Shiba Inus Reise in das moderne Balnibarbi (2050)
Ein neugieriger Reisender in der futuristischen, aber heruntergekommenen Nation Balnibarbi.
Über der Hauptstadt Lagado schwebt eine High-Tech-Metropole namens Laputa 2.0, eine Stadt aus Glas und Stahl, bevölkert von Tech-Milliardären, KI-Entwicklern und Crypto-Influencern. Diese schwebenden Eliten tragen VR-Brillen, handeln mit NFTs und diskutieren in Discord-Servern über die nächste große Blockchain-Revolution, während sie die Welt unter sich ignorieren.
Shiba Inu wird von Laputa 2.0 in einem autonom fliegenden Drohnen-Shuttle abgeholt. Nach ein paar Tagen voller Crypto-Pitches, NFT-Auktionen und unverständlichem Tech-Slang („To the mars!“), wird er nach Lagado hinuntergelassen. Dort findet er eine Stadt vor, die einst wohlhabend war, jetzt aber von verlassenen Solaranlagen, kaputten E-Scootern und halbfertigen 3D-gedruckten Hochhäusern geprägt ist. Die Bewohner scrollen hungrig durch ihre Smartphones, während riesige LED-Bildschirme Werbung für die neueste Dogecoin-Wallet zeigen.
In Lagado besucht Shiba Inu die „Neo-Akademie für Transformativen Fortschritt“, ein gläsernes Gebäude mit Neonlichtern, finanziert von Crypto-VCs und Tech-Gurus aus Laputa 2.0. Die Wissenschaftler – mit Hoodies, Smartwatches und limitierten Yeezys – arbeiten an Projekten, die sie als „game-changer“ bezeichnen. Ihr größtes Vorhaben: die komplette Umwandlung von Geschlechtern mittels KI-gesteuerter Biotechnologie.
Ein Wissenschaftler, der sich „Elon69“ nennt, führt Shiba Inu in ein Labor voller summender Quantum-Computer, DNA-Printer und CRISPR-Maschinen. „Much wow“, sagt er, „wir machen aus einem Jungen ein Mädchen oder umgekehrt.– in nur 48 Stunden, dank Blockchain-verifizierter Gen-Edits!“
Der Plan: Mit Gen-Editing, synthetischen Hormonen und einer „Geschlechts-Umprogrammierungs-KI“ sollen Kinder ihr biologisches Geschlecht wechseln können. Die Idee kam aus einem viralen Tweet, den eine KI analysiert hat, mit der Prognose, dass „Gender-Swapping“ der nächste Hype auf Twitch und OnlyFans wird.
Elon69 zeigt Shiba Inu ein junges Mädchen im Transformations-Tank. Nanobots schreiben ihre DNA um, während eine KI ihr Gehirn mit „Jungen-Vibes“ reprogrammiert – optimiert für Fortnite-Skills und Meme-Wissen. „In zwei Tagen: Junge. Strong. Ready für Crypto-Mining!“, sagt er stolz.
Daneben wird ein Junge zu einem Mädchen umgewandelt, weil die KI voraussagt, dass „weibliche Avatare mehr Engagement auf Instagram bringen“. Die Ergebnisse werden als NFTs verkauft, um das Projekt zu finanzieren.
Die Neo-Akademie hat noch mehr Fortschritt:
Ein Crypto-Linguist will Sprache durch Meme-GIFs ersetzen, mit einer App, die Gedanken in „Pepe the Frog“-Reaktionen übersetzt.
Ein Priester will einen Doge-KI Gott, ganz nach Vorbild der Doge Verwaltung entwerfen.
Die Misere von Balnibarbi:
Shiba Inu erfährt, dass Balnibarbi früher ein Land mit florierenden Start-ups und stabiler Infrastruktur war. Doch vor fünfundzwanzig Jahren kamen Crypto-Visionäre und Tech-Bros aus Laputa 2.0 und überzeugten die Regierung, alles auf „Web3-Innovation“ zu setzen. Jobs wurden durch Smart Contracts ersetzt, Schulen durch NFT-basierte Lern-Token, und die Landwirtschaft durch automatisierte Hydroponik-Farmen, die von der launischen Azure AI gesteuert werden. Das Gender-Transformations-Projekt sollte „maximale Freiheit“ bringen, führte aber zu Chaos: Eltern posten verwirrt auf X, Lehrer geben auf, und die Wirtschaft leidet unter Zöllen.
Die Neo-Akademie verschlingt Milliarden an Dogecoin-Investitionen, während die Serverfarmen überhitzen. Nur ein paar Scriblerian, Schwurbler, Handwerker und Offline-Bauern widersetzen sich dem Hype und halten mit alten Methoden und der Rebellen-Währung Bitcoin die letzten funktionierenden Teile des Landes am Leben.