Philosophia Perennis
Wie Google die Welt manipuliert

(c) Pommes Leibowitz
By Pommes Leibowitz
28. August 2024
Wer die Informationen kontrolliert, kontrolliert die Welt. Und da ist Google an vorderster Front tätig, und hat leider sein ursprüngliches Motto „Don’t be evil“ längst aufgegeben. Sein neues Motto ist offenbar
„Geld stinkt nicht“.
Und die Geschäfte laufen am Besten, wenn man sich mit den jeweiligen Regierungen einigt. Die drücken dann ein Auge zu, bei Datenschutz und Steuerhinterziehung, und Google drückt im Gegenzug BEIDE Augen zu, was Wahrheit, Wissenschaft und Informationsvielfalt angeht. Geliefert wird stattdessen, was der Regierung gefällt.
Wenn Trump plötzlich unsichtbar ist
Ende Juli entlarvte Elon Musk eine Manipulation Googles. Wer nach „Präsident Donald …“ suchte, dem präsentierte die Suchwortergänzung Donald Duck.

Eigentlich orientiert sich die Suchwortergänzung an Relevanz, und natürlich hat hier Präsident Donald Trump die höchste Relevanz, und nicht Donald Duck oder Ronald Reagan. Es sei denn, es wurde von Google-Mitarbeitern manipulativ eingegriffen, was seit einiger Zeit immer öfter geschieht. Man muss dazu wissen, dass die Suchwort-Ergänzung auf dem Ranking basiert. Wird etwas nicht automatisch ergänzt, erscheint es halt auch nicht auf den ersten Seiten der Suchergebnisanzeige. Und DAS ist das eigentliche Problem.
Der Twitterpost von Musk, mit dem unverhohlenen Vorwurf der illegalen Wahlbeeinflussung, erreichte über 70 Millionen Twitternutzer, und natürlich reagierte Google sofort und entfernte diese Manipulation. Ich habe persönlich verifiziert, dass dieser Bann auch in Deutschland wirkte. Inzwischen aber (Spuren der Manipulation beseitigt) findet man, wie es sich gehört, Donald Trump, selbst wenn man nur „Donald“ eingibt. Er hat halt die höchste Relevanz und die meisten Suchanfragen.
Wie das Näncy-Magazin unsichtbar gehalten wird
Nach dem sehr wahrscheinlich widerrechtlichen Compact-Verbot publizierten dessen Redakteure eine Online-Ausgabe des Magazins unter dem Namen „Näncy“. Bereits die Schreibweise mit „ä“ dürfte Alleinstellungsmerkmal sein. Wenn man also nach „Näncy Magazin“ sucht, sollte an erster Stelle der Sucherergebnisse der Direktlink erscheinen, zumal, wenn er bereits Millionen Aufrufe verzeichnet. Den aber findet man nicht, stattdessen nur seitenweise Kritik an diesem Magazin. Hier ein Screenshot:

Da hier kein Elon Musk mit 195 Millionen Followern interveniert hat, ist dem leider immer noch so. Hier deshalb, der Vollständigkeit halber, der Direktlink: https://demokratischerwiderstand.de/nancy
Auch die Aktion „Alles dicht machen“ wurde unsichtbar gehalten
Die der Corona-Politik kritisch gegenüberstehende Aktion „Alles dicht machen“ wurde seinerzeit nicht nur in widerlichster, ja volksverhetzender Weise von den Systemmedien angegangen, sondern – trotz millionenfacher Aufrufe und enormer positiver Resonanz – von Google und seiner Tochterfirma Youtube zunächst komplett ignoriert. Später war sie dann immerhin auf Seite 2 zu finden, an 12. Stelle hinter lauter hasserfüllten Verrissen durch die Systemmedien. Philosophia Perennis berichtete darüber:
Wie die zeitgenössische Zensur funktioniert
Es bedarf keiner Verbote, wenn korrumpierte Informationshändler dafür sorgen, dass nur jene Informationen in die Hände/Köpfe wahlbestimmender Mehrheiten gelangen, die der Regierung und ihren ideologischen Grundpfeilern genehm sind. Dazu muss nichts vollständig ausgeblendet (zensiert) werden. Es reicht völlig, alle unerwünschten Informationen auf den Suchergebnisseiten nach hinten zu verschieben, und alle erwünschten Informationen im Ranking nach oben zu pushen.
Auch Social Media arbeitet nach diesem Prinzip. Dort nennt es sich Shadowban. Unerwünschte Beiträge sind für den Publisher/Poster weiterhin sichtbar, aber niemand sonst, außer vielleicht seine engsten Freunde, kann sie sehen. Die Reichweite wird kurzerhand gestutzt, und zwar dramatisch. Und niemand kann es beweisen. Viele merken es noch nicht mal. Dabei ist diese „sanfte Zensur“ viel effizienter und totalitärer, als es drakonische Zensur und Willkürmaßnahmen vergangener Diktaturen jemals waren.
Und zu guter Letzt kommen die Internetportale bzw. Eingangsseiten der Browser, allen voran MSN und Pocket. Schaut euch mal die Themen dort an: Wokeness total, je irrer desto lieber. Kritisches, womöglich Regierungs- oder „Konsens“-Kritisches sucht man vergeblich. Selbst CDU-nahe Medien wie Welt und Bild wird man dort niemals finden. Es herrscht linke Einfalt total, sowohl was den Intellekt als auch was die politische Variationsbreite der Themen angeht.
Totale Einfalt unter dem Deckmantel der „Vielfalt“.
Recherche wird zur Geduldsprobe
Als Blogger bin ich natürlich regelmäßig mit dem Suchbann von Google konfrontiert. Jede Recherche wird zur Herausforderung und zu exorbitantem Zeitaufwand. Fast nie findet man Direktlinks zu kritischen Studien, selbst, wenn man deren Titel und Autoren benennt. Statt auf Seite 1, wo sie hingehören, findet man dann auf Seiten 3 – 10 einen Beitrag, der wiederum im Rahmen seines Textes einen Link zum Gesuchten bietet.
Was aber viel dramatischer ist: Niemand, der weniger Geduld oder Zeit hat, oder gar nicht weiß, wie Informationen manipuliert werden, oder es einfach bequemer findet, sich die Welt vom „Spiegel“ erklären zu lassen, wird je auch nur von der Existenz solcher Daten und Studien erfahren.
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Quellen & Links
Autor
Pommes Leibowit
Studium der Wirtschaftswissenschaften, danach als Analyst im Marketing eines globalen Konzerns tätig gewesen. Inzwischen selbständig. Zeitweise bei den Piraten und als Internet-Aktivist unterwegs, dabei diverse Kampagnen entwickelt. - Er sieht sich heute als Kolumnisten in Wort und Bild (Photoshop), der sich eher Fragen des Zeitgeistes als konkreten, aktuellen Ereignissen widmet.
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https://philosophia-perennis.com/2024/08/28/wie-google-die-welt-manipuliert/
Epoch Times
Bundesgerichtshof und Maskenpflicht: Noch kein Urteil im Fall des ehem. Familienrichters Dettmar
Aug 28, 2024
Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe fand heute die Revisionsverhandlung des angeklagten Christian Dettmar statt. Der ehemalige Amtsrichter hatte in einem Beschluss vom April 2021 an zwei Weimarer Schulen die Maskenpflicht aufgehoben.
Daraufhin wurde der heute 61-Jährige angeklagt und vor einem Jahr wegen Rechtsbeugung vor dem Landgericht Erfurt zu einer 2-jährigen Freiheitsstrafe zur Bewährung verurteilt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch er selbst sind dagegen in Revision gegangen.
Ein Urteil vom Bundesgerichtshof wird laut dem Strafverteidiger Gerhard Strate erst im November erwartet. Er deutete „die rege Diskussion“ im Gericht aber als „ein gutes Zeichen“.
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Quellen & Links
Artikel Epoch Times
Von Erik Rusch
28. August 2024
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Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=OeKdAQefSdY
Michael Lüders
Waffenstillstand?
Aug 28, 2024
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Quellen & Links
Willkommen auf der Homepage von Michael Lüders!
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick meiner beruflichen Aktivitäten. Sie umfassen Romane und Sachbücher, Journalismus und Nahostberatung.
Div. Beiträge von Dr. Michael Lüders
https://www.cicero.de/taxonomy/term/5295
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Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=nFpKVE7aO4U
Legitim
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MetaMask führt Krypto-Debitkarte mit Mastercard und Baanx ein
von Gregor Peters
28. Aug 2024
Die Vernetzung traditioneller Zahlungsmethoden, wie Debitkarten, mit Kryptowährungen wird immer häufiger. In diesem Fall handelt es sich um eine Debitkarte, die direkt über die Metamask-Wallet verwendet werden kann. Das scheint den Rahmen der Nutzung von Kryptowährungen zu erweitern, was auch zutrifft. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der direkte Versand von Kryptowährungen, ohne eine dritte Partei dazwischen, also dezentral, eigentlich den großen Vorteil darstellt. Es ist technisch problemlos möglich, dass Geschäfte Kryptowährungen direkt akzeptieren. Die Problematik entsteht jedoch oft erst danach, da die folgende Bürokratie, wie beispielsweise die Versteuerung der Einnahmen, kompliziert und aufwendig ist. Jedes Land hat sein gesetzliches Zahlungsmittel, das als Referenz dient, und alles muss in dieses umgerechnet werden. Eine Ausnahme bildet El Salvador, das nicht generell alle Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat, jedoch Bitcoin – ein Schritt, der kaum hoch genug bewertet werden kann.
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Englische Original-Version
Stock & Crypto World With Vijay
Aug 15, 2024
MetaMask Launches Crypto-Powered Debit Card with Mastercard – Everything You Need to Know!
Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=8UX5S_9Z2KQ&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=8UX5S_9Z2KQ
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Deutsche maschinell übersetze Version
Jan Walter
MetaMask führt kryptobasierte Debitkarte mit Mastercard ein
Privacy Link:
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Original Link:
https://www.youtube.com/watch?v=8fa4V_daLEI
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MetaMask startet die Einführung einer blockchainbasierten Debitkarte, entwickelt mit Mastercard und Baanx
[Baanx, ein in London ansässiges Fintech-Unternehmen, verbindet traditionelle Finanzprodukte mit Kryptowährungen. Es bietet Lösungen wie Krypto-Debitkarten und Kreditdienstleistungen an.]
Die neue Karte ermöglicht es MetaMask-Nutzern, direkt aus ihrer selbstverwalteten Krypto-Wallet Einkäufe zu tätigen.
Krisztian Sandor – 14. August 2024
Die MetaMask-Karte ist zunächst in einer Pilotphase für einige tausend Nutzer in der EU und im Vereinigten Königreich verfügbar, eine breitere Einführung wird für später in diesem Jahr erwartet.
Nutzer werden in der Lage sein, direkt mit ihren USDC-, USDT- und wETH-Assets, die auf dem Layer-2-Netzwerk Linea [entwickelt von Consensys] gehalten werden, Einkäufe zu tätigen.
MetaMask, die beliebte selbstverwaltete Krypto-Wallet für das Ethereum-Netzwerk (ETH), beginnt mit der Einführung ihrer blockchainbasierten Debitkarte, die in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsriesen Mastercard (MA) und dem auf Krypto-Zahlungen spezialisierten Unternehmen Baanx entwickelt wurde.
Die MetaMask-Karte wird zunächst in einem „begrenzten Pilotprojekt mit nur digitalen Karten“ für Nutzer in den Ländern der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich verfügbar sein, teilte MetaMask CoinDesk am Mittwoch mit. Das Unternehmen plant eine breitere Verteilung später in diesem Jahr, mit einem „vollständigen Rollout“ in der EU und im Vereinigten Königreich sowie weiteren Pilotprojekten in anderen Regionen in den kommenden Quartalen.
Dieses Angebot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem traditionelle Finanzdienstleistungen und blockchainbasierte digitale Vermögenswerte zunehmend miteinander verflochten werden. Während globale Institutionen alte Finanzinstrumente wie Anleihen tokenisieren und Vermögensverwalter beginnen, Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) börsengehandelte Fonds anzubieten, erforschen Zahlungsriesen Wege, Blockchain-Technologie in Finanzsysteme zu integrieren.
Mastercard arbeitet mit Baanx an seiner Web3-Zahlungsinitiative, die traditionelle Zahlungen mit Krypto-Plattformen wie dem Hardware-Wallet-Unternehmen Ledger und der dezentralen Börse 1inch verbindet. Das konkurrierende Unternehmen Visa (V) hat sich derweil mit dem USDC-Stablecoin von Circle und dem Solana (SOL)-Netzwerk zusammengetan, um grenzüberschreitende Zahlungen zu beschleunigen.
CoinDesk berichtete im März, dass MetaMask eine blockchainbasierte Zahlungskarte mit Mastercard und Baanx testete.
„Wir sahen eine bedeutende Gelegenheit, Einkäufe für Nutzer von selbstverwalteten Wallets einfacher, sicherer und interoperabler zu machen“, sagte Raj Dhamodharan, Executive Vice President für Blockchain und digitale Vermögenswerte bei Mastercard.
„Jeder, der Zugang zu einem Mobiltelefon hat, sollte standardmäßig Zugang zu einem grundlegenden Angebot an Finanzdienstleistungen erhalten können“, sagte Simon Jones, Chief Commercial Officer bei Baanx.
„Dies hätte enorme Auswirkungen in Ländern mit einer großen Anzahl von Menschen ohne oder mit unzureichendem Zugang zu Bankdienstleistungen.“
Die Karte funktioniert wie eine typische Debitkarte, ermöglicht aber direkte Einkäufe mit digitalen Vermögenswerten, die in der selbstverwalteten Wallet von MetaMask gehalten werden. Das bedeutet, dass Nutzer die Kontrolle über ihre Gelder bis zum Zeitpunkt der Zahlung behalten.
Nutzer werden in der Lage sein, ihre USDC-, USDT- und wETH-Kryptowährungen auszugeben, die auf der Linea-Blockchain, einem von Consensys entwickelten Ethereum Layer-2-Netzwerk, gehalten werden.
„Dies gibt den Menschen mehr Freiheit, ihre Vermögenswerte, in diesem Fall Krypto, auszugeben“, sagte Lorenzo Santos, Senior Product Manager bei Consensys.
Quelle: CoinDesk – ohne Video ( https://www.coindesk.com/business/2024/08/14/metamask-starts-rollout-of-blockchain-based-debit-card-developed-with-mastercard-baanx/ )
Mastercard arbeitet an einem auf Ethereum basierenden Multi-Token-Netzwerk (August 2023)
Dient die Integration der Blockchain-Technologie in Mastercard den Kunden, oder soll sie als Grundlage für eine reibungslose Kommunikation mit CBDCs dienen?
Von Freiheit keine Spur: Mastercards zentralisierte P2P-Transaktionen
Mastercard startet mit Crypto Credential ein Pilotprogramm, das P2P-Transaktionen revolutionieren soll. Doch was sich vielversprechend anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein zentralisiertes System, das Nutzerfreiheiten einschränkt.
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Quellen & Links
Quelle Origninal: YouTube
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https://legitim.ch/metamask-fuehrt-krypto-debitkarte-mit-mastercard-und-baanx-ein/
Linke Zeitung
Nachdem der Iran sensible israelische Daten gestohlen hat, versucht Israel, das Internet zu zensieren
Aug 28, 2024
Veröffentlicht von LZ
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Von Omer Benjakob via Haaretz – https://uncutnews.ch
Israel-feindliche Hacker haben Unmengen sensibler israelischer Daten gestohlen und veröffentlichen nun Gigabytes an geheimen und klassifizierten Informationen. Da Israel nicht in der Lage ist, die Hacks zu stoppen, führt es einen vergeblichen Krieg gegen die undichten Stellen
Vor einigen Monaten gelang es ausländischen Hackern, in einen mit dem israelischen Justizministerium verbundenen Computer einzudringen. Zehntausende von geheimen Dateien und sensiblen E-Mails wurden entwendet. Auf Telegram, der beliebten Instant-Messaging-App, wurden Links veröffentlicht, über die jeder die manipulierten Dateien herunterladen konnte.
Sie verschwanden jedoch bald wieder. Einer nach dem anderen wurden die Telegram-Kanäle der Hacker abgeschaltet, ihre Nutzer gelöscht und die Beiträge mit den Download-Links gelöscht.
Seit dem 7. Oktober sieht sich Israel mit einem beispiellosen Ansturm von Cyberangriffen konfrontiert: Konten von Beamten und Schlüsselfiguren des israelischen Sicherheitsapparats, Server privater Firmen, Militär- und Verteidigungsunternehmen, Gemeinden, Krankenhäuser und sogar Regierungsministerien und wichtige Einrichtungen, mit denen sie zusammenarbeiten, wurden in einer scheinbar endlosen Reihe von Angriffen, deren vollständiges Ausmaß noch nicht bekannt gegeben wurde, ins Visier genommen, wenn nicht sogar erfolgreich gehackt.
Viele der Hacker geben sich als pro-palästinensische Kräfte aus, sind aber oft eine Fassade für die halboffiziellen Cyberspionage-Hacker des Iran. Ihr Ziel ist es in der Regel, Informationen zu sammeln, Infrastrukturen anzugreifen und verschiedene Dienste zu stören. Sie sind jedoch auch an so genanntem „Perception Hacking“ und psychologischer Kriegsführung interessiert, in diesem Fall mit dem Ziel, Israel, die so genannte Cyber-Nation, in Verlegenheit zu bringen.
Quellen zufolge ist das wahre Ausmaß des durch diese Lecks verursachten Schadens für Israels Sicherheit und Wirtschaft noch nicht vollständig bekannt, nicht einmal denjenigen, die sich in Israel mit diesem Thema befassen. Sie sagen, dass trotz massiver Investitionen in defensive Cybersicherheitsmaßnahmen das Ausmaß der Lecks wahrscheinlich das schwerste in der Geschichte Israels ist – „eine beispiellose Plünderung von Gigabytes über Gigabytes von Informationen aller Art“.
Örtliche Cybersicherheitsexperten erklären, dass das Auftauchen von gehacktem Material oft nur das öffentliche Crescendo eines heimlichen Hacks ist, der schon vor einiger Zeit begann.
Nachdem ihr Geheimdienstwert ausgeschöpft ist oder ihre Operation aufgedeckt wurde, schalten die Hacker einen Gang höher und versuchen, die gestohlenen digitalen Güter lautstark zu veröffentlichen. Ihr Ziel: Israel und israelischen Unternehmen, insbesondere solchen, die mit dem Militär oder dem Staat zusammenarbeiten, finanziell und in ihrem Ansehen zu schaden.
Mit anderen Worten: Nach den Hacks kommen die Lecks. Dementsprechend arbeitet Israel, sobald es gehackt wurde, daran, das Leck zu verhindern und seine Verbreitung zu minimieren, und versucht so, den langfristigen Schaden, der durch seine Online-Existenz entsteht, zu mindern.
Nach Angaben einiger Kenner der Materie führt Israel einen digitalen Krieg an mehreren Fronten, um das scheinbar endlose Durchsickern seiner Informationen zu verhindern. Zu diesen Bemühungen gehören die Überwachung des Internets und sozialer Medien auf undichte Stellen und das Einreichen von rechtlichen Anträgen auf Entfernung oder Sperrung von Websites bei Technologieunternehmen wie Google, Amazon, Meta und sogar Telegram.
In einigen Fällen ist diese Politik durchaus erfolgreich. Von westlichen Unternehmen gehostete Websites wurden vom Netz genommen, weil sie digitale Beute beherbergten, die von israelischen Behörden entdeckt worden war. Kürzlich wurden mehrere Konten von Telegram abgeschaltet, nachdem sie Links zu gehacktem Material veröffentlicht hatten, darunter die offiziellen Kanäle der Hacker, aber auch die einer bekannten Leaks-Website, die häufig mit Journalisten zusammenarbeitet und seit kurzem auch durchgesickerte israelische Daten veröffentlicht.
Kritiker sagen jedoch, dass die Wirksamkeit dieser Politik, die auch den Einsatz lokaler Nachrichtensperren und Zensur umfasst, von begrenztem Wert ist und eine Reihe von Risiken und ethischen Dilemmata birgt. Sie trägt zwar dazu bei, die Verbreitung von Informationen, die nach offiziellen Angaben „Israel schaden sollen“, einzudämmen, aber nur teilweise.
Darüber hinaus hat sie ein Katz-und-Maus-Spiel mit Hackern ausgelöst, die unbedingt ihre Waren online verbreiten wollen und zu fortschrittlicheren technischen Mitteln gegriffen haben, um Websites zu erstellen, die nicht abgeschaltet werden können.
Die Suche nach Pavel
„Seit dem 7. Oktober und seitdem bis zum heutigen Tag haben wir eine konzertierte Aktion von Cyberangriffen erlebt, von denen einige direkt mit feindlichen Staaten und terroristischen Organisationen in Verbindung gebracht oder diesen zugeschrieben werden, um ‘Wahrnehmungsangriffe’ in Form von Veröffentlichungen von Lecks durchzuführen“, sagt Haim Wismonsky, der Leiter der Cyberabteilung der israelischen Staatsanwaltschaft, die zum Justizministerium gehört und mit der Einreichung der eigentlichen Anfragen an die Technologieunternehmen beauftragt ist.
„Die Veröffentlichung dieser undichten Stellen soll Angst machen, die Öffentlichkeit in Panik versetzen und den Eindruck erwecken, dass wir entblößt und durchdringbar sind, aber sie zielt auch darauf ab, wirtschaftlichen Schaden anzurichten, wenn nicht sogar das Leben der Menschen zu gefährden, deren persönliche Daten in den undichten Stellen enthalten sind“, erklärte Wismonsky gegenüber Haaretz.
Diese Politik und die Art und Weise, wie sie angewandt wird, macht Israel einzigartig. Viele Länder, darunter auch die USA, gehen in der Regel mit strafrechtlichen oder rechtlichen Schritten gegen ausländische und einheimische Informanten vor, geben sich aber mit der Existenz des Lecks im Internet zufrieden. Israel hingegen nutzt die internen Regeln von Technologieunternehmen, um sie dazu zu bringen, die gehackten Daten in seinem Namen zu löschen – und so zu verhindern, dass die durchgesickerten Daten die Öffentlichkeit oder Journalisten in Israel und im Ausland erreichen.
Plattformen, selbst solche, die wie Telegram als regierungsfeindlich gelten, verfügen über Regeln, die sie vor den rechtlichen Konsequenzen des Verhaltens ihrer Nutzer schützen sollen. Diese können von Aufforderungen zur Entfernung von Inhalten aufgrund von Urheberrechtsverletzungen bis hin zu Klagen wegen Verleumdung alles umfassen.
Gehacktes Material fällt unter eine breite Kategorie von gestohlenen Gütern, so dass dieselben Richtlinien, die zur Verhinderung der Verbreitung von Dateien für das illegale Herunterladen von Filmen oder Fernsehserien gelten, auch dazu verwendet werden können, gehacktes Material, das ohne Zustimmung von israelischen Servern gestohlen wurde, zu entfernen.
In den letzten Monaten haben zum Beispiel israelische Anfragen, die auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen von Telegram hinwiesen, zu mindestens 10 Takedowns von Nutzern und Kanälen von Hackergruppen geführt. Oft sind es dieselben Hackergruppen, die unbeirrt einen neuen Kanal eröffnen und neue Links zu denselben Lecks veröffentlichen.
Telegram hat sich für Israel seit Beginn des Krieges als große Herausforderung erwiesen. Während viele Tech-Firmen über optimierte Mechanismen verfügen, über die Staaten mit ihnen in Kontakt treten können, gilt Telegram als das am wenigsten kooperative Unternehmen von allen.
Mehr noch: Während viele Social-Media-Plattformen stark in die Moderation investiert haben und es Menschen und Organisationen ermöglichen, bei der Überwachung von Inhalten zu helfen – zum Beispiel bei der Entfernung von antisemitischen Inhalten oder von Beiträgen, die zum Terrorismus aufrufen, oder sogar bei der Entfernung von Videos des Massakers vom 7. Oktober – hat Telegram dies nicht getan. Sowohl Staaten als auch Nutzer haben eine einzige E-Mail-Adresse, an die sie ihre Beschwerden schicken können.
Telegram erwies sich zu Beginn des Krieges als Schlüsselplattform für die Informationskriegsführung der Hamas gegen Israel, gegen die Israel nicht richtig vorgehen konnte, da ihm sowohl Überwachungsmöglichkeiten als auch Kenntnisse über die Plattform fehlten.
Beunruhigt durch die Welle von Pro-Hamas-Inhalten, zu denen auch Videos von dem eigentlichen Angriff sowie ein ständiger Strom von Propagandamaterial gehörten, versuchten israelische Hightech-Fachleute Ende 2023, den Gründer von Telegram, Pavel Durov, zu erreichen.
Obwohl sie erfolgreich mit dem in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebenden Durov Kontakt aufnahmen, reagierte er nicht auf diese privaten Bitten, die Moderation auf der Plattform zu verbessern. Obwohl einige Seiten, die direkt mit dem militärischen Flügel der Hamas verlinkt waren, später lokal gesperrt wurden, konnte die private Initiative beim Gründer der App keine wirkliche Wirkung erzielen.
Quellen erklären, dass Google oder Meta eine Seite vom Netz nehmen, wenn sich herausstellt, dass sie direkt mit der Hamas verlinkt ist, und dass Amazon eine Website entfernen wird, wenn sie terroristisches Material enthält. Auf Telegram können Inhalte nicht mit solchen Argumenten entfernt werden. Nur eindeutig gestohlene Waren werden entfernt, so dass die Behauptung von Inhalten der einzige wirksame Weg für Israels Justizbehörden ist.
Die Daten sprechen für sich selbst: Nach offiziellen Angaben Israels hat das Justizministerium über 40.000 erfolgreiche Aufforderungen zur Entfernung „illegaler Inhalte“ an Facebook gerichtet. Dabei handelt es sich nicht um Pro- oder Anti-Israel-Beiträge, sondern um Inhalte, die nach westlichen Standards illegal sind. Sogar TikTok hat über 20.000 von Israel markierte Beiträge entfernt. Bei Telegram sind es etwas mehr als 1.300.
Zwiebeltechnik
Nachdem die erste undichte Stelle im Justizministerium im April veröffentlicht wurde, versuchten Beamte des Ministeriums und der israelischen Cyber-Direktion, ihre Bedeutung herunterzuspielen. „Es handelt sich lediglich um alte Dokumente aus einem veralteten System, und es wurde nicht in das Netzwerk des Ministeriums eingedrungen“.
Die Daten selbst enthüllen jedoch die persönlichen Daten hochrangiger israelischer Beamter und enthalten sensible Dokumente und E-Mail-Verkehr, einschließlich solcher über geheime Themen und Informationen, die aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden dürfen.
Damals erklärten israelische Beamte, dass eine Nachrichtensperre über das Leck und die Ermittlungen dazu verhängt worden sei, aber auch über „die Veröffentlichung jeglicher daraus abgeleiteter Informationen“. „Eine Reihe von Telegram-Kanälen, die die Dokumente veröffentlicht haben, wurden ebenfalls abgeschaltet, und die Arbeit an dieser Front geht weiter“, sagte die Cyberbehörde damals.
Die digitale Welt kann in drei Ebenen unterteilt werden: das offene Internet, auch bekannt als Open Web – oder jede Website, die über eine Google-Suche gefunden werden kann; das Deep Web oder Online-Inhalte, die eine Anmeldung erfordern, um angesehen zu werden, wie Social-Media-Plattformen oder große Gruppen auf Messaging-Apps; und das berüchtigte „Dark Web“, die Schattenseite des Internets, wo Hacker und Drogenhändler über Browser kommunizieren, die der Öffentlichkeit unbekannt und nicht leicht zugänglich sind.
Israel konzentriert seine Bemühungen auf die ersten beiden, das offene und das dunkle Web, mit dem Ziel, die Gefährdung zu begrenzen, und nicht so sehr, den Hacker aus dem gesamten Internet zu entfernen. Allerdings haben die Hacker immer mehr neue und technologisch kugelsichere Wege gefunden, um ihre Waren online zu halten, auch im offenen Web.
Wie Haaretz aufdeckte, tauchten dezentrale Websites, die nicht-westliche Infrastrukturen nutzen, mit den ersten Lecks durch iranische Hacker Anfang des Jahres auf.
Ari Ben Ami, Gründer von Telemetry Data Labs, einer Firma, die sich auf Telegram konzentriert und für Haaretz Hacking- und Leak-Operationen verfolgt hat, fand beispielsweise heraus, dass Cyber Courts, eine Website, die sich dem Hosting von Dateien anti-israelischer Hacking-Gruppen widmet, dezentrale Websites nutzt. Diese, so sagt er, sind inzwischen der letzte Schrei bei Hack-and-Leak-Operationen und ermöglichen es Hackern, die Lecks zu speichern.
„Eines der Hauptprobleme der iranischen Betreiber scheint das Hosting zu sein“, erklärt Ben Ami. „Diese Schwierigkeiten gibt es nicht nur im Iran, auch Russland hat ähnliche Probleme und nutzt kugelsichere Hosting-Anbieter, die ebenfalls die Cyberkriminalität unterstützen“, sagt er.
In der Tat nutzen die Iraner russische Anbieter, die sich nicht an westliche Rechtsstandards halten. Ben Ami weist darauf hin, dass eine der russischen Hosting-Sites, die die iranischen Hacker nutzen, vor kurzem als wichtiger Hosting-Provider für die russische Doppelgänger-Kampagne enttarnt wurde , bei der Websites auf der ganzen Welt mithilfe von KI gefälscht wurden.
Er erklärt weiter, dass Hacker begonnen haben, dezentralisierte „Zwiebel-Domains“ zu nutzen, die „es für Regierungsbehörden deutlich schwieriger machen, den Domain-Host zu identifizieren, wodurch eine Abschaltung des Anbieters deutlich erschwert wird“.
Erst diese Woche hat eine andere bekannte iranische Hackergruppe ein neues Leck auf einer solchen Website veröffentlicht. Sie behauptete, ein mittelgroßes privates israelisches Verteidigungsunternehmen gehackt zu haben, und drohte damit, dessen Daten auf einer neu eingerichteten Website zu veröffentlichen, die dieselbe Art von Technologie verwendet, die hinter Kryptowährungen wie Bitcoin steht.
Bei einer der jüngsten Sperrungen von Telegram wurden nicht nur Hacker entfernt, sondern auch ein Kanal, der von einem Kollektiv ehemaliger Journalisten betrieben wird, die jetzt eine WikiLeaks-ähnliche Website betreiben. Das Ziel ihrer Website ist es, einen sicheren Online-Hafen für Leaks verschiedener Art zu bieten, und sie arbeiten häufig mit Journalisten zusammen, auch bei Leaks aus Israel, auf die auch in ihrem Telegram-Kanal verwiesen wird.
Sie behaupteten, dass ihr Kanal nach einer Anfrage aus Israel abgeschaltet wurde. Die Cyber-Abteilung des Justizministeriums weigerte sich, auf diesen oder einen anderen Fall einzugehen, schien aber die Schuld auf Telegram zu schieben, indem sie auf eine Frage von Haaretz antwortete: „Wir gehen gegen Beiträge vor, und manchmal entscheiden die Plattformen nach eigenem Ermessen und auf der Grundlage ihrer eigenen Richtlinien, ob sie eine Seite ebenfalls entfernen.“
Einigen Quellen zufolge zeigt die Entfernung der Seite die Gefahren und Grenzen der israelischen Takedown-Politik, die, indem sie ein weites Netz gegen die Leaks auswirft, die Gefahr birgt, immer härtere Zensurmechanismen einzusetzen, die dem Journalismus schaden, der oft auf durchgesickerten Informationen beruht.
Wismonsky, der Chefankläger der Cyber-Einheit, verteidigt diese Politik und erklärt, dass die israelische Position darauf abzielt, den Schaden zu begrenzen, der durch schändliche Lecks entsteht: „Verschiedene Verteidigungsorgane investieren immer mehr Ressourcen in die Abwehr und den Umgang mit diesen Leck-Attacken, und die Cyber-Einheit befasst sich mit den Aufforderungen an Online-Plattformen, die Verbreitung von Leaks einzuschränken. Dies sind Bemühungen, die Kreativität und entschlossenes Handeln durch eine Reihe von rechtlichen Instrumenten erfordern.
Viele sind jedoch der Meinung, dass die digitale Katze bereits aus dem Sack ist und dass sich jeder Versuch, undichte Stellen wirksam zu zensieren, als vergeblich erweisen wird – wie das Hüten von Katzen, um das Internet-Sprichwort der 1990er Jahre über die Moderation von Chatrooms und Foren zu verwenden.
Kritiker verweisen auf die jüngsten Veröffentlichungen von Berichten im Ausland, die auf Informationen beruhen, die aus durchgesickerten Daten stammen, als Beweis für die Sinnlosigkeit der israelischen Politik. Obwohl es israelischen Journalisten rechtlich untersagt war, darüber zu berichten, wurde in einem Fall eine Geschichte auch lokal von einer Reihe israelischer Zeitungen veröffentlicht, die nichts von der geheimen Nachrichtensperre wussten. Diese Berichte sind, ebenso wie die durchgesickerten Daten und die Websites, auf denen sie gespeichert sind, immer noch online.
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Quellen & Links
QUELLE: AFTER IRAN STEALS SENSITIVE ISRAELI DATA, ISRAEL TRIES TO CENSOR THE INTERNET
https://archive.is/C31xl#selection-401.0-401.77
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moonjunky / MitteldeutschlandTV
Aug 27, 2024
Das Coronavirus wurde schon 1965 als Kandidat auserkoren, um es in der aktiven Militärforschung als biologischen Kampfstoff zur Anwendung zu bringen. Die mögliche Tötung von Menschen mit einer solchen Biowaffe und auch entsprechende Gegenmaßnahmen diskutiert Dr. David Martin in diesem Interview bei Inofwars. Im ersten Teil des zweiteiligen Interviews geht Dr. Martin detailliert auf beteiligte Personen, Firmen und profitable Hintergründe sowie die Verschleierung dieser eindeutig militärischen Operation ein.
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Übersetzung:
👉Joska Ramelow
Stimmen:
Dr. David Martin👉Joska Ramelow
Axel Jones 👉KI generiert
Die Darstellung im Beitrag ist die persönliche Meinung der Vortragenden u. muss nicht mit der Redaktion übereinstimmen
Bitte folgt uns auf Telegram
https://t.me/MitteldeutschlandTV
Quelle:
Teil 1/2 on Rumble
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ACHTUNG - Zweiteiler, dieses ist Teil 2 von 2
Übersetzung:
👉Joska Ramelow
Stimmen:
Dr. David Martin👉Joska Ramelow
Axel Jones 👉KI generiert
Die Darstellung im Beitrag ist die persönliche Meinung der Vortragenden u. muss nicht mit der Redaktion übereinstimmen
Bitte folgt uns auf Telegram
https://t.me/MitteldeutschlandTV
Quelle:
Teil 2/2 on Rumble
AUF1
AUF1-Korrespondent Mainka: „Ungarn ist im Zangengriff der Globalisten“
Aug 27, 2024
Zwischen Ungarn und der Europäischen Union droht eine neue Kraftprobe. Denn Budapest wirft Brüssel vor, das Land von der Energieversorgung aus Russland regelrecht abschneiden zu wollen – durch einen Befehl, so Außenminister Péter Szijjártó am Wochenende in einer Rede am Balaton, also dem Plattensee. Mit dabei war AUF1-Korrespondent Jan Mainka, der auch Chefredakteur der deutschsprachigen „Budapester Zeitung“ ist.
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Quellen & Links
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Aktuelle Videos AUF1
Die BZT Media Kft. befindet sich zu 100% in Privatbesitz. Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer des Verlags ist Jan Mainka. Der gebürtige Berliner lebt bereits seit 1988 in Budapest. Nach einem fünfjährigen Studium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest und einer fünfjährigen Praxis als Journalist für verschiedene Zeitungen gründete er am 17. März 1999 die Budapester Zeitung Kft. – inzwischen BZT Media Kft.
https://www.budapester.hu/ueber-uns/
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Peertube Link: https://gegenstimme.tv/videos/watch/684fc3ae-3e7f-46e8-8cdc-9c59bed131b3
CompactTV
Aug 28, 2024
Zensur-Terror: Erst COMPACT, jetzt Telegram.
Mit der Verhaftung des Telegram-Chefs Pavel Durov hat der globale Endkampf Diktatur gegen Freiheit begonnen. Jetzt droht der nächste Schlag gegen Elon Musk.
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Quellen & Links
Compact Webseite
https://www.compact-online.de/
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Privacy Link:
https://yewtu.be/watch?v=urTqTXynUvE&local=true
Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=urTqTXynUvE
Uncut News
?fit=672%2C414&ssl=1
Foto: Valery Sharifulin/TASS
Die Regierung Biden ist in Panik: Wenn Putin, Xi und Kim sich zusammentun, werden die Staaten nicht überleben
svpressa
August 27, 2024
Konstantin Smirnov: „Die USA sollten nicht den Krieg fürchten, sondern ein Wettrüsten, das sie vor der ersten nuklearen Explosion zerbricht.“
Die US-Behörden sind pessimistisch, was ihre Fähigkeit betrifft, drei Länder – Russland, die DVRK und China – gleichzeitig in einem Atomkonflikt zu konfrontieren. Der Bericht über eine solche Aussicht wurde kürzlich im Weißen Haus unter Ausschluss der Öffentlichkeit geäußert.
Das Pentagon hat auf Geheiß der Regierung von Joe Biden die wahrscheinliche Situation erwogen, dass China und die DVRK einen Atomkrieg in Europa wegen der Ukraine ausnutzen und in Taiwan bzw. Südkorea einmarschieren würden.
Der alte Joe war bestürzt über das, was er hörte: Wenn die USA allen Verbündeten auf einmal zu Hilfe eilten und Russland, China und die DVRK relativ synchron zurückbombten, würde Gott Amerika nicht retten.
Eine Quelle aus dem Pentagon erklärte gegenüber The Economist: Der derzeitige Präsident befürwortet den Ausbau der Atomstreitkräfte, aber die Entscheidung über den Einsatz zusätzlicher Waffen wird nicht mehr von ihm, sondern von Trump oder Harris getroffen.
Die Position des russischen Militärs hat sich in dieser Hinsicht nicht geändert: Die vollständige Vernichtung der Vereinigten Staaten erfordert keineswegs die Hilfe Chinas und der Volksrepublik China. Moskau, das über 45 % aller Atomwaffenbestände der Welt verfügt, wird mit seinen eigenen Kräften auskommen, und es wird immer noch „Pulver“ für alle NATO- und AUCUS-Länder, einschließlich ihrer informellen Verbündeten, geben.
Der unabhängige Wirtschaftsbeobachter Konstantin Smirnow erklärte gegenüber Svobodnaya Pressa, ob Washington eine neue Runde des nuklearen Wettrüstens einleiten wird.
– Keines der drei Länder plant einen Krieg gegen die Vereinigten Staaten, obwohl wir, wie Wladimir Putin sagte, dazu bereit sind.
Die Gefahr für Amerika ist nicht das vom Pentagon erfundene Szenario, sondern die Vorbereitung darauf.
Der Rüstungswettlauf wird die amerikanische Wirtschaft nicht völlig untergraben, aber er wird sie in die Enge treiben. Die Staaten können sich nicht mehr auf einen Krieg an allen Fronten gleichzeitig vorbereiten – er würde sie vor der ersten nuklearen Explosion zerbrechen.
Die US-Politiker werden im Interesse eines angemessenen Lebensstandards für ihre Bürger auf aggressive Aktionen gegen andere Länder verzichten müssen, andernfalls wird es in den Staaten zu einer Revolte kommen. Und das könnte für Washington schlimmer sein als ein atomarer Schlagabtausch.
„SP: Wie wird sich eine nukleare Eskalation auf die Volkswirtschaften der anderen Teilnehmer an diesem Wettlauf auswirken?
– China könnte sogar davon profitieren, denn die USA beziehen etwa 40 % der Komponenten für ihre Waffen aus dem Himmelsreich. Dies sind offene Daten. Und es ist nicht einmal eine Frage der Menge, sondern der Kompetenzen. Je mehr Hightech-Produkte die USA bestellen, desto höher wird das wissenschaftliche und produktive Potenzial Chinas. Und das intellektuelle und technologische Niveau Amerikas sinkt synchron mit der Qualität der Bildung.
Russland und Kasachstan haben ihren eigenen Vorteil, wenn es um Atomsprengköpfe geht.
Die USA haben auch diese Kompetenzen verloren, so dass sie für neue Bomben Rohstoffe kaufen müssen, die in Kasachstan abgebaut und in Russland angereichert werden. Kein anderes Land wird dies in den Mengen tun, von denen die USA träumen.
Aber Russland sollte sich nicht verführen lassen: Die Kosten für die Aufrechterhaltung der Parität werden höher sein als die Einnahmen aus dem Verkauf von nuklearen Halbfertigprodukten.
Daher ist es für uns besser, eine aktive Teilnahme am strategischen Wettrüsten zu vermeiden und uns auf die Produktion von Munition für den „Bedarf“ der Ukraine und anderer europäischer Nachbarn zu konzentrieren.
„SP: Für China ist die militärische Niederlage der USA nicht günstig: Es hat eine Dollar-Wirtschaft.
– Es kommt auf die Art der Niederlage an. Es ist nicht notwendig, die USA vollständig zu vernichten und den berühmten Yellowstone zu sprengen.
Wenn nicht alle Arsenale im Krieg eingesetzt werden und die Zerstörung auf beiden Seiten nicht katastrophal ist, dann wird China auch an Investitionen in den Wiederaufbau der Vereinigten Staaten verdienen“, schlägt der Wirtschaftswissenschaftler vor.
Wladimir Sacharow, Professor an der Diplomatischen Akademie des Außenministeriums und ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der SOZ, hält das vom Pentagon analysierte Szenario für völlig unwahrscheinlich.
– Die Analysten haben mehrere unabhängige Konfliktpunkte in der Welt auf einen Haufen geworfen, aber aus irgendeinem Grund vergessen, den Nahen Osten hinzuzufügen, in dem es auch Verbündete der USA und Atomwaffen gibt.
Diese Konflikte sind nicht zur gleichen Zeit entstanden und werden auch nicht gleichzeitig nuklear werden.
Korea ist seit einem Dreivierteljahrhundert eine ständige Quelle von Spannungen. Es ist ein „Vesuv“, der nicht ausbrechen wird und wahrscheinlich auch nie ausbrechen wird. Diese Spannungen kommen allen zugute. Südkorea, weil es von den USA gestützt wird. Die Staaten, weil sie auf und um die Halbinsel herum Einfluss haben und vor dem Hintergrund der „hohen Temperatur“ ihre militärisch-politischen Bündnisse und Blöcke bilden können. Nordkorea zieht seine geopolitischen Vorteile daraus.
Taiwan und das Südchinesische Meer sind ein neuer Krisenherd, der sich weiter aufheizen wird, bis China die Insel annektiert. Auch dies wird langfristig sein.
„SP: Warum glauben Sie, dass der Taiwan-Prozess so lange dauern wird?
– Den Chinesen geht es inzwischen gut. Sie sind wohlhabend. Die öffentliche Meinung wird keinen Krieg auf Kosten ihres Komforts wollen. Zumindest dauert es lange, bis sich eine andere Meinung bildet, wenn überhaupt möglich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Chinesen schon seit Jahrhunderten eine negative Einstellung zu Kriegen haben.
Gleichzeitig sind 80-85% der Menschen in Taiwan mit allem zufrieden, sie sind glücklich mit der derzeitigen Unsicherheit, sie sind für den Status quo.
Wenn wir uns dem Nahen Osten zuwenden, den die USA vergessen haben, dann haben sie ihn vielleicht zu Recht vergessen. Es gibt dort nicht genug Potenzial für einen großen Krieg. Die einzigen, die die Palästinenser unterstützen, sind Algerien, aber das ist ziemlich weit weg, und – die Türkei. Aber die Unterstützung der Türkei besteht nur in den leeren Reden Erdogans.
Gleichzeitig ist die Konfrontation zwischen Iran und Israel etwas, an das sich jeder seit Jahrzehnten gewöhnt hat. Da passiert nichts Neues.
Und die Vereinigten Staaten wollen das Problem der Ukraine auf Russland und Europa abwälzen.
Es stellt sich also heraus, dass es nicht einmal einen solchen Krieg gibt, in den Amerika verwickelt werden kann, geschweige denn drei auf einmal.
„SP: Die USA sind ein offensichtlicher Wirtschaftsterrorist. Könnten sich Moskau, Peking und Pjöngjang zusammentun, um die amerikanische Wirtschaft durch ein Wettrüsten lahmzulegen?
– Und können Sie Fälle nennen, in denen es diesen drei Hauptstädten gelungen ist, ihre Kräfte zu bündeln? Wir haben keine Koordination. Die Chinesen versuchen seit vielen Jahren, Beziehungen zu Nordkorea aufzubauen, das seine Unabhängigkeit oder Illoyalität auf jede erdenkliche Weise demonstriert hat.
Es ist absolut unmöglich, einen China-Russland-Nordkorea-Block zu schaffen.
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Quellen & Links
Quelle: Администрация Байдена в панике: Если Путин, Си и Ким объединят усилия, то Штатам не жить
Übersetzung: LZ
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Multipolar-Magazin
Herausgegeben von Stefan Korinth und Paul Schreyer

Landesmedienanstalt geht nach Enthüllung der RKI-Protokolle gegen Multipolar vor
Unvermittelt wirft die nordrhein-westfälische Medienaufsicht unserem Magazin „Verstöße gegen die journalistische Sorgfalt“ vor und droht schriftlich mit einem „förmlichen Verwaltungsverfahren“. Bemängelt werden teils mehrere Jahre alte Beiträge, die die Regierungssicht auf Corona in Frage stellen.
REDAKTION, 27. August 2024
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat Multipolar am 23. August in einem Brief mitgeteilt, dass mehrere unserer Beiträge der vergangenen Jahre nicht der journalistischen Sorgfaltspflicht genügen würden. Die in Düsseldorf ansässige LfM ( https://www.medienanstalt-nrw.de/ ) ist die Aufsichtsbehörde für private Medien mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und verfügt über einen Jahresetat ( https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/Jahresabschluss_2023.pdf ) von gut 20 Millionen Euro, gespeist aus den Rundfunkgebühren. Multipolar hatte bislang keinerlei Kontakt zu der Behörde.
Die LfM beruft sich in ihrem Schreiben auf Paragraf 19 des Medienstaatsvertrages ( https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Medienstaatsvertrag_MStV.pdf ), in dem es heißt, dass Medien „den anerkannten journalistischen Grundsätzen zu entsprechen“ haben und Nachrichten „mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen“ sind. Seit einer Reform des Medienstaatsvertrages Ende 2020 sind die Landesmedienanstalten auch für die Überwachung von Online-Medien zuständig.
Konkret moniert werden in dem vorliegenden Schreiben ( https://multipolar-magazin.de/media/240823-brief-landesmedienanstalt.pdf ) insgesamt vier Passagen aus Artikeln und Interviews, die in den Jahren 2022, 2023 und 2024 erschienen sind. Bei allen Texten geht es um die Coronakrise. Beanstandet werden in sämtlichen Fällen Aussagen, die den Regierungsverlautbarungen entgegenstehen:
In einem im März 2022 veröffentlichten Interview ( https://multipolar-magazin.de/artikel/die-massnahmen-toeten-mehr-menschen-als-covid-19 ) erklärte der Arzt und Psychologe Prof. Christian Schubert gegenüber Multipolar: „Die Covid-19-Krise hat den ersten großen Schritt gemacht, dass unsere Lebenserwartung sinken wird. Die steigt nicht mehr. Die Kollateralschäden, die wir jetzt zu erwarten haben durch diese Krise, werden die Lebenserwartung in den nächsten Jahrzehnten verringern. Wir haben dazu schon erste Hinweise. Für die Schweiz wurde berechnet, dass drei Monate Lockdown und Schulschließungen wegen der damit verbundenen psychopathologischen Folgen – wir sprechen zum Beispiel von Selbstmord, Depression und Traumatisierung – 1,76 Millionen Lebensjahre kosten. Damit sind die staatlichen Maßnahmen 55mal schädlicher als das Virus selbst.“ Die LfM bemängelt, dass die Herkunft der Zahlen „unklar“ sei und diese „unbelegt“. Die Äußerung hätte daher „vom Interviewführer näher hinterfragt oder im Nachgang für den Leser nachvollziehbar eingeordnet werden müssen“.
Eine im März 2023 veröffentlichte 14-seitige Analyse ( https://multipolar-magazin.de/artikel/sterblichkeit-und-impfung ) unseres Autors Florian Schilling zu einem Dokuments der britischen Statistikbehörde zum Thema Sterblichkeit und Impfungen leitete unsere Redaktion so ein: „Nach einer mehr als siebenmonatigen Veröffentlichungspause hat die britische Statistikbehörde nun Zahlen vorgelegt, die erstmals in diesem Umfang zeigen, wie nutzlos und sogar schädlich die Corona-Massenimpfung war. Zu keinem Zeitpunkt und in keiner Altersgruppe finden sich signifikante Belege für eine geringere Gesamtsterblichkeit Geimpfter. Im Gegenteil führte die staatliche Impfkampagne fast von Beginn an zu einer höheren Gesamtsterblichkeit der Geimpften, die zudem mit der Zeit ansteigt und um so höher ausfällt, je jünger die Geimpften sind.“ Dem widerspricht die LfM mit einer eigenen, pauschal gehaltenen Einschätzung der medizinstatistischen Zusammenhänge: Schilling und Multipolar hätten die amtlichen britischen Daten „fehlinterpretiert“ und „falsch dargestellt“.
In einem im März 2024 veröffentlichten Beitrag ( https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-2 ) teilte Multipolar mit, dass es die freigeklagten RKI-Protokolle nun für alle einsehbar veröffentlicht hatte, weiterhin aber mehr als tausend Passagen geschwärzt waren. Im Text dazu heißt es: „Wie Multipolar auf Grundlage der bislang geheim gehaltenen Papiere bereits berichtete, beruhte die im März 2020 vom RKI verkündete Verschärfung der Risikobewertung von 'mäßig' auf 'hoch' – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – anders als bislang behauptet nicht auf einer fachlichen Einschätzung des Instituts, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist.“ Die LfM erklärt, dies sei „irreführend“, da die Entscheidung sehr wohl auf einer fachlichen Einschätzung beruhe. Schließlich, so die LfM, sei laut Protokoll vom 16. März 2020 ja „eine neue Risikobewertung vorbereitet“ worden. Das LfM schließt aus dieser Protokollnotiz demnach, dass diese neue Risikobewertung auch innerhalb des RKI initiert und ausgearbeitet worden war. Allerdings hatten die RKI-Anwälte dem Verwaltungsgericht Berlin gegenüber erklärt, dass bis auf die Protokollnotiz vom 16. März in der Behörde „keine weiteren Dokumente vorhanden sind, die sich mit der Änderung der Risikobewertung“ befassen.
In einem im Juni 2024 veröffentlichten Interview ( https://multipolar-magazin.de/artikel/keine-pandemie-in-unserer-wahrnehmung ) erklärt ein Berliner Feuerwehrmann gegenüber Multipolar: „In der Realität hatten wir circa 25 Prozent weniger Einsätze, gerade, als alles losging mit der sogenannten Covid-Pandemie. Die Einsatzzahlen gingen also anfangs klar zurück. Es war viel mehr Panik. (…) Das gleiche Bild ergab sich auch in den Krankenhäusern. Wenn du die Patienten in den Krankenhäusern abgegeben hast, hast du ja auch mit den Schwestern gesprochen: 'Wie sieht es denn hier bei euch aus?' Die (…) haben gesagt: 'Ja, wir haben zwar viel Stress gehabt, beim Aufbau von zusätzlichen Intensivstationen oder die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, aber in der Realität, dieses Freihalten der Betten...' Es gab keinen Ansturm von Patienten. Im Gegenteil, die haben gesagt, sie könnten jetzt Urlaub nehmen, Überstunden abbauen. Es wurde sogar darüber nachgedacht, in den Krankenhäusern Teilzeitkräfte zu entlassen. Die Schwestern haben erzählt: 'Wir haben hier eine Auslastung, die liegt teilweise nur noch bei 40 Prozent.' (…) Es gab keine Pandemie in unserer Wahrnehmung. (…) Im Nachhinein muss ich sagen: Man wollte aber kopflose Panik verbreiten und man hat es geschafft. Ich habe natürlich gesehen, dass es überhaupt keinen Grund für die Angst gab, weil ja die Krankenhäuser frei waren.“ Die LfM ist mit dieser Schilderung des Feuerwehrmannes nicht einverstanden und führt an, es gebe „stichhaltige Belege dafür, dass in der Hochzeit der Pandemie viele Krankenhäuser unter erheblichen Kapazitätsengpässen litten“. Multipolar hätte die Aussagen des Feuerwehrmannes daher „einordnen“ müssen.
Multipolar soll der LfM nun bis zum 23. September mitteilen, ob die genannten vier Beiträge „angepasst“ und die „verpflichtenden Informationen ergänzt“ wurden. Die Behörde droht, „zeitnah ein förmliches Verwaltungsverfahren einzuleiten“. In einem ähnlichen Verfahren einer Landesmedienanstalt musste das regierungskritische Portal Apolut zuletzt pro Artikel 800 Euro „Bearbeitungsgebühr“ zahlen. In diesem Fall kam es nicht zu einem Gerichtsverfahren, da der Apolut-Anwalt die Widerspruchsfrist verstreichen ließ.
Das Schreiben an Multipolar ist nicht namentlich unterzeichnet. Letztlich verantwortlich sind LfM-Direktor Tobias Schmid und Justiziarin Laura Braam – die beide im Beitragsbild über diesem Artikel zu sehen sind. Medienwächter Schmid war bis zu seinem Wechsel zur LfM beim Medienkonzern RTL beschäftigt, zuletzt als Executive Vice President Governmental Affairs. Lobbycontrol kritisierte ( https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/fliegender-wechsel.html ) seinerzeit, es sei „schwer nachvollziehbar und fragwürdig“, dass mit Schmid „ausgerechnet ein langjähriger Lobbyist des privaten Rundfunks“ zur LfM-Spitze wechsle. Auch seine Stellvertreterin Petra Gerlach kommt von RTL ( https://www.medienanstalt-nrw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2023/2023/default-9b6543a81f-1/neue-stellvertretende-direktorin.html ). Schmid, der laut LfM-Finanzbericht ( https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/Jahresabschluss_2023.pdf ) ein monatliches Gehalt von knapp 22.000 Euro bezieht, ist sich über die Grauzone, in der er agiert, offenbar im Klaren. So erklärte ( https://www.rnd.de/medien/medienwaechter-tobias-schmid-kaempft-gegen-hetze-im-netz-verfolgen-statt-nur-loeschen-B6KJV4C7ZNESLIH7DA4SGHSN4E.html ) er im vergangenen Jahr:
„Der Bereich Hass und Beleidigung ist rechtlich gut definiert, bei bewusster Desinformation gibt es da noch Schwierigkeiten. Wo liegen mit Blick auf Meinungsfreiheit die Grenzen? Das ist noch nicht zu Ende diskutiert. Es gibt kein Verbot für Desinformation im medialen Bereich. Aber wir brauchen dringend gesetzliche Grundlagen, um dagegen vorzugehen.“
Laut Eigendarstellung ( https://www.youtube.com/watch?v=mcCvvvzIGSc ) ist die LfM „dafür da, die Meinungsfreiheit in Medien zu wahren“. Der offizielle Slogan der Behörde lautet ( https://www.medienanstalt-nrw.de/ ): „Der Meinungsfreiheit verpflichtet“. Man sei generell „staatsfern“ ( https://www.medienanstalt-nrw.de/ueber-uns.html ). Schmids Vorgänger an der LfM-Spitze, Jürgen Brautmeier, stellte jedoch ( https://www.medienkorrespondenz.de/dokumentation/artikel/staatsferne-und-politiknaehe-dasnbspbeispiel-der-landesanstalt-fuer-medien-nordrhein-westfalen-ein.html ) schon vor einigen Jahren klar, die Staatsferne der Landesmedienanstalten sei „eine schöne Fiktion“:
„In der Realität konnte man eine große Politiknähe beobachten, weil Struktur, Spitzenpersonal und Aufgabenstellung der nordrhein-westfälischen Medienanstalt immer wieder parteipolitischen Interessen unterworfen wurden bzw. entsprechende Beeinflussungsversuche stattfanden.“
Multipolar hatte bereits im vergangenen Jahr in einer Recherche zu den Landesmedienanstalten berichtet, dass Zweifel daran bestehen, ob der betreffende Paragraf 19 des Medienstaatsvertrags verfassungsgemäß ist. So argumentiert der Medienrechtler Wolfgang Lent, die Regelungen träfen ausschließlich Online-Medien, was Indiz für eine Sonderrechtsregelung sein kann. Zudem sei nicht klar definiert, wer unter das Gesetz falle. Vor allem aber würde die Kontrollfunktion gegenüber dem Staat ausgehebelt, wenn Journalisten bei ihrer Recherche Rücksicht auf Staatsbelange nehmen müssten. Lent: „Eine Behördenaufsicht über die Einhaltung von Sorgfaltspflichten führt gerade in diesen Fällen zu inakzeptablen Rahmenbedingungen der online-journalistischen Arbeit.“
Multipolar prüft derzeit das Schreiben der Landesmedienanstalt um das weitere Vorgehen zu bestimmen.
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Quellen & Links
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Uncut News
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Wann brauchen Sie eine digitale ID für den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen?
Michael Nevradakis, Ph.D. via The Defender
August 27, 2024
Die Regierung Biden arbeitet an einer Durchführungsverordnung für Bundes- und Landesregierungen, um die Einführung digitaler Identitätsnachweise zu beschleunigen und ein einheitliches, von der Regierung betriebenes Online-Identitätssystem zur Überprüfung von Identität und Alter sowie für den Zugang zu öffentlichen Websites und Dienstleistungen zu entwickeln.
Die Regierung Biden entwirft eine Durchführungsverordnung für Bundes- und Landesregierungen, um die Einführung digitaler Identitätsnachweise – einschließlich mobiler Führerscheine – zu beschleunigen und ein einheitliches, von der Regierung betriebenes Online-Identitätssystem zur Überprüfung von Identität und Alter sowie für den Zugang zu öffentlichen Websites und Dienstleistungen zu entwickeln.
NOTUS, eine gemeinnützige Nachrichtenagentur, erhielt einen Entwurf der Verfügung, in der es heißt: „Es ist die Politik der Exekutive, die Verwendung digitaler Identitätsdokumente nachdrücklich zu fördern“.
Laut NOTUS könnte die Anordnung „die Art und Weise, wie Amerikaner auf Regierungsdienste zugreifen und sich möglicherweise online verhalten, neu gestalten“.
Ein digitales Ausweissystem könnte mit biometrischen Scans wie der Gesichtserkennung arbeiten, um die Identität online besser zu überprüfen„, berichtet NOTUS und weist darauf hin, dass die Bundesregierung mit Apple und Google zusammenarbeitet, um Systeme zu entwickeln, die es den Amerikanern ermöglichen, Identitätsdokumente auf ihren Smartphones mit sich zu führen und sie reibungslos an staatliche und private Websites zur Überprüfung zu übermitteln“.
Michael Rectenwald, Ph.D., Autor von „The Great Reset and the Struggle for Liberty: Unraveling the Global Agenda“ (Der große Reset und der Kampf um die Freiheit: Die Enträtselung der globalen Agenda), erklärte gegenüber The Defender, dass nach der Definition des Weltwirtschaftsforums (WEF) “digitale Identität die Summe der wachsenden und sich entwickelnden Masse an Informationen über uns, unsere Profile und die Geschichte unserer Online-Aktivitäten ist.“
Rectenwald sagt:
„Die digitale Identität ist nicht nur eine neue, handlichere, leichtgewichtige, digitale Form der Identifizierung. Sie bezieht sich auf eine Sammlung von Daten, die angeblich definiert, wer wir sind, einschließlich dessen, was wir sowohl online als auch offline tun … und nicht nur auf ein Mittel, mit dem wir als solche identifiziert werden können.”
Alexis Hancock, technische Leiterin der Electronic Frontier Foundation, sagte gegenüber The Defender, dass die digitale ID der Biden-Regierung unverhältnismäßig viele Arme und Unterprivilegierte treffen wird. Sie sagte:
“Die digitale Identität und die entsprechenden Standards sind noch sehr „neu“, und dennoch treibt das Weiße Haus die digitale Identität für die schwächste aller Bevölkerungsgruppen voran: Menschen, die öffentliche Leistungen beziehen.
„Der Einsatz verschiedener Technologien wie Gesichtserkennung für diese Bevölkerungsgruppe, um Zugang zu ihren Leistungen zu erhalten, ist nichts, was ich befürworten oder empfehlen würde. Vor allem, weil die Gesichtserkennung mit dem Problem der Diskriminierung behaftet ist.“
Rectenwald warnte auch davor, dass die digitale Identität später auf andere Funktionen ausgeweitet werden kann.
„Selbst wenn ein digitales Identitätssystem zunächst nur der Identifizierung dient, wie das Center for Human Rights and Global Justice feststellt, sind digitale Identitäten anfällig für eine schleichende Ausweitung der Funktionen„, d. h. sie sollen für mehrere Zwecke verwendet werden, die bei der Entwicklung des Systems noch nicht absehbar waren“, sagte er.
Tim Hinchliffe, Herausgeber von The Sociable, nannte Impfpässe als eine solche Möglichkeit.
„Obwohl die Bundesregierung nicht in der Lage war, allen US-Bürgern die Impfung gesetzlich vorzuschreiben, hat sie es trotzdem getan und sie den Bundesangestellten vorgeschrieben, und der private Sektor ist diesem Beispiel gefolgt. … Das Gleiche kann leicht mit der digitalen Identität passieren“, sagte Hinchliffe.
Der NOTUS-Bericht kommt nur wenige Tage nach der Enthüllung, dass die Sozialversicherungsnummern und andere persönliche Informationen von praktisch allen Amerikanern, die von einem privaten Unternehmen, National Public Data, gespeichert wurden, im April 2024 abgegriffen wurden.
Catherine Austin Fitts, Gründerin und Herausgeberin des Solari Report und ehemalige stellvertretende US-Ministerin für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, sagte: „Anstatt sich zu entschuldigen oder Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass unsere Daten sicher sind, schlägt die Biden-Regierung vor, noch mehr zentral kontrollierte Datenbanken zu schaffen, die auf eine digitale Identität drängen.“
“Big Tech verwaltet den digitalen Ausweis und ist viel mächtiger als die Regierungen“
Laut NOTUS haben 13 Staaten eine Art mobiles Führerscheinprogramm eingeführt, und weitere arbeiten an der Einführung eines digitalen Personalausweises. „Aber die Maßnahmen der Bundesbehörden, die den Übergang vorantreiben, haben sich verzögert“, so dass ein Sammelsurium an staatlichen digitalen ID-Systemen entstanden ist, die auf Bundesebene nicht koordiniert werden.
Laut IDScan.net handelt es sich bei den 13 Staaten um Arizona, Kalifornien, Colorado, Delaware, Georgia, Iowa, Louisiana, Maryland, Mississippi, Missouri, New York, Ohio und Utah. Ohio hat Anfang dieses Monats digitale Führerscheine und staatliche Ausweise eingeführt.
In weiteren 14 Bundesstaaten sind ähnliche Programme „in Arbeit“, und in zwei Bundesstaaten – Louisiana und Mississippi – kann die mobile ID zum Wählen verwendet werden.
Mindestens sieben Länder haben laut Identity.com digitale Ausweise eingeführt. Dazu gehören Kanada, Estland, Deutschland, Indien, Japan, Singapur und Schweden. Die Europäische Union (EU) hat Anfang des Jahres ihren digitalen Personalausweis und ihre digitale Brieftasche eingeführt.
Jeder der 27 EU-Mitgliedstaaten „wird mindestens eine Version der EU Digital Identity Wallet anbieten“, die Führerscheine, persönliche Gesundheitsdaten, Reisedokumente, Sozialversicherungsinformationen, persönliche SIM-Karten und Universitätsdiplome enthalten und auch mit den Bankkonten verbunden sein kann.
In Griechenland ist für den Besuch von Sportveranstaltungen der Erwerb von Eintrittskarten über die „digitale Brieftasche“ der Regierung erforderlich.
Doch trotz der angeblichen Bequemlichkeit, die „digitale Brieftaschen“ bieten können, gibt es auch potenzielle Risiken.
„Wenn Sie Ihren laminierten Führerschein verlieren, können Sie sich einfach einen neuen besorgen“, so Rechtsanwalt Greg Glaser. „Aber wenn Sie Ihren biometrischen Ausweis verlieren, können Sie keinen neuen Daumen oder einen neuen Augapfel bekommen, so dass Hacks dauerhaft sind.
Experten warnten auch vor der Beteiligung von Big Tech an den digitalen Ausweisprogrammen der Regierung. „Big Tech verwaltet die digitale ID und ist viel mächtiger als die Regierungen“, sagte Glaser. „Big Tech hat die Patente, und sie diktieren sowohl die Standards als auch die Implementierung.
Er fügte hinzu:
„Ihr langfristiges Ziel in der Cybersicherheitsindustrie ist es, die Datenverarbeitung zu zentralisieren, so dass unsere staatlichen und lokalen Regierungen von der Cybersicherheitsindustrie abhängig werden, um ihren Alltag zu bewältigen. Das nennt man ‘digitale öffentliche Infrastruktur’, und das ist keine Kleinigkeit, denn es neutralisiert die lokale Macht und Verwaltung.”
So bieten beispielsweise mehrere Bundesstaaten, darunter Arizona, Colorado, Georgia, Maryland und Ohio, ihre digitalen Personalausweise und Führerscheine über Apple Wallet an. Anfang dieses Monats kündigte Apple an, dass Kalifornien diese Dokumente bald auch über Apple Wallet anbieten wird.
Laut NOTUS hat die Bundesregierung zwar Login.gov als Standardausweis für den Zugang zu Bundeswebseiten entwickelt, doch viele dieser Seiten, darunter auch die der IRS, nutzen das in Virginia ansässige Start-up ID.me, ein Privatunternehmen.
„Durch öffentlich-private Partnerschaften kann die digitale Identität sehr bequem für die Interaktion der Bürger mit Regierungen und Unternehmen sein, aber sie kann auch ein Werkzeug für totale Überwachung und Kontrolle sein“, sagte Hinchliffe.
Er fügte hinzu:
„Genau wie die Impfungen muss die digitale Identität nicht zwangsweise vorgeschrieben werden, um Ihnen das Leben schwer zu machen, aber ohne sie können Sie möglicherweise keine Finanztransaktionen tätigen, keinen Führerschein machen, nicht zur Schule gehen oder nicht einmal auf das Internet zugreifen.“
Laut NOTUS hat der Betrug durch das Fehlen eines einheitlichen Alters- und Identitätsüberprüfungssystems – auch durch staatliche Führerscheine, die relativ leicht zu fälschen sind – die US-Regierung Milliarden von Dollar gekostet und ist eine der Hauptursachen für den Entwurf der Durchführungsverordnung der Regierung Biden.
„Der Anordnungsentwurf würde, wenn er umgesetzt wird, angeblich ein wachsendes Problem angehen: Die Regierung hat Milliarden von Dollar durch betrügerische Anträge auf Sozialleistungen verloren, die mit gefälschten Ausweisen gestellt wurden. Die meisten staatlichen Führerscheinsysteme sind nicht mit Identitätsprüfungsdiensten verbunden, die Gesichter mit Ausweisen abgleichen.
„Das Ergebnis ist ein wachsendes Interesse an der Schaffung einer Form der digitalen ID, die im Internet verwendet werden kann“, berichtet NOTUS. „Joe Biden versprach in seiner Rede zur Lage der Nation im Jahr 2022 erstmals eine Durchführungsverordnung, die jedoch in einem bürokratischen Kleinkrieg darüber stecken geblieben ist, was sie beinhalten sollte.
Laut dem Entwurf der Durchführungsverordnung wird von den Menschen nicht verlangt, sich automatischen Gesichtserkennungsscans zu unterziehen. Die Anordnung würde es der Regierung und den Auftragnehmern auch verbieten, biometrische Daten zu verkaufen und diese Art von Daten für etwas anderes als die Identitätsüberprüfung zu verwenden.
Hancock sagte, dass sie zwar dem Vorschlag zustimme, „mehr Kontokontrollen für Menschen, die einem Betrugsrisiko ausgesetzt sind, wie die Forderung nach einer Multi-Faktor-Authentifizierung und Möglichkeiten zur Wiedererlangung ihrer Leistungen, wenn ihre Anmeldeinformationen kompromittiert werden“, sie bezweifle jedoch, dass die vom Weißen Haus vorgeschlagene Durchführungsverordnung die Datensicherheit ausreichend berücksichtigen würde.
„Es gibt zwar einige Aussagen in den Plänen des Weißen Hauses, die den Schutz der Privatsphäre und die Zustimmung zur Nutzung digitaler Identitätsmechanismen zur Betrugsbekämpfung zu gewährleisten scheinen, aber ich bin skeptisch, dass die digitale Identität Betrug in großem Umfang verringern oder abschwächen wird … Dies würde eine robustere technische Unterstützung mit mehr menschlicher Hilfe erfordern – wie nützliche technische Support-Calllines und Übersetzer“, sagte sie.
Fitts sagte: „Digitale Identitäten sind der entscheidende Schritt zur WEF-Vision ‘Willkommen im Jahr 2030. Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre und das Leben war noch nie besser.’“
„Ich hoffe, dass diesem Aufruf zur digitalen Identität ein starker und robuster Schutz der Privatsphäre für unsere Daten folgt und nicht die Naivität, dass die digitale Identität selbst die Lösung ist“, sagte Hancock.
Ist die Einrichtung des CBDC das wahre Ziel der digitalen ID?
Experten erklärten gegenüber The Defender, dass trotz der Sicherheitsgarantien der Biden-Administration die in anderen Ländern eingeführten staatlichen digitalen ID-Programme anfällig für Verstöße waren.
Durch die Zentralisierung der Daten … verlieren die Bürger zunehmend ihre Privatsphäre, während die Behörden heuchlerisch behaupten, dass digitale Geldbörsen mehr Privatsphäre bieten, weil sie sicherer gegen Diebstahl sind“, so Glaser.
„Die Behauptung der Behörden ist im besten Fall ungeprüft und im schlimmsten Fall schlichtweg falsch – wie die jüngste Aadhaar-Sicherheitsverletzung in Indien gezeigt hat, bei der etwa 60 % der 1,3 Milliarden Einwohner Indiens gehackt und im Dark Web veröffentlicht wurden“, so Glaser.
Aadhaar, Indiens nationales digitales Ausweissystem, hat für Kontroversen gesorgt. Das von Bill Gates geförderte Aadhaar-System wurde kürzlich mit Indiens neuen digitalen Gesundheitszertifikaten verknüpft.
„Wenn Sie sehen wollen, wie die digitale Identität in großem Maßstab eingeführt wird, dann schauen Sie sich Indiens digitales Identitätssystem Aadhaar an. Mehr als ein Jahrzehnt lang sagte die Regierung, dass die digitale Identität freiwillig sein würde, aber dann begannen Banken und lokale Regierungen, ihre Verwendung vorzuschreiben“, so Hinchliffe.
Dadurch wurde es für die Menschen schwierig, ohne den digitalen Ausweis zu leben. Jetzt rühmt sich Indien damit, dass sich rund 1,2 Milliarden Bürger ‘freiwillig’ für die digitale Identität angemeldet haben“, so Hinchliffe weiter.
Einige Experten sind der Meinung, dass das eigentliche Ziel der Biden-Administration mit dem digitalen Personalausweis darin besteht, den Grundstein für die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) zu legen.
Der Grund, warum die Biden-Administration eine digitale ID will, ist, dass die Federal Reserve und das Bankensystem zu einem vollständig digitalen Finanzkontrollsystem übergehen können, das „programmierbares Geld“ verwendet, [das] eine Besteuerung ohne Vertretung und negative Zinssätze ermöglicht“, sagte Fitts.
In ähnlicher Weise sagte Rectenwald: „Die digitale Identität ist der Dreh- und Angelpunkt für die Einführung eines CBDC, das die Biden-Administration in einer Durchführungsverordnung angekündigt hat, die sie – und damit auch das Harris-Regime – umzusetzen beabsichtigt.“
CBDC könnte dazu benutzt werden, Menschen mit nicht-etablierten Meinungen aus dem öffentlichen Leben auszuschließen, warnte Rectenwald. „In Verbindung mit dem CBDC könnte die digitale Identität diese ‘Unerwünschten’ von der Wirtschaft ausschließen“, sagte er und verwies auf Menschen, deren Bankkonten eingefroren wurden, weil sie den Canadian Freedom Convoy unterstützt oder daran teilgenommen hatten.
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Apolut (Peertube Audio)
Elemente des Klimatotalitarismus
Veröffentlicht am: 27. August 2024
Ein Standpunkt von Felix Feistel.
Der Klimawandel ist längst zu einer ideologischen Vorstellung in den Köpfen von Politikern und Heranwachsenden geworden. Jede Naturkatastrophe wird reflexhaft dem Klimawandel in die Schuhe geschoben. Seien es Starkregen und Überflutungen wie im Ahrtal, oder Dürren, aber auch kühle und verregnete Sommer, alles soll angeblich vom Menschen verursacht worden sein. Wie man den menschlichen Anteil an Naturkatastrophen feststellen will bleibt dabei das Geheimnis der Propagandisten dieser Ideologie. Denn was unterscheidet eine Flutkatastrophe im 21. Jahrhundert von einer, die dreihundert Jahre zuvor stattgefunden hat? Wann ist eine Katastrophe menschengemacht, wann ist es einfach ein natürliches Ereignis? Sind alle Katastrophen heute zwangsweise menschengemacht, weil ja angeblich ein Klimawandel stattfindet, der, wie ja alle wissen, menschengemacht ist?
Es ist ein religiöses Weltbild, das sich da formiert hat, in dem die Welt und alles, was auf und in ihr stattfindet, beständig im Lichte des angeblichen Klimawandels interpretiert wird. Der Klimawandel ist die Brille, durch die diese Menschen die Welt betrachten, ähnlich wie die Menschen in früheren Zeiten ständig einen Gott für alles, das sich auf der Welt ereignete, verantwortlich machten. Waren es früher Thor oder Gott, welcher Überflutungen und Gewitter hervorbrachten, so ist es heute der Mensch selbst, der sich damit selbst auf eine Stufe mit Gott stellt. Doch im Gegensatz zu der kontrollierenden und herrschenden Macht einer Gottheit zeitigt das menschliche Handeln heutzutage unbeherrschbare, unkontrollierbare Folgen, die selbst den Verursacher überfordern. So zumindest die Vorstellung.
Schnelle Maßnahmen müssen daher erfolgen, um dem Klimawandel abzuwenden. Dabei müssen wir alle Opfer bringen, um dieses Ziel zu erreichen. Und hier beginnt die Ideologie, die man von außen betrachtet als drollige Religion betrachten könnte, einen totalitären Charakter zu entfalten. Denn mittels moralischen Zwanges und der Politik wird diese Religion, gewissermaßen als Staatsreligion allen Menschen aufgezwungen. So werden die sichere Energieversorgung zerstört, und zugunsten ineffektiver und umweltzerstörender Technologien (1) eingestampft. Auch die Heizungen sollen ersetzt, das Benzinauto soll von ebenso umweltzerstörenden Elektroautos abgelöst, und letztendlich soll jedem ein CO2 Budget zugewiesen werden. Verbote und Einschränkungen sind die gängige Vorgehensweise, um angeblich das Ziel zu erreichen, den Klimawandel zu verhindern.
Der Totalitarismus weist nach Hannah Arendt mehrere Merkmale auf, die an dieser Stelle schon im Hinblick auf die sogenannte Coronapandemie untersucht wurden, die wir aber auch in der Klimapolitik beobachten können. Der erste Aspekt ist, dass der Totalitarismus die Trennung zwischen politischer und privater Sphäre einreißt. Das Politische dringt in das Privatleben ein, und politisiert das Private. Jede private Entscheidung wird dann an politischen Maßstäben gemessen. In jeder Entscheidung oder Einstellung zu einem Thema oder einer Sache drückt sich nicht nur eine rein private Meinungsäußerung aus, sondern eine Haltung zur gesamten politischen Thematik, zum totalitären System. Jede private Regung wird damit zur Nagelprobe der Gehorsamkeit und Zugehörigkeit.
Wie schon der Coronatotalitarismus greift auch der Klimatotalitarismus tief ins Privatleben ein. Die Akteure wollen uns vorschreiben, welche Autos wir zu fahren haben, wie wir unsere Wohnungen und Häuser heizen sollen, ob wir überhaupt in den Häusern leben dürfen, in denen wir leben. Die Frage über die Ernährung wird schnell zu einem Ausschlusskriterium aus der Debatte oder dem Freundeskreis, wenn man sich als Fleischliebhaber entpuppt, noch dazu wird die Lebensmittelversorgung mit Gewalt in eine angeblich klimafreundliche industrielle Ernährung umgewandelt. Selbst die Urlaubsreise wird zu einem politisch aufgeladenen Thema, wenn sie per Flugzeug durchgeführt wird. Im Zeichen des Klimawandels soll immer mehr des persönlichen Verhaltens reglementiert werden, bis hin zur absoluten Kontrolle über jede menschliche Regung. Hier hilft die ständig ausgebaute Überwachung, mit der bereits heute der persönliche CO2 Fußabdruck zumindest vermeintlich bestimmt werden, und in einem nächsten Schritt eines individuellen CO2 Budgets auch sanktioniert werden kann. Im Rahmen der C40-Initiative wollen weltweit immer mehr Städte ihren Einwohnern bis zum Jahr 2030 nicht nur den Fleisch und Milchkonsum verbieten, auch das Autofahren soll begrenzt werden, ebenso, wie Flugreisen und sogar der Kauf von Kleidungsstücken. (2) Hinzu kommt das Konzept der 15-Minuten Städte, welche den eigenen Bewegungsradius auf 15 Minuten mit dem Auto beschränken sollen. (3) In London findet dieses Konzept bereits unter dem Stichwort der „Ultra-Low-Emission-Zone“ (ULEZ) statt. Dort wurden hunderte von Verkehrskameras aufgestellt, um Autofahrer, die ein Auto ab einem bestimmten Alter fahren, zusätzlich zu besteuern. (4) Dieses Konzept kann schnell ausgebaut, und zu einem vollkommenen Fahrverbot ausgeweitet werden. Damit wird das Private voll und ganz abgeschafft und der Öffentlichkeit preisgegeben.
Die totalitäre Bewegung
Nach Hannah Arendt entsteht der Totalitarismus aus einer totalitären Bewegung. Damit ist zweierlei gemeint. Zum einen handelt es sich bei der Bewegung um eine Bewegung aus Menschen. Es finden sich also Menschen mit denselben Vorstellungen zusammen, um diese in die Tat umzusetzen. Totalitäre Bewegungen entstehen nur in vollkommen vermassten Gesellschaften. Von Massen ist nach Hannah Arendt dann die Rede, wenn große Teile der Bevölkerung entweder zu zahlreich oder zu gleichgültig öffentlichen Angelegenheiten gegenüber sind und sich in keiner Organisation strukturieren lassen, die auf gemeinsamen Weltanschauungen, Klasseninteressen oder Anliegen beruhen. Diese Massen finden sich nicht in den herrschenden Parteien, Gewerkschaften oder anderen, die Gesellschaft prägenden Gruppen repräsentiert. Nach dem Zusammenbruch der Klassengesellschaft nach dem ersten Weltkrieg wurde der größte Teil der Bevölkerung aller westlichen Länder in diese Massen geschleudert. Es gab keine Arbeiter mehr, die ein Klasseninteresse als Arbeiter formulieren konnten, und so verloren sie ihre Repräsentanz in den Arbeiterparteien. Das Gleiche gilt für beinahe alle anderen Gruppen. Die Kirche verlor an Einfluss und daher an Repräsentationsfähigkeit, ebenso wie jede andere, politische Partei. Daher macht die Masse in beinahe allen Ländern die Mehrheit aus.
Die Parteien haben zwar den Weltkrieg irgendwie überlebt, doch durch ihre vollkommene Gleichschaltung und Loslösung einerseits, und die Auflösung derjenigen Gruppen, die sie zuvor repräsentiert haben andererseits, bilden sie keine strukturierenden Einheiten mehr, sondern agieren losgelöst von den Menschen nur um ihrer Selbst willen.
Die Totalitäre Bewegung ist auf die Massen angewiesen. Sie kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie es schafft, Millionen von Menschen in Bewegung zu versetzen. Dafür müssen sie die Massen jedoch nicht durch Propaganda großartig überzeugen, um sie für sich zu vereinnahmen. Denn eine Überzeugung würde voraussetzen, dass zuvor eine andere Meinung vorhanden war, von welcher die Massen erst abgebracht werden müssten. Jedoch sind, so Hannah Arendt, die modernen Massen geprägt von Selbstlosigkeit und Desinteresse am eigenen Wohlergehen. Ihnen fehlt der gesunde Menschenverstand ebenso, wie der gesunde Selbsterhaltungstrieb, und so lassen sie sich vor jeden ideologischen Karren spannen, und sogar höchst gefährliche Geninjektionen verabreichen.
Auch die Klimaideologie ist, trotz aller Bekundungen des guten Willens, eine hochgradig gefährliche Überzeugung. Sie bringt nicht nur absurde Entwicklungen mit sich, welche die Energie- und Ernährungssicherheit gefährden, die Umwelt weiter zerstören und einen wachsenden Überwachungs- und Kontrollstaat installieren. Sie ist auch extrem menschenfeindlich. Denn immer wieder wird auf eine zu große Weltbevölkerung verwiesen, die auf lange Sicht den Planeten zerstören würde. Wir Menschen seien, das zeige sich immer wieder, zu viele, ein Parasit auf der Erde, nicht wert, länger auf ihr zu wandeln. Das führt direkt zu der Überzeugung, dass es notwendig sei, die Bevölkerung zu reduzieren. Doch wie soll das geschehen, ohne die Maske der Zivilisation aus dem hässlichen Gesicht des Totalitarismus zu reißen? Wie soll eine Bevölkerungsreduktion mit Menschenrechten vereinbar sein? Und wer bestimmt, welcher Teil der Bevölkerung überflüssig und damit zu entsorgen sei? Überlegungen, die Weltbevölkerung zu reduzieren gibt es viele. (5) Schon länger wird von Oligarchen wie Bill Gates auch eine Ausweitung von Impfungen als Mittel der Bevölkerungsreduktion ins Spiel gebracht, eine Strategie, die gerade in den Folgen der Covid-Spritzmanie ihre Ergebnisse zeitigt. Denn diese hat nicht nur zu einer extremen Übersterblichkeit geführt, sondern auch die Geburtenrate drastisch einbrechen lassen, und das in vielen Ländern auf der Welt. (6)
Das interessiert die Massen jedoch nicht, sie folgen den Überlegungen der Herrschenden vorbehaltlos und beten sie nach. Sie haben kein Interesse an ihrem eigenen Wohlergehen. Insgeheim sind sie erfüllt von einem Hass auf die Vernunft und die gesamte Gesellschaft und streben danach, diese zu zerschlagen. Die Massen gehen mit einer zynischen Gleichgültigkeit selbst in den eigenen Tod oder andere, persönliche Katastrophen. Sie haben eine Vorliebe dafür, ihr Leben nach sinnlosen Begriffen wie „Klimaneutralität“, „Infektionsschutz“, „Klimaleugner“, „Coronaleugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ zu organisieren, wenn sie dadurch nur dem eigenen Alltag und dem gesunden Menschenverstand entgehen können, den sie verachten. Die Langeweile der bürgerlichen Gesellschaft sowie aller in ihr zu erlangenden Karrieren, der ganze Konsumhumbug, die künstliche Sicherheit und die Scheinkultur, sowie die Verachtung aller Werte machen die Menschen geradezu dankbar für das Ende der bekannten Zivilisation. Nichts geht über einen guten Ausnahmezustand, der die Welt und das Leben in ihr wieder interessant und unvorhersehbar macht. So hat gerade die Generation, die noch in den Friedenszeiten vor dem ersten Weltkrieg aufgewachsen ist, „Gott auf Knien gedankt“ für den Ausbruch dieses Krieges und dem damit verbundenen Untergang der bekannten Zivilisation. Denn die gelangweilten, all des Humbugs und Scheins überdrüssigen Menschen wollen diese Zivilisation in Trümmern sehen.
An diese Haltung knüpft die totalitäre Massenbewegung an. Diese gibt ihnen, nach langer Zeit der Vereinzelung und einem Mangel an Zugehörigkeit, endlich wieder das Gefühl, dazu zu gehören. Die Klimaideologie stellt den Einzelnen in den Kontext einer größeren, alles umfassenden Bedeutung des eigenen Lebens, der man das Leben auch opfern muss, wenn es darauf ankommt. Die Klimaideologie erfüllt das Bedürfnis der Menschen des Aufgehens in einem Größeren Ganzen. Sie bietet den Einzelnen einen Daseinssinn, nämlich der Rettung der Welt, und der zukünftigen Generationen. Es ist eine Strategie, wie sie auch von den führenden Ideologen des dritten Reiches angewandt wurde, wie Richard Rhodes in seinem Buch „Die deutschen Mörder“ beschreibt. Die zukünftigen Generationen werden instrumentalisiert, um in der Gegenwart Maßnahmen umzusetzen. Das Leben lässt sich wieder nach Begriffen strukturieren, die eine gewisse Orientierung und Abwechslung bieten, auch, wenn diese, wie „Klimaneutralität“, „Klimaschädlich“ oder „Klimaleugner“ noch so hohl und sinnlos sind.
Allerdings muss man ergänzen, dass die Klimawandel-Bewegung nur von einer kleinen Gruppe aktiv vorangetrieben wird. Diese finden sich in aktivistischen Gruppen und in der Politik, und treiben damit politische Ziele voran. Der übergroße Teil der Bevölkerung trägt diese Ideologie nur passiv mit, ohne aktiv voranzuschreiten. Man kauft das Elektroauto, wenn es von der Regierung empfohlen wird, baut eine Wärmepumpe ein oder lässt das eigene Haus mit umweltschädlichem Giftmüll dämmen, aber man setzt sich nicht aktiv für noch mehr Maßnahmen ein, auch, wenn man das Gerede des „immer mehr“ trotzdem wiederholt und legitimiert.
Dies ist der zweite Aspekt der Bewegung. Es handelt sich um eine Änderung der Position im Sinne einer Fortbewegung. Diese totalitäre Bewegung darf niemals zum Erliegen kommen, da sie ansonsten in sich zusammenbricht. So müssen immer neue Maßnahmen ersonnen, neue Techniken etabliert und neue Feinde gefunden werden, die bekämpft werden müssen. Ein echtes Ziel oder einen definierten Endpunkt gibt es dabei nicht. Hier ist die Klimawandelbewegung nicht so forsch, wie es der Coronatotalitarismus war. Tatsächlich steht sie mehr oder weniger auf der Stelle. Auch, wenn das günstige Erdgas aus Russland den Sanktionen, sowie der Sprengung der NordStream Pipelines durch die USA zum Opfer gefallen ist, so kommt der Ausbau der erneuerbaren Energien kaum voran. Auch sieht man zwar immer mehr Elektroautos, es ist bislang jedoch die absolute Minderheit, die einen Tesla fährt. Gleichzeitig wurden fossile Energien für Autos oder Heizung abgeschafft, aber erst für das kommende Jahrzehnt. Die totalitäre Bewegung der Klimawandelideologie ist also viel zu langsam und kommt nur schleppend voran.
Ein definiertes Ziel oder einen Endpunkt gibt es jedoch, trotz gegenteiliger Bekundungen, nicht. Zwar werden immer wieder Zieldaten ausgegeben, zu denen das ein oder andere Ziel erreicht sein soll. So sollen bis 2033 die Treibhausgasemissionen um 55 Prozent reduziert worden sein, und eine Klimaneutralität bis 2050 umgesetzt sein. Doch handelt es sich bei diesen Begriffen um hohle Floskeln, die Sinnhaftigkeit und Entschlossenheit suggerieren, bei näherer Betrachtung jedoch keinen Inhalt haben. Denn wie bestimmt man, ob man die Emissionen in Europa um 55 Prozent reduziert hat? Was genau bedeutet Klimaneutralität? Es sind leere Begriffe, die bei näherer Betrachtung überhaupt nichts aussagen. So können fossile Brennstoffe „klimaneutral“ sein, wenn die Unternehmen CO2 Zertifikate aufkaufen, um ihre Emissionen „auszugleichen“. Das macht die Brennstoffe an sich nicht CO2-frei, jedoch auf dem Papier „klimaneutral“ Gleichzeitig handelt es sich bei den angestrebten Zielen immer nur um Zwischenziele, denen neue Ziele und damit neue Maßnahmen folgen. Niemand kann einen Endpunkt definieren, ab dem das Weltklima gerettet sein soll, weil das System Klima viel zu komplex ist, um es zu verstehen, oder auch nur die Folgen der eigenen Handlungen vorauszusagen.
Gesetz der Bewegung
Wesen des Totalitarismus ist, dass das Gesetz, das einst dazu gedacht war, die Freiheit des Individuums abzustecken, durch ein Bewegungsgesetz ersetzt wird, das den Bürger, wie Hannah Arendt es formuliert, in ein eisernes Band schmiedet. Dieses Gesetz bemisst sich nicht an rechtlichen Maßstäben, sondern voll und ganz nach moralischen. Die Moral soll die höchste Instanz des Rechts sein. Recht und Gesetz richten sich nach den Erfordernissen der totalitären Bewegung, und können sich daher ständig ändern. Auch, wenn das Bundesverfassungsgericht vor einigen Jahren eine Entscheidung zum Thema Klimawandel getroffen hat, die das Grundgesetz auszuhebeln droht, so ist der Coronatotalitarismus doch wesentlich gründlicher vorgegangen, in der Abschaffung des Rechts und der Ersetzung desselben durch das Bewegungsgesetz. Es fehlt an den ständigen Rechtsverordnungen, die sich nach den Erfordernissen der Ideologie richten. Zwar zielt die Klimawandelideologie darauf ab, die Freiheit des Einzelnen final abzuschaffen, und ihn in das Eiserne Band zu schmieden, so, wie es das Ziel jeder totalitären Bewegung ist, allerdings geht auch dieser Vorgang bislang eher schleppend voran.
Jede totalitäre Bewegung hat ihre Führer. Diese sind, so Hannah Arendt, nur deswegen in der Politik gelandet, weil sie in anderen Berufen Schiffbruch erlitten haben. Schaut man sich die Führer der Klimawandelideologie an, so kann man diese Aussage durchaus nachvollziehen. Viele von ihnen waren entweder in ihrem vorigen Beruf eher weniger erfolgreich, oder aber, sie haben einen solchen vorigen Beruf überhaupt nicht ausgeübt, und wirken auch nicht wirklich fähig, einen solchen auszuüben. Viele gehen direkt aus ideologische Kaderschmieden hervor, und sind bereits als Berufspolitiker oder Berufsaktivisten installiert worden. Die Führer totalitärer Bewegungen sind nicht sonderlich beständig. Sie erfreuen sich überaus großer Popularität, während sie die Bewegung anführen, können aber auch schnell wieder stürzen. Das war eindrucksvoll zu beobachten, als Greta Thunberg, ehemalige Symbolfigur der Klimawandelideologie, sich gegen die Unterdrückung der Palästinenser aussprach. Die zuvor so beliebte, und auch beim WEF und der UN geladene Aktivistin stand plötzlich unter Antisemitismusverdacht. Dies ist das Ergebnis zahlreicher, überlappender totalitärer Ideologien, die sich zum Teil gegenseitig ausschalten und einander behindern.
Wissenschaft
Die Massen glauben nicht an die wahrnehmbare Welt, an nachweisbare Fakten oder wissenschaftliche Studien, sie verlassen sich auch nicht auf ihre Sinne, sondern nur auf die Stimmigkeit vollkommen erfundener Systeme, die sie einzuschließen versprechen. Diese vollkommenen erfundenen Systeme kommen gerne unter dem Schlagwort der „Wissenschaft“ daher. In totalitärer Propaganda ist „Wissenschaft“ ein kläglicher Ersatz für das Monopol, das man zu erringen hofft. Die totalitären Führer umgeben ihre Ideologie mit dem Anschein der Wissenschaftlichkeit um ihr mehr Autorität und Glaubwürdigkeit zu verleihen. So verweisen sie auch heute auf einen angeblichen Konsens von 97 Prozent der Wissenschaft, die sich über den menschengemachten Klimawandel einig sei.
Totalitäre Regime geben ihre anfängliche Vorliebe für wissenschaftliche Beweise jedoch in dem Moment auf, da sie dem Regime nicht mehr dienlich sind, oder sobald sie die Macht erlangt haben. Das zeigt sich gerade im Umgang mit jener Wissenschaft, die der Ideologie widerspricht. Diese wird aus den Diskurs als „unwissenschaftlich“ ausgeschlossen und jene, die diese entsprechenden Erkenntnisse machen, äußern, verbreiten und in den Diskurs einbringen wollen, werden attackiert als „unwissenschaftlich“, als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Esoteriker.“ Das konnte man im Coronatotalitarismus gut beobachten, doch es findet auch im Klimatotalitarismus statt. Jede Erkenntnis, dass eine Klimaerwärmung aufgrund von CO2 Emissionen überhaupt nicht stattfindet, dass die Erwärmung viel mehr natürlichen Ursprungs ist, und zudem bald eine Abkühlung folgen könnte, (7) wird ins Reich der Verschwörungstheorien verwiesen, und die solchermaßen sich äußernden als Klimawandelleugner abgestempelt, die moralisch verächtlich zu machen seien, da sie beinahe auf einer Stufe mit Holocaustleugnern stünden. Kein noch so wissenschaftlicher Beweis wird anerkannt, die Publikation entsprechender Studien wird verhindert, und die Argumente werden ohne nähere Beschäftigung reflexhaft abgewehrt, gleichzeitig wird gebetsmühlenartig auf „die Wissenschaft“ verwiesen.
Klimakriege
Die Ideologie des Klimawandels bringt auch noch eine andere Gefahr mit sich. Denn wenn eine Idee einmal zur Ideologie geworden ist, rechtfertigt sie selbst die größten Grausamkeiten im Hinblick auf die Erreichung des vermeintlich hehren Zieles. Schon die zur Ideologie erhobene Demokratie war Rechtfertigung für zahlreiche Angriffskriege des Westens, vor allem im mittleren Osten. Mit dem vermeintlichen Ziel, dort Demokratie und Menschenrechte einzuführen wurden die Länder angegriffen, destabilisiert, Millionen von Menschen getötet, alles unter der Rechtfertigung, die Demokratie zu verbreiten, die aber natürlich nur vorgeschoben war, jedoch als Rechtfertigungsideologie gegenüber den Massen ausreichte.
Dasselbe kann mit der Klimawandelideologie geschehen. Denn wenn wir Opfer bringen, wenn wir unsere Treibhausgasemissionen reduzieren, andere Länder das aber nicht tun, dann gefährden diese damit unsere Klimaziele, und befeuern den Klimawandel. Damit gefährden sie aber, in der Ideologie, das Fortbestehen der Menschheit und die zukünftigen Generationen. Zum Wohl der späteren Generationen könnte dies dann als Grund angeführt werden, gegen dieses oder jenes Land in den Krieg zu ziehen. Denn zur Not muss die Klimaneutralität eben in diese Länder gebombt werden. Im Hinblick auf die steigenden Emissionen von China, Indien und anderen Ländern, kann es tatsächlich dazu kommen, dass Kriege in Zukunft auf diese Weise gerechtfertigt werden. Dabei handelt es sich natürlich nur um Vorwände. Doch der Sinn von Ideologien und Propaganda ist es, seine eigentlichen Ziele der Vorherrschaft, des Zugriffes auf Ressourcen oder der Sicherung der eigenen Wirtschaft hinter den hehren Vorwänden der Demokratie, der Klimawandelbekämpfung oder der Menschenrechte zu verschleiern. Diese Ideologien werden den heimischen Massen verabreicht, damit diese die Kriegsanstrengungen unterstützen und vor allem sich nicht gegen diese kriegerische Politik auflehnen. Die Klimawandelideologie, in der ja stets das Überleben der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht, kann ein solcher Vorwand sein.
Man sieht, dass die Klimawandelideologie zwar noch keinen vollständigen Totalitarismus darstellt, jedoch bereits totalitäre Elemente verwirklicht. Überdies trägt sie den Krieg in sich, der mithilfe der Klimawandelideologie einen humanistischen Anstrich erhalten könnte.
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass auch die Klimawandelideologie, wie schon der Coronatotalitarismus darauf abzielen, die Menschen zu unterwerfen, sie ihrer Freiheiten zu berauben, sie zu einer ausbeutbaren Manövriermasse zu machen, denen ein Absatzmarkt in Form von Genspritzen, Covid-Tests, Masken, Wärmepumpen, Elektroautos und so weiter aufgezwungen wird. Alle Ideologien dienen der Aufrechterhaltung der Herrschaftsstrukturen, die vom internationalen Kapital dirigiert werden, und zielsicher Gewinne ermöglichen sollen, durch die kontinuierliche Zerstörung, den Wiederaufbau, und die Erzwingung von Konsum. Widerstand dagegen soll durch totale Überwachung und digitale Ketten unmöglich gemacht werden.
Beide Ideologien sind das Ergebnis des Kapitalismus und dienen dazu, das kollabierende, kapitalistische System zu transformieren, und damit am Laufen zu halten. Sie führen zu einer Monopolisierung aller Sektoren in den Händen der Oligarchen und damit zu noch größerer Abhängigkeit. (8) Will man totalitäre Herrschaft überwinden, müsste man den Kapitalismus überwinden, und mit ihm die Eigentumsverhältnisse, welche diese Herrschaft zementieren.
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Quellen und Anmerkungen
(1) https://www.manova.news/artikel/klima-uber-alles
(3) https://tkp.at/2022/12/21/die-15-minuten-city-klima-lockdown-nach-der-art-von-corona/
(5) https://tkp.at/2023/08/14/strategien-der-bevoelkerungsreduktion/
(6) https://apolut.net/angriff-auf-die-menschheit-von-felix-feistel/
(7) https://apolut.net/heiss-oder-eiszeit-von-felix-feistel/
(8) https://apolut.net/feindliche-uebernahme-von-felix-feistel/
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bildquelle: ARMMY PICCA / shutterstock
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Artikel
https://apolut.net/elemente-des-klimatotalitarismus-von-felix-feistel/
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Peertube Link:
News / Junge Freiheit
»Schlimmer, als ich es vorausgesagt habe«
Thilo Sarrazin im Interview
Aug 28, 2024
Wieviel Staat verträgt ein Land? Es häufen sich Klagen über unfähige Behörden, verfallende Infrastruktur und lähmende Bürokratie. Mit diesen Zuständen rechnet der Publizist Thilo Sarrazin scharf ab. In dem Interview mit der JUNGEN FREIHEIT spricht er über die Zustände, die seine Befürchtungen im Buch "Deutschland schafft sich ab" weit übertroffen haben.
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Quellen & Links
JF Webseite
JUNGE FREIHEIT https://www.youtube.com/channel/UCXJBRgiZRZvfilIGQ4wN5CQ
Thilo Sarrazin Aug 2022
Wo Logik und Empirie durch „alternative Fakten“ ersetzt werden, weitet sich der Raum für ideologisch geprägtes Denken und es sinkt die Toleranz. Thilo Sarrazin beobachtet diese Tendenz in den letzten Jahren auf allen Seiten des politischen Spektrums und in vielen Medien. Sie passt nicht zum Geist der abendländischen Aufklärung und sie kann die Grundlagen unserer demokratischen und liberalen Gesellschaftsordnung infrage stellen. Sarrazin erläutert die Gefahren ideologischen Denkens für unsere Gesellschaft und unsere politische Kultur und beschreibt typische Irrwege. Ideologien wirken verlockend durch die trügerische Klarheit ihrer Rezepte und die Schlichtheit, mit der sie Gut und Böse trennen. Doch so stolpert die Menschheit in immer neue Irrtümer.
https://www.thilo-sarrazin.de/
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Peertube Link: https://mp-tube.de/videos/watch/e7021acd-607e-4892-8e98-29664583b9a1
Flavio von Witzleben
Wird China zur Friedensmacht aufsteigen?
Journalist Stephan Ossenkopp
Aug 28, 2024
Im Westen herrscht bis heute ein Bild von China vor, das in keiner Weise der Realität entspricht. Sei es in gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Hinsicht: Die Vorurteile westlicher Gesellschaften und Medien sind so tief verwurzelt, dass sie kaum aus den Köpfen der Menschen zu verdrängen sind. So sieht es der Journalist Stephan Ossenkopp, der im aktuellen Interview über seine Erfahrungen in China spricht und dabei erläutert, welche Bedeutung China als aufstrebende Wirtschaftsmacht hat und welche Rolle es in den Konflikten im Nahen Osten und in der Ukraine spielt. Außerdem geht es um die sich vertiefende Entwicklung einer multipolaren Weltordnung und die Frage, inwiefern diese zu einer friedlichen Ordnung innerhalb dieses Blocks beitragen könnte.
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Quellen & Links
Stephan Ossenkopp
Freelance Researcher
Verified email at pm.me
ChinaBRITürkiyeSCOBRICS
https://scholar.google.com/citations?user=Nh3sxaoAAAAJ&hl=en
Die Multipolare Welt
Die multipolare Weltordnung, BRICS, der globale Süden, und die Belt and Road Initiative
Von Stephan Ossenkopp
https://ossenkopp.substack.com/
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SaneVox Deutsch
Unter gerichtlicher Untersuchung in Frankreich: Die fragwürdigen Besitztümer der Familie Deby
Published on Aug 28, 2024
Source by Nathalie Yamb
Nach den Anzügen für 900.000 € wird nun das Immobilienvermögen der Familie Deby in Frankreich unter die Lupe genommen. Was soll man davon halten?
KAPITEL
0:00 Einführung
0:27 Mediapart
2:22 Die französische Justiz
8:51 Die afrikanischen Staatschefs
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Quellen & Links
Original Video
Nathalie Yamb
Après les costumes à 900.000 €, c’est maintenant le patrimoine immobilier de la famille Deby qui est passé au crible par une enquête en France. Que faut-il en penser?
Aug 26, 2024
Original Video: youtube.com/watch?v=9MN1imWX7iQ&t=0s
Produced by: Nathalie Yamb
Originally Published on: 2024-08-25
Translations by: video-translations.org
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Translation published with kind permission of Nathalie Yamb.
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Original Link: https://www.youtube.com/watch?v=9MN1imWX7iQ
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tkp
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Pränatale mRNA-basierte Gentherapie
27. August 2024
von DDr. Siguna Mueller
Bewertung einer Arbeit von Hanna und Kollegen über ihren Vorschlag, die mRNA-Plattformen als neuartige pränatale Therapie zu nutzen – neuer Preprint veröffentlicht.
In einem kürzlich im American Journal of Obstetrics & Gynecology veröffentlichten Brief haben Hanna et al. eine transplazentare Übertragung der mRNA der COVID-19 mRNA-„Impfstoffe“ sowie eine Expression des Spike-Proteins in der Plazenta festgestellt.
Dies wirft natürlich ernste Fragen darüber auf, was dies für die Nachkommen der „geimpften“ Frauen bedeutet. Hanna und Kollegen haben sich intensiv mit diesem wichtigen Thema befasst. In ihrer jüngsten Veröffentlichung bieten sie auch einige mechanistische Erklärungen an, um die Ergebnisse ihrer kleinen Studie (2 schwangere Frauen) zu untermauern.
Als ich diese Arbeit zum ersten Mal las, hatte ich den Eindruck, dass einige der angeführten Begründungen nicht korrekt waren und stattdessen einige der mit diesen Plattformen verbundenen Risiken heruntergespielt wurden. Ursprünglich wollte ich nur eine kurze Notiz dazu schreiben.
Je mehr ich mich jedoch mit der Veröffentlichung beschäftigte, desto bedenklicher wurde sie. Seltsamerweise stellen Hanna und seine Mitarbeiter ihre Ergebnisse auf den Kopf. Während sie in der Einleitung auf Wissenslücken hinweisen, scheinen sie nicht so sehr um die Sicherheit dieser Produkte besorgt zu sein. Vielmehr scheint es ihnen in ihrem Artikel darum zu gehen, ihre Erkenntnisse für eine neuartige therapeutische Anwendung zu nutzen: pränatale mRNA-basierte Gentherapie!
Ihre Behauptung beruht auf mehreren falschen Vorstellungen über die Funktionsweise dieser Plattformen sowie auf einer Reihe unbegründeter oder falscher Behauptungen.
Paradoxerweise ignorierten sie bekannte schwerwiegende negative Auswirkungen aus präklinischen Tests, die eigentlich der Idee, diese Plattformen bei ungeborenen Kindern einzusetzen, ein Ende setzen sollten!
Natürlich werden wichtige Erkenntnisse in der Literatur oft verschleiert und mit irgendwelchen Ausreden wegdiskutiert. Ein Großteil des Schreibens von Hanna et al. ist in diesem Ton gehalten, da sie die Sicherheit und Wirksamkeit der Spritzen loben, ihre breite Akzeptanz betonen und die Versprechungen ihrer Anwendung bei sich noch entwickelnden Föten hervorheben!
Auch hier scheint der Artikel darauf abzuzielen, einen neuen Markt zu erschließen – die pränatale mRNA-basierte Gentherapie. Dies würde dazu dienen, Immunität zu schaffen, aber auch Krankheiten zu bekämpfen. Ironischerweise wird am Rande erwähnt, dass es sich bei den mRNA-Injektionen in der Tat um eine „Gentherapie“ handelt. Nun, das ist etwas, das man sich wünscht, da es ein „frühzeitiges Eingreifen in Krankheiten“ verspricht. Aber sie geben nicht zu, was das wirklich bedeutet, dass diese Medikamente ungetestete Gentherapien sind.
Für mich ist das die letzte rote Linie. Sie darf nicht überschritten werden! Es gibt einen großen Hype um diese Technologien, und der Brief von Hanna et al. spiegelt die vorherrschende fehlerhafte Darstellung ihres Modus Operandi und andere falsche Argumente wider, darunter auch, wie großartig sie für Erwachsene sind.
Ich habe gerade einen neuen Preprint veröffentlicht, in dem ich die jüngste Veröffentlichung von Hanna und Kollegen kritisch bewerte. Unten finden Sie die Zusammenfassung. Ich hoffe, das Bewusstsein dafür zu schärfen, damit diese Gentherapie-Experimente nicht auf ungeborene Babys ausgeweitet werden!
In einer kürzlich von Hanna und Kollegen durchgeführten Studie wurde das Vorhandensein von COVID-19 mRNA-Produkten in der Plazenta und im Nabelschnurblut nach einer mütterlichen „Impfung“ während einer menschlichen Schwangerschaft untersucht. Ihre Analyse von zwei schwangeren Frauen ergab, dass die mRNA der genetischen Injektionen in beiden Plazenten nachgewiesen wurde. Die Expression des Spike-Proteins wurde in der Plazenta einer der beiden Frauen bestätigt. Außerdem wurde die gentechnisch veränderte mRNA in der Nabelschnur und im mütterlichen Blut einer Mutter nachgewiesen, sofern diese Proben für die Analyse zur Verfügung standen. Sie fanden auch heraus, dass die Integrität der injizierten mRNA in den verschiedenen Proben variierte, aber insgesamt bestand eine beträchtliche oder sogar überwältigende Mehrheit aus nicht-integren Arten. Die Autoren führen auch mehrere theoretische Gründe an, die ihrer Meinung nach ihre Beobachtungen erklären. Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse, aber unter Verlagerung ihres Ziels, weisen die Autoren auf die Vorteile ihrer Ergebnisse hin und schlagen vor, dass verwandte Gentherapien, insbesondere mRNA-basierte Behandlungen, als pränatale Therapie sehr vielversprechend sein könnten. In diesem Artikel werden die Ergebnisse und Interpretationen der Studie analysiert und Lücken und Unstimmigkeiten in den Erklärungen aufgezeigt. Er bietet auch eine kurze Zusammenfassung und ein Update zu den bekannten Problemen mit mRNA-Injektionen und skizziert die wichtigsten Fallstricke und Unbekannten, die den versprochenen Vorteilen der geplanten pränatalen Gentherapieanwendungen zugrunde liegen.
Vielleicht hat jemand von Ihnen eine Idee, wohin ich den Vorabdruck schicken könnte. Es müsste eine Zeitschrift sein, die aufgeschlossen ist und Autoren wie mich unterstützt (z. B. durch eine Publikationsgebühr), die keine Organisation hinter sich haben und die ihre Arbeit auf eigene Kosten durchführen.
In meinem Preprint habe ich auch eine kurze Zusammenfassung der Hauptprobleme dieser Plattformen gegeben (siehe Abbildung) und versucht, so viele neue Ergebnisse wie möglich einzubeziehen (insgesamt 65 Referenzen). Das war zeitaufwendig, hat mich aber wieder hoffen lassen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Die Liste der Veröffentlichungen ist bei weitem nicht vollständig. Dennoch ist es ermutigend, wie viele es bereits gibt, die die mRNA-Plattformen scharf kritisieren! Jetzt gilt es, die Absicht zu stoppen, sie unter dem Deckmantel der Behandlung von Ungeborenen einzusetzen!
Quelle: Mueller, Siguna. 2024. „Transplazentare Übertragung von mRNA-Injektionen bestätigt: Unterstützt diese Evidenz von Hanna und Kollegen ihren Vorschlag als vielversprechende pränatale Gentherapie?“ OSF Preprints. August 25. https://doi.org/10.31219/osf.io/bkzs6
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Quellen & Links
Das Original in Englisch ist hier im Substack von DDr. Siguna Mueller zu
https://siguna.substack.com/p/no-this-will-not-be-done-to-unborn
finden. Übersetzung auf Deutsch durch TKP.
Bild von ThankYouFantasyPictures auf Pixabay
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Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite
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https://tkp.at/2024/08/27/praenatale-mrna-basierte-gentherapie/
RT DE
Telegram: Frankreich erhebt zwölf Anklagepunkte gegen Durow – U-Haft verlängert
Aug 27, 2024
Roman Ziskin
Ein Gericht in Frankreich hat die Untersuchungshaft für den Gründer des Telegram-Messengers Pawel Durow um 48 Stunden verlängert. Das heißt, er bleibt bis zum 28. August im polizeilichen Gewahrsam. Die Pariser Staatsanwaltschaft wirft Durow 12 Verbrechen vor, darunter angebliche Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornografie und zum illegalen Drogenvertrieb.
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Quellen & Links
Über die Motive der französischen Behörden berichtet RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.
Artikel: https://rtnewsde.pro/meinung/216932-pawel-durow-und-telegram-westen-masken-fallen/
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Fassadenkratzer
Skandal: WHO garantiert ihren Pharma-Spendern enorme Rendite
Privatdozent Dr. med. Michael Nehls, habilitierter Molekulargenetiker mit Schwerpunkt Immunologie, ist in einem Gespräch mit der Juristin Dr. Silvia Behrendt, Expertin in der Bedeutung und Wirkung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO, zu schockierenden Erkenntnissen gekommen. Sie offenbaren eine kriminelle Verflechtung der die WHO wesentlich finanzierenden Pharmaindustrie mit der globalen Macht der WHO über die Definition von Pandemien und den Einsatz der Impfstoffe. Die WHO garantiert ihren Geldgebern enorme Rendite. Es geht nicht um die Gesundheit. (hl)
?w=840
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO): eine lebensgefährliche Gelddruckmaschine?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO): eine lebensgefährliche Gelddruckmaschine?
von PD Dr. Michael Nehls
Anfang August 2024 habe ich ein Gespräch mit der Rechtswissenschaftlerin Dr. Silvia Behrendt geführt ( https://www.youtube.com/watch?v=HJEd01RWZlY ). Was ich von ihr erfahren habe, ist schockierend und erklärt nicht nur die katastrophale Gesundheitspolitik der letzten Jahre (die diesen Namen nicht verdient), sondern lässt auch zuverlässige Rückschlüsse auf das zu, was uns in den nächsten Jahren erwartet – zumindest, wenn wir als Gesellschaft nicht aus der Erfahrung lernen und eine weitere Eskalation dieser Machtübernahme durch die WHO und ihren Verbündeten zulassen.
Zu meinem Gesprächspartner: Dr. Behrendt studierte Rechtwissenschaft an der Universität St. Gallen und promovierte 2009 zum Dr. iur mit dem Thema der Bedeutung und Wirkung der Internationalen Gesundheitsvorschriften. 2009 war sie Rechtsberaterin der WHO und ist damit eine ausgewiesene Expertin. Um deren Aktivitäten besser überwachen und gegebenenfalls juristisch intervenieren zu können, gründete sie im Jahr 2021 die Nichtregierungsorganisation (NGO) „Global Health Responsibility Agency“) ( https://www.ghr.agency/ ).
Einige Hintergründe zur Einordnung: Die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) oder International Health Regulations (IHR) sind völkerrechtlich verbindliche Regelungen der WHO zur Verhütung und Bekämpfung der grenzüberschreitenden Ausbreitung von Krankheiten. Sie wurden am 25. Juli 1969 in Boston unterzeichnet und traten am 1. Januar 1971 in Kraft und gehen zurück auf die Internationale Sanitätskonvention (Venedig, 1892). Am 23. Mai 2005 wurden sie in Genf von der 58. Weltgesundheitsversammlung novelliert, und zwar im Hinblick auf die zunehmende Globalisierung und internationale Verbreitung von Infektionskrankheiten wie dem SARS (ausgelöst durch SARS-CoV-1, dem Vorläufervirus von SARS-CoV-2, Erreger, der COVID-19 auslöst).
Am 01.06.2024 einigten sich in Genf ( https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/internationale-gesundheitspolitik/global/who/aenderungen-igv.html ) mehr als 190 an den IGV beteiligten Ländern zu weitreichenden Änderungen der IGV und haben damit die globale Einflussnahme der WHO weiter gestärkt. So „enthält das Änderungspaket Regelungen zu möglichen Empfehlungen der WHO über die Verfügbarkeit und Verteilung relevanter Gesundheitsprodukte, die Aufrechterhaltung essenzieller Lieferketten sowie Reisemöglichkeiten von Gesundheitspersonal und zahlreiche weitere Änderungen, einschließlich die Möglichkeit der Anwendung von digitalen Nachweisen in Gesundheitskrisen“.
Kommen wir dazu, warum dieses Interview eine derartige Sprengkraft besitzt. Lesen Sie dazu hier eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte aus dem Gespräch (
https://www.youtube.com/watch?v=HJEd01RWZlY ), zuzüglich relevanter Hintergründe:
1) Die WHO finanziert sich zu mehr als 80 Prozent aus zweckgebundenen Spenden ( https://open.who.int/2024-25/budget-and-financing/gpw-overview ), also Aufträgen von Pharma-Industrieländern bzw. philanthropen Stiftungen wie bspw. der Bill and Melinda Gates Foundation und muss diese Finanzierung nicht im Detail offenlegen! Wichtig: Diese Gelder sind an den vom Spender festgelegten Verwendungszweck gebunden. Das bedeutet: Nicht die WHO, sondern der Investor bestimmt, welche Maßnahmen für die Weltgesundheit im Vordergrund stehen. Will er zum Beispiel bestimmte Impfstoffe auf den Markt bringen, kann er die WHO entsprechend lenken.
2) Warum spenden reiche Menschen an die WHO? Neben fehlgeleiteter Philanthropie bietet sich angesichts der Umstände noch eine weitere naheliegende Motivation an, hohe Beträge an die private Organisation zu spenden. Die WHO selbst verweist auf diesen Grund: „Nach einer neuen Analyse, die hier veröffentlicht wird, ist die quantifizierbare Rendite von Investitionen in die WHO sehr hoch!“ Konkret verspricht die WHO als konservativste Schätzung eines zu erwartenden Minimums („in the most conservative estimation possible”) eine Investitionsrendite („Return on Investment“) von Faktor 35, wie aus einem offiziellen WHO-Dokument mit dem Titel „A Healthy Return“ ( https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/354372/9789240050006-eng.pdf?sequence=1 ) aus dem Jahr 2022 hervorgeht: „Die hier vorgestellte neue Analyse zeigt, dass eine Investition in die WHO für jeden investierten US-Dollar eine Rendite von 35 US-Dollar abwirft.“ („According to the new analysis presented here, investing in WHO provides a return of US$ 35 for every US$ 1 invested.“)

Wie kommt der hohe ROI zustande?
In A healthy return (
https://www.who.int/about/funding/invest-in-who/investment-case-2.0 ) kann man nachlesen (Übersetzung): „Nach einer neuen Analyse, die hier enthalten ist, ist die quantifizierbare Rendite der Investitionen in die WHO sehr hoch. Die Kosten der WHO belaufen sich im kommenden Zehnjahreszeitraum (2022-2031) auf 33 Milliarden US-Dollar, und der durch diese Investition geschaffene öffentliche Wert dürfte sich nach der konservativsten Schätzung zwischen 1,155 und 1,46 Billionen US-Dollar bewegen. Die sich daraus ergebende Investitionsrendite beträgt mindestens 35 US-Dollar für jeden in die WHO investierten US-Dollar.“ Das könnte so zu interpretieren sein: Im Prinzip wird man als WHO-Investor zum Insider oder sogar durch zweckgebundene Spenden zum Strippenzieher. Insidergeschäfte werden dadurch ermöglicht, dass man früher als andere weiß, welche Pharmafirma in Zukunft die höchsten Umsätze macht.
Um dies in Perspektive zu setzen: Wenn Sie Geld auf Ihr Bankkonto einzahlen, bekommen Sie vielleicht eine Rendite von rund 1 Prozent. Dies entspricht einem Return on Investment 1,01 bzw. einem Faktor von 1,01. Ehrgeizige Investmentmanager versprechen manchmal 10, 20 oder sogar 50 Prozent, also Faktor 1,1, 1,2 oder sogar 1,5, wobei mit ansteigenden Renditen auch das Risiko steigt, dass man alles verliert. Nebenbei: Je nach Marktlage müssen Sie aber für die Einlage mittlerweile sogar etwas abgeben, das man nennt dann einen Negativzins.
Warum ist das so skandalös? Ein Absatz aus meinem Buch „Das indoktrinierte Gehirn“ ( https://michael-nehls.de/das-indoktrinierte-gehirn/ ) liefert die Grundlage, es zu verstehen:
Im Jahr 1860 verfasste Thomas Joseph Dunning (1799–1873), Sekretär der Londoner Vereinigung der Buchbinder, ein Pamphlet über die Philosophie der damaligen Gewerkschaftsbewegung, in dem er ein extremes Wesensmerkmal von wirtschaftlicher Macht und Profitgier beschrieb: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, wie die Natur vor der Leere. Bei ausreichendem Profit wird Kapital sehr mutig. Ein Prozentsatz von 10 Prozent sichern ihm Beschäftigung an jedem Ort; 20 Prozent erzeugen viel Eifer; 50 Prozent enorme Kühnheit; 100 Prozent machen es bereit, alle menschlichen Gesetze mit Füßen zu treten; 300 Prozent, und es gibt kein Verbrechen, vor dem es nicht zurückschreckt und kein Risiko, das es nicht eingeht, bis hin zur Gefahr, dass sein Besitzer gehängt wird. Wenn Turbulenzen und Unruhen einen Gewinn bringen, wird es diese bereitwillig fördern.“[1]
In anderen Worten, für 300 Prozent Return on Investment bzw. eine Rendite von Faktor 3 sind Menschen Dunning zufolge bereit, nahezu alles zu tun; sei es Konkurrenten auszuschalten, Kriege anzuzetteln oder – auf die heutige Zeit übertragen – Viren in die Welt zu setzen, sprich unzählige Menschen zu opfern.
Die WHO verspricht ihren zahlungskräftigen Investoren aber nicht nur einen Return-on-Investment von Faktor 3, sondern einen Faktor von mindestens 35. Das ist schlichtweg alarmierend! Wie weit ist man bereit für eine solche absurde Gewinnmarge zu gehen? Wo sind da noch die Grenzen?
3) Um ihre Ziele zu erreichen, setzt die WHO auf ihre globale Machtposition in Gesundheitsfragen ( https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/354372/9789240050006-eng.pdf?sequence=1 ): „Investitionen in die Weltgesundheitsorganisation sind von Natur aus katalytisch, d.h. die in die WHO investierten Mittel werden dazu verwendet, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung von Maßnahmen im Gesundheitsbereich zu unterstützen. Dies geschieht durch die drei Schlüsselfunktionen der WHO: Führung, Entwicklung technischer Produkte und Unterstützung der Länder.”
Diese Macht und die Möglichkeit, nahezu unendliche Geldsummen aus der gesamten Weltbevölkerung zu extrahieren, rekrutiert die WHO aus ihrem Konzept von „Disease X“, also durch die von ihr herbei definierte Gefahr einer bisher noch nichtexistierenden Infektionskrankheit, wie uns die John-Hopkins-Universität erklärt ( https://publichealth.jhu.edu/2024/what-is-disease-x ). Der Universität zufolge gibt es das Konzept der Krankheit X mindestens seit 2018. Kurz darauf wurde COVID-19 zur ersten höchst lukrativen und machtgenerierenden „Disease X“, viele weitere sollen noch folgen:
„Es ist nicht neu. Dieses Konzept hat bereits zu einigen Erfolgen geführt. BioNTech und Moderna hatten innerhalb von Stunden oder Tagen einen SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten zur Hand, als sie auf die MERS-Epidemie auf der arabischen Halbinsel reagierten und beispielsweise herausfanden, wie man das Spike-Protein stabilisiert, um die richtige Art von Antikörpern zu produzieren. [zur Info: Das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV) wurde im April 2012 entdeckt]. Obwohl wir nicht wussten, dass SARS-CoV-2 ein pandemischer Erreger sein würde [eine perfide Falschaussage, siehe unten], begannen wir zu glauben, dass die Coronavirus-Familie aufgrund ihrer Fähigkeit, schwere Atemwegserkrankungen zu verursachen, eine wichtige Virusfamilie war, mit der man sich beschäftigen musste. All dies beschleunigte die Entwicklung des Impfstoffs erheblich. Je schneller ein Impfstoff, antivirale Medikamente, monoklonale Antikörper und diagnostische Tests zur Verfügung stehen, desto mehr Leben können im Falle eines durch eine Infektionskrankheit verursachten Notfalls gerettet werden.“
Die Aussage „Obwohl wir nicht wussten, dass SARS-CoV-2 ein pandemischer Erreger sein würde“ widerspricht der Tatsache, dass SARS-CoV-2 genau für seine pandemischen Eigenschaften im Rahmen einer „Gain-of-Funktion“-Forschung in Wuhan gentechnisch hergestellt wurde. „Gain-of-Function“ ist der gängige Begriff der Biowaffen-Forschung und beschreibt das Einfügen neuer humangefährlicher Eigenschaften in ein Pathogen, wie z.B. die Einführung der von Moderna patentierten Furin-Spaltstelle in das Spike-Erbgut eines Corona-Virus, aus dem SARS-CoV-2 hervorging. Hierzu eine Textpassage aus „Das indoktrinierte Gehirn“ ( https://michael-nehls.de/das-indoktrinierte-gehirn/ ):
„SARS-CoV-2 ist somit das einzige Coronavirus, dessen Erbgut 12 einzigartige Buchstaben [genauer: Nukleotide in einzigartiger Kombination] trägt [die für eine Furin-Spaltstelle kodieren] und es dem Spike-Protein ermöglichen, durch das Enzym Furin aktiviert zu werden, wodurch es sich leicht zwischen menschlichen Zellen ausbreiten kann”, schreibt ChinaDaily [siehe hier ( https://global.chinadaily.com.cn/a/202203/21/WS6237da55a310fd2b29e52288.html )]. Pikanterweise sind diese 12 Buchstaben in einer ebenfalls einzigartigen Sequenz von 19 Buchstaben eingebettet, wie sie ansonsten nur in einem Patent gefunden wurden, das dem Spike-Impfstoffhersteller Moderna im Jahr 2017, also zwei Jahre vor den ersten COVID-19-Fällen, erteilt worden war. [siehe hier ( https://childrenshealthdefense.org/defender/covid-spike-protein-sequence-match-moderna-patent/ )] „Die genetische Sequenz wurde in der Furin-Spaltstelle (FCS) von SARS-CoV-2 (dem Coronavirus) entdeckt, dem Teil, der es bei der Infektion von Menschen sehr effizient macht und der es von anderen Coronaviren unterscheidet”, erklärt das internationale Forscherteam, das diese erstaunliche Entdeckung machte, und es ergänzt: „Konventionelle biostatistische Analysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese Sequenz zufällig in einem 30.000-Nukleotide-Virusgenom vorhanden ist, 3,21 ×10-11 beträgt.” [siehe hier ( https://www.frontiersin.org/journals/virology/articles/10.3389/fviro.2022.834808/full )] In anderen Worten, eine Wahrscheinlichkeit von eins zu drei Billionen (1.000 Milliarden) macht es so gut wie undenkbar, dass diese einzigartige Sequenz zufällig bzw. auf natürlichem Weg in SARS-CoV-2 gelang. Es lohnt sich, sich diese Informationen noch einmal vor dem Hintergrund des offiziellen Narrativs vor Augen zu führen: Die außergewöhnlich hohe Infektiosität, die das Event 201 [siehe hier ( https://centerforhealthsecurity.org/our-work/tabletop-exercises/event-201-pandemic-tabletop-exercise )] für eine denkbare und unmittelbar bevorstehende nächste Pandemie, die ihren Ursprung in China nehmen sollte, voraussetzte, erlangte SARS-CoV-2 also erst dadurch, dass es diese äußerst unwahrscheinliche, angeblich natürliche Mutation im Erbgut mit sich bringt, die eine Furin-Spaltstelle hervorbringt – deren exakte Nukleotid-Kodierung im Erbgut entgegen jeder plausiblen Wahrscheinlichkeit sich ein Impfstoffhersteller [Moderna im Jahre 2016] gegen SARS-CoV-2 patentieren ließ, von dem vor 2020 kaum jemand etwas gehört hatte.
SARS-CoV-2 ist eine Biowaffe und die sogenannte S1-Untereinheit, die bei der gefährlichen Furin-Spaltung freigesetzt wird, die eigentliche Kugel, die sie auf unseren Organismus abfeuert. Eine erschreckende Erklärung, warum man diese Spaltstelle im Spike-Erbgut bei der Herstellung der mRNA, die als Impfstoff getarnt weltweit injiziert wurde, nicht entschärfte (was sehr leicht gewesen wäre) erkläre ich detailliert in meinem Buch „Das indoktrinierte Gehirn“ ( https://michael-nehls.de/das-indoktrinierte-gehirn/ ).
Jedenfalls wusste man im Rahmen des „Disease X“ Programms sehr genau, auf welches Virus man sich vorzubereiten hatte. Nur deshalb waren, wie wir nun von der John-Hopkins-Universität wissen (siehe oben), die schnell verfügbaren mRNA-Injektionen gegen COVID-19 bzw. SARS-CoV-2 das Resultat (und der erste globale Feldversuch) dieser „Disease X“-Liste und Initiative. Wie wir ebenfalls wissen, ist der Erreger der international verbotenen Biowaffen-Forschung zum Trotz in einem Labor in Wuhan entstanden. Hierzu ein weiterer Absatz aus meinem Buch „Das indoktrinierte Gehirn“ in Bezug auf „Event 201“, wo alle Akteure bzw. Profiteure kurz vor COVID-19-ähnlichen Coronavirus-Ausbruch simulierten:
Nur wenige Wochen später wurde in Wuhan mit SARS-CoV-2 ein neues Coronavirus entdeckt, das der Beschreibung des Planspiel-Virus „überraschenderweise” verblüffend ähnelte: Es wird ebenfalls von Fledermäusen auf den Menschen übertragen und stammt aus der Familie der SARS-Viren. Eine beeindruckende prophetische Meisterleistung der Organisatoren von Event 201, aus den unzähligen humanpathogenen Viren ausgerechnet jenes für eine Pandemiesimulation auszuwählen, das wenig später tatsächlich einen beeindruckenden Nachfolger bekommen sollte! Man kann aber davon ausgehen, dass die Veranstalter und auch die Teilnehmer des Event 201 die Parallelen zwischen SARS-CoV-2, wie es in der Berichterstattung auftauchte, und dem SARS-Virus aus der Simulation sehr wohl erkannt haben müssen. Da die Event-201-Simulation so schnell und so genau Realität wurde, sah sich das Johns-Hopkins-Center for Health Security bereits im Januar 2020 veranlasst, eine Stellungnahme zu diesem überraschenden Zufall abzugeben. Darin heißt es unter anderem: „Unsere Tabletop-Übung umfasste zwar ein fiktives neuartiges Coronavirus, aber die Inputs, die wir für die Modellierung der potenziellen Auswirkungen dieses fiktiven Virus verwendet haben, sind mit SARS-CoV-2 nicht vergleichbar.” Die Rechtfertigung des Veranstalters erscheint heute noch unglaubwürdiger als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, da inzwischen eindeutig nachgewiesen ist, dass SARS-CoV-2 in Wuhan mit molekulargenetischen Methoden geklont und (versehentlich oder gar absichtlich?) freigesetzt wurde (dazu später mehr in Kapitel 4).
Unter dem Begriff „Disease X“ versteht man eine Vielzahl von Krankheitserregern, die noch nicht beim Menschen vorkommen, die aber nach genetischer Veränderung zu Erkrankungen führen können und damit laut JHU-Bericht ( https://publichealth.jhu.edu/2024/what-is-disease-x ) „das Potenzial haben, eine Pandemie auszulösen […]“. Grundsätzlich gibt es hier zwei Gefahren bzw. Optionen ihrer Entstehung, eine natürliche und eine künstliche:
Option 1) Es ist möglich, dass sich bereits in der Natur vorkommende Krankheitserreger zufällig so verändern, dass sie humanpathogen werden. Da die meisten dieser als potenziell gefährlich eingestuften Mikroorganismen bereits seit Jahrmillionen existieren und es bisher offensichtlich nicht geschafft haben, humanpathogen zu werden, ist eine plötzliche Gefährdung durch diesen natürlichen Prozess sehr unwahrscheinlich. Zudem würde es sich bei dieser Entwicklung um völlig unvorhersehbare Variationen handeln, die mit vorproduzierten Impfstoffen nicht abzudecken wären. Für ein funktionierendes „Disease X“-Konzept ist daher die folgende Option 2 erforderlich.
Option 2): Die bisher noch nicht humanpathogenen Mikroorganismen werden gezielt bzw. künstlich verändert. Durch eine künstliche funktionserweiternde Veränderung (sprich „Gain-of-Function“) werden sie für den Menschen ansteckend und krankheitserregend. Dies ist ein von Menschen kontrollierter Prozess der Entstehung, der tatsächlich eine Impfstoffvorproduktion ermöglicht. Es bedarf dann nur noch eines Laborunfalls oder einer absichtlichen Freisetzung, wodurch das neugeschaffen humanpathogene Virus sich selbstständig ausbreitet, wie es bei SARS-CoV-2 der Fall war.
Frau Dr. Behrendt hebt im Interview die Konsequenzen dieser von der WHO und ihren Verbündeten (Investoren und Stakeholder) ständig erweiterten Liste ( https://www.who.int/activities/prioritizing-diseases-for-research-and-development-in-emergency-contexts ) von sogenannten priorisierten Erregern („priority pathogens“) hervor, die es seit 2015 bereits gibt: „Sie forschen nur an diesen vordefinierten gefährlichen Prioritätspathogenen und Virenfamilien – und dadurch ist dann auch alles fertig, Diagnostika und Impfstoffe gemeinsam. Dazu haben „CEPI [Coalition for Epidemic Preparedness Innovations, eine globale Partnerschaft zur Beschleunigung der Entwicklung von Impfstoffen und anderen Innovationen] und die WHO ein Memorandum of Understanding (
https://cepi.net/cepi-and-gavi-extend-partnership-target-future-disease-outbreaks ), dass nur gemäß der WHO-Liste global geforscht wird …“.
Verdeutlichen Sie sich die Tragweite dessen, was das bedeutet: Damit bestimmt die WHO, mit welchen Infektionskrankheiten in Zukunft nicht nur krankheitspolitisch, sondern auch finanztechnisch zu rechnen ist (wodurch das von ihr versprochen hohe Return-of-Investment garantiert werden kann). Hier sehen wir ein Motiv, die institutionelle Macht der WHO zu missbrauchen, wir sehen die Mittel, den Prozess zu manipulieren und allerhand Gelegenheit zur Realisierung krimineller Absichten – aber wir sehen vor allem, dass es auch einen gewissen Druck gibt, das Pandemiegeschehen zu beeinflussen, weil man sich den existenznotwendigen Investoren gegenüber bereits auf extreme Profitmargen festgelegt hat!
Die WHO kann auf diese Weise für eine Welt der Permapandemien sorgen, wie es das Weltwirtschaftsforum, ein weiterer äußerst einflussreicher Teilnehmer an diesem globalen Profit- und Machtspiel auf Kosten der Gesundheit der Weltbevölkerung, in seinem Jahresbericht 2023 über globale Risiken nennt. Wie gefährlich diese inszenierten Pandemien und vor allem die lukrativen „Impfprogramme“ sind, wissen wir seit COVID-19. So hat eine großangelegte Studie Daten aus 29 Ländern mit hoher Durchimpfungsrate, die 14,7 % (1,19 Mrd.) der Weltbevölkerung umfassen, untersucht und folgende schockierende Entdeckung gemacht: „Nach unserem Modell ist die durch die COVID-Impfung verursachte durchschnittliche Übersterblichkeit im Zeitraum [Dezember] 2020 bis [Februar] 2024 höher, etwa 1,7-mal höher als die der COVID-Pandemie selbst. Und der aktuelle Effekt ist mehr als dreimal [genau 3,4-mal] so hoch wie der Effekt der COVID-Todesfälle.“ Dabei wäre die Sterblichkeit durch eine SARS-CoV-2-Infektion laut einer Metastudie ( https://www.mdpi.com/2072-6643/13/10/3596 ) theoretisch gleich Null, wenn man nur ausreichend Vitamin D supplementieren würde, was die mRNA-Injektionen rein rechnerisch im Vergleich sogar unendlich viel gefährlicher macht. Doch gegen eine natürliche Präventionsstrategie lief von Beginn an eine globale Propagandakampagne ( https://michael-nehls.de/infos/vitamin-d/ ); es gehen einem die Augen auf, wenn man bedenkt, dass eine niedrige Sterblichkeitsrate schließlich den Profitversprechen der WHO zuwiderlaufen würden. So wurde die Welt im Jahr 2020 in Geiselhaft genommen, aus der sich jeder Einzelne nur befreien konnte, wenn er bereit war, sich einem gentechnischen Experiment zu unterziehen. Das darf nie wieder passieren!
FAZIT
Schon seit vielen Jahren, aber in noch größerem Maße seit der Novellierung der internationalen Gesundheitsvorschriften im Juni 2024, ist die WHO ein Gesundheitsrisiko für die Weltbevölkerung …:
aufgrund ihres obszönen Gewinnversprechens für ihre Investoren (mindestens 35-faches Return on Investment), denen allein sie bar jeder externen Kontrolle verpflichtet ist …
basierend auf ihrer Weltmachtstellung, zukünftige pathogene Viren und andere Krankheitserreger vorzudefinieren (Disease X) …
und die Entwicklung (Gain of Function) der Erreger damit erst zu beauftragen (offiziell für den Fall, dass sich die identifizierten Erreger tatsächlich „zufällig“ auf natürliche Weise so entwickeln) …
um auf dieser Grundlage (höchst risikoreiche) Impfstoffe vorbereiten zu lassen, …
und da sie einen Public Health Emergencies of International Concern (PHEIC) nach den IGV nach Alleinentscheidung durch den Generaldirektor ausrufen kann und die Pandemiedefinition für die Entwicklung eines Impfstoffes absolut unrelevant ist (seit 2009 muss dafür kein schweres Erkrankungsrisiko vorliegen) …
da sie diese Substanzen per Notfallzulassung (Emergency Use Listing Procedure) noch vor hinreichenden Verträglichkeits- und Wirksamkeitstexts zur Verwendung freigeben kann, sowie Maßnahmen und zu verabreichende Präparate/Diagnostika empfehlen kann (und damit entscheiden kann, welche Unternehmen die entsprechend astronomischen Gewinne durch den globalen Vertrieb einfahren können), …
und selbst festlegt, wer und auf welche Weise jemand in einem solchen Fall auf was genau untersucht wird und somit definiert, wer wann als krank gilt und wer als potentiell infektiös eingestuft werden sollte (ohne es notwendigerweise tatsächlich zu sein, wie mit dem für eine solche Diagnose ungeeigneten PCR-Verfahren bei COVID-19 geschehen),
und auf diese Weise noch mehr Investoren anzieht, die sich dieser Mechanik zur Gewinnsteigerung bedienen wollen.
Dies macht die WHO zu einer für die Weltbevölkerung lebensbedrohlichen und für ihre Investoren zu einer höchst gewinnbringenden Gelddruckmaschine.
Das letzte Wort hat Frau Dr. Behrendt:
„Und ja, der Covid-Impfstoff beruhte auf MERS, zu dem gab es ja schon viel bspw. auch hier, da wurde dann nur eine neue Sequenz eingefügt [die Furin-Spaltstelle, die aus der Biowaffe die Kugel, sprich die S1-Untereinheit abfeuert] sozusagen, dann war alles schon fertig – das gesamte Programm R&D [Forschung und Entwicklung] Blueprint der WHO ist die eigentliche Pandemiemaschine, die sofort verboten gehört!
Vom Himmel fällt jedenfalls keine Pandemie und auch kein Impfstoff! Jede zukünftige Pandemie könnte eine Gain of function [sprich eine weitere Biowaffe, Einfügung von M. Nehls] sein…“
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Quellen & Links
INFOGRAFIK
HERUNTERLADEN

Referenzen:
1 https://archive.org/details/tradesunionsstri00dunnrich/page/n3/mode/2up?view=theater (zuletzt abgerufen am 7.04.2023), S. 36, frei übersetzt durch den Autor
Quelle:
https://michael-nehls.de/gelddruckmaschine-who/
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Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite
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https://fassadenkratzer.de/2024/08/26/skandal-who-garantiert-ihren-pharma-spendern-enorme-rendite/
Apolut (Peertube Audio)
Die Finanzmacht agiert und Krieg gehört dazu
Veröffentlicht am: 26. August 2024
Ein Standpunkt von Rob Kenius.
Die Aggressivität der unendlichen Dollarvermehrung
Die Finanzwelt hat schon immer an Kriegen verdient. Inzwischen ist sie so übermächtig geworden, dass sie nicht nur an Rüstung und Militär verdient, sondern Parteien und Regierung der USA vor sich her treibt und deren Kriege bestimmt.
Je länger man das Geschehen in Medien und Politik beobachtet, desto sicherer wird die Erkenntnis, dass die Finanzmacht die stärkste Macht der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft ist und kein westlicher Wert über dem Wert des Geldes, also über dem Wert des US-Dollars steht, weder Moral, noch die Wahrheit, noch Solidarität oder irgendeine soziale Verantwortung. Fast gleichzeitig wird klar, dass die USA auf allen Gebieten den Ton angeben: Militärische Präsenz, Waffenproduktion, Strategie, Meinungsbildung (selbst im Internet) und vor allen Dingen die Dominanz ihrer finanziellen Übermacht.
Nur drei Tage nach Einmarsch der Russen in die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Bundestag die Entscheidung verkündet, dass Deutschland zusätzlich zum laufenden Militärhaushalt ein sogenanntes Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Rüstung anlegen wird. (1914 nannte man das eine Kriegsanleihe und die SPD billigte damals die Finanzierung des ersten Weltkriegs.)
Zeitenwende in Deutschland
In den Medien, die mit viel Propaganda, Werbung und Wohlgefühl gepolstert sind, ist Sondervermögen ein besonders gelungenes Falschwort, weil es Vermögen sagt, statt Schuld, also das genaue Gegenteil von dem, was es ist. Hinzu kommt, dass diese Ankündigung des Kanzlers nicht nur in Absprache mit den Ampel-Grünen und der FDP getroffen sein muss, sondern auch die Zustimmung der CDU unter Friedrich Merz erforderte. Die zusätzliche Schuldenaufnahme in dieser Dimension verlangt eine Änderung der Verfassung, die nur mit zweidrittel Mehrheit möglich ist.
Das war drei Tage nach Kriegsbeginn eine bereits hinter den Kulissen beschlossene Sache und ebenso schnell funktionierte die einheitliche Ausrichtung der Fraktionen des Bundestages. Es gab in der Debatte keinen Widerspruch aus den vier Parteien: SPD, CDU, Grüne und FDP. Damit war die Zeitenwende in Deutschland bereits vollzogen: Zeitenwende von der Wirtschaftsmacht und Kulturnation wieder zur Militärmacht. In der längeren deutschen Geschichte ist diese fatale Wende nichts Neues.
Jetzt konnte unsere einfach und schlicht sprechende Außenministerin unbedarft erklären, dass wir im Krieg mit Russland sind. Finanzielle Entscheidungen sind nämlich die wichtigsten Entscheidungen, auch wenn es um Krieg und Frieden geht. Es ist leicht zu erkennen, dass die Schlagworte Sondervermögen, Zeitenwende und später die Kriegstüchtigkeit, gegen Russland gerichtet sind und dass die Richtung seit dreißig und mehr Jahren von den USA vorgegeben wird. Die Aggressivität wird von der Nato exerziert und von sogenannten Atlantikern in ganz Europa politisch unterstützt.
Die Nato-Strategen und ihre Atlantiker behaupten, dass trotz ihrer fast zehnfachen zahlenmäßigen und finanziellen Überlegenheit, ein russischer Angriff auf Europa bevorstehe. Wer das glaubt, ist blind und taub oder er glaubt an solche Dummheit auf Seiten der Russen, die keinerlei Interesse haben, sich nach Westen zu wenden. Seit Jahrhunderten verwalten sie das größte Land der Welt und haben die zu groß geratene Sowjetunion nebst dem Warschauer Pakt friedlich aufgelöst.
Das Finanzsystem produziert unendlich viel Geld und genau so viel Hybris
Was steckt hinter den Irrationalitäten der westlichen Werte-Welt? Schwierige Frage, aber einfache Antwort:
Im 21. Jahrhundert ist die Finanzmacht so überdimensioniert, dass sie sich stark genug fühlt, in den USA die Präsidentenwahl, in Washington die Finanzen, überall die weltweite Rüstung, das Militär, die Nato und die Außenpolitik zu bestimmen, und neuerdings auch die Politik der handlungsunfähigen EU und selbstverständlich die Politik ihrer Vasallen. An erster Stelle Deutschland, GB und Frankreich.
Die Finanzmacht fühlt sich stark genug, gleichzeitig China und Russland zu bedrohen. Im Fall Chinas wird überdeutlich, dass es an erster Stelle um Wirtschaft und Finanzen geht. Das Militär ist der sichtbar stärkste Arm des unberechenbaren Kraken, der die Politik der USA bestimmt.
Zu allem Überfluss dominieren amerikanische Think-Tanks auch die großen Medien der westlichen Werte-Welt mit ihrer neoliberalen Propaganda. Dazu behilflich ist ihnen das Internet. Dieses in seiner Struktur revolutionäre, weil interaktive Medium, das für jeden erreichbar ist und fast nichts kostet, hat sich in nur dreißig Jahren in ein Kartell von fünf Giganten verwandelt, das an erster Stelle der Geschäftemacherei, der Geldvermehrung und der Konsumwerbung dient. Freie Kommunikation ist auch im Internet eine Randerscheinung geworden. Und unsere konformistischen staatsnahen Medien leben ebenfalls im Finanzüberfluss, während oppositionelle verzweifelt um Spenden betteln.
Schuldenmachen leicht gemacht
Die Sonderschuld von 100 Milliarden Euro für Rüstung, drei Tage nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine, ist ein klarer Hinweis auf den Zusammenhang von Geldmilliarden und Kriegsgeschehen, insbesondere im Kopf von Olaf Scholz.
Die Übermacht der Finanzwirtschaft ist eine Entwicklung der letzten fünfzig Jahre, sie fällt zeitlich mit der Ideologie des Neoliberalismus zusammen. Der Neoliberalismus fordert die Freiheit des Marktes von jeder Politik und meint an erster Stelle die totale Freiheit der Finanzmacht und ihre Dominanz über Realwirtschaft und Regierungspolitik, über Steuer- Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik zu Gunsten unbegrenzter Finanzgeschäfte.
Um diese Entwicklung zum Finanz-Totalitarismus zu verstehen, muss man das Finanzsystem im 21. Jahrhundert verstehen. Es ruht auf wenigen Säulen. Das labile Gebäude kann jederzeit, auch teilweise zusammenbrechen. Die Struktur wird jedoch von den unterschiedlichsten Akteuren in der Finanzindustrie aufrecht erhalten, weil sie ihnen immense Vorteile, und vor allen Dingen leistungslose Finanzgewinne bietet.
Das geht direkt auf Kosten der Staaten und auf Kosten von 90% ihrer Bürgerinnen und Bürger. Die Basis der Finanzmacht ist ein traditionelles, feudales Banken-System, das sich selbst erschaffen hat und demokratisch nie zu rechtfertigen war. Marxisten haben dafür die einfache Parole: Demokratie und Kapitalismus sind unvereinbar. Was Demokratie im Marxismus ist, und wie Kapitalismus in China praktiziert wird, kann damit nicht erklärt werden und bleibt der ewigen Diskussion überlassen. Es ist deshalb für die Erkenntnis ergiebiger, sich mit der Funktionsweise des feudalen Finanzsystems im 21. Jahrhundert vertraut zu machen.
Die strukturellen Elemente, die dem aggressiven Finanzsystem zugrunde liegen, habe ich bereits mehrfach in Artikeln und Büchern geschildert. Hier der Überblick in Kurzfassung:
Die girale Geldschöpfung, bei der private Banken Gutschriften erteilen über Geld, das sie nicht besitzen und somit aus dem Nichts erschaffen. Sie generieren Geld.
Das Recht auf diese Gutschriften Zinsen zu verlangen über Geld, das sie nie besessen haben.
Die Kopplung der Gelderschaffung mit Schuldenaufnahme, weshalb die Banken generell die Verschuldung (von Staaten) fördern.
Die Loslösung des Dollars von jeder materiellen Bindung und damit die unbegrenzte Vermehrung des US-Dollars seit 1971.
Die viel zu große Geld- und Schuldenmenge, die durch Kreditvergabe und Schuldenaufnahme, auf allen Ebenen, unkontrolliert und ungebremst ansteigt.
Digitale Systeme übertragen Zahlen und Geldsummen mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus und ermöglichen unkontrollierte Transaktionen an allen Finanzplätzen bei Tag und Nacht.
Die Zahlen, die Geld bedeuten, sind in Milliarden gemessen. Diese Zahlen sind für das menschliche Gehirn nicht erfassbar. Das erklärt die Hybris und den Realitätsverlust in Finanzwelt und Politik.
Globale Konsequenzen aus dem totalen Dollar-Überfluss
Es gibt noch ein paar aktuelle Fakten, die zu beachten sind: 90% allen Geldes ist giral generiertes Buchgeld. Die vorhandene Geldmenge ist etwa vier mal so groß wie der Preis aller Güter, die man dafür kaufen kann. Dreiviertel allen Geldes kursiert nur in der Finanzwelt (Tendenz steigend). Dort besteht ein riesiger Geldüberschuss (Tendenz steigend). Weil das System jederzeit zusammenbrechen kann (Tendenz steigend), sucht man gierig und verzweifelt nach Geldanlagen, die mehr Geld oder mehr Sicherheit oder Machtzuwachs bringen.
Reine Geldgeschäfte bringen nur Geld und immer mehr Geld, aber Rüstung bringt Macht.
Landbesitz bringt Sicherheit.
Bodenschätze bringen Sicherheit und Gewinn.
Land mit Bodenschätzen ist das Objekt für die lukrativste Geldanlage.
Das Aufgeblähte und überdimensionierte Finanzsystem der USA hat ein Fernziel: Besitz oder Kontrolle aller großen Lager von Bodenschätzen. Die sind am meisten in Russland vorhanden, befinden sich aber nicht in Privatbesitz, sie werden nicht an der Börse gehandelt und sind nicht käuflich. Die Lager gehören schon immer dem russischen Staat.
Russland ist ein besonders verlockendes Ziel der US-Finanzmacht. Das lenkt die Aufmerksamkeit der Finanzwelt auf das Militär und dessen Ausrichtung gegen Moskau.
Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Finanzwelt und Militär der USA, sie besteht darin, dass die (private) Notenbank FED der Administration in Washington jährlich einen sogenannten Kredit in der Höhe des Staatsdefizits gewährt, der aber nie zurückgezahlt wird. Dieser Kredit entspricht seit etlichen Jahren, ziemlich genau der Höhe des Militär-Etats. Er bewegt sich für 2024/25 in der Größe von tausend Milliarden, also einer Billion US-Dollar (Billion im europäischen Sinne).
Daraus folgt: Ohne eine gesetzliche Grundlage finanziert die FED das US-Militär. Das ist eine stillschweigende Vereinbarung zwischen Finanzwelt und Administration in Washington, die von allen (Demokraten, Republikanern, Banken und Großgeldbesitzern) eingehalten wird.
Exzeptionalismus: Die USA können ihren Eroberngsdrang nicht stoppen.
Das Finanzsystem im 21. Jahrhundert ist schwer durchschaubar, es liefert aber eine rationale Erklärung für die globale Aggressivität der USA, die auch mit dem Wort Exzeptionalismus umschrieben wird. Aber es gibt noch eine zweite, irrationale, Erklärung für die nicht enden wollende Aggressivität der USA:
Die USA haben sich in nur 200 Jahren mit Waffengewalt ausgedehnt, sie haben sich von der britischen Kolonialherrschaft befreit, die Kolonialisation selber in die Hand genommen und mit ihrer Waffenüberlegenheit ein riesiges Land erobert. Sie haben Länder und Inseln hinzu gewonnen und können sich die Zukunft nicht anders vorstellen, als mit der Eroberung immer weiter fortzufahren, bis sie an die Grenzen des Planeten stoßen.
Solche Träume von der Weltherrschaft hatten schon viele Aggressoren, Eroberer und Phantasten vor ihnen. Es ist bisher niemandem gelungen.
Fazit
Die rationale Erklärung für die nicht enden wollenden Kriege der USA (jetzt auch Krieg in den Medien) ist im 21. Jahrhundert die unbegrenzte, aber labile und unkontrollierte Menge an Dollars, die keine materielle Basis mehr hat. Die Finanzmacht sucht mit Rüstung und Militär nach neuen, sicheren Fundamenten in der Realität, die sie aber in der westlichen Werte-Welt kaum noch finden kann. Daraus folgt die Richtung der wirtschaftlichen und finanziellen Aggressivität gegen Länder, die sich der Finanzmacht widersetzen, an erster Stelle Russland und jetzt auch China.
Es ist fatal, dass die deutsche Regierung, unter Olaf Scholz, sich ohne eigene Ziele und ohne Vorteile für die Bevölkerung, als zweitstärkste Macht des Westens, den Interessen und Zielen der USA unterordnet und sich, militärisch riskant, dem bedrohlichen Wettrüsten und der Kriegspropaganda angeschlossen hat. Der letzte falsche Schritt in diese Richtung ist die Billigung der Stationierung weiter reichender US-Raketen.
Wegen der riesigen Militärausgaben und der neu aufgenommenen Schulden, die wir im Gegensatz zu Washington zurückzahlen müssen, ist diese Politik mit hohen Verlusten an Lebensqualität, Sozialleistungen, ziviler Infrastruktur und Zukunftsaussichten für die nächsten Generationen verbunden.
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Rob Kenius betreibt die systemkritische Webseite https://kritlit.de
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Bildquelle: iama_sing / shutterstock
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Tichys Einblick
Die EU wird immer übergriffiger
Von Josef Kraus
So, 25. August 2024
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen bei einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister in der kommenden Woche in Brüssel erstmals seit Beginn des Krieges über die Entsendung von EU-Soldaten in die Ukraine beraten.

Die aktuelle „Welt am Sonntag“ (Wams) vermeldet unter Berufung auf Brüsseler Diplomatenkreise: „Brüssel erwägt Entsendung von EU-Soldaten zur Ausbildung in Ukraine“. Lassen wir Sinn und Zweck solcher Überlegungen außen vor. Klar ist: Es gibt keine „EU-Soldaten“, weil es keine EU-Armee und keine „Europa“-Armee gibt. Es gibt nur Soldaten und Armeen von souveränen EU-Mitgliedsstaaten. Und es gibt Soldaten und Armeen von 29 europäischen NATO-Mitgliedsstaaten (also ohne die USA, Kanada und die Türkei), von denen 23 zugleich EU-Mitglieder sind, während vier EU-Mitglieder (Österreich, Zypern, Irland, Malta) keine NATO-Mitglieder sind. Die Parallelstrukturen sind nun mal so.
Der aktuelle Hintergrund der WamS-Meldung ist folgender: Die EU-Mitgliedstaaten wollen am 28./29. August bei einem informellen Treffen der Außen- und Verteidigungsminister in Budapest (nicht in Brüssel, wie die WamS schreibt) erstmals seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine über die Entsendung von EU-Soldaten (sic!) in die Ukraine beraten. Eine Vorlage dazu hat der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) vorgelegt. Der EAD steht unter der Dienstaufsicht des Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik der EU-Kommission (HR/VP), also des Spaniers und EU-Kommissionsvizepräsidenten Josep Borrell.
Aufgabe des EAD ist die Unterstützung Borrells bei der Erfüllung seines Mandats zur Durchführung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Der EAD selbst besteht aus Bediensteten der EU und der EU-Länder. Siehe Europäischer Auswärtiger Dienst (EAD) und hier. Die GASP wurde ursprünglich 1993 mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen. Sie wurde schrittweise durch nachfolgende Verträge verstärkt, insbesondere durch den Vertrag von Lissabon (Titel V des Vertrags über die Europäische Union).
Was haben der EAD bzw. Borrell vor?
Ukraines Verteidigungsminister Rustem Umerov hatte mit Schreiben vom 31. Mai 2024 an Josep Borrell gefordert, ukrainische Soldaten im Rahmen der seit November 2022 bestehenden EU-Ausbildungsmission Ukraine (EUMAM UKR) künftig auch vor Ort, also in der Ukraine, auszubilden. Bislang findet diese Ausbildung in EU-Ländern, vor allem Deutschland und Polen, statt.
Nun also gibt es ein vertrauliches Papier des EAD mit dem Titel „Strategische Überarbeitung der EU-Ausbildungsmission Ukraine“. Darin finden sich folgende Informationen bzw. Kernaussagen:
Kiew rechne infolge der Mobilisierung von Soldaten seit Mai 2024 mit bis zu 150.000 neuen Wehrpflichtigen, womit zehn neue Infanterie-Brigaden aufgestellt und bisherige Einheiten aufgestockt werden sollten. Der EAD dazu: „Der strukturelle Nachteil der Ukraine im Vergleich zu Russland mit Hinblick auf den Personalbestand macht Training und Ausrüstung von hoher Qualität sehr wichtig für die militärische Antwort der Ukraine.“
Der EAD bestätigt die Defizite der bisherigen Trainingsmission und betont die Vorteile einer Ausbildung in der Ukraine.
Der EAD kritisiert zugleich den mangelnden Realitätsbezug der Ausbildung ukrainischer Soldaten auf EU-Gebiet, die sich weitgehend an westlichen Standards in Friedenszeiten orientieren würde. Die ukrainischen Soldaten müssten darum nach ihrer Rückkehr zuhause häufig erneut trainiert werden („train as you fight“-training), heißt es in der Analyse des EAD.
Der EAD moniert zudem, die ukrainischen Soldaten seien unter den aktuellen Trainingsbedingungen zu lange außer Landes und könnten darum bei Bedarf im Kampfgeschehen nicht schnell genug eingesetzt werden. Außerdem würden die ukrainischen Soldaten zu wenige Kenntnisse der von der Ukraine zumeist verwendeten sowjetischen Waffentypen haben.
Weiter heißt es im EAD-Papier: „Es ist zwingend, die ukrainischen Soldaten mit den gleichen Waffen auszubilden, die sie später auch im Kampf nutzen werden.“ Denn, so wörtlich: „Der Graben zwischen den Trainingsbedingungen und der Realität auf dem Schlachtfeld muss weitestmöglich reduziert werden.“ Laut EAD könnte „die Entsendung (gemeint sind „EU-Soldaten“) begrenzt werden auf Ausbilder, die sich in ukrainischen Ausbildungszentren aufhalten, weit weg vom Schlachtfeld“. Denkbar seien Ausbildungszentren in der nordwestlichen Ukraine, wo bisher weniger Kämpfe stattgefunden hätten.
Allerdings sei die Bedrohungslage für die „EU-Soldaten“ in der Ukraine laut EAD „kritisch“: „Die Tatsache, dass Russland jeden Punkt der Ukraine mit ballistischen Raketen und Drohnen erreichen kann, würde zum höchsten Bedrohungslevel für das militärische Personal der EU führen.“
Alles in allem: Die EAD spricht sich zwar nicht explizit für die Ausbildung von ukrainischen Soldaten vor Ort aus, eiert herum und befürwortet dann ausdrücklich eine Verlängerung der Ausbildungsmission (EUMAM UA) bis 2026. Außerdem soll die EU im Rahmen ihrer Ausbildungsmission Kiew bei der Reform des Sicherheitssektors und bei der Reform des Beschaffungswesens beraten. Und: Im Rahmen der Ausbildungsmission soll in Kiew eine Koordinierungszelle (EUMAM Forward Coordination and Liaison Cell -FCLC) errichtet werden, wo alle Informationen über die Ausbildungsaktivitäten zwischen EU und Ukraine zusammenlaufen. Wie die WamS berichtet, macht sich vor allem die Regierung in Paris für eine Ausweitung der EU-Ausbildungsmission auf ukrainischen Boden stark. Dagegen hat sich die deutsche Bundesregierung bisher skeptisch gezeigt.
Die EU ist kein Staat mit eigener Armee
Noch einmal: Es geht hier zunächst nicht um die Frage, wie sinnvoll und/oder wie brisant oder gar gefährlich eskalierend eine Vor-Ort-Ausbildung ukrainischer Soldaten durch Soldaten aus EU-Mitgliedsländern ist. Sondern es geht hier um die Frage: Geriert sich die EU jetzt als souveräner Bundesstaat, der über Soldaten verfügen kann? Geriert sich hier ein Josef Borrell als EU-Verteidigungsminister? Oder polemisch gefragt: Handelt Borrell im Sinne Ursula von der Leyens, die ja als deutsche Verteidigungsministerin von 2013 bis 2019 so manch schräge „Erfolge“ auszuweisen hatte.
Nein, das kann nicht sein. Es gibt keine „Europaarmee“, es gibt keine EU-Armee (zumal ohne Briten!), es gibt keinen EU-Verteidigungsminister. Auch wenn „europäische“ Träume immer wieder auch militärisch herbeigeträumt wurden: von Angela Merkel etwa 2019 mit der Schnapsidee eines „europäischen“ Flugzeugträgers. Ukraine hin, Ukraine her: Der von Russland inszenierte Krieg dort kann nicht Anlass sein, dass die EU immer neue Souveränitätsrechte reklamiert. Die EU ist kein souveräner, demokratisch legitimierter Staat. Der frühere Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz (SPD), hatte schon Recht, als er am 1. Juli 2013 im Tagesgespräch „Phoenix vor Ort“ sagte: „Wäre die EU ein Staat und würde sie einen Antrag zum Beitritt zur EU stellen, so würde dieser wegen sichtlicher demokratischer Defizite abgelehnt.“
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