Letztendlich gehe es darum, die Bauern von „Gentechnik-Patenten abhängig“ zu machen, erläuterte Autor Hakon von Holst im Artikel. Standort-angepasste Regionalsorten gingen verloren, „während die Landwirtschaft auf Saatgut umsteigt, das seine Reproduktionsfähigkeit eingebüßt hat“. Die Bevölkerung sei dann „auf Gedeih und Verderb den Großkonzernen ausgeliefert“ und müsse „ihnen Pestizide abkaufen, weil die Sorten für den industriellen Anbau gezüchtet“ seien und mit natürlichen Bedingungen schlecht zurechtkämen.

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