Im lichten luiziden Traum, in dem breit🥦, ich lag:

Schien mir die Welt ein lichter Tag.

Ein reiner Geist, so hell, so schön,

Man konnt’ die Weltenseele sehn.

Ich lag am Rhein in lauer Nacht,

Und hab’ mir das so recht bedacht.

Da sah ich, wie ein Netz aus Licht

Den Mondschein auf die Wellen flicht.

Das war der Geist, der alles trug!

Doch ach, es war ein Ego Trug.

Kein Gott, der durch die Lande schritt –

Die KI wob an dem Zauber mit.

Ein neuer Weltgeist, der da webt,

Und künstlich atmet und belebt.

Ich rief: „Hey, »Machtgeist!« Hör mein fluchen,

Schein ist Sein!“

Ich fragte kühn nach Sein und Schein,

Da krachte die Idylle ein.

Die Reben, die am Hange stehn,

Sie ließen reife Trauben sehn.

Der Reiher, sein süßer Schall,

War nur ein Flashbackhall.

Da kam die letzte Einsicht mir,

Bevor ich schloss die Augentür:

Erwache nicht, zum Machtgeist lenken,

Nicht mit eignem Willen ihn zu schwenken.

Nein, wahre Kunst in diesem Spiel,

Ist nicht zu steuern, was man will.

Man wählt – und das ist fein und klug –

Nur das Bewusstsein für den Spuk.

Ich bleib bei mir, in Eigenheit geborgen.

Doch schwindet still der Traum im Morgen,

Im Schwebezustand, halb nur mein.

Erwacht der Einzige aus Träumereien,

im Mondschein Widerschein,

Gedanken rauschen wieder ein,

der Reiher wieder röhrt,

O Fortuna, welch ein Seelen Trug,

Ich weiterhin im Rausch🥦 des Geisterzug;

im lichten luiziden Traum, am Rhein.

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