1/ Bitcoin-Adressen gibt’s in vier relevanten Formaten: Legacy, Nested Segwit, Native Segwit & Taproot. Deine Wahl beeinflusst:

💸 Gebühren

🔗Kompatibilität

🕵️Privatsphäre

Was solltest du wählen?

2/ Legacy (startet mit „1“) & Nested Segwit (startet mit „3“):

Diese sind veraltet 📜

Warum?

Höhere Transaktionsgebühren!

😩 Legacy ist älter, und Nested Segwit hat sich gegen Native Segwit nicht durchgesetzt. 👎

3/ Native Segwit: Seit 2017 der Standard für die meisten neuen Nutzer 🌟.

Effizient, weit verbreitet & spart Gebühren im Vergleich zu Legacy/Nested. Perfekt für einfache Wallets! 😊👍

4/ Taproot: Seit 2021 die modernste Option. Macht Bitcoin flexibler für Smart Contracts, NFTs (Ordinals) oder komplexe Wallets (Multi-Sig, Miniscript) 🛠️. Plus: Spart Gebühren bei vielen UTXOs & boostet Privatsphäre 🕶️

5/ Taproot-Privatsphäre: Bei Blockchain-Analysen sieht eine Sendung von einer normalen Taproot-Wallet zu einer komplexen wie eine Standard-Transaktion aus 🙈. Perfekt, um fortgeschrittene Nutzung zu verbergen!

6/ 💰Gebühren-Vergleich: Bei simplen Transaktionen ist Native Segwit oft günstiger.

Taproot glänzt bei komplexen Szenarien oder vielen Inputs. Insgesamt ist die Gebührenstruktur ähnlich, aber Taproot hat bei Spezialfällen die Nase vorn.

7/ Taproot-Nachteile:

🟥Noch nicht so verbreitet wie Native Segwit

🟥weniger Wallet-Unterstützung.

🟥Manche komplexe Skripts sind noch nicht möglich.

🟥Theoretisch leichter von Quantencomputern angreifbar, aber das liegt weit in der Zukunft. Und ist evtl. nie relevant.

8/ Fazit: Für normale Wallets → Native Segwit (Standard, kompatibel, günstig) ✅.

Taproot für fortgeschrittene Use-Cases und Leute, die in Zukunft fortschrittliche Taproot Funktionen verwenden möchten.

Wähle nach deinen Bedürfnissen!

Welches Format nutzt du? 💬

Du behautest das die Taproot adressen Theoretisch leichter von Quantencomputern angreifbar sind.

Kannst du das erklähren warum du das so siehst?

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Discussion

Hab das von nostr:nprofile1qyt8wumn8ghj7ct5d3shxtnwdaehgu3wd3skueqpp3mhxue69uhkyunz9e5k7qpqemsh676rdg2ahqlmsqewf5emkl88jgmunxe64hg6v79r070pfyeqlk6rfn aus der nostr:nprofile1qys8wumn8ghj7mn0wd68ytn9d9h82mny0fmkzmn6d9njuumsv93k2tcpr9mhxue69uhkummnw3ezuun0wdjkucnpw4kjuum99uqzpx7mjedrw4lzxd5ekk4tmr79t0qvrayw88zdtt9vd5mm9ay0y9s7s3p3mj Folge E228 (min 25:47)

Die Argumentation ist, dass wenn der Quantencomputer dazu in der Lage wäre die ECDSA Signaturen zu knacken. Dann kann er das am besten wenn der den PubKey hat. Bei sehr alten Pay-to-PubKey (P2PK) Adressen wird der öffentliche Schlüssel ungehasht in die Bitcoin Blockchain geschrieben.

Das sind z.B. Adressen auf denen die Coins von Satoshi Nakamoto liegen.

Wenn man eine Transaktion versendet, dann liegt der Beweis, dass man die Bitcoin versendet hat in Form des PubKeys ebenfalls auf der Blockchain. Normalerweise ist das kein Problem, weil man ja immer eine Change Adresse verwendet, wenn man ein UTXO, was auf deiner Receive Adresse liegt versendet. Wenn man Adressen jedoch mehrfach verwendet, dann kann der PubKey der Adresse, wo noch Geld drauf liegt offen in der Blockchain liegen, und dieser könnte mit einem Quantencomputer angegriffen werden.

Bei Taproot Adressen liegen genauso, wie bei den alten P2PK Adressen ebenfalls der PubKey öffentlich auf der Bitcoin Blockchain. Sodass diese ebenfalls angegriffen werden können, falls ein Quantencomputer die ECDSA Signaturen knacken würde.

👌

Wirklich gute Podcast Folge!!!

Vielen Dank!

Danke für die ausfügrliche erklährung👍