Hallo, Frau Menhard,
sehr gut, dass Sie sich dazu Gedanken machen.
Geht mir auch so. Insbesondere vor dem Hintergrund der gerade stattgehabten Wahlen in Deutschland.
(Digitale) Autonomie und (digitale) Souveränität; m.E. kann man - gerade, wenn man von "der Verwaltung" spricht - auch die Interaktion Bürger - Staat in den Blick nehmen.
Warum nutzen wir eigentlich für die Gewinnung der Daten und die Auszählung der Wahlergebnisse noch alte (ich meine also wirklich "alte") Techniken ?
Ich kenne nicht die Feinheiten in dem in Screven County, Gerogia, angewandten Wahlsystem.
https://www.forbes.com/sites/frankcorva/2024/11/16/bitcoin-blockchain-used-to-secure-election-results-in-georgia-county/
Aber mir gefallen solche Sätze wie:
"The Screven County Board of Elections worked with Simple Proof, a U.S. company that protects digital records using the Bitcoin blockchain, to ensure that their election results couldn’t be altered."
oder:
"“One of my goals was to do everything I could to make sure that people in the county felt secure, that their votes counted, especially with the heightened concerns around security and voter fraud,”"
Ja, auch in Deutschland gab und gibt es diese Besorgnis:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/wahlbetrug-in-brandenburg-ist-fall-fur-den-staatsanwalt-5558965.html
M.E. sollte ein technisch-organisatorischer Wahlablauf, der auch nur theoretisch Wahlbetrug, Manipulation der Wahlergebnisse, ermöglicht ausgeschlossen werden, wenn dies - nicht zuletzt auch durch den technologischen Fortschriftt - möglich ist.
Wir sollten jetzt damit anfangen uns Gedanken zumachen, da es immer nächste Wahlen gibt; und seien es "nur" Landtagswahlen".
Ich als Wähler würde z.B. gerne eine Wahl-ID haben (, die möglichst nur ich kenne, bzw. die keine Rückschlüsse auf meine Person erlaubt), mit deren Hilfe ich online einfach nachschauen kann, ob und wie meine Stimme erfasst worden ist.
Das würde das Vertrauen der Bürger in das Wahlsystem - und somit auch in die "repräsentative Demokratie" - wohl massiv stärken.