Interessantes Video. Ich finde es wichtig neue Player wie firefish kritisch zu hinterfragen.
Dass sie im Darlehensvertrag die Eigentumsrechte an sich selber übertragen, war mich nicht bekannt und auch der Mangel an open-source Software ist zu bemängeln.
In dem Video unterläuft dem Autor nostr:nprofile1qqstqdgptn2k0x76e83t2lupwkdnu4spycry5sex47n8vmm3mw9a8xqppemhxue69uhkummn9ekx7mp0qsfka6 aber ein bedeutender Fehler, der den Hauptpunkt entkräftet: Es wird behauptet, dass das Collateral in einem 2von3 MultiSig zwischen dem Kreditnehmer und zwei Entitäten von Firefish liegt.
In der Tat liegen die Coins aber in einem 3von3 MultiSig (Quelle: https://docs.firefish.io/firefish-protocol ). Somit ist firefish nie in einer Situation, dass sie eine Signatur Quorum erreichen und beliebige Transaktionen signieren könnten. Dafür ist immer der temporäre dritte Schlüssel des Kreditnehmers notwendig.
Das der Kreditnehmer seinen Schlüssel nach dem Setup verwirft, ist auch nicht weiter schlimm, da zu Beginn bereits alle möglichen Outcomes mit PSBTs abgebildet werden. Entweder gehen die Coins an den Liquidierer, wenn der Kredit nicht rechtzeitig zurück gezahlt wurde, oder sie gehen an den Kreditnehmer zurück.
Der Kreditnehmer kann sich in seinem Portal sogar die timelocked PSBT herunterladen, die ihm nach Ablauf des Kreditvertrages (+ n Tage) sein Collateral zurück überweist. Das ist sinnvoll, falls während der Kreditlaufzeit Firefish pleite geht oder seine Schlüssel verliert. Diese PSBT kann man zB im Sparrow importieren und sehen, an welche Adresse (seine vorher angegebene Auszahladresse) wann ausgezahlt wird.