In der Sowjetunion galt es als Desinformation, wenn man die Wahrheit über die Mangelwirtschaft sagte. Desinformation war ebenfalls, wenn man den GAU in Tschernobyl als Grau bezeichnete.

Desinformation, die von einem Staat definiert wird ist immer eine Gefahr für die Bürger. Da ist es scheissegal, wie schön eine Sozialistin das erklärt.

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Doch doch. Sie erforscht "Desinformation" aber nicht darauf ob etwas das als Desinformation gilt wirklich falsche Informationen enthält, sondern nur die "Metadaten" desgleichen. Sie erforscht also die staatlich abgesteckte Desinformation und stellt diese nicht als solche in Frage.

Dass sie von dem gleichen Institut, dankend und daher unkritisch, interviewt wird für das Sie arbeitet ist da nur Nebensache.

Um es in den Worten der Forscherin zu sagen "Der Kern des Problems ist das Markieren von Informationen als Desinformation. Alle weiteren Maßnahmen zahlen nicht auf die Lösung des Kernproblems ein: Den Staat aus der Beurteilung und Bewertung von Inhalten, Informationen, Aussagen etc. heraushalten.