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Helfer durchsuchen eine am 6. Juni von den Israelis bombardierte Schule im Gaza-Streifen, die von der UNO betrieben wird. (Bild CNN)
26. August 2024
(Red.) Die israelische Armee IDF bombardiert unaufhörlich Ziele im Gaza-Streifen, wodurch bisher über 40’000 Menschen ihr Leben verloren und ein Mehrfaches davon das Leben noch verlieren wird, weil sie Opfer von Hunger, Krankheiten und Seuchen werden. Jetzt hat der US-amerikanische Politologe Henry Giroux darauf aufmerksam gemacht, dass Israel gezielt auch Schulen, Universitäten und Museen zerstört, um das noch vorhandene Wissen um die Vergangenheit der Palästinenser und ihre Vertreibung durch Israel zum Verschwinden zu bringen. Er nennt dieses Vorgehen «Scholasticide» ( https://www.ohchr.org/en/press-releases/2024/04/un-experts-deeply-concerned-over-scholasticide-gaza ), was wir hier einfachheitshalber mit Bildungsvernichtung übersetzen, weil der von Giroux gebrauchte Begriff auch in dicken Wörterbüchern nicht zu finden ist. Seine Beschreibung des israelischen Vorgehens ist mehr als nur eindrücklich, es sollte vor allem auch international zur Kenntnis genommen werden. (cm)
Israels Krieg gegen den Gaza-Streifen zeichnet sich nicht nur durch seine gewalttätigen Militäroperationen aus, die durch die wahllose Tötung von Frauen und Kindern gekennzeichnet sind, sondern auch durch seinen unerbittlichen Angriff auf abweichende Meinungen, Kritik und selbst den geringsten Widerstand gegen seine international verurteilten Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Israels andauernde und brutale Militärkampagne, gepaart mit seiner „Politik der extremen Unmenschlichkeit gegenüber dem palästinensischen Volk“, ist untrennbar mit den staatlich sanktionierten Bemühungen verbunden, seine Aktionen in Gaza zu legitimieren und zu normalisieren. [1] Dazu gehört ein ideologischer Krieg der Zensur und Diffamierung gegen jede Anfechtung dessen, was Kenneth Roth, Mitbegründer von Human Rights Watch, als „Israels Apartheidsystem“ [2] verurteilt und was Aryeh Neier, Holocaust-Überlebender und Mitbegründer von Human Rights Watch, als „Völkermord an den Palästinensern in Gaza“ bezeichnet. [3]
Das ganze Ausmaß des israelischen Angriffs auf Gaza zeigt sich in den unerbittlichen Militäraktionen, die durch wahllose Gewalt gegen Frauen, Kinder, ältere Menschen und Nichtkombattanten gekennzeichnet sind. Nach Angaben des Euro-Med Human Rights Monitor ist das Ausmaß der Zerstörung, die Gaza auferlegt wurde, nicht nur verheerend, sondern auch ethisch unvorstellbar. Seit Beginn des Krieges und bis Ende November 2023 hat Israel Berichten zufolge über 25.000 Tonnen Sprengstoff auf den Gaza-Streifen abgeworfen, eine Kraft, die zwei Atombomben entspricht. Das bedeutet, dass die Zerstörungskraft der in etwas mehr als zwei Monaten auf den Gaza-Streifen abgeworfenen Sprengstoffe diejenige der auf Hiroshima abgeworfenen Bombe übersteigt.[4] Nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs stellt der Einsatz solch hochgradig zerstörerischer Bomben in Wohngebieten ein Kriegsverbrechen dar.
Die Folgen dieser Bombardierungen wurden am 10. August 2024 auf tragische Weise deutlich, als Israel die Tab’een-Schule in Gaza bombardierte, ein erschreckend häufig vorkommendes Ereignis. Die Schule hatte fast 2.500 Menschen Zuflucht geboten, die aus zerstörten Gebieten geflohen waren, darunter viele Kinder. Die israelischen Bomben zielten im Morgengrauen auf eine Gebetshalle, in der Hunderte beteten. Laut einer Untersuchung von Euro-Med Monitor wurden „über 100 Palästinenser getötet, darunter mehrere Familien“. Die enorme Zerstörungskraft der Bomben ließ die Körper der Opfer in zerfetzte und verbrannte Überreste zerfallen, zahlreiche andere erlitten schwere Verletzungen. [5] CNN berichtete, dass Fares Afana, Leiter der Ambulanz- und Notfalldienste im nördlichen Gaza-Streifen, erklärte, dass alle Opfer „Zivilisten waren – unbewaffnete Kinder, ältere Menschen, Männer und Frauen.“ [6] Euro-Med Monitor fand keine Beweise dafür, dass die Schule „für militärische Zwecke genutzt wurde.“ [7] Trotz der dokumentierten Beweise für Israels andauernde Tötungen, Entführungen, erzwungenen Hungertod und Folter von Palästinensern, einschließlich Kindern, [8] haben Netanjahu und seine Kabinettsmitglieder erstaunlicherweise behauptet, dass Israel „die moralischste Armee der Welt“ habe.[9]
Israel hat über 40.000 Palästinenser getötet. Save the Children berichtet, dass „schätzungsweise mehr als 15.000 Kinder durch Israels unerbittlichen Angriff auf den Streifen getötet wurden [und schätzt], dass bis zu 21.000 vermisst werden.“ [10] Die Gesamtzahl der Todesopfer ist möglicherweise weit untertrieben. Rasha Khatib, Martin McKee und Salim Yusuf, drei Gesundheitsbeamte, erklärten in The Lancet, einer angesehenen britischen medizinischen Fachzeitschrift mit Peer-Review, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer wahrscheinlich eher bei 186.000 liegt, da die Todesfälle eher auf indirekte als auf direkte Gewalt zurückzuführen sind. [11] Andre Damon schreibt auf der World Socialist Web Site, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen das palästinensische Volk führt und sein Ziel nicht nur darin besteht, „…Zehntausende zu massakrieren, sondern auch alle Aspekte der Zivilisation in Gaza zu zerstören, was zum Tod von Zehntausenden durch Unterernährung, übertragbare Krankheiten und fehlende medizinische Versorgung beiträgt.“ [12] Der ungeheuerliche Schrecken dieser Gewalt wird unterstrichen durch die Beteiligung an Akten tiefster Brutalität, darunter die Bombardierung von Schulen, die Folterung von Gefangenen, [13] der Einsatz von Hunger als Waffe und die gezielte Zerstörung von Krankenhäusern und eines großen Teils der Gesundheitseinrichtungen in Gaza, neben anderen barbarischen Maßnahmen.
Diese Handlungen wurden von juristischen Gruppen wie dem Center for Constitutional Rights, von mehr als 50 Regierungen, darunter Südafrika, sowie von verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen als Völkermord verurteilt. [14] Darüber hinaus prüft der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) einen Antrag des Anklägers des Gerichts, Karim Khan, auf Erlass von Haftbefehlen gegen Premierminister Benjamin Netanjahu und den israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant wegen „Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit im Gaza-Streifen.“ [15] Khan hat auch ähnliche Haftbefehle für bestimmte Hamas-Führer beantragt.
Wie die jüdische Wissenschaftlerin Judith Butler feststellt, haben Israels rechtsextreme Führer nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober ihre Eliminierungspläne öffentlich und unumwunden geäußert. Ihr Ziel war es, „die Lebensgrundlage, die Gesundheit, das Wohlergehen und die Fähigkeit [der Palästinenser], zu überleben“ inmitten des rachsüchtigen und unverhältnismäßigen militärischen Angriffs Israels systematisch zu untergraben. [16] Nach dem überraschenden Hamas-Terrorangriff rief der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant zu einer vollständigen Belagerung des Gaza-Streifens auf und erklärte: „Es wird keinen Strom, keine Lebensmittel, keinen Treibstoff mehr geben, alles ist geschlossen. Wir kämpfen gegen menschliche Tiere, und wir handeln entsprechend.“ [17] Einige israelische Minister haben sogar den Abwurf einer Atombombe auf Gaza gefordert. [18]
In einer Erklärung, die sich über moralische und rechtliche Grenzen hinwegsetzt, behauptete Israels Finanzminister Bezalel Smotrich, dass „niemand auf der Welt uns erlauben wird, 2 Millionen Menschen verhungern zu lassen, auch wenn es vielleicht gerechtfertigt und moralisch ist, um die Geiseln zu befreien.“ [19] Smotrichs Bemerkung verharmlost nicht nur das Leid von Millionen von Menschen, sondern übersieht auch eine entscheidende Tatsache: Das vorsätzliche Aushungern von Zivilisten ist eindeutig ein Kriegsverbrechen. Dies ist die Sprache faschistischer Politiker, die mit dem Gewicht von Leichen im Mund und Blut an ihren Händen sprechen. Diese entmenschlichende Rhetorik zielt nicht nur auf die Hamas-Kämpfer ab, sondern auf die gesamte Bevölkerung des Gaza-Streifens, so dass alle Palästinenser als Terroristen und weniger als Menschen abgestempelt werden. Indem sie eine ganze Gruppe entmenschlicht, erleichtert und legitimiert diese Rhetorik Israels Unterdrückung aller Palästinenser und rechtfertigt die Verweigerung grundlegender menschlicher Bedürfnisse und die Begehung von Kriegsverbrechen.
Das ultimative Ziel des israelischen Krieges in Gaza scheint die Auslöschung jeder Möglichkeit eines palästinensischen Staates und die letztendliche Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Land zu sein. Dies zeigt sich in der „vollständigen Belagerung“ des Gaza-Streifens und Netanjahus ausdrücklicher Ablehnung der zukünftigen Existenz eines palästinensischen Staates. Angesichts des aktuellen Angriffs Israels auf den Gaza-Streifen, der die tägliche Überlebensperspektive seiner Bewohner nahezu ausgelöscht hat, wird dieses Ziel noch deutlicher. Sharon Zhang unterstreicht diesen Punkt, indem sie darauf hinweist, dass Netanjahu ausdrücklich seine Absicht erklärt hat, „jede Hoffnung auf die Existenz eines palästinensischen Staates in Gänze zu zerstören“. [20] Sie schreibt:
„Befürworter der Rechte der Palästinenser haben gesagt, dass dies von Anfang an der Plan der israelischen Behörden war, da die israelischen Streitkräfte massenhaft Palästinenser im Gaza-Streifen abschlachten und gleichzeitig daran arbeiten, Beweise für die Existenz der Palästinenser in der Region zu vernichten. Dies ist jedoch eine der deutlichsten Äußerungen, die Netanjahu selbst inmitten der derzeitigen Belagerung gemacht hat. Sie deutet auf seine Zuversicht hin, in der Lage zu sein, den Plan mit Hilfe von Verbündeten wie den USA durchzusetzen. [21]
In einer Reihe von Artikeln hat Kenneth Roth eloquent über Israels Verstöße gegen das Völkerrecht geschrieben. [22] Er argumentiert, dass keine der Aktionen der Hamas, so schrecklich sie auch sein mögen, Israels Verstoß gegen das Kriegsrecht rechtfertigt. Er stellt fest, „dass die israelische Regierung wiederholt das humanitäre Völkerrecht in einer Weise verletzt hat, die einem Kriegsverbrechen gleichkommt“. Er verweist auf Israels Angriffe auf zivile Einrichtungen wie Schulen, Museen und Bibliotheken. Er zitiert die Behauptung von Haaretz, dass „Israel ‚Tötungszonen‘ geschaffen hat, in denen Soldaten jeden erschießen, der sie betritt, ob bewaffnet oder nicht.“ Er verweist auf die Zerstörung von Krankenhäusern durch Israel, die Folterung inhaftierter Palästinenser und darauf, dass einige Häftlinge „in Militärgewahrsam gestorben sind [während anderen] Berichten zufolge aufgrund von Verletzungen, die sie sich durch langes Fesseln zugezogen hatten, Gliedmaßen amputiert werden mussten. Er argumentiert, dass die israelische Regierung „enorme Hindernisse für die Lieferung von Hilfsgütern, insbesondere von Lebensmitteln, errichtet hat – eine Politik, die darauf hinausläuft, den Hunger als Kriegswaffe einzusetzen.“ [23] Was Roth deutlich macht und was viele westliche Länder ignoriert haben, ist, dass Israel ein Schurkenstaat ist, der sich schrecklicher Kriegsverbrechen schuldig gemacht und wiederholt gegen das Völkerrecht verstoßen hat.
Kriegsverbrechen zerstören mehr als nur menschliche Körper; sie untergraben auch die Moral, die Erinnerungen und die tief verwurzelten Gewohnheiten des öffentlichen Bewusstseins. Die Brutalität der israelischen Militäraktionen im Gaza-Streifen wird in den Bildern von zerfetzten Kinderkörpern inmitten von bombardierten Moscheen, Krankenhäusern und Schulen schmerzhaft deutlich. Diese Grausamkeiten werden oft durch einen Diskurs der Entmenschlichung und Selbstverteidigung gerechtfertigt – eine staatlich sanktionierte Darstellung, die moralisch ebenso entsetzlich ist wie das Leid, das sie verursacht, insbesondere bei den Schwächsten. Was häufig übersehen wird, insbesondere von den Mainstream-Medien, ist, dass Israels Krieg gegen Gaza nicht nur ein physischer Angriff ist, sondern auch ein Angriff auf die Geschichte, die Erinnerung und die kulturellen Institutionen. Diese Auslöschung ist ein kalkulierter Versuch, die Kriegsverbrechen, die brutale Gewalt und die Geschichte des Siedlerkolonialismus zu verschleiern, und das alles „unter dem Schutz der Decke der historischen Amnesie.“ [24]
Bildungsvernichtung als struktureller und ideologischer Krieg
Der Völkermord manifestiert sich nicht nur in der Einrichtung von „Tötungszonen“, in denen Soldaten wahllos auf Palästinenser schießen, und in der Anwendung tödlicher Gewalt gegen nicht-militärische Ziele wie Krankenhäuser und Schulen, sondern auch in der systematischen Zerstörung der gesamten intellektuellen, kulturellen und zivilen Infrastruktur des Gaza-Streifens [25]. Diese kalkulierte Aushöhlung zielt darauf ab, das eigentliche Gefüge der Gesellschaft des Gaza-Streifens zu beseitigen und geht über die physische Gewalt hinaus bis zur Auslöschung der historischen und kulturellen Identität. [26]
Die fortlaufende und zunehmend akribische Dokumentation der israelischen Kriegsverbrechen zeigt nicht nur die schreckende Realität vor Ort auf, sondern wirft auch ein Licht auf die weitreichenderen Folgen dieser Verstöße. Die sich entfaltende Krise geht über die unmittelbare Brutalität und physische Zerstörung in Gaza hinaus und offenbart eine tiefere, heimtückische Form der Gewalt, die über das Schlachtfeld hinausgeht. Diese Gewalt ist in einer ideologischen Agenda verwurzelt, die diese Barbarei legitimiert und gleichzeitig systematisch jede Form von Bildung und Kritik angreift, die versucht, sie zu entlarven. Dieser Angriff manifestiert sich sowohl als sanfter wie auch als harter Krieg gegen die Bildung, die Geschichte, die kritische Untersuchung und jede lebensfähige Bewegung des Dissenses. Karma Nabulsi von der Universität Oxford bezeichnete diesen „Krieg gegen die Bildung“ als eine Form von Bildungsvernichtung (Scholasticide, Red.) und argumentierte, dass er Generationen von palästinensischen Kindern betreffen würde. [27] Im Mittelpunkt dieses Krieges gegen abweichende Meinungen und Bildung stehen die wiederholten Versuche der rechten israelischen Regierung, jegliche Kritik an Israels Krieg gegen Gaza als eine Form von Antisemitismus abzutun. Wenn zum Beispiel der Krieg gegen Gaza in Berichten gelegentlich in einen Kontext gestellt und historisiert wird, erheben die israelische Regierung und ihre Verteidiger schnell den Vorwurf des Antisemitismus gegen Kritiker, insbesondere Palästinenser, aber auch Juden. Der Historiker Ilan Pappe hebt hervor, wie dieser Vorwurf von Israels rechtsextremer Regierung eingesetzt wird, um nicht nur Kritiker des Krieges zum Schweigen zu bringen, sondern auch jede Darstellung, die die fünf Jahrzehnte andauernde Kampagne der „Besatzungsmächte zur anhaltenden kollektiven Bestrafung der Palästinenser“ entlarvt, „die sie ständigen Schikanen durch israelische Siedler und Sicherheitskräfte aussetzten und Hunderttausende von ihnen inhaftierten“. [28]
Die ausgedehnte, wahllose und erschütternde Gewalt, die Israel im Gaza-Streifen entfesselt hat, erfordert nicht nur ein neues Vokabular, sondern auch ein tieferes Verständnis der Politik der Bildung und der Bildung der Politik. Es erfordert auch ein neu definiertes Verständnis dessen, was ein Kriegsverbrechen ist, gepaart mit einer internationalen Massenbewegung, die sich den vorsätzlichen und brutalen Angriffen der rechtsextremen israelischen Regierung auf das palästinensische Volk und sein Streben nach Freiheit und Souveränität widersetzt. Darüber hinaus ist es wichtig zu erkennen, dass diese Gewalt in ihren vielfältigen Formen auch eine weniger sichtbare Form der Gewalt beinhaltet, die oft übersehen wird. Diese Form der Gewalt, die häufig durch das völkermörderische Gemetzel und die Vernichtung in Gaza verdeckt wird, ist die Gewalt des organisierten Vergessens – das systematische Auslöschen gefährlicher Erinnerungen, Geschichten und kollektiver Erinnerung.
Dies ist die Gewalt des „Scholastizids“, der Bildungsvernichtung. Diese Art von Gewalt zielt darauf ab, die Nakba aus der Geschichte auszulöschen, Institutionen zu zerstören, die die Erinnerung an die gewaltsame Vertreibung von 700.000 Palästinensern aus ihrem Land bewahren, und eine historische Amnesie zu erzwingen, um künftige Generationen daran zu hindern, etwas über den palästinensischen Widerstand gegen die koloniale Gewalt, die Enteignung und die jahrzehntelange Auslöschung zu erfahren. Isabella Hammad, britisch-palästinensische Autorin, empört sich zu Recht darüber, wie die pädagogischen Brutkästen der sanften Scholastik daran arbeiten, die palästinensischen Demonstranten zu verurteilen und die Verbrechen des Völkermords zu vertuschen. Es lohnt sich, sie ausführlich zu zitieren:
„Israels Krieg in Gaza zielt nicht nur auf die Erinnerung, das Wissen und die kritische Untersuchung ab, sondern erstreckt sich auch auf die Zerstörung von Bildungseinrichtungen, in denen die Geschichte vergangene Verbrechen und die Bewegungen für Befreiung und Widerstand aufdeckt. Dieser Krieg richtet sich nicht nur gegen menschliche Körper, sondern auch gegen die Geschichte selbst – gegen Erinnerungen, Vermächtnisse von Grausamkeiten, Schulen, Museen und jeden Ort, an dem die Geschichte und kollektive Identität eines Volkes bewahrt und an heutige und künftige Generationen weitergegeben wird. Dieser Angriff auf das historische Bewusstsein, die Erinnerung, kritische Ideen und die andauernde Geschichte des Siedlerkolonialismus stellt eine Form der ideologischen Gewalt dar, die den greifbaren, blutigen Krieg, der palästinensische Leben und die Institutionen, die lebenswichtige Erinnerungen bewahren, strategisch untermauert. In diesem Zusammenhang taucht der Begriff der „Scholasticide“ auf, der die vorsätzliche Zerstörung von Bildungseinrichtungen bezeichnet, die wichtiges Wissen, Erinnerungen und Werte weitergeben und zu einem zentralen Element in Israels breiterem Krieg gegen das palästinensische Volk werden“. [29]
Als eine Form von historischer, politischer und sozialer Amnesie wirkt der Scholasticide durch das, was Rob Nixon als „langsame Gewalt“ bezeichnet – eine allmähliche, schrittweise und oft weniger sichtbare Form des Schadens. In diesem Zusammenhang manifestiert sich die Bildungsvernichtung durch verbale Verrenkungen, die durch Ablenkungen, Lügen, Angst, Drohungen und Einschüchterung gekennzeichnet sind. Sprache, Bilder und sensationslüsterne Tsunamis des Hasses auf verschiedenen Medien und Plattformen werden eingesetzt, um von den Verbrechen in Gaza abzulenken. Dadurch wird der blutige Krieg gegen Gaza normalisiert und die freie Meinungsäußerung unterdrückt. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass die Bildungsvernichtung auch eine brutalere und unmittelbarere Form annimmt, die ich als „grausame strukturelle Gewalt der Bildungsvernichtung“ bezeichne. Diese Form des Scholasticides zielt auf die Zerstörung von Schulen, Universitäten und Museen ab, während abweichende Wissenschaftler, Studenten und andere systematisch unterdrückt werden. Es handelt sich um echte Massenvernichtungswaffen, die nicht nur Körper und Geist angreifen, sondern auch die Institutionen, die das intellektuelle Leben erhalten.
Im Folgenden werde ich die brutale strukturelle Gewalt der Bildungsvernichtung in Gaza analysieren, wo Bildungseinrichtungen systematisch angegriffen und zerstört werden. Anschließend werde ich die ideologische Gewalt der Bildungsvernichtung untersuchen, die durch die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und der akademischen Freiheit gekennzeichnet ist und zunehmend durch staatliche Überwachungsmechanismen, Arbeitsplatzverluste und andere Strafmaßnahmen, einschließlich Inhaftierung, durchgesetzt wird. Diese beiden Formen der Bildungsvernichtung sind nicht isoliert; sie verstärken sich gegenseitig und dienen einem größeren Projekt zur Durchsetzung eines repressiven Staates in Israel. Diese Analyse wird auch aufzeigen, wie diese Praktiken einen breiteren, heimtückischen Trend im Westen signalisieren, wo Zensur, Repression und verschiedene Formen des pädagogischen Terrorismus aggressiv eingesetzt werden, um Dissens und kritisches Denken zu unterdrücken, was zu einer brutalen globalen Entwicklung der intellektuellen und akademischen Unterdrückung führt. Diese beiden Formen der akademischen Unterdrückung – die ideologische und die strukturelle – sind eng miteinander verknüpft. Der ideologische Angriff auf die Redefreiheit und die akademische Freiheit legt den Grundstein für die physische Zerstörung von Institutionen, die für eine kritische Bildung als Praxis der Freiheit und Befreiung unerlässlich sind. Auf diese Weise wirken die ideologischen Kräfte der Bildungsvernichtung als Vorläufer und Voraussetzung für die letztendliche Vernichtung der Grundlagen einer emanzipatorischen Bildung.
Bildungsvernichtung in Gaza
Israels brutaler Krieg in Gaza richtet sich nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen die Bewahrung von Geschichte, Wissen und kritischem Denken. Durch die Zerstörung von Bildungseinrichtungen zielt er darauf ab, Erzählungen über vergangene Verbrechen und palästinensische Befreiungsbewegungen auszulöschen. Dies ist ein Krieg gegen die Geschichte selbst – gegen die Erinnerungen, das Vermächtnis des Widerstands und die Institutionen, die die kollektive Identität eines Volkes für künftige Generationen bewahren. Die Unterdrückung des Geschichtsbewusstseins und der Geschichte des Siedlerkolonialismus ist eine Form der ideologischen Gewalt, die den anhaltenden Konflikt anheizt, der palästinensische Leben zerstört und wichtige Erinnerungen auslöscht. Diese vorsätzliche Zerstörung von Bildungseinrichtungen, Räumen und Geschichte, die als „Scholasticide“ bezeichnet wird, ist ein zentraler Bestandteil von Israels breit angelegtem Krieg gegen das palästinensische Volk. Chandni Desai beschreibt in der Zeitung The Guardian die Bildungsvernichtung als einen Akt ethischer Grausamkeit und pädagogischer Unterdrückung: „Er vernichtet die Mittel, mit denen eine Gruppe – in diesem Fall die Palästinenser – ihre Kultur, ihr Wissen, ihre Geschichte, ihr Gedächtnis, ihre Identität und ihre Werte über Zeit und Raum hinweg erhalten und weitergeben kann. Das ist ein Hauptmerkmal des Völkermords.“ [30]
Die strukturelle Gewalt der Bildungsvernichtung in Gaza seit dem schrecklichen Hamas-Angriff vom 7. Oktober ist unbestreitbar und praktisch unvorstellbar. Die Welt ist Zeuge der gezielten Angriffe Israels auf Schulen, Universitäten und andere kulturelle Einrichtungen in Gaza geworden. Sharon Zhang stellt fest: „Es ist ein Kriegsverbrechen, zivile Infrastrukturen im Krieg anzugreifen, aber Israel hat eine lange Geschichte von eklatanten Verstößen gegen internationales Recht, die ungestraft bleiben – einschließlich der Angriffe auf Bildungseinrichtungen, die die palästinensische Geschichte, Identität und Kultur bewahren.“ [31] Nach Angaben der UNO wurden 90 Prozent der Schulen in Gaza zerstört, und alle 12 Universitäten wurden bombardiert, beschädigt oder in Schutt und Asche gelegt. Chandni Desai berichtet, dass „etwa 90.000 palästinensische Universitätsstudenten ihr Studium unterbrochen haben; viele werden durch den Völkermord in die Zwangsumsiedlung getrieben, da Gaza unbewohnbar geworden ist.“ [32] Es kommt noch schlimmer. UN-Beamte und das palästinensische Bildungsministerium berichten, dass bei israelischen Militäroperationen mindestens 5.479 Studenten, 261 Lehrer und 95 Universitätsprofessoren in Gaza getötet wurden, darunter Dekane, Universitätspräsidenten, preisgekrönte Physiker, Dichter, Künstler und prominente Aktivisten. [33]
Die Schulen in Gaza standen schon vor dem Krieg vor großen Herausforderungen, darunter Überbelegung, Doppelschichten, ein Mangel an Gebäuden und eingeschränkter Zugang zu Baumaterialien und Schulbedarf. Wie Stephen McCloskey hervorhebt, „berichtete Save the Children im Juni 2022, dass sich 80 Prozent der Kinder in Gaza in einem ständigen Zustand der Angst, Sorge, Traurigkeit und Kummer befanden.“ [34] Der Krieg hat diese Probleme nur noch verschlimmert, so dass die Jugendlichen in Gaza mit wiederholten Traumata, psychischen Krisen und der ständigen Bedrohung durch Tod oder Verletzungen zu kämpfen haben. Hinzu kommen extreme Armut, ständige Gewalt, Zwangsumsiedlungen und eine unzureichende Gesundheitsversorgung.
Darüber hinaus gehen die brutalen Realitäten über das Schlachtfeld hinaus. Es ist gut dokumentiert, dass viele Kinder, die ohne Anklage in israelischen Haftanstalten festgehalten werden, körperlichen, sexuellen und psychischen Misshandlungen ausgesetzt sind. Save the Children hat Zeugenaussagen von Kindern gesammelt, aus denen hervorgeht, dass das Ausmaß der Gewalt zunimmt, insbesondere seit Oktober, als strengere Regeln eingeführt wurden, die Besuche von Eltern oder Anwälten verhindern. Einige Kinder haben von gebrochenen Knochen und Schlägen berichtet, was die schweren Misshandlungen in diesen Haftanstalten verdeutlicht.“ [35] Inmitten einer solch schlimmen humanitären Krise stehen palästinensische Kinder und ihre Eltern vor der quälenden Wahl: “entweder an Entblößung, Krankheit, Bomben, Hunger oder Infektionskrankheiten zu sterben oder zu gehen.“ [36] Diese düstere Realität unterstreicht, dass die Zerstörung des Bildungssystems in Gaza Teil einer umfassenderen Kampagne Israels ist, um die Region unbewohnbar zu machen.
Israels Krieg gegen Bildung und Kultur geht noch weiter und zielt auf die Struktur der Identität des Gaza-Streifens selbst. Die Bombardierung und Zerstörung zahlreicher Bibliotheken, Archive, Verlage, Kulturzentren, Veranstaltungshallen, Museen, Buchläden, Friedhöfe, Denkmäler und Archivmaterialien zeugen von einem systematischen Versuch, das palästinensische Erbe auszulöschen. [37] Verschiedene Nachrichtenagenturen und soziale Medien haben Berichte und Bilder geliefert, die bestätigen, dass israelische Soldaten archäologische Artefakte nicht nur zerstören, sondern auch stehlen. In einem besonders ungeheuerlichen Fall, über den in den sozialen Medien berichtet wurde, wurden gestohlene Artefakte aus dem Gaza-Streifen in einer kleinen Vitrine im israelischen Parlament, der Knesset, offen zur Schau gestellt. [38]
Israels Politik der Bildungsvernichtung, die darauf abzielt, die palästinensische Bildung zu zerstören, insbesondere ihre weniger gewalttätigen Methoden, ist nicht auf den Gaza-Streifen beschränkt. Sie erstreckt sich auch auf Studenten, Dozenten und andere Kritiker des Krieges innerhalb Israels. Die israelische Wissenschaftlerin Professorin Maya Wind argumentiert, dass Israels Universitäten zu Zentren der militärischen Forschung, Propaganda und Unterdrückung geworden sind. [39] So stellt sie beispielsweise fest, dass „akademische Disziplinen, Studiengänge, die Campus-Infrastruktur und Forschungslabors im Dienste der israelischen Besatzung und Apartheid stehen.“ Es lohnt sich, sie ausführlich zu zitieren:
„Die Hebräische Universität bildet unter anderem Geheimdienstsoldaten aus, um Zielbanken in Gaza zu schaffen. Sie produzieren Wissen für den Staat … das ist Staatspropaganda oder Rechtswissenschaft, die dazu beiträgt, Versuche zu vereiteln, Israel für seine Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, wie zum Beispiel den Fall, der von Südafrika vor den IGH gebracht wurde. Und in der Tat gewähren sie Reservesoldaten, die aus dem Gaza-Streifen in ihre Klassenzimmer zurückkehren, Studienleistungen. Die israelischen Universitäten sind also zutiefst mitschuldig an diesem Völkermord.“ [40]
Neve Gordon und Penny Green berichteten in der New York Review of Books außerdem, dass Shalhoub-Kevorkian, eine palästinensische Staatsbürgerin Israels, die den Lawrence D. Biele Lehrstuhl für Recht an der Hebräischen Universität Jerusalem innehat, verhaftet wurde, weil sie eine Petition mit dem Titel „Kinderforscher und Studenten fordern einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza“ unterzeichnet hatte. [41] „Sie war eine von vielen palästinensischen Pädagogen, die von der rechtsextremen Netanjahu-Regierung eingeschüchtert wurden, weil sie den Krieg kritisiert hatten. [42] Die Reichweite der Zensur und Bestrafung durch den israelischen Staat umfasst auch jüdische Fakultätsmitglieder wie die renommierte Professorin Peled-Elhanan, die einer Disziplinaranhörung unterzogen wurde, weil sie auf einer Mitarbeiter-WhatsApp Nachrichten verschickte, die als Unterstützung für die Hamas galten.
Gordon und Green stellten außerdem fest, dass „in den drei Wochen nach dem Angriff der Hamas weit über hundert palästinensische Studenten in Israel, fast 80 Prozent von ihnen Frauen, mit Disziplinarmaßnahmen konfrontiert wurden, weil sie private Beiträge in den sozialen Medien veröffentlicht hatten, die das Ende der Belagerung des Gaza-Streifens unterstützten, ihr Mitgefühl mit den Palästinensern im Gaza-Streifen zum Ausdruck brachten oder einfach nur Memes über leidende palästinensische Kinder enthielten.“ [43] Die Versuche des israelischen Staates, die Bildung in Palästina zu zerstören, sind Teil eines umfassenderen Projekts, das darauf abzielt, jeden Rest einer Befreiungsbewegung in Palästina zu vernichten. Wind stellt fest, dass dies nicht nur durch die Unterdrückung palästinensischer Kritiker im Gaza-Streifen und in Israel, sondern auch im Westjordanland, einschließlich Westjerusalem, deutlich wird. Sie erklärt, dass palästinensische Universitäten regelmäßig von der IDF durchsucht werden. Und sie fügt hinzu:
„Studentische Aktivisten und Organisatoren von über 411 palästinensischen Studentengruppen und -vereinigungen, die vom israelischen Staat für illegal erklärt wurden, werden routinemäßig mitten in der Nacht von ihrem Campus oder aus ihren Wohnungen entführt. Sie sind der Folter ausgesetzt. Sie werden ohne Anklage oder Prozess monatelang in Verwaltungshaft gehalten. Was wir also wirklich sehen, ist ein systematischer Angriff des israelischen Militärs und der israelischen Militärregierung auf die palästinensische Hochschulbildung und insbesondere auf die palästinensischen Hochschulen als Orte der Organisation der palästinensischen Befreiung.“ [44]
Schlussfolgerung
Was an Israels Politik der Bildungsvernichtung auffällt, ist nicht nur das brutale Töten, das Leiden und der Terror, der dem palästinensischen Volk in Gaza zugefügt wird, sondern auch der kalkulierte Versuch, Institutionen auszulöschen, die die palästinensische Geschichte bewahren, die heutige und künftige Generationen unterrichten und Verbindungen zwischen der Vergangenheit und einer Zukunft in Freiheit und Gerechtigkeit herstellen. Dies ist nicht nur ein Angriff auf die Erinnerung, es ist ein Angriff auf das Wesen der Bildung als befreiende Kraft – unverzichtbar für eine Gesellschaft, in der informiertes Urteilsvermögen, Zivilcourage und kritisches Handeln unerlässlich sind, um die Ideale von Freiheit und Gerechtigkeit durch Massenwiderstand zu wahren.
Es ist wichtig, dass kritische Pädagogen und Kriegsgegner erkennen, dass dieser Krieg gegen die Bildung in Gaza Parallelen zu den laufenden Angriffen auf die Hochschulbildung in den USA und anderen autoritären Regimen aufweist und eine beunruhigende globale Übereinstimmung beim Angriff auf die geistige Freiheit und die historische Wahrheit offenbart. Die Strategie der Bildungsvernichtung ist sowohl ein gewalttätiges strukturelles Projekt als auch ein kalkulierter ideologischer und pädagogischer Versuch, abweichende Meinungen innerhalb und außerhalb der Hochschulen zum Schweigen zu bringen, insbesondere solche, die Israels völkermörderischen Krieg und seine Apparate der ideologischen Indoktrination und Unterdrückung zur Verantwortung ziehen. Die Schrecken, die sich in Gaza abspielen, stellen den extremen Endpunkt einer breiteren, heimtückischen Kampagne dar, die darauf abzielt, abweichende Meinungen an den Universitäten in den USA, Europa und darüber hinaus, einschließlich Ländern wie Ungarn, zu unterdrücken. In den USA werden Schulen und Kultureinrichtungen vielleicht nicht bombardiert, aber sie werden systematisch finanziell unter Druck gesetzt und in Festungen der akademischen Unterdrückung verwandelt. Bücher werden verboten, protestierende Studenten müssen mit Polizeigewalt rechnen, Lehrkräfte werden entlassen und die Geschichte wird beschönigt. In der Zwischenzeit arbeiten Milliardärs-Eliten und administrative Vollstrecker rücksichtslos daran, „die intellektuelle, soziale und finanzielle Verarmung des Bildungssektors herbeizuführen“ und jeden zum Schweigen zu bringen, der es wagt, ihr Streben nach nationaler und ideologischer Konformität in Frage zu stellen. [45]
Scholasticide ist eine moderne Form des McCarthyismus ( https://en.wikipedia.org/wiki/McCarthyism ), die sich von der Unterdrückung der Opposition bis hin zur völligen Zerstörung akademischer und kultureller Institutionen, die individuellen und kollektiven Widerstand ermöglichen, steigert. Sie beginnt damit, dass sie sich gegen fundiertes Urteilsvermögen, historisches Gedächtnis und abweichende Meinungen richtet, und eskaliert dann zur Auslöschung ziviler Infrastrukturen wie Schulen und Museen. In seinem Kielwasser hinterlässt er eine Spur von Blutvergießen, gebrochenen Gliedmaßen, verwundeten Frauen und Kindern und ein erschreckendes Vermächtnis von Gewalt, Massensterben und ethischer Leere. Scholasticice ist der Kanarienvogel ( https://www.wienerzeitung.at/h/der-kanarienvogel-in-der-kohlemine ) in der Kohlenmine – eine frühe Warnung, Red. –, der eine unmittelbare und ernste Bedrohung der akademischen Freiheit, der Redefreiheit, der kritischen Bildung und der Demokratie selbst signalisiert.
Noch gibt es Überlebende der Vertreibung der Palästinenser in der sogenannten Nakba. Karin Leukefeld hat mit einem dieser Überlebenden gesprochen. Das Interview kann hier gelesen werden.
https://globalbridge.ch/dieser-mann-darf-in-deutschland-nicht-ueber-seine-jugend-reden/
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Quellen & Links
Zum Autor Henry A. Giroux ( https://www.counterpunch.org/author/qebrast8n/ ). Zum Originalartikel von Henry Giroux auf CounterPunch ( https://www.counterpunch.org/2024/08/23/scholasticide-and-the-war-on-history-culture-and-education/ ), wo auch die 45 Quellenangaben einsehbar sind.
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Tasnim-News
US Plotting Color Revolution in Georgia: Russian Foreign Intelligence Service
August, 26, 2024 - 11:35

TEHRAN (Tasnim) – The United States is preparing to stage a color revolution to prevent the ruling Georgian Dream - Democratic Georgia party from winning the October parliamentary election, the Russian Foreign Intelligence Service (SVR) said.
According to it, the White House is "extremely dissatisfied with the landscape in Georgia" ahead of the October 26 parliamentary election in the country. "The Americans are preparing a color revolution in Georgia," the SVR pointed out. "At the 'Tbilisi maidan' they plan to make public 'evidence of falsifications' in voting, announce non-recognition of the election results and demand a change of power. Law enforcement agencies will be provoked to suppress the protests by force," the intelligence agency said, TASS reported.
At the same time, the Americans are working out options for a "ruthless" political and economic response to the "excessive" use of force by the authorities against "peaceful citizens."
The SVR press bureau emphasized that in preparation for the color revolution, "Georgian pro-Western non-governmental organizations are recruiting a large number of people to closely monitor the voting process." "They are tasked with identifying and recording 'imminent facts' of the authorities' use of administrative resources even if they do not exist. Washington is providing additional funding for local opposition youth associations, which are expected to become the 'locomotive' of post-election protests," the SVR added.
The intelligence agency also pointed out that "the Georgian opposition forces controlled by Washington remain fragmented despite American efforts, and the coalitions they create remain very fragile." "Against this background, the ruling Georgian Dream party could win the support of the public. As a result, the US fears that the politicians will have their hands untied to continue their sovereign course, refusing to fulfill the West's demands which run in direct opposition to Georgia's national interests," the press bureau said.
According to the intelligence agency, "the White House considers such a scenario unacceptable."
"The Americans intend to turn up the heat on the Georgian authorities on a large scale in the remaining weeks before the elections in order to weaken the electoral position of Georgian Dream as much as possible. They plan to use a 'tried-and-tested tool': personal sanctions against the top leaders of the party, their family members, as well as the party's sponsors," the SVR said.
MWGFD
https://www.mwgfd.org/wp-content/uploads/2024/08/Euvabeco-1110x624
veröffentlicht am 26.8.2024; Autorin: Cornelia Margot, Volljuristin
Im September 2024 beginnt in Deutschland und weiteren europäischen Ländern ein Pilotprojekt zur Einführung eines digitalen europäischen Impfausweises.
Der Europäische Impfausweis – European Vaccination Card EVC – ist aber nur ein Bestandteil eines umfassenden Projektes namens EUVABECO ( https://euvabeco-eu.translate.goog/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc ) (European Vaccination beyond Covid-19).
Dieses Projekt umfasst fünf Teilbereiche ( https://euvabeco-eu.translate.goog/workflow/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc ) – auch als tools oder Werkzeuge bezeichnet – die in den nächsten Jahren in verschiedenen europäischen Ländern getestet werden. Wobei nicht jedes Land jedes tool testet. Nach Abschluss dieser Pilotphasen sollen die Ergebnisse ausgewertet und allen EU-Ländern zur Verfügung gestellt werden. Die Formulierungen auf der Webseite deuten an, dass es den einzelnen Staaten dann selbst überlassen bleibt, das eine oder andere Werkzeug einzuführen.
Nach der Pilotphase werden … validierte Pläne mit den Mitgliedstaaten geteilt, um eine breite Einführung zu fördern.
Allerdings ist es das erklärte Ziel des Projektes EUVABECO, dass die Pläne in sämtlichen EU-Länden verwirklicht werden, um „die Impfbemühungen zu verbessern“. Somit darf man die die angebliche Entscheidungsfreiheit der Staaten als Lippenbekenntnis zur Beruhigung der Bürger ansehen.
Welche fünf tools sind das?
1. Beginnen wir mit dem Harmlosesten. Ein elektronischer Beipackzettel, der dabei helfen soll, dass Impfstoffe länderübergreifend versandt und genutzt werden können.
2. Dann ein Modell- und Prognosetool zur Unterstützung öffentlicher Entscheidungen. Dieses tool basiert auf dem COVID-19-Simulator der Universität des Saarlandes (Projekt CoSim). Damit soll mit Hilfe von Simulationen und Modellierungen festgestellt werden, wie sich bestimmte Maßnahmen (Lockdowns, Schulschließungen etc.) auf die verschiedensten angenommenen Infektionsverläufe auswirken könnten.
3. Das dritte tool heißt Klinisches Entscheidungssystem (Clinical Decision System CDS) und basiert auf Erfahrungen, die bereits in Frankreich und Luxemburg gemacht wurden.
CDS bedeutet, ganz allgemein und unabhängig von Impfungen:
Die persönlichen Angaben über einen Patienten (z.B. Alter, Vorerkrankungen, Medikation usw.) werden mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft. KI-gesteuert werden dann Empfehlungen (Vorgehensweise bei Diagnosestellung / sinnvolle Therapien u.ä.) generiert. In Frankreich arbeitet man zur Zeit daran, CDS-Anwendungen in die elektronische Patientenakte zu integrieren.
Bei EUVABECO geht es „nur“ um Informationen zu empfohlenen bzw. verpflichtenden Impfungen. Es wird auf ein französisches Modell verwiesen (MesVaccins.net), das als Basis für die Pilotphase dienen soll. Bei der Anwendung MesVaccins handelt es sich um ein Mittelding zwischen Impfpass und Patientenakte. Eine elektronische Akte, die der Bürger selbst anlegt und mit möglichst vielen persönlichen Daten anfüllt. Einschließlich Angaben zu seinen Lebensverhältnissen und seiner familiären Situation.
Die Anwendung zeigt dann zu allen möglichen Impfungen den jeweiligen Impfstatus an und ob man auf dem neuesten Stand ist oder nicht. Sie ist aber kein Nachweisdokument wie ein Impfausweis. Es stehen dann z.B. bei einer Impfung Anmerkungen wie „fehlt“ oder „sofort erledigen“ oder „fällig in zwei Monaten“ oder „sich individuell ärztlich beraten lassen“.
Man kann sich diese Anwendung anschaffen oder man kann es bleiben lassen. Bei Arztbesuchen wird man – wenn der Arzt seinerseits so etwas benutzt und mit Patientendaten anfüllt – mit Ratschlägen beglückt werden. Vorstellbar wäre, dass Ärzte und Krankenhäuser die schon bekannten Patientenfragebögen noch ausführlicher gestalten, um noch mehr Informationen zu gewinnen. Wer eine elektronische Patientenakte hat, wird mittelfristig damit rechnen müssen, dass entsprechende „Empfehlungen“ aufploppen.
Auch die im März 24 neu ins SGB V aufgenommene Gesundheitsdatennutzung durch die Krankenkassen nach § 25b SGB V (der man widersprechen kann), könnte ein Puzzleteilchen hierbei sein.
Aber letztlich kann man das alles auch getrost ignorieren, gar nicht erst mitmachen. Und beim Arztgespräch wachsam und vorsichtig sein.
Von diesen ersten drei Werkzeugen wird Deutschland während der Pilotphase nur das Erste testen – den elektronischen Beipackzettel.
Jetzt kommen wir zu den beiden wirklich gefährlichen Werkzeugen. Der Impfpass und das „Screening zur Impfmotivation“.
4. Der digitale Europäische Impfausweis EVC
Dieser wird in Deutschland ab September 2024 testweise eingeführt. Ob und wo er später dauerhaft eingeführt wird, ist jetzt angeblich noch offen:
Die endgültige Version der Implementierungspläne wird 2026 veröffentlicht, sodass jeder in jedem Land sie nutzen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird jedes Pilotland entscheiden, ob es mit dem EVC fortfährt, und andere Länder werden je nach ihren individuellen Bedürfnissen und Umständen entscheiden, ob sie den EVC einführen.
Hier gilt das oben Gesagte. Sie wollen, dass alle Instrumente zur Steigerung von Impfquoten eingeführt und angewendet werden. Und dann werden sie es auch tun.
a. Wofür soll er gut sein?
Er ist laut den FAQ auf der Webseite ein „persönlicher Nachweis“, aber kein „behördliches Dokument“. Es heißt:
Der EVC legt keine Beschränkungen oder Anforderungen für die Einreise fest.
Das ist eine Nicht-Antwort und eigentlich eine Selbstverständlichkeit, denn ein solcher Ausweis kann immer nur deklaratorisch sein.
Trotzdem soll er z.B. im Gesundheitswesen als Nachweis über den Impfstatus dienen können. Wäre somit also einer ePA, beschränkt auf den Teilbereich „Impfen“, gleichzusetzen.
Ob er aber auch den gleichen Status bekommen könnte wie seinerzeit das digitale Covid-Zertifikat, bleibt offen. Die Antwort dazu auf der Seite FAQ ist ausweichend.
Das digitale Covid-Zertifikat (DCC) wurde speziell entwickelt, um Reisen und den Zugang zu bestimmten Dienstleistungen während der Covid-19-Pandemie zu erleichtern.
Das ist richtig, schließt aber nicht aus, dass dem EVC, der offiziell zu einem anderen Zweck entwickelt wird, nicht doch irgendwann einmal weitere Zwecke hinzugefügt werden.
Die blumigen Erzählungen, wie einfach der Bürger mit dem EVC seine Impfungen „verwalten“ könne und wie er „mehr Kontrolle“ erhielte, kann man bei Bedarf auf der Webseite von EUVABECO nachlesen.
Da auch ein Blick in einen Impfpass herkömmlicher Art diesen Zweck erfüllt hat, wird es wohl doch um ganz andere Kontrollmöglichkeiten gehen. Beim Studium der Krisenstabsprotokolle vom RKI und von anderen Gremien sieht man, mit welchen praktischen Hürden die Behörden zu Beginn der Beschränkungsmaßnahmen, der (Ein)-Reiseverordnungen und der Quarantäneregeln zu kämpfen hatten. Gelbe Impfausweise neben QR-Codes oder papierenen Impfbescheinigungen aus aller Herren Länder – wer wollte das kontrollieren? Der Bundesgrenzschutz fühlte sich nicht zuständig und hatte dauerhaft keine Kapazitäten frei. Die Luftverkehrsgesellschaften winkten ab – zuviel Aufwand. Die Flughäfen verwahrten sich dagegen, ihre Security damit zu beschäftigen.
Wieviel einfacher ist es da doch, einen EU-einheitlichen QR-Code zu scannen und mit einem Blick die gewünschten Informationen zu erhalten. Warum also sollte der EVC – wenn er denn einmal da ist – nicht in den Status eines behördlich anerkannten Nachweisdokumentes erhoben werden? Rechnen muss man damit.
Und je einfacher und schneller das geht, umso größer werden in Zukunft die Begehrlichkeiten nach weiteren Kontrollmechanismen. Den Plan zur Einführung von EUVABECO gibt es zwar mindestens schon seit 2018 und nicht erst seit „Corona“. Aber so greift eins ins andere. Das Eine bedingt das Andere und umgekehrt.
b. Wie wird er aussehen?
Neben einer digitalen Smartphone-Anwendung soll es ihn auch in Papierform geben. Mit QR-Code – und nur darauf kommt es den Planern an.
c. Welche Informationen wird der Impfpass enthalten?
Dazu gibt es auf der Webseite nur wolkige Andeutungen.
Er wird umfassende Informationen zur Impfhistorie enthalten, darunter detaillierte Textaufzeichnungen, einen scannbaren QR-Code und herunterladbare eingebettete Metadaten.
Das werden die persönlichen Daten des Betroffenen sein einschließlich Sozialversicherungsnummer. Dann sämtliche Angaben, wann von wem womit wogegen geimpft wurde. Zu den Metadaten könnten fälschungssichere Angaben zur impfenden Stelle gehören, z.B. Signaturen und Zertifikate. Präzisere Informationen findet man beim Recherchieren auch nicht auf den Webseiten ausländischer, z.B. französischer oder belgischer „querdenkender“ Bürgerrechtsorganisationen, die sehr aktiv sind. Es weiß im Moment schlichtweg niemand.
d. Kann man ihn verweigern?
In der Pilotphase de jure JA.
Sowohl unsere Pilotprojekte als auch der Europäische Impfausweis (EVC) sind so konzipiert, dass die Nutzung für die Bürger völlig freiwillig ist. Der EVC ist eine digitale Version eines papierbasierten Impfausweises, mit dem Einzelpersonen ihre Impfdaten besitzen und verwalten können. Es wird kein zentrales Datenspeichersystem verwendet. Damit andere Personen auf die Daten des Bürgers zugreifen können, muss der Bürger seine Daten absichtlich an eine andere Person senden oder seinen EVC vorzeigen.
Er ist ein freiwilliges Instrument und in der gesamten EU nicht vorgeschrieben.
Bis er zum Sesam-Öffne-Dich mutiert. Dann wird die Freiwilligkeit schnell zu einer Schein-Freiwilligkeit.
e. Gefahren
Jean-Claude Juncker:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Der Spiegel, 27. Dezember 1999.
Die Gefahr besteht zum einen darin, dass Deutschland ihn nach Abschluss der Pilotphase dauerhaft einführt. Und dann womöglich nicht auf freiwilliger Basis. In Österreich gibt es bereits einen e-Impfpass, den man nicht verweigern kann. Man kann sich dort von der elektronischen Patientenakte „abmelden“, nicht aber vom e-Impfpass.
Es muss verhindert werden, dass ein Gesetz über die verpflichtende Einführung des EVC beschlossen wird. Und dazu gehört auch, dass wir bereits in der Pilotphase ganz klar aufzeigen, dass wir so etwas nicht haben möchten. Wann immer uns jemand anbietet, die Segnungen des neuen Impfpasses auszuprobieren: NEIN.
Selbst, wenn er später auf freiwilliger Basis dauerhaft eingeführt wird und man sich ihm de jure wird entziehen können, besteht die Gefahr, dass er zum Nachweis- und Zugangsdokument wie ein Covid-Zertifikat befördert wird. Sei es auch nur temporär. Heute Covid, morgen MPox, übermorgen Vogelgrippe. Was leicht und digital kontrollierbar ist, wird auch kontrolliert werden wollen.
Und letztlich wird er weitere Begehrlichkeiten wecken können. Verknüpfung mit Personalausweisdokumenten. Verknüpfung mit dem Bankkonto, mit dem ökologischen Fußabdruck. Bestandteil eines umfassenden Systems von Social Credit Scores. Heute noch schrille Zukunftsmusik, über die offiziell niemand redet. Morgen – sh. das obige Zitat von Juncker – womöglich bittere Realität.
5. Das Screening zur Impfmotivation
„Daten verknüpfen um Impfkampagnen zu optimieren“ heißt es samt Kommafehler bei EUVABECO. Vorbild ist ein Modell, das zu Coronazeiten in Belgien entwickelt wurde: die Datenverknüpfungsstudie LINK-VACC ( https://www.sciensano.be/sites/default/files/covid-19_vaccine_surveillance_in_belgium_-_the_link-vacc_project.pdf ), entwickelt und angewendet von der staatlichen belgischen Gesundheitsbehörde Sciensano.
Diese hatte im Grunde zwei Zwecke: Impfmotivation (persönlich und keineswegs anonymisiert) und eine pseudonymisierte „post-marketing Beobachtungsstudie“.
Man griff auf vorhandene Datensätze zu – aus Versicherungsunterlagen, von Ärzten und „anderen Gesundheitsquellen“. Was einfach möglich war, da in Belgien der elektronische Personalausweis mit dem Zugang zur elektronischen Patientenakte, zum e-Rezept und zur Krankenkasse verknüpft ist. Außerdem wurde jeder, der sich hatte testen lassen, mit umfassenden persönlichen Angaben erfasst. Diese und weitere Daten aus „öffentlichen und privaten Einrichtungen“ wurden miteinander verknüpft.
Aus den so gewonnenen Datensätzen wurden die Risikogruppen herausgefiltert. Sodann erhielten die Bewohner Belgiens in absteigender Risikoreihenfolge ein persönliches Einladungsschreiben ( https://www.brusselstimes.com/154673/belgians-will-start-to-receive-letters-to-get-vaccinated-from-march ) survey Coronaimpfung. Und zwar enthielt diese Einladung bereits feste Terminvorgaben zur Erst- und zur Zweitimpfung. Die Kontaktdaten einschließlich Telefonnummern und Mailadressen hatte man sich kurzerhand aus den Krankenversicherungsunterlagen herausgezogen.
Die so Angeschriebenen hatten nach Möglichkeit zum Impftermin zu erscheinen. Sie konnten auch einen anderen Termin vereinbaren oder sogar komplett absagen, wenn sie nicht geimpft werden wollten. So konnten dann im Nachgang sehr leicht diejenigen identifiziert werden, die ungeimpft blieben.
Die Impfdaten wurden sodann statistsch ausgewertet, vor allem auch im Hinblick auf Impfeffektivität, mögliche Impfdurchbrüche. Angeblich auch auf Sicherheit. Von Impfnebenwirkungen oder gar Impfschäden findet man in den Auswertungen allerdings nichts.
Und es wurde ausgewertet, in welchen Bevölkerungsgruppen sich die meisten „Impfmuffel“ befanden. Zum Beispiel die Gruppe der jungen Männer mit niedrigem Bildungsgrad. Oder Alleinstehende usw. Aus diesen Erkenntnissen sollten dann Strategien „zur gerechteren Impfabdeckung“ entwickelt werden können. Ob das tatsächlich weiter verfolgt wurde, lässt sich aus den Informationen auf der Webseite von sciensano.be nicht herausfinden.
Jedenfalls sind die Planer von EUVABECO so begeistert von diesem übergriffigen tool, dass man erwägt, dieses nun in vier ausgewählten Ländern (sh. EUVABECO Workflow) zu testen und anschließend nach Möglichkeit EU-weit einzusetzen.
Der zweite Zweck, die statistische Auswertung – Impfeffektivität, Impfdurchbrüche, Nebenwirkungen – ist ja gar nicht so verkehrt und auch für Impfkritiker wissenswert. Allerdings ist das grade der Verwendungszweck, der für EUVABECO weniger interessant zu sein scheint. So heißt es auf der Webseite unter Workflow, dass es um das Screening zur Impfmotivation geht.
Es bleibt der Phantasie überlassen, was man mit den so gewonnenen Daten alles anfangen könnte. Erst einmal kann man nicht sicher sein, dass das System nicht kurzerhand auf alle „empfohlenen Standardimpfungen“ ausgeweitet wird. So dass man regelmäßig mit Impfeinladungen behelligt wird, am besten gleich mit Termin. Und wie wird die Nachbearbeitung gegenüber denjenigen aussehen, die dauerhaft dem Irrtum erliegen, bei diesen Einladungen handele es sich um Angebote, die man ablehnen könne?
Nichts muss – alles kann. Jedenfalls wird hier eine Büchse der Pandora eröffnet.
Was tun?
Die Abgeordneten dazu aufzufordern, sich gegen den Pandemievertrag der WHO und die geänderten IHR zu stellen, wie in diesem Zusammenhang bereits vorgeschlagen wurde, ist zwar grundsätzlich eine sinnvolle Sache. Das Projekt EUVABECO bringt man damit allerdings nicht zu Fall.
Erstens Aufklärung im Umfeld!
Darüber, was die blumigen Erzählungen über „freiwillige Kontrolle über die eigenen Impfdaten“ tatsächlich bedeuten können. Welche Möglichkeiten sowohl Impfpass als auch motivierendes Screening den Behörden eröffnen würden. Leserbriefe zu einschlägigen Artikeln.
Zweitens Widerstand!
Sich nicht einlullen lassen. Keine freiwillige Teilnahme am Pilotprojekt Impfpass. Fragebögen zur persönlichen und gesundheitlichen Situation vorsichtig und datensparsam ausfüllen.
Drittens Aufklärung gegenüber Entscheidungsträgern!
Um gezielt darauf hinzuwirken, dass der EVC zumindest nicht verpflichtend eingeführt wird.
Und dass Deutschland davon Abstand nimmt, die Bevölkerung kreuz und quer durch sämtliche Datensätze zu screenen, um sie danach umso effektiver manipulieren zu können.
Mit anderen Worten: Es muss verhindert werden, dass der Projektpunkt „Screening zur Impfmotivation“ bei uns eingeführt wird.
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The Strategist
Prof. Jeffery Sachs SLAMS the US Foreign Policy of Feeding the War Machine
Aug 27, 2024
In this video, Professor Jeffrey Sachs, the renowned economist and public policy analyst, discusses prospects for peace in the geopolitical tensions in Ukraine and Gaza, Israeli provocations in Jerusalem, U.S. foreign policy, and the risks of broader conflict involving Iran and Hezbollah, NATO's involvement in Ukraine, U.S. policy hypocrisy, and challenges to a two-state solution.
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In diesem Video diskutiert Professor Jeffrey Sachs die Perspektiven für Frieden angesichts der geopolitischen Spannungen in der Ukraine und im Gazastreifen, die Provokationen Israels in Jerusalem, die Außenpolitik der USA und die Risiken eines breiteren Konflikts, der Iran und die Hisbollah betrifft. Er geht auch auf die Rolle der NATO in der Ukraine, die Heuchelei der US-Politik und die Herausforderungen bei der Verwirklichung einer Zwei-Staaten-Lösung ein.
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Jeffrey D. Sachs
is a world-renowned economics professor, bestselling author, innovative educator, and global leader in sustainable development.
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SaneVox Deutsch
Putin und seine Generäle planen Großes!
Aug 27, 2024
Putin, Spitzenmilitärs bereiten große Schritte vor
The Duran: Episode 1996
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Putin, top generals prepare big moves
The Duran: Episode 1996
Aug 26, 2024
Produced by: The Duran
Originally Published on: 2024-08-26
Translations by: https://www.video-translations.org
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Inside Paradeplatz
Eine Anklage ohne Beweise
Arzt stand vor Richter wegen „falscher“ Corona-Dispense. Grosssaal war übervoll, nur Staatsanwaltschaft fehlte – die wollte gar nicht anklagen.
26.8.2024
Claudio Brentini
Corona ist vorbei, und es ist verständlich, dass viele genug haben von diesem Thema.
Es ist aber nicht für alle vorbei, wie sich das deutlich am vergangenen Freitag, dem 23. August, gezeigt hat.
Es stand Dr. Andreas Heisler, allgemein von den Medien als „umstrittener Arzt“ bezeichnet, im Luzerner Hochdorf vor Gericht.
Der Vorwurf: Vorsätzliches Ausstellen von falschen Arztzeugnissen im Zusammenhang mit der Maskenpflicht in 22 Fällen.
Faszinierend war am Prozess einiges. Zum Beispiel, dass rund 500 Personen der öffentlichen Verhandlung beiwohnten, die deshalb in einem grossen Saal des örtlichen Kulturzentrums durchgeführt werden musste.
Dann stand Heisler wieder mal jenem Richter gegenüber, der ihn bereits in einem anderen Verfahren verurteilt hatte.
Das Spannendste aber, und das hat mit Corona nicht viel zu tun, war das Vorgehen der Staatsanwaltschaft, die dieser Verhandlung fern blieb. Die Beweisführung übernahm somit der Richter, der ein paar lapidare Fragen stellte.
Einen Beweis aber, dass die Arztzeugnisse tatsächlich falsch waren, präsentierte er nicht – und hier kommen wir zum Hauptpunkt dieser ganzen juristischen Posse.
Der Anwalt von Heisler rekapitulierte detailliert, mit allen notwendigen Belegen, wie es zu dieser Anklage gegen seinen Mandanten gekommen war.
Diese Vorgeschichte hat es wirklich in sich. Zusammengefasst hat der Kantonsarzt von Luzern gegen Heisler vor Jahren Anzeige erstattet, nie aber Beweise geliefert.
Auch nicht, als die Staatsanwaltschaft mehrmals, man muss eigentlich „oft“ sagen, nach solchen verlangt hatte.
Das Einzige, was der Kantonsarzt vorgelegt hatte, war – leider kein Scherz – einen diffamierenden Artikel im BLICK.
Folglich drohte die Staatsanwaltschaft richtigerweise mit der Einstellung des Verfahrens, entschied sich dann aber plötzlich aus dem Nichts für einen Strafbefehl.
Beweise gab es immer noch keine, und auch die Staatsanwaltschaft befand es nicht für nötig, auch nur einen oder eine der 22 Patientinnen und Patienten zu befragen.
Das führte zur absurden Situation, dass 500 Personen einer Verhandlung beiwohnten, bei der absolut kein Beweis vorlag, der die Anklage stützte oder erklärte.
Keine Aussage, kein Dokument, kein ärztliches Gutachten, kein konkreter Fall, kein medizinisches Detail.
Dass die Staatsanwaltschaft abwesend war, ist zwar in der Tat bei gewissen Verhandlungen üblich, wirft aber hier viele Fragen auf.
Der Richter konnte so keine Fragen an die Kläger richten; somit blieb auch offen, warum die Staatsanwaltschaft sich nicht um Beweise bemüht hatte.
Entsprechend zerpflückte der Verteidiger die Anklage in ihre Einzelteile.
„Fehlende Beweise dürfen nicht durch einen pauschalen Verdacht ersetzt werden, weil der Beschuldigte ein bekannter Kritiker der Corona-Massnahmen war“, hielt er am Schluss seines Plädoyers fest.
Und betonte zum wiederholten Male: „Die Staatsanwaltschaft muss beweisen, dass die Arztzeugnisse, wie sie behauptet, falsch und Gefälligkeiten sind.“
Dieser Aussage und den damit verbundenen Fragen wich die angesprochene Behörde durch Abwesenheit aus und hinterliess so ein ungutes Gefühl.
Worum also ging es hier eigentlich? Ein Abschreckungsbeispiel gegen unliebsame Ärzte zu statuieren? Sich in die Patienten-Ärzte-Beziehung einzumischen?
Und seit wann gibt es eine Anklage ohne auch nur einen Ansatz von Beweisen?
Dass einige der 22 von der Staatsanwaltschaft genannten Namen seit längerem schon Patientinnen und Patienten vom Andreas Heisler sind, worauf er in Vernehmungen mehrmals hingewiesen hatte, beantwortete neben dem Verweis auf Krankenkassenmodellen, die genau dies verlangen, die Frage des Richters, ob eine telefonische Beratung denn genüge.
Ein rechtlicher Hinweis auf eine Gesetzesstelle, die das anders sieht, konnte der Unpartiische nicht nennen.
Zum Schluss wies der Richter weder die Klage ab, noch verkündete er ein Urteil. Auf Letzteres muss man gespannt sein.
Alles andere als ein Freispruch, Sympathie hin oder her, wäre ein problematisches Zeichen für die Zukunft der Juristerei.
Es würde bedeuten, dass die Staatsanwaltschaft in Zukunft ohne Beweise Anklage erheben kann – und damit beim Gericht durchkommt.
Warum sie in diesem Fall nach Androhung der Einstellung des Verfahrens mangels Beweisen plötzlich eine Kehrtwende vollzog, bleibt im Dunkeln.
Die Vermutung, dass hier politisch Druck ausgeübt wurde, um unliebsame Ärzte zu warnen und zukünftige behördliche Ver- und Anordnungen zu stützen, ist vielleicht nicht abwegig.
Auf jeden Fall hat die Staatsanwaltschaft in diesem Fall nichts erklärt, nichts bewiesen und es nicht einmal für nötig gehalten, dem Richter Rede und Antwort zu stehen.
Diese Verhandlung war einer ernstzunehmenden Justiz alles andere als würdig. Corona hin oder her.
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Quellen & Links
Claudio Brentini ist Journalist, Autor und Filmemacher.
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https://insideparadeplatz.ch/2024/08/26/eine-anklage-ohne-beweise/
Eva Herman
2024-08-25 16:48:06
BeitragsID: 173939
Leserzuschrift
Liebe Frau Herman,
Anbei ein Interessanter Artikel von heute, stammt von gazeta.ru. Drei Stücke habe ich für Sie übersetzt:
"Telegram stellt eine große Bedrohung für die "globalistische Regierung" dar, daher wurde beschlossen, den Gründer des Messengers, Pavel Durov, zu verhaften. Diese Meinung in einem Interview mit Gazeta. Ru" äußerte Andrej Svintsov, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Informationspolitik, Informationstechnologie und Kommunikation der Staatsduma."
„Die Inhaftierung von Pavel Durov in Frankreich ist eine Entscheidung der globalistischen Regierung, die für alles gut ist, was die Ressourcen auf dem Planeten betrifft. Und es gehört zu den größten Banken, den größten Medien, den größten sozialen Netzwerken, mit Ausnahme des Online-Gelds – 44 Milliarden Dollar gingen verloren, weil man laut die Wahrheit sagte. Nei Telegram handelt es sich um ein soziales Netzwerk, einen Messenger und eine große IT-Infrastruktur. Das bedeutet eine kolossale Bedrohung für die globalistische Regierung. Diese Verhaftung ist eine Entscheidung der Globalisten jeden, der für sie erreichbar ist, Mundtot zu machen."
"Pavel Durov hat mehrere Staatsbürgerschaften: Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und mehrere Pässe anderer Länder. Und jetzt steht nicht nur das Schicksal eines Unternehmers auf der Tagesordnung, sondern das Schicksal der Unabhängigkeit und demokratischen Zukunft von Dutzenden von Ländern. Ich denke, dass viele Staaten ihre Unterstützung für Pawel Durow zum Ausdruck bringen und gemeinsam versuchen werden, ihn freizubekommen", fügte er hinzu."
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Quellen & Links
https://www.gazeta.ru/social/news/2024/08/25/23768089.shtml

«Ситуация для него плачевная»: в Госдуме не верят в скорое освобождение Павла Дурова во Франции - Газета.Ru | Новости
Telegram несет большую угрозу для «глобалистского правительства», поэтому было принято решение о задержании основателя мессенджера Павла Дурова. Такое мнение в беседе с «Газетой.Ru» выразил зампред комитета Госдумы по информационной политике, информационным технологиям и...
Anti-Spiegel
Verhaftung von Durow: Wie US-Geheimdienste über das Internet die totale Kontrolle über uns alle erlangen wollten (und de facto erlangt haben)
Aus Anlass der Verhaftung von Telegram-Gründer Durow will ich noch einmal aufzeigen, dass und wie die westlichen Internetkonzerne von den US-Geheimdiensten geschaffen wurden, um die totale Kontrolle zu erlangen.

von Anti-Spiegel
25. August 2024 13:19 Uhr
Die Verhaftung von Telegram-Gründer Pavel Durow bestätigt, was Stammlesern des Anti-Spiegel ohnehin schon bekannt ist: Die westlichen Internetkonzerne Google (inklusive YouTube und andere) und Facebook (wozu auch WhatsApp, Instagram und andere gehören) sind von den US-Geheimdiensten geschaffen worden, um die totale Kontrolle über uns alle zu erlangen. IT-Konzerne und große Plattformen wie TikTok, Telegram oder aktuell auch X (früher Twitter), die sich den US-Geheimdiensten nicht unterordnen, werden bekämpft.
Das zeigt auch die wichtigste Begründung der Verhaftung von Pavel Durow. Der Spiegel schreibt beispielsweise:
„Es laufen Ermittlungen wegen seiner laxen Kontrolle der Inhalte auf Telegram.“
Im Klartext: Telegram zensiert nicht und lässt auch die Verbreitung von Meinungen zu, die den Narrativen des US-geführten Westens (also der US-Regierung) widersprechen. Dafür, also für abweichende Meinungen, wird man im angeblich freien Westen heutzutage verhaftet.
Schon in den 1990er Jahren erkannten die US-Geheimdienste die Gefahren und Chancen, die das Internet ihnen bringen würde. Die Gefahren bestanden vor allem darin, dass frei zugängliche Informationen es der US-Regierung in Zukunft unmöglich machen würden, Kriege aufgrund allzu offensichtlicher Lügen, wie beispielsweise der Brutkastenlüge (siehe weiter unten im Artikel), zu beginnen. Dass alle Informationen frei zugänglich sind, ist der Alptraum aller Geheimdienste.
Die Chancen waren die andere Seite der Medaille, nämlich die Möglichkeit der totalen Kontrolle. Heute informieren sich die Menschen im Netz, sie bezahlen online, schreiben und telefonieren über das Netz. Wer all das kontrolliert, kann bestimmen, welche Informationen die Menschen bekommen, welche Informationen (für die große Mehrheit unauffällig) zensiert werden können und kann die Menschen total überwachen. Das geht bis hin zu ihren privatesten Gesprächen und Briefen und sogar ihren Geldtransfers. Und man kann die Geldtransfers von Regierungskritikern auch gleich abschalten, was wir beispielsweise bei PayPal erleben, das ebenfalls eine CIA-Tochter ist.
Ich habe bereits früher darüber geschrieben und will aus aktuellem Anlass noch einmal daran erinnern, wie die westlichen Internetkonzerne entstanden sind und wie die US-Geheimdienste das Netz kontrollieren, wobei die US-Internetkonzerne gehorsame Erfüllungsgehilfen sind. Daher zitiere ich einen Artikel komplett, den ich dazu im Dezember 2022 aus Anlass der Enthüllungen der Twitter-Files geschrieben habe.
Überwachung und Propaganda – Warum die Internetkonzerne Instrumente der US-Geheimdienste sind
Die meisten Menschen sind immer noch der Meinung, die US-Internetkonzerne seien Konzerne, die nach wirtschaftlichen Motiven handeln und in erster Linie Geld verdienen wollen. Dass das nicht so ist, war an deren Verhalten schon lange zu sehen. Und auch die Entstehungsgeschichten der US-Internetkonzerne enthalten reichlich Anhaltspunkte dafür, dass diese Konzerne im Grunde Tochtergesellschaften der US-Geheimdienste sind.
Nun haben die Enthüllungen der Twitter-Files diesen Verdacht bestätigt: Die US-Geheimdienste lenken die sozialen Netzwerke, geben ihnen vor, welche Meinungen, Meldungen und sogar konkrete Posts und User sie pushen und welche sie zensieren sollen. Auch die Übergabe von persönlichen Daten von Usern haben die US-Geheimdienste – übrigens an den gesetzlichen Bestimmungen vorbei – gefordert. Das ist zumindest im Falle von Twitter jetzt belegt, denn das FBI hat die Übermittlung dieser Daten von Twitter gefordert.
Den US-Geheimdiensten geht es darum, die öffentliche Meinung nicht nur in den USA, sondern weltweit zu lenken, unangenehme Informationen zu zensieren und es geht um die totale Kontrolle der Menschen selbst.
In diesem Artikel werde ich auf diese ganze Geschichte und auch noch einmal auf die Gründung der großen Internetkonzerne eingehen. Dazu müssen wir zum Verständnis weit in die Vergangenheit zurückgehen. Aber zum Verständnis dessen, worum es bei dem Thema geht, ist das leider unerlässlich.
Die nicht gewollte Freiheit des Informationszeitalters
Als das Internet in den 1990er Jahren geschaffen wurde, war die Euphorie groß. Visionäre sahen eine neue Zeit anbrechen, das Informationszeitalter. Wissen und Informationen, so war die Hoffnung, würden im Netz für jeden frei verfügbar, die Menschen könnten unbegrenzt kommunizieren und Wissen und Informationen teilen. Es winkte eine neue Ära der wahren Freiheit und der echten Demokratie, in der jeder Zugang zu allen Informationen haben könnte.
So viel Freiheit macht den Mächtigen jedoch Sorgen. Man stelle sich einmal vor, es hätte schon 1991 ein freies Internet gegeben, als die USA den Irak angegriffen haben. Damals hat die US-Regierung unter Einschaltung von PR-Agenturen Kriegspropaganda betrieben, um Saddam Hussein als den neuen Hitler zu präsentieren, damit die Menschen im Westen den von den USA gewollten Krieg befürworten. Dazu wurde viel gelogen, zum Beispiel hat man sich die Brutkastenlüge ausgedacht, die besagte, dass irakische Soldaten in Krankenhäusern in Kuweit die Frühchen aus den Brutkästen gerissen und erschlagen hätten. Das wurde eindrucksvoll bestätigt, denn eine 16-jährige Krankenschwester aus Kuweit erzählte die Geschichte unter Tränen vor dem US-Senat. Die Bilder des weinenden Mädchens im US-Senat gingen um die Welt und das Ergebnis war, dass der Krieg gegen Saddam im Westen und auch weltweit salonfähig wurde.
Das Problem ist, dass das alles gelogen war. Die Geschichte war frei erfunden und die „Krankenschwester“ war in Wahrheit die Tochter des kuweitischen Botschafters in Washington. Das wusste damals aber niemand, weil es kein Internet gab, in dem man schnell hätte sehen können, wer das Mädchen in Wahrheit war. Heute könnte jeder diese Geschichte innerhalb von zehn Minuten widerlegen, indem man im Netz nach Fotos sucht und die Geschichte überprüft.
Daher machte man sich in der US-Regierung schon Anfang der 90er Jahre Gedanken darüber, wie man das Internet kontrollieren und sogar als Waffe im „Informationskrieg“ (man sprach von „Konflikten im Informationszeitalter“) nutzen könnte.
Das Highland Forum
Das Pentagon hat schon 1994, als normale Menschen noch gar nicht wussten, was das Internet überhaupt ist, das Highland Forum gegründet, dessen Aufgabe es war, die Gefahren des anbrechenden Informationszeitalters zu analysieren und nach Wegen zu suchen, wie man das Internet kontrollieren könnte. Seine erste formelle Sitzung fand im Februar 1995 statt. Finanziert wurde das Projekt vom für Geheimdienste und Informationskontrolle verantwortlichen US-Vizeverteidigungsminister. Den gibt es wirklich, seine offizielle Abkürzung lautet PDASD(C3I).
Auch die DARPA war von Anfang an mit im Boot. Die DARPA ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe es salopp ausgedrückt ist, Science Fiction zu erforschen. Die DARPA finanziert Forschungsprojekte, die wie Science Fiction anmuten, die sich aber im Erfolgsfall als Waffen einsetzen lassen. Daher überrascht es nicht, dass die DARPA von Anfang an mit dabei war, als es um die Frage ging, wie die US-Regierung in Zukunft das Internet kontrollieren und den Informationsfluss dort beeinflussen oder sogar lenken könnte.
All das erfährt man nicht auf Wikipedia oder in den „Qualitätsmedien“, danach muss suchen. Dann findet man zum Beispiel ein Seminarpapier des Highland Forums. Das Seminar mit dem Titel „Seminar über Geheimdienst, Führung, und Kontrolle“ („Seminar on Intelligence, Command, and Control„ ( http://www.pirp.harvard.edu/pubs_pdf/o%27neill/o%27neill-i01-3.pdf )) fand im Dezember 2001 an der Harvard University statt und in dem Papier findet man einen Infokasten, in dem man all das nachlesen kann.

Auch die US Geheimdienste NSA und DIA und wahrscheinlich auch die CIA waren von Anfang an in die Arbeit des Highland Forums eingebunden.
Das Highland Forum hatte das Ziel, die Informationsfreiheit des Internetzeitalters zu kontrollieren. Dazu muss man kontrollieren, was die Menschen erfahren, was sie bei Suchen im Netz angezeigt bekommen und so weiter. Diese Aufgabe erfüllt heute vor allem Google, das über seine Algorithmen entscheidet, was uns bei einer Google-Suche gezeigt wird oder was wir auf YouTube zu sehen bekommen und was bei YouTube entweder per Shadowbaning oder durch Löschung nicht zu sehen ist.
Die US-Regierung hat sich in den 1990ern das Ziel gesteckt, das Internet zu kontrollieren, dazu wurde das Highlands Forum gegründet und die US-Geheimdienste haben zusätzlich ein Projekt namens Massive Digital Data Systems (MDDS) ( https://personal.utdallas.edu/~bxt043000/Motivational-Articles/Big_Data-Have_we_seen_it_before.pdf ) gehabt, das die gleichen Ziele hatte, wie das Highlands Forum. Das sind nur die bekannten Informationen, was im Geheimen abgelaufen ist, können wir nur raten.
Die Gründung von Google
Über die Gründung von Google und seine bis heute sehr engen Verbindungen zu den US-Geheimdiensten habe ich einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben, den Sie bei Interesse hier finden ( https://anti-spiegel.com/2021/wie-die-us-geheimdienste-google-erschaffen-haben/ ). Heute gehe ich darauf nicht so detailliert ein, sondern berichte nur über die Vorgeschichte der Gründung von Google.
Während 1994 das Highland Forum gegründet wurde, gelang zwei jungen Studenten der Stanford University der Durchbruch bei der sogenannten automatisierten Web-Crawling- und Page-Ranking-Anwendung. Die beiden Studenten waren die späteren Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page und was sie da entwickelt hatten, ist das Kernstück der Suchmaschine Google.
Unbestritten ist, dass Sergey Brins Forschung von der US-Regierung bezahlt wurde. Er hatte ein Stipendium der National Science Foundation, einer dem Pentagon und den US-Geheimdiensten nahestehende Behörde der US-Regierung. Das Stipendium von Brin und andere Stipendien, die Leute, die später in Silicon Valley Karriere gemacht haben, bekommen haben, zeigen, dass die US-Geheimdienste bei der Entstehung der Internetkonzerne von Anfang an im Boot waren und bis heute beste Kontakte ins Silicon Valley pflegen. Das Highland Forum hat mit seinen Ideen den Grundstein dafür gelegt.
Sergey Brin war einer von denen, zu dem man die Kontakte sehr intensiv gepflegt hat. Das ist bekannt, denn die Informatik-Professorin Bhavani Thuraisingham hat 2013 in einem Artikel geschrieben, dass sie in den 1990ern für die US-Geheimdienste ein Projekt namens Massive Digital Data Systems (MDDS) geleitet hat. In ihrem Artikel schreibt sie:
„Tatsächlich wurde der Google-Gründer, Sergey Brin, teilweise durch dieses Programm finanziert, als er Doktorand in Stanford war. Er entwickelte zusammen mit seinem Berater Prof. Jeffrey Ullman und meinem Kollegen bei MITRE, Dr. Chris Clifton, das Query Flocks System, das Lösungen für das Mining großer Datenmengen in Datenbanken produzierte. Ich erinnere mich, dass ich Stanford mit Dr. Rick Steinheiser von der Intelligence Community besuchte und Brin auf Rollschuhen hereinstürmte, seine Präsentation hielt und wieder hinausrauschte. Tatsächlich demonstrierte uns Mr. Brin bei unserem letzten Treffen im September 1998 seine Suchmaschine, aus der bald darauf Google wurde.“
Am 4. September 1998, also gleichzeitig mit Brins letzter Präsentation vor den CIA-Leuten, wurde Google gegründet.
LifeLog
Beim Highlands Forum hat man schnell erkannt, dass die Möglichkeiten des Internets noch viel weiter gehen. Die DARPA hatte Anfang der 2000er Jahre ein Programm namens LifeLog, dessen Ziel es war, eine allumfassende elektronische Datenbank mit allen Aktivitäten und Beziehungen zu erstellen, die ein Mensch hat. Das sollte alle Aspekte des Lebens (Kreditkartenkäufe, besuchte Webseiten, Inhalt von Telefonaten, gesendete und empfangenen E-Mails, Scans von Faxen, gesendete und empfangene Postsendungen, gesendete und empfangene Chatnachrichten, Bücher und Zeitschriften, die Auswahl der Fernseh- und Radiosendungen, GPS-Ortung und noch mehr) beinhalten. Das übergeordnete Ziel war es, jeden Menschen so genau zu kennen, dass eine Software sogar voraussagen kann, was er in Zukunft tun würde.
Als das Programm 2003 bekannt wurde, löste es einigen Wirbel und Proteste aus, weshalb die DARPA das Programm 2004 beendet hat. Die New York Times schrieb 2003 über LifeLog ( https://www.nytimes.com/2003/05/30/us/pentagon-explores-a-new-frontier-in-the-world-of-virtual-intelligence.html ):
„Das Ziel von LifeLog ist es, eine durchsuchbare Datenbank menschlicher Leben zu erstellen, zunächst die der Entwickler, um die künstliche Intelligenz zu fördern, sagte die Behörde. Die Technologie würde eine neue Klasse von Systemen vorantreiben, die in der Lage sind, auf verschiedene Arten zu denken, aus Erfahrungen zu lernen und „auf robuste Weise auf Überraschungen zu reagieren“, so das Information Processing Technology Office der Behörde.
Um dies zu erreichen, so das Büro, muss das System die Details des täglichen Lebens indizieren und es ermöglichen, „die Routinen, Gewohnheiten und Beziehungen des Users zu anderen Menschen, Organisationen, Orten und Objekten zu erkennen und diese Muster zu nutzen, um seine Aufgabe zu erleichtern.“
Bei der DARPA gab es gleichzeitig auch das Programm Information Awareness Office (IAO), das gegründet wurde, um innerhalb einer Datenbank alle verfügbaren Merkmale der Bürger zu suchen und diese später auf Muster auszuwerten. Der Vorwand dafür war die Terrorismusbekämpfung. Als das Programm bekannt wurde und ebenfalls Protest aufkam, wurde es 2003 in Terrorist Information Awareness umbenannt, weil das weniger nach der Überwachung der eigenen Bevölkerung klingt. Obwohl es offensichtlich ist, dass LifeLog und IAO die gleichen Ziele hatten, und sie wie Mosaiksteinchen zusammenpassen, hat die US-Regierung bestritten, dass LifeLog ein Unterprogramm von IAO war.
Das Highlands Forum dürfte schon in den 1990er Jahren erkannt haben, dass das Internet in Zukunft, wenn Computer tragbar und ein Teil des Alltags werden, und das Internet mobil wird, die Überwachung der Menschen quasi rund um die Uhr ermöglicht. Man kann sehen, mit wem sie sich treffen, was sie tun, welche Veranstaltungen sie besuchen, was sie sich in Chats schreiben und so weiter. Die ersten IPhones erschienen erst gut zehn Jahre später, aber alles, was bei LifeLog und IAO gemacht wurde, zeigt, dass man die Entwicklung zu solchen Geräten schon zehn Jahre zuvor vorausgesehen und dafür vorgeplant hat. Man wusste sicher noch nicht, wie genau die Technik sein würde und dass es Smartphones geben würde, aber dass es tragbare Computer geben würde, die Teil des Alltags eines jeden Menschen werden, das hat man offensichtlich erwartet und sich auf die Nutzung dieser Möglichkeiten vorbereitet.
Heute sammelt Facebook genau die Daten, die auch LifeLog sammeln sollte: Mit wem wir befreundet sind, mit wem wir Zeit verbringen, auf welche Veranstaltungen wir gehen, welche Interessen wir haben, und so weiter. Zusammen mit den Daten von Google über unsere Suchanfragen und welche Videos wir auf YouTube anschauen, ist jeder Mensch heute, ob er will oder nicht, bereits gläsern. Google weiß über die GPS-Ortung genau, wann Sie wo waren, das kann jeder auf seinem Telefon in den Einstellungen von Google-Maps nachprüfen.
Die Anfänge von Facebook
Auch über die Gründung von Facebook und deren Verbindungen zu den US-Geheimdiensten habe ich einen ausführlichen Artikel geschrieben, den Sie hier finden ( https://anti-spiegel.com/2022/ist-facebook-ein-kind-der-us-geheimdienste/ ). Wie bei Google beschränke ich mich auch bei Facebook heute auf die wichtigsten Fakten.
Im Februar 2004 wurde gemeldet, dass das LifeLog-Programm eingestellt wurde. Am 13. April 2004 registrierten die Facebook-Gründer in Florida die Firma Thefacebook LLC. Aus steuerlichen Gründen wurde am 29. Juli 2004 in Delaware das Unternehmen TheFacebook Inc registriert, das die ursprüngliche Firma übernahm. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Facebook-Gründer um Marc Zuckerberg bereits den deutschstämmigen Internet-Milliardär Peter Thiel kennengelernt, der die neue Firma Facebook sofort finanziell unterstützte, weil sie unmittelbar nach ihrer Gründung bereits vor der Pleite stand. Seitdem ist Thiel, der übrigens auch im Steuerungskomitee der Bilderberger-Konferenz sitzt, bei Facebook im Boot.
Peter Thiel hat beste Verbindungen zur CIA. Er ist einer der Gründer der Firma Palantir. Palantir ist eine IT-Firma, die für Geheimdienste große Datenmengen (Big Data) analysiert. Palantir wurde im Mai 2003 gegründet, was nur dank Risikokapital möglich war, das Palantir von dem Investmentfonds In-Q-Tel bekommen hat. In-Q-Tel ist der Risikokapitalfonds der CIA, der in Technologien investiert, die die CIA aus geheimdienstlicher Sicht als vielversprechend ansieht. In-Q-Tel ist also eine Art Gegenstück der CIA zur DARPA des Pentagon, beide sichern sich den Zugriff auf Zukunftstechnologien, die man für Geheimdienste oder für das Militär nutzen kann.
Facebook bekam danach alle Unterstützung, um schnell zu wachsen und andere, schon existierende soziale Netzwerke zu überholen. Facebook verdrängte seine Konkurrenten konsequent vom Markt. Das wäre ohne die Unterstützung von Peter Thiel, der Facebook vor der Pleite gerettet hat, unmöglich gewesen. Das Wachstum von Facebook ähnelt der Geschichte von Google, das nach seiner Gründung schnell die schon existierenden Konkurrenten verdrängt hat.
Facebook und Google hatten von ihrer Gründung an über In-Q-Tel und die DARPA sehr enge Kontakte zur CIA und zum Pentagon. Bei Google ist das, wie in dem oben verlinkten Artikel zu sehen ist, wesentlich offensichtlicher, denn die CIA hat die Google-Gründer schon während ihres Studiums finanziert. Aber auch bei Facebook ist die Spur erstaunlich dick, wenn man bedenkt, dass LifeLog im Februar 2004 eingestellt wurde und nur zwei Monate Facebook gegründet wurde und gleich darauf der bestens mit In-Q-Tel verbundene Peter Thiel als Teilhaber eingestiegen ist.
Facebook ist, wie wir heute wissen, genau das, was LifeLog sein sollte: Eine Datensammelstelle, die alles über die Menschen weiß, die sich dort registriert haben. Das sind derzeit fast drei Milliarden aktive Nutzer weltweit. Und die geben ihre Daten vollkommen freiwillig preis und lassen sich freiwillig überwachen. Davon hat man bei LifeLog sicherlich geträumt.
Die Macht von Facebook und Google
Facebook war schnell sehr gut darin, seine Daten auszuwerten und zu nutzen. Es tat sofort das, was LifeLog tun sollte. Ob Facebook dabei von den Fähigkeiten von Palantir profitiert hat, ist mir nicht bekannt. Aber schon 2010 hat Facebook heimlich als Experiment eine US-Wahl beeinflusst ( https://anti-spiegel.com/2019/anhoerung-im-us-senat-wie-internetkonzerne-ueber-10-millionen-waehlerstimmen-manipulieren-koennen/ ). Aus den Daten seiner User wusste Facebook, welche User für welche Partei sind. Also hat Facebook den Anhängern eines der Kandidaten Nachrichten geschickt und sie daran erinnert, zur Wahl zu gehen. Das hat hunderttausende Wähler dazu gebracht, zur Wahl zu gehen, die ansonsten zu Hause geblieben wären, wie Facebook 2012 berichtet hat.
Es ist bemerkenswert, dass Facebook dafür nie bestraft oder auch nur von offizieller Seite kritisiert wurde, wenn man bedenkt, welch einen Wirbel die USA seit einigen Jahren machen, wenn es heißt, irgendwer mische sich in US-Wahlen ein. Wenn Facebook das tut, um seinen Einfluss auf Wahlen zu testen, stört das in den USA niemanden.
Google kontrolliert faktisch das Internet, denn durch seine Algorithmen kann Google die Suchergebnisse so sortieren, dass die User nur das zu sehen bekommen, was sie sehen sollen. So wurde im Zuge des letzten US-Wahlkampfes beispielsweise bekannt ( https://anti-spiegel.com/2019/wie-google-politik-macht-und-die-oeffentliche-meinung-beeinflusst/ ), dass Google die Suchergebnisse zu Trump und Biden so sortieren wollte, dass positive Artikel über Biden und negative Artikel über Trump bei den Suchergebnissen ganz oben gezeigt werden.
Die Rolle von YouTube, praktischerweise eine Google-Tochter, ist allgemein bekannt und YouTube verkündet sogar stolz ( https://anti-spiegel.com/2020/politische-zensur-youtube-meldet-stolz-die-sperrung-von-ueber-8-000-kanaelen-aus-politischen-gruenden/ ), dass es Kanäle und Videos aus politischen Gründen löscht. Und die politischen Gründe decken sich immer exakt mit den Wünschen und Ansichten der US-Eliten, was ein weiterer Hinweis auf die enge Verflechtung von Google mit den US-Geheimdiensten ist.
Die Twitter-Files
Über die Anfänge von Twitter habe ich noch nicht ausführlich recherchiert, aber dank der Twitter-Files ist bewiesen, dass auch Twitter die Wünsche der US-Geheimdienste und des Pentagon umgesetzt hat. Ob die US-Geheimdienste auch bei Twitter – wie bei Facebook und Google – von Anfang an im Boot waren, oder nicht, ist daher nicht entscheidend.
Die Twitter-Files sind ein größerer Skandal als Watergate, denn sie zeigen, wie das FBI – immerhin eine US-Regierungsbehörde – politische Zensur ausgeübt und den US-Wahlkampf 2020 zugunsten des Herausforderers und gegen den amtierenden Präsidenten beeinflusst (und wahrscheinlich entschieden) hat, indem es dafür gesorgt hat, dass alle kompromittierenden Informationen über Joe Biden zensiert und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurden.
Das FBI hat auch direkt eingegriffen und den Twitter-Mitarbeitern Listen von Usern und Tweets geschickt, die zensiert werden sollten. Dabei handelte sich teilweise sogar um nur satirische Tweets. Umfragen haben ergeben, dass etwa 20 Prozent derer, die Biden gewählt haben, das nicht getan hätten, wenn sie von den Enthüllungen über den Laptop von Hunter Biden ( https://anti-spiegel.com/2022/wie-hunter-bidens-laptop-biowaffen-in-der-ukraine-und-die-us-wahl-2020-zusammenhaengen/ ) und von der Korruption des Biden-Clans ( https://anti-spiegel.com/2020/insgesamt-ueber-4-mrd-dollar-die-groessten-korruptionsfaelle-von-joe-biden/ ) gewusst hätten. Da das FBI genau diese Enthüllungen mindestens bei Facebook und Twitter hat zensieren lassen und so vor der breiten Öffentlichkeit versteckt hat, dürfte die letzte US-Präsidentschaftswahl anders ausgegangen sein, wenn das FBI nicht eingegriffen hätte. Eine Zusammenfassung der fünf ersten Enthüllungen der Twitter-Files finden Sie hier ( https://anti-spiegel.com/2022/meinungs-diktatur-bei-twitter-die-erkenntnisse-aus-den-twitter-files/ ) und die sechste Enthüllung ( https://anti-spiegel.com/2022/wie-aktiv-und-intensiv-das-fbi-die-zensur-bei-twitter-geleitet-hat/ ) finden Sie hier im Wortlaut. Im siebten Teil der Enthüllungen ( https://anti-spiegel.com/2022/im-wortlaut-twitter-hat-anweisungen-zur-zensur-vom-fbi-bekommen-und-befolgt/ ) wurde sehr detailliert gezeigt, wie das FBI Twitter beeinflusst hat.
Inzwischen wurde bekannt, dass auch das Pentagon in Twitter einen willigen Helfer hatte, denn im achten Teil der Twitter-Files ( https://anti-spiegel.com/2022/im-wortlaut-twitter-als-instrument-der-pentagon-kriegspropaganda/ )wurde enthüllt, dass Twitter nicht nur wissentlich zugelassen hat, dass das Pentagon mit Hilfe von Fake-Accounts seine (Kriegs-)Propaganda bei Twitter weltweit verbreiten durfte, sondern dass Twitter das sogar unterstützt hat, während Twitter gleichzeitig öffentlich erklärt hat, staatliche und verdeckt arbeitende Accounts strikt zu löschen. Twitter hat die Öffentlichkeit jahrelang belogen und das Pentagon und die US-Geheimdienste in Wirklichkeit bei ihrer Propaganda unterstützt und auf deren „Wunsch“ hin sowohl User als als Tweets aus politischen Gründen gelöscht.
Der Machterhalt der US-Eliten
Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten war ein „Betriebsunfall“, der die Eliten in den USA geschockt hat. Man muss Trump nicht mögen und ich habe ihn aus guten Gründen während seiner Präsidentschaft hart kritisiert, aber eines können Freund und Feind nicht bestreiten: Trump hat einen eigenen Kopf und lässt sich nicht lenken. Genau das dürfte der wichtigste Grund dafür sein, dass er in den USA von den Eliten so sehr bekämpft wurde und wird.
Alle Internetkonzerne – und wir wissen nun, wer sie lenkt – haben im US-Wahlkampf 2020 Biden gegen Trump für Joe Biden gearbeitet. Google hat seine Suchergebnisse entsprechend manipuliert, vieles von dem, was Trump gesagt hat, wurde zensiert und den Menschen vorenthalten.
Am wichtigsten ist jedoch, dass alle Internetkonzerne gemeinsam alles zensiert haben, was Mitte Oktober 2020 über den Laptop von Hunter Biden bekannt geworden ist. Hätte es diese Zensur nicht gegeben, hätte Joe Biden die Wahl nicht nur krachend verloren, wie die Umfragen zeigen, sondern er und seine Familie hätten mit Strafverfahren rechnen müssen. Trotzdem weiß die breite Öffentlichkeit bis heute nichts von all dem, denn nicht nur die Internetkonzerne haben das Thema zensiert, auch die „Qualitätsmedien“ haben darüber bis heute nicht wirklich berichtet. Der Schaden, den auch die US-Demokraten von einer breiten Veröffentlichung getragen hätten, wäre kaum vorstellbar gewesen.
Die US-Demokraten setzen die von den US-Eliten gewünschte Politik um, weshalb die US-Demokraten alle denkbare Unterstützung der US-Behörden hatten, wie das koordinierte Eingreifen der US-Geheimdienste in den Wahlkampf Trump gegen Biden zeigt. Das ist es, was man als „tiefen Staat“ bezeichnet: An den Schaltstellen der Macht sitzen in Behörden Menschen, die notfalls gegen die eigene gewählte Regierung arbeiten, um Ziele von Leuten umzusetzen, die nie gewählt wurden. Das ist Trump passiert, als die US-Geheimdienste gegen ihren eigenen Präsidenten gearbeitet und stattdessen seinen hochgradig korrupten (und wie wir heute ganz offiziell wissen, dementen) Herausforderer unterstützt haben.
Die US-Geheimdienste haben zusammen mit den Internetkonzernen die Wahl entschieden und damit die Macht der US-Eliten gesichert.
Wikipedia und die US-Geheimdienste
Dass Wikipedia kein Online-Lexikon, sondern ebenfalls ein Propaganda-Instrument der US-Geheimdienste, ist schon länger bekannt. Dazu habe ich schon vor einiger Zeit eine fünf-teilige Artikelserie geschrieben, den ersten Teil finden Sie hier ( https://anti-spiegel.com/2019/wikipedia-online-lexikon-oder-propagandainstrument/ ), die folgenden Teile sind in den Artikels jeweils verlinkt.
Dass Wikipedia ein Instrument der US-Geheimdienste ist, zeigt ein interessantes Detail anschaulich auf. Während ich diese Zeilen am 23. Dezember 2022 schreibe, werden die Twitter-Files in dem deutschen Wikipedia-Artikel über Twitter
( https://de.wikipedia.org/wiki/Twitter_Inc. ) mit keinem Wort erwähnt. Die Menschen in Deutschland sollen nichts davon erfahren, denn für viele, die sich im Netz informieren, ist Wikipedia die Anlaufstelle Nummer eins bei der Suche nach Informationen. Was bei Wikipedia nicht erwähnt wird, ist den meisten Menschen daher schlicht nicht bekannt. (Anm. d. Verf.: Auch heute, also 2024, findet man bei Wikipedia praktisch nichts über die Twitter-Files)
Gleiches gilt übrigens für die englische Version des Wikipedia-Artikel über Twitter ( https://en.wikipedia.org/wiki/Twitter,_Inc. ), auch dort werden die Enthüllungen der Twitter-Files mit keinem Wort erwähnt. Offensichtlich will man der Öffentlichkeit mit aller Macht verschweigen, was die Twitter-Files ans Licht gebracht haben, nämlich dass die Internetkonzerne nichts weiter als Tochtergesellschaften der US-Geheimdienste sind.
Dass sich Wikipedia so verhält und in dem gleichen Chor singt, wie die anderen US-Internetkonzerne, kommt nicht überraschend, wie wir nun sehen werden.
Newsguard
Die amerikanische Firma NewsGuard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. NewsGuard beobachtet den Anti-Spiegel schon seit 2019
( https://anti-spiegel.com/2020/wenig-ueberraschend-newsguard-warnt-vor-dem-anti-spiegel/ ) und hält meine Arbeit natürlich für unseriös.
Newsguard ist ein weiteres Tool der US-Geheimdienste, wie man an deren Personal sehen kann. Als Berater sitzen bei NewsGuard ( https://www.newsguardtech.com/our-advisory-board/ ) unter anderem Tom Ridge, der erste US-Minister für Homeland Security, also eines US-Geheimdienstes, der nach 9/11 gegründet wurde. Außerdem sitzt General Michael Hayden, ehemaliger Direktor der CIA und ehemaliger Direktor der NSA, der berühmt geworden ist, weil er es war, der öffentlich zur Jagd auf Edward Snowden geblasen hat, als Berater bei NewsGuard. Und auch der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der extra eine eigen Stiftung gegründet hat, um die US-Politik international zu unterstützen ( https://anti-spiegel.com/2021/wenn-die-amerikaner-sich-zurueckziehen-entsteht-ein-vakuum-das-von-den-boesen-gefuellt-wird/ ), darf als Berater bei NewsGuard nicht fehlen.
Auch viele ehemalige Mitarbeiter von US-Regierungen sitzen bei NewsGuard: Don Baer war Kommunikationsdirektor im Weißen Haus unter Bill Clinton; Arne Duncan war Bildungsminister unter Barrack Obama; Elise Jordan war Redenschreiberin von US-Außenministerin Condoleezza Rice.
Außerdem sind viele treue Propagandisten der US-Politik Berater bei NewsGuard, denn es sind dort transatlantische Journalisten aus verschiedenen Ländern vertreten. Für Deutschland sitzt dort Alina Fichter, die für die „Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet hat. Für Italien sitzt dort Gianni Riotta, die für die italienische Zeitung La Stampa schreibt, die wie keine andere italienische Zeitung die US-amerikanischen Narrative vertritt und immer wieder mit sehr merkwürdigen Veröffentlichungen ( https://anti-spiegel.com/2020/ard-sendung-kontraste-muss-dreist-luegen-um-russland-propaganda-vorzuwerfen/ ) aufgefallen ist.
Darüber hinaus ist auch Richard Stengel Berater bei NewsGuard. Stengel ist Autor des Buches „Information Wars: How We Lost the Global Battle Against Disinformation and What We Can Do About It“ („Informationskriege: Wie wir den globalen Kampf gegen Desinformation verloren haben und was wir dagegen tun können“), also eines Buches, das US-amerikanischen Informationskriegern erklären will, wie sie den Informationskrieg gewinnen können.
So, wie alle anderen Berater von NewsGuard, ist auch Stengel ein strammer Vertreter der US-Narrative und Newsguard ist eines der unzähligen Instrumente der US-Geheimdienste, die die gewollten Narrative (die USA sind toll und demokratisch, US-Kriege bringen Demokratie und Menschenrechte, die NATO ist friedlich, US-Milliardäre wollen als „Philanthropen“ die Welt retten, etc.) in die Köpfe der Menschen hämmern sollen.
Sie fragen sich, was das alles mit Wikipedia zu tun hat?
Ganz einfach: Jimmy Wales, Mitgründer von Wikipedia, ist ebenfalls Berater von NewsGuard. Daher ist es nicht überraschend, dass man bei Wikipedia nichts Kritisches über für die USA wichtige Themen findet und dass die Twitter-Files bei Wikipedia nicht einmal erwähnt werden.
Die US-Geheimdienste haben ganze Arbeit geleistet, denn das Netz der Firmen und Stiftungen, mit denen sie die weltweite öffentliche Meinung lenken, endet nicht mit den Internetkonzernen und den in diesem Artikel genannten Beispielen. Ob es gelingt, diesen Sumpf trockenzulegen, ist für die Zukunft der ganzen Welt wahrscheinlich eine entscheidenden Frage der nächsten Jahre.
Nachtrag 2024: Der Kampf der USA und der EU gegen die letzten unabhängigen Plattformen im Netz zeigt, dass es eher fraglich ist, dass dieser Sumpf trockengelegt wird. Die Verhaftung von Pavel Durow bestätigt das.
Sein Fehler war es, Russland zu verlassen, das seinerzeit von ihm nur den Zugang zu Chats von Terroristen verlangt hat, die in Russland Terroranschläge verübt haben. Das empfand er als Repression und floh in den „freien Westen“, obwohl ihm in Russland nicht einmal eine echte Strafe drohte.
Ironisch könnte man sagen, dass wir nun abwarten können, ob Elon Musk demnächst Asyl in Russland beantragt, oder in einem westlichen Land aus den gleichen Gründen verhaftet wird, wie Durow.
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Quellen & Links
Autor: Anti-Spiegel
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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RT DE / Anti-Spiegel
Anti-Spiegel-TV Folge 58: Was will Putin? Die Imperialistischen Ziele Russlands im Faktencheck
Aug 26, 2024
Thomas Röper und Dominik Reichert haben sich in dieser Sendung wieder zwei Themen genauer angeschaut. Zum einen geht es um die Frage, ob und welche imperialistischen Ziele Putin hat, denn dazu gibt es eine offizielle Antwort der Bundesregierung, über die die Medien aus irgendeinem Grund nicht berichtet haben. Außerdem werfen sie einen Blick auf das russisch-chinesische Verhältnis, das keineswegs so ungetrübt ist, wie viele meinen. Und zum Schluss gehen sie kurz darauf ein, was über die geplanten Vereinfachungen des Auswanderns nach Russland bekannt ist.
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Quellen & Links
RT DE
RT DE alternative getestete Links
Anti-Spiegel
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Neulandrebellen

Bild: YouTube-Screenshot
Deutschland, ein Volk der Dummköpfe?
25. August 2024
Tom J. Wellbrock
Ist es fair, die Frage nach der Dummheit eines ganzen Volkes in den Raum zu stellen? Es ist sogar notwendig, wenn man in diesem Land noch irgendetwas retten will.
Kürzlich wurden in Deutschland über Brunsbüttel Drohnen entdeckt. Sie flogen über ein Atomkraftwerk und verletzten damit den Luftraum. Es dauerte nicht lang, bis klar war, dass es sich nur um russische Drohnen handeln konnte. Beweise oder auch nur Herleitungen des gesunden Menschenverstandes spielten bei der Berichterstattung über die Drohnen keine Rolle. Sie kamen von Putin, dem Teufel höchstpersönlich, basta!
Es soll hier nicht um die Drohnen gehen, auch wenn man nicht ausschließen darf, dass sie zum Anlass genommen werden könnten, einen „Angriffsverteidigungsschlag“ zu initiieren, um den Einmarsch Russlands in Berlin zu verhindern. Es geht hier um Logik, Sinnhaftigkeit.
In Deutschland werden zwei parallele Geschichten erzählt, die sehr an Schrödingers Katze erinnern. Die erste lautet, dass Putins Armee zu schlecht aufgestellt sei, um die Ukraine militärisch zu schlagen. Tagein, tagaus lesen wir über die militärischen Fortschritte der Ukraine und die schmerzhaften Verluste Russlands. Und tatsächlich dauert der Krieg nun schon seit Anfang 2022 an, ein Spaziergang der Russen sieht wahrlich anders aus.
Die zweite Geschichte kann nur funktionieren, wenn man es mit einem in weiten Teilen dummen Publikum zu tun hat. Denn sie entwickelt ein schreckliches Bedrohungsszenario, in dem Russland osteuropäische Länder angreift, nachdem die Ukraine besiegt wurde. Ist auch das erledigt, wird weitermarschiert, und zwar in Richtung Berlin, Brüssel, Paris. Schon beim Schreiben dieser Zeilen drängt sich die Frage auf: Wie dumm muss man sein, um so einen Blödsinn zu glauben?
Also, was denn nun? Ist Russland militärisch schwach oder eine Bedrohung für die ganze „freie“ Welt? Diese Frage müsste die Deutschen umtreiben, und zwar nicht die kritischen Geister allein, sondern die gesamte Bevölkerung. Jeden Tag müssten Aufschreie durch die Massen erklingen, müssten Hunderttausende auf die Straße gehen. Und spätestens nach der beiläufigen Verkündigung über die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenraketen in Deutschland hätte im Land die Hölle los sein müssen. Doch nichts davon geschieht, der Widerstand ist klein, er wird klein gehalten durch Politik und Medien und es funktioniert auch noch.
Es ist die gefährliche Kombination aus Hörigkeit und Dummheit, die eine Erzählung wie die der russischen Bedrohung möglich macht. Gewürzt mit Bequemlichkeit und einer geradezu infantilen Gutgläubigkeit großer Teile der Bevölkerung, die in dem suizidalen Glauben leben, man meine es gut mit ihnen, wird daraus ein lebensbedrohlicher Cocktail.
Weiterlesen auf RT
https://freedert.online/meinung/216591-deutschland-volk-dummkoepfe/
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Quellen & Links
Tom J. Wellbrock
Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.
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https://www.neulandrebellen.de/2024/08/deutschland-ein-volk-der-dummkoepfe/
SaneVox Deutsch
Hilft der Westen der Ukraine wirklich?
Aug 26, 2024
Immer wenn die NATO eskaliert, fortschrittlichere Waffen schickt oder die Diplomatie ablehnt, hören wir das gleiche Argument: Warum würde die NATO das tun? Die Antwort ist immer, dass wir pro-ukrainisch sind und der Ukraine helfen. Dies ist der Kern des Arguments, dass die NATO nicht einmal ein Teilnehmer ist, sondern einfach versucht, der Ukraine aus Altruismus und Wohlwollen zu helfen.
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Source Video
Russia - Ukraine War MASTER Class #ukraine #russia #explained
Aug 23, 2024
Russia - Ukraine War MASTER Class
00:00. Prof. Glenn Diesen
21:23. Prof. John Mearsheimer
46:25. Ambassador Chas Freeman
01:12:45. Prof. Jeffrey Sachs
01:33:20. Col. Lawrence Wilkerson
Produced by: Chiddley Chidds
Originally Published on: 2024-08-23
Translations by: www.video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of Chiddley Chidds
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=HT8BDAXFkmI&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=HT8BDAXFkmI
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Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=N0jgKgSKa7k&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=N0jgKgSKa7k
RT DE
CIA-Verdienstmedaille für Geheimdienstchef von Katar – Das steckt dahinter
25 Aug. 2024 10:04 Uhr
Sowohl der Namensgeber für die Verdienstmedaille der CIA als auch die Begründung für ihre Verleihung an den Geheimdienstchef von Katar offenbart die zutiefst verbrecherische Natur der Central Intelligence Agency (CIA) als wichtigstes Instrument der US-Außenpolitik.

Quelle: www.globallookpress.com © Ron Sachs - CNP/Consolidated News Photos
Von Rainer Rupp
Vor wenigen Tagen hat bei einer Feierstunde in Katar der CIA-Direktor William Burns den Leiter der katarischen Staatssicherheitsbehörde, Abdullah bin Mohammed al-Khulaifi, mit der George-Tenet-Medaille ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde für seine Bemühungen zur Stärkung der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit zwischen den USA und Katar verliehen. Besonders hervorgehoben wurden die gemeinsamen Anstrengungen beider Länder während ihres langjährigen Stellvertreterkriegs in Syrien, der auf den Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Bashar al-Assad abzielte.
Ein weiterer Grund für die Auszeichnung war al-Khulaifis Rolle in den jüngsten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas, die eine mögliche Waffenruhe im Gazastreifen und den Austausch von Gefangenen zum Ziel haben. Katar habe sich insbesondere dafür eingesetzt, die Freilassung von 111 israelischen Geiseln der Hamas zu erreichen, hieß es in Burns' Laudatio.
Zudem würdigte Burns die Rolle Katars, mit der das Land die Interessen der USA in der Region unterstützt habe. Die enge Zusammenarbeit zwischen der CIA und dem katarischen Geheimdienst im Bereich der Terrorismusbekämpfung wird dabei als ein entscheidender Faktor für die Verleihung der Medaille genannt. Angeblich habe Katar zahlreiche Bedrohungen und Angriffe gegen US-Interessen in Westasien verhindern können. Tatsächlich aber haben sich Katar und die USA besonders bei der Förderung und Unterstützung des islamistischen Terrorismus in der Region hervorgetan: zuerst im Jahr 2011 gegen Libyens Staatschef Gaddafi und anschließend mit der massiven Lieferung von Waffen und Geld an die Al-Nusra-Front, einen Al-Qaida-Ableger, der sich bis heute in dem syrischen Gouvernement Idlib an der türkischen Grenze eingenistet hat.
Die enge terroristische Zusammenarbeit zwischen den USA und Katar gegen Syrien geht auf die Zeit um das Jahr 2000 zurück. Damals plante Katar mit US-Unterstützung, eine Gaspipeline von seinem riesigen "North Field" durch Syrien und die Türkei nach Europa zu verlegen, um seine Gasexporte zu diversifizieren. Neben den finanziellen Interessen der US-Konzerne am katarischen Pipelineprojekt unterstützte Washington das Vorhaben auch aus gewichtigen geostrategischen Gründen:
um schon damals die europäischen Käufe von russischem Gas zu verringern und so Moskau zu schwächen,
um seine strategischen Interessen im Mittleren Osten zu stärken und
um Irans Einfluss in der Region zu deckeln.
Dieser Plan stieß naturgemäß auf den Widerstand der quasi verbündeten Länder Iran und Syrien, zumal Teheran und Damaskus bereits eine eigene Pipeline von Iran nach Europa ‒ mit Einspeisungen aus Syrien ‒ geplant hatten. Syriens Ablehnung des katarischen Projekts wird seither in Fachkreisen als der eigentliche Auslöser des von den USA und Katar fabrizierten "Bürgerkriegs" in Syrien gesehen, den die beiden Terrorismus-Unterstützer mit islamistischen Halsabschneidern als Hilfstruppen bis heute gegen die syrische Regierung führen.
Die von USA unterstützten Kurden gegen arabische Stämme: Kämpfe in Syrien wieder aufgeflammt
Die von den USA und Katar gemachte menschliche Tragödie in Syrien wurde natürlich in typischer US-Manier der westlichen Öffentlichkeit als heroischer Kampf der Einheimischen für Freiheit und Demokratie verkauft. Für diese Art der Berichterstattung in westlichen Medien und zur weiteren Rechtfertigung des US-Engagements in Syrien wurden die Al-Nusra-Kopfabschneider von Washington einfach in "gemäßigte Freiheitskämpfer" gegen die angeblich teuflische "Diktatur" von Staatspräsident al-Assad in Damaskus umgemünzt.
Allerdings blieb die enge Zusammenarbeit zwischen den USA und Katar mit diesen Terrorgruppen in der ganzen Region und selbst in westlichen Kreisen nicht unumstritten. Dessen ungeachtet blieben die Beziehungen zwischen den USA und Katar eng und weiterhin von gegenseitigen Interessen geleitet.
Vor diesem Hintergrund unterstreicht die Verleihung der George-Tenet-Verdienstmedaille der CIA an Katars Geheimdienstchef al-Khulaifi die strategische Bedeutung, die Katar für das imperiale Schurkenregime in Washington weiterhin einnimmt. Im aktuellen geopolitischen Umfeld, das von vielen US-geschürten Konflikten und Machtkämpfen geprägt ist, weil sich die Länder des "Globalen Südens" endgültig aus der Zwangsjacke des Dollar-Imperialismus befreien wollen, spielt Katar für Washington offensichtlich eine besonders wichtige Rolle.
Die Tatsache, dass die Ehrenmedaille der CIA nach dem US-Oberschurken George Tenet benannt ist, erlaubt einen Blick in die finsteren Abgründe dieser internationalen Terrororganisation. Denn George Tenet hatte als CIA-Direktor 2002 mit einer bewussten Lüge maßgeblich die gefälschte Rechtfertigung für den unprovozierten, völkerrechtswidrigen US-Angriffskrieg gegen den Irak im Jahr 2003 produziert. Unter dem geistig minderbemittelten Präsidenten George W. Bush arbeitete Tenet damals eng mit den neokonservativen Kriegstreibern in Bushs Weißem Haus zusammen. Die einzige Ausnahme in dieser Verbrecher-Riege war US-Außenminister Colin Powell, der als General im Ersten Irakkrieg gekämpft hatte und als ehrliche Haut galt.
Wie Scott Ritter 2003 versuchte, die US-Invasion im Irak zu verhindern, und weshalb er scheiterte
Im Dezember 2002, in Vorbereitung für die entscheidende Sitzung im UNO-Sicherheitsrat, in der die Welt von Saddam Husseins angeblichem Besitz verbotener Massenvernichtungswaffen überzeugt werden sollte, spielte CIA-Chef Tenet die Schlüsselrolle. Denn bevor man zum UN-Sicherheitsrat ging, musste zuerst Außenminister Colin Powell in den eigenen Reihen von der Richtigkeit der CIA-Behauptung über die angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen überzeugt werden.
Allerdings hatten Powell und sein Top-Berater im US-Außenamt, Lawrence Wilkerson, starke Zweifel an der Darstellung der Neokonservativen. Zudem hatte Powell den Ruf eines geradlinigen Soldaten, der sich nicht so leicht für eine Polit-Intrige mit massenmörderischen Folgen hergeben würde. Auf Powells zweifelnde Nachfragen bei der entscheidenden Sitzung im Weißen Haus hin benutzte damals CIA-Direktor George Tenet den seither berühmt gewordenen Begriff "Slam Dunk", um Powell zu überzeugen. Der Ausdruck kommt aus dem amerikanischen Basketball und bedeutet einen Korbwurf, der so gut wie sicher Punkte bringt, weil der Spieler hochspringt und den Ball direkt in den Korb hineinstopft. Im übertragenen Sinne bedeutet der Ausdruck, dass etwas als sehr, sehr sicher gilt.
Mit anderen Worten: Tenet hat den US-Außenminister wohl wissend belogen, indem er Powell versicherte, dass die CIA absolut sichere Beweise habe, dass der Irak unter Saddam Hussein verbotene Massenvernichtungswaffen besitze. Powell ließ sich überzeugen, es blieb ihm schließlich auch nichts anderes übrig.
So kam es zu der schamlosen Rede des US-Außenministers im UN-Sicherheitsrat, die schließlich seinen Ruf ruinierte und zum Verlust des internationalen Vertrauens in die US-Begründung für den Irakkrieg führte. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten die Neokonservativen, dank George Tenet, bereits ihren Krieg gegen den Irak begonnen, der bis heute Millionen von Menschen das Leben oder die Gesundheit gekostet hat. George Tenet wird ganz offensichtlich von der CIA und der US-Regierung als ein wahrer amerikanischer Held angesehen, zu dessen Ehren eine Verdienstmedaille geschaffen wurde. Kann man als Organisation oder Land noch tiefer fallen?
https://de.rt.com/international/216120-warum-cia-verdienstmedaille-fuer-geheimdienstchef/
Westend Verlag
Netanjahu könnte ins Gefängnis kommen, wenn die Koalition scheitert ǀ Moshe Zuckermann
Aug 26, 2024
Markus J. Karsten spricht mit Moshe Zuckermann über die Situation in Israel und sein neues Buch - "Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit, - ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben", sagte Hegel. Dieses Diktum darf als paradigmatisch gelten für den Fortschrittsoptimismus der Aufklärung. Aber unabweisbare Errungenschaften des Fortschritts in allen Lebensbereichen gingen von Anbeginn mit Schattenseiten ebendesselben Fortschritts einher.
Moshe Zuckermann geht in seinem Essay dieser Dialektik nach.
Im ersten Teil zeichnet er panoramisch die theoretischen Dimensionen, Bestrebungen und Widersprüche von Moderne, Aufklärung und Fortschritt nach.
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Quellen & Links
Prof. Moshe Zuckermann wurde als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Israel geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main, wo er auch studierte. Später lehrte er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas der Universität Tel Aviv. Von 2000 bis 2005 leitete er das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. 2006 und 2007 war er Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern. Moshe Zuckermann ist regelmäßig mit Beiträgen für Hörfunk, Fernsehen und verschiedene Printmedien tätig.
(IC: Es folgen hier keine Links).
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Webseite Westend Verlag
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RT DE
Telegram-Chef Pawel Durow festgenommen: Weltweite Empörung über Frankreichs Vorgehen
Aug 26, 2024
Pawel Durow, Gründer und CEO von Telegram, wurde am Samstagabend in Paris verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, durch mangelnde Kooperation mit den französischen Behörden an über Telegram begangenen Verbrechen mitschuldig zu sein. Die Festnahme löste in den sozialen Netzwerken eine Welle der Empörung aus und wird als Angriff auf die Meinungsfreiheit und die digitale Unabhängigkeit kritisiert. Russland fordert von Frankreich eine Erklärung für die Verhaftung und kritisiert die bisher mangelnde Kommunikation in dieser Angelegenheit.
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warum.kritisch
Rumble Chef verlässt fluchtartig Europa #dsa #telegram #rumble
Nach der Verhaftung des telegram-Chef verlässt ein weiterer IT-Unternehmer Europa, um aus Kanada gegen die französische Regierung rechtliche Schritte zu unternehmen.
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acTVism Munich
Bericht vom Schlachtfeld zwischen Israel und der Hisbollah - Dimitri Lascaris (Teil 1)
Aug 25, 2024
In dieser Videoreihe dokumentieren wir die Reise des unabhängigen Journalisten und Völkerrechtlers Dimitri Lascaris nach Südlibanon, wo sich die Situation am Rande eines Krieges zwischen Israel und der Hisbollah befindet.
Am 31. Juli 2024 ermordete Israel den obersten militärischen Befehlshaber der Hisbollah, Fuad Schukr, in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut. Drei Wochen später besuchte Dimitri Lascaris den Ort der Ermordung von Schukr, um das Ausmaß der durch den israelischen Angriff verursachten Schäden zu untersuchen. Am 21. August 2024 tötete ein israelischer Drohnenangriff Khalil Maqdah, einen Anführer der Al-Aqsa-Märtyrer Brigaden. Maqdah wurde in der Stadt Saida an der Südküste des Libanon getötet. Einige Stunden nach der Ermordung besuchten Dimitri Lascaris und der libanesische Journalist Hadi Hoteit den Ort der Ermordung Maqdahs und berichteten vom Tatort. Von dort aus fuhren Lascaris und Hoteit ins Landesinnere in Richtung der Grenze zwischen Libanon und Israel. Unterwegs hielten sie am Nordufer des Litani-Flusses an, um eine Tasse Tee zu trinken. Während Kinder aus den umliegenden Dörfern an einem heißen Sommertag im Fluss spielten, verübten israelische Kampfflugzeuge mehrere Luftangriffe in ihrer Nähe.
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Quellen & Links
Dieses Video wurde von Dimitri Lascaris produziert und am 20. & 21. August 2024 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um zur Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus beizutragen.
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Anti-Spiegel
Die ersten Reaktionen auf die Verhaftung von Telegram-Gründer Pavel Durow in Frankreich
Der Telegram-Gründer Pavel Durow wurde nach der Landung seines Privatjets auf dem Flughafen von Paris festgenommen. Die ersten Reaktionen.

von Anti-Spiegel
25. August 2024 04:48 Uhr
Am Samstagabend wurde der Telegram-Gründer Pavel Durow nach der Landung seines Privatjets in Paris verhaftet. Die französischen Behörden erheben gegen ihn möglicherweise Anklage wegen Terrorismus, Geldwäsche und Drogenhandel, berichtete der Fernsehsender TF1. Demzufolge könnte Durov wegen verschiedener Straftaten angeklagt werden, „darunter Terrorismus, Drogenhandel, Betrug, Geldwäsche und Kinderpornografie“. Laut TF1 glauben die Strafverfolgungsbehörden, dass Durow in Drogenhandel, Verbrechen gegen Kinder und Betrug verwickelt ist, weil Telegram nicht die Posts moderiert, sich weigert, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, und die Möglichkeit bietet, über den Messenger Kryptowährungen zu versenden.
Nach Angaben des Fernsehsenders wurde der Gründer von Telegram in Gewahrsam genommen und wird möglicherweise in naher Zukunft vor Gericht gestellt werden.
Nach Angaben des Fernsehsenders wurde der Gründer von Telegram in Gewahrsam genommen und wird möglicherweise in naher Zukunft vor Gericht gestellt werden.
Erste Reaktionen
Tucker Carlson schrieb auf X (früher Twitter), dass Durow in Frankreich festgenommen wurde, weil er sich weigert, auf Anweisung von Regierungen und Geheimdiensten „die Wahrheit“ zu zensieren:
„Dieses westliche Land, ein Verbündeter der Regierung von Biden und ein aktives Mitglied der NATO, hat ihn verhaftet.“
Carlson merkte an, dass Durow im französischen Gefängnis sitzend eine „lebende Warnung“ für jeden Besitzer einer Plattform ist, der sich weigert, „die Wahrheit zu zensieren“, wenn Regierungen und Geheimdienste das verlangen, und er fügte hinzu:
„Die Dunkelheit senkt sich rasch auf die einst freie Welt.“
Kim Dotcom, Gründer des Tauschbörsen-Netzwerks Megaupload, schrieb auf X, dass es einen verstärkten Angriff auf die Meinungsfreiheit gebe:
„Die Offensive gegen die Meinungsfreiheit verschärft sich. Telegram-Gründer in Frankreich verhaftet. Westliche Geheimdienste wollen Zugang zu den privaten Nachrichten der Telegram-Nutzer.“
Elon Musk schrieb auf X, dass Menschen in Europa bald hingerichtet werden, weil sie irgendeinen Beitrag mit einem Witz in einem sozialen Netzwerk geliked haben:
„Meine Meinung: Wir schreiben das Jahr 2030, in Europa wird man für das Liken eines Memes hingerichtet.“
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SaneVox Deutsch
Aug 25, 2024
Blinken Nahost-Versagen
The Duran: Episode 1994
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Original Video
Blinken Middle East failure
The Duran: Episode 1994
Aug 24, 2024
Produced by: The Duran
Originally Published on: 2024-08-24
Translations by: www.video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of The Duran.
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MMnewsTV
Telegram-Chef Pavel Durow verhaftet in Paris
Aug 25, 2024
Telegram-Gründer Pavel Durow wurde unter mysteriösen Umständen in Paris verhaftet. Die Hintergründe und die Folgen.
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Quellen & Links
Webseite
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Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=_a6hEZgd4a0
Apollo-News
Rechte Verwandte melden? Die Stasi-Träume der Katrin Göring-Eckardt
24.08.2024
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat sich bei einer Diskussionsveranstaltung für Netzwerke ausgesprochen, bei denen sich Ostdeutsche melden können, die Probleme mit rechten Verwandten haben. Wollen die Grünen mit DDR-Methoden für die Demokratie kämpfen?
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Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=YL5IzMjgAJk
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Quellen & Links

Larissa Fußer hat ihr zweites medizinisches Staatsexamen abgeschlossen. Sie war u.a. Redakteurin bei Rome Medien und schrieb für Tichys Einblick und die Achse des Guten. Sie leitet die Apollo Akademie. (Foto: Gunnar Bernskötter)
https://apollo-news.net/author/larissa-fusser/
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https://apollo-news.net/rechte-verwandte-melden-die-stasi-traeume-der-katrin-goering-eckardt/