Über die Macht der Sprache in der Berichterstattung

Die Art, wie Nachrichten formuliert werden, prägt unsere Wahrnehmung erheblich. gerade im Radio gehört:

"Trump will Sozialkürzungen und Steuergeschenke."

"Sozialkürzungen" - impliziert den Verlust von etwas Positivem

"Steuergeschenke" - suggeriert unverdiente Vorteile

Die Wirkung von Framing emotionale Aufladung:

Wörter wie "Kürzungen" und "Geschenke" sind nicht neutral

Sie transportieren bereits eine Bewertung mit

Unterschiedliche Weltanschauungen:

Eine Sichtweise: Steuern als notwendiger Beitrag für Gemeinschaftsaufgaben

Andere Sichtweise: Steuern als Eingriff in persönliches Eigentum

#SteuernsindRaub

nostr:nprofile1qqspfyzftuxs55wr0vdqd3snjtaazxgrsjmc4wp3n6k7gktcfe08k0cprfmhxue69uhkummnw3ezucm9wf3kzarjdamxztndv5hszymhwden5te0wp6hyurvv4cxzeewv4ej7mlmjrq :-)

Was hinter solchen Sendungen und "Nachrichten" steht:

Die Wortwahl verrät oft die ideologische Brille des Berichtenden. Objektive Berichterstattung würde eher sachliche Begriffe verwenden:

"Reduzierung der Sozialausgaben"

"Senkung der Steuersätze"

Sprache formt Realität. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuhören, wie etwas gesagt wird, nicht nur was gesagt wird.

Reply to this note

Please Login to reply.

Discussion

Ein Lehrstück hierzu ist die neue Doku auf ARTE zu Argentinien.

Ziemlich schwer zu ertragen.

Ich mag die Doku🥰

Ich mag das einfach wenn die herumheulen und sich gegenseitig anlügen und das dann auch noch glauben...😂 und gleichzeitig ists so einfach zu durchschauen.

sozialkürzungen... omg 😄