Bei historischen Bankrunns wurde Bargeld gehortet oder die Bestände auf größere Banken (vielleicht auch im Ausland) transferiert. Wird das zukünftig auch noch passieren oder ist das Vertrauen in Fiat schon zu sehr gebrochen?
Werden wir nur bich Bankruns auf Gold oder Bitcoin sehen?
Im thinking about 1 big 8k (or 4k) to have 4 x 4k (or 1080p) in one place. But it depends on the window manager I guess.
Davinci Resolve ist sehr gut aber hat eine sehr steile Lernkurve. Ichhabs noch nicht ausprobiert aber vielleicht ist das ja was: https://github.com/apvlv/davinci-resolve-mcp
You mean after taxes?
Die wirklichen "smart Contracts". Werden auf Nostr gemacht. Sie werden das Oracle Problem nicht lösen aber man kann auf dem social layer dafür haften.
Ricing on NixOS at the help of AI feels like having super Powers! Bullish on the UNIX way.
Newton Rothbard (1926–1995) war ein herausragender amerikanischer Ökonom der Österreichischen Schule, ein einflussreicher politischer Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der maßgeblichen Theoretiker des Anarchokapitalismus und war ein konsequenter Verfechter des Laissez-faire-Kapitalismus, des Goldstandards bzw. soliden Geldes und ein profilierter Kritiker staatlicher Interventionen in die Wirtschaft – insbesondere des Zentralbankwesens und der inflationären Geldpolitik.
Genau die Frage nach den Auswirkungen einer gleichmäßigen Geldmengenausweitung hat Rothbard intensiv beschäftigt. Er nutzte dafür ein Gedankenexperiment, das als "Engel-Gabriel-Modell" bekannt wurde. Dies entwickelte er im Rahmen seiner monetären Theorie, die er über Jahrzehnte, beginnend in der Mitte des 20. Jahrhunderts, ausarbeitete, unter anderem in Werken wie "Man, Economy, and State" (1962) und "The Mystery of Banking" (1983).
Das "Engel-Gabriel-Modell" – Geldmengenausweitung ohne Cantillon-Effekt erklärt:
Das Modell dient dazu, die Auswirkungen einer Erhöhung der Geldmenge unter den idealisiertesten und scheinbar "fairsten" Bedingungen zu untersuchen, um die inhärenten Eigenschaften von Geld und Geldmengenänderungen aufzuzeigen – also genau Ihr Szenario einer Geldmengenausweitung, die den Cantillon-Effekt (die ungleiche Verteilung neuen Geldes an Erstempfänger) vermeidet:
Das Szenario: Stellen dir vor, eine hypothetische, allmächtige und wohlwollende Entität – der "Engel Gabriel" – würde über Nacht die Geldmenge jedes einzelnen Wirtschaftssubjekts exakt proportional erhöhen. Jeder Mensch erwacht beispielsweise mit dem Doppelten seines vorherigen Geldbestandes. Diese Erhöhung geschieht für alle simultan und im gleichen Verhältnis.
Keine Erhöhung des realen Wohlstands: Rothbards erste Schlussfolgerung ist, dass diese nominale Geldvermehrung die Gesellschaft als Ganzes nicht reicher macht. Die Menge der realen Güter und Dienstleistungen (Brot, Maschinen, Arbeitskraft etc.) bleibt unverändert. Es gibt nicht mehr zu konsumieren oder zu investieren, nur weil die Zahlen auf den Konten gestiegen sind.
Tendenz zu steigenden Preisen: Da nun eine größere Menge an Geldeinheiten auf eine unveränderte Menge an Gütern trifft, werden die Preise für Güter und Dienstleistungen tendenziell steigen – im Idealfall und langfristig betrachtet etwa im gleichen Verhältnis wie die Geldmenge.
Die entscheidende Nicht-Neutralität des Geldes (der Kern der Antwort auf Ihre Frage): Selbst unter diesen "fairen" Bedingungen einer perfekt gleichmäßigen Verteilung ist Geld nicht neutral. Und hier liegt der Knackpunkt, warum auch eine Geldmengenausweitung ohne Cantillon-Effekt reale Auswirkungen hat:
Veränderte Nachfragestruktur aufgrund subjektiver Wertskalen: Obwohl jedes Individuum proportional mehr Geld erhält, werden die Menschen ihre nun höheren nominalen Kassenbestände nicht einfach in exakt der gleichen Weise ausgeben wie zuvor, nur eben mit höheren Beträgen. Jedes Individuum hat eine eigene, subjektive Wertskala und unterschiedliche Präferenzen. Mit mehr nominalem Geld werden einige ihre Ausgaben für bestimmte Güter überproportional erhöhen (z.B. Luxusgüter, bestimmte Investitionen), für andere vielleicht weniger stark oder gar nicht. Die Struktur der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach spezifischen Gütern und Dienstleistungen verändert sich somit unweigerlich.
Veränderung der relativen Preise: Da sich die Nachfrage nach verschiedenen Gütern und Dienstleistungen unterschiedlich stark verschiebt, werden sich auch die relativen Preise dieser Güter zueinander verändern. Die Preise einiger Güter werden stärker oder schneller steigen als die anderer. Es findet also nicht nur eine proportionale Anpassung aller Preise nach oben statt, sondern eine komplexe Veränderung der Preisstruktur.
Umstrukturierung der Produktion und Allokation von Ressourcen: Diese Veränderungen der relativen Preise senden neue und veränderte Signale an die Produzenten und Unternehmer. Ressourcen (Kapital, Arbeit, Rohstoffe) werden tendenziell von Sektoren mit relativ gesunkener oder langsamer steigender Nachfrage in Sektoren mit relativ gestiegener oder schneller steigender Nachfrage umgelenkt. Es kommt somit zu einer realwirtschaftlichen Umstrukturierung und zu Verschiebungen in der Produktionsstruktur.
Selbst im hypothetischen Fall einer perfekt gleichmäßigen und simultanen Erhöhung der Geldmenge für alle Wirtschaftssubjekte (also ohne den Cantillon-Effekt der ungleichen Erstverteilung) führt dies nicht lediglich zu einer neutralen, proportionalen Erhöhung aller Preise. Vielmehr induziert dieser Prozess, aufgrund der subjektiven und heterogenen Präferenzen der Individuen, unweigerlich eine Veränderung der relativen Preise und eine daraus resultierende Verschiebung in der Struktur von Produktion und Konsum.
Geld ist somit auch unter diesen idealisierten Bedingungen nicht neutral, sondern hat reale Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur. Der Effekt ist subtiler als der Cantillon-Effekt, aber er demonstriert, dass jede künstliche Veränderung der Geldmenge, unabhängig von ihrer ursprünglichen Verteilungsmethode, nicht ohne Friktionen und realwirtschaftliche Anpassungsprozesse vonstattengeht. Rothbard betont damit, dass die Stabilität der Geldmenge eine wichtige Voraussetzung für eine stabile und berechenbare Wirtschaftsentwicklung ist, da sie willkürliche Umverteilungen und Fehlallokationen von Ressourcen vermeidet.
Murray Newton Rothbard (1926–1995) war ein herausragender amerikanischer Ökonom der Österreichischen Schule, ein einflussreicher politischer Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der maßgeblichen Theoretiker des Anarchokapitalismus und war ein konsequenter Verfechter des Laissez-faire-Kapitalismus, des Goldstandards bzw. soliden Geldes und ein profilierter Kritiker staatlicher Interventionen in die Wirtschaft – insbesondere des Zentralbankwesens und der inflationären Geldpolitik.
Genau die Frage nach den Auswirkungen einer gleichmäßigen Geldmengenausweitung hat Rothbard intensiv beschäftigt. Er nutzte dafür ein Gedankenexperiment, das als "Engel-Gabriel-Modell" bekannt wurde. Dies entwickelte er im Rahmen seiner monetären Theorie, die er über Jahrzehnte, beginnend in der Mitte des 20. Jahrhunderts, ausarbeitete, unter anderem in Werken wie "Man, Economy, and State" (1962) und "The Mystery of Banking" (1983).
Das "Engel-Gabriel-Modell" – Geldmengenausweitung ohne Cantillon-Effekt erklärt:
Das Modell dient dazu, die Auswirkungen einer Erhöhung der Geldmenge unter den idealisiertesten und scheinbar "fairsten" Bedingungen zu untersuchen, um die inhärenten Eigenschaften von Geld und Geldmengenänderungen aufzuzeigen – also genau Ihr Szenario einer Geldmengenausweitung, die den Cantillon-Effekt (die ungleiche Verteilung neuen Geldes an Erstempfänger) vermeidet:
Das Szenario: Stellen dir vor, eine hypothetische, allmächtige und wohlwollende Entität – der "Engel Gabriel" – würde über Nacht die Geldmenge jedes einzelnen Wirtschaftssubjekts exakt proportional erhöhen. Jeder Mensch erwacht beispielsweise mit dem Doppelten seines vorherigen Geldbestandes. Diese Erhöhung geschieht für alle simultan und im gleichen Verhältnis.
Keine Erhöhung des realen Wohlstands: Rothbards erste Schlussfolgerung ist, dass diese nominale Geldvermehrung die Gesellschaft als Ganzes nicht reicher macht. Die Menge der realen Güter und Dienstleistungen (Brot, Maschinen, Arbeitskraft etc.) bleibt unverändert. Es gibt nicht mehr zu konsumieren oder zu investieren, nur weil die Zahlen auf den Konten gestiegen sind.
Tendenz zu steigenden Preisen: Da nun eine größere Menge an Geldeinheiten auf eine unveränderte Menge an Gütern trifft, werden die Preise für Güter und Dienstleistungen tendenziell steigen – im Idealfall und langfristig betrachtet etwa im gleichen Verhältnis wie die Geldmenge.
Die entscheidende Nicht-Neutralität des Geldes (der Kern der Antwort auf Ihre Frage): Selbst unter diesen "fairen" Bedingungen einer perfekt gleichmäßigen Verteilung ist Geld nicht neutral. Und hier liegt der Knackpunkt, warum auch eine Geldmengenausweitung ohne Cantillon-Effekt reale Auswirkungen hat:
Veränderte Nachfragestruktur aufgrund subjektiver Wertskalen: Obwohl jedes Individuum proportional mehr Geld erhält, werden die Menschen ihre nun höheren nominalen Kassenbestände nicht einfach in exakt der gleichen Weise ausgeben wie zuvor, nur eben mit höheren Beträgen. Jedes Individuum hat eine eigene, subjektive Wertskala und unterschiedliche Präferenzen. Mit mehr nominalem Geld werden einige ihre Ausgaben für bestimmte Güter überproportional erhöhen (z.B. Luxusgüter, bestimmte Investitionen), für andere vielleicht weniger stark oder gar nicht. Die Struktur der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach spezifischen Gütern und Dienstleistungen verändert sich somit unweigerlich.
Veränderung der relativen Preise: Da sich die Nachfrage nach verschiedenen Gütern und Dienstleistungen unterschiedlich stark verschiebt, werden sich auch die relativen Preise dieser Güter zueinander verändern. Die Preise einiger Güter werden stärker oder schneller steigen als die anderer. Es findet also nicht nur eine proportionale Anpassung aller Preise nach oben statt, sondern eine komplexe Veränderung der Preisstruktur.
Umstrukturierung der Produktion und Allokation von Ressourcen: Diese Veränderungen der relativen Preise senden neue und veränderte Signale an die Produzenten und Unternehmer. Ressourcen (Kapital, Arbeit, Rohstoffe) werden tendenziell von Sektoren mit relativ gesunkener oder langsamer steigender Nachfrage in Sektoren mit relativ gestiegener oder schneller steigender Nachfrage umgelenkt. Es kommt somit zu einer realwirtschaftlichen Umstrukturierung und zu Verschiebungen in der Produktionsstruktur.
Selbst im hypothetischen Fall einer perfekt gleichmäßigen und simultanen Erhöhung der Geldmenge für alle Wirtschaftssubjekte (also ohne den Cantillon-Effekt der ungleichen Erstverteilung) führt dies nicht lediglich zu einer neutralen, proportionalen Erhöhung aller Preise. Vielmehr induziert dieser Prozess, aufgrund der subjektiven und heterogenen Präferenzen der Individuen, unweigerlich eine Veränderung der relativen Preise und eine daraus resultierende Verschiebung in der Struktur von Produktion und Konsum.
Geld ist somit auch unter diesen idealisierten Bedingungen nicht neutral, sondern hat reale Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur. Der Effekt ist subtiler als der Cantillon-Effekt, aber er demonstriert, dass jede künstliche Veränderung der Geldmenge, unabhängig von ihrer ursprünglichen Verteilungsmethode, nicht ohne Friktionen und realwirtschaftliche Anpassungsprozesse vonstattengeht. Rothbard betont damit, dass die Stabilität der Geldmenge eine wichtige Voraussetzung für eine stabile und berechenbare Wirtschaftsentwicklung ist, da sie willkürliche Umverteilungen und Fehlallokationen von Ressourcen vermeidet.
Hätte es einen Effekt, wenn die Geldmenge zwar ausgeweitet wird, das neue Geld aber auf alle bestehenden Geldeinheiten gleichmäßig aufgeteilt wird? Also eine Geldmengenausweitung ohne den Cantillon-Effekt – verändert das trotzdem etwas Fundamentales in der Wirtschaft? Antwort 👇
Das nächste Lebensjahr wird ein ₿ullisches. 
#Bitcoin ist nicht demokratisch! Es mĂĽssen sich immer alle einig sein sonst formt sich ein neues Netzwerk.
Selfcustody ist kein Recht sondern eine Fähigkeit!
What is your weirdest flex? 🤔 I'm part of the reigning team of the Bitcoin Meetup Championships (MMT). It's a fun event in Germany where local meetups compete, connect and dive deep into Bitcoin discussions. 
wann BTC all time high in Gold? 
Ah, jetzt verstehe ich. Ich dachte eigentlich ich hatte auf einen Post reagiert wo deiner als Zitat eingebunden war und es um die Frage ging ob eine invlation von x ein Problem darstellt wenn meine Rendite > x ist. Den Post finde ich jetzt leider nicht mehr. Nostr ist für uns alle Neuland 🤣
Ich wollte damit versuchen klar zu machen das nicht die Ausweitung an sich sondern die unfaire Verteilung das Problem ist wobei sich das natĂĽrlich sehr bedingt.
Der Nominale Wert meines vermögen ist ja für die Bewertung auch nicht so relevant wie der Anteil an der Gesamtmenge.
In der Praxis gibt es nur Beispiele in die andere Richtung. Weil die Geldsysteme eben inflationieren und die MĂĽnzen irgendwann unbrauchbar werden. Deshalb wurden Reformen gemacht und Nullen gestrichen.
Bei einem Deflationären Geldsystem könnte durchaus zur besseren Darstellung weitere Nullen oder kleinere Einheiten hinzugefügt werden ohne das das zu negativen folgen für die Nutzer führen würde.
Inflation durch Geldmengenausweitung wäre grundsätzlich kein Problem wenn man das neue Geld gleichmäßig an alle verteilen würde (dann hätten wir z. B. Einfach eine weitere null überall hinten dran gesetzt ergibtt also wenig Sinn).
Das Problem ist, das eine zentrale Partei entscheidet wer das neue Geld erhält und die Inflation je nach Konsumverhalten für jeden individuell ist. Für dich persönlich wäre es kein Problem wenn du es dauerhaft schaffst die Rendite oberhalb der Inflation zu halten, würden das alle schaffen würde der zustand aber nicht aufrecht zu erhalten sein. Die Bank würde dann verlieren.
Are ETFs included in this?
That escalated quickly 🤣

The Fiat Bitcoin Carey trade will be the biggest ever in existance.



