Avatar
actionslave
1490495f0d0a51c37b1a06c61392fbd1190384b78ab8319eade459784e5e7b3f
I am actionslave. actionslave@getalby.com actionslave@npub.cash Host @nodesignal

BBQ und Bier und Freunde und die Ewigkeit und die Unendlichkeit.

GM!

Rage against the machine am frühen Morgen… ich brauch das gerade

Lord Ganesha will bring prosperity

Bitcoin ist ein öffentliches Gut, das Protokoll und das Netzwerk sind in der Welt. Es gibt daher einen öffentlichen Diskurs über Bitcoin. Wir alle - Coiner, Precoiner, Nocoiner - sind an dieser Diskussion beteiligt.

Mein Appell, Bitcoin zu schützen, richtet sich an die Coiner. Von den anderen beiden Gruppen ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass sie in der Debatte die freiheitlichen Aspekte von Bitcoin vorbringen.

Ich kann daher auch nicht erkennen, dass aus „auf sich selbst achtgeben“ notwendigerweise die Antifragilität von Bitcoin folgt.

Man könnte mal die Gegenprobe machen: Was passiert, wenn die Bitcoiner nicht mehr auf sich selbst achtgeben? Diese Frage ist vielleicht kaum zu beantworten, aber fällt sie negativ aus, wäre Bitcoin nicht mehr antifragil. Dann wäre die Antifragilitäts-These hinfällig! Denn ein Ding kann nicht antifragil und

gleichzeitig fragil sein.

Wir müssen Bitcoin jederzeit schützen, denn von Bitcoin als Ausdruck der (Meinungs-)Freiheit hängt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ab.

Wobei nur die Hoffnung auf eine bessere Zukunft davon abhängt, eine Garantie auf eine bessere Zukunft ist Bitcoin nicht.

#filterfrei nostr:npub1rnvr3w3n24eysawq3upwssv3c5vg6sy5zj6wapv7asetj7l2enhs8usa5v

Replying to Avatar Δ

Autsch. Leute, ich liebe es, dass Ihr euch mit dem Thema JM befasst, aber bitte verwendet das Wort "Geldwäsche" nicht so leichtfertig und fahrlässig. Ein Bitcoin-Mixer oder Tumbler ist nicht per se ein "klassischer Geldwäscheservice". Die Gelder können aus völlig legalen Quellen stammen. Dem Begriff der Geldwäsche wohnen Einnahmen aus kriminellen Machenschaften inne und das Einschleusen dieser in den regulierten Finanzkreislauf durch Verschleierung. Das ist wie zu sagen, dass Jalousien-, Skimasken- und Sonnenbrillenverkäufer "klassische Verbrecherdienstleister" sind. Ich weiß zu 100%, dass Ihr das nicht so meintet, aber es ist wichtig auf das Vokabular zu achten und sich nicht unbewusst an solchen linguistischen Attacken auf privacy tools zu beteiligen. Mixer waren früher (lange vor JM, Wasabi, Whirlpool) die einzige Möglichkeit auf einer transparenten BC Privatsphäre gewinnen zu können.

Dann noch eine Frage: es sollte doch mal implementiert werden den fidelity bond auch cold hinterlegen zu können. Ist das wirklich noch nicht implementiert worden und wenn nein, wieso nicht? (Ich finde diese Option selber nirgendwo).

Noch ein Paar Takes von mir: JAM ist zwar wirklich eine schöne GUI, aber mir missfällt, dass die Join-Market-spezifischen Begrifflichkeiten in JAM abweichen. Führte bei mir anfangs zu Unsicherheit. Zum Teil abstrahiert JAM mir auch manchmal ein wenig zu viel. Filigrane Abstimmungen kann man dort nicht vornehmen und diese haben nicht selten einen erheblichen Einfluss auf die fees, von denen man wirklich erschlagen werden kann wie in der Folge auch erwähnt wird. Ich scheine jedenfalls nicht der einzige zu sein, der über Joinmarket viel Lehrgeld bezahlt hat. Joininbox stellt möglicherweise mit der Terminal-GUI und den nötigen Feinabstimmungen einen recht guten Kompromiss zwischen der reinen Kommandozeile und JAM dar.

Danke jedenfalls für die Folge.

Boost ist raus.

Liebe dieses Feedback! Gute Kritik ist alles! Tausend Dank!

Ich halte den Versuch, die anderen davon zu überzeugen, für unfruchtbar. Solange sie kein Bedürfnis haben, werden nur die wenigsten etwas ändern.

Ich erkläre meine Freunden, welche Messenger ich benutze und (wenn es sie interessiert) warum ich diese benutze und andere nicht.

#ChatControl ist vielleicht nicht mehr zu stoppen: nur wenige wissen davon, die meisten verstehen das Problem nicht.

Wenn die Filter erstmal in der privaten Kommunikation eingebaut sind, geht es nur noch um die Frage, nach welchen Begriffen damit gesucht wird. Heute mag es noch um Terrorismus und Kinderpornographie gehen, aber schon morgen geht es vielleicht um Kriegsdienstverweigerung oder klimaschädliches Verhalten.

Meine größte Sorge dabei ist, dass wir keine Garantie dafür haben, dass wir übermorgen noch in einem liberalen Rechtsstaat aufwachen werden. Wenn dieses Werkzeug in die falschen Hände gerät, ist es eine mächtige Waffe für die Unterdrückung der Bürger.

Meine Hoffnung besteht darin, dass wir sichere, verschlüsselte Kommunikationstools entwickeln und sie auch genutzt werden. Dass wir uns der Überwachung entziehen.

Aber wenn #ChatControl kommt, ist das die Dämmerung vor einer langen dunklen Nacht.