FreeSpeechChannel
How they trick us into the Digital ID - The Border Crisis is Being Used
Whitney Webb
May 16, 2024
Whitney Webb has been a professional writer, researcher and journalist since 2016. She has written for several websites and, from 2017 to 2020, was a staff writer and senior investigative reporter for Mint Press News. She currently writes for Unlimited Hangout and The Last American Vagabond. She is the author of the book One Nation Under Blackmail. Read her latest pieces
+++
here: https://unlimitedhangout.com/author/whitney-webb/
+++
tkp
YouTube nimmt politischen Einfluss auf EU-Wahlen durch Massenzensur
15. Mai 2024
von Dr. Peter F. Mayer
Unter dem Vorwand „Mis-Information“ zu bekämpfen entfernt die Google Tochterfirma YouTube 35.000 EU-Videos mit politisch missliebigen Inhalten. Das Unternehmen erweitert seine Zensur rechtzeitig vor den Wahlen zum EU-“Parlament“. Man „unterstützt – freiwillig oder in Erfüllung des EU „Digital Services Act“ – die Wahlen.
Die Videoplattform von Google hat in einem Blogbeitrag ( https://blog.youtube/inside-youtube/supporting-the-2024-european-parliamentary-elections/ ) detailliert beschrieben, wie diese „Unterstützung“ ablaufen soll. Da die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) vor der Tür stehen, möchte YouTube „einen Überblick über unsere Bemühungen geben, Menschen in ganz Europa und darüber hinaus dabei zu helfen, hilfreiche und verlässliche Wahlnachrichten und Informationen zu finden.“
Der Überblick ist das übliche Sammelsurium vernünftiger Konzepte, wie z. B. die Förderung von Informationen darüber, wie man wählen oder sich für die Wahl registrieren kann, das Kennenlernen von Wahlergebnissen usw., die sich jedoch zu einer weiteren Schlacht im „Krieg gegen Desinformation“ entwickeln.
YouTube und weiters seine Eigentümer Google, Alphabet und an der Spitze BlackRock und die gesamte Finanzelite haben größtes Interesse, dass die EU-Führer und das „Parlament“ weiterhin ihre Interessen vor die der Bürger stellt – wie zum Beispiel beim Parlamentsbeschluss ( https://tkp.at/2023/07/24/eu-parlament-fuer-leyen-pfizer-sms-als-geheimsache/ ) die SMS zwischen Leyen und Pfizer Chef Bourla bei der Bestellung von Milliarden von Impfdosen um zig Milliarden Euro sollten weiter geheim bleiben.
YouTube hat aber ohnehin bereits eine längere Geschichte politischer Zensur. Erwähnt sei das Gespräch der früheren stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland ( https://tkp.at/2022/05/26/youtube-zensiert-video-von-obama-mitarbeitern-aus-2014-ueber-planung-des-staatsstreichs-in-der-ukraine/ ) aus dem Jahr 2013 mit dem US Botschafter in Kiew Geoffry Pyat über die Planung das Maidan Putsches mit dem eine US-hörige Regeirung in der Ukraine installiert wurde. Oder die Löschung der Aufzeichnung einer öffentlichen Anhörung von Floridas Gouverneur Ron DeSantis über die Corona Maßnahmen ( https://tkp.at/2021/04/06/zensur-youtube-entfernt-video-des-gespraechs-von-floridas-gouverneur-desantis-mit-wissenschaftlern/ ) dem eine de facte Abschaffung der „Pandemie“ in diesem US-Nundesstaat folgte.
Wie könnte man also eine Wahl (und damit die Demokratie) besser „unterstützen“, als an eine weitere Runde der Massenzensur zu durchzuziehen?
YouTube freut sich mitzuteilen, dass es allein im Jahr 2023 35.000 in der EU hochgeladene Videos entfernt hat, nachdem es entschieden hatte, dass diese Inhalte gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen, einschließlich dessen, was im Blogpost als „bestimmte Arten von Wahlfehlinformationen“ bezeichnet wird (was die logische Frage aufwirft, ob unbestimmte Arten von „Wahlfehlinformationen“ erlaubt sein könnten).
YouTube erklärt auch, dass koordinierte Beeinflussungskampagnen auf der Plattform verboten sind – und verspricht, dass dies „unabhängig von den politischen Standpunkten, die sie unterstützen“ gilt. Die Entscheidung was als „koordiniert“ und was als „unkoordiniert“ gilt liegt selbstverständlich bei YouTube. Und wenn die Threat Analysis Group (TAG) von Google entscheidet, dass sie eine solche Kampagne entdeckt hat, wird diese Information an die Strafverfolgungsbehörden, einschließlich EUROPOL, weitergegeben.
Was die Frage angeht, wer diese Arbeit macht, deutet YouTube an, dass es sich um eine gut geölte Maschine handelt, die rund um die Uhr und „in großem Umfang“ arbeitet – bestehend aus „globalen Teams von Gutachtern“ und Algorithmen für maschinelles Lernen. Wir kennen diese „Gutachter“ bereits von Institutionen wie Correctiv und dem globalen Netzwerk der von Oligarchen finanzierten Faktenchecker, die entscheiden was „rechts“ ist und was richtig ist.
Im Blogbeitrag heißt es zunächst, dass eines der Ziele der Bemühungen von YouTube darin besteht, den Nutzern zu helfen, „etwas über die Themen zu erfahren, die die Debatte bestimmen„. Aber in dem Teil des Artikels, in dem es darum geht, wie die Plattform mit schädlichen Inhalten umgeht, sieht es an einer Stelle so aus, als würde der Gigant versuchen, diese Debatte selbst zu gestalten.
„Unser Intelligence Desk arbeitet seit Monaten daran, aufkommenden Themen und Trends, die die EU-Wahlen beeinflussen könnten, sowohl auf als auch außerhalb von YouTube zuvorzukommen“, heißt es in dem Beitrag. Für den Fall, dass jemand den Punkt übersehen hat, wiederholt YouTube ihn: „Dies hilft unseren Durchsetzungsteams, diese potenziellen Trends anzugehen, bevor sie zu größeren Problemen werden.“
Und während maschinelles Lernen (auch bekannt als KI) als positiv erwähnt wird, wenn es um die Fähigkeit von YouTube geht, in großem Umfang zu zensieren, wird später in dem Beitrag die obligatorische Erwähnung von KI als ein Werkzeug gemacht, das potenziell gefährlich für Wahlen und Demokratie ist.
https://tkp.at/2024/05/15/youtube-nimmt-politischen-einfluss-auf-eu-wahlen-durch-massenzensur/
acTVism Munich
Russland reagiert auf Drohungen des Westens mit Atomwaffenübungen: Ukraine-Krieg eskaliert
May 15, 2024
In diesem Video, das exklusiv in deutscher Sprache auf unserem Kanal veröffentlicht wird, untersucht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald die aktuellen Drohungen Russlands mit Atomwaffenübungen und stellt gleichzeitig die Gründe für das Engagement der USA im Ukraine-Krieg in Frage, wobei er auf die massiven Ausgaben und die geringen Fortschritte hinweist. Er warnt vor leichtsinnigen Vorschlägen zur Truppenentsendung und verweist auf die eskalierenden Risiken. Greenwald erwähnt auch die unterschiedlichen Standpunkte zur Wichtigkeit der Ukraine und die derzeitige Haltung der USA und betont die Notwendigkeit eines nuancierteren Ansatzes in der Außenpolitik, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.
Dieses Video wurde von System Update produziert und am 7. Mai 2024 auf YouTube veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
+++
Quellen & Links
Webseite
Kanal auf Rumble
https://rumble.com/c/acTVismMunich
+++
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=vl9yZexe3I4&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=vl9yZexe3I4
OMR
Wo wir in Sachen KI wirklich stehen und was uns erwartet: Deep Dive mit Philipp "Pip" Klöckner"
15. Mai 2024
Im OMR Podcast ist Philipp Klöckner bereits Stammgast, nun könnte auch sein Auftritt auf dem OMR Festival zur schönen Tradition werden: Zum zweiten Mal zieht Pip Klöckner den großen Strich unter das Thema der Stunde. Wo stehen wir bei Künstlicher Intelligenz wirklich? Was ist Wunsch und was ist Wirklichkeit? Und was bedeuten all diese Entwicklungen nicht nur für jeden Einzelnen von uns, sondern auch für unsere Unternehmen und unsere Wirtschaft allgemein? Wer sich in 40 Minuten auf den aktuellen Stand der Diskussion bringen will, sollte diese Keynote hören.
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=-srCUoQnB2o&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=-srCUoQnB2o
SaneVox Deutsch
15. Mai 2024
[Teil 2 von 2]. In diesem zweiten Teil spricht Professor Alfred de Zayas über alle Fehler, die in den 30 Jahren vor dem Krieg in der Ukraine gemacht wurden und wie wenig die internationale Gemeinschaft und die Europäer sich um die russischsprachigen Minderheiten in den östlichen Regionen gekümmert haben, sowie über das Versäumnis, die Ukraine zur Umsetzung der Minsker Abkommen zu verpflichten. Der auffälligste Misserfolg ist natürlich die Doppelmoral der Europäer, wenn es um den Kosovo geht und wie sie die Kriege im ehemaligen Jugoslawien gehandhabt haben. Regeln für dich, aber nicht für mich. In Verbindung mit dem Niedergang der US-Hegemonie und der absoluten Verkommenheit des Massenmordes in Gaza ist die moralische Bankrotterklärung des Westens so offensichtlich wie nie zuvor oder nach dem Kalten Krieg.
+++
Quellen & Links
Dr. Dr. Alfred de Zayas ist Professor an der Geneva School of Diplomacy, der früher als leitender Jurist im Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte arbeitete und später der erste unabhängige UN-Experte für internationale Ordnung wurde, eine Position, die er von 2012 bis 2018 innehatte.
Geboren in Kuba, hält Dr. de Zayas einen Doktortitel in Rechtswissenschaften von der Harvard Law School und einen PhD in neuerer Geschichte von der deutschen Universität Göttingen.
Dr. de Zayas ist auch Mitglied des Genfer Internationalen Friedensforschungsinstituts, wo er und sein Team derzeit an einem Rechtsfall gegen Ursula v.d.L., Charles Michel und Josep Borrell arbeiten.
---
Original English Video
Ukraine War EXPOSES 30 Years Of Western Double Standards | Prof. Dr. Alfred de Zayas
https://www.youtube.com/watch?v=mwwfF74gqeA
+++
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=LhRZTvdc9eM&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=LhRZTvdc9eM
Legitim
Wie weiß das Internet, dass du wirklich DU bist? MicroStrategy Orange
von Gregor Peters
14. Mai 2024
Unsere Artikelserie setzte ursprünglich bei einem kritischen Papier von Ethereums Gründer Vitalik Buterin zu Worldcoin an. Jüngste Entwicklungen zeigen, dass MicroStrategy ein neues dezentrales Identifikationssystem auf der Bitcoin-Blockchain eingeführt hat. Positiv zu bemerken ist hierbei die Sicherheit und Dezentralität der Bitcoin-Blockchain. Ein Schwachpunkt bleibt jedoch: Die notwendige Verifikation der Identität eines Menschen muss zuvor über traditionelle Methoden wie einen Ausweis erfolgen. Dies ist nicht dezentral und birgt das Risiko, dass falsche Identitäten in der Blockchain gespeichert werden.
MicroStrategy startet Bitcoin-basiertes dezentrales Identitätssystem „Orange“
Jake Simmons – 02. Mai 2024
MicroStrategy, der größte Unternehmensinhaber von Bitcoin, hat offiziell ein bahnbrechendes dezentrales Identitätssystem namens „MicroStrategy Orange“ eingeführt. Diese innovative Lösung wurde von Michael Saylor, dem Executive Chairman des Unternehmens, während ihrer Konferenz „Bitcoin für Unternehmen“ (‘Bitcoin For Corporations’) am 1. Mai vorgestellt. (Vgl. YouTube)
MicroStrategys kühner Schritt in Bitcoin-betriebene DIDs [dezentralisierte Identifikatoren]
MicroStrategy Orange ist so konzipiert, dass es die robuste Sicherheit und die Dezentralisierungsfunktionen des Bitcoin-Netzwerks nutzt, indem eine modifizierte Version der Ordinals-Inschriftenmethode integriert wird. Diese Methode, die Anfang dieses Jahres bekannt wurde, beinhaltet das Einbetten von Daten in den Transaktionsausgängen der Bitcoin-Blockchain. Im Gegensatz zu traditionellen, auf Blockchains basierenden Identitätslösungen, die möglicherweise auf Sidechains oder Hilfsnetzwerke angewiesen sind, funktioniert Orange direkt innerhalb der Bitcoin-Blockchain.
„MicroStrategy Orange zielt darauf ab, die Landschaft der digitalen Identität neu zu definieren, indem es die unverfälschte Sicherheit und die breite Anerkennung des Bitcoin-Netzwerks nutzt“, erklärte Saylor.
Er hob hervor, dass das System in der Lage ist, bis zu 10.000 dezentralisierte Identifikatoren (DIDs) in einer einzigen Transaktion zu verarbeiten, was sein Potenzial für Skalierbarkeit und Effizienz aufzeigt.
Ein inoffizieller Entwurf des MicroStrategy Orange-Systems, der auf GitHub verfügbar ist, erläutert seine Einhaltung der neuesten Standards gemäß der Spezifikation für dezentrale Identifikatoren (DID) des W3C [World Wide Web Consortium]. (Vgl. Github) Diese Spezifikation ist entscheidend dafür, dass die digitalen Identitäten vertrauensfrei, manipulationssicher und langlebig sind und sich ausschließlich auf die öffentliche Bitcoin-Blockchain für die Datenabfrage und -speicherung verlassen.
Das technische Rückgrat von MicroStrategy Orange basiert auf drei Hauptkomponenten: dem Orange Service, dem Orange SDK [Software Development Kit] und verschiedenen Orange-Anwendungen. Der Orange Service fungiert als primäre Plattform für die Ausgabe von DIDs, die einzigartige digitale Kennungen sind, die eine Möglichkeit bieten, die Identität eines Inhabers zu verifizieren, ohne persönliche Daten preiszugeben. Dieser Dienst könnte insbesondere für Sektoren, die hohes Vertrauen, aber minimale Datenoffenlegung erfordern, wie Finanzen und Gesundheitswesen, transformativ sein.
Das Orange SDK stellt Entwicklern die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, um die dezentralen Identitätsfunktionen von Orange in bestehende Anwendungen zu integrieren. Dies könnte alles von der Verbesserung der Sicherheit von E-Mail-Kommunikation mit digitalen Signaturen bis zur Überprüfung von Identitäten auf sozialen Medienplattformen umfassen.
Eine der ersten Anwendungen, die mit diesem SDK entwickelt wurde, ist „Orange für Outlook“, das die Überprüfung digitaler Signaturen integriert, um die Echtheit von E-Mail-Absendern zu bestätigen. Diese Anwendung veranschaulicht, wie das Orange SDK eingesetzt werden kann, um Sicherheit und Vertrauen in alltägliche digitale Kommunikation zu stärken.
Die praktischen Anwendungen von MicroStrategy Orange sind umfangreich. Neben der Überprüfung der E-Mail-Identität zielt die Plattform darauf ab, ihre Reichweite auf andere Nachrichtenplattformen, soziale Netzwerke und verschiedene Sektoren einschließlich E-Commerce, Unternehmenslösungen und Fintech auszudehnen.
Indem digitale Identitäten auf der Bitcoin-Blockchain gesichert werden, führt MicroStrategy Orange eine neue Ebene der Sicherheit und Authentizität ein und adressiert häufige Schwachstellen in traditionellen digitalen Identitätssystemen, wie Betrug und Identitätsdiebstahl.
Marktumfeld und strategisches Timing
Die Einführung von Orange erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem MicroStrategy für das erste Quartal des Jahres einen Nettoverlust von 53,1 Millionen Dollar meldete. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieser Finanzbericht die erhebliche Wertsteigerung der Bitcoin-Bestände des Unternehmens nicht widerspiegelt, die im Quartal um 65 % gestiegen sind und deren Gesamtwert nun auf etwa 15,2 Milliarden Dollar geschätzt wird.
Blickt man in die Zukunft, so stellt MicroStrategys Vorstoß in dezentrale Identitätslösungen eine bedeutende strategische Neuausrichtung seines Geschäftsmodells dar, bei der es seine erheblichen Bitcoin-Ressourcen nutzt, um über bloße Kryptowährungsinvestitionen hinaus Neuerungen voranzutreiben. Die potenzielle Integration von digitalen Identitäten mit einem verifizierbaren Berechtigungsnachweis-Ökosystem eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die Nutzerverifizierung über Plattformen hinweg und könnte einen standardisierten „Orange Check“ für verifizierte Nutzer einführen, ähnlich dem blauen Häkchen, das auf Plattformen wie X verwendet wird.
+++
Quelle: Bitcoinist
https://bitcoinist.com/microstrategy-bitcoin-decentralized-id-system/
+++
https://legitim.ch/wie-weiss-das-internet-dass-du-wirklich-du-bist-microstrategy-orange/
Druschba FM
Ukrainische Journalist: Ukrainer werden mit Gewalt aus EU and die Front geschickt!
15. Mai 2024
Wir haben für euch, mit Erlaubnis des Autors, Video von Anatolij Scharij übersetzt. Anatolij Scharij ist eine von Bekanntesten kritischen Journalisten aus Ukraine, hat auf seine Seiten und Kanälen Millionen von Zuschauer. Und wird von SBU verfolgt und gesucht.
+++
Quellen & Links
Original Video auf Russisch
Насильственное возвращение украинцев - https://www.youtube.com/watch?v=K7MptntBCEA
+++
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=96pixPU8UDs&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=96pixPU8UDs
Freiewelt
Mehr Waffen gegen Russland, mehr EU-Zentralismus, mehr Zensur
Macron fordert neue Ordnung für Europa: »Eine Zivilisation kann sterben«
In einem ausführlichem Gespräch mit dem britischen Magazins »The Economist« malt Emmanuel Macron Horrorszenarien an die Wand, um für die neue Ordnung Europas zu werben. Er wirbt für massive Aufrüstung gegen Russland und einen eigenständigen europäischen Weg.

Foto: Screenshot YouTube
Veröffentlicht: 14.05.2024 - 08:20 Uhr von Redaktion (an)
In der Ausgabe des britischen Magazins »The Economist« vom 4. Mai 2024 entwirft der französische Präsident Emmanuel Macron sein Bild von der neuen Ordnung in Europa.
Der Ukrainekrieg habe das Verhältnis von Europa und Russland nachhaltig verändert. Russland sei eine Bedrohung für Europa. Wenn Russland den Krieg in der Ukraine gewönne, so die Schlussfolgerungen von Macron, wären auch alle anderen osteuropäischen Länder in Gefahr, von Russland angegriffen zu werden. Mit diesen Worten will Macron für eine massive militärische Aufrüstung Europas werben. Europa könne sich nicht immer auf Amerika verlassen, meint der französische Präsident. Um dies zu unterstreichen hat Frankreich einen Zehn-Jahres-Deal mit der Ukraine geschlossen, um die ukrainische Armee aufzurüsten.
Innenpolitisch will Macron die EU stärken und gegen sogenannte und angebliche Nationalisten vorgehen. Hier hat er vor allem die Partei von Le Pen im Sinn, die ihm die Präsidentschaft streitig machen könnte. Aber auch EU-kritische Parteien in anderen europäischen Ländern sind ihm offenbar ein Dorn im Auge. Er sieht diese Parteien durch Fake News getrieben. Daher müsse man Echo-Kammern durchbrechen, findet er. Damit meint er offensichtlich mehr Zensur.
Weniger umstritten sind vielleicht seine wirtschaftlichen Warnungen. Wirtschaftlich sieht Macron die Gefahr, dass Europa hinter Amerika und Ostasien zurückfällt. Besonders in der High-Tech-Branche wachse der Vorsrpung der ostasiatischen Länder.
Apolut
Bill Gates dreht durch
Veröffentlicht am: 14. Mai 2024
Gott und Krösus in Personalunion? Jetzt dreht Bill Gates vollkommen durch
Ein Kommentar von Uwe G. Kranz.
Auf “US Today” war dieser Tage ein Videoclip zu sehen, in dem Bill Gates munter, geradezu fröhlich und euphorisiert verkündete, dass er die Nanopartikel-Technologie an den Covid-mRNA-Geninjektionen “getestet” habe, sie erfolgreich bewerte und er gedenke, diese auch für künftige Anwendungen zu finanzieren und einsetzen zu lassen (etwa gegen Ebola, Malaria, Tuberkulose und weitere Erreger). Aus anderen Quellen schöpft man die Erkenntnis, dass diese Entwicklung schon heftig im Gange sei; manche schätzen sogar, dass zeitnah bis zu über 500 Medikamente auf mRNA-Technologie umgestellt werden sollen.
Bill Gates nutzte in seinem Statement explizit den Begriff „herumspielen“, um „jede Krankheit“ behandeln zu können, für die es derzeit “noch keine Impfstoffe“ gebe. Er spielt Gott – und mit dem Leben anderer. Und dieser Gott hat fette Dollarzeichen in den Augen: Ungeniert beschreibt Gates seine Vision, überall auf der Welt Fabriken zu bauen, die “Impfstoffe für zwei Dollar” in allerkürzester Zeit herstellen können. Also sogar noch kürzer als in der Covid-P(l)andemie? Steht Bill Gates in den Schuhen des sagenumwobenen Lyderkönigs Krösus, dessen Schicksal durch eigene Geldgier, Eitelkeit, Verblendung (“Hybris”) so schrecklich vergolten wurde (“Nemesis“)?
Beispiellose Morbiditäts- und Mortalitätswelle droht
Träfe es nur ihn, wäre das verschmerzbar. Aber die Hybris des Gates-Imperiums trifft die Menschheit, die schon jetzt vor einer beispiellosen „Morbiditäts- und Mortalitätswelle“ der „Covid-Geimpften“ steht, glaubt man dem ehemaligen Impfstoffberater der Bill & Melinda Gates Foundation, Dr. Geert Vanden Bossche, der sich in einem Interview von “Sly News” zu dem Thema ausführlich äußerte. Bossche rechnet für Länder mit hohen Durchimpfungsraten – dazu zählt auch Deutschland – mit einer Steigerung der Todesfälle um „beispiellose“ 30 bis 40 Prozent. Das sei vor allem „der erhöhten Aktivität der zytotoxischen T-Lymphozyten (CTL)“ und dem damit verbundenen „Rückgang der T-Zellen“ geschuldet, die „eigentlich die neutralisierenden Antikörper fördern, welche die Virulenz verhindern“ sollen. „Riesige, riesige Wellen … von Krankenhauseinweisungen und schweren Erkrankungen“ und „eine ernsthafte Dezimierung der Population“ würden dadurch vor allem in hochgradig durchgeimpften Ländern verursacht. Er warnte auch vor einem „massiven Tsunami“, vor “Chaos und Tod“, die den mit Covid geimpften Menschen „unmittelbar bevorstehen“ würden.
Dieses Horrorszenario ist uns Impfkritikern nicht neu: Schon 2021 prophezeite die weltweit anerkannter irische Molekularbiologin und Immunologie-Expertin Professor Dolores Cahill (PhD), dass die Immunsysteme der genmanipulierten Pharma-Opfer so stark geschwächt würden, dass die Zahl der schweren Folgeerkrankungen und Todesfälle dramatisch ansteigen würde: “Jeder, der eine mRNA-Injektion erhält, wird innerhalb von drei bis fünf Jahren sterben, auch wenn er nur eine Injektion bekommen hat.” Sollte das zutreffen, dann tickt die Uhr also spätestens ab 2024. Mir sind diese Warnungen, die natürlich nur als Video in den sozialen Medien verbreitet wurden und so gut wie nie den Weg in ZDF, ARD oder den deutschen System-Printmedien fanden, noch gut erinnerlich. Ich erinnere mich auch, dass Professor Cahill recht schnell von den Plattformen der „sozialen” Medien verbannt worden war. Dank Elon Musk finden sich ihre Warnungen heute wieder auf X (Twitter).
Professor Bhakdi: Ignoriert und entehrt, obwohl er mit allem Recht hatte
Auch die frühen Mahnungen des Mikrobiologen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, dem Gründer des Vereins der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD), sind heftig attackiert und sogar als „unwissenschaftlicher Unsinn“ gegeißelt worden (so etwa ARD-“Faktenfinder” Patrick Gensing). Dabei hätte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland viel Leid, Krankheit und Tod ersparen können, hätte sie seinen Warnungen Gehör geschenkt, dass die „Impfung“ die körpereigene Immunität sukzessive und irreparabel schädige. Statt diese Hinweise kritischer Autoritäten ernst zu nehmen, wurde eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Bhakdi konstruiert und politisch durch die Instanzen gezerrt; das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz leitete parallel dazu ein Verfahren nach dem Landeshochschulgesetz ein, um ihm die Weiterführung seines Titels zu untersagen – wegen „Unwürdigkeit“. Ein himmelschreiendes Unrecht.
Noch heute findet sich auf Wikipedia die diffamierende Behauptung, dass Bhakdi “Falschinformationen” verbreitet habe und die meisten seiner Thesen von Infektiologen, Epidemiologen und Experten widerlegt worden seien. Welch ein Hohn: Das genaue Gegenteil ist wahr. Stück für Stück kommt ans Licht, dass Cahill, Bhakdi, Hockerts, Ioannidis und viele, viele andere die Entwicklung korrrekt voraussagten. Wikipedia, “Correctiv” und die üblichen”Faktenchecker” sollten vielleicht einmal ihren jahrealten Mist sichten und updaten.
Verschwörungstheorie oder -realität?
Die eine oder andere meiner Kolumnen griff schon damals diese furchterregenden Informationen mit auf, auch wenn mir schnell klar war, dass die in Deutschland veröffentlichte Meinung all die Prophezeiungen von Cahill, Bhakdi & Co als “Verschwörungstheorien” abtun und dagegen hetzen würde, koste es, was es wolle. Wie so viele “Verschwörungstheorien” seit 2020 aber haben sich auch diese Warnungen als berechtigt herausgestellt.
Die Übertreibung der tödlichen Gefahr durch das Corona-Virus, der angebliche Zusammenbruch des Gesundheitssystems, insbesondere der Intensivstationen, die Betten-Lüge, die Todesfälle-Lüge, die Bergamo-Lüge, die Inzidenz-Lüge, die PCR-Test-Lüge, die R-Lüge, die Masken-Lüge, der Zulassungsbetrug, die absichtliche Entblindung der Kontrollgruppe, der umfassende mRNA-Betrug (in Wirklichkeit ein langsam wirkendes genetisches Gift, eine Biowaffe!), die verschwiegenen oder nur leichtfertig kaschierten Nebenwirkungen („Impfdurchbrüche“), die statistisch ungeklärte Übersterblichkeit, vor allem in hochgradig durchgeimpften Gesellschaften, der plötzliche Tod vor allem junger und sportlicher Erwachsener (SADS, Sportler), deutliche Zunahme von Myokarditis und Perikarditis (einschließlich der angeblich späteren Heilung), die vielfältigen Fortpflanzungsprobleme bei signifikantem Sinken der Geburtenrate, (neun Monate nach Beginn der Impfung), die auffällige Häufung von Autismus, die rapide Zunahme der Krebserkrankungen (Turbokrebs, Rückfall), das Auftreten unerklärbarer, früher kaum gesehener und multipler Krankheitsphänomene, um nur einige der wichtigsten Felder zu nennen: All das trat tatsächlich ein.
Grobfahrlässige Untätigkeit und Unterlassung
Dieser Phänomene hätte sich die Gesundheitspolitik annehmen müssen. Angebracht gewesen wäre, die Datenerfassung und den Datenaustausch zu qualifizieren, das Qualitätsmanagement der WHO und den entsprechenden nationalen Akteuren zu analysieren, das gesundheitspolitische Desaster der vergangenen Jahre aufzuarbeiten (Parlamentarischer Untersuchungsausschuss, Enquetekommission oder internationales Tribunal), die Bürgerkommunikation solide zu gestalten und die Forschung neu auszurichten und zu intensivieren. Stattdessen wurden die gesundheitspolitischen Anstrengungen vornehmlich auf dem Feld der Informationsbekämpfung, -fälschung, -unterdrückung oder -schwärzung unternommen. Sie erinnern sich: “Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen. Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden” (Lothar Wieler, Ex-RKI-Präsident 2020).Oder: „Diese Impfung ist nebenwirkungsfrei“ (Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf X (Twitter).
Was als erstes Not tut, ist ein rigides Moratorium, was ich schon früher forderte. Ein “Weiter so” oder gar ein “more of the same” dürfen wir nicht länger zulassen. Die mRNA-Impfung muss sofort eingestellt werden, bis die Produktionsprobleme und die mittel- und langfristigen Folgen geklärt sind, bis also tatsächlich Klarheit darüber besteht, wer “an” und “wer” mit Corona verstirbt, wer an “Post-Vac” oder wer “Post-Covid” erkrankt, wer Anspruch auf staatliche Versorgungsleistung hat und wer nicht, bis bekannt ist, ob Myokardien und Pericardien ausheilen können oder nicht; bis bekannt ist, ob es stimmt, dass die Lebenserwartung der „vollständig Geimpften“ um bis zu 24 Jahre sinkt, wie englische Studien auf der Basis eines validen Erfassungssystems (ONS) jüngst errechneten (was übrigens durch Analysen US-amerikanischer Lebensversicherungsagenturen bestätigt wurde), oder ob sich der menschliche Körper von den Folgen des „tödlichen Zinseszinses“ irgendwann einmal erholen kann.
Veto gegen Pandemievertrag und IHR-Novelle unabdingbar
Und eine sich immer totalitärer gebärdende WHO, die unsere Souveränität gefährdet und deren Generaldirektor künftig nach willkürlichem persönlichen Gutdünken eine Pandemie ausrufen uns alle mehr oder minder anweisen kann, wie dieser schon im fiktiven Vorfeld zu begegnen sei und welche Macht und wieviel Geld wir dieser korrupten „Räuberbande“ (Rechtsanwältin Beate Bahner) abzugeben bereit sind, brauchen wir schon gar nicht! Da kann der Wolf seine Tatze noch so weiß malen, seine Stimme mit Kreide verstellen und seine Beschwichtigungen unter Schalmeienklänge verbergen, wie er will: Wer die Genesis des “Pandemievertrages” in den letzten Jahren genauer verfolgte (einschließlich der “Zero-“, der “Bureau-” und der “Negotiating-”Version, der von Roguski geleakten Entwurfsfassung von März oder die jüngste Fassung vom 22. April 2024), wie auch die monatelang in Geheimsitzungen debattierten, aber nur in zwei Versionen existierenden Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR), der erkennt schnell, wes Geistes Kind die WHO ist.
Bundeskanzler Scholz sollte den Vertreter der Bundesrepublik – vermutlich wird es der (durch jüngste skandalöse Enthüllungen zu seinen radikalen 1G-Forderungen vor drei Jahren erneut ins Zwielicht geratene) Lauterbach selbst sein – anweisen, Ende Mai in der WHO-Generalversammlung dagegen zu stimmen, diesen geplanten Pandemievertrag und die Verschärfung der seit 2005 geltenden Fassung der IHR überhaupt zur Beratung anzunehmen, und zwar aus formalen Gründen schon deshalb, weil die in Artikel 55 der IHR selbst vorgeschriebene Beratungsfrist von vier Monaten missachtet wurde. Sollten beide Rechtsinstrumente, Pandemievertrag und IHR-Novelle dennoch – dann klar völkerrechtswidrig – Eingang in die Agenda finden, soll Scholz den Vertreter der BRD anweisen, nicht zuzustimmen, bevor nicht wenigstens der Deutsche Bundestag und der Bundesrat über die finale Fassung der beiden Papiere beraten und abgestimmt hat. Eigentlich wäre angesichts der existenziellen und souveränitätsuntergrabenden Folgen dieses Regelwerks sogar eine Volksabstimmung erforderlich.
+++
Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
---
https://apolut.net/bill-gates-dreht-durch-von-uwe-g-kranz/
+++
Peertube Video:
Uncut News
?fit=800%2C450&ssl=1
Selbstreplizierende Nanobots bei geimpften und ungeimpften Personen gefunden
uncut-news.ch
Mai 14, 2024
Ray Kurzweil ist seit Jahrzehnten der inoffizielle Sprecher der transhumanistischen Bewegung. Im Jahr 2008 sagte er, dass Menschen Nanoroboter erhalten würden, die den menschlichen Körper erheblich verbessern würden.
Im Jahr 2010 führte er ein Interview mit Robert Freitas über die Zukunft der Nanotechnologie. Dieser sagte, dass Nanoroboter das Altern verhindern könnten. Er sagte auch, dass diese Technologie um das Jahr 2020 eingesetzt werden könnte und es Gesetze geben würde, um die Menschen vor Missbrauch zu schützen.
Diese Gesetzgebung kam nicht zustande, aber die Technologie wurde 2020 eingesetzt. Milliarden ahnungsloser Menschen wurden ihr ausgesetzt. Mehrere Labors haben inzwischen bestätigt, dass diese Nanotechnologie in den COVID-Impfstoffen enthalten ist. Bill Gates erklärte kürzlich, er arbeite an selbstorganisierenden Nanopartikeln für mRNA-Impfstoffe.
+++
Self-Replicating Nanobots Found in both the Vaxxed and UnVaxxed
https://rumble.com/v4u39su-self-replicating-nanobots-found-in-both-the-vaxxed-and-unvaxxed.html
+++
Die größte Gefahr bei Nanorobotern ist die Selbstorganisation oder Selbstreplikation. Selbstreplikation verursache Krankheiten, warnte Freitas. “Selbstreplizierende Nanoroboter sollten nicht in den menschlichen Körper eingeführt werden”, sagte er. “Wenn sich Nanoroboter im Körper vermehren können, bedeutet das, dass sie einen Teil des menschlichen Körpers als Nahrung benutzen.
1986 schrieb Kim Eric Drexler ein Buch über das sogenannte “Gray Goo Scenario”, ein katastrophales Ereignis, das durch selbstreplizierende Nanotechnologie verursacht wurde, die die Biomasse des Wirts verbraucht.
Das ist genau das, was unabhängige Forscher sehen. Es könnte eine Erklärung für die sogenannten Blutgerinnsel sein, die man in den Körpern von Verstorbenen findet. Und es breitet sich aus. Es hat sich gezeigt, dass Geimpfte es durch Ausscheidung auf Ungeimpfte übertragen.
Das passiert weltweit, und niemand kann den Brand löschen. Unsere Regierungen schauen weg. In der Zwischenzeit bereiten sich die Täter auf die zweite Runde mit einer weiteren falschen Pandemie vor.
+++
Quellen & Links
Self-Replicating Nanobots Found in both the Vaxxed and UnVaxxed
https://gregreese.substack.com/
https://banned.video/channel/greg-reese
https://reesereport.com/#donate
+++
https://uncutnews.ch/selbstreplizierende-nanobots-bei-geimpften-und-ungeimpften-personen-gefunden/
Achgut

Früher sterben für eine glückliche Welt?
14. Mai 2024
Martina Binnig
Hinter der harmlos klingenden Initiative „Happy Planet Index“ verbergen sich menschenverachtende Pläne von Klimafanatikern, für die die Lebenserwartung eines Menschen weniger zählt als dessen ökologischer Fußabdruck.
Ist unser Planet happy? Dieser weltbewegenden Frage geht ein Team von Angehörigen verschiedener Stiftungen und Denkfabriken nach, die gemeinsam den „Happy Planet Index“ veröffentlichen. Der HPI, also der „Index des glücklichen Planeten“, wird sogar mit einer eigenen Formel berechnet: HPI gleich LE mal LZ mal UGF, dividiert durch öFD. Wobei mit LE die Lebenserwartung, mit LZ die Lebenszufriedenheit (subjektives Wohlbefinden), mit UGF der Ungleichheitsfaktor (innerhalb der Bevölkerung eines Landes) und mit öFD der ökologische Fußabdruck gemeint ist.
Sie halten das für einen Scherz? Mitnichten! (Wenn Sie die Formel besonders hübsch visualisiert sehen möchten, schauen Sie mal hier.) 2016 beispielsweise belegten Costa Rica, Mexiko und Kolumbien die ersten drei Ränge des Index. Deutschland landete weit abgeschlagen auf Platz 43. Von wegen ökologischem Fußabdruck natürlich. 2019 gingen Costa Rica, Vanuatu und Kolumbien als Sieger hervor. 2021 kletterte dann Vanuatu, der südpazifische Inselstaat mit seinen insgesamt gerade mal 300.000 Einwohnern, auf Platz eins. Aktuell liegen Vanuatu, Schweden, El Salvador, Costa Rica und Nicaragua vorne. Der HPI wurde übrigens bereits 2006 als alternativer Fortschrittsindikator zum BIP von der britischen Denkfabrik New Economics Foundation entwickelt und soll aufzeigen, welche Länder das Wohlbefinden der heutigen Generation maximieren und gleichzeitig die dabei entstehenden Umweltbelastungen minimieren, um auch zukünftigen Generationen die Generierung von Wohlbefinden zu ermöglichen.
Am 2. Mai dieses Jahres legte das Hot or Cool Institute – eine der am Happy Planet Index beteiligten Denkfabriken mit Sitz in Berlin – nun eine Pressemitteilung vor, in der das Ergebnis des diesjährigen HPI in folgendem Satz zusammengefasst wird: „Der neue Bericht zeigt, dass ein höherer Konsum nicht mit mehr Wohlbefinden einhergeht, solange die Grundbedürfnisse erfüllt sind.“ Übermäßiger Konsum schade nicht nur dem Planeten, er helfe auch den Menschen nicht. Daher sollten die Regierungen anfangen, das zu ermitteln, worauf es wirklich ankomme: die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen und des Planeten. Gesundheit und Wohlergehen: Das klingt erst mal gut. Wer hat schon etwas gegen Gesundheit und Wohlergehen?
Die Crux liegt allerdings darin, dass das abstrakte Wohlergehen des Planeten von den HPI-Anhängern offenbar über das konkrete Wohlergehen der Menschen gestellt wird. So heißt es zum Testsieger Vanuatu: „Die Menschen in Vanuatu sind nicht die glücklichsten der Welt. Ihr selbst angegebener Wohlfühlwert von 7,1 von 10 im Jahr 2021 ist vergleichbar mit den Werten in Australien und den USA, aber nicht ganz so hoch wie die Werte in den nordischen Ländern. Bemerkenswert ist jedoch die Tatsache, dass das hohe selbst angegebene Wohlbefinden und die moderate Lebenserwartung (70,4 Jahre) in einem fairen Konsumrahmen (2,6 tCO₂e pro Kopf und Jahr) erreicht werden. So kann ein Land wie Litauen zwar ein ähnliches Wohlbefinden und eine etwas höhere Lebenserwartung (3,3 Jahre mehr) erreichen, verbraucht dafür aber fast viermal so viele natürliche Ressourcen.“
Das beste Land der Welt?
Mit anderen Worten: Die Lebenserwartung eines Menschen zählt weniger als dessen ökologischer Fußabdruck. Allein die Ungeheuerlichkeit dieses Fazits wirft ein bezeichnendes Licht auf das Menschenbild, das hinter dem HPI steht. Und wie sieht das laut HPI beste Land der Welt nun in der Realität aus? Der Wikipedia-Eintrag zu Vanuatu enthüllt, dass im Jahr 2021 die Kindersterblichkeit bei unter Fünfjährigen 23,2 pro 1.000 Lebendgeburten betrug. Zum Vergleich: In Deutschland waren es nur rund vier. 26 Prozent der über 15-jährigen Einwohner Vanuatus sind Analphabeten. Die Wirtschaft von Vanuatu umfasst überwiegend Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus. Das knapp 1.000 Kilometer lange Verkehrsnetz Vanuatus besteht zu 75 Prozent aus nicht asphaltierten Straßen und Wegen. Vanuatu erlangt allerdings zunehmend Bedeutung als Offshore-Finanzplatz, also als Standort, der sich durch eine minimale Finanzmarktaufsicht und -regulierung auszeichnet. In Vanuatu gibt es keine Einkommensteuern, Körperschaftssteuern oder Kapitalertragsteuern. Der Staatshaushalt wird durch Einfuhrsteuern, die Mehrwertsteuer (12,5 Prozent) und durch diverse Gebühren finanziert. Vanuatu hat kein Militär im eigentlichen Sinne.
Und noch einen ersten Platz kann Vanuatu, das aus mehr als 80 Inseln besteht, für sich beanspruchen: Es steht ganz oben auf der Liste der durch Katastrophen besonders gefährdeten Staaten, also des sogenannten Weltrisikoberichts. Denn Vanuatu ist durch nahezu jährliche Erdbeben wie aktuell am 7. Mai, durch einen Vulkan, durch den Anstieg des Meeresspiegels und vor allem durch tropische Stürmen bedroht. 2015 zerstörte der Zyklon Pam weite Teile Vanuatus, weswegen die Regierung am 15. März 2015 den nationalen Notstand ausrief. Der damalige Präsident Baldwin Lonsdale gab dabei dem Klimawandel eine Mitschuld am Ausmaß der Zerstörung. 2022 brachte Vanuatu deswegen eine Resolution für Klimagerechtigkeit auf den Weg, die im März 2023 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde.
Ziel dieser Resolution ist es, ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zu erwirken, das die Verpflichtungen von Staaten, die für die globale Erwärmung verantwortlich seien, gegenüber besonders betroffenen Staaten sowie „den Erdbewohnern von heute und morgen“ festhält. In der Resolution wird der Schutz des Weltklimas für die derzeit lebenden sowie die künftigen Generationen als „beispiellose Herausforderung von zivilisatorischer Tragweite“ bezeichnet. Schon 2018 hatte Vanuatus Außenminister Ralph Regenvanu gefordert, dass die Staaten, die für die Erderwärmung verantwortlich seien, die Kosten des Klimaschutzes für Vanuatu übernehmen müssten. Der Rat der EU hat gerade am 7. Mai dieses Jahres eine Entschließung zu kleinen Inselentwicklungsstaaten (SIDS) angenommen, in der er u.a. die Einführung eines Fonds zur Unterstützung von Entwicklungsländern, die durch die negativen Auswirkungen des Klimawandels besonders gefährdet seien, begrüßt.
Es geht also nicht zuletzt um finanzielle Aspekte. Deswegen stellt sich die Frage, wer die Stiftungen und Denkfabriken sind, die hinter dem Happy Planet Index stehen, und wer sie finanziert. Auf der HPI-Webseite namentlich aufgeführt sind The Hot or Cool Institute, The Wellbeing Economy Alliance (WEAll) und The New Economics Foundation (NEF) sowie mehrere Einzelpersonen. Das Hot or Cool Institute definiert sich selbst als eine gemeinnützige Denkfabrik, die die Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Nachhaltigkeit erforsche. Sie will u.a. politischen Entscheidungsträgern „die wissenschaftlichen Grundlagen“ für ihre Entscheidungen in Richtung einer „nachhaltigen Zukunft“ an die Hand geben. Seit März 2023 ist sie für die Aktualisierung und Entwicklung des Happy Planet Index verantwortlich.
Hot or Cool?
Im Grunde fordert die Denkfabrik nicht weniger als einen Systemwechsel, denn sie betont: „Verhaltensänderungen sind zwar auf allen Ebenen wichtig, doch es ist von entscheidender Bedeutung, die Normen, Gesetze, Versorgungssysteme und Infrastrukturen zu ändern, die das Handeln des Einzelnen bestimmen. Ein nachhaltiger Wandel ist sowohl ein individueller als auch ein systemischer Wandel.“ Und: „Wir von Hot or Cool arbeiten an der Schnittstelle von Gesellschaft und Nachhaltigkeit und setzen die Wissenschaft ein, um die schnellen, radikalen und systemischen Veränderungen voranzutreiben, die notwendig sind, um das Ausmaß und die Dringlichkeit der Nachhaltigkeitsherausforderung anzugehen.“
Die Finanzierung des 2020 gegründeten Hot or Cool Instituts ist undurchsichtig. Sie wurde am 2. Juli 2020 als gemeinnützige GmbH beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) registriert. Bei der Gründung wurde ein Startkapital von 25.000 Euro festgelegt. Als Geschäftsführer ist seit Beginn des Unternehmens Lewis Nji Akenji tätig. Dem Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021, der am 24. Juni 2023 festgestellt wurde, ist zu entnehmen, dass das Institut am 31.12.2020 bereits über ein Umlaufvermögen von 305.140,04 Euro und am 31.12.2021 sogar über ein Umlaufvermögen von 1.100.479,67 Euro verfügte, wohingegen das Anlagevermögen nur 2.268,91 Euro betrug. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2021 im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 4. Möchte man das gigantische Umlaufvermögen von über einer Million Euro, das dem Hot or Cool Institut allein 2021 zur Verfügung stand, verstehen, muss man sich einzelne Projekte und Veröffentlichungen anschauen, in denen Partnerorganisationen und Finanzgeber genannt werden. Vor allem die von Hot or Cool herausgegebenen Berichte sind hier aufschlussreich.
So fällt sofort auf, dass sich Hot or Cool bester Kontakte zu hochrangigen Organisationen wie etwa der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erfreut. Hot or Cool wurde nämlich nach eigenen Angaben von der OECD damit beauftragt, folgende besonders heikle Frage zu klären: Wenn die meisten Messungen des subjektiven Wohlbefindens darauf abzielen, ob sich die Menschen wohl fühlen, wie messen wir dann, ob es den Menschen gut geht? (Im englischen Original: „If most measures of subjective wellbeing assess whether people feel well, how do we measure whether people are doing well?“) Offenbar trauen weder die OECD noch das Hot or Cool Institut den Menschen zu, selbst zu beurteilen, ob es ihnen gut geht. Und wie kommt das erst 2020 gegründete Institut zu der Ehre, von der OECD beauftragt zu werden? Nun, das könnte an den Personalien liegen: Zu den Mitarbeitern der Denkfabrik zählt nämlich als Programmdirektorin Aimée Aguilar Jaber, die zuvor nicht nur beim World Resources Institute, einer Umwelt-Denkfabrik mit Sitz in Washington, und in der Lancet Pathfinder Commission (Schwerpunkt: Gesundheit und Klima) arbeitete, sondern eben auch bei der OECD. Bei Hot or Cool leitet sie u.a. das Programm „Urbane Systeme“, das Städte bei der „Umstellung auf Systeme unterstützt, die Wohlstand innerhalb der planetarischen Grenzen bieten“. Aguilar Jaber verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften vom Centro de Investigación y Docencia Economómicas (CIDE) in Mexiko-Stadt, einen Master-Abschluss in Internationaler Politischer Ökonomie von der University of Warwick im Vereinigten Königreich und eine „Maitrise“ in Nachhaltiger Entwicklung von der Dauphine Univeristé in Paris.
Entscheidender dürfte jedoch die Vernetzung von Lewis Akenji sein, dem Geschäftsführer von Hot or Cool, der auch als Gesellschafter geführt ist. Bei der Weltklimakonferenz in Dubai im vergangenen Jahr tauchte er bei der selben Veranstaltung wie Aguilar Jaber auf, die allerdings zu diesem Zeitpunkt noch als Vertreterin der OECD agierte, während er als Direktor des Hot or Cool Instituts sprach: nämlich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema klimaneutrale Städte. In diesem Zusammenhang ist das Hot or Cool-Programm „1,5-Grad-Lebensstile“ („1.5-degree lifestyles“) bemerkenswert, in dem die Auswirkungen von Konsum und Lebensstil auf den Klimawandel untersucht werden. Zwei Berichte hält Hot or Cool dazu bereit: „Targets and Options for Reducing Lifestyle Carbon Footprints“ (zu deutsch etwa: Ziele und Handlungsoptionen für die Verringerung des CO2-Fußabdrucks in der Lebensweise, 2019) und „Towards A Fair Consumption Space for All” (zu deutsch etwa: Ein fairer Konsum für alle, 2021). Erstere umfasst 49 Seiten und erschien noch vor Gründung des Hot or Cool Instituts, aber Lewis Akenji wird bereits als verantwortlicher Autor für Konzept und Koordination genannt, damals noch in seiner Funktion als Mitarbeiter des Institute for Global Environmental Strategies (IGES). Hier war Akenji verantwortlich für den Themenbereich nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion.
Klimawandel für Investoren
IGES hat seinen Hauptsitz im japanischen Hayama und beschäftigt ein internationales Team von etwa 180 Forschern. Das Institut arbeitet u.a. mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) zusammen und betreibt auch Büros in Bangkok und in Peking. Es hat sich ausdrücklich den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) verschrieben, die die Vereinten Nationen in der Agenda 2030 formuliert haben und durch die die globale Wirtschaft und die Gesellschaft im Sinne des Kampfs gegen den Klimawandel transformiert werden sollen. Finanziert wurde die Broschüre „Targets and Options for Reducing Lifestyle Carbon Footprints“ übrigens u.a. von der KR Foundation, die ihren Sitz in Kopenhagen hat. Die Stiftung wurde 2014 mit dem Auftrag gegründet, „die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, darunter z.B. das Finanzsystem und die Wahrnehmung des Klimawandels durch die Menschen“. Die KR Foundation fördert nach eigenen Angaben Kommunikation als „ein Schlüsselinstrument, um öffentliche Unterstützung für politische Maßnahmen zu gewinnen“. Im Jahr 2021 wurden von ihr Fördermittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro in diesem Bereich vergeben, beispielsweise an den Verband „Climate Action Against Disinformation“, der es sich zum Ziel gesetzt, „gegen digitale Fehl- und Desinformation über den Klimawandel“ vorzugehen.
Die KR-Stiftung selbst wurde 2014 von einer anderen Stiftung gegründet, nämlich der Villum Foundation, die wiederum eng mit der Velux Foundation und der in New York ansässigen V. Kann Rasmussen Foundation zusammenarbeitet. Die Velux Foundation unterstützt u.a. den BlackRock Global Renewable Power Fund II, der in Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie investiert. Und die V. Kann Rasmussen Foundation teilt sich in New York Einrichtungen mit dem Rockefeller Brothers Fund (RBF), der u.a. dadurch auffällt, dass er die antiisraelische BDS-Initiative fördert. Außerdem ist er Teil der Lenkungsgruppe der Stiftungsplattform F20, die aus einem Netzwerk von mehr als 80 Stiftungen und philanthropischen Organisationen aus der ganzen Welt besteht, welche zur „globalen Klima-Agenda“ beitragen wollen. Unter diesen 80 Partnern befinden sich beispielsweise auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die European Climate Foundation, die Open Society Foundations, die Robert Bosch Stiftung, die Siemens Stiftung, die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima, die Stiftung Mercator, der World Wide Found (WWF), die Welthungerhilfe und die Zeit Stiftung, um nur einige zu nennen.
Die V. Kann Rasmussen Foundation mischt sich durchaus auch in Europa ein. Im Jahresbericht 2022 der Stiftung finden sich zum Beispiel Zuwendungen an das WWF European Policy Office zur Beschleunigung des EU-Gasausstiegs und an die Rockefeller Philanthropy Advisors zum Aufbau von Gas-Resistenz in Europa sowie zum Ausschluss von Öl und Gas aus der Exportkredit-Finanzierung. 2023 gehörten Friends of the Earth Europe und ihr Einsatz für „Fossilfreie Politik“ zu den Begünstigten. Und auf der letzten Seite des Jahresberichts wird der EU-Kommissar für Klimaschutz Wopke Hoekstra mit den Worten zitiert: „30 Jahre – 30 Jahre! – haben wir gebraucht, um den Anfang vom Ende der fossilen Brennstoffe zu erreichen.“
Im Jahresbericht 2020, der übrigens Zahlungen an den Club of Rome dokumentiert, gehört das Schlusswort hingegen UN-Generalsekretär António Guterres: „Frieden mit der Natur zu schließen, ist die entscheidende Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Sie muss oberste Priorität für alle sein, überall.“ Außerdem zählt die V. Kann Rasmussen Foundation neben anderen 366 Investoren wie BlackRock zu den Unterzeichnern der „Erklärung der globalen Investoren zum Klimawandel“. Es ist davon auszugehen, dass der Kampf der Investoren gegen den Klimawandel nicht ganz uneigennützig erfolgt. Durch die Energiewende ergeben sich beispielsweise neue Geschäftsfelder, und wenn Hausbesitzer die Umstellung der Heizungen oder Dämmungsmaßnahmen nicht bezahlen können und daher ihre Häuser verkaufen müssen, können Finanzkonzerne leicht zuschlagen und ihren Immobilienbesitz vergrößern.
Wie viel Kleidungsstücke pro Jahr?
Doch zurück zu den beiden Hot or Cool-Berichten: Kurz gesagt, geht es in „Targets and Options for Reducing Lifestyle Carbon Footprints“ darum, dass eine Änderung des Lebensstils und des Konsums nötig sei, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, wie es das Pariser Abkommen vorsieht. Im zweiten Bericht aus dem Jahr 2021, der stolze 164 Seiten umfasst, wird vor allem die Verpflichtung der reicheren Länder betont, ihren Konsum einzuschränken und ihren Lebensstil zu ändern, weil sie am meisten zu den globalen Gesamtemissionen beitrügen. Neben dem Hot or Cool Institute und IGES werden als Herausgeber der Club of Rome, D-mat, Sitra und IEEP (Institute for European Environmental Policy) angeführt. Es würde zu weit führen, auf alle genannten Organisationen genauer einzugehen. Nur so viel: Lewis Akenji ist Vollmitglied des Club of Rome und Beauftragter für Transformationsökonomie bei dessen Projekt Earth4All.
Zur Erinnerung: Der Club of Rome legte mit den Untergangsszenarien in seiner Publilkation „Die Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahr 1972 letztlich den Grundstein für die heutige Klimapanik, lag aber mit seinen Prognosen, die auf Computersimulationen basierten, grotesk daneben. Und ausgerechnet diesem Club gehört Lewis Akenji also an. Außerdem war Akenji Exekutivdirektor von SEED, einer 2002 gegründeten UN-Partnerschaft zur Förderung eines Unternehmertums für nachhaltige Entwicklung. Akenji hat übrigens einen Master-Abschluss in nachhaltigem Ressourcenmanagement (Technische Universität München, Deutschland) und einen Doktortitel in politischer Ökonomie (Universität Helsinki, Finnland). Man tritt ihm sicher nicht zu nahe, wenn man feststellt, dass er eher Politaktivist als Wissenschaftler ist.
Wenig überraschend ist daher auch, dass das Hot or Cool Institut eng verbunden mit der Initiative der C40-Städte ist (achgut berichtete). Dieser Städteverbund will Klimaneutralität durch Verzicht auf Konsum und Bewegungsfreiheit erzielen und wird u.a. auch von der V. Kann Rasmussen Foundation gesponsert. Jeder Einwohner einer C40-Stadt soll beispielsweise im Jahr 2030 höchstens acht neue Kleidungsstücke kaufen – am besten nur noch drei. Auch das Hot and Cool Institute empfiehlt, pro Jahr nicht mehr als fünf neue Kleidungsstücke zu erwerben. Mit der Veröffentlichung „Targets for Slowing Down Fast Fashion“ (2022) unterstützte Hot and Cool darüber hinaus ausdrücklich die EU-Strategie für nachhaltige Textilien. Auch um das Thema Ernährung kümmert sich die Denkfabrik: In der 24 Seiten umfassenden Broschüre „Food Production and Consumption in a 1.5°C World“ (zu deutsch etwa: Nahrungsmittelproduktion und -konsum in einer 1,5°C-Welt, 2023) erklärt Hot or Cool, dass der derzeitige ökologische Fußabdruck der deutschen Ernährung (2.300 kgCO2-eq/Person/Jahr) bis 2030 um über 66 Prozent und bis 2050 um 84 Prozent reduziert werden müsse. Na, dann guten Appetit! Finanziert wurde der Bericht übrigen von „followfood”, einem Unternehmen, das immerhin offenbar wirklich auf Qualität setzt und nicht auf zum Beispiel künstliches Fleisch. Aber das kann ja noch kommen.
Andere Themen, die Hot or Cool bearbeitet, sind z.B. die sorgfältige Klima-Kommunikation oder Elektro-Autos, die jedoch keine Lösung, sondern nur trojanische Pferde seien, da es darum gehe, die Autoflotte in den Industrieländern insgesamt zu reduzieren und ein völlig neues Modell zu finden, um den steigenden Mobilitätsbedarf in den Schwellenländern zu decken. Dabei verbindet die verantwortlichen Köpfe des Hot or Cool-Teams, das sich seit 2021 übrigens vervierfacht hat, offenbar schon eine längere Zusammenarbeit: So war auch Magnus Bengtsson, der „Policy Director“ bei Hot or Cool, zuvor am Institute for Global Environmental Strategies (IGES) tätig und gab dort gemeinsam mit Lewis Akenji Schriften heraus wie beispielsweise im März 2018 den 61 Seiten umfassenden Bericht „Scoring the Sustainable Development Goals: Pathways for Asia and the Pacific“ (zu deutsch etwa: Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung: Wege für Asien und den Pazifik).
Stiftungen für Systemwechsel?
Außerdem arbeitet Bengtsson als Unternehmensberater für die Next Leaders‘ Initiative for Sustainability (kurz: NELIS), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „eine neue Generation von Führungskräften im Bereich der Nachhaltigkeit auf der ganzen Welt zusammenzubringen“. NELIS vertritt die Auffassung, „dass die Menschheit nur dann in der Lage sein wird, sich auf ein humaneres und ökologisch verträglicheres Modell der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung zu besinnen, wenn sie eine neue Generation von Nachhaltigkeitsexperten in der ganzen Welt in einem gemeinschaftlichen Netzwerk zusammenbringt. NELIS arbeitet auf dem Weg zu einer Welt in Harmonie.“ Bengtsson hält u.a. einen Doktortitel in Umweltsystemanalyse von der Chalmers University of Technology in seinem Heimatland Schweden.
Als weitere Partner und Unterstützer werden in den Veröffentlichungen des Hot or Cool Instituts noch genannt: SERI, ein deutsches Institut, das Optionen für eine nachhaltige Entwicklung in Europa erforscht; Climate Outreach, eine britische Wohltätigkeitsorganisation, die sich auf das öffentliche Engagement für den Klimawandel konzentriert; Global Action Plan UK, eine britische Umweltorganisation, die sich um den Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Menschen und des Planeten kümmert, sowie Rapid Transition Alliance, ein Netzwerk internationaler Organisationen „zur Bewältigung des Klimawandels“. Finanzielle Unterstützung erhält Hot or Cool außer von der deutlich dominanten KR-Stiftung von den Partners for a New Economy, die „die Wirtschaft für die Natur umgestalten“ wollen, dem Stanley Center for Peace and Security und der ClimateWorks Foundation, die „die Macht der Philanthropie stärken“ will, um die Klimakrise zu beenden, und ihrerseits von Stiftungen wie etwa Bloomberg Philanthropies, aber auch wiederum von der KR Foundation unterstützt wird.
Der Happy Planet Index selbst wurde durch Gelder von der AIM Foundation ermöglicht, die sich für einen „positiven gesellschaftlichen Wandel“ einsetzt. Ursprünglich wurde er von dem Politikberater Nic Marks erstellt. Frühere Ausgaben des Indexes wurden von der New Economics Foundation, deren Mitglied Marks ist, und WEAll veröffentlicht, einem Verbund von Organisationen und Einzelpersonen, die sich „für die Umgestaltung des Wirtschaftssystems“ einsetzen. Der Slogan der New Economics-Stiftung lautet: „Gemeinsam können wir die Regeln ändern“ („together we can change the rules“). Finanziert wird die Stiftung u.a. vom Europäischen Parlament, der Oak Foundation, der European Climate Foundation und vor allem von der Laudes Foundation, die nach eigener Aussage mit „mutigen Maßnahmen“ die doppelte Krise des Klimawandels und der Ungleichheit angehen will und nach einer „neuen Definition und Umverteilung von Werten zum Wohle aller“ sucht („to redefine and redistribute value for the good of all“). Es ist schon beeindruckend, wie fürsorglich die einschlägigen Stiftungen einander zuarbeiten. Aber sollte es zum Beispiel das EU-Parlament nicht doch irritieren, dass all diese Stiftungen einen Systemwechsel im Sinne haben und demnach im Grunde Umsturzfantasien hegen?
Deutschland wird kein Vanuatu
Wir fassen also zusammen: Der Happy Planet Index, der auf der menschenverachtenden Ansicht beruht, dass der ökologische Fußabdruck eines Menschen wichtiger als seine Lebenserwartung und sein subjektives Wohlbefinden sei, wird von einer in Berlin ansässigen Denkfabrik herausgegeben, die maßgeblich von zwei Männern geprägt wird, die zuvor beide am japanischen IGES-Institut tätig waren, das sich den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verschrieben hat. Einer von ihnen ist gleichzeitig Vollmitglied beim Club of Rome. Die Denkfabrik wird überwiegend von einer Stiftung mit Sitz in Dänemark finanziert, die wiederum eng mit dem Rockefeller Bund in New York und weiteren Stiftungen verknüpft ist, die – wie die Denkfabrik selbst – auch über beste Beziehungen zu global agierenden Organisationen wie UN, OECD und EU verfügen. Die Denkfabrik arbeitet darauf hin, zum angeblichen Wohle des Planeten den Konsum und die Mobilität vor allem in den wohlhabenderen Ländern einzuschränken.
Fragt sich doch: Warum tun die zahlreichen Thinktank- und Stiftungsakteure das? Wissen sie es wirklich nicht besser und fallen tatsächlich auf die Klimapanik herein? Glauben sie wirklich daran, dass sie den Planeten retten? Aber selbst dann wäre ihre menschenverachtende Agenda mit nichts zu entschuldigen. Reizt es sie, ein Gesellschaftsexperiment durchzuführen? Ist ihr Ziel ein neuer totalitärer Kollektivismus oder der alte Kommunismus in neuem Klimaschlauch – wobei sie selbst selbstverständlich zur globalen Elite gehören würden? Sind sie süchtig nach Macht? Finden sie aus ihrer Blase nicht wieder heraus? Oder geht es ihnen schnöde um ihre Karriere und um Geld? Jedenfalls sind sie einflussreich: So verwenden beispielsweise die OECD und Eurostat, das offizielle statistische Amt der EU, bereits Indikatoren für das Wohlbefinden. Eurostat erhebt eine Reihe von Indikatoren zur „Lebensqualität“ (EU-SILC – Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen), und die OECD führt den sogenannten Better Life Index.
Allerdings gibt es auch noch den Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, kurz: HDI), der die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung wie etwa Lebenserwartung, Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen erfasst und vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) herausgegeben wird. Hier liegt Deutschland mit einem Wert von 0,950 auf Platz 7, Vanuatu jedoch mit 0,614 auf Platz 140. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt derzeit etwa 81 Jahre, wobei sie 2022 gesunken ist, in der Schweiz sogar rund 84 Jahre und in Vanuatu nur cirka 70 Jahre.
Und nun soll also laut HPI (man beachte, dass die Abkürzung des Happy Planet Index nur in einem Buchstaben vom HDI abweicht) eine weltweite Vanuatisierung nötig sein? Böse Zungen könnten natürlich behaupten, dass Deutschland sowieso schon auf dem besten Weg ist, sich auf das Niveau von Vanuatu zurückzuentwickeln: Die Deindustrialisierung schreitet voran, der Analphabetismus auch, und die Lebenserwartung sinkt. Nur das Wetter wird in Deutschland nie so schön sein wie in Vanuatu.
+++
Quellen & Links
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.
+++
https://www.achgut.com/artikel/frueher_sterben_fuer_eine_glueckliche_welt
Strategic-Culture
Is the U.S. blackmailing India over assassination allegations to be more hostile toward China and Russia?
Finian Cunningham
May 13, 2024
The United States and its Western allies have stepped up a media campaign to accuse India of running an assassination policy targeting expatriate dissidents.
The United States and its Western allies have stepped up a media campaign to accuse India of running an assassination policy targeting expatriate dissidents.
The government of Narendra Modi, India’s prime minister, has furiously denied the allegations, saying there is no such policy.
Nevertheless, the American Biden administration as well as Canada, Britain and Australia continue to demand accountability over claims that New Delhi is engaging in “transnational repression” of spying, harassing and killing Indian opponents living in Western states.
The accusations have severely stained political relations. The most fractious example is Canada. After Premier Justin Trudeau publicly accused Indian state agents of involvement in the murder of an Indian-born Canadian citizen last year, New Delhi expelled dozens of Canadian diplomats.
Relations became further strained this month when The Washington Post published a long article purporting to substantiate claims that Indian security services were organizing assassinations of U.S. and Canadian citizens. The Post named high-level Indian intelligence chiefs in the inner circle of Prime Minister Modi. The implication is a policy of political killings is sanctioned at the very top of the Indian government.
The targets of the alleged murder program are members of the Sikh diaspora. There are large expatriate populations of Sikhs in the U.S., Canada and Britain. In recent years, there has been a renewed campaign among Sikhs for the secession of their homeland of Punjab from India. The New Delhi government views the separatist calls for a new state called Khalistan as a threat to Indian territorial integrity. The Modi government has labeled Sikh separatists as terrorists.
The Indian authorities have carried out repression of Sikhs for decades including political assassination in the Punjab territory of northern India. Many Sikhs fled to the United States and other Western states for safety and to continue their agitation for a separate nation. The Modi government has accused Western states of coddling “Sikh terrorists” and undermining Indian sovereignty.
Last June, a prominent Sikh leader was gunned down in a suburb of Vancouver in what appeared to be a professional hit-style execution. Hardeep Singh Nijjar was murdered by three assailants outside a religious temple. Indian state media described him as a terrorist, but Nijjar’s family denied he had any involvement in terrorism. They claim that he was targeted simply because he promoted Punjabi separatism.
At the same time, according to The Post report, the U.S. authorities thwarted a murder plot against a well-known American-Sikh citizen who was a colleague of the Canadian victim. Both men were coordinating efforts to hold an unofficial referendum among the Sikh diaspora in North America calling for the establishment of a new independent state of Khalistan in the Punjab region of northern India.
The Post article names Vikram Yadav, an officer in India’s state spy agency, the Research and Analysis Wing (RAW), as orchestrating the murder plots against the Sikh leaders. The Post claims that interviews with US and former Indian intelligence officials attest that the killings could not have been carried out without the sanction of Modi’s inner circle.
A seemingly curious coincidence is that within days of the murder of the Canadian Sikh leader and the attempted killing of the American colleague, President Biden was hosting Narendra Modi at the White House in a lavish state reception.
Since the summer of last year, the Biden administration has repeatedly pressured the Modi government to investigate the allegations. President Biden has personally contacted Modi about the alleged assassination policy as have his senior officials, including White House national security advisor Jake Sullivan, Secretary of State Antony Blinken and CIA director William Burns. Despite New Delhi’s denial of such a policy, the Modi government has acceded to American requests to hold an internal investigation, suggesting a tacit admission of its agents having some involvement.
But here is where an anomaly indicates an ulterior agenda. Even U.S. media have remarked on how lenient the Biden administration has been towards India over what are grave allegations. It is inconceivable that Washington would tolerate the presence of Russian or Chinese agents and diplomats on its territory if Moscow and Beijing were implicated in killing dissidents on American soil.
As The Washington Post report noted: “Last July, White House officials began holding high-level meetings to discuss ways to respond without risking a wider rupture with India, officials said. CIA Director William J. Burns and others have been deployed to confront officials in the Modi government and demand accountability. But the United States has so far imposed no expulsions, sanctions or other penalties.”
What appears to be going on is a calculated form of coercion by the United States and its Western allies. The allegations of contract killings and “transnational repression” against Sikhs in the U.S., Canada, Britain, Australia and Germany are aimed at intimidating the Indian government with further embarrassing media disclosures and Western sanctions. The U.S. State Department and the Congress have both recently highlighted claims of human rights violations by the Modi government and calls for political sanctions.
The objective, it can averred, is for Washington and its Western allies to pressure India into toeing a geopolitical line of hostility towards China and Russia.
During the Biden administration, the United States has assiduously courted India as a partner in the Asia-Pacific to confront China. India has been welcomed as a member of the U.S.-led Quad of powers, including Japan and Australia. The Quad overlaps with the U.S. security interests of the AUKUS military partnership with Britain and Australia.
Another major geopolitical prize for Washington and its allies is to drive a wedge between India and Russia.
Since the NATO proxy war blew up in Ukraine in February 2022, the United States has been continually cajoling India to condemn Russia and to abide by Western sanctions against Moscow. Despite the relentless pressure, the Modi government has spurned Western attempts to isolate Russia. Indeed, India has increased its purchase of Russian crude oil and is importing record more quantities than ever before the Ukraine conflict.
Furthermore, India is a key member of the BRICS forum and a proponent of an emerging multipolar world order that undermines U.S.-led Western hegemony.
From the viewpoint of the United States and its Western allies, India represents a tantalizing strategic prospect. With a foot in both geopolitical camps, New Delhi is sought by the West to weaken the China-Russia-BRICS axis.
This is the geopolitical context for understanding the interest of Western powers in making an issue out of allegations of political assassination by the Modi government. Washington and its Western allies want to use the allegations as a form of leverage – or blackmail – on India to comply with geopolitical objectives to confront China and Russia.
It can be anticipated that the Western powers will amplify the media campaign against India in line with exerting more hostility toward China and Russia.
Transition News
«Trudeau schafft mit Gesetz zur Online-Sicherheit Blaupause für Dystopie»
Es sei gelogen, dass das geplante Gesetz dem «Schutz von Kindern» diene, sagt der Jounalist Matt Taibbi. Tatsächlich würde es die kanadische Gesellschaft zu einem Social-Engineering-Projekt umgestalten, in dem für Äußerungen und Gedanken Sanktionen in einem nie dagewesenen Ausmaß verhängt werden könnten.
Veröffentlicht am 14. Mai 2024 von AR.
Die Aufregung in Kanada über den Online Harms Act der Regierung Trudeau habe sich anfangs in Grenzen gehalten, schreibt der Jounalist Matt Taibbi in einem Artikel, den ZeroHedge zusammenfasst. Der im Februar dieses Jahres eingebrachte Entwurf C-63 sei in den kanadischen Medien als «Gesetz zum Schutz von Kindern» bezeichnet worden, das der «Ausbeutung von Kindern» Einhalt gebieten solle. Leichtgläubige Moderatoren hätten die Einführung des Gesetzes wie die Ankunft von Penicillin verkündet.
Dann jedoch hätten die Leute das Gesetz gelesen. Der Zweck «Online-Sicherheit, Schutz der körperlichen und geistigen Gesundheit von Kindern» klinge zwar recht nobel, aber der eigentliche Text sei «verrückt», wird der Anwalt Dan Freiheit zitiert.
Trudeau habe gelogen, was die Ausrichtung des Gesetzes angehe, sagt Taibbi. Der Geltungsbereich des Online Harms Act gehe tatsächlich weit über die Ankündigungen hinaus. Er würde vielmehr die Gesellschaft zu einem kontrollierten Social-Engineering-Projekt umgestalten.
Kanadas Bürger würden in ein ehrgeiziges soziales Überwachungssystem einbezogen, mit Belohnungen von bis zu 20.000 Dollar für anonyme «Informanten» von hasserfülltem Verhalten. Dadurch werde praktisch ein selbstfinanziertes nationales Spionagesystem geschaffen, so der Journalist.
Der Entwurf führt außerordentliche strafrechtliche Sanktionen ein, einschließlich lebenslanger Haftstrafen. Dies gelte nicht nur für bereits bestehende Straftaten wie die «Befürwortung von Völkermord», sondern auch für jede «durch Hass motivierte Straftat». Das könne theoretisch jedes nicht kriminelle Vergehen sein, das in hasserfüllter Absicht begangen werde.
Ganz im Stil von «Minority Report» könnten auch potenzielle Verbrechen bestraft werden. Würde ein Informant einen Richter davon überzeugen, dass Sie in Zukunft eine «Hassstraftat» begehen werden, könnten Sie präventiv bis zu einem Jahr ins Gefängnis kommen – für Dinge, die Sie nicht getan haben.
Dinge, die Sie sagen, Dinge, die Sie bereits gesagt haben, Dinge, von denen ein Verwaltungsrichter glaubt, dass Sie sie sagen könnten: alles verboten – mit Nachbarn, die als Vollstrecker eingesetzt werden. Das würden gute Zeiten, fasst Taibbi die Aussichten zusammen.
Dank Trudeau sei ein «Quantensprung an der Rechtsfront» zustande gekommen. C-63 sei ein Monster, das die schlimmsten Zensurideen kombiniere, die bereits von verbündeten Regierungen in der EU (Digital Services Act), in Schottland (Hate Crime and Public Order Act) oder Australien (Australian Communications and Media Authority Act) umgesetzt wurden.
Ein Gesetz zur Überwachung sozialer Netzwerke habe Trudeau geschaffen. Es ziele in erster Linie darauf ab, große Plattformen wie Facebook und Twitter zur «Selbstkontrolle» zu zwingen. In zweiter Linie nehme es aber auch Einzelpersonen ins Visier und verhänge zivil- und strafrechtliche Sanktionen für Äußerungen und Gedanken in einem nie dagewesenen Ausmaß.
Der Gesetzentwurf definiere Hassreden neu als «geeignet, Verachtung oder Verunglimpfung» von Kanadas wachsender Liste geschützter Gruppen und Einzelpersonen zu schüren. Jedoch seien sich die befragten kanadischen Anwälte im Allgemeinen nicht sicher, wie diese Norm in der Praxis aussehen könnte.
Im Falle seiner Verabschiedung würde C-63 einschneidende Veränderungen mit sich bringen, schienen sich die meisten Anwälte einig zu sein, so der Journalist. Das Gesetz greife nicht nur das Konzept der individuellen Rechte an, sondern höhle auch Ideen aus, wie die Unschuldsvermutung und das Recht, dem Ankläger ins Gesicht zu sehen.
https://transition-news.org/trudeau-schafft-mit-gesetz-zur-online-sicherheit-blaupause-fur-dystopie
Asia Times
US special forces to the frontline against China, Russia
US special forces shifting emphasis from counterinsurgency to great power competition despite budget cuts and personnel challenges
by Gabriel Honrada May 13, 2024
?resize=1200%2C806&ssl=1
US Special Operations Forces (SOF) are undergoing a transformation from an emphasis on fighting insurgencies to potential great power conflict with China and Russia.
This month, Breaking Defense reported ( https://breakingdefense.com/2024/05/socom-chief-sees-renaissance-for-special-forces-amid-great-power-competition-evolving-warfare/ ) that the US Special Operations Command (SOCOM) is seeing rising demand for SOF support across the armed services, with demand to support strategic competition up over 30% and for crisis response events over 150%.
SOCOM Chief General Bryan Fenton said during a recent keynote address that special military operations were in a bit of a “renaissance” as the character of warfare evolves and amid a “convergence of adversaries”, namely the growing cohesion among China, Russia, Iran and North Korea.
In a February 2023 US Congress hearing ( https://www.congress.gov/118/chrg/CHRG-118hhrg53350/CHRG-118hhrg53350.pdf ), Representative Jack Bergman highlighted the change in US strategic priorities from counterterrorism to competing with major powers like China and Russia. He explored the relevance of SOFs in addressing irregular warfare and supporting allies in the current geopolitical climate.
Representative Ruben Gallego has emphasized the significance of a comprehensive government strategy to tackle great power rivalry while also questioning the preparedness of SOFs to shift from counterterrorism to irregular warfare capabilities like foreign internal defense and information operations.
In response to Gallego, Seth Jones, senior vice president at the Center for Strategic and International Studies think tank, has argued for the critical role of SOF in irregular warfare amid competition with state actors like China and Russia.
Jones points out that amid restrained conventional warfare among nuclear powers, major global competitors including China, Russia, and Iran are intensively engaging in irregular warfare through military, intelligence and non-state operations.
He advocates that US SOFs shift their focus from direct action to roles such as foreign internal defense and unconventional warfare, utilizing their broad non-kinetic capabilities. He has urged the US Congress to expand funding and review interagency roles to enhance US effectiveness in irregular warfare.
https://asiatimes.com/2024/05/us-special-forces-to-the-frontline-against-china-russia/
Merkur
Gehalt und Rente steigen massiv: Abgeordnete erhalten größtes Geld-Plus seit fast 30 Jahren
Stand: 13.05.2024, 13:44 Uhr
Von: Bona Hyun

Um sechs Prozent steigen die Diäten der Bundestagsabgeordneten ab dem ersten Juli. Eine so hohe Steigerung hat es seit 1995 nicht mehr gegeben.
Berlin – Den Bundestagsabgeordneten ( https://www.merkur.de/politik/scholz-merz-habeck-bundestag-diaet-geld-normallohnindex-zr-92863000.html ) winkt mehr Geld: Ab Juli 2024 erhalten die Abgeordneten sechs Prozent mehr im Monat – also 11.227,20 Euro. Das gibt Bundestagspräsidentin Bärbel Bas laut der Bild in einer amtlichen Mitteilung bekannt. Der Bundestag muss über die Erhöhung nicht mehr abstimmen, weil er schon zu Beginn der Legislaturperiode eine automatische Übertragung des Lohnplus auf die Parlamentarier beschlossen hatte.
Abgeordnete im Bundestag erhalten größtes Geld-Plus seit 28 Jahren
Die Diäterhöhung wirkt sich auch auf die Altersversorgung der Parlamentarier aus, da die Pensionsansprüche nach einer Legislaturperiode von vier Jahren auf 1.122,72 Euro steigt. Wirklich ( https://www.merkur.de/wirtschaft/erhoehung-abgeordnete-bundestag-anstieg-bezuege-landtagsabgeordnete-nettoeinkommen-diaet-92917880.html ) überraschend dürfte die Diätenerhöhung nicht kommen. Bereits im Februar 2024 teilte das Statistische Bundesamt mit, dass der Nominallohnindex um sechs Prozent im Jahr 2023 gestiegen ist. Dieser bildet die Grundlage für die monatliche Entschädigung der Abgeordneten, da die Entwicklung der Diäten vor wenigen Jahren an die Entwicklung der Löhne im Land gekoppelt wurde.
Der Bund der Steuerzahler rechnete zu Beginn des Jahres 2024 aus, dass die Diäten damit von derzeit 10.591,70 Euro monatlich um 635,50 auf dann 11.227,20 Euro angehoben werden. Der Bundestag kann durchaus beschließen, auf diese Erhöhung zu verzichten. Dies hat er beispielsweise 2020 in der Corona-Pandemie getan.
Scholz & Co winkt mehr Geld ab Juli 2024 – starke Kritik möglich
Es ist gut möglich, dass die Erhöhung auf starken Gegenwind stoßen könnte. BdSt-Präsident ( https://www.merkur.de/wirtschaft/abgeordnete-bundestag-zuschlag-gehalt-kritik-an-rekord-diaetenerhoehung-fuer-zr-92862610.html ) Reiner Holznagel sah schon im Februar 2024 eine mögliche Erhöhung als kritisch. „Mit diesem Vollautomatismus findet keine Diskussion, keine Aussprache oder Erklärung der Abgeordneten im Bundestag gegenüber der Bevölkerung statt“, sagte Holznagel im Februar 2024. Die Abgeordneten entschieden notwendigerweise in eigener Sache.
„Umso wichtiger sind Transparenz und mehr Begründung in Form eines ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens, wenn die Abgeordneten höhere Diäten für sich beschließen wollen.“ Ein Automatismus gewährleiste dies nicht und sei dem Bundestag demokratisch gesehen nicht würdig.
Was verdienen Bundestagsabgeordnete?
Die Abgeordneten erhalten für ihr Mandat eine Entschädigung. Diese sogenannten „Diäten“ gibt es in Deutschland seit 1906. Die Abgeordnetenentschädigung beträgt seit dem 1. Juli 2023 monatlich 10.591,70 Euro. Abgeordnete erhalten keine jährlichen Sonderzahlungen. Die Höhe der Diäten wird durch Gesetz beschlossen.
Nicht der erste Geld-Regen: Kanzler Scholz bekam offenbar schon im März eine Erhöhung
Dabei haben Bundeskanzlers und Ministerinnen und Minister schon ab 1. März unabhängig davon eine saftige Erhöhung erhalten. Das Amtsgehalt ( https://www.merkur.de/politik/olaf-scholz-per39543/ ) von Kanzler Olaf Scholz (samt Ortszuschlag und Stellenzulage) erhöhte sich laut der Bild von derzeit 20.702 Euro auf 22.083 Euro. Erhöhung um 1.381 Euro (6,67 Prozent).
Ein verheirateter Minister ohne Kinder hatte bisher ein Amtsgehalt inklusive Zulagen von 16.816 Euro. Ab März sind es 17.990 Euro und damit 1.174 Euro mehr (+6,98 Prozent). Auch bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) ( https://www.merkur.de/politik/frank-walter-steinmeier-privat-bundespraesident-wahl-2022-aufgaben-amtszeit-ehefrau-politiker-91266156.html ) stieg das Amtsgehalt: von 21.625 Euro auf 23.003 Euro. Hier sind es über 1.378 Euro im Monat mehr (+6,37 Prozent).
Hintergrund der Lohnerhöhung ist laut der Berliner Zeitung ein entsprechender Gesetzentwurf der Bundesregierung im November 2023 „zur Anpassung der Bundesbesoldung und -versorgung für die Jahre 2023 und 2024.“ Zugestimmt hatten alle Fraktionen bei Enthaltung der AfD. Die hohen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst gingen dem voraus. (bohy mit Material der dpa)
Biometricupdate
(IC: Credit: by Geld und Mehr)
El Salvador data breach includes selfies and ID numbers for 80% of country’s population
May 7, 2024, 4:06 pm EDT | Chris Burt

Organizations storing reference data to perform face biometrics matches should not store that data in unencrypted form. This basic best practice requirement appears to be lost on many organizations, however, with a database of Salvadorans’ personal information leaked on the dark web the latest example.
More than 5.1 million records of personal details, including high-definition facial photos labelled with the individual’s El Salvador national ID document number (DUI), have been made available for free on the dark web, Resecurity reports. The cybercriminal responsible for the data dump appears to have first attempted to sell the breached personal information.
The number and nature of the records has prompted speculation on social media (caveat emptor) that the breach is from national digital wallet Chivo.
The source of the data and the party that breached it, however, remain uncertain. Resecurity notes a possible connection to known hacker group Guacamaya, which has attacked governments and businesses in several Latin American countries. The data dump was posted to a hacker forum by a user with the alias “CiberinteligenciaSV.”
The data includes people’s full name, date of birth, telephone number, and email and physical addresses, in addition to the national ID information and selfie photos. The number of records represents approximately 80 percent of El Salvador’s total population, or almost all of its adult population.
The data seems unlikely to help any hacker attempting to defeat an onboarding or access control system protected with presentation attack detection, but could be useful for defeating systems as negligent of cybersecurity best practices as the source of the data.
If the facial images had been stored properly, as encrypted templates held in a different database from the rest of the personal data, they would have had no practical value to the party that exfiltrated them, or anyone else.
Storing the data in a way no privacy or biometrics professional would recommend is one problem, but attaching the ID number and other personal information could make the breach significantly more damaging. Many people’s facial images may have been available and associated with their names on social media accounts, for example, but the breach appears to make Salvadorans relatively easy targets for cybercriminals looking to open accounts under assumed names, which would normally require them to gather other information contained in the leaked database.
Resecurity notes a report by Reuters that Latin America had the highest share of unprotected data of any region in the world in 2022.
NachDenkSeiten
Wieso ist die Bundesregierung gegen UN-geführte Ermittlungen zum Nord Stream-Anschlag?
13. Mai 2024
Anderthalb Jahre sind seit dem Terroranschlag auf die zivile Energie-Infrastruktur Nord Stream vergangen. Schweden und Dänemark haben ihre Ermittlungen mittlerweile ergebnislos eingestellt. Ähnlich zeigt sich die Situation in Deutschland. Der weisungsgebundene Generalbundesanwalt hat bisher keinerlei Ergebnisse präsentieren können oder dürfen. Anfragen an die Bundesregierung bleiben mit Verweis auf „Staatswohl“ unbeantwortet. Vor diesem Hintergrund hatte die Chinesische Volksrepublik kürzlich im UN-Sicherheitsrat den Antrag eingebracht, die Ermittlungen unter Führerschaft der Vereinten Nationen international weiterzuführen. Die NachDenkSeiten stellten auf der Bundespressekonferenz die eigentlich recht einfach zu beantwortende Frage, ob Deutschland diesen Vorschlag der Chinesen unterstützt.
+++
Quellen & Links
Artikel
https://www.nachdenkseiten.de/?p=115168
+++
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=uuKuM0nm5xI&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=uuKuM0nm5xI
Kontrafunk
Montag, 13. Mai 2024, 10:05 Uhr
Schweizerzeit: Welche Angst darf es denn bitte sein?
Corinna Zigerli im Gespräch mit Daniele Ganser
Dr. Daniele Ganser, der Schweizer Historiker und Friedensforscher, erzählt im „Schweizerzeit“-Interview seine Geschichte. Seit er 2016 das erste Mal laut sagte, dass das WTC 7, ein Gebäude gleich neben den Zwillingstürmen des World Trade Center, auf die am 11. September 2001 ein Anschlag verübt worden war, gesprengt wurde, hat sich sein Leben verändert. Seither stellt Daniele Ganser Fragen zu Terroranschlägen oder Kriegen, die zum Denken anregen. Und im Gespräch mit Corinna Zigerli zeigt er Parallelen zur Corona-Pandemie auf.
Audiocast (MP3)
+++
Quellen & Links
Website Dr. Daniele Ganser
---
Artikel auf Kontrafunk
+++
Globalresearch

Dennis Meadows Interview p4/4 (A 'peaceful collapse' & many revolutions...)
12 May 2024
Club of Rome “Limits to Growth” Author Promotes Genocide of 86% of the World’s Population
By Rhoda Wilson
First published on May 4, 2023
Dennis Meadows, one of the main authors of the Club of Rome’s The Limits to Growth, is an honorary member of the Club of Rome and a member of the World Economic Forum. If you thought his ideology had softened and become less anti-human since the publishing of his book, you’d be wrong.
Here’s a 2017 video of Meadows musing over his hopes that the coming inevitable genocide of 86% of the world population could be accomplished peacefully under a “benevolent” dictatorship.
He said:
“We could [ ] have eight or nine billion, probably, if we have a very strong dictatorship which is smart … and [people have] a low standard of living …
But we want to have freedom and we want to have a high standard of living so we’re going to have a billion people.
And we’re now at seven, so we have to get back down. I hope that this can be slow, relatively slow and that it can be done in a way which is relatively equal, you know, so that people share the experience.” ...
+++
Sources & Links about this Video
Recorded on October 15, 2022, in Fiesole, Italy.
Michael Behe, John Lennox, and Steven Meyer are three of the leading voices in science and academia on the case for an intelligent designer of the universe and everything in it (including us). In this wide-ranging conversation, they point out the flaws in Darwin’s theory and the increasing amount of evidence uncovered by a rigorous application of the scientific method that points to an intentional design and creation of the physical world.
Further information
https://www.hoover.org/publications/uncommon-knowledge
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=Dbo6uvJBtZg&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=Dbo6uvJBtZg
+++
... As will become apparent at the end of this article, it is no coincidence that Meadows’ words echo the words in the 1995 Global Biodiversity Assessment first presented at the United Nations climate change conference COP1 which stated:
An ‘agricultural world’ in which most human beings are peasants, should be able to support 5 to 7 billion people … In contrast, a reasonable estimate for an industrialised world society at the present North American material standard of living would be one billion.
Global Biodiversity Assessment, UNEP, 1995, pg. 773
What the advocates of this ideology seem to omit mentioning is that, according to Worldometer, the population of the world is currently over 8 billion which doesn’t stack up with their fear-mongering predictions. There’s a good reason they avoid real-world scenarios because their models are a sleight of hand, they manipulate the data.
While many are now familiar with the manipulation of predictive modelling by Neil Ferguson during the covid-19 crisis, a network of powerful Malthusians have used the same tactics for the better part of the last century to sell and impose their agenda.
Malthusians are the disciples of Thomas Malthus (1766 – 1834). Malthus promoted the mathematical thesis that population levels will always tend towards geometric growth, while agricultural resources will tend to arithmetic growth resulting in relatively forecastable “crisis points.” Malthus believed that social engineers representing the British Empire must use these “crisis points” to scientifically manage the “human herd.” Malthus believed that nature bestowed upon the ruling class certain tools that would allow them to accomplish this important task – namely war, famine and disease.
Established in 1968, the Club of Rome quickly set up branches across the Western world with members whom all agreed that society’s best form of governance was a scientific dictatorship.
It is a globalist non-governmental organisation (“NGO”) that convenes meetings between heads of state, members of royal families, business leaders, international financiers, academic scholars, laboratory scientists, and administrators of global governance institutions, such as the United Nations (“UN”), the World Bank, the International Monetary Fund (“IMF”), and the Organisation for Economic Cooperation and Development (“OECD”). Modelled after the “Round Table” structure of the Bilderberg Group, the Royal Institute for International Affairs (“RIIA”), and the Council on Foreign Relations (“CFR”), the Club of Rome facilitates meetings where delegates plan the global economy through public-private stewardship of the world’s natural and human resources in accordance with the Malthusian ecology of sustainable development.
In 1972, the Club of Rome’s The Limits to Growth published the results of computer-simulated forecasts calculated by a team of statisticians recruited from the Massachusetts Institute of Technology (“MIT”). It was the culmination of a two-year study undertaken by the MIT team under the nominal heading of Jay Forrester and Dennis Meadows. The Limits to Growth is arguably the most influential book about “sustainability.” It became the bible and blueprint of the new anti-humanist movement that birthed today’s Green New Deal agenda.
The Club of Rome’s The Limits to Growth is not only Malthusian in principle, but a survey of its bibliography reveals that it is also backed by extensive citations from an array of Malthusian-eugenicists and affiliated institutions that have been dedicated to population control.
A 2012 article celebrating the book’s 40th anniversary stated: “It is worth revisiting Limits [to Growth] today because, more than any other book, it introduced the concept of anthropocentric [human caused] climate change to a mass audience.” It’s worth revisiting Limits to Growth for other reasons as well.
One reason is that The Limits to Growth was the first of its kind to fuse global temperature with economic variables like population growth, resource loss, and the under-defined category of “pollution.” By utilising linear equations to extrapolate trends into the future, Meadows and his co-authors, one of whom was his wife, had set the stage for two major fallacies:
The fabric of physical space-time shaping the discoverable universe is intrinsically non-linear and thus not expressible by any form of linear equations regardless of the computing power involved. Human creative mentation is most explicitly non-linear as it is tied to non-formalisable states of existence like inspiration, love of truth, dignity, and beauty which no binary system can approximate. The Club of Rome programmers ignored these facts and assumed the universe was as binary as their software.
The data sets themselves could easily be skewed and re-framed according to the controllers of the computer programmers who aspired to shape government policy. We have already seen how this technique was used to drive fallacious results of future scenarios under the hand of Imperial College’s Neil Ferguson and the same technique has been applied in ecological modelling as well.
Another reason to revisit The Limits to Growth is to highlight the influence it had and still has on supranational organisations.
For decades, New Age guru Barbara Marx Hubbard – who called for one-fourth of the human population to be culled to usher in a New World Order – championed transhumanism and Malthusian sustainable development, which is the crux of The Great Reset and the Fourth Industrial Revolution. Hubbard’s Malthusian overpopulation theories were partly inspired by The Limits to Growth. In fact, in Hubbard’s Book of Co-Creation, there are multiple passages which warn of Malthusian “limits to growth” that could lead to ecological catastrophes. She also met personally with Club of Rome co-founder, Aurelio Peccei who prompted the World Economic Forum to adopt the Malthusian tenets of The Limits to Growth at the World Economic Forum’s Third Annual Meeting in 1973.
Last, but not least, we have Club of Rome member and author of Limits to Growth, who manipulated his predictive modelling, hoping that a dictatorship will slowly and “peacefully” cull 86% of the world’s population.
No one should be celebrating The Limits to Growth or the agenda it’s promoting because it’s promoting your demise.
+++
Sources & Links
Dennis Meadows [Club of Rome] ‘6 billion People Have To Go’, Why Not News, 21 April 2022
https://whynotnews.eu/2022/04/dennis-meadows-club-of-rome-6-billion-people-have-to-go/
The Club of Rome and the Rise of the “Predictive Modelling” Mafia, Unlimited Hangout, 21 November 2022
Barbara Malthusian Hubbard: From Limits to Growth to UN Agenda 2030, Unlimited Hangout, 3 March 2023
The Revenge of the Malthusians and the Science of Limits, Unlimited Hangout, 28 June 2022
+++
https://www.globalresearch.ca/author-limits-growth-promotes-genocide-86-world-population/5818133
Infosperber
Die sieben Giganten des Technofeudalismus. © KI-Bild, erstellt mit Dall-E
Wie uns die Internet-Giganten wieder zu Vasallen machen
Heinz Moser / 11.05.2024
Die Digitalisierung stellt die industrielle Welt auf den Kopf. Es droht eine Rückkehr zur Feudalherrschaft.
Wenn sich die grössten IT-Unternehmen der Welt mit neuen Produkten durchzusetzen versuchen, kann sich ein einzelner Staat wie die Schweiz nicht entziehen. Umso mehr Einfluss haben die Bosse der digitalen Wirtschaft und ihre weltumspannenden Plattformen gegenüber den staatlichen Mächten. Die grössten dieser US-Konzerne werden als «7 Magnificants» bezeichnet, da sie die globale Wirtschaft mit ihren Milliarden bestimmen. Sie sind offenbar nicht nur «gross», sondern auch «grossartig». Gemeint sind damit Amazon, Alphabet, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla.
Die Tech-Giganten beherrschen mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten die digitale Wirtschaft: Apple und Microsoft sind seit Jahrzehnten Schwergewichte auf dem PC-Markt. Dazu kommen Plattformen für Online-Verkäufe wie Amazon oder von «Social Media» wie «Meta». Allerdings handelt es sich um eine Momentaufnahme. Nvidia ist erst kürzlich mit dem Hype um KI zu den führenden Konzernen aufgestiegen, und chinesische Anbieter wie Baidu, Alibaba und Tencent holen rasant auf.
Die «glorreichen Sieben»
Die «glorreichen Sieben» prägen immer stärker die Kultur des digitalen Zeitalters. Wie stark ihr gesellschaftlicher Einfluss ist, zeigt sich daran, dass die Bosse und Entrepreneure des digitalen Zeitalters leicht mit den grossen Unternehmern des Industriezeitalters verglichen werden können – etwa mit John Rockefeller in den USA oder mit Alfred Escher, dem Zürcher Industriekapitän des 19. Jahrhunderts. Dieser war hierzulande führender Vertreter des Industriekapitalismus und Zürcher Regierungsrat. Er förderte massgeblich die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) und war Pionier der Eisenbahnverbindung durch den Gotthard.
Steve Jobs und Apple: Die Ikone des digitalen Zeitalters ist Steve Jobs, der charismatische Chef von Apple, der früh an Krebs verstarb. Er schaffte es, mit dem Iphone eine neue Form der Kommunikationskultur zu begründen. Sein Biograf Walter Isaacson zeigt auf, dass Jobs eine Mischung aus Genie und Wahnsinn war. Einerseits ein absoluter Perfektionist, für den Design alles zählte, aber auch despotisch und machtbewusst. Seit den Apple-Rechnern und dem legendären Mac entwickelte er seine Gerätepalette für den digitalen Alltag stetig weiter. Jobs veränderte mit dem Macintosh die ganze Computerindustrie und mit dem Ipod die ganze Musikindustrie. Die oft auch brutale Härte hinter dieser Erfolgsgeschichte zeigt Isaacson (S. 363) am Personal-Digital-Assistent «Newton» auf, den Jobs von einem auf den anderen Tag fallen liess. Jobs brüskierte damit den damaligen Apple-CEO Gil Amelio, indem er ihn am Telefon aufforderte «Newton abzuschiessen». Amelio war total überrumpelt und fragte nach, ob das nicht zu teuer wäre. Jobs darauf: «Hak es ab, schreib es ab, werd es einfach los. Es spielt keine Rolle, was es kostet. Die Leute werden Hurra schreien, wenn es in der Versenkung verschwunden ist.»
Wie exzentrisch und machtbewusst die neuen Mogule des Plattformkapitalismus sind, zeigen auch andere Exponenten der «glorreichen Sieben»:
Bill Gates und Microsoft: Die Biographie von Bill Gates wird im Buch des Investigationsjournalisten Tim Schwab mit «Das Bill-Gates-Problem» überschrieben. Der Microsoft-Gründer, der durch seine Stiftung als Wohltäter gilt, ziehe nicht nur finanziellen Nutzen aus seiner Stiftung, sondern übe durch sie auf undemokratische Weise enorme Macht aus. Schon nach der Gründung von Microsoft galt Gates als arrogant und skrupellos. Als sein Partner Paul Allen erkrankte, versuchte er ihn finanziell auszubooten. Gates, so Allen, sei ein Mensch, der sich stets gedrängt fühle, seine Überlegenheit zu beweisen und andere zu vernichten, wenn er das könne.
Auch der Mythos des Wohltäters ist seit Tim Schwabs Buch angekratzt. Gates sei in Wirklichkeit ein Machthaber und seine Gates Foundation in Wahrheit eine politische Organisation – ein Werkzeug, um in der öffentlichen Politik mitzumischen. Der Philanthropismus der Superreichen sei ein Mittel, um weltweit auf die Politik Einfluss zu nehmen – und dies auf undemokratische Weise. Tim Schwab schreibt dazu: «Dass die Superreichen ihr Privatvermögen nahtlos in politische Macht verwandeln können, ist ein deutliches Zeichen für ein Scheitern der Demokratie und das Aufkommen einer Oligarchie» (S. 27). Gemäss der NZZ kamen mehr als 10 Prozent des Budgets der WHO für 2020/21 von der Gates Foundation. Einzig Deutschland bezahlte mehr.
Marc Zuckerbergs Konzern Meta: Mark Zuckerberg hat Facebook 2004 als Social-Media-Netz gegründet und ist bis heute CEO dieses Unternehmens. Mit seinen Mitgründern überwarf er sich, zahlte sie dann aber nach einem Vergleich aus. Als Facebook nach 2010 aus der Mode kam, dachte man bereits ans Ende der Höhenflüge seines Konzerns. Doch Zuckerberg kaufte seine wichtigsten Konkurrenten Whatsapp und Instagram auf und ist bis heute einer der führenden Internet-Unternehmer im Bereich der Social Media geblieben.
Als in den USA der Stern von Donald Trump zu leuchten begann, war Facebook tief in den Wahlkampf verstrickt. Die Firma Cambridge Analytica hatte die Profile von 87 Millionen Facebook-Nutzern ausgewertet, um gezielt mit den unrechtmässig abgegriffenen Daten Wahlkampf zu betreiben. Gemäss der New York Times konnten damit die privaten Social-Media-Aktivitäten eines grossen Teils der amerikanischen Wählerschaft zugunsten des Wahlkampfs von Donald Trump ausgenutzt werden. Sechs Jahre später akzeptierte der Facebook-Mutterkonzern Meta einen Vergleich, mit welchem die Sammelklage von Usern durch die Zahlung von 725 Millionen US-Dollar beigelegt wurde.
Jeff Bezos und Elon Musk: Auch Jeff Bezos, Chef der Warenplattform Amazon, hat sich politisch in Stellung gebracht, indem er die Washington Post, eine der renommiertesten Zeitungen der USA, 2013 für 250 Millionen Dollar kaufte. Frank Lobigs, Medienwirtschaftler an der Technischen Universität Dortmund, meinte damals im Deutschlandfunk, es handle sich um einen «mäzenatischen» Zug, um die traditionsreiche Zeitung zu erhalten. Die «Zeit» kommentierte diesen Kauf deutlich nüchterner: «Die Washington Post wird nicht Amazon gehören, sondern Bezos persönlich; sie wird von der Börse genommen. Aber der Gedanke, dass er das Hauptstadtblatt nicht auch für Lobbyarbeit für Amazon nutzen wird, ist absurd.»
Ursprünglich waren die Mogule des digitalen Kapitalismus eng mit der Entwicklung der digitalen Kommunikationsmittel (PC, Internet und Handy) verbunden. Die digitalen Plattformen und die Daten, die hier bewirtschaftet werden, sind heute weit darüber hinaus der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Das belegt Jeff Bezos Amazon, das den Online-Handel weltweit dominiert. Aber auch der Autobauer Tesla von Elon Musk ist ein breit aufgestellter Technologiekonzern, der über die Auswertung der Daten seiner Kunden das autonome Fahren forciert.
Die Rivalitäten der Tech-Mogule
Die Plattformen und ihre egomanischen Besitzer kämpfen oft hemdsärmelig um ihre Pfründen und Königreiche. Das kann bis zu persönlichen Auseinandersetzungen gehen. So kündigten Marc Zuckerberg und Elon Musk einen Mixed-Martial-Arts-Kampf für 2024 an. Doch dieser Kampf rückte gerade in weite Ferne. Denn Zuckerberg hatte sich im Training für den Käfigkampf das Kreuzband gerissen und musste operiert werden. Mit harten Bandagen wird aber auch in den Geschäftsbereichen der Tech-Milliardäre operiert. Legendär ist die Rivalität zwischen Bezos Amazon und Musks Firma Space Ex in der Raumfahrt. Beide sind mit ihren wiederverwendbaren Raketen Rivalen, die Touristen in den Weltraum senden und den Mars besiedeln wollen.
Auch bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz stehen die Grosskonzerne in Konkurrenz. Neben Chat GPT von der Firma Open AI, die eng mit Microsoft verbunden ist, und Google mit «Bard» sind hier immer mehr Konkurrenten im Rennen. So entwickelt auch der «Meta»-Konzern von Facebook das eigenen Sprachmodell Llama 3, das die bisherigen KI-Modelle übertreffen soll. Und es stehen auch Jeff Bezos mit «Perplexity» und Elon Musk mit «Grok» in den Startlöchern.
Die These vom Technofeudalismus
Angesichts der neuen Tech-Herrscher, die sich um geltende Regeln nicht scheren, wenn sie quer zu ihren Anliegen verlaufen, stellt sich die Frage, ob sich die Welt zur feudalistischen Herrschaftsform zurückbewegt. Der ehemalige Wirtschaftsminister Griechenlands, Yannis Varoufakis, spricht von einem «Technofeudalismus», der sich als neue Herrschaftsform zu etablieren beginnt. Der klassische Kapitalismus sei tot, und es habe eine neue Ära begonnen. Das Entscheidende der neuen «digitalen Herrschaft»: Sie floriert nicht mehr über die Güter, welche produziert werden. Vielmehr zahlen die Firmen, die dort ihre Produkte anbieten eine Abgabe. Diese vergleicht er mit dem Lehen, das im Mittelalter die Bauern abzugeben hatten. Heute geschehe dies in Form von Daten, welche die Besitzer dieser neuen Plattformen für ihre eigenen Zwecke abschöpfen. Mit jedem Click und jedem Like vergrössern sie ihre Macht, denn die Währung, die zu dem unglaublichen Reichtum der Konzerne führt, sind unsere Daten, die wir an sie abgeben. Technofeudalismus sei die Vorstellung, dass wir Big-Tech (Amazon, Google, Apple und Meta) dienen, indem wir Daten für den Zugriff auf ihre Cloud zur Verfügung stellen. So wird das autonome Fahren, das Musk mit Tesla vorbereitet, nur aufgrund der Millionen von Kundendaten möglich werden, die verarbeitet werden.
Nach Varoufakis haben die konventionellen kapitalistischen Hersteller fast keine andere Wahl mehr, als ihre Waren nach dem Gutdünken der Cloudalisten zu verkaufen und ihnen für dieses Privileg eine Gebühr zu zahlen. Sie entwickeln damit zu ihnen eine Beziehung, die sich nicht von Vasallen gegenüber ihren feudalen Oberherren unterscheidet. Die These vom Technofeudalismus unterstützt auch der Genfer Wirtschaftsprofessor Cédric Durant. Für ihn bedeutet der Technofeudalismus, dass mit der Digitalisierung der Welt ein grosser Rückschritt begonnen habe. Die Wettbewerbsbeziehungen hätten sich zu Abhängigkeitsverhältnissen entwickelt. Folgen seien die Rückkehr der Monopole, die Abhängigkeit der Subjekte von Plattformen, die Verwischung der Unterscheidung zwischen Wirtschaft und Politik.
Die Macht der Clouds
Das Aufkommen der Internet-Giganten ist nicht allein eine weitere industrielle Revolution. Nach Varoufakis ist damit jene Epoche zu Ende, welche die Fesseln des mittelalterlichen Feudalismus auflöste, aus dem dann Kapitalismus und Demokratie hervorgingen. Der Vasall wird wieder an seinen neuen Herrn, den Cloud-Kapitalisten, gebunden. Die Besitzer der Plattformen erwerben eine immense Macht, indem sie unser Verhalten vorhersagen, unsere Präferenzen lenken und unsere Entscheidungen beeinflussen. Sie machen uns zu ihren unbezahlten Dienern, deren Aufgabe es ist, die dazu notwendigen Algorithmen zu trainieren. Allerdings kann die Macht der Cloud auch überschätzt werden. Die Cloud ist auf die Massenproduktion von industriellen Waren angewiesen, damit Abgaben fällig werden. So ist für Tesla die Cloud zwar wichtig, aber es braucht auch die industriellen Innovationen, welche aus dem Elektroauto ein gefragtes Produkt machen. Insgesamt gilt: Erst wenn innovative Produkte auf Online-Märkten angeboten werden, können die Plattformen davon profitieren.
Dass auch die Macht des Technofeudalismus auf tönernen Füssen steht, zeigt das Beispiel von Elon Musk, der mit Tesla und seiner chinesischen Gigafactory den chinesischen Markt aufrollte. Es war eine klassische industrielle Strategie, welche Tesla nutzte, um in China führender Anbieter von Elektromobilen zu werden. Die New York Times weist darauf hin, wie Musk eng mit staatlichen Führungskräften zusammenarbeitete – etwa mit dem heutigen chinesischen Ministerpräsidenten Lu Qiang. Diese «symbiotische» Bindung an Chinas Staatsführung ist für die New York Times besorgniserregend, da Musks Weltraum-Unternehmen SpaceX heikle Pentagon-Verträge hat und einen grossen Teil des Satelliten-Internets der Welt kontrolliert.
Es ist zudem Ironie der Geschichte, dass die China-Strategie von Tesla letztlich die chinesischen Autobauer stärkte. Der chinesische Rivale BYD überholte Tesla am Ende des letzten Jahres bei den weltweiten Verkäufen. Der Aktienkurs von Tesla brach aufgrund rückläufiger Verkäufe in China ein. Musk büsste den Titel des reichsten Mannes der Welt ein. Erst im April dieses Jahres kündigte Tesla die Entlassung von weltweit 10 Prozent der Belegschaft an. Aber auch chinesische Tech-Riesen wie Alibaba oder Baydou gefährden die westlichen Grosskonzerne. Dabei passt das Bild des Technofeudalismus nur beschränkt, weil in China der Staat die eigenen Konzerne unterstützt. Es könnte deshalb sein, dass der Technofeudalismus die Warengesellschaft des Kapitalismus nicht ablöst, sondern neue Dynamiken im bisherigen Wirtschaftssystem hervorruft. Wie die Soziologin Sabine Pfeifer festhält, führt dies zu Fragen wie: «Welche Mechanismen des Kapitalismus verstärken, verändern und verschieben sich?»
Was die demokratischen Gesellschaften gegen den Technofeudalismus tun können
Dass die Bäume der Tech-Magnaten auch gegenüber gewerkschaftlichen Kräften nicht in den Himmel wachsen, musste Elon Musk, der mit Gewerkschaften wenig am Hut hat, am Beispiel von Schweden lernen. Hier steht er unter starkem Druck, weil die Arbeiter von Tesla einen Tarifvertrag fordern und seit einem halben Jahr im Streik stehen. In Schweden und in anderen nordischen Ländern werden die Forderungen der Tesla-Beschäftigten mit Sympathieaktionen unterstützt. Für Musk war dies unverständlich, weil er die Mentalität europäischer Gewerkschaften zu wenig kennt. Sein Kommentar auf X: «Das ist verrückt.» Vor wenigen Tagen besänftigte er seine Tonlage: «Ich denke, der Sturm ist vorüber. Die Dinge sind in Schweden in einer ganz guten Verfassung.»
Besonders wichtig für die Demokratie sind die staatlichen Zusammenschlüsse auf der internationalen Ebene, die am ehesten den Tech-Giganten Paroli bieten können. So versucht die EU den Datenschutz durch eine «Europäische Datenschutz-Grundverordnung» (DS-GVO) zu regeln. Diese umfasst Fragen, die sich durch «Big Data» und neue Techniken oder Arten der Datenverarbeitung wie Profilbildung, Webtracking oder dem Cloudcomputing ergeben.
Das Europäische Parlament hat in diesem Jahr zudem die Risiken des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz beschränkt. Die KI-Systeme sollen dadurch sicher, transparent, nachvollziehbar, nicht diskriminierend und umweltfreundlich werden. Gegenüber den privaten Interessen der Big-Tech-Unternehmer bilden damit staatliche Institutionen und Organisationen ein Gegengewicht zu den neofeudalistischen Tech-Fantasien. Demokratie und politische Willensbildung werden davon abhängen, ob es gelingt, eine politische Sphäre zu bewahren, welche es nicht Netzwerken wie X (dem früheren Twitter) überlässt, den öffentlichen Diskurs zu organisieren.
Wenn die EU versucht, das eigenwillige Treiben der Tech-Konzerne in geordnete Bahnen zu lenken, so blickt das Silicon Valley misstrauisch nach Europa. Denn der EU ist es dank ihrer Wirtschaftsmacht gelungen, so etwas wie Grundregeln im Umgang mit KI und Internet zu formulieren. Nun müssten diese Regulierungen aber weltweit durchgesetzt werden – auch mit Milliardenstrafen, wenn es nötig ist. Erst dann wird der Mythos des Technofeudalismus als Entwicklung verstanden werden, die aus der Zeit gefallen ist.
+++
Quellen & Links
Bücher zu den Superreichen
Walter Isaacson, Steve Jobs. München 2011 (Bertelsmann)
Tim Schwab, Das Bill Gates Problem. Der Mythos vom wohltätigen Millionär, Frankfurt 2023 (Fischer)
Sheera Frenkel, Cecilia Kang, Inside Facebook. Die hässliche Wahrheit, Frankfurt 2021 (Fischer)
Walter Isaacson, Elon Musk. Die Biografie. München 2021 (Bertelsmann)
Yanos Varoufakis, Technofeudalismus. What Killed Capitalism. London 2023 (Penguin Random House)
+++