiv verhindern wir die Teilnahme russischer oder weißrussischer Diplomaten am Gedenken – aus Angst vor Instrumentalisierung“. Sie können mir aber keinen einzigen Beleg dafür geben, dass es so eine Instrumentalisierung in den letzten drei Jahren, seit Beginn des Krieges, gegeben hat.

Fischer (AA)

Herr Warweg, wir haben mitnichten eine Teilnahme russischer Vertreter an Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs verboten. Das könnten wir auch nicht. Ich habe ja darauf hingewiesen, dass die Einladungspraxis eine Praxis der jeweiligen Gedenkstätten bzw. derjenigen ist, die diese Gedenkveranstaltungen organisieren. Dabei würde ich es jetzt belassen. Ich habe ja schon ausgeführt, dass es die Gefahr der Instrumentalisierung durch russische offizielle Vertreter gibt.

+++

Quellen & Links

Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 23.04.2025

Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

+++

NachDenkSeiten Artikel:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=132006

Privacy Link:

https://yewtu.be/watch?v=K6j9KiEPIZQ&local=true

klagemauerTV (Video & Artikel)

Sind Virusexistenz und Ansteckung nicht nachgewiesen?

Interview mit Marvin Haberland von Next Level

Published on Apr 25, 2025

Marvin Haberland, Pressesprecher von Next Level, legt im Interview mit Kla.TV dar, dass die Virenforschung bis dato keinen wissenschaftlichen Virennachweis erbringen konnte. Zudem konnte wissenschaftlich nie geklärt werden, wie Ansteckung funktioniert. Denn unzählige gezielte Ansteckungsversuche scheiterten kläglich. Und doch geben Medizin und Pharma-Forschung vor, genau Bescheid zu wissen.

[Kla.TV:]

Heute haben wir einen Mann zu Gast, der an den Grundfesten der medizinischen Wissenschaft rüttelt. Jemand, der behauptet, es gäbe keine Viren. Oder zumindest keinen brauchbaren Beweis. Ein notorischer Besserwisser? Ein übergeschnappter Esoteriker oder gar radikaler Revisionist? Wir werden sehen.

Auf der Webseite seiner Plattform Next Level sind folgende Thesen formuliert: „Wir gehen den Weg des mutigen Hinterfragens und Neudenkens. Wir untersuchen virologische und medizinische Themen mit frischem Blick und identifizieren Widersprüche und fordern Authentizität. Unsere Behauptungen stehen fest auf dem Fundament verifizierbarer Quellen, die eine solide Grundlage für eine konstruktive Diskussion bieten. Wir bleiben offen für innovative Perspektiven und fördern kontinuierliche Selbstüberprüfung der Wissenschaft.“

Ein nobler Ansatz! Begrüßen wir im Kla.TV-Studio den Pressesprecher von Next Level, Herrn Marvin Haberland. Herzlich willkommen!

[Marvin Haberland:]

Guten Tag und vielen Dank für die Einladung.

[Kla.TV:]

Sehr gerne! Das klingt ja auf der einen Seite sehr spannend. Dieser Selbstanspruch ist nobel, brauchbar, aber auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Braucht es das überhaupt hinsichtlich der Virusfrage? Ist nicht die Virusfrage seit über einem Jahrhundert geklärt und durch unzählige Forschungsarbeiten unumstößlich belegt? Warum das Rad der Zeit sozusagen zurückdrehen, als ob es keine fundierte Virusforschung gäbe?

[Marvin Haberland:]

Ja, das ist eine gute Frage. Wenn wir die Kriterien, die Sie eingangs formuliert oder vorgelesen haben, auf jegliche Themen anwenden, dann dürfen wir dort keine Ausnahme machen. Und wenn wir die auf die Virologie anwenden und die Publikationen der Virologen prüfen, deren Arbeit prüfen und sozusagen auch die Ergebnisse, die aus der Virologie kommen, wie zum Beispiel Medikamente, Impfungen oder Empfehlungen, prüfen auf Wissenschaftlichkeit, dann ergeben sich dramatische Probleme, die mit der wissenschaftlichen Methode zu tun haben. Und darüber werden wir heute sprechen.

[Kla.TV:]

Ja, es wurden doch aber zweifelsohne Viren gefunden und uns in den Medien und den Fachpublikationen präsentiert. Ich habe hier ein paar Bilder mitgebracht von Blauzungenvirus, HIV-Virus, Pockenvirus, Coronavirus. Wie verhält es sich mit diesen bahnbrechenden Errungenschaften? Das ist doch hier schwarz auf weiß ein Beweis.

[Marvin Haberland:]

Also wenn man anfängt mit der Hypothese, dass sich zum Beispiel zwei Menschen gegenseitig anstecken können, dann muss ich entsprechend ein Experiment machen, was meine Hypothese stützt oder bestätigt.

Und in der Virologie ist eben die Aussage, dass kleine Teilchen überspringen von A nach B zum Beispiel über die Luft und dass diese kleinen Teilchen dann jemanden infizieren. Das heißt, diese gesamte Kette an Ursache und Wirkung muss ich nachweisen, um diese Hypothese auch zu bestätigen. Diese Bilder hier entstehen aber nicht in einem solchen Versuch oder in einem solchen Experiment, sondern diese Bilder, die Sie hier gezeigt haben, die entstehen, indem Virologen im Labor – also nicht in vivo, in Menschen, sondern in Zellkulturen im Labor – Versuche machen, indem sie Zellkulturen in der Regel von Affen nehmen, vom Nierengewebe von Affen und diese dann vergiften und aushungern. Und dann entstehen diese Bilder.

Man nennt das dann unter anderem auch den zytopathischen Effekt. Die Wahrheit ist aber, dass wenn man das gleiche Experiment nochmal macht mit gesundem Gewebe von gesunden Tieren, beziehungsweise wenn man keine Probe von Kranken dazugibt, dann bekommt man exakt die gleichen Bilder. Das wäre das sogenannte Kontrollexperiment in der Wissenschaft oder die Negativkontrolle. Das soll eigentlich ausschließen, dass nicht der Aufbau, der experimentelle Aufbau in meinem Labor an sich schon dieses Ergebnis hier erzeugt.

Das heißt, wenn ich jetzt ein Experiment mache und gesunde Proben nehme, dann erhalte ich exakt die gleichen Bilder. Das machen die Virologen aber nie. Die machen immer nur einen Versuch, fotografieren dann diese Bilder und behaupten, das seien krankmachende Erreger. Dabei haben sie aber gar nicht gezeigt, erstens, dass das spezifisch nur bei Kranken entsteht und zweitens, dass diese Strukturen dann auch tatsächlich die Krankheit auslösen. Weil in einem nächsten Schritt, ein Bild alleine ist ja kein Beweis, das heißt, dafür, dass das Teilchen oder diese Struktur die Krankheit auslöst. Ich könnte ja ein kaputtes Haus zeigen und sagen, der Schaden ist durch ein Erdbeben entstanden, aber das Bild alleine kann das gar nicht beweisen. Das könnte ja auch eine andere Ursache gewesen sein, die den Schaden erzeugt hat.

Das heißt, ich müsste, nachdem ich dieses Bild fotografiert habe und gezeigt habe, das passiert tatsächlich nur bei Kranken, bei Gesunden finde ich diese Strukturen nicht, danach müsste ich dann diese Strukturen isolieren. Und dann in einem nächsten Experiment Tieren oder Menschen geben und dann zeigen: Aha, die werden genau jetzt krank mit den gleichen Symptomen, wenn ich ihnen diese Strukturen gebe. Auch das machen die Virologen zu keinem Zeitpunkt. Es wird also ausschließlich im Labor gearbeitet. Es werden Zellkulturen vergiftet, verhungert mit Antibiotika und so weiter und dann entstehen diese Effekte, die man eben zytopathische Effekte nennt. Wie gesagt, die entstehen exakt genauso, nicht unterscheidbar auch im gesunden Gewebe.

Und da steht in ganz, ganz vielen virologischen Studien, virologischen Publikationen gerade so im Anfangszeitraum der modernen Virologie, 40er, 50er Jahre und danach wurde das zigfach publiziert, dass dieser Effekt eben auch auftritt, wenn man gesundes Gewebe benutzt. Und die Virologen vermeiden seit den 80er, 90er Jahren konsequent, diese Versuche zu kontrollieren mit gesundem Gewebe. Das wird nicht mehr gemacht. Dafür habe ich zahlreiche Schriftverkehre geführt. Dafür habe ich sehr viele Anfragen nach (dem) Informationsfreiheitsgesetz oder (dem) sogenannten Freedom of Information Acts gestellt. Weltweit, international, Robert-Koch-Institut, Public Health Service England, in Italien, CDC in Amerika, Pasteur-Institut in Frankreich, University of Melbourne in Australien, Doherty Institut und so weiter und so fort. Für alle möglichen Viren, Masern, SARS-CoV-2, HIV. Und immer lautet die Aussage: „Nein, wir machen keine Kontrollexperimente, Negativkontrollen mit gesundem Material.“ Es wird kategorisch nicht gemacht.

[Kla.TV:]

Aber wenn sie sich dieses Unterschieds bewusst sind, was ist dann deren Erklärung? Also warum machen sie das nicht? Sagen sie: „Wir haben das in den 40er Jahren geklärt, das brauchen wir nicht mehr.“?

[Marvin Haberland:]

Also die Antworten sind unterschiedlich. Manchmal hört man die Antwort, dass keine Kapazität da ist, diese Experimente durchzuführen. Dass man sich voll und ganz eben auf die positiven Experimente fokussiert. Das war zum Beispiel die Antwort jetzt aus Australien für SARS-CoV-2.

Bei anderen Fällen, wie jetzt bei der Maul- und Klauenseuche vom Friedrich-Loeffler-Institut, da haben wir die Antwort bekommen, dass das nicht notwendig sei, da man ja mit anderen Methoden, mit indirekten anderen Methoden schon nachgewiesen hätte, dass ein Virus in der Probe enthalten sei. Das sind so gängige Ausreden, sag ich jetzt einfach mal, die man oft hört.

Die sind aber wissenschaftlich nicht befriedigend und die verletzen auch die wissenschaftliche Methode, die laut dem deutschen Infektionsschutzgesetz in § 1 auch verpflichtend für alle Virologen und Institutionen vorgeschrieben ist. Dort steht nämlich drin, dass alle nach dem Stand der Wissenschaft zu arbeiten haben.

Und die deutsche Forschungsgemeinschaft in Deutschland definiert für alle Wissenschaftler, was die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens eigentlich sind. Und dort steht ganz klar drin, dass wir Negativkontrollen beziehungsweise dass wir unsere Methoden kontrollieren müssen, dass wir alles zu dokumentieren haben, dass jeder das nachvollziehen kann. Und das wird einfach komplett verletzt in der Virologie. Und wenn man die Kontrollen aber macht, das haben wir zum Beispiel selber auch publiziert, wir haben Kontrollexperimente publiziert, wo man eben auch Material, gesundes Material genau mit den gleichen Antibiotika versetzt, die die Virologen benutzen, genau mit den gleichen Aushungerungstechniken versetzt, die die Virologen benutzen, dann entstehen exakt diese Effekte. Und das wurde natürlich in der Vergangenheit mehrfach von den Virologen selber publiziert, aber wie gesagt, da sprechen wir eben aus der Zeit 40er Jahre bis 60er, 70er Jahre, aber seit den 80er, 90er Jahren wird das einfach nicht mehr gemacht.

[Kla.TV:]

Wir reden doch immer von Viren. Warum sind da Antibiotika in diesen Zellkulturen? Was haben die da zu suchen?

[Marvin Haberland:]

Ja, das ist auch eine sehr, sehr wichtige und gute Frage. Die Virologen benutzen in diesen Zellkulturexperimenten im Labor Antibiotika deswegen, weil sie die Zellkultur desinfizieren möchten. Sie möchten vermeiden, dass Bakterien oder andere Mikroorganismen das Experiment beeinflussen. Sie wollen, dass nur die Viren, die ja quasi gar nicht leben, das sind ja keine Lebewesen, sie wollen, dass nur diese Viren ihren Effekt haben. Und alle anderen Mikroorganismen wollen sie quasi auslöschen, ausradieren. Dabei übersehen die Virologen aber oftmals, dass die Antibiotika an sich schon ein großer Stress für das Gewebe, für diese Zellkultur sind.

Und das Zuführen von Antibiotika, da werden meistens zwei auch benutzt, Penicillin, Streptomycin in Kombination, die führen alleine schon dadurch, dass die Zellkultur gestresst wird und dann dieser Effekt, der zytopathische Effekt entsteht, wo sich die Zellkultur auflöst und dann das uns quasi als virales Bild verkauft wird. Hier gibt es auch Aussagen von Virologen im Schriftverkehr, auch von Institutionen wie dem Friedrich-Loeffler-Institut ganz klar zu: Das ist bekannt. Das wissen die Virologen, dass die Antibiotika problematisch sind für das Gewebe und diesen zytopathischen Effekt hervorrufen können. Und deswegen ist man wissenschaftlich gezwungen, eine Kontrolle mitzuführen, wo man eine gesunde Probe auch mit Antibiotika versetzt und auch das wird nie gemacht. Ich hoffe, das ist jetzt klarer, was die Antibiotika in diesem Virenexperiment zu suchen haben laut den Virologen.

[Kla.TV:]

Das heißt, auch unter den moderneren Methoden und den besseren Rasterelektronenmikroskopen sieht man die gleichen Effekte bei Gesunden und bei Kranken.

[Marvin Haberland:]

Ja.

[Kla.TV:]

Es gibt keinen Unterschied?

[Marvin Haberland:]

Es gibt keinen Unterschied, es ist nicht zu unterscheiden. Es gibt einen weiteren Punkt, den die deutsche Forschungsgesellschaft fordert, der in der Virologie niemals angewendet wird und das ist die Verblindung. Und zwar wäre es eigentlich wichtig, dass die Virologen im Labor nicht wissen, welche Probe jetzt infiziert wurde und welche zum Beispiel von einer gesunden Quelle stammt, damit sie eben keinen Bias auf Englisch haben oder keine voreingestellte Meinung haben. Auch das wird in der gesamten Virologie zu keinem Zeitpunkt durchgeführt. Das heißt, wir haben eigentlich mehrere Verletzungen der wissenschaftlichen Methode. Fehlende Kontrollexperimente, fehlende komplette Dokumentation und fehlende Verblindung und alles das wird permanent verletzt – auch vom Robert-Koch-Institut.

Und wie gesagt, es ist nicht nur eine Kritik der wissenschaftlichen Methode, sondern wir wissen, dass, wenn man diese Kontrollversuche macht, ununterscheidbar das gleiche Ergebnis auftritt. Das ist halt die direkte Widerlegung und Falsifikation der Virologie – jedenfalls von diesem Effekt. Wir haben jetzt über diese Bilder hier gesprochen, über die Zellkulturexperimente. Die Virologen machen danach ja noch einen zweiten Step, nämlich die sogenannte Genomsequenzierung, hat vielleicht der ein oder andere Zuschauer schon mal gehört. Da wird dann versucht, das Genom oder die Erbinformation von einem Virus herauszufinden. All das wird quasi mit einem Computermodell gemacht. Das ist eine reine Simulation am Computer über Softwareprogramme. Es hat nichts mit tatsächlich realer Sequenzierung zu tun und auch hier werden keine Kontrollen gemacht.

Und man müsste ja die gesunde Zellkultur, die ja genau diese Effekte hervorruft, auch noch sequenzieren. Und siehe da, wenn man das macht, findet man die gleichen Genome, die gleichen Viren auch in der gesunden Zellkultur. Das heißt, ich kann aus der gesunden Zellkultur, die ich vergiftet habe mit Antibiotika, die ich ausgehungert habe, kann ich alle Viren berechnen. Ich kann dort genauso HIV finden mit dem Computerprogramm. Ich kann dort genauso SARS-CoV-2 finden, die Varianten von SARS-CoV2 finden. Und ich kann das alles noch vereinfachen, indem ich diese Zellkultur gewissen weiteren Steps unterziehe, wie zum Beispiel in einer PCR, wo ich diese Zellkultur dann sozusagen amplifiziere. Das heißt, ich vermehre einfach das Material. Dann macht das es dem Computerprogramm noch einfacher, die Viren sozusagen zu finden, zu errechnen.

Und all das kritisieren wir eben, weil wir sehen, wenn man das vernünftig kontrolliert, wie es wissenschaftlich sein sollte, dann falsifizieren wir, widerlegen wir die Aussagen der Virologen. Und – das klang jetzt alles ziemlich kompliziert, das muss man sich vielleicht noch ein-, zweimal anhören – jetzt kommt aber der allereinfachste und wichtigste Punkt, der auch für alle Zuschauer absolut logisch sein sollte. Unabhängig von diesen Bildern, die uns immer gezeigt werden, und von den Zellkulturexperimenten und von der Genomsequenzierung am Computer – völlig unabhängig davon: Alle Ansteckungsexperimente, die in der Historie jemals gemacht worden sind, das heißt, ich bringe Gesunde und Kranke zusammen, egal, ob Tiere oder Menschen, sind gescheitert. Alle! Das heißt, immer wenn ich kontrolliert versuche, in einem Experiment Kranke und Gesunde zusammenzubringen und die Ansteckung zu beweisen, das funktioniert nie! Und das ist auch nochmal eine direkte Widerlegung der Virologie.

[Kla.TV:]

Ja, vielleicht indirekt. Aber Sie können ja nicht sagen, dass es keine Viren als Auslöser von Krankheiten gibt, wenn man doch diese Ansteckungen sieht. Ich meine, man sieht das in der Schulklasse. Dann ist das eine Kind krank, das nächste Kind krank, die Lehrer krank, die halbe Klasse leer. Hatten wir jetzt gerade erst wieder gehabt. Wie soll das dann passieren?

Wenn dann nachweislich keine Bakterien im Spiel sind, sondern diese unspezifischen Symptome, mit denen man häufig zu tun hat, aber die sich immer wiederholen. Das ist ja eine typische Klinik, die sich dann zeigt. Wie erklären Sie sich das?

[Marvin Haberland:]

Wenn wir diese Dinge beobachten, entstehen ja wissenschaftliche Hypothesen. Zum Beispiel, dass es jetzt Teilchen sind oder Viren, die überspringen. Das ist eine supergute Hypothese. Aber wenn man sie testet, funktioniert sie nicht. Also brauchen wir mehr Ideen, weitere Hypothesen. Da haben wir natürlich uns auch viel Gedanken zu gemacht. Wenn es eben nicht die Viren sind, was könnte es dann sein? Oder die Keime? Da kommen wir ganz eindeutig auch im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Studien auf Punkte wie Ernährung, auf Punkte wie Umwelteinflüsse, auf Punkte wie Toxine, Belastung von äußeren Einflüssen.

Natürlich auch sind denkbar Strahlungsquellen, psychische Ursachen, Stress. Das sind alles Ursachen, die man auch sehr gut experimentell verifizieren kann zum Beispiel in jedem beliebigen Experiment. Rein über die Ernährung kann ich Symptome erzeugen. Ich kann Tumore induzieren über Toxine. Ich kann Tumore induzieren über Strahlungsexperimente. Ich kann auf Knopfdruck Symptome an- und ausstellen über diese Variablen. Das heißt, wir wissen eigentlich schon ziemlich gut über viele Symptome, wie wir sie erzeugen können im Experiment, was ursächlich damit zusammenhängt. Nicht über alle, aber über sehr viele. Deswegen sagen wir, es ist sinnvoller, in diesem Bereich weiter zu forschen und dort ergebnisoffen zu forschen, anstatt sich auf dieses Thema hier die ganze Zeit zu fokussieren, was komplett widerlegt ist von vorne bis hinten. Das blockiert auch weitere Erkenntnisse, weitere Forschung, weiteres Wissen. Das ist auch eine Sache, die wir eben stark kritisieren, dass das eben sehr stark den Erkenntnishorizont einschränkt auf ein Thema, was widerlegt ist.

[Kla.TV:]

Verstehe ich das richtig? Weder Viren noch Bakterien sind für die Ansteckung verantwortlich?

[Marvin Haberland:]

Das ist richtig. Wissenschaftlich gesprochen kann man, wenn man diese Experimente mit Viren oder mit dem, wo man Viren drin behauptet, dort nicht die Ansteckung beweisen. Aber wenn man das mit Bakterien tut, die man ja tatsächlich sehen kann optisch im Mikroskop, die also tatsächlich existieren, auch dort können wir, wenn wir diese Bakterien isoliert nehmen, nicht eine Infektion provozieren im kontrollierten Experiment. Beispiel: Wenn ich jetzt Salmonellen nehme oder andere Bakterien, von denen behauptet wird, dass sie ursächlich sind für gewisse Symptome, dann kann ich aber ein gesundes Lebewesen nicht damit infizieren oder anstecken. Das funktioniert nicht. Man beobachtet immer nur, wenn ein Lebewesen bereits krank ist oder symptomatisch ist, dass dann gleichzeitig, also als Begleiterscheinung sozusagen, auch lokal sich Bakterien vermehren. Das ist aber zum Beispiel, um für den Zuschauer auch eine Analogie zu machen, wie mit einem brennenden Haus. Wenn ich jetzt brennende Häuser habe, dann beobachte ich meistens oder fast immer, dass dann da auch Feuerwehrmänner sind.

Das heißt, die Korrelation, die Begleitung ist sehr, sehr hoch. Das ist aber nicht der Beweis, dass die Feuerwehrmänner auch die Ursache für das Feuer sind. Die tauchen nur gleichzeitig mit dem Feuer auf. Und da muss man also bei Mikroorganismen, bei Bakterien sehr, sehr aufpassen und genau hinschauen. Nur weil die bei einer Symptomatik auftauchen, heißt das noch nicht, dass sie die Ursache sind. Denn, habe ich ja gerade schon mal gesagt, wenn ich die isoliert rausnehme, die Bakterien und einem Gesunden, der nicht krank ist, gebe, passiert nichts. Und das ist eigentlich die Widerlegung, dass es eben überhaupt Infektionen oder Ansteckungen gibt über Mikroorganismen wie zum Beispiel auch Bakterien. Aber da gehören auch Parasiten dazu und Würmer. Das funktioniert dort auch nicht. Also Gesunde kann man so nie anstecken. Das funktioniert nicht.

[Kla.TV:]

Ja, aber nochmal zurückkommend auf diese Situation der Klasse. Es essen nicht alle Kinder das Gleiche. Die haben ja nicht genau die gleichen Lebensumstände. Wie kann es dann trotzdem sein, dass sie alle eine gleiche Symptomatik entwickeln?

[Marvin Haberland:]

Also, wenn wir sagen, dass wir in einer Klasse eine ähnliche Symptomatik haben: Erstens betrifft das ja nicht immer alle Kinder, sondern immer nur ein paar. Und wir müssen nach Gemeinsamkeiten schauen. Die Kinder sind alle in einem Raum. Die haben alle die gleichen Unterrichtseinheiten. Die sind alle den gleichen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Die sind alle den gleichen Umweltbedingungen in diesem Raum ausgesetzt. Und das könnten schon genug Variablen sein oder Argumente sein, die man dann natürlich in einem vernünftigen Experiment testen müsste. Das wäre dann der zweite Schritt. Aber an Hypothesen mangelt es uns nicht. Genau.

[Kla.TV:]

Aber wenn Sie sagen, dass diese Existenz dieser krankmachenden Viren gar nicht bewiesen ist und die Wissenschaft im Grunde gar nicht weiß, was sie tut oder wonach sie sucht, wie sinnvoll sind dann überhaupt vorbeugende Maßnahmen wie zum Beispiel Impfungen?

[Marvin Haberland:]

Ja, die könnten auch ohne den Nachweis von Viren sinnvoll sein, wenn sie in einem vernünftigen Experiment einen Vorteil zeigen würden. Also unabhängig der Frage, ob es jetzt Viren gibt oder nicht, könnte ja die Impfung trotzdem funktionieren. Und das tut sie aber nicht, wenn man jetzt Experimente macht mit Impfungen. Erstens, die überwiegende Anzahl der Studien für Impfungen verfolgt eben auch nicht die wissenschaftlichen Regeln. Das heißt, dass wir zwei Gruppen haben mindestens. Eine bekommt den Impfstoff, eine bekommt ein geeignetes Placebo. Und dann wird das rein klinische Bild untersucht.

Bei Corona war das zum Beispiel so, bei den Corona-Impfstoffen. Da hat man schon darauf geachtet, eine Placebogruppe auch zu haben. Die hat dann Kochsalz bekommen, was an sich kein geeignetes Placebo wäre eigentlich. Weil ein Placebo in einer vernünftigen Negativkontrolle soll sich eigentlich nur in einer einzigen Variable vom aktiven Wirkstoff unterscheiden, damit man nur auf diese Variable schauen kann. In dem Fall wäre das diese virale Komponente. Eine Kochsalzlösung unterscheidet sich in Hunderten von Variablen von dem tatsächlichen Impfstoff. Das ist jetzt aber nochmal ein anderes Thema. Was hat man in diesen Corona-Studien gemacht für die Corona-Impfstoffe? Zum Beispiel BioNTech-Pfizer? Man hat dann einfach mit PCR-Test getestet die Menschen.

Wenn man aber im Kleingedruckten der Studie liest, waren in beiden Gruppen gleich viele Menschen krank. Man nennt das in diesen Studien „suspected Covid-19 cases“. Das heißt, da waren ungefähr gleich viele krank. Da hat man gar keine Unterscheidung machen können in der tatsächlichen Klinik. Heißt, die Impfung hatte gar keine klinische Auswirkung. Nur der PCR-Test hat sich unterschieden. Und auch da kritisieren wir halt Impfstoffe. Sie sind nicht wissenschaftlich nachweislich wirksam gegen Krankheiten. Und um da nochmal was sozusagen on top zu setzen: Wenn man sich das für Masern anschaut und für Keuchhusten beziehungsweise andere Krankheiten, die eben mit Impfungen in Zusammenhang gebracht werden, wo man ja argumentiert in der Schulmedizin, dass Impfungen die Krankheiten ausgerottet hätten, dann sieht man eigentlich, dass weit bevor jede Impfung eingeführt wurde in den Statistiken, der Krankheitsverlauf schon rückläufig war und zwar enorm. Teilweise bis zu 95 Prozent, wie bei Masern, rückläufig war in Deutschland, ehe erst dann die Impfung eingeführt wurde. Das heißt, die Krankheit war eigentlich schon weg, als die Impfung eingeführt wurde. Das heißt, auch von diesen Daten lassen sich keine Wirkungen ableiten. Deswegen kritisieren wir Impfstoffe ebenso, wie wir die Virologie kritisieren. Und übrigens auch mit die meisten anderen Medikamente als nicht wirksam und nicht notwendig.

[Kla.TV:]

Aber das klingt ja dann schon ziemlich nach Betrug. Sind dann Ihrer Meinung nach alle Virologen und medizinischen Forscher Betrüger und böse Menschen?

[Marvin Haberland:]

Nein, keineswegs. Wir müssen immer auch die menschliche Komponente mit einbeziehen. Denn diese Leute haben ihr Leben lang sich diesem Thema gewidmet, dieser Forschung. Sie sind entsprechend biased, wie man auf Englisch sagen würde, oder voreingenommen, haben eine verzerrte Ansicht, können nicht offen denken und oftmals hängt ja auch ihre gesamte Existenz davon ab. Das heißt, sie haben Familie, sie haben Kinder und so weiter und können sich das unter Umständen gar nicht leisten, da kritisch zu sein.

Das muss man immer berücksichtigen, das macht die Menschen nicht automatisch zu Bösewichten. Man kann vielen Virologen schon unterstellen, dass sie ignorant sind. Denn sie lehnen unsere Gesprächsangebote konsequent ab. Wir erhalten manchmal Antworten auf schriftliche Anfragen, aber auch nicht immer und es ist sehr, sehr schwierig, dort in eine sachliche Debatte, wissenschaftliche Debatte zu gehen. Das kann man also denen dann schon vorwerfen, aber grundsätzlich würde ich jetzt nicht von allen Ärzten oder allen Virologen und so weiter immer sagen, dass es mit Absicht passiert. Sondern es ist halt ein gewisser Selbstschutz, auch da eine gewisse Ignoranz gegenüber diesem Thema.

[Kla.TV:]

Nun sagen aber die Verfechter der Virustheorie, dass erst mit der eingeführten Hygiene z.B. durch Ignaz Semmelweis in der Frauenheilkunde und Robert Koch durch die Keimtheorie überhaupt erst die Infektionskrankheiten rückläufig geworden sind. Riskieren Sie dann mit Ihren Aussagen nicht, dass diese Errungenschaften wieder zunichte gemacht werden?

[Marvin Haberland:]

Man muss immer differenzieren. Es können durchaus Maßnahmen wie jetzt z.B. verbesserte Hygiene durchaus eine Auswirkung zeigen zum Beispiel einfach, weil ich weniger fremdes Material in meine Wunde lasse oder in meinen Körper. Natürlich reagiert der Körper auf fremden Dreck, sage ich jetzt einfach mal, mit einer Entzündung. Das ist ganz klar und das ist auch richtig so. Das hat aber jetzt nicht unbedingt was mit Viren zu tun. Bei der Virologie ist ja die Aussage ganz klar, es gibt kleine Teilchen, die Krankheiten auslösen, die ursächlich dafür sind. Und das muss ich wissenschaftlich beweisen. Das kann ich nicht einfach so stehen lassen. Sicherlich gibt es eben über die Hygiene verbesserte Bedingungen. Das hat aber auch starke Einschränkungen.

Beispielsweise hat man in der Corona-Zeit sehr viele Studien gemacht oder auch in der Influenza, wo man zwei Gruppen untersucht hat. Die eine hat Hygienebedingungen angewendet, die andere nicht. Oder die eine hat Masken benutzt und die andere nicht. Und in all diesen sogenannten Gold-Standard-RCT-Studien, wo man diese beiden Gruppen hat und nur eine Variable unterscheidet sich, findet man heraus, dass weder Hygienemaßnahmen noch Masken irgendeinen Effekt hatten. Beide Gruppen hatten immer gleich viel Kranke, Symptomatische. Da gab es also keinen statistischen, signifikanten Unterschied. Und das widerlegt auch diese Hypothese. Nichtsdestotrotz ist natürlich eine Hygiene jetzt bei offenen Wunden, hatte ich gerade schon mal gesagt, sinnvoll. Denn der Körper ist einfach am gesündesten, wenn keine Fremdstoffe im Gewebe sind. Das ist ganz klar.

[Kla.TV:]

Und dann gibt es ja historisch auch diese großen Ansteckungsversuche. So zwischen den Weltkriegen, in den Weltkriegen. Ist da nicht etwas rausgekommen, was sozusagen dann dazu geführt hat, dass man sagt, es gibt halt neben den Bakterien noch andere krankmachende Mechanismen, die eben auf diese Teilchen zurückzuführen sind?

[Marvin Haberland:]

Also es gibt tatsächlich ziemlich viele Ansteckungsversuche, die man historisch gemacht hat. Zu Zeiten der spanischen Grippe schon, aber auch dann später mit Masern und vielen anderen, Influenza und anderen Krankheiten. Und das hatte ich ja eingangs schon mal erwähnt, dass die immer scheitern. Also man kann nie zeigen, dass man Menschen kontrolliert anstecken kann. Das funktioniert immer nicht. Und spätestens da müsste man eigentlich schon anfangen zu grübeln und zu überlegen, irgendwas kann da nicht stimmen. Die Ärzte oder das Studienpersonal in diesen Studien hat sich natürlich dann auch immer Gedanken gemacht. Hey, wie kann das sein? Wir haben hier, wir versuchen hier die ansteckendsten Krankheiten experimentell zu benutzen und es funktioniert nie. Wie kann das sein? Dann kommen natürlich Argumente wie: „Ja, vielleicht waren die Viren nicht stark genug konzentriert oder vielleicht waren diese Probanden immun.“

Das sind alles auch gute Hypothesen, keine Frage. Fakt ist aber, wir haben noch nie in einem Experiment eine Ansteckung nachweisen können. Und das muss man erst mal stehen lassen, das muss man erst mal verdauen und das muss man sich erst mal bewusst werden lassen.

Und das widerlegt erst mal die Aussage, dass wir hier überhaupt Ansteckung haben und dass sie über diese Teilchen funktioniert. Das sieht man ja auch in diesen Maskenstudien. Wenn tatsächlich zum Beispiel FFP2-Masken getragen würden, beziehungsweise wenn es Viren gäbe, dann müsste das da ja einen Effekt geben. Oder die Hygienemasken müssten einen Effekt zeigen, tun sie aber nicht. Das heißt, wir haben also über mehrere Dimensionen, über verschiedene Experimente immer, immer Widerlegungen der Virologie. Man kann natürlich jetzt versuchen, mit allen Kräften und Mitteln die am Leben zu halten, was ja auch getan wird, weil da hängt sehr viel dran, da hängt sehr viel Industrie dran, sehr viel Wirtschaftsumsätze, Geld und so weiter und so fort.

Da kann man sich vorstellen, wenn das zu bröckeln beginnen würde, dann gibt es ein riesiges Erdbeben und das möchte man vermeiden naturgemäß. Und wir wollen einfach nur wissenschaftlich, sachlich aufzeigen, hier gibt es enorme Probleme, enorme Widersprüche, wenn man dort in die Wissenschaft schaut und das kann man nicht akzeptieren als Wissenschaftler. Als kritischer Wissenschaftler darf man das so nicht akzeptieren.

[Kla.TV:]

Das heißt, die Quellenlage ist so, dass diese Theorie nicht wirklich haltbar ist. Sie haben diese Quellen selber gelesen?

[Marvin Haberland:]

Genau, wir haben bei uns bei Next Level, hatte ich ja gerade schon gesagt, Schriftverkehre mit zig Institutionen, über 200 Stück geführt, mit Virologen. Wir haben Interviews geführt, wir haben Anfragen gestellt an das Robert-Koch-Institut und alle anderen Institutionen, die weltweit irgendwas zu melden haben auf diesem Gebiet.

Und alle bestätigen uns, dass es keine Negativkontrollen mit gesunden Proben gibt, dass es bei der Genomsequenzierung überhaupt keine Negativkontrollen gibt. Also da fehlen sie komplett. Dass die Ansteckungsexperimente nicht durchgeführt werden, weil aus ethischen Gründen zum Beispiel, das sind dann solche Scheinargumente, um sich zu verteidigen. Man könnte das ja auch mit Tieren machen, macht man ja auch ständig mit Impfstoffen und anderen Medikamenten, aber komischerweise wird hier mit Ethik argumentiert. Also da versucht man sich einfach zu schützen vor diesen Widersprüchen und einem aufmerksamen Zuschauer oder auch einem wissenschaftlich denkenden Menschen wird schnell auffallen, dass hier es enorme Probleme in der wissenschaftlichen Beweisführung gibt und eben auch in dieser Ursache-Wirkungsbeziehung. Und um nochmal auf diese Bilder hier zurückzukommen, auf diese Strukturen.

Es gibt eine große Arbeit vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte von dem Karlheinz Lüdtke. Der hat die Frühgeschichte der Virologie untersucht und der kommt auch zu dem Schluss, dass diese Bilder hier enorme Probleme darstellen, denn das sind keine optischen Bilder aus dem Mikroskop, wie wir das halt kennen, sondern das sind eigentlich gar keine Bilder. Hier wird mit einem Elektronenmikroskop gearbeitet. Die Proben, die man in dieses Elektronenmikroskop gibt, in eine Vakuumkammer, müssen stark behandelt werden. Die müssen zum Beispiel bedampft werden mit Metall, damit der Strom überhaupt leitfähig ist, und die müssen dann eingefroren werden oder mit Epoxidharz zwischen zwei Glasplatten fixiert werden. Das sind schon mal enorm viele Einflüsse auf dieses Gewebe hier, was auch schon das Gewebe stresst und auch schon zu Veränderungen führen könnte.

Und das hat auch Karlheinz Lüdtke vom Max-Planck-Institut festgestellt, dass eben enorme Probleme auch bestehen, dass es eben zu Artefakten kommt – so nennt man das in der Wissenschaft. Artefakte sind eben Ergebnisse oder Strukturen, die nur aufgrund von experimentellen Umständen entstehen. Und das sind keine Bilder, das sind im Computer umgerechnete elektrische Ströme, die dann sozusagen in ein Bild mathematisch umgewandelt werden. Und das ist ein weiteres Problem. Das heißt, im besten Fall haben wir es mit indirekter Beweisführung zu tun, aber niemals mit direkter Beweisführung. Direkte Beweisführung wäre: Ich habe einen Kranken, ich habe einen Gesunden, ich bringe die zusammen, er steckt den anderen an, er wird krank. Ich nehme aus dem Kranken Speichel oder Schleim, ich gebe diesem Schleim einen Gesunden und der wird krank. Das wäre direkte Beweisführung. Das gibt es nie in der Virologie. Wenn man das macht, funktioniert es nicht. Und das ist also die Hauptkritik an dem ganzen Thema.

[Kla.TV:]

Also lassen Sie uns das Ergebnis zusammenfassen. Die Wissenschaft und Forschung würde ja gut daran tun, den Diskurs offen zu halten. Weil es könnte ja sein, dass wir Grundlagenirrtümern aufsitzen, vielleicht ja nicht nur in der Virologie, sondern auch in anderen Fächern. Und das würde ja die, was Sie ja anmerken, die Grundlagen der Wissenschaft verletzen. Ja, letztlich das ad absurdum führen. Und das wäre natürlich eine Situation, in die wir nicht kommen wollen, wo wir uns halt in finstere Zeiten zurück entwickeln, wo man Dinge nicht wirklich stichhaltig beweisen kann. Herr Haberland, ich danke Ihnen für dieses Gespräch. Ich bin gespannt, was die Zuhörerschaft uns dazu zu sagen hat. Kla.TV bringt unzensierte Gegenstimmen, damit wir wahrnehmen können, was Wirklichkeit ist. Vielen Dank.

[Marvin Haberland:]

Ja, danke auch für diese Möglichkeit. Ich denke, das ist unheimlich wichtig. Viele Zuschauer werden sicherlich schon mal was von dem Thema gehört haben, aber die meisten sicherlich auch noch nicht. Und wie ich auch schon gesagt habe, es ist unglaublich schwierig, über dieses Thema öffentlich zu sprechen.

Man kriegt eigentlich nur Absagen überall, wenn man über dieses Thema sprechen will. Das wird also, kann man ruhig so sagen, es wird versucht zu unterdrücken, diese Information. Und ich lade die Zuschauer dazu ein, alle meine Aussagen zu überprüfen auf unserer Internetseite wissen-neu-gedacht.de. Da haben wir viele Publikationen mit allen Schriftverkehren, mit allen Quellen offengelegt, auch mit vielen Gerichtsverfahren in diesem Bereich. Und ja, wir haben auch eine App, Nexiqa, [https://nexiqa.com/] wo man eben im ChatGPT-Verfahren „Frage – Antwort“ all diese Themen ergründen kann, all diese virologischen Publikationen durchlesen kann mit sozusagen Hilfestellung.

Woran erkenne ich jetzt genau in der Publikation, dass eben die Wissenschaft missachtet wurde, verletzt wurde oder auch bei den Schriftverkehren mit den Virologen und so weiter. Also da kriegt man sehr viele Informationen.

[Kla.TV:]

Sehr gut, dann bleibt es ja dem Zuschauer überlassen, die Fakten selber zu checken und Fragen an Sie zu stellen. Vielen Dank.

Autor/en: hm./sl.

+++

Quellen & Links

Webseite von Next Level www.wissen-neu-gedacht.de

Stellungnahme zur Virologie von Next Level (Quellen, relevanten Studien und Schriftverkehre zum Thema Virus-Nachweis)

https://www.wissen-neu-gedacht.de/stellungnahme-virologie

Telegram-Kanal von Next-Level https://t.me/NextLevelOriginal

Im Interview erwähnte App „NEXIQA“ www.nexiqa.com

+++

Video, Text & Quellen: https://www.kla.tv/37196

Schau bei Next-Level vorbei:

@https://yewtu.be/channel/UCEX28z-nbXtSf-VTd7kRnQg

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/ewWF0AiBmQs

CaimiReport: kritisch alternatives Medium!

2C Christen und Caimi II: "Das Schweigen der Behörden"

Published on Apr 24, 2025

2. Gespräch aus unserem Format: 2C – Christen und Caimi. Heute: «Das Schweigen der Behörden» Viele Fragen an amtliche Fachstellen von verantwortungsbewussten und interessierten Bürgern werden negiert.

+++

Quellen & Links

1) Öffentlicher Brief an das Gesundheitsamt und Verantwortungsträger:  „Warum schauen sie weg?“ vom 9.12.2024

Link: https://www.aletheia-scimed.ch/de/2024-12-09/

2) Beschwerde an das Bundesgericht vom 27.3.25

Link: https://www.wissenschaftstehtauf.ch/Brief_ans_Bundesgericht_2025_3_Christen.pdf

3) Urteil vom Bundesgericht vom 7.4.25

Link: https://www.wissenschaftstehtauf.ch/Bundesgerichtsurteil_7.4.2025_Christen.pdf

4). Anfragen von Christen, Bittel und Bühler an die Schweiz. Krebsliga und deren Antworten

https://marcocaimi.ch/dok-310-das-schweigen-der-behoerden/

Für Spenden besuchen Sie bitte den YouTube-Kanal.

YT-Kanal CaimiReport: critical alternative medium!: https://www.youtube.com/channel/UCkdzEoq1f5bFbV-pkRwhYRw

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/-gha2zTnoNc

Tucker Carlson (Incl. Ads)

George Friedman Predicts the Next 50 Years of Global Affairs and the Importance of Space Domination

Published on Apr 24, 2025

Unstable as things may feel, America isn’t collapsing, says geopolitical forecaster George Friedman. It’s merely going through a predictable and necessary reset. In ten years, we’ll be fine.

+++

Sources & Links

Find George Friedman here: http://geopoliticalfutures.com

YT-Channel Tucker Carlson: https://www.youtube.com/channel/UCGttrUON87gWfU6dMWm1fcA

+++

Privacy Link:

https://youtu.be/jmmyLzlELz0