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zettizettler
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Joana Cotar nostr:nprofile1qqsztjus6fl0qkvlxd4r55jhc862nvg2fgkw95lt57sl4p07laxu9nspz4mhxue69uhk2er9dchxummnw3ezumrpdejqzxnhwden5te0wfjkccte9enk2arpd338jtnrdakj7a337xvhk4 arbeitet hier leider gegen die Interessen der Bitcoiner, sie sollte fĂŒr noch mehr Schulden stimmen.

Sie sollte sich dafĂŒr einsetzen nicht nur eine sonder 2 Billionen neue Schulden zu machen.

Höre dir doch mal die neue Folge von Weltanschauung an. Das Konzept e/acc könnte dir Gefallen, da gibt es Parallelen zu deiner hier geĂ€ußerten Denkweise.

Aus der Sicht des Staates, seiner Selbstbeschreibung nach und im Hinblick auf sein Studium ist er auch kein Historiker. SchmÀlert das seine Leistung? In keinster Weise! Es könnte aber ein Teil der Antwort sein, warum er sich in dieser Weise diesen Fragen stellt.

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Kurt Tucholsky - Krieg dem Kriege (1919)

Sie lagen vier Jahre im SchĂŒtzengraben.

Zeit, große Zeit!

Sie froren und waren verlaust und haben

daheim eine Frau und zwei kleine Knaben,

weit, weit –!

Und keiner, der ihnen die Wahrheit sagt.

Und keiner, der aufzubegehren wagt.

Monat um Monat, Jahr um Jahr...

Und wenn mal einer auf Urlaub war,

sah er zu Hause die dicken BĂ€uche.

Und es fraßen dort um sich wie eine Seuche

der Tanz, die Gier, das SchiebergeschÀft.

Und die Horde alldeutscher Skribenten klÀfft:

„Krieg! Krieg!

Großer Sieg!

Sieg in Albanien und Sieg in Flandern!“

Und es starben die andern, die andern, die andern...

Sie sahen die Kameraden fallen.

Das war das Schicksal bei fast allen:

Verwundung, Qual wie ein Tier, und Tod.

Ein kleiner Fleck, schmutzigrot-

und man trug sie fort und scharrte sie ein.

Wer wird wohl der nÀchste sein?

Und ein Schrei von Millionen stieg auf zu den Sternen.

Werden die Menschen es niemals lernen?

Gibt es ein Ding, um das es sich lohnt?

Wer ist das, der da oben thront,

von oben bis unten bespickt mit Orden,

und nur immer befiehlt: Morden! Morden! –

Blut und zermalmte Knochen und Dreck...

Und dann hieß es plötzlich, das Schiff sei leck.

Der KapitÀn hat den Abschied genommen

und ist etwas plötzlich von dannen geschwommen.

Ratlos stehen die Feldgrauen da.

FĂŒr wen das alles? Pro patria?

BrĂŒder! BrĂŒder! Schließt die Reihn!

BrĂŒder! das darf nicht wieder sein!

Geben sie uns den Vernichtungsfrieden,

ist das gleiche Los beschieden

unsern Söhnen und euern Enkeln.

Sollen die wieder blutrot besprenkeln

die AckergrĂ€ben, das grĂŒne Gras?

BrĂŒder! Pfeift den Burschen was!

Es darf und soll so nicht weitergehen.

Wir haben alle, alle gesehen,

wohin ein solcher Wahnsinn fĂŒhrt –

Das Feuer brannte, das sie geschĂŒrt.

Löscht es aus! Die Imperialisten,

die da drĂŒben bei jenen nisten,

schenken uns wieder Nationalisten.

Und nach abermals zwanzig Jahren

kommen neue Kanonen gefahren. –

Das wÀre kein Friede.

Das wÀre Wahn.

Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.

Du sollst nicht töten! hat einer gesagt.

Und die Menschheit hörts, und die Menschheit klagt.

Will das niemals anders werden?

Krieg dem Kriege!

Und Friede auf Erden.

Man beachte das Jahr der Veröffentlichung und die Vorhersage, dass in 20 Jahren der nĂ€chste Krieg vor der TĂŒr stehen wird. Defund the state!

Kurt Tucholsky - Krieg dem Kriege (1919)

Sie lagen vier Jahre im SchĂŒtzengraben.

Zeit, große Zeit!

Sie froren und waren verlaust und haben

daheim eine Frau und zwei kleine Knaben,

weit, weit –!

Und keiner, der ihnen die Wahrheit sagt.

Und keiner, der aufzubegehren wagt.

Monat um Monat, Jahr um Jahr...

Und wenn mal einer auf Urlaub war,

sah er zu Hause die dicken BĂ€uche.

Und es fraßen dort um sich wie eine Seuche

der Tanz, die Gier, das SchiebergeschÀft.

Und die Horde alldeutscher Skribenten klÀfft:

„Krieg! Krieg!

Großer Sieg!

Sieg in Albanien und Sieg in Flandern!“

Und es starben die andern, die andern, die andern...

Sie sahen die Kameraden fallen.

Das war das Schicksal bei fast allen:

Verwundung, Qual wie ein Tier, und Tod.

Ein kleiner Fleck, schmutzigrot-

und man trug sie fort und scharrte sie ein.

Wer wird wohl der nÀchste sein?

Und ein Schrei von Millionen stieg auf zu den Sternen.

Werden die Menschen es niemals lernen?

Gibt es ein Ding, um das es sich lohnt?

Wer ist das, der da oben thront,

von oben bis unten bespickt mit Orden,

und nur immer befiehlt: Morden! Morden! –

Blut und zermalmte Knochen und Dreck...

Und dann hieß es plötzlich, das Schiff sei leck.

Der KapitÀn hat den Abschied genommen

und ist etwas plötzlich von dannen geschwommen.

Ratlos stehen die Feldgrauen da.

FĂŒr wen das alles? Pro patria?

BrĂŒder! BrĂŒder! Schließt die Reihn!

BrĂŒder! das darf nicht wieder sein!

Geben sie uns den Vernichtungsfrieden,

ist das gleiche Los beschieden

unsern Söhnen und euern Enkeln.

Sollen die wieder blutrot besprenkeln

die AckergrĂ€ben, das grĂŒne Gras?

BrĂŒder! Pfeift den Burschen was!

Es darf und soll so nicht weitergehen.

Wir haben alle, alle gesehen,

wohin ein solcher Wahnsinn fĂŒhrt –

Das Feuer brannte, das sie geschĂŒrt.

Löscht es aus! Die Imperialisten,

die da drĂŒben bei jenen nisten,

schenken uns wieder Nationalisten.

Und nach abermals zwanzig Jahren

kommen neue Kanonen gefahren. –

Das wÀre kein Friede.

Das wÀre Wahn.

Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.

Du sollst nicht töten! hat einer gesagt.

Und die Menschheit hörts, und die Menschheit klagt.

Will das niemals anders werden?

Krieg dem Kriege!

Und Friede auf Erden.

Because it's vegetarian lasagna. You probably also put sunscreen on it and sleep in a bed, not on the floor. Please don't meditate while it's in the oven, or it'll burn.